WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN"

Transkript

1 WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 2/2008 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Die Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft finden Sie auf unserer Homepage, unter der Rubrik Veranstaltungen. Statistik Entwicklung des deutschen Außenhandels mit Lateinamerika, Spanien und Portugal im Oktober und November 2007 Argentinien Erneut Energieversorgungsengpass - Staatsinterventionen beeinträchtigen Attraktivität - Erneut 8,5 % Wachstum - Industriewachstum leicht rückläufig - Hohe Steuerbelastung - Offizielle Inflationsrate gesunken - Höchstwerte bei Exund Import - Kfz-Sektor mit neuen Rekorden - weitere Unternehmensmeldungen Brasilien Kompensation für Einnahmenverlust - Neuer Bergbau- und Energieminister - BIP-Wachstum 2007 über 5 % - Hohes Industriewachstum - Börse 2007 bullisch - Referenzzinssatz erneut eingefroren - Kräftiger Inflationsschub im Dezember - Neuer Außenhandelsrekord - Starker Einbruch bei Handelsbilanzüberschuss - Direktinvestitionen auf historischem Höchststand - 3 Mio. Kfz produziert - weitere Unternehmensmeldungen Chile Chiles Regierung gerät ins Schwanken - Verluste Transantiago Ministerium für Energie - Finanzspritze soll Benzinpreis stabilisieren - Wachstum Notenbank hebt Zinssatz um 25 Basispunkte - Starker Chilenischer Peso Börsenturbulenzen - Finanzplus von 8,7% in Arbeitslosigkeit in 2007: 7,1% - Außenhandelsbilanz erreicht neuen Rekordwert - Chile unter Top Ten der liberalsten Ökonomien - Cochilco-Bericht: Gesamtinvestitionen von US$ 22 Mrd. bis Übernahmegeschäfte in Höhe von US$13 Mrd. - Elektrizitätswirtschaft Versorger bauen auf Traditionelle und alternative Energien - weitere Unternehmensmeldungen Costa Rica Positver Ausgang des DR-CAFTA Referendums / Beteiligung am Assoziierungsabkommen mit der EU - Costa Rica strebt CO2-Neutralität an - Costa Rica China - zum nicht-ständigen Mitglied des UN-Sicherheitsrates für die Jahre 2008 und 2009 gewählt auf Human Development Index weiterhin auf Rang 48 Armutsrate gesunken Positionierung auf globalen Index für Wettbewerbsfähigkeit um fünf Plätze verbessert Außenhandel floriert - Modernisierung der Häfen Limón und Moín geplant - Investitionen in Flughäfen angekündigt - Tourismus mit kräftigem Wachstum - weitere Unternehmensmeldungen Ecuador Verfassungsgebende Versammlung - Ecuador kündigt Konzessionsverträge im Bergbau - Neuverhandlungen mit internationalen Ölkonzernen - Nicht-Erdöl-Sektoren tragen Wachstum Niedrigste Inflationsrate in Lateinamerika - WTO verurteilt erneut EU-Importzölle auf Bananen - Venezuela löst USA bei Dieselimporten ab - Rückgang der Erdölproduktion Regierung kündigt US$ 2 Mrd. Investition an - Venezuela baut US$ 5 Mrd. Raffinerie in Ecuador - US$ 1,6 Mrd. teures Wasserkraftprojekt - weitere Unternehmensmeldungen El Salvador Saca trifft Bush und Lula - Diplomatische Spannungen mit Venezuela - FMLN nominiert Präsidentschaftskandidaten Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien - El Salvador verspricht Reduktion von CO2 Wirtschaftswachstum nimmt zu / 4,7 % in Außenhandel legt kräftig zu - weitere Unternehmensmeldungen

2 Guatemala Alvaro Colóm ist neuer Präsident - Freihandelsvertrag mit Chile - Auslieferung von Ex-Präsident Portillo rückt näher - Wirtschaftswachstum zieht weiter an - Kräftige Zuwächse im Außenhandel - weitere Unternehmensmeldungen Karibik Stetiges Wachstum bei anhaltenden Risiken - Wettbewerbskomitee gegründet - Einigung über Handelsabkommen mit EU Trinidad & Tobago Jamaika - weitere Unternehmensmeldungen Kolumbien Venezuela-Beziehungen in schwerer Krise - Rekord-BIP-Zuwachs Wirtschaftswachstum 2008 leicht abgeschwächt - Börse auf Schlingerkurs - Inflationstempo überschritt Vorgabe - Import überholt Export - weitere Unternehmensmeldungen Mexiko Diskussion um Energiereformen - Bioenergiegesetz verabschiedet Kabinettswechsel - Demonstrationen gegen Liberalisierung des Agrarhandels - Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland - Gebremstes Wirtschaftswachstum größtes Handelsdefizit seit 13 Jahren - weitere Unternehmensmeldungen Peru Kabinettsumbildung - Klage vor dem Internationalen Gerichtshof - Zweiter Prozess gegen Fujimori - Notenbank erhöht Leitzins - Warenströme mit Australien nehmen zu - Verhandlungen mit Kanada über TLC abgeschlossen - Verhandlungen TLC mit China bis Ende Chilenische Investitionen: Über 1 Milliarde US$ - weitere Unternehmensmeldungen Venezuela Sozialismuskurs verlangsamt - Zuckerbrot und Peitsche für Lebensmittelprozenten Kabinettsumbildungen - BIP- Wachstum auf hohem Niveau Abschwächung erwartet - Inflationstempo deutlich über Zielvorgabe - Kräftiger Rückgang des Handelsbilanzüberschusses - Neue Währung - weitere Unternehmensmeldungen Stammdatenänderungsformular LATEINAMERIKA VEREIN Hamburg, den 11. Februar 2008

3 LATEINAMERIKA VEREIN e.v. Wirtschaftsvereinigung für Lateinamerika Asociación Empresarial para América Latina Associação Empresarial para América Latina Business Association for Latin America Raboisen Hamburg Herausgeber: Christoph G. Schmitt Nachdruck oder Vervielfältigung der Texte nur mit Genehmigung des Lateinamerika Vereins und Quellenangabe

4 ENTWICKLUNG DES DEUTSCHEN AUSSENHANDELS MIT LATEINAMERIKA, SPANIEN UND PORTUGAL IN 1000 Oktober 2007 EINFUHR AUSFUHR Argentinien Bahamas Barbados Belize Bolivien Brasilien Chile Costa Rica Dominik. Republik Ecuador El Salvador Grenada Guatemala Guyana Haiti Honduras Jamaika Kolumbien Kuba Mexiko Nicaragua Panama Paraguay Peru Suriname Trinidad u. Tobago Uruguay Venezuela zusammen: Sonstige: Lateinamerika/Karibik gesamt: Weltweit Anteil der lateinamerik./karibischen Länder 2,66% 2,11% Portugal Spanien (einschl. Kanarische Inseln) Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden

5 ENTWICKLUNG DES DEUTSCHEN AUSSENHANDELS MIT LATEINAMERIKA, SPANIEN UND PORTUGAL IN 1000 November 2007 EINFUHR AUSFUHR Argentinien Bahamas Barbados Belize Bolivien Brasilien Chile Costa Rica Dominik. Republik Ecuador El Salvador Grenada Guatemala Guyana Haiti Honduras Jamaika Kolumbien Kuba Mexiko Nicaragua Panama Paraguay Peru Suriname Trinidad u. Tobago Uruguay Venezuela zusammen: Sonstige: Lateinamerika/Karibik gesamt: Weltweit Anteil der lateinamerik./karibischen Länder 2,63% 2,00% Portugal Spanien (einschl. Kanarische Inseln) Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden

6 - Argentinien Argentinien Basisdaten im Überblick BIP-Wachstum Statistikinstitut Indec: EMAE 8,5 % 8,5 % P 6,5 % p Industriewachstum Indec: EMI 8,3 % 7,5 % 6,0 % p Export - Indec US$ 46,569 Mrd. US$ 44,844 Mrd. Import - Indec US$ 34,159 Mrd. US$ 36,514 Mrd. Interbankenzinssatz Baibor Zentralbank 5,6250 % 7,0000 % 8,0625 % Wechselkurs US$ / Peso Zentralbank Arg$ 3,066 Arg$ 3,107 Arg$ 3,158 p = Prognose Politische Rahmenbedingungen Erneut Energieversorgungsengpass Diesmal sind die hohen Temperaturen des argentinischen Sommers eine der Ursache für die erneute Energieknappheit. Vor allem in Teilen der Hauptstadt und der Provinz Buenos Aires kam im Januar 2008 zu Stromabschaltungen bis zu 8 Stunden pro Tag. Auch die Treibstoffversorgung ist nicht ausreichend. Die Landwirtschaft befürchtet bereits, die Ernte und den Transport nicht mehr sicherstellen zu können. - Bereits Ende Dezember hatte die Regierung einen Energiesparplan beschlossen, in dessen Rahmen die Sommerzeit eingeführt wurde. In den öffentlichen Verwaltungen ist ab Uhr Büroschluss; die Temperaturen dürfen dort nicht mehr unter 24 Grad C. heruntergekühlt werden. Energiesparlampen sollen in den Behörden zur Pflicht und in den Privathaushalten gefördert werden. - Aber diese Maßnahmen reichen nicht aus. Kräftig ansteigende Produktionszahlen im Agrarsektor und der Industrie lassen den Energieverbrauch stetig nach oben gehen. Bereits 2007 hatte der Stromverbrauch trotz Energieversorgungskrise um 6,6 % zugenommen, die Stromerzeugung aber nur um 1 %. In etwa einem Monat wird die Haupterntezeit zu einer neuen Verbrauchsspitze führen. Staatsinterventionen beeinträchtigen Attraktivität Der Hauptgrund für die Energieversorgungsengpässe sind allerdings nicht die hohen Temperaturen sondern die staatlichen Eingriffe in den Energiesektor. Das schon fünf Jahre dauernde Einfrieren der Stromtarife verhindert Privatinvestitionen in das veraltete Netz und Kraftwerke. Nach Angaben der Regulierungsbehörde für den argentinischen Strommarkt, Cammesa, hat die Regierung in Buenos Aires in den letzten vier Jahren US$ 4 Mrd. in Stromsubventionen, Stromimporte und ähnliches investieren müssen, um die Versorgung einigermaßen aufrecht zu erhalten. Für dieses Geld hätten gemäss Cammesa sechs neue Großkraftwerke gebaut werden können. - Unabhängig davon werden noch Mitte 2008 zwei neue staatliche Kraftwerke ans Netz gehen. Auch die 1. Ausbaustufe des binationalen Wasserkraftwerks Yacyretá soll dann fertiggestellt sein. - Die staatlichen Interventionen beschränken sich nicht auf den Stromsektor: Die Treibstofflieferanten wurden am 7.1. von der Regierung aufgefordert, die Verkaufspreise auf das Niveau vom zu senken. Um dieser Anweisung Nachdruck zu verleihen, wurde gleichzeitig der Export von Benzin und Diesel verboten. Repsol YPF, Petrobras und Esso erfüllten die Regierungsvorgabe zur Senkung der Preise ohne Verzögerung. Aus diesem Grund dürfen diese drei Unternehmen seit dem wieder exportieren. Am fügte sich auch Shell in das Unvermeidliche und senkte die Preise um bis zu 14,9 %. Diese Eingriffe des Staates sind aber allemal kein Anreiz für Investitionen und tragen nicht zur Verbesserung der Versorgung bei. Gemäss einer Umfrage von DPA bezeichneten 57 % der Argentinier die Qualität der Regierungsarbeit von Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner einen Monat nach ihrem Amtsantritt als gut oder sehr gut. Poliarquía ermittelte bei einer anderen Umfrage einen Anstieg der Popularität der Präsidentin seit Dezember 2007 um 5 Prozentpunkte auf 56 %. Das persönliche Vermögen ihres Ehemannes Néstor Kirchner stieg während seiner Amtszeit als Präsident (Mai 2003 Dezember 2007) um fast Arg$ 11 Mio. auf Arg$ 17,82 Mio. an. Der größte Teil dieses Geldes ist in Immobilien angelegt. Ex-Präsident Néstor Kirchner und sein frührer Wirtschaftsminister Roberto Lavagna, mit dem er sich zerstritten hatte, einigten sich Anfang Februar 2008 auf eine enge Zusammenarbeit bei der Modernisierung der Peronistischen Regierungspartei Partido Justicialista. Bei den letzten Präsidentenwahlen hatte Lavagna für die Oppositionspartei Unión Cívica Radical kandidiert. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Freiheit nimmt Argentinien nach einer Untersuchung der Heritage Foundation/Wall Street Journal unter 157 Ländern Platz 108 ein. Erneut 8,5 % Wachstum Binnenwirtschaft Die argentinische Regierung und auch Experten der Privatwirtschaft rechnen damit, dass auch das Jahr 2007 mit einem Wirtschaftswachstum von 8,5 % abschloss.

7 - Argentinien Der monatliche Wachstumsindikator EMAE war in den ersten 11 Monaten 2007 um 8,6 % angestiegen. Im November hatte er gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 9,6 % zugelegt. Bereits im Oktober hatte der Zuwachs 9,4 % betragen. Sollte auch der Dezember ein Resultat auf dieser Höhe bringen, wäre das Jahresergebnis nach oben zu revidieren. Die Bruttoanlageninvestitionen haben 2007 mit + 13,5 % deutlich geringer zugelegt, als 2006 (+ 18,2 %) oder 2005 (+ 22,7 %). Dagegen ist der private Verbrauch mit + 9 % stärker angestiegen, als in den beiden Vorjahren. Für 2008 liegen die Wachstumsprognosen der Privatwirtschaft trotz der US-Hypothekenkrise bei 6-7 %. Argentinien wird ein weiteres Mal von der starken Diversifizierung seiner Abnehmerländer profitieren. Das Geschäft mit China, Indien, Brasilien und Europa expandiert, während die USA als Abnehmerland an Bedeutung verloren haben. Industriewachstum leicht rückläufig Im Dezember 2007 legte der Index für das Industriewachstum (EMI) wie schon im August um 9,9 % zu. Das bedeutet, dass im Gesamtjahr ein Zuwachs von 7,5 % erzielt wurde. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung der Industrie stieg 2007 um 2 Prozentpunkte auf 74,9 % an. Wachstumsmotor war mit einem Plus von 21,5 % der Kfz-Sektor gewesen. Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie nahm um 5,1 % zu und erreichte damit den Stand von September 1998, also vor Beginn der Rezession. - Allerdings lag das Industriewachstum des vergangenen Jahres unter dem Vorjahreswert von 8,4 %. Eine Ursache dafür war die Energieversorgungskrise in den Monaten Juni und Juli 2007, die zu einem spürbaren Rückgang der Wachstumsraten der Industrieproduktion auf 5,3 % und 2,8 % geführt hatte. Daneben machte sich auch ein spürbarer Anstieg der Produktionskosten bemerkbar, der dazu führte, dass die Gewinne der an der Börse gehandelten Unternehmen um 15,6 % auf Arg$ 8,724 Mrd. zurückgingen. In die Höhe gegangen waren zum einen die Preise importierter Rohstoffe; zum anderen hatten die Löhne in der Industrie im Schnitt um 24 % zugelegt. Diese Lohnerhöhungen waren u.a. durch die starke Zunahme der Preissteigerungen bei Waren des täglichen Bedarfs ausgelöst worden. Für 2008 wird ein Industriewachstum von rund 6 % erwartet. Der Merval-Index der Börse Buenos Aires erzielte 2007 aufgrund der Auswirkungen der US-Hypothekenkrise nur einen bescheidenen Zuwachs um 2,9 % auf 2.151,73 Punkte. Diese Entwicklung wurde hauptsächlich von den Erwartungen und Befürchtungen der Anleger bestimmt, die zum Teil dem Auf und Ab an der Wall Street gefolgt waren. Die grundsätzlich guten makroökonomischen Eckdaten Argentiniens waren dafür weniger verantwortlich, wenn man einmal von der Diskussion um die wirkliche Höhe der Inflationsrate absieht. Die wahrscheinlich weiter anhaltende Volatilität an den internationalen Finanzmärkten wird auch in diesem Jahr das Geschehen an der Börse Buenos Aires beeinflussen. So ging der Merval-Index im Januar 2008 um 6,71 % auf einen Stand von 2.004,61 Punkten zurück. Hohe Steuerbelastung Die ordentlichen Steuereinnahmen der Regierung nahmen 2007 um 33,2 % auf einen Rekordbetrag von Arg$ 199,78 Mrd. zu. Im Dezember 2007 war ein Zuwachs um 39 % auf Arg$ 19,62 Mrd. erzielt worden. Im Januar 2008 stiegen die Steuereinnahmen sogar um 49,5 % auf Arg$ 21,729 Mrd. an. Hauptursache für diese Entwicklung sind der stark gestiegene Binnenkonsum und die hohen Exportabgaben. Gemäß einer Untersuchung der Weltbank steht Argentinien bei der Höhe der Steuerlast weltweit an 7. Stelle: In der Rangliste der niedrigsten Steuerbelastung nimmt Argentinien nur Platz 172 von 178 Ländern ein. Die Regierungsausgaben waren 2007 um 47 % auf Arg$ 138,36 Mrd. angewachsen. Dazu hatten u.a. die hohen Subventionen für die Privatwirtschaft und die Transfers an die Sozialversicherung beigetragen. Die Subventionen hatten um 125 % auf Arg$ 14,63 Mrd. zugelegt. Der Primärüberschuss der öffentlichen Hand lag 2007 bei 3,2 % des BIP (Arg$ 25,67 Mrd.). Im Vorjahr war er zwar mit 3,5 % des BIP etwas höher gewesen. Trotzdem ist damit erstmalig in der Geschichte des Landes fünfmal hintereinander ein Primärüberschuss erzielt worden. Außerdem wurde das Budgetziel von 3 % des BIP übertroffen. Die Gesamtausgaben der öffentlichen Hand Argentiniens beliefen sich 2007 auf Arg$ 239 Mrd. Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft Argentiniens nahm 2007 nach Angaben des Statistikinstituts Indec um 8,1 % auf mehr als 5,4 Mio. zu. Gleichzeitig stiegen die Monatslöhne im Durchschnitt um 21,1 % auf Arg$ an. Die Gehälter der öffentlichen Bediensteten waren im Schnitt um 27,8 % nach oben gegangen. Offizielle Inflationsrate gesunken Im Dezember 2007 blieb die monatliche Inflationsrate mit 0,9 % auf dem Niveau des Vormonats. Für das Gesamtjahr ergab sich somit eine offizielle Inflationsrate von 8,5 %. Damit wäre es der Regierung gelungen, das Inflationstempo gegenüber dem Vorjahr leicht zu verringern. Im Januar 2008 wurde vom Indec zum 3. Mal hintereinander eine Monatsinflationsrate von 0,9 % registriert. Die Zwölfmonatsrate ging damit auf 8,2 % zurück. - Experten der Privatwirtschaft bezweifeln allerdings die offiziellen, vom Statistikinstitut Indec ermittelten Zahlen. Ihrer Meinung nach lag 2007 das tatsächliche Inflationstempo zwischen %. Nach Berechnungen der Vereinigung für die Verteidigung der Konsumenten (Adelco) sind im vergangenen Jahr alleine die Preise des Grundwarenkorbs um 30,3 % angestiegen. Eine Gruppe der im vergangenen Jahr entlassenen Indec-Mitarbeiter ( técnicos del Indec ) kalkuliert die Inflationsrate für 2007 auf 22,3 26,2 %. - Auch der IWF hat seine Zweifel über die Indec-Inflationsangaben. Diese Zweifel konnten bisher trotz mehrmaliger Anfragen an die argentinische Regierung nicht ausgeräumt

8 - Argentinien werden. Deshalb beabsichtigt das IWF-Direktorium nunmehr eine offizielle Überprüfung. Argentinien: Inflation 2006 Quelle: Indec Januar 1,1 % Februar 0,3 % März 0,8 % April 0,7 % Mai 0,4 % Juni 0,4 % Juli 0,5 % August 0,6 % September 0,8 % Oktober 0,7 % November 0,9 % Dezember 0,9 % Inflation ,5 % Inflation ,8 % Januar ,9 % Zwölfmonatsrate bis Januar ,2 % Außenwirtschaft Höchstwerte bei Ex- und Import In den letzten beiden Monaten 2007 hatten die Exporte auf Rekordniveau zugelegt. Im November nahmen die Exporterlöse auf dem Niveau des Vormonats von 32 % auf US$ 5,422 Mrd. zu und im Dezember sogar um 34 % auf US$ 5,668 Mrd. Die führenden Exportgüter waren landwirtschaftliche Produkte (vorrangig Soja, Mais und Weizen), Speiseöle und fette aber auch Treibstoffe und Kfz gewesen. - Allerdings waren gleichzeitig die Importe noch stärker nach oben gegangen: im November um 35 % auf US$ 4,384 Mrd. und im Dezember um 41 % auf US$ 3,882 Mrd. Rund 60 % dieser Importe waren Vorprodukte sowie Maschinen und Anlagen gewesen. Im Gesamtjahr 2007 wurden somit sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen neue Rekordwerte erzielt. Die Exporterlöse legten um 20 % auf US$ 55,933 Mrd. zu und die Importe um 31 % auf US$ 44,780 Mrd. An den Exporten waren Agrarprodukte und Lebensmittel mit US$ 30,734 Mrd. beteiligt. In dieser Zahl sind Körner- und Ölfrüchte im Wert von US$ 17,568 Mrd. enthalten. Maschinen und Anlagen machten 24 % der Importe aus und Zwischenprodukte 36 %. - Durch den stärkeren Anstieg der Importe ging der Handelsbilanzüberschuss von US$ 12,306 Mrd. im Vorjahr auf US$ 11,154 Mrd. zurück. Für 2008 rechnet die Regierung mit einem Anstieg der Exporterlöse auf mehr als US$ 60 Mrd. Dazu sollen 754 Exportförderaktionen beitragen. Auch die Einschränkungen für den Export von Mais und Weizen sollen wieder fallen. Die Devisenreserven der argentinischen Zentralbank hatten 2007 um rund 44 % auf US$ 46,151 Mrd. zugelegt. Die Argentinier legten nach vorläufigen Angaben der Zentralbank im Jahr 2007 netto US$ 8,88 Mrd. im Ausland an waren es US$ 2,94 Mrd. gewesen. Der Zuwachs wird u.a. auf die Nervosität über die Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten zurückgeführt. Trotzdem schloss die Devisenbilanz des Landes mit einem Nettozufluss von US$ 12,87 Mrd. ab. In den ersten neun Monaten 2007 kamen ausländische Direktinvestitionen von US$ 3,214 Mrd. nach Argentinien. Das waren 26 % weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. - Einige ausländische Unternehmen im Bereich der öffentlichen Dienstleistungen sehen weiterhin die staatlichen Eingriffe in die Privatwirtschaft als Hauptbremse für Investitionen in Argentinien. Dem chinesischen Fachmann für Unternehmensfusionen und akquisitionen Wang Wie wurde die Frage gestellt, warum die 2005 von Premier Hu Jintao angekündigten Investitionen von US$ 20 Mrd. noch nicht geflossen seien. Wang antwortete, dass für China marktwirtschaftliche Bedingungen unabdingbar seien. Die argentinische Investitionsförderungsorganisation Prosperar unterstützt internationale Investoren bei der Suche nach Investitionsgelegenheiten und erläutert die Rahmenbedingungen für Engagements ( Internet: Nach Zeitungsmeldungen aus Argentinien führt die Regierung Fernández mit dem Club de Paris unbemerkt von der Öffentlichkeit intensive Verhandlungen über die Restrukturierung der Schulden von US$ 5,8 Mrd. Branchenentwicklungen Kfz-Sektor mit neuen Rekorden 2007 war ein weiteres Erfolgsjahr für die argentinische Automobilwirtschaft. Die Produktion legte gemäss Zahlen des Branchenverbands Adefa um 26 % auf Einheiten zu. Damit nimmt das Land im weltweiten Ranking Platz 25 ein. Vor wenigen Jahren hatte Argentinien noch an der 40. Stelle gelegen wollen die Hersteller US$ 1,3 Mrd. investieren. - Die Verkäufe an die Händler nahmen um 23 % auf Einheiten zu. Wie die Vereinigung der Kfz- Handelsunternehmen Acara mitteilte, wurden insgesamt rund neue Fahrzeuge an die Endkunden abgesetzt. Mit einem Marktanteil von 19,2 % war VW die erfolgreichste Marke, gefolgt von Chevrolet (14,9 %), Ford (13,7 %), Renault (12,2 %), Peugeot (10,4 %) und Fiat (10,1 %). - Die Exporte stiegen um fast 34 % auf Einheiten an. In allen Bereichen wurden somit neue Rekorde verwirklicht. Für 2008 erwartet Adefa einen Anstieg der Lieferungen an die Händler auf Einheiten und eine Zunahme der Exporte auf Einheiten. Acara schätz, dass im Januar 2008 mit einem Absatz von Fahrzeugen das beste Monatsergebnis in der Geschichte des Landes erzielt wurde. Wie die Cámara del Comercio Automotor

9 - Argentinien mitteilte, nahmen die Verkäufe gebrauchter Kfz um 15 % auf 1,4 Mio. zu. Auch dies war ein Rekord. Die argentinische Regierung möchte mit Hilfe eines Förderpakets zur Ausweitung der Kfz-Motorproduktion in Argentinien beitragen. Nach vorläufigen Angaben von Adefa nahm die Kfz-Produktion im Januar 2008 um 142 % zu, die Exporte um 107 % und die Verkäufe an die inländischen Händler um 25 %. Kfz (Quelle: ADEFA) 2007 Produktion Dezember Kumuliert Veränderung zu ,0 % Absatz an Händler Dezember Kumuliert Veränderung zu ,7 % Export Dezember kumuliert Veränderung zu ,6 % Gesamtjahr Prognose Absatz an Händler Absatz an Händler Die Supermärkte konnten 2007 nach Indec-Angaben ihre Umsätze inflationsbereinigt um 17,8 % erhöhen. Diese Zahl widerspiegelt das Erstarken des Binnenkonsums und der Kaufkraft. Der Lebensmittelabsatz hatte um 8,8 % zugelegt und der von Kosmetika um 6,9 %. Im Januar 2008 nahmen die Einzelhandelsumsätze nach Angaben der Mittelstandsvereinigung CAME um 4,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Der Absatz von Elektrohaushaltsgeräten nahm in den ersten 11 Monaten 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 32,1 % auf Arg$ 9,3 Mrd. zu. Die Exporte stiegen gleichzeitig um 36,7 % auf US$ 127,4 Mio. an und die Importe um 38,4 % auf US$ 846,6 Mio. Die beiden wichtigsten Herkunftsländer waren China (34,1 %) und Brasilien (32,9 %). In den ersten 11 Monaten 2007 erzielten die Banken Argentiniens einen Gewinn von Arg$ 3,294 Mrd. Das waren Arg$ 470 Mio. weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zentralbank führt diesen Rückgang auf die Folgen der internationalen Finanzkrise zurück; die Banken selbst hätten ein weiteres Jahr der Konsolidierung hinter sich. In Chubut wurde ein neues Erdölvorkommen mit einer vermuteten Kapazität von rund 100 Mio. entdeckt wurden in Argentinien 5,39 Mio. t Rohstahl produziert. Das waren 2,6 % weniger als im Vorjahr. In den ersten 10 Monaten 2007 importierte Argentinien Stromgeneratoren im Wert von US$ 222 Mio. Das waren 272 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die argentinische Bauwirtschaft verlangsamte 2007 ihr Wachstum auf 6,4 %. In den letzten drei Jahren waren Zuwächse von mehr als 15 % erzielt worden sind in Argentinien 8 Biodieselfabriken errichtet worden und weitere 5 befinden sich im Bau. Insgesamt sind dafür US$ 297 Mio. investiert worden. Nach Angaben des Tourismusministeriums ist die Tourismusbranche 2007 mit Devisenerlösen von mehr als US$ 4,173 Mrd. zur drittwichtigsten Devisenquelle des Landes noch vor Fleisch, Mais und Weizen geworden. Die Zahl der ausländischen Besucher hatte sich um 11 % auf Personen erhöht. Der Boom der argentinischen Landwirtschaft treibt auch die Preise für Agrarland in die Höhe wurde ein durchschnittlicher Preisanstieg zwischen 30 und 35 % registriert. Dieser Trend dauert bereits fünf Jahre und wird sich voraussichtlich auch 2008 fortsetzen. Die Anbaufläche der Körner- und Ölfrüchte wird 2008 um 4,5 % über der des Vorjahres liegen und damit 30,3 Mio. ha erreichen. Allerdings wird wegen der Frosteinbrüche im November 2007 und der jetzt schon länger andauernden Trockenheitsperiode mit niedrigeren Ernteergebnissen bei Weizen, Mais und Soja gerechnet. Dies könnte zu neuen Steigerungen bei den Exportpreisen führen. Die Interamerikanische Entwicklungsbank hat Argentinien ein Darlehen in Höhe von US$ 600 Mio. für die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und die Steigerung der Exportkraft kleinerer landwirtschaftlicher Unternehmen in Aussicht gestellt. Diverse Exportergebnisse: Geflügel Januar-November 2007: US$ 168 Mio. (+ 50,4 %) Rindfleisch 2007: US$ 1,449 Mrd. (+ 10,4 %) Wein und Most 2007: 650 Mio. (+ 30 %) auf Wein entfielen rund US$ 540 Mio., die in 119 Länder gingen Erdnüsse 2007: US$ 393 Mio. (+ 39 %) Yerba Mate 2007: US$ 30,4 Mio. (+ 25 %) Frischgemüse 2007: US$ 376,7 Mio. (+ 40 %) Süßwaren aus Schokolade 2007: US$ 120 Mio. (+19 %) Unternehmensmeldungen Das Bauunternehmen Hochtief, dass mit 26 % am Konsortium Puentes del Litoral beteiligt ist, hat vor dem Schiedsgericht der Weltbank ein Verfahren gegen Argentinien auf Schadensersatz wegen der Umwandlung der US$-Brückenmauttarife in abgewertete Peso und des Einfrierens dieser Tarife seit Anfang 2002 eingeleitet. Die Software AG in Darmstadt hat wegen des boomenden Marktes die Errichtung eigener Büros in Buenos Aires und São Paulo angekündigt. In Argentinien wird das Unternehmen mit Consist zusammenarbeiten. Das argentinisch-französisch-spanische Konsortium Veloxia, das von Alstom geführt wird, beabsichtigt, im

10 - Argentinien März d.j. mit dem Bau der Hochgeschwindigkeitszugstrecke zwischen Buenos Aires, Rosario und Córdoba zu beginnen. Für US$ 546 Mio. erhöhte ArcelorMittal seinen Anteil an Acindar durch Aktienkäufe von 64,5 % auf 99,5 %. Die belgische Etex-Gruppe hat über ihre Tochter Durlock 100 % der Anteile der Gipsmine Compañía Corral Minera übernommen. Renault wird die Produktionskapazitäten des Werkes Santa Isabel mit Investitionen von US$ 100 Mio. ausbauen. Carrefour konnte 2007 seinen Umsatz in Argentinien um 22,6 % auf umgerechnet 2,052 Mrd. erhöhen. Bis 2010 will die spanische Telefónica US$ 2 Mrd. in Argentinien in das Fest- und Mobilnetz sowie in das Breitbandnetz investieren. Das spanische Erdölunternehmen Repsol hat für US$ 2,235 Mrd. 14,9 % der Anteile ihrer argentinischenbolivianischen Tochter YPF an den einheimischen Unternehmer Enrique Eskenazi verkauf. Darüber hinaus existiert eine Option für weitere 10 %. Durch diesen Verkauf soll zum einen das Südamerika-Risiko verringert werden. Zum anderen kommt Repsol damit Wünschen der argentinischen Regierung nach, die einen lokalen und der Familie Kirchner nahestehenden Ansprechpartner vorziehen. Die Beziehungen zwischen der Regierung und Repsol sind seit der Wirtschaftskrise und den nachfolgenden Staatsinterventionen in das Preisgefüge gespannt; die Regierung mahnt ständig Investitionen an, die nicht von der Gewinnspanne getragen werden. Eskenazi ist Chef des Bau- und Finanzunternehmens Grupo Petersen. Die griechische Reederei Navios Maritime Holdings erwarb für US$ 112 Mio. die argentinische Schifffahrtsgesellschaft Horamar. Brasiliens Karrosseriehersteller Marcopolo übernahm 33 % des Aktienpakets des argentinischen Kleinbusproduzenten Metalpar. Das argentinische Unternehmen Admire Trading Company erhöhte für US$ 32 Mio. seine Beteiligung an Petroquímica Cuyo von 50,5 % auf 90,5 %. Verkäufer war Petrobras. Die japanische NEC baut die Softwareentwicklung und - produktion in Argentinien mit Investitionen von US$ 10 Mio. aus. China Metallurgical Group Corporation und ein argentinisches Konsortium wollen für rund US$ 200 Mio. in Villa Gesell und Mar del Plata Energieerzeugungsanlagen errichten. Grupo Techint erwarb für US$ 34,4 Mio. eine Beteiligung von 29,8 % am Büroturm Bouchard Plaza. Das Erdölunternehmen Capex übernahm 70 % der anteile von Hychico, die den Park für erneuerbare Energien Comodoro Rivadavia in Chubut betreibt. Cabaña, Argentina, ein Unternehmen der Ledesma- Gruppe, wird für US$ 25 Mio. eine neue Schweinefleischfabrik in Las Heras bei Buenos Aires errichten. Grupo IRSA erwarb für US$ 22 Mio. von Carrefour das Einkaufszentrum Soleil Factory. Pampa Holding hat für US$ 70 Mio. den Bau eines Stromgenerators zur Erweiterung des Kraftwerks Central Térmica Güemes in Salta angekündigt. Ansprechpartner: Peter Rösler Río Tinto Argentina beabsichtigt, in Argentinien für US$ 900 Mio. bis 2011 eine Kaliumchloridmine in Betrieb zu nehmen. General Electric Comp. übernahm für US$ 1,115 Mrd. die Öl- und Gasdruckkontrollaktivitäten vom argentinischen Rohrhersteller Tenaris, die dieses Unternehmen beim Kauf von Hydril im Mai 2007 erworben hatte. Pan America Energy plant für das Jahr 2008 in Argentinien Investitionen von US$ 1 Mrd. in die Erdölsuche und förderung. Für US$ 36 Mio. erwarb das brasilianische Fleischunternehmen Marfrig das argentinische Unternehmen Mirab. Das brasilianische Unternehmen Votorantim Metals erwarb 27 % der Anteile von AcerBrag, dem zweitgrößten Stahlhersteller Argentiniens.

11 - Brasilien Brasilien Basisdaten im Überblick BIP-Wachstum Statistikinstitut IBGE / Regierung p 3,7 % 5,5 % p 5,0 % p Industriewachstum IBGE / Industrieverband CNI p 2,8 % 5,3 % p 5,0 % p realer Anstieg der Industrieumsätze CNI 1,72 % 5,1 % p 4,8 % p Export - Entwicklungsministerium US$ 137,470 Mrd. US$ 160,649 Mrd. US$ 13,277 Mrd. X Import - Entwicklungsministerium US$ 91,396 Mrd. US$ 120,610 Mrd. US$ 12,333 Mrd. X Referenzzinssatz Selic Januar - Zentralbank 17,25 % 13,00 % 11,25 % Wechselkurs US$ / Real Zentralbank R$ 2,2217 R$ 2,1093 R$ 1,7451 p = Prognose / X = Januar Politische Rahmenbedingungen Kompensation für Einnahmenverlust Im Dezember hatte der Senat Brasiliens die Provisorische Abgabe für Finanzoperationen (CPMF) abgeschafft. Dadurch droht der Regierung für das Jahr 2008 ein Finanzloch von rund R$ 38 Mrd. Anfang Januar 2008 gab Finanzminister Guido Mantega die Maßnahmen bekannt, mit denen dieser Einnahmenverlust kompensiert werden soll: Kürzung der Ausgaben der Exekutive, Legislative und Judikative um RS 20 Mrd. Details dazu sollen im Februar veröffentlicht werden. Erhöhung der Finanzoperationssteuertarife (IOF) um 0,38 Prozentpunkte. Darüber hinaus werden mit Ausnahme der Kredite für selbst genutzten privaten Wohnraum alle Ausnahmeregelungen abgeschafft. Anhebung der gewinnabhängigen Sozialsteuer (CSLL) für den Finanzsektor von 9 % auf 15 %. Neuer Bergbau- und Energieminister Am wurde Edison Lobão, Senator der zentristischen Sammelbewegung PMDB, zum neuen Minister für Bergbau und Energie ernannt. Neuer Exekutivsekretär des Ministeriums wurde Márcio Zimmermann. Lobão verfügt als Rechtsanwalt und Ex-Journalist nicht unbedingt über fachliche Kompetenzen für seine neue Funktion. Als früherer Gouverneur des Bundesstaates Maranhão steht er aber dem PMDB-Vorsitzenden José Sarney nahe, der wiederum ein für Parlamentsmehrheiten unverzichtbarer Alliierter von Präsident Lula ist. - Sein Vorgänger in diesem für Brasilien strategisch wichtigen Ministerium, Silas Rondeau, hatte im Mai 2007 wegen Korruptionsanschuldigungen den Hut nehmen müssen. Seitdem hatte Nelson Hubner interimistisch an der Spitze des Ressorts gestanden. Das vom brasilianischen Verteidigungsministerium geplante Atom-U-Boot soll mit Hilfe französischer Technologie konstruiert werden. Der katholische Bischof Dom Luiz Flávio Cappio ist in den Hungerstreik getreten, um wegen befürchteter schwerer Umweltschäden die Umleitung des drittgrößten Flusses Brasiliens, des São Francisco, in den armen und chronisch trockenen Nordosten des Landes zu verhindern. Binnenwirtschaft BIP-Wachstum 2007 über 5 % Die brasilianische Regierung erwartet, dass das Land 2007 ein Wirtschaftswachstum von rund 5,5 % erzielt hat. Die privaten Finanzmarktanalisten hoben ihre Wachstumserwartung für Brasilien für 2007 auf 5,19 % an. Diese Schätzung deckt sich mit der Prognose des renommierten Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung, IPEA, von 5,2 %. Der Industriedachverband CNI geht von 5,3 % BIP-Wachstum im vergangenen Jahr aus. Die Zunahme der Bruttoanlageninvestitionen sei mit erwarteten 12,8 % unter dem Niveau anderer BRIC-Länder geblieben. - Nach Berechnungen der Weltbank ist Brasilien inzwischen mit 3 % am globalen BIP beteiligt und steht damit an 6. Stelle auf einer Ebene mit Frankreich, Großbritannien, Italien und Russland. - Für das Jahr 2008 sagen die brasilianischen Finanzmarktexperten ein Wirtschaftswachstum von 4,5 % voraus. Der CNI ist mit einer Prognose von 5 % etwas optimistischer. Seiner Meinung nach werden die Bruttoanlageninvestitionen im kommenden Jahr um rund 14 % zulegen. Die brasilianische Entwicklungsbank geht trotz der ungünstigen Entwicklungen vor allem in den USA für 2008 sogar von einem BIP-Zuwachs von 5,5 % aus. Die Kräftigung des eigenen Finanzmarktes sorge für ausreichende interne Liquidität. Von der US- Hypothekenkrise ist Brasilien direkt nicht betroffen, da es dort aufgrund des hohen Binnenzinsniveaus keine US-Subprime-Bestände gibt. Hohes Industriewachstum Nach Angaben der Statistikbehörde IBGE erzielte Brasiliens Industrieproduktion 2007 einen Zuwachs von 6,0 %. - Der Industriedachverband CNI geht für das ver-

12 - Brasilien gangene Jahr von 5,3 % Industriewachstum aus. Die Umsätze des Sektors nahmen inflationsbereinigt um 5,1 % zu. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung lag im Dezember 2007 bei 81,3 % - gegenüber 79,8 % Ende Für 2008 erwartet der CNI bei der Industrieproduktion ein Plus von 5,0 % und bei den Umsätzen ein reales Plus von 4,8 %. - Das Vertrauen der Industriellen erreichte nach CNI-Angaben im Januar 2008 mit 61,8 Punkten einen neuen Höchstwert. Zumindest für das 1. Halbjahr erwarten die Unternehmen ein Anhalten der positiven Konjunkturentwicklung. Bei einer Umfrage des Industrieverbandes von São Paulo, FIESP, bestätigten die Industrieunternehmen ihre Investitionspläne für das laufende Jahr trotz US- Hypothekenkrise. Die Fusionen und Akquisitionen erreichten 2007 in Brasilien mit insgesamt 718 eine neue Rekordzahl. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies ein Zuwachs um 25 %, der damit deutlich über dem weltweiten Schnitt von 10 % lag. Der Anteil brasilianischer Unternehmen an den einheimischen Transaktionen stieg auf 68 % an. Im Vorjahr waren es 58 % gewesen. Auch vom Wert der Fusionen und Akquisitionen wurde 2007 in dem südamerikanischen Land ein neuer Rekord erzielt. Börse 2007 bullisch Der Bovespa-Index der Börse São Paulo schloss trotz US-Hypothekenkrise und gestiegener Volatilität an den internationalen Finanzmärkten das Jahr 2007 mit einem Zuwachs um 43,6 % auf Punkte ab. Allerdings dürfte sich die Börse 2008 etwas weniger bullisch entwickeln, sollte sich die Hypotheken- und Spekulationskrise noch vertiefen. J.P. Morgan hat Anfang Februar 2008 seine Empfehlung für den Kauf brasilianischer Aktien auf neutral heruntergesetzt. Unter den derzeitigen Umständen wäre somit bereits ein Anstieg des Index auf Punkte ein Erfolg. Im Monat Januar ging der Index in Übereinstimmung mit der internationalen Tendenz erst einmal steil nach unten, um sich dann bis Monatsende auf Punkte zu erholen. Referenzzinssatz erneut eingefroren Das währungspolitische Komitee der Zentralbank (Copom) hielt am den Referenzzinssatz Selic zum 3. Mal hintereinander auf dem Niveau von 11,25 % p.a. Dies sei angesichts der anhaltenden Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten und angesichts der Zunahme des Inflationstempos im Dezember geboten. Industrie und Handel zeigten zwar eingeschränktes Verständnis für diese Vorgehensweise. Allerdings müsse nun das nächste Mal endlich wieder eine Verringerung dieses immer noch viel zu hohen Zinssatzes folgen, um nicht die Binnenkonjunktur zu gefährden. - Der durchschnittliche Zinssatz für natürliche Personen ging bis Ende 2007 auf 43,9 % zurück und der für Unternehmen auf 22,4 %. In beiden Fällen war dies der niedrigste Wert seit Beginn der Erfassung im Jahr Die brasilianische Zentralregierung (einschl. Schatzamt, Zentralbank und Sozialversicherung) schloss 2007 mit einem Primärüberschuss von R$ 57,82 Mrd. ab. Das waren 18,3 % mehr als im Vorjahr und entsprach 2,27 % des BIP waren es 2,1 % gewesen. Die Sozialversicherung musste 2007 ein Defizit von R$ 46 Mrd. hinnehmen, d.h., 2,4 % mehr als im Vorjahr. - Die gesamte öffentliche Hand hatte bis November 2007 einen Primärüberschuss von R$ 113,387 Mrd. erzielt. Dieser Betrag entsprach 4,22 % des BIP und übertraf damit deutlich die Zielvorgabe für das Gesamtjahr von R$ 95,89 Mrd. (= 3,8 % des BIP). Für 2008 hält der Industriedachverband CNI wegen des Wegfalls der Provisorischen Abgabe für Finanzoperationen (CPMF) eine Verringerung des Primärüberschusses der gesamten öffentlichen Hand auf ca. 3,2 % des BIP für möglich; das wären 0,6 Prozentpunkte weniger als die Budgetvorgabe. Die ordentlichen Steuereinnahmen der brasilianischen Regierung beliefen sich 2007 auf die Rekordsumme von R$ 602,793 Mrd. Dieser Betrag entsprach rund 36 % des BIP. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein realer Zuwachs um 11.1 %. Die Brasilianer arbeiten somit 146 Tage des Jahres für den Staat. Zum Vergleich: In den USA sind es 102 Tage und in Argentinien 97 Tage. Brasilien schloss das Jahr 2007 mit einer Nettoverschuldung der öffentlichen Hand von R$ 1,150 Billionen ab. Dieser Betrag entsprach 42,8 % des BIP. Das waren fast 10 Prozentpunkte weniger als 2003 und 1.9 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Für 2008 strebt die Zentralbank eine weitere Verringerung auf 41,5 % an. Die offizielle Arbeitslosenrate lag gemäss IBGE im Dezember 2007 bei 7,4 %. Das war das niedrigste Niveau seit 2002 und entsprach einer Verringerung gegenüber dem Vorjahresmonat um 1 Prozentpunkt. Die Zahl der Arbeitslosen sei gegenüber dem Vorjahr um 9,5 % zurückgegangen. Kräftiger Inflationsschub im Dezember Im Dezember 2007 legte das monatliche Inflationstempo Brasiliens auf 0,74 % zu. Das war der höchste Monatswert des Jahres. Zugelegt hatten insbesondere die Kosten für Wohnen und Nahrungsmittelversorgung. Insgesamt schloss das Jahr mit einer Inflationsrate von 4,46 % ab, die somit der Regierungsvorgabe von 4,5 % entsprach. Für 2008 erwarten die privaten Finanzmarktexperten lediglich einen leichten Rückgang des Inflationstempos auf 4,1 4,2 %. Brasilien: Inflation 2007 (IPCA) Quelle: IBGE Januar 0,44 % Februar 0,44 % März 0,37 % April 0,25 % Mai 0,28 % Juni 0,28 % Juli 0,24 % August 0,47 % September 0,18 %

13 - Brasilien Oktober 0,30 % November 0,38 % Dezember 0,74 % Inflation ,46 % Inflation ,14 % Außenwirtschaft Neuer Außenhandelsrekord Im Dezember 2007 erzielte Brasilien mit US$ 14,231 Mrd. das zweitbeste monatliche Exportergebnis des Jahres. Das entsprach einem Anstieg um 16 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Gleichzeitig nahmen aber die Importe um 46,9 % auf US$ 10,595 Mrd. zu. Dadurch verringerte sich der Handelsbilanzüberschuss des Berichtsmonats um 28 % auf US$ 3,636 Mrd. Auch das Handelsbilanzplus des Gesamtjahres 2007 fiel mit US$ 40,039 Mrd. geringer aus, als im Vorjahr. Allerdings war hier der Rückgang mit 13,8 % nicht so krass, wie im letzten Monat des vergangenen Jahres. Insgesamt hatten die brasilianischen Exporterlöse 2007 um 16,6 % auf US$ 160,649 Mrd. zugenommen und die Importe um 32,0 % auf US$ 120,610 Mrd. Starker Einbruch bei Handelsbilanzüberschuss Die Tendenz zur Verringerung des Handelsbilanzüberschusses beschleunigte sich im Januar 2008 weiter: Brasiliens Exporte beliefen sich auf US$ 13,277 Mrd. und die Importe auf US$ 12,333 Mrd. Dies bedeutet, dass die Importe mit plus 45,6 % mehr als doppelt so schnell zugelegt hatten, als die Exporte (20,9 %). Dadurch verringerte sich der Handelsbilanzüberschuss gegenüber dem Vorjahresmonat um 62,5 % auf nur noch US$ 0,944 Mrd. Dies war der niedrigste Monatswert seit Juni Nach Meinung der Außenhandelsvereinigung AEB hat diese Entwicklung zwei Ursachen: die Aufwertung der Landeswährung Real, die die Wettbewerbsfähigkeit brasilianischer Industrieerzeugnisse beeinträchtigt, und die kräftige Expansion der Binnenwirtschaft. Für 2008 rechnen die Exporteure deshalb mit einem weiteren Rückgang des Außenhandelsüberschusses um rund ein Viertel. Die Devisenreserven der brasilianischen Zentralbank haben 2007 von US$ 86,439 Mrd. auf US$ 181,370 Mrd. zugelegt und damit einen neuen historischen Höchststand erreicht. Zu diesem Ergebnis trugen nicht nur der Handelsbilanzüberschuss und der starke Zustrom ausländischer Direktinvestitionen bei. Auch die Finanzmarktanlagen schlossen mit einem Nettozufluss von US$ 10,71 Mrd. ab. Direktinvestitionen auf historischem Höchststand 2007 registrierte die brasilianischen Zentralbank einen Rekordzufluss ausländischer Direktinvestitionen von US$ 34,616 Mrd. Dies entsprach zum einen fast dem Doppelten des Vorjahreswertes von US$ 18,782 Mrd. und zum anderen einem Rekordanteil von 2,64 % des BIP. Gemäss UNCTAD hatte Brasilien im globalen Vergleich mit diesem Zuwachs nach den Niederlanden den stärksten Anstieg aufgewiesen. - Für 2008 rechnet die Zentralbank trotz der weltweiten Finanzkrise mit einem anhaltend hohen Direktinvestitionszufluss von US$ 28 Mrd. Diese Prognose wird zumindest durch das Januar- Ergebnis von fast US$ 4,5 Mrd. gestützt. Ebenfalls nach Angaben der Zentralbank nahmen 2007 auch die Investitionen brasilianischer Privatpersonen und Unternehmen im Ausland kräftig zu: Sie stiegen um 36 % auf rund US$ 152,2 Mrd. an. Auf Direktinvestitionen der Unternehmen entfielen US$ 114,175 Mrd. Bolivien: Mitte Dezember 2007 verpflichteten sich die beiden Petrobras-Vorsitzenden und der brasilianische Energieminister gegenüber der Regierung in La Paz, in Bolivien zwischen US$ 750 Mio. und US$ 1 Mrd. in den Erdöl- und Erdgassektor zu investieren. Deutschland: Der Interministerielle Ausschuss für die Vergabe von staatlichen Exportkreditgarantien hat sich aufgrund der anhaltenden positiven Entwicklung in Brasilien zur Einführung der offenen Beschlusslage bei der Deckung von Geschäften mit diesem Land entschieden. Damit fällt die seit 1982 allgemein geltende Auflage einer strengen Bonitätsprüfung des brasilianischen Bestellers mit Hilfe neuesten Auskunftsmaterials weg. EU: Am verfügte die Europäische Union die Suspendierung aller Rindfleischimporte aus Brasilien. Dieser Entscheidung vorausgegangen war ein Streit über die Anzahl der Viehzuchtbetriebe, deren Rinder für den Export in die EU freigegeben werden. Während die EU die Zahl dieser Fazendas auf 300 beschränken wollte, bestand die brasilianische Regierung auf der Berücksichtigung aller Betriebe, die die EU- Anforderungen erfüllten. Die brasilianische Regierung bezeichnete die EU-Entscheidung als nicht zu rechtfertigen und als arbiträr. Außerdem mangele es auf Seiten der EU an Transparenz. Die EU begründete die Suspendierung auch damit, dass in vielen Fällen keine lückenlose Rückverfolgung der Herkunft der Rinder möglich sei. Darauf antwortete die brasilianische Seite, diese Auflage sei diskriminierend, da sie für Brasilien keinen Sinn mache, denn dort gebe es keinen Rinderwahn. Im Januar 2008 hatte die EU rund 40 % der brasilianischen Rindfleischexporte abgenommen. - Am kündigte die Europäische Kommission einen Zertifizierungsprozess für importierte Biotreibstoffe an. In Zukunft wird dann ein Umwelt-Unbedenklichkeitszertifikat Vorraussetzung für eine Importgenehmigung sein. Mercosur: Am 17. Und fand in Uruguay das 34. Gipfeltreffen des Mercosur statt. Solche Schlüsselfragen, wie der gemeinsame Außenzoll und die Überwindung der internen Asymmetrien, wurde auf 2008 verschoben. Turnusgemäß übernahm Argentinien den Vorsitz pro tempore der Wirtschaftsgemeinschaft. Wichtigstes Ergebnis war die Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens mit Israel. Dies war das erste

14 - Brasilien solche Abkommen mit einem Land außerhalb der Region. Unasur: Auf dem Unasur-Treffen der 12 Außenminister Südamerikas am in Cartagena wurde Einigung über den Vorschlag für die Unasur-Gründungsstatut erzielt. Dieser Text muss nun bis Mitte März d.j. von den Außenministern abgesegnet und danach den Präsidenten vorgelegt werden. Nach der Unterzeichnung ist die Ratifizierung durch die Parlamente erforderlich. Die Integration Südamerikas soll gemäss dem Vorschlag weit über den wirtschaftlichen Bereich hinausgehen. USA: Am gab die WTO Brasilien im Schiedsverfahren gegen die Subventionen der US-Regierung für die einheimischen Baumwollproduzenten recht. Danach verstoße die US-Regierung eindeutig gegen die WTO-Regeln. Brasilien steht es nunmehr frei, gegen die USA Sanktionen bis zu US$ 4 Mrd. zu verhängen. 3 Mio. Kfz produziert Branchenentwicklungen Nach Angaben des brasilianischen Verbandes der Automobilhersteller (Anfavea) wurden 2007 knapp 3 Mio. Kfz produziert. Diese Zahl stellt einen neuen Rekord da und überschreitet das Vorjahresergebnis um 14 %. Auch die Inlandsverkäufe erreichten mit einem Zuwachs um 28 % auf 2,46 Mio. einen neuen Rekord. Bei den Exporterlösen ergab sich ebenfalls ein leichter Zuwachs um fast 9 % auf US$ 13,2 Mrd. Die Zahl exportierter Kfz ging allerdings um 6,6 % auf Einheiten zurück. Damit setzte sich die Tendenz der Vorjahre fort, die mit der Erstarkung der Landeswährung in Zusammenhang steht. Der Verkauf von Gebrauchtwagen stieg 2007 im Bundesstaat São Paulo nach Angaben von Assovesp um 51,8 % auf Fahrzeuge an. - Im Januar 2008 hielt der Absatzboom gemäß dem Kfz-Handelsverband Fenabrave mit einer Zunahme um 31,9 % auf Einheiten unvermindert an. Die Bedeutung des Kfz-Branche ist 2007 weiter gewachsen: Sie ist nunmehr für 18 % des industriellen BIP und für 5 % des nationalen BIP Brasiliens verantwortlich. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung der Branche stieg von 75 % Ende Dezember 2006 auf 85,3 % Ende 2007 an. Kfz (Quelle: ANFAVEA) 2007 Produktion Dezember Kumuliert Veränderung zu ,9 % Kfz-Neuanmeldungen Dezember Kumuliert Veränderung zu ,8 % Export Dezember / Einheiten Kumuliert Veränderung zu ,6 % Export Dezember / US$ 1,22 Mrd. Kumuliert 13,20 Mrd. Veränderung zu ,7 % Gesamtjahr Prognose Produktion ,24 Mio. Produktion Die Produktion von Motorrädern nahm 2007 in Brasilien um 22,7 % auf 1,73 Mio. zu. Bei den Absatzzahlen war der Zuwachs mit 22 % auf 1,60 Mio. ähnlich hoch nahmen die Umsätze der Supermärkte gemäss Angaben des Branchenverbandes Abras inflationsbereinigt um 5,9 % zu. Wie der Einzelhandelsverband Serasa mitteilte, hatten die Umsätze des gesamten brasilianischen Einzelhandels im vergangenen Jahr um 9,6 % zugelegt. Nach Angaben der Zentralbank erreichte das Kreditvolumen der brasilianischen Banken 2007 mit R$ 932,3 Mrd. den höchsten Stand seit Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Zuwachs um 27,3 %. Außerdem entsprach dieser Betrag 34,7 % des BIP. - Das Volumen der Spareinlagen stieg gleichzeitig netto um R$ 33,379 Mrd. auf R$ 235,261 Mrd. an. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Zuwachs um 25,2 %. Wie der Branchenverband Anbid mitteilte, stieg 2007 das Vermögen der Investmentfonds um 21,6 % auf R$ 1,106 Billionen an. Die Zahl der aktiven Mobiltelefone stieg 2007 um 21,1 % auf 120,98 Mio. an. Gemäß Abeprest wollen 2008 die Betreiber von Mobil- und Festnetzen rund R$ 14 Mrd. investieren. - Mobiltelefondienstleistungen der 3. Generation werden daran mit mind. R$ 4 Mrd. beteiligt sein. Die Auktionen der Frequenzen für die 3. Generation hatten bis Ende Dezember R$ 5 Mrd. gebracht. Brasiliens Rohstahlproduktion war 2007 um 9,3 % auf 33,8 Mio. t angestiegen. Nach Angaben des Branchenverbandes Abia hatten die brasilianischen Nahrungsmittelhersteller in den ersten zehn Monaten 2007 R$ 11,7 Mrd. in Maschinen und Anlagen investiert. Der geplante Hochgeschwindigkeitszug zwischen São Paulo und Rio de Janeiro soll Bestandteil des Programms für die Beschleunigung des Wachstums (PAC) werden. Verwirklicht werden soll dieses Projekt im Rahmen des PPP-Programms, also eines öffentlich-privaten Joint Ventures. Die Ausschreibung soll spätestens in der 1. Jahreshälfte 2009 veröffentlicht werden. Das zweite Wasserkraftwerk am Madeira-Fluss (Jirau) mit einer Kapazität von MW soll am zur Ausschreibung kommen. Der Stromverbrauch Brasiliens stieg 2007 um 5,4 % an. Die Investitionen in den brasilianischen Häfen wurden nach Angaben des Hafenministeriums 2007 auf R$ 650,3 Mio. verdoppelt.

15 - Brasilien Nach Angaben der Zentralbank stiegen 2007 die Devisenerlöse des Tourismussektors um 15 % auf fast US$ 5 Mrd. an. Gemäss IBGE wird die Ernte von Öl-, Hülsen- und Körnerfrüchten 2008 um 2,7 % auf 135,7 Mio. t ansteigen war eine Zunahme um 13,7 % auf 133 Mio. registriert worden. Die Geflügelexporterlöse stiegen 2007 um 55 % auf US$ 4,976 Mrd. an. Mengenmäßig ergab sich ein Zuwachs um 21 % auf 3,287 Mio. t. Unternehmensmeldungen Volkswagen Caminhões e Ónibus, die brasilianische Nutzfahrzeugtochter der Volkswagen AG, hat bis 2012 Investitionen von US$ 500 Mio. zur Erweiterung der Produktionskapazitäten angekündigt. Brasilien, China und Osteuropa waren nach Angaben der VW AG in Wolfsburg die dynamischsten Märkte im Jahr 2007 und somit für das gute Ergebnis des Unternehmens hauptverantwortlich. Das Leverkusener Chemieunternehmen Lanxess AG erwarb für 198 Mio. 70 % der Anteile der brasilianischen Petroflex SA in Rio de Janeiro. Die Münchener Re will als Folge der de facto Abschaffung des Rückversicherungsmonopols der zu 50 % staatlichen IRB-Brasil Resseguros S.A. im November 2007 die bisher in São Paulo existierende Repräsentanz in eine Niederlassung umwandeln, die alle Dienstleistungen des Unternehmens anbietet. Die RHI AG in Wien beabsichtigt, für 50 Mio. eine eigene Fabrik in Brasilien zu errichten. Das vom Konsortium der britischen BG Group, der portugiesischen Galp und der brasilianischen Petrobras im Santos-Becken entdeckte Erdölvorkommen Tupi soll eine Kapazität bis zu 30 Mrd. Fass haben. Der US-Süßwarenhersteller Hershey s hat mit Pandurata Alimentos einen Vertrag über den Vertrieb der Herschey s-produkte in Brasilien abgeschlossen. An der dafür gegründeten Vertriebsorganisation ist das US- Unternehmen mit 51 % beteiligt. Anglo-American will in den nächsten 10 Jahren US$ 16 Mrd. in die Ausweitung der Bergbau-Aktivitäten in Brasilien investieren. Von dieser Summe sind rund US$ 1,5 Mrd. für die Erschließung des Jacaré-Nickelvorkommens im Bundesstaat Pará vorgesehen. - Darüber hinaus will das Unternehmen für bis zu US$ 5,5 Mrd. eine Beteiligung von 68 % am brasilianischen Wettbewerber MMX Mineração e Metálicos SA erwerben. Dies wird möglicherweise im Rahmen einer Dreiteilung der MMX- Aktivitäten in MMX, LLX (Logistik-Tochter) und der inzwischen neugegründeten Newco geschehen. MMX hatte Anfang 2008 den Erzproduzenten Minerminas für US$ 125 Mio. übernommen. Die US-amerikanische Symetrix Corporation plant für US$ 1 Mrd. die Errichtung einer Chips-Fabrik in Brasilien. Derzeitig würden die Rahmenbedingungen in São Paulo, Rio de Janeiro und Pernambuco untersucht. Das kolumbianische Unternehmen Inversiones Mundial S.A. hat für US$ 23 Mio. eine Beteiligung von jeweils 67 % an Novapol Plásticos Ltda. und Novaforma distribuidora de Fiberglass Ltda. in Vitoria, Espírito Santo, übernommen. Hyundai Motors will in Brasilien eine Fabrik mit einer Produktionskapazität von Kfz pro Jahr errichten. Das brasilianische Bergbauunternehmen Vale plant die Übernahme des britisch-schweizerischen Wettbewerbers Xstrata. Die Gesamtkosten dafür würden sich auf bis zu US$ 90 Mrd. belaufen. Unabhängig davon, dass die Vale-Kapitalisierung bei rund US$ 150 Mrd. liegt, müssten etwa US$ 50 Mrd. Fremdfinanzierung von Banken beschafft werden. Glencore würde bei entsprechend attraktiven Konditionen seinen Xstrata-Anteil von 35 % in Vale-Vorzugsaktien umwandeln. Die Schnürung des Finanzierungspakets ist aber zu Zeiten der weltweiten Krise an den Finanzmärkten kein einfaches Unterfangen. Zahlreiche Großbanken sind durch die Spekulation mit US-Subprime-Hypothekenkrediten angeschlagen. Im Gespräch für das Finanzierungspaket sind BNP Paribas, Citibank, Crédit Suisse, HSBC, Lehman Brothers und Banco Santander. Führerin des Beraterteam war Merrill Lynch, die aber Anfang Februar 2008 aus dieser Funktion entlassen wurde, weil sie sich nicht an der Finanzierung der Transaktion beteiligen wollte. Für R$ 739 Mio. erwarb Vale die Konzession für die 720 km lange Eisenbahnverbindung Norte-Sul zwischen Açailândia und Palmas. Im Ranking der 50 größten Erdölunternehmen der Welt stieg Petrobras 2007 gemäss der Financial Times von Platz 11 auf Platz 6 herauf. Außerdem wurde Petrobras zur größten Aktiengesellschaft Lateinamerikas, dicht gefolgt von Vale und der mexikanischen América Móvil. - Im Santos-Becken entdeckte das Unternehmen ein riesiges Erdgasvorkommen, das Brasilien von Importen unabhängig machen könnte will Petrobras R$ 55 Mrd. investieren, d.h. 29 % mehr als im Vorjahr. Petrobras und Total wollen bei der Produktion von Erdöl aus bituminösem Gestein zusammenarbeiten. Für Embraer war 2007 mit der Lieferung von 169 Flugzeugen ein neues Rekordjahr. Die Auftragsbücher enthielten zu Beginn des Jahres Bestellungen im Wert von US$ 18,8 Mrd. Im Januar 2008 kam ein Auftrag der polnischen Fluglinie LOT über 12 Embraer 175 dazu. Im Februar d.j. bestellte die spanische Fluglinie Universal Airlines sechs Flugzeuge des Typs 195. Die Fluglinie TAM hat für US$ 6,9 Mrd. weitere 46 Airbus-Flugzeuge bestellt war das Unternehmen mit 70 % Marktführer bei den internationalen Flügen brasilianischer Gesellschaften. Bei den nationalen Flügen ist TAM mit 49 % ebenfalls noch führend. Gol konnte

16 allerdings ihren Anteil stark auf 41 % ausbauen. Diese Fluggesellschaft bestellte 40 Boeing NG s. Der Lebensmittelhersteller Sadia konnte 2007 seine Umsätze um 24 % auf R$ 9,8 Mrd. erhöhen. In Goiás erwarb das Unternehmen für R$ 60 Mio. den Geflügelhersteller Goiaves. Außerdem übernahm Sadia 73,93 des Kapitals der Baumhardt Comércio e Participações Ltda., die Excelsior Alimentos kontrolliert. Votorantim Cimentos erwarb Anfang Februar 2008 den US-amerikanischen Wettbewerber Prairie. Außerdem kündigte das Unternehmen den Bau einer neuen Zementfabrik in Houston an. Die Einzelhandelskette Pão de Açúcar will 2008 für R$ 1 Mrd. 105 neue Supermärkte in Brasilien eröffnen nahm der Nettogewinn der Bank Bradesco um 58,5 % auf R$ 8,01 Mrd. zu und erreichte damit einen neuen Rekordstand. Usiminas will das einheimische Bergbauunternehmen J. Mendes für umgerechnet US$ 1,8 Mrd. übernehmen. Dafür und für Erweiterungsinvestitionen erhielt das Stahlunternehmen von einem Bankenkonsortium unter Führung der HSBC einen syndizierten Kredit über US$ 1,2 Mrd. Der brasilianische Stahlhersteller CSN beabsichtigt e- benfalls, sein Engagement im Bergbaubereich auszuweiten. Dazu sind US$ 2,8 Mrd. vorgesehen. Docas Investimentos übernahm im Januar 2008 die Festtelefongesellschaft Intelig. Oi (früher Telemar) will für ungefähr R$ 8,3 Mrd. Brasil Telecom übernehmen. Den Kaufpreis wird Oi weitgehend aus eigenen Mitteln aufbringen. Damit würde im Telefonbereich ein neuer nationaler Champion entstehen. - Brasilien Ansprechpartner: Peter Rösler

17 - Chile Chile Basisdaten im Überblick BIP-Wachstum Zentralbank in % 4,0 5,1 v 4,5 5,5 p Industriewachstum in % - SOFOFA 2,9 3,9 2,5 p Export Zentralbank in Mio. US$ , ,8 - Import Zentralbank in Mio. US$ , ,7 - Leitzins in % - - 6,25 Wechselkurs US$ / CLP (Januar) 524,48 540,51 480,9 Wechselkurs 1 / CLP (Januar) 634,64 702,42 707,57 v = vorläufiges Wachstum 2007 / p = Prognose Politische Rahmenbedingungen Chiles Regierung gerät ins Schwanken 2007 war ein schwieriges Jahr für Präsidentin Michelle Bachelet. Die von Pannen gekennzeichnete Implementierung des neuen Nahverkehrssystems Transantiago und dessen Folgen prägt die Politik der chilenischen Regierung seit einem Jahr. Der Kongress stimmte dem Bericht einer Untersuchungskommission zu, nachdem die Verantwortung für das Fiasko bei Ex-Präsident Lagos und Bachelet zu suchen ist. In Lagos` Amtszeit fiel die Planung des neuen Transportsystems. Zudem erlitt das bereits angeschlagene Regierungsbündnis Concertación Ende Dezember weitere Risse. Senator Adolfo Zaldívar verletzte die Parteidisziplin der christlichdemokratischen Partei (DC), indem er mit der Opposition gegen das Transantiago-Finanzierungsprojekt der Regierung stimmte. Ein Parteigericht entschied daraufhin über seinen Ausschluss aus der DC. Fünf Abgeordnete aus Zaldívars Fraktion verkündeten Anfang Januar ihren Austritt aus der DC. Für das Regierungsbündnis aus Mitte-Links-Parteien bedeutet das eine bedenkliche Schwächung sowohl im Senat als auch im Kongress. Die Abgeordneten bilden nun gemeinsam mit zwei weiteren ehemaligen PPD-Mitgliedern eine unabhängige Einheit im Kongress und könnten bei zukünftigen Wahlen das Zünglein an der Waage sein. Neben dieser parteiinternen Krise sah sich Bachelet zu Anfang des Jahres gezwungen zum dritten Mal in ihrer Amtszeit die Regierung umzubilden. Innenminister Belisario Velasco, im chilenischen Regierungssystem wichtigster Mitarbeiter des Staatsoberhauptes, trat am 3. Januar von seinem Amt zurück. Neben der Neubesetzung des Innenministeriums berief Bachelet sechs neue Minister in ihre Ämter. Die Umfragewerte gegenüber der Präsidentin und ihrer Regierung schwanken seit Anfang des Jahres zwischen Unentschiedenheit und Missbilligung. Vor diesem Hintergrund könnte die Einreichung der Klage Perus hinsichtlich der maritimen Grenzstreitigkeiten vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag Mitte Januar für die Regierung Bachelet nicht günstiger sein. Die Concertación wackelt; angesichts der peruanischen Forderungen sammeln sich alle Parteien des Bündnisses hinter Regierung und Außenministerium. Selbst die Opposition (Alianza por Chile) stärkt Bachelet in dieser Frage den Rücken. (siehe auch Peru-Artikel dieser WM-Ausgabe) Verluste Transantiago 2007 Das Ministerium für Transportwesen informierte Ende Januar, dass die Kosten für das Nahverkehrssystem Transantiago um rund US$ 360 Mio. über den zwischen Februar und Dezember 2007 generierten Einnahmen lagen. Ministerium für Energie Die Regierung gab bekannt eine Gesetzesvorlage zur Schaffung eines Energieministeriums beim Kongress einzureichen. Die derzeit höchste Autorität in allen Energiethemen ist der Minister der Nationalen Energiekommission (CNE Comisión Nacional de Energía) Marcelo Tokman. Dieser wird zwar als Minister tituliert, die Kommission hat jedoch nach wie vor nicht den Status und die Befugnisse eines regulären Ministeriums innerhalb der chilenischen Regierung. Chiles Energieproblematik und die damit verbundenen politischen Herausforderungen machen die Bildung einer zentralen Einheit mit weitreichenden Kompetenzen absolut notwendig. Die CNE untersteht zur Zeit dem Wirtschaftsministerium. Finanzspritze soll Benzinpreis stabilisieren Das chilenische Finanzministerium verkündete Ende Januar die Freigabe einer zusätzlichen Finanzspritze in Höhe von US$ 200 Mio. zur Stabilisierung der Kraftstoffpreise (Fondo de Estabilización de Precios de Petróleo). Damit werde den hohen internationalen Ölpreisen Rechnung getragen und ein starkes Anziehen der Benzinpreise vermieden. Weitere Mechanismen den Preis für Kraftstoffe moderat zu halten werden derzeit von der Regierung geprüft. Binnenwirtschaft Wachstum 2007 Das Wachstumstempo der chilenischen Wirtschaft verlangsamte sich in der zweiten Jahreshälfte Nachdem Analysten im 4. Quartal bereits ihre Erwartungen über die BIP-Entwicklung für das Gesamtjahr 2007 nach unten korrigierten (Oktober: 4,4%, November: 4,6%), rief das Wachstum von 3,7% im Dezember erneute Neuausrichtungen der 2008-Prognosen hervor. Die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum 2007 bewegten sich zwischen 5,1% und 5,6%. Laut Notenbank liegt die BIP-Zunahme aufgrund der Dezember-

18 - Chile Entwicklung nun am unteren Rand dieser Schätzungen, bei 5,1%. Chilenische Institutionen wie die Zentralbank und die Handelskammer in Santiago de Chile prognostizieren derzeit für 2008 ein Wachstum zwischen 4,5% und 5,5%. Experten sehen im schwachen Dezemberwachstum die Auswirkungen des hohen Leitzinses. Die größten Gefahren für Chiles Wirtschaft liegen derzeit im Energiedilemma des Landes und den damit verbundenen höheren Kosten sowie in den hohen Verbraucherpreisen. Notenbank hebt Zinssatz um 25 Basispunkte Die chilenische Zentralbank hat den Leitzins Mitte Januar um 25 Basispunkte auf 6,25% erhöht und hat mit einem weiteren Straffungsschritt auf die Entwicklung der Preise reagiert. Bereits in ihrer Dezembersitzung hatte die Notenbank den Leitzins auf 6,0%, und damit auf das höchste Niveau seit Februar 2002, erhöht. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,5%. 0,1% waren lediglich erwartet worden. Somit kletterte die Inflation auf Jahressicht auf 7,8% - eine Rate wie zuletzt Trotz erwarteter Preissteigerungen für das erste Quartal 2008, hält die Notenbank am Inflationsziel von 3% (plus/ minus 1%) fest. Im Januar lag die Inflation bei 0,0% und auf Jahressicht bei 7,5%. Starker Chilenischer Peso Die neuerliche Zinsanhebung zeigt, dass Chiles Wirtschaft derzeit nicht mit seinem größten Exportmarkt, den USA, harmoniert. Chile hat ein Inflationsproblem und nicht, wie sein nordamerikanischer Handelspartner, dasjenige schleppender Wachstumszahlen. Der Peso reagierte auf die Leitzinserhöhung kurzfristig mit einem 10-Jahreshoch gegenüber dem US-Dollar und wertete seit Anfang des Jahres um 3% auf (2007: 6,4%). Das wird die Binnenwirtschaft weiterhin ankurbeln und günstige Importe ermöglichen. Schwieriger wird es hingegen für non-commodity Exportprodukte, die von US-Dollar-Konkurrenten unterboten werden. Chile: Inflation 2007 in % Quelle: INE Januar 0,3 Februar -0,2 März 0,4 April 0,6 Mai 0,6 Juni 0,9 Juli 1,1 August 1,1 September 1,1 Oktober 0,3 November 0,8 Dezember 0,5 Inflation ,8 Inflation ,6 Börsenturbulenzen Auch die Börse in Santiago de Chile reagierte wie die übrigen lateinamerikanischen Finanzplätze angesichts der weltweiten Rezessionssorgen mit Blick auf die US- Wirtschaft. Der chilenische Börsenindex IPSA verlor an einem Tag 5,03%. Die Regierung beruhigte die Investoren. Finanzplus von 8,7% in 2007 Der Finanzüberschuss von 8,7% für das vergangene Jahr übertraf die bereits korrigierte Prognose der Regierung im vergangenen November (8,1%). Das Plus im chilenischen Haushalt summiert sich auf rund US$ 14,45 Mrd. und bedeutet den höchsten Überschuss der letzten 20 Jahre wurde ein Plus von 7,7% registriert. Für 2008 wird ein Finanzüberschuss von 4,8% erwartet. Arbeitslosigkeit in 2007: 7,1% Die Arbeitslosenrate lag im vergangenen Jahr durchschnittlich bei 7,1%. Nach Angaben des nationalen Statistikinstituts INE ist dies der niedrigste Wert der letzten 9 Jahre. Für 2008 wird aufgrund eines prognostizierten schwächeren Wirtschaftswachstums eine leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit auf 7,3% erwartet. Außenwirtschaft Außenhandelsbilanz erreicht neuen Rekordwert Die chilenische Zentralbank informierte Anfang Januar, dass für 2007 die Außenhandelsbilanz rund US$ 24,5 Mrd. verzeichnete und damit einen neuen Höchstwert erzielte. Der erneute Überschuss in der Jahresbilanz liegt mit einer 1% Steigerung leicht über demjenigen des Jahres Das Ergebnis 2007 resultiert aus dem Rekorderlös der chilenischen Exporte von rund US$ 68,3 Mrd. sowie Importen von US$ 43,8 Mrd. Die Ausfuhren nahmen somit um 17,5% zu, die Einfuhren steigerten sich um rund 22% lag der Überschuss in der Außenhandelsbilanz bei rund US$ 23 Mrd. die Exporte summierten sich auf rund US$ 59 Mrd., die Importe machten rund US$ 36 Mrd. aus. Deutsche Direktinvestitionen Nach Angaben der Camchal (Deutsch-Chilenische Handelskammer) haben sich die deutschen Direktinvestitionen in Chile in den vergangenen drei Jahren verdoppelt und belaufen sich derzeit auf ca. US$ 1,3 Mrd.. Die chilenischen Statistiken weisen hingegen nur US$ 0,85 Mrd. aus. Teilweise fließen die Investitionen nicht direkt aus Deutschland zu, sondern über deutsche Tochterunternehmern aus Drittländern bzw. bereits ansässige Firmen vor Ort. Deutschland ist für Chile der wichtigste Handelspartner innerhalb der Europäischen Union. Die deutschen Gelder würden laut Camchal in strategisch wichtige Bereiche investiert, die auf eine höhere Wertschöpfung zielen, wie z.b. die Weiterverarbeitung von Rohstoffen. Die gesamten ausländischen Direktinvestitionen gibt die CEPAL vorläufig mit US$ 8,4 Mrd. an und korrigiert den Wert der letzten Ausgabe dieser Wirtschaftlichen Mitteilung (US$ 8,0 Mrd.) leicht nach oben. Chilenische Investitionen verdoppelten sich 2007 Nach eigenen Berechnungen beziffert die chilenische Handelskammer Santiago (CCS) die Investitionen chile-

19 - Chile nischer Unternehmen im Ausland auf rund US$ 4,7 Mrd. Damit verdoppelten sich die Investitionsströme im Vergleich zu 2006 (US$ 2,3 Mrd.) und liegen nur leicht unter dem absoluten Rekordwert aus dem Jahr 1997 (US$ 4,73 Mrd.). Hauptsächlich ist dies auf die Übernahme von Unternehmen im Ausland zurück zu führen, die 66% der Summe ausmachen und im 4. Quartal 2007 getätigt wurden (siehe auch Unternehmensmeldungen). Peru war im vergangenen Jahr zum ersten Mal Hauptempfänger chilenischer Investitionsströme, die v.a. in den inländischen Einzelhandel flossen. Exemplarisch ist hierbei die Übernahme der Supermarktkette Wong durch Cencosud. Chile unter Top Ten der liberalsten Ökonomien Chile rangiert nach dem neuesten Jahresbericht des Instituts für Wirtschaftsanalyse Heritage Foundation auf dem achten Platz der weltweit liberalsten Volkswirtschaften. Im vergangenen Jahr belegte Chile in dieser Liste den 11. Platz. Damit liegt das Andenland vor der Schweiz und Großbritannien. Auf Platz eins liegt zum 14. Mal in Folge Hong Kong. Kuba, Zimbabwe, Libyen und Myanmar bilden die Schlusslichter des Rankings. Branchenentwicklungen Cochilco-Bericht: Gesamtinvestitionen von US$ 22 Mrd. bis 2011 Der chilenischen Minensektor sowohl der staatliche als auch der private erwartet innerhalb der nächsten vier Jahre Gesamtinvestitionen in Höhe von US$ 22 Mrd.. Diese Summe veröffentlichte die chilenische Kupferkommission (Cochilco) in ihrem neuesten Bericht über die Entwicklung der diversen Kupfer-, Gold- und Silberprojekte, die zwischen 2007 bis 2011 aufgenommen werden. Knapp die Hälfte (US$ 10,4 Mrd.) dieser Investitionen wird die staatliche Codelco tätigen. Von den übrigen US$ 11,6 Mrd., welche die privaten Minengesellschaften investieren werden, sind US$ 3,3 Mrd. für Gold- und Silberprojekte geplant. Bedeutendste Projekte des Sektors sind u.a. der Ausbau von Phase I und II der Codelco-Division Andina, das Esperanza-Projekt (Antofagasta Minerals) und die Erweiterung der Collahuasi Mine (Anglo American/ Xstrata plc). Diese zukünftigen Projekte eingeschlossen, erlauben eine Kupferproduktion bis 2015 in Höhe von 6,67 Mio. Tonnen. Kupfer Der Bergbausektor ist der bedeutendste Devisenbringer Chiles. Insbesondere die Notierungen für Kupfer in der jüngsten Vergangenheit manifestieren diesen Tatbestand. Von Juni 2005 bis Juli 2006 stieg der Preis für das rote Metall von US$ 1,60 auf US$ 3,50 pro Pfund. Die Terms of Trade und somit die internationale Kaufkraft verbesserten sich schlagartig. Dieser Trend setzte sich auch im Jahr 2007 fort: Der Mittelwert lag bei US$ 3,22 pro Pfund. Die Kupferkommission Cochilco prognostiziert für 2008 einen durchschnittlichen Kupferpreis von US$ 3,10 pro Pfund. China bleibt laut Cochilco hier der wichtigste Faktor für die Notierung. Im vergangenen Jahr produzierte Chile 5,52 Tonnen Kupfer (2006: 5,36 Tonnen). Die Weltproduktion lag 2007 bei 15,6 Tonnen (2006: 15 Tonnen). Bauindustrie Die Aussichten für die chilenische Bauwirtschaft sind lauf bfai für das kommende Jahr positiv. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten (MOP) wird die Mittel gegenüber 2007 real um 13,6% auf rund US$ 1,6 Mrd. erhöhen. Im Fokus wird der Straßenbau stehen, v.a. in den von der Hauptstadt südlich gelegenen Regionen. Im Aufschwung befindet sich ebenfalls der private Bausektor. Mitte 2007 wurden Wohnungsbauvorhaben in Höhe von US$ 14 Mrd. registriert, hinzu kommen außerdem Gewerbe- und Industriebauten von über US$ 7 Mrd.. Angekurbelt wird der Sektor zudem durch die positive Entwicklung der Branchen Bergbau und Energie. Forstwirtschaft Knapp US$ 5 Mrd. konnte der Sektor an Exporteinnahmen für das vergangene Jahr verzeichnen, was einer 27%igen Zunahme gegenüber 2006 entspricht. Insbesondere die angestiegenen Exportvolumina von Zellulose aus Eukalyptus (143%) und der Kiefernart Pinus Radiata (54%) trugen zu diesem Ergebnis bei. Die Preise bei diesen beiden Produkten stiegen nur leicht an. Zunehmende Exportwerte waren zudem bei den nichthölzernen Produkten (12%) des Forstsektors zu verzeichnen wie z.b. Wildrosen (36%) und Pilze (30%). Größter Abnehmer dieses Subsektors ist Deutschland mit einem Anteil von 33%. Übernahmegeschäfte in Höhe von US$13 Mrd. Unter Chiles Unternehmen und Konzernen gab es im vergangenen Jahr zahlreiche Verkäufe, Fusionen, Übernahmen und Allianzen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Die dabei getätigten Transaktionen summierten sich auf rund US$ 13,2 Mrd. und lagen somit doppelt so hoch wie im Vorjahr (2006: US$ 6,2 Mrd.). Die höchste konkretisierte Übernahme war der Kauf der Banco de Desarollo durch die kanadische Scotiabank für rund US$ 1 Mrd.. Die Fusion zwischen D&S und Falabella wurde mit US$ 3,5 Mrd. angekündigt, konnte jedoch nicht vollzogen werden (siehe unten). Diese beiden Transaktionen stehen exemplarisch für die beiden aktivsten Branchen bei den Transaktionsgeschäften: Banken und Einzelhandel gefolgt vom Energiesektor. Elektrizitätswirtschaft Versorger bauen aus Traditionelle und alternative Energien Der größte Stromerzeuger des Landes Endesa Chile kündigte bis 2011 Investitionen in Höhe von US$ 2,5 Mrd. an, wovon US$ 1,2 Mrd. auf Wasserkraftvorhaben entfallen, der Rest auf Wärmekraftwerke. Hierzu gehört das Großprojekt Hidraysén im Süden Chile, dass gemeinsam mit Colbún geplant wird. Der schweizer Bergbaukonzern Xstrata bestätigte vor kurzem im Energiesektor tätig zu werden. Ein Wasserkraftwerk für eine Summe von US$ 600 Mio. im Süden Chiles steht zur Diskussion. Neben dem Ausbau traditioneller Energieträger entdecken immer mehr Unternehmen das Geschäft mit alternativen Energien. Chiles Energieplan sieht vor, dass in den kommenden Jahren 8% der neu installierten Kapazitäten auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden sollen. Im Dezember wurde Chiles erster Windpark in der Region Coquimbo eröffnet. Das

20 - Chile US$ 35 Mio.-Projekt speist eine Leistung von rund 19 MW in das Verbundsystem SIC ein. Weitere eolische Projekte befinden sich bereits in der Planung: SN Power baut einen Windpark für US$ 100 Mio. von 50 MW; Seawind kündigte an im Windpark Monte Redondo weitere 74MW für US$ 150 Mio. bereitzustellen. Im Norden Chiles plant ein Konsortium aus 30 Unternehmen (Sistemas Automáticos) die Errichtung von Solarkraftwerken in voraussichtlicher Höhe von US$ 1 Mrd. (ca. 600 MW). Aussichtsreiche Betätigungsfelder sind außerdem die Stromproduktion aus Biomasse und Erdwärme. Unternehmensmeldungen Fusion von D&S und Falabella verweigert Im Frühjahr 2007 verkündeten D&S und Falabella ihr Fusionsvorhaben. Entstehen sollte der größte Konzern im Einzelhandel in ganz Südamerika mit dem Ziel mit den Multis Wal-Mart und Carrefour Konkurrenz zu machen. Nun wurde die Fusion auf Behördenebene verweigert. Die Kurse der börsendotierten Unternehmen hatten kurz nach Bekanntgabe der Entscheidung des Tribunal de Defensa de la Libre Competencia (TDLC) herbe Verluste zu verzeichnen. Der Privatsektor in Chile nahm das Urteil der Behörde mit Überraschung auf und kommentierte sie als ein schlechtes Zeichen für die internationale Ausrichtung chilenischer Unternehmen. BHB Billiton unterbreitet formale Offerte an Rio Nach wochenlangen Medienkampagnen reichte BHB Billiton Anfang Februar ein offizielles feindliches Übernahmeangebot in Höhe von US$ 147,4 Mrd. für seinen Konkurrenten Rio Tinto ein. Es ist das zweithöchste Angebot für eine Unternehmensübernahme in der Geschichte. Rio Tinto wies die formale Offerte jedoch als zu gering zurück. Denkbar sind nun weitere Szenarien anderer Mitbewerber, wie Chinalco und Alcoa und die Frage, ob diese ein Gegenangebot lancieren, ein Konsortium mit BHB eingehen oder sich aus dem Übernahmegerangel zurückziehen werden. Antofagasta Plc verkündete noch in der ersten Hälfte 2008 die Bauarbeiten am Kupfer- und Goldprojekt Esperanza. Das US$ 1,5 Mrd. teure Projekt hat Angaben des Unternehmens zufolge die vorläufige Genehmigung der regionalen Umweltbehörde erhalten. Somit könnten die ersten Arbeiten an der Mine sowie Arbeiten an Wasserund Stromversorgung beginnen. Das Projekt soll gemeinsam mit einem noch zu bestimmenden Partner gestemmt werden. Die Verhandlungen laufen noch. Esperanza soll pro Jahr Tonnen Kupfer und Unzen Gold produzieren. Das australische Energieunternehmen Pacific Hydro kündigte Investitionen in Erneuerbare Energie-Projekte in Höhe von US$ 500 Mio. an. Sobald die entsprechenden Normen (Ley de Energías Renovables no Convencionales), welche die Nutzung alternativer Energiequellen fördern sollen, verabschiedet sind, plant das Unternehmen Projekte mit einer Gesamtleistung von 250MW. Pacific hat im Norden Chiles gemeinsam mit dem Minenbetreiber BHB Billiton Windpark-Projekte in der Planung. Hochtief kündigte an, ein Wasserkraftwerk im Wert von US$ 259 Mio. südlich von Santiago de Chile zu bauen. Der Bau der Anlage wird von einem Jointventure durchgeführt, dem Pacific Hydro, Statkraft Norfund Power und Hochtief angehören, wobei letztere 70% an der Unternehmung tragen. Das Kraftwerkes soll laut Firmenangaben eine Leistung von 160 MW erbringen und 2010 in Betrieb genommen werden. Der Fresenius Kabi, zugehörig zum Fresenius Konzern und Anbieter klinischer Ernährung und von Infusionstherapie, kauft seinen chilenischen Konkurrenten Laboratorio Sanderson. Fresenius Kabi ist Marktführer auf dem chilenischen Krankenhausmarkt bei einem Jahresumsatz von 19 Mio.. Die Gruppe Enjoy vereinbarte mit dem Großunternehmer Carlos Urzúa die Übernahme des Gran Hotels Pucón in Höhe von US$ 25 Mio.. Das zum Hotel gehörige Casino war im vergangenen September durch einen Großbrand vollständig zerstört worden. Das Hotel selbst war zur Hälfte niedergebrannt. Das Casino wurde bereits für US$ 12 Mio. wieder aufgebaut. Das chilenische Tochterunternehmen Evergreen der deutschen GOSA GmbH präsentiert Anfang Februar sein Vorzeigeprojekt: Ein nostalgischer Luxuszug, der ab 2009 Touristen von Valparaíso nach Puerto Montt befördert. Auf der Strecke, die innerhalb von 14 Tagen zurück gelegt wird, wird u.a. in San Fernando, Concepción, Valdivia, Pucón und Puerto Varas halt gemacht. Das Unternehmen investierte US$ 3 Mio. in das restaurierte Schmuckstück. In der chilenischen Hauptsaison wird ein Passagier rund US$ für eine Fahrt mit dem EvergreenExpress bezahlen müssen. Größter Swimmingpool der Welt in Chiles Norden Nahe der chilenischen Stadt Algarrobo ist der größte Swimmingpool der Welt in Betrieb genommen worden. Das Schwimmbecken ist 8 Hektar groß, 1km lang und bis zu 35 Meter tief. Es gehört zur Hotelanlage San Alfonso del Mar Resort und fasst Liter Wasser. Diese Wassermengen pumpt und filtert die chilenische Firma Crystal Lagoon aus dem Pazifik. Der Pool ist nur 50m vom Meer entfernt und erspart den Touristen somit die Unannehmlichkeiten von Naturstrand und Brandung. Ansprechpartnerin: Judith Rissler Vom September 2008 finden parallel die ExpoAlemania und die 11. Lateinamerikakonferenz der deutschen Wirtschaft in Santiago de Chile statt

Die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft in 2013

Die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft in 2013 Die Entwicklung der rumänischen Wirtschaft in 2013 1. Am 14. Februar 2014 veröffentlichte das Nationale Statistikinstitut die erste Schätzung für das Wirtschaftswachstum in Rumänien im vierten Quartal

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 3/2007 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Die Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft

Mehr

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN

WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN WIRTSCHAFTLICHE MITTEILUNGEN Nr. 10/2007 Inhaltsverzeichnis Impressum Aktuelle Lateinamerika-Termine Die Transparenzliste des Gesprächskreises Lateinamerika der Lateinamerika-Initiative der deutschen Wirtschaft

Mehr

P R E S S E M E L D U N G

P R E S S E M E L D U N G Paris/Mainz, März 2015 Quartals-Update Länderbewertungen und Bewertungen Geschäftsumfeld Coface stuft zwei europäische Länder hoch und nimmt Brasilien auf negative watch Geschäftsumfeld in Russland auf

Mehr

Länder Lateinamerikas und der Karibik

Länder Lateinamerikas und der Karibik Länder Lateinamerikas und der Karibik 1 Antigua und Barbuda 2 Argentinien 3 Bahamas 4 Barbados 5 Belize 6 Bolivien 7 Brasilien 8 Chile 9 Costa Rica 10 Dominica 11 Dominikanische Republik 12 Ecuador 13

Mehr

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007

Kapitalmärkte in Brasilien Ausgabe: Januar 2007 Die brasilianischen Kapitalmärkte in Ihrer Komplexität sind selten im Blickpunkt der deutschen Presse. Vor allem fehlt es an einem regelmäßigen Überblick über die Geschehnisse im brasilianischen Markt.

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: El Salvador

Wirtschaftsdaten kompakt: El Salvador 159990 Wirtschaftsdaten kompakt: El Salvador Stand: Mai 2013 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 21.041 qkm 2013: 6,3 Millionen Bevölkerungswachstum 2013: 0,3% Fertilitätsrate Geburtenrate Altersstruktur

Mehr

HDH. Deutsche geben mehr Geld für Möbel aus. Möbel: Kapazitätsauslastung sinkt leicht. Guter November mit Plus 8,5 Prozent

HDH. Deutsche geben mehr Geld für Möbel aus. Möbel: Kapazitätsauslastung sinkt leicht. Guter November mit Plus 8,5 Prozent Deutsche geben mehr Geld für Möbel aus Das ist mal eine schöne Zahl: Pro Kopf gaben die Bundesbürger im vergangenen Jahr durchschnittlich 373 Euro für Möbel aus. Das ist immerhin der beste Wert seit 10

Mehr

Länder-Daten Argentinien

Länder-Daten Argentinien Länder-Daten Argentinien Allgemeines Landesfläche: 2,780.400 km 2 Bevölkerungsdichte (1997): 13 Einwohner/km 2 Bevölkerung total (1997): 37,4 Mio Einwohner Bevölkerungs: 1,15% 2001 2002 BIP (Milliarde

Mehr

Politische und wirtschaftliche Einführung zu Kolumbien

Politische und wirtschaftliche Einführung zu Kolumbien Politische und wirtschaftliche Einführung zu Kolumbien Simon P. Balzert Regional Manager, Lateinamerika Verein e.v. Off-Grid-Energieversorgung netzferner Gebiete in Kolumbien, 12. Mai 2016, Frankfurt am

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Costa Rica

Wirtschaftsdaten kompakt: Costa Rica 151020 Wirtschaftsdaten kompakt: Costa Rica Stand: Mai 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 51.100,0 qkm 2014: 4,8 Millionen Bevölkerungswachstum 2014: 1,2% Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

AHK World Business Outlook. Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen

AHK World Business Outlook. Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen AHK World Business Outlook Ergebnisse einer Umfrage bei den deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen 2 AHK World Business Outlook Der AHK World Business Outlook wurde in diesem

Mehr

IT-Markt in Argentinien und Brasilien

IT-Markt in Argentinien und Brasilien IT-Markt in Argentinien und Brasilien Diego N. Cortina Allianz der deutschen Kammern im Mercosur Mercosur-Projektbüro Frankfurt Mercosur Kammernetz 6 Auslandshandelskammern (AHKs) Asunción Buenos Aires

Mehr

Außenhandel der der EU-27

Außenhandel der der EU-27 Außenhandel der der EU-27 Import, Export und Handelsbilanzdefizit der der Europäischen Union Union (EU) (EU) in absoluten in absoluten Zahlen, Zahlen, 1999 bis 1999 2010 bis 2010 in Mrd. Euro 1.500 1.435

Mehr

P R E S S E M E L D U N G. Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen

P R E S S E M E L D U N G. Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen Hongkong / Mainz, März 2015 Zahlungsverzögerungen in China auf hohem Niveau: 80 Prozent der Unternehmen betroffen 2015 langsameres Wachstum und mehr notleidende Kredite zu erwarten Eine neue Studie von

Mehr

Erneuerbare Energien. Entwicklung in Deutschland 2010

Erneuerbare Energien. Entwicklung in Deutschland 2010 Erneuerbare Energien Entwicklung in Deutschland 2010 Zeichen auf Wachstum Erneuerbare Energien bauen ihre Position weiter aus Die erneuerbaren Energien haben ihren Anteil am gesamten Endenergieverbrauch

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien

Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien 159440 Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien Stand: Mai 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 2.780.400 qkm 2014: 42,0 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 0,9%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Venezuela

Wirtschaftsdaten kompakt: Venezuela 159580 Wirtschaftsdaten kompakt: Venezuela Stand: November 2013 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 912.050 qkm 2013: 30,0 Millionen* Bevölkerungswachstum 2013: 1,4%* Fertilitätsrate Geburtenrate

Mehr

Pressemitteilung. Tübingen und Linz, 6. Februar 2013

Pressemitteilung. Tübingen und Linz, 6. Februar 2013 Pressemitteilung Prognose zur Entwicklung der Schattenwirtschaft in Deutschland im Jahr 2013 Tübingen und Linz, 6. Februar 2013 Schattenwirtschaftsprognose 2013: Relativ günstige Wirtschaftsentwicklung

Mehr

Fachmarkt-Investmentreport. Deutschland Gesamtjahr 2015 Erschienen im Februar 2016

Fachmarkt-Investmentreport. Deutschland Gesamtjahr 2015 Erschienen im Februar 2016 Fachmarkt-Investmentreport Deutschland Gesamtjahr 2015 Erschienen im Februar 2016 JLL Fachmarkt-Investmentreport Februar 2016 2 Renditen für Fachmarktprodukte weiter rückläufig Headline Transaktionsvolumen

Mehr

Beginnen wir mit der Auftragsentwicklung. Hier erreichten wir erneut Spitzenwerte:

Beginnen wir mit der Auftragsentwicklung. Hier erreichten wir erneut Spitzenwerte: , HOCHTIEF Bilanzpressekonferenz 2007 22. März 2007 Seite 1 von 6 Dr. rer. pol. Burkhard Lohr Vorstandsmitglied Es gilt das gesprochene Wort. Sperrvermerk: 22. März 2007, 09:00 Uhr Meine sehr geehrten

Mehr

Rede des argentinischen Botschafters Daniel Polski

Rede des argentinischen Botschafters Daniel Polski Rede des argentinischen Botschafters Daniel Polski Informationsveranstaltung: Windenergie in Argentinien, Paraguay und Uruguay 15. Mai 2014, VKU Forum Berlin 1. Einleitung: Ich freue mich sehr, Sie hier

Mehr

Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist.

Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Ausgabe Nr. 26 3. August 2011 Seite 1 von 8 Warren Buffett über das Risikomanagement: Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer ohne Badehose ins Wasser gegangen ist. Unsere Themen: Schwerpunktthema Schwellenländer

Mehr

Die Schweiz wird für Investoren immer beliebter

Die Schweiz wird für Investoren immer beliebter Pressemitteilung Die Schweiz wird für Investoren immer beliebter Neuer FDI Confidence Index von A.T. Kearney: USA, China und Kanada vorne, die Schweiz verbessert sich um vier Plätze Zürich, 03. Juni 2014

Mehr

Wirtschaftsgespräch Chile

Wirtschaftsgespräch Chile Lateinamerika Verein e.v. Wirtschaftsgespräch Chile Wirtschaftsstruktur und Investitionsmöglichkeiten 24. Juni 2008, IHK Hannover Judith Rissler, Länderreferentin Lateinamerika Verein Der Lateinamerika

Mehr

Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie im ersten Halbjahr 2014

Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie im ersten Halbjahr 2014 Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie im ersten Halbjahr 2014 Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer HDS/L Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e.v. Pressekonferenz

Mehr

Dienstleistungen 2014

Dienstleistungen 2014 Dienstleistungen 2014 www.bmwfw.gv.at Inhalt Überblick.... 1 Regionale Verteilung des Handels mit Dienstleistungen.. 5 Dienstleistungsbilanz..... 6 Sektorale Verteilung des Handels mit Dienstleistungen

Mehr

Pressemitteilung. Globale Smartphone-Verkäufe erreichten im vierten Quartal 2015 Spitzenwerte. Smartphone Verkäufe Q4 2014 vs.

Pressemitteilung. Globale Smartphone-Verkäufe erreichten im vierten Quartal 2015 Spitzenwerte. Smartphone Verkäufe Q4 2014 vs. Pressemitteilung Globale Smartphone-Verkäufe erreichten im vierten Quartal 2015 Spitzenwerte 02. März 2016 Arndt Polifke T +49 911 395-3116 arndt.polifke@gfk.com Ulrike Röhr Corporate Communications T

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Kolumbien

Wirtschaftsdaten kompakt: Kolumbien 159510 Wirtschaftsdaten kompakt: Kolumbien Stand: November 2013 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 1.138.910 qkm 2013: 47,2 Millionen* Bevölkerungswachstum 2013: 1,1%* Fertilitätsrate Geburtenrate

Mehr

WIRTSCHAFTSDATEN DEZEMBER 2015

WIRTSCHAFTSDATEN DEZEMBER 2015 WIRTSCHAFTSDATEN DEZEMBER 2015 I. Konjunkturaussichten... 2 II. Wirtschaftskraft weltweit... 3 III. Die reichsten Bürger der Welt... 4 IV. Plus und Minus im deutschen Außenhandel... 5 V. Deutschland wichtigste

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien

Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien 159440 Wirtschaftsdaten kompakt: Argentinien Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 2.780.400 qkm 2014: 42,0 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,0%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

HDH. Bremsspuren beim Wirtschaftswachstum. EEG-Umlage treibt die Strompreise. Holz: Auch im August ordentliche Umsätze

HDH. Bremsspuren beim Wirtschaftswachstum. EEG-Umlage treibt die Strompreise. Holz: Auch im August ordentliche Umsätze Bremsspuren beim Wirtschaftswachstum Passend zur Jahreszeit werden auch die Wirtschaftsaussichten kühler. Das aktuelle Herbstgutachten der führenden Institute geht jetzt nur noch von 0,8 Prozent Wachstum

Mehr

Politische Rahmenbedingungen in Südamerika

Politische Rahmenbedingungen in Südamerika Politische Rahmenbedingungen in Südamerika Energieeffizienz in der südamerikanischen Industrie, 6. Oktober 2015 Simon P. Balzert, Lateinamerika Verein e.v. Regional Manager Argentina, Colombia, Paraguay,

Mehr

Welt: Entwicklung des Maschinenumsatzes

Welt: Entwicklung des Maschinenumsatzes Welt: Entwicklung des Maschinenumsatzes reale Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent 20 17 15 13 10 5 0 7 9 8 3 2 1 5-5 Prognose -10-15 -20-18 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Quelle:

Mehr

Finanzen. Gesamtausgaben steigen in Niedersachsen unterdurchschnittlich. Kräftiger Anstieg der Sachinvestitionen in Niedersachsen

Finanzen. Gesamtausgaben steigen in Niedersachsen unterdurchschnittlich. Kräftiger Anstieg der Sachinvestitionen in Niedersachsen Finanzen Gesamtausgaben steigen in unterdurchschnittlich Die bereinigten Gesamtausgaben haben in mit + 2,7 % langsamer zugenommen als in Deutschland insgesamt (+ 3,6 %). Die höchsten Zuwächse gab es in

Mehr

Quelle: UNWTO World Tourism Barometer April 2014, Ankünfte von ausländischen Gästen UNWTO, www.unwto.org

Quelle: UNWTO World Tourism Barometer April 2014, Ankünfte von ausländischen Gästen UNWTO, www.unwto.org Welttourismus 2013 World Tourism Barometer April 2014, Ankünfte von ausländischen Gästen UNWTO, www.unwto.org Weltweit rd. 1,09 Mrd. Ankünfte (+5% bzw. +52 Mio.) Die Nachfrage in Europa verlief besser

Mehr

Die EU als Agrarexporteur am Beispiel Deutschland. Referat von Bernadette Brugger und Carolin Hesshaus

Die EU als Agrarexporteur am Beispiel Deutschland. Referat von Bernadette Brugger und Carolin Hesshaus Die EU als Agrarexporteur am Beispiel Deutschland Referat von Bernadette Brugger und Carolin Hesshaus Gliederung Agrarexportbedeutung Deutschlands Welche Produkte wurden exportiert? Bestimmungsländer Folgen

Mehr

Staaten mit der höchsten Anzahl an Migranten USA 13,5. Russland 8,7. Deutschland 13,1. Saudi-Arabien. Kanada. Frankreich 10,7 10,4.

Staaten mit der höchsten Anzahl an Migranten USA 13,5. Russland 8,7. Deutschland 13,1. Saudi-Arabien. Kanada. Frankreich 10,7 10,4. Migration Nach Aufnahmestaaten, Migranten in absoluten in absoluten Zahlen Zahlen und Anteil und an Anteil der Bevölkerung an der Bevölkerung in Prozent, in 2010 Prozent, * 2010* Migranten, in abs. Zahlen

Mehr

Konjunktur Wochenrückblick

Konjunktur Wochenrückblick Konjunktur Wochenrückblick 28. August 01. September 2017 Übersicht Deutschland Einkaufsmanagerindex steigt wieder Deutschland Arbeitslosigkeit geht weiter zurück Italien Geschäftsklima steigt wieder Italien

Mehr

Konjunktur Wochenrückblick

Konjunktur Wochenrückblick Konjunktur Wochenrückblick 09. Januar 13. Januar 2017 Übersicht Deutschland BIP steigt 2016 um 1,9 Prozent Eurozone Frühindikator erholt sich weiter Deutschland Auftragseingänge zum Vormonat rückläufig

Mehr

Pressefrühstück, 13. November 2014

Pressefrühstück, 13. November 2014 Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche The Vienna Institute for International Economic Studies www.wiiw.ac.at Pressefrühstück, 13. November 214 wiiw-prognose für Mittel-, Ost- und Südosteuropa,

Mehr

Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009

Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009 Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009 Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009 Ausgewählte europäische Staaten, prozentuale Veränderung des des BIP BIP* * im Jahr im Jahr 2009 2009 im Vergleich

Mehr

Workshop 2: Mittel- und langfristige Finanzierungslösungen für Ihre Außenhandelsgeschäfte mit den BRIC(S) Ländern - aktuelle Entwicklungen & Beispiele

Workshop 2: Mittel- und langfristige Finanzierungslösungen für Ihre Außenhandelsgeschäfte mit den BRIC(S) Ländern - aktuelle Entwicklungen & Beispiele VDMA Mitgliederversammlung NRW Workshop 2: Mittel- und langfristige Finanzierungslösungen für Ihre Außenhandelsgeschäfte mit den BRIC(S) Ländern - aktuelle Entwicklungen & Beispiele Ralph Lerch, Head Export

Mehr

Freihandelsabkommen Schweiz China

Freihandelsabkommen Schweiz China Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Staatsekretariat für Wirtschaft Direktion für Aussenwirtschaft Freihandelsabkommen Schweiz China Das Verhandlungsergebnis Dr. Christian Etter Botschafter,

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

ConTraX Real Estate. Büromarkt in Deutschland 2005 / Office Market Report

ConTraX Real Estate. Büromarkt in Deutschland 2005 / Office Market Report ConTraX Real Estate Büromarkt in Deutschland 2005 / Office Market Report Der deutsche Büromarkt ist in 2005 wieder gestiegen. Mit einer Steigerung von 10,6 % gegenüber 2004 wurde das beste Ergebnis seit

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik. SÜDWIND Dr. Pedro Morazán

BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik. SÜDWIND Dr. Pedro Morazán BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik SÜDWIND Dr. Pedro Morazán BRICS - die neuen Akteure der Entwicklungspolitik Analyse der Stellung der BRICS in der Weltwirtschaft Süd-Süd-Kooperation vs.

Mehr

EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN

EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN Unsere Forderungen: Verkauf aller oder eines Großteils der Telekomaktien im Bundesbesitz Einrichtung eines Breitbandfonds mit dem Verkaufserlös

Mehr

Aktuelle Themen Deutschland Europa International

Aktuelle Themen Deutschland Europa International Aktuelle Themen Deutschland Europa International 19. März 1999 Nr. 115 Ausländische Direktinvestitionen in Lateinamerika Verlieren die internationalen Unternehmen die Geduld? Die konjunkturellen Aussichten

Mehr

Analyse des chinesischen Marktes für Nutzfahrzeuge sowie der größten chinesischen Hersteller.

Analyse des chinesischen Marktes für Nutzfahrzeuge sowie der größten chinesischen Hersteller. Pressemitteilung Groß, aber noch keine Gefahr Analyse des chinesischen Marktes für Nutzfahrzeuge sowie der größten chinesischen Hersteller. München, den 18. April 2011 Vor dem Hintergrund einer teilweise

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Peru

Wirtschaftsdaten kompakt: Peru 159550 Wirtschaftsdaten kompakt: Peru Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 1.285.216 qkm 2014: 31,4 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,0% * Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

WIRTSCHAFTSDATEN DEZEMBER 2015

WIRTSCHAFTSDATEN DEZEMBER 2015 WIRTSCHAFTSDATEN DEZEMBER 2015 I. Konjunkturaussichten... 2 II. Wirtschaftskraft weltweit... 3 III. Die reichsten Bürger der Welt... 4 IV. Plus und Minus im deutschen Außenhandel... 5 V. Deutschland wichtigste

Mehr

Höhere Priorität als Lateinamerika

Höhere Priorität als Lateinamerika http://www.taz.de/us-oekonom-zu-griechenland/!5212445/ TAZ, 15.7.15, Dorothea Hahn US-Ökonom zu Griechenland Höhere Priorität als Lateinamerika Laut dem US-Wirtschaftswissenschaftler Weisbrot haben die

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

ABO Wind AG. Berlin 24.11.2011

ABO Wind AG. Berlin 24.11.2011 ABO Wind AG Berlin 24.11.2011 Übersicht 1. Der Argentinische Energiemarkt 2. Wieso in Argentinien investieren? 3. ABO Wind Profil: Funktionen und Tätigkeiten 4. Unsere Projekte in Argentinien 1. Argentinischer

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

Grußwort. - Es gilt das gesprochene Wort. für die Einladung zu der heutigen TALENTUM danke ich Ihnen und freue mich, Sie hier ebenfalls zu begrüßen!

Grußwort. - Es gilt das gesprochene Wort. für die Einladung zu der heutigen TALENTUM danke ich Ihnen und freue mich, Sie hier ebenfalls zu begrüßen! Talentum Tagung für Berufsorientierung 04. November 2015 Thema: MINT. Mangel. Mythos? Wiebke Rehr, Bereichsleiterin des gemeinsamen ARBEITGEBER-Services von Jobcenter team.arbeit.hamburg und der Arbeitsagentur

Mehr

Kundenerwartungen auf den verschieden Märkten machten auch in Zukunft die Entwicklungen rund um den Antriebsstrang spannend.

Kundenerwartungen auf den verschieden Märkten machten auch in Zukunft die Entwicklungen rund um den Antriebsstrang spannend. Indien und China - Getriebe-Märkte mit differenzierten Ansprüchen 10. Internationales CTI Symposium Innovative Fahrzeug-Getriebe, Hybrid- und Elektro-Antriebe (5. bis 8. Dezember 2012, Berlin) www.getriebe-symposium.de/presse

Mehr

Armut. Armut 57,1 61,6 64,3. Personen in Mio. 69,4. Anteil an der Bevölkerung, in Prozent 47,0 2.875 813 2.828 744 2.800 2.646 719 2.

Armut. Armut 57,1 61,6 64,3. Personen in Mio. 69,4. Anteil an der Bevölkerung, in Prozent 47,0 2.875 813 2.828 744 2.800 2.646 719 2. Armut Personen Personen mit mit weniger weniger als als 1,25 1,25 bzw. bzw. 2 US-Dollar 2 US-Dollar pro Tag, pro in Tag, absoluten in absoluten Zahlen und Zahlen in Prozent, und in 1981 Prozent, bis 2005

Mehr

Standort Deutschland 2011. Deutschland und Europa im Urteil internationaler Manager

Standort Deutschland 2011. Deutschland und Europa im Urteil internationaler Manager Standort Deutschland 2011 Deutschland und Europa im Urteil internationaler Manager Befragungssample Befragung von 812 international tätigen Unternehmen durch telefonische Interviews der Führungskräfte

Mehr

Deutliche Verbesserung der Halbjahresergebnisse, Ziele für 2010 nach oben korrigiert

Deutliche Verbesserung der Halbjahresergebnisse, Ziele für 2010 nach oben korrigiert Nanterre, 22. Juli 2010 Deutliche Verbesserung der Halbjahresergebnisse, Ziele für 2010 nach oben korrigiert Die wichtigsten Entwicklungen des ersten Halbjahres 2010 Faurecia konnte seine Ergebnisse im

Mehr

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand 1. Thailand Thailand Hauptstadt: Bangkok Währung: Thai Baht (THB) ca 1:42 Fläche:

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Mexiko

Wirtschaftsdaten kompakt: Mexiko 159520 Wirtschaftsdaten kompakt: Mexiko Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 1.964.375 qkm 2014: 119,6 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,2%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Chris Schmidt - istockphoto. Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest

Chris Schmidt - istockphoto. Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest Chris Schmidt - istockphoto Frank Malerius Manager Asien/Pazifik Germany Trade & Invest 03.12.2015 1. Wirtschaft und Handel 2. Investitionen 3. Perspektiven 4. Zukunftsbranchen 5. Freihandel 2 Wirtschaft

Mehr

Köln/Bonn: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Köln/Bonn: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der studie 2015 Metropolregion l Oktober 2015 Agenda und Rahmenbedingungen der

Mehr

Schweizer Firmen in China wollen mehr investieren

Schweizer Firmen in China wollen mehr investieren P R E S S E I N F O R M A T I O N Schweizer Firmen in China wollen mehr investieren Trotz starkem Franken und stotternden Schweizer Ausfuhren nach China und Hongkong bleiben eidgenössische Entscheidungsträger

Mehr

Energie- und CO 2 -Bilanz für den Kreis Herzogtum Lauenburg

Energie- und CO 2 -Bilanz für den Kreis Herzogtum Lauenburg Energie- und CO 2 -Bilanz für den Kreis Herzogtum Lauenburg Mit Hilfe der Software ECORegion smart der Firma Ecospeed wurde auf der Grundlage kreisspezifischer Daten sowie in der Software integrierter

Mehr

Die Ergebnisse basieren auf den Daten zu mobilen Transaktionen und Umsätzen, die im zanox Netzwerk erzielt wurden.

Die Ergebnisse basieren auf den Daten zu mobilen Transaktionen und Umsätzen, die im zanox Netzwerk erzielt wurden. zanox Mobile Performance Barometer 2015: Mobile Transaktionen erreichen einen neuen Höhepunkt im 4. Quartal 2014 (Smartphones und Tablets) mit Wachstumsraten von 128 % von September auf Oktober Tablets

Mehr

Kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) Grösste Chancen Zurich Umfrage unter KMUs 2014

Kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) Grösste Chancen Zurich Umfrage unter KMUs 2014 Kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) Grösste Chancen Zurich Umfrage unter KMUs 20. Oktober 20 Inhaltsverzeichnis Einleitung Methodik S. 03 Stichprobenstruktur S. 04 Ergebnisse Zusammenfassung S. 09

Mehr

Konjunktur Wochenrückblick

Konjunktur Wochenrückblick Konjunktur Wochenrückblick 04. bis 08. Dezember 2017 Übersicht Deutschland Industrieproduktion geht erneut zurück Deutschland Auftragseingänge nehmen weiter zu Deutschland Exporte gehen leicht zurück Eurozone

Mehr

UKRAINE 2007: Ausländische Direktinvestitionen

UKRAINE 2007: Ausländische Direktinvestitionen BÜRO WBU Büro des Wirtschaftsberaters der Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland Unterstützt durch: Handels- und Wirtschaftsmission der Ukraine in der BR Deutschland Staatliches Amt für

Mehr

M+E-Industrie bleibt Exportbranche Nummer eins

M+E-Industrie bleibt Exportbranche Nummer eins Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Metall- und Elektro-Industrie 02.08.2017 Lesezeit 4 Min. M+E-Industrie bleibt Exportbranche Nummer eins Die wichtigste Exportbranche in Deutschland

Mehr

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss

Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Whg. Letzte Nachrichten Währungseinfluss Bank of England hält an Niedrigzins fest Die britische Notenbank hält die Zinsen weiterhin auf ein historisch niedriges Niveau. Gestern wurde der Schlüsselsatz

Mehr

Lateinamerika Zukunftsmarkt des Bergbaus

Lateinamerika Zukunftsmarkt des Bergbaus Lateinamerika Verein e.v. Wirtschaftsvereinigung für Lateinamerika Lateinamerika Zukunftsmarkt des Bergbaus BAUMA 2010 München, 22. April 2010 Christoph G. Schmitt, Hauptgeschäftsführer Der Lateinamerika

Mehr

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA!

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA! CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA! ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA. GEBÜHRENFREI INTERNATIONALE AKTIEN HANDELN! WILLKOMMEN BEI DER VIERTEN ETAPPE UNSERER WELTREISE! Topografie und

Mehr

Thailand als Exportmarkt Chancen und Risiken

Thailand als Exportmarkt Chancen und Risiken Thailand als Exportmarkt Chancen und Risiken GIZ, Berlin, 05. März 2012 Maximilian Butek Head of DEinterantional AHK Thailand Agenda 1. Der thailändische Markt im Überblick 2. Standortvor- und Nachteile

Mehr

Geschlossenes Fondsgeschäft mit Privatanlegern bricht um knapp 40 Prozent gegenüber Vorjahr ein

Geschlossenes Fondsgeschäft mit Privatanlegern bricht um knapp 40 Prozent gegenüber Vorjahr ein FERI Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle 2014: Geschlossenes Fondsgeschäft mit Privatanlegern bricht um knapp 40 Prozent gegenüber Vorjahr ein Einführung des KAGB hat den Markt der geschlossenen

Mehr

Wirtschaftspotenziale durch grenzüberschreitenden Online-Handel

Wirtschaftspotenziale durch grenzüberschreitenden Online-Handel @ Wirtschaftspotenziale durch grenzüberschreitenden Online-Handel @ Der grenzüberschreitende Online-Handel Verbraucher profitieren von großer Produktauswahl und günstigen Preisen Händler erschließen sich

Mehr

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001

Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001 Kurzberichte Statistik und Informationsmanagement, Monatsheft 12/2003 Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in Stuttgart und in anderen Großstädten mit 500 000 und mehr Einwohnern 1995 bis 2001

Mehr

Aktuelle Wirtschaftspolitische Tendenzen in Lateinamerika

Aktuelle Wirtschaftspolitische Tendenzen in Lateinamerika Verein Hamburger Business Club, 10.11.05 Aktuelle Wirtschaftspolitische Tendenzen in Lateinamerika Christoph G. Schmitt, Geschäftsführender Vorstand, Verein Verein Der Verein ist......ein privatwirtschaftlicher

Mehr

Kundenorientierung ist wichtigster Wachstumstreiber in Europa

Kundenorientierung ist wichtigster Wachstumstreiber in Europa Fragen zur Studie beantworten Andreas Scheuermann 0177 50 57 300 Presse.de@mercuriurval.com oder Dr. Cora Steigenberger 040 85 17 16-0 Mercuri Urval Studie Hintergründe und Details Kundenorientierung ist

Mehr

ÜBERSICHT VISUMSKOSTEN SOMMERABREISE 2016

ÜBERSICHT VISUMSKOSTEN SOMMERABREISE 2016 ÜBERSICHT VISUMSKOSTEN SOMMERABREISE 2016 Heute erhalten Sie eine Übersicht nach dem heutigen Stand (die Bestimmungen können sich immer wieder ändern, auch kurzfristig!) über die entstehenden Kosten, die

Mehr

Elektromobilität: Technologie- und Absatztrends im Vergleich von Ländern und Herstellern

Elektromobilität: Technologie- und Absatztrends im Vergleich von Ländern und Herstellern Pressemitteilung (Sperrfrist: 28.11.2015, 8:00) Elektromobilität: Technologie- und Absatztrends im Vergleich von Ländern und Herstellern Prof. Dr. Stefan Bratzel, CAM Bergisch Gladbach, 27. November 2015.

Mehr

Preisliste "0180 Callthrough"

Preisliste 0180 Callthrough Deutschland Festnetz 01801110086 0,0390 Deutschland Mobilfunk 01805110086 0,1400 INTERNATIONAL Ägypten 01805110086 0,1400 Ägypten (Mobilfunk) 01803110086 0,0900 Albanien 01803110086 0,0900 Algerien 01803110086

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Singapur

Wirtschaftsdaten kompakt: Singapur 159750 Wirtschaftsdaten kompakt: Singapur Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 697 qkm 2014: 5,5 Millionen Bevölkerungswachstum 2013: 2,0% Geburtenrate Fertilitätsrate Altersstruktur

Mehr

HDH. Aufschwung in Deutschland setzt sich fort. Möbel: Kapazitätsauslastung steigt ordentlich. Holz: Kleines Umsatzminus im März

HDH. Aufschwung in Deutschland setzt sich fort. Möbel: Kapazitätsauslastung steigt ordentlich. Holz: Kleines Umsatzminus im März Aufschwung in Deutschland setzt sich fort Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute, die Bundesregierung und die internationalen Institutionen gehen für 2015 und 2016 derzeit von einem stabilen Wirtschaftswachstum

Mehr

Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, im traurigen Monat November war s da haben Sie, liebe Kollegen von der FDP uns diesen Antrag vorgelegt.

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Deutschland

Wirtschaftsdaten kompakt: Deutschland 159860 Wirtschaftsdaten kompakt: Deutschland Stand: Mai 2015 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 357.340 qkm 2014: 80,9 Millionen Bevölkerungswachstum 2014: -0,2%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Fremdwährungsanteil bei Tilgungsträgerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1

Fremdwährungsanteil bei Tilgungsträgerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1 Fremdwährungsanteil bei strägerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1 Christian Sellner 2 Im europäischen Vergleich ist das Volumen der Fremdwährungskredite in Österreich sehr

Mehr

DAS INVESTMENT.COM. Indien: Unbemerkt auf der Überholspur

DAS INVESTMENT.COM. Indien: Unbemerkt auf der Überholspur Indien: Unbemerkt auf der Überholspur Dieses Jahr blickten Anleger vor allem auf die Turbulenzen in China und den Zinspoker der US-Notenbank. Dabei entging vielen, dass Indiens Wirtschaftswachstum stark

Mehr

1207 Mrd. Euro. 398,2 Mio. t

1207 Mrd. Euro. 398,2 Mio. t Deutsche Ausfuhren mit leichtem Wachstum Anteil gewachsen Anteil gleich Anteil gesunken nach Wert Rest 19,5 % China 6,2 % Indien,8 % Russland 1,8 % Brasilien,7 % USA 8,7 % Türkei 3,8 % 127 Mrd. Euro 216

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr 4. November 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 4. November 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Auf fünf Punkte gehe

Mehr

Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie im ersten Halbjahr 2015

Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie im ersten Halbjahr 2015 Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie im ersten Halbjahr 2015 Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer HDS/L Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e.v. Pressekonferenz

Mehr

Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie im ersten Halbjahr 2015

Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie im ersten Halbjahr 2015 Zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie im ersten Halbjahr 2015 Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer HDS/L Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e.v. Pressekonferenz

Mehr

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Übersicht Wer handelt mit wem? Das Gravitationsmodell Einfluss der Größe einer Volkswirtschaft auf den Handel Weitere Faktoren, die den Handel beeinflussen Entferungen

Mehr

Frankfurt: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Frankfurt: Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Wirtschaftliche Situation und digitale Herausforderungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2015 Metropolregion l Oktober 2015 Agenda und Rahmenbedingungen

Mehr

Institutionelle Investoren

Institutionelle Investoren Institutionelle Investoren Vermögen in abs. Zahlen, Anteile am Vermögen nach Regionen/Staaten in Prozent, 1980, 1990 und 2005 Vermögen in abs. Zahlen, Anteile am Vermögen nach Regionen/Staaten in Prozent,

Mehr