Abfallwirtschaft in Deutschland Fakten, Daten, Grafiken

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1 Abfallwirtschaft in Deutschland 2013 Fakten, Daten, Grafiken

2 2 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND INHALT Vorwort 4 Abfallaufkommen 6 Moderne Kreislaufwirtschaft 8 Verwertung und Beseitigung 10 Verwertung von grafischem Altpapier 14 IMPRESSUM Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Referat WA II Bonn Internet: Redaktion: Dr. Andreas Jaron, Nina Flaschentreher (beide BMU, Referat WA II 1) Gestaltung: MediaCompany Agentur für Kommunikation GmbH Druck: Silber Druck ohg, Niestetal Abbildungen: Titelseite: Marianne J. / pixelio.de; S. 3: RETech; S. 4: Maret Hosemann / pixelio.de; S. 7: Oliver Weber / pixelio.de; S. 9: Christoph Niemann; S. 15: Christian Maurer / fotolia.com; S. 17: Moni Sertel / pixelio.de; S. 18: Patryssia / fotolia.com; S. 21: Richard Griffin / fotolia.com; S. 22: Zauberhut / fotolia.com; S. 25: djama / fotolia.com; S. 26: Thomas Reimer / fotolia.com; S. 29: Klaus Eppele / fotolia.com. Stand: Dezember Auflage: Exemplare Verwertung von Verpackungsabfällen 16 Verwertung von Bioabfällen 18 Kompostvermarktung 20 Klärschlämme 22 Verwertung Elektro- und Elektronikaltgeräte 24 Batterien / Verwertung Altfahrzeuge 25 Abfallverbringung 29 Informationen im Internet 31

3 4 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND LIEBE LESERIN, LIEBER LESER Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz, das am 1. Juni 2012 in Kraft getreten ist, zielt auf eine Fortentwicklung der Abfallwirtschaft hin zu einer Ressourcenwirtschaft. Die Erkenntnis, dass Abfälle als Rohstoffe und Energieträger nützlich sind, ist nicht neu; bereits früher wurden Metalle, Glas und Textilien gesammelt und einer neuen Nutzung zugeführt. Die in Deutschland in den letzten 20 Jahren verfolgte Politik der Kreislaufwirtschaft und der Zuordnung von Entsorgungsverantwortung an die Hersteller und Vertreiber von Produkten hat dazu beigetragen, dass die Bürgerinnen und Bürger für die Abfalltrennung zusätzlich sensibilisiert, neue Entsorgungstechnologien eingeführt und Recyclingkapazitäten ausgebaut wurden. Angesichts weltweit fortschreitenden Rohstoffbedarfs, zunehmender Rohstoffknappheiten und steigender Rohstoffpreise gilt es, diese Politik der Kreislaufwirtschaft weiter zu stärken. Abfall ist Rohstoff. So werden inzwischen 14 Prozent der Rohstoffe, die die deutsche Wirtschaft einsetzt, aus Abfällen gewonnen; entsprechend werden der Abbau von Rohstoffen und die damit verbundenen Umweltbelastungen reduziert. Rund 20 Prozent der deutschen Kyoto-Ziele zur Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen werden allein durch eine moderne Kreislaufwirtschaft erreicht. Dazu wurden gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft umweltpolitische Entscheidungen getroffen, die in fortschrittliche Gesetzgebung, Investitionen und Verhaltensänderungen mündeten. Die Kreislaufwirtschaft ist aber nicht nur für den Umweltschutz ein Erfolgsmodell. Sie zahlt sich auch ökonomisch aus; die Kreislaufwirtschaft hat sich in Deutschland zu einem großen und leistungsstarken Wirtschaftssektor entwickelt: fast Beschäftigte in etwa Unternehmen sorgen für einen Umsatz von rund 40 Milliarden Euro jährlich Anlagen leisten ihren Beitrag zum Ressourcenschutz durch Recycling und andere Verwertungsverfahren. Hohe Recyclingraten für Siedlungsabfälle von über 60 Prozent, für Gewerbeabfälle von rund 60 Prozent und für Bau- und Abbruchabfälle von fast 90 Prozent sprechen für sich. Diese Broschüre mit Daten zur deutschen Kreislaufwirtschaft dokumentiert den Erfolg deutscher Umweltpolitik. Die Herausforderungen, die sich aus den zunehmenden Knappheiten bei Rohstoffen und Energieträgern ergeben, machen allerdings weitere Anstrengungen zur effizienten Nutzung der Ressourcen erforderlich; dies gilt für den Bereich der Haushaltsund Siedlungsabfälle als auch für gewerbliche Abfälle, es gilt vor allem aber auch als internationale Aufgabe, zu der mit den Ansätzen unserer Kreislaufwirtschaft, dem Knowhow und den Technologien unserer Unternehmen beigetragen werden kann. Ministerialdirigent Dr. Thomas Rummler Leiter der Unterabteilung WA II (Abfallwirtschaft) im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

4 6 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND ABFALLAUFKOMMEN Obwohl das Abfallaufkommen in den letzten Jahren sowohl mittel- als auch langfristig leicht abnimmt, wird immer noch zuviel Abfall erzeugt. Insbesondere bei den Siedlungsabfällen sind weitere Bemühungen zum bewussten Konsum und damit zur Abfallvermeidung notwendig. Das deutsche Abfallvermeidungsprogramm, das 2013 verabschiedet wird, soll dazu beitragen, Maßnahmen zur Beratung, Förderung und Schaffung von Anreizen zu entwickeln. Bei der Interpretation der Statistik zum Abfallaufkommen ist zu berücksichtigen, dass nicht eine unmittelbare Erfassung des Abfallaufkommens erfolgt. Erfasst werden seit 1996 in erster Linie die bei den einzelnen Abfallentsorgungsanlagen eingesetzten Abfallmengen. Bis einschließlich 2005 führte das Statistische Bundesamt diese Angaben mit Hilfe eines Rechenmodells zum Gesamtabfallaufkommen (Abfallbilanz) zusammen; die Basis stellt das Europäische Abfallverzeichnis EAV dar. Seit dem Jahre 2006 werden nun vom Input der Anlagen die bereits in anderen Abfallentsorgungsanlagen behandelten Abfälle (EAV 19, Sekundärabfälle) nicht mehr abgezogen, sondern getrennt ausgewiesen (Bruttoprinzip), wodurch ein Bruch in der Zeitreihe zum Abfallaufkommen entstanden ist. Des Weiteren werden seit 1999 bei den Abfällen aus Produktion und Gewerbe die in die innerbetriebliche Behandlung gehenden Abfallmengen nicht mehr berücksichtigt, Verwertung und Beseitigung werden allerdings weiterhin erfasst. Mit den bisherigen Zahlen annähernd vergleichbar ist ab 2006 das Netto-Abfallaufkommen (ohne Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen), welches dieser Veröffentlichung zu Grunde gelegt wird.

5 8 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND MODERNE KREISLAUFWIRTSCHAFT Seit 1999 stieg die Wirtschaftsleistung in Deutschland moderat an, um dann in den Krisenjahren 2008 und 2009 einzubrechen. Das Gesamtabfallaufkommen sank kontinuierlich, weitgehend unabhängig von konjunkturellen Einflüssen. Der Anstieg des Abfallaufkommens 2006 ist größtenteils auf die Umstellung von der Nettozur Bruttobilanz zurückzuführen. Staatliche Abfallvermeidungsbemühungen haben einen allerdings nicht bezifferbaren Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet. Neben der Entkopplung der Abfallmengen von der Wirtschaftsleistung wird es aber weiterhin zunehmend darauf ankommen, möglichst umfassend die im Abfall enthaltenen Rohstoffe und Energie der Wirtschaft wieder zur Verfügung zu stellen. Abfallvermeidung und ressourceneffiziente Rückgewinnung der Wertstoffe machen eine moderne Kreislaufwirtschaft aus. 25 CENT FÜR DIE UMWELT Vor dem Hintergrund der stetig steigenden globalen Nachfrage nach Rohstoffen ist intelligentes und effizientes Recycling heute eine Schlüsselkompetenz für die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Im Mai 2012 erschien die Sonderbriefmarke Abfall ist Rohstoff, mit der auf diesen Zusammenhang hingewiesen wird; der Zuschlag von 25 Cent je verkaufter Briefmarke fließt in einen Fonds, aus dem das Bundesumweltministerium Projekte in Deutschland und im Ausland finanziert und unterstützt, die das ökologische Bewusstsein stärken, aktives Engagement von Bürgerinnen und Bürgern unterstützen sowie natur- und umweltverträgliches Verhalten rund um das Thema Ressourcenschutz, insbesondere Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, fördern.

6 10 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND VERWERTUNG UND BESEITIGUNG Eine nachhaltige Entwicklung erfordert die Entkopplung des Ressourcenverbrauchs vom Wirtschaftswachstum. Die Effizienzstrategie kann allerdings auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn die Effizienzgewinne nicht durch wachsende Produktion und mehr Konsum aufgezehrt werden. Ein Schlüssel hierzu liegt in der Vermeidung und verstärkten Verwertung von Abfällen. Ziel ist es, die Abfallwirtschaft zu einer Quelle für die Beschaffung von Rohstoffen und für die Produktion von Gütern fortzuentwickeln. Der Beitrag der Abfallwirtschaft zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise in Deutschland zeigt sich in den weltweit höchsten Verwertungsquoten, durch die Rohstoffe und Primärenergie eingespart werden. Der nicht verwertbare Anteil des Abfallaufkommens muss unter Vermeidung von Umweltschäden und Gesundheitsbeeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger beseitigt werden. Vor der endgültigen Ablagerung sind organische Abfälle grundsätzlich mechanisch-biologisch oder thermisch zu behandeln, um sie zu inertisieren und so vor allem die Freisetzung von Sickerwässern und Deponiegas aus Deponien deutlich zu verringern. Seit Mitte 2005 ist die Ablagerung unvorbehandelter organischer Abfälle nicht mehr zulässig. Zur Restabfallbehandlung wurden 2011 in Deutschland 69 Müllverbrennungsanlagen mit einer Kapazität von rund 20 Millionen Tonnen betrieben. Darüber hinaus stehen in 30 Ersatzbrennstoffkraftwerken Verbrennungskapazitäten von rund 4,6 Millionen Tonnen zur Verfügung. Zur mechanisch-biologischen Abfallbehandlung wurden Anlagen mit einer Kapazität von rund 6 Millionen Tonnen betrieben, die rund 5 Millionen Tonnen Abfälle behandelten.

7 12 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND Die neue fünfstufige Abfallhierarchie legt folgende Rangfolge fest: Vermeidung, Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling, sonstige (insbesondere energetische) Verwertung und Beseitigung. Vorrang hat die jeweils beste Option aus Sicht des Umweltschutzes. Dabei sind neben den ökologischen Auswirkungen auch technische, wirtschaftliche und soziale Folgen zu berücksichtigen. Die Kreislaufwirtschaft in Deutschland wird somit konsequent auf die Abfallvermeidung und das Recycling ausgerichtet, ohne etablierte ökologisch hochwertige Entsorgungsverfahren zu gefährden. Heute werden bereits 63 Prozent der Haushaltsabfälle recycelt. Ziel ist nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, ab 2020 dauerhaft mehr als 65 Prozent der Siedlungsabfälle zu recyceln.

8 14 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND VERWERTUNG VON GRAFISCHEM ALTPAPIER Auf Betreiben des Bundesumweltministeriums hatte sich die Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA), ein Zusammenschluss von Verbänden und Organisationen der Papier herstellenden Industrie, der Papierimporteure, des Papiergroßhandels, der Druckindustrie sowie der Verleger, mit Selbstverpflichtungserklärung vom 26. September 1994 dazu verpflichtet, die stoffliche Verwertung grafischer Altpapiere in mehreren Stufen zu steigern und ab dem Jahr 2000 eine stoffliche Verwertungsquote von 60 Prozent zu erreichen. Als grafische Papiere werden Druckerzeugnisse sowie Büround Administrationspapiere bezeichnet. Die reale Entwicklung der Verwertungsquote im Zeitraum von 1994 bis 2000 hat die in die Selbstverpflichtung gesetzten Erwartungen deutlich übertroffen. Unter Berücksichtigung dieser positiven Entwicklung hat die AGRAPA im September 2001 ihre Selbstverpflichtung aus dem Jahr 1994 bekräftigt und sichert außerdem zu, die Quote nunmehr dauerhaft auf einem Niveau von 80 Prozent (+/- 3 Prozent) zu halten. Diese Zusage konnte bis heute eingehalten werden. Aus Umweltsicht ist dies sehr zu begrüßen. Die Wirtschaft nimmt hiermit ihre abfallwirtschaftliche Produktverantwortung wahr. Zugleich wird der hohe Stellenwert des Altpapierrecyclings in der deutschen Papierindustrie gefestigt und ein ganz erheblicher Beitrag zur Umweltentlastung geleistet.

9 16 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND VERWERTUNG VON VERPACKUNGSABFÄLLEN Verpackungen gehören zum täglichen Leben. Hauptsächlich bestehen Verpackungen aus Glas, Aluminium, Weißblech, Kunststoff, Papier, Pappe und Karton sowie Holz wertvolle (sekundäre) Rohstoffe, deren Wiederverwendung oder Verwertung zur Schonung der natürlichen Rohstoffquellen, zur Energieeinsparung und zur Reduzierung der Emission von Treibhausgasen führen. Die aufgrund der Verpackungsverordnung eingeführte haushaltsnahe Getrennterfassung von Verpackungsabfällen wird von den Bürgerinnen und Bürgern mit großem Engagement genutzt. Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2010 fast 85 Prozent aller Verpackungsabfälle einer Verwertung zugeführt. Im Bundesdurchschnitt führt jeder Einwohner bereits heute pro Jahr fast 30 Kilogramm Abfälle der vom übrigen Siedlungsabfall getrennten Erfassung in gelben Säcken und gelben Tonnen zu. Hinzu kommen die getrennt erfassten Glas- und Papierverpackungen.

10 18 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND VERWERTUNG VON BIOABFÄLLEN Im Jahr 2010 wurden in Deutschland rund 11,73 Millionen Tonnen biologisch abbaubare Abfälle (im Wesentlichen aus der Biotonne, biologisch abbaubare Garten- und Parkabfälle, Marktabfälle, weitere biologisch abbaubare Abfälle aus verschiedenen Herkunftsbereichen) in Kompostierungsanlagen und Vergärungsanlagen (Biogasanlagen) behandelt. Hiervon wurden über die Biotonne 4,2 Millionen Tonnen und an Garten- und Parkabfällen rund 4,57 Millionen Tonnen (insgesamt 8,76 Millionen Tonnen) getrennt gesammelt; dies entspricht einer durchschnittlichen Erfassung von 107 Kilogramm je Einwohner und Jahr. Von der gesamten Bioabfallmenge wurden 7,42 Millionen Tonnen in 924 Kompostierungsanlagen und 4,31 Millionen Tonnen in 992 Vergärungsanlagen eingesetzt. Aus den Bioabfällen wurden rund 3,55 Millionen Tonnen Komposte und rund 2,96 Millionen Tonnen Gärsubstanzen hergestellt, die für verschiedene Zwecke verwendet wurden.

11 20 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND VERMARKTUNG VON KOMPOSTEN UND GÄRRÜCKSTÄNDEN Die Nachfrage nach hochwertigen Komposten ist derzeit größer als das Angebot. Mit gutem Grund: Die durch die getrennte Erfassung und Behandlung von Bioabfällen hergestellten Komposte oder Gärrückstände können zu Düngezwecken (Nährstoffe) und zur Verbesserung der Böden (Humus) eingesetzt werden. Bei der Vergärung geeigneter Bioabfälle in Biogasanlagen wird zusätzlich nutzbare Energie gewonnen. Schließlich können unter Verwendung von kompostierten Bioabfällen und beispielsweise Erden Substratgemische für besondere Einsatzzwecke hergestellt werden. Mit einem derartigen Konzept können wichtige Beiträge zum Ressourcenschutz geleistet werden. Bioabfälle sollten künftig auch einen verstärkten Beitrag zur Erzeugung von Energie leisten. Deshalb wird auch durch das neue EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) die Ergänzung von bestehenden Kompostanlagen durch eine Vergärungsstufe gefördert. Bei derartigen Verfahrenskombinationen wird sowohl nutzbares Biogas als auch wertvoller Kompost erzeugt, der zu Düngezwecken und zur Bodenverbesserung verwendet werden kann.

12 22 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND KLÄRSCHLÄMME Klärschlämme aus kommunalen Kläranlagen (rund 1,9 Millionen Tonnen Trockenmasse) enthalten eine Reihe von Pflanzennährstoffen, insbesondere hohe Phosphormengen. Deshalb werden Klärschlämme auch zur Düngung in der Landwirtschaft (derzeit rund 30 Prozent) oder im Landschaftsbau (derzeit rund 13,7 Prozent) eingesetzt. Rund die Hälfte der Klärschlammmengen wird verbrannt. Aufgrund der begrenzten Phosphorreserven auf der Erde fördert die Bundesregierung Verfahren zur Rückgewinnung schadstoffarmer Phosphate aus Klärschlamm und häuslichem Abwasser als Ergänzung zur direkten Verwertung der Klärschlämme auf Böden. Zudem strebt das Bundesumweltministerium an, in absehbarer Zeit die Klärschlammverordnung von 1992 zu novellieren, um stärker den Belangen des vorsorgenden Bodenschutzes Rechnung zu tragen.

13 24 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND VERWERTUNG ELEKTRO- UND ELEKTRONIK-ALTGERÄTE In den Jahren 2006 bis 2010 konnten insgesamt über 3,5 Millionen Tonnen Elektro- und Elektronik-Altgeräte erfasst und einer sachgerechten Behandlung zugeführt werden. Sammelmengen und Verwertungsquoten für die Jahre 2006 bis 2010 Rücknahmemenge (Tonnen pro Jahr) Spezifische Sammelmenge aus privaten Haushalten (kg/einwohner pro Jahr) ,7 6,3 7,8 9,4 8,8 Verwertung in Prozent 92,1 94,3 93,9 94,8 95,9 Recycling in Prozent 80,9 81,7 81,6 82,4 83,5 Diese Daten zeigen, dass die durch die EU vorgegebene Sammelmenge von 4 Kilogramm pro Einwohner und Jahr an Elektro- und Elektronik-Altgeräten aus privaten Haushalten in den Jahren 2006 bis 2010 deutlich übererfüllt wurde, ebenso wurden in allen bisher ausgewerteten Jahren auch die durch die EU festgelegten Verwertungs- und Recyclingquoten sicher eingehalten. Ab 2016 wird in den Mitgliedstaaten der EU eine neue Rücknahme- beziehungsweise Sammelquote für Altgeräte aus Privathaushalten und Gewerbe von 45 Prozent bezogen auf die in den letzten drei Jahren in Verkehr gebrachten Mengen gelten. Sowohl vor diesem Hintergrund als auch dem Ziel der Steigerung der Ressourceneffizienz wird es von zentraler Bedeutung sein, die Sammelmengen zukünftig qualitativ und quantitativ weiter zu verbessern. BATTERIEN Pro Jahr werden in Deutschland mehr als Tonnen Gerätebatterien und -akkumulatoren (Akkus) in Verkehr gebracht. Obwohl das Batteriegesetz die Endnutzer verpflichtet, alle Altbatterien in die getrennte Erfassung zu geben, gelangt nur knapp die Hälfte zu den dafür vorgesehenen Rückgabebehältern in Geschäften und den Sammelstellen der Kommunen. Aber alle zurückgegebenen Altbatterien kommen in die nach dem Batteriegesetz vorgeschriebene Verwertung. Zum Vergleich: 1998, als die Vorgängerregelung des Batteriegesetzes, die Batterieverordnung, wirksam wurde, lag die anfängliche Verwertungsquote bei 19 Prozent. Die Steigerung auf heute 100 Prozent wurde durch die Entwicklung und den Einsatz innovativer Sortiertechniken möglich. Seit Inkrafttreten der neuen Batterierichtlinie der Europäischen Union (EU) im Jahr 2006 ist die getrennte Sammlung und Verwertung aller Batterien in allen EU-Mitgliedstaaten Pflicht. VERWERTUNG ALTFAHRZEUGE Die EG-Altfahrzeug-Richtlinie (2000/53/EG) und die deutsche Altfahrzeug-Verordnung fordern seit 2006 eine Verwertungsquote (Wiederverwendung/Verwertung) von 85 Prozent und eine Recyclingquote (Wiederverwendung/Recycling) von 80 Prozent des durchschnittlichen Fahrzeug-Leergewichts. Diese Quoten beziehen sich auf das jährliche Gesamtaufkommen der Altfahrzeuge; sie müssen nicht für jedes einzelne Altfahrzeug erreicht werden. Für die Jahre ab 2015 wur-

14 26 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND den diese Zielvorgaben auf 95 Prozent (Verwertung) beziehungsweise auf 85 Prozent (Recycling) angehoben. Bereits seit 2005 beziehungsweise 2006 übertrifft Deutschland die seit 2006 verbindlichen Zielvorgaben von 80 Prozent beziehungsweise 85 Prozent. So hat Deutschland im Jahr 2010 die folgenden Altfahrzeug-Verwertungsquoten erreicht: n 95,5 Prozent für die Wiederverwendung und das Recycling und n 106,2 Prozent für die Wiederverwendung und die Verwertung Die im Jahr 2010 erreichte Verwertungsquote von über 100 Prozent resultiert aus den Nachwirkungen der Umweltprämie von 2009 auf die Altfahrzeugverwertung: Da im Jahr 2009 in Deutschland rund viermal so viele Altfahrzeuge angefallen sind wie normalerweise pro Jahr, hat dies auch zur kapazitätsmäßigen Überlastung der Demontagebetriebe und Schredderanlagen und damit zur teilweisen Zwischenlagerung von Altfahrzeugen geführt. Zunächst führte dies im Jahr 2009 zu gesunkenen Quoten. Im Jahr 2010 konnte dagegen ein großer Teil dieser Zwischenlager wieder abgebaut werden, so dass 2010 mehr Altfahrzeuge behandelt und verwertet wurden, als 2010 angefallen waren. Infolgedessen stiegen die Verwertungs- und die Recyclingquote im Jahr 2010 wieder stark an.

15 28 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND ABFALLVERBRINGUNG Das im Jahre 1992 in Kraft getretene Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung strebt weltweit ein umweltgerechtes Abfallmanagement und die Kontrolle grenzüberschreitender Transporte gefährlicher Abfälle an. Inzwischen sind rund 170 Staaten und die Europäische Gemeinschaft Vertragsparteien. Die EU hat das Basler Übereinkommen in der EG-Abfallverbringungsverordnung für alle Mitgliedstaaten rechtsverbindlich umgesetzt. Ergänzende Bestimmungen für die Bundesrepublik Deutschland sind im Abfallverbringungsgesetz von 1994 enthalten. Zustimmungspflichtig sind insbesondere alle Abfälle mit gefährlichen Inhaltsstoffen. Im Bereich der zustimmungspflichtigen Abfallverbringung überprüfen die Behörden, ob Einwände gegen eine Verbringung vorliegen. Der Entsorgungsvorgang wird durch ein Begleitformularverfahren nachverfolgt. Das hohe Niveau der Abfalleinfuhr nach Deutschland geht insbesondere auf die hochwertigen Entsorgungsstrukturen in Deutschland und ökonomische Gründe zurück.

16 30 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND 2013 ABFALLWIRTSCHAFT IN DEUTSCHLAND INFORMATIONEN IM INTERNET Auf diesen Seiten der Homepage des Bundesumweltministeriums finden Sie zahlreiche weiterführende Informationen, Links und Verweise, vor allem auf Auskunftsstellen von Abfallwirtschafts- und Umweltverbänden: Aktuelle Informationen und Pressemitteilungen zur Abfallpolitik der Bundesregierung Abfallpolitik in Deutschland, EU und international Abfallrecht Abfallarten/Abfallströme Die Abfallpolitik in Deutschland dient wesentlich auch der Gefahrenabwehr von negativen Umweltauswirkungen. Der Schutz von Gewässern, Böden und der Luft vor Emissionen aus der Abfallbehandlung und -ablagerung genügt in Deutschland höchsten Standards. Nicht zuletzt durch das Verbot der Ablagerung von unvorbehandelten Abfällen seit dem Jahr 2005 wird die Emission klimaschädigender Gase (vornehmlich Methan) aus Deponien kontinuierlich gesenkt. Hinzu kommen Klimagas reduzierende Effekte durch das Recycling und aus der Nutzung der Energie des Abfalls. Seit 1990 wurden so die jährlichen Emissionen aus der Abfallwirtschaft um rund 56 Millionen Tonnen CO 2 -Äquivalenten reduziert; damit werden mehr als 20 Prozent der international zugesicherten Kyoto-Ziele Deutschlands erreicht. Abfallbehandlung/Abfalltechnik Internationales German RETech Partnership Abfallstatistik

17 Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen Grundgesetz, Artikel 20 a Diese Publikation ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Sie wird kostenlos abgegeben und ist nicht zum Verkauf bestimmt. Gedruckt auf Recyclingpapier.

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Abfallwirtschaft in Deutschland 2011. Fakten, Daten, Grafiken Abfallwirtschaft in Deutschland 2011 Fakten, Daten, Grafiken IMPRESSUM Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Referat: WA II 1 53175 Bonn E-Mail: waii1@bmu.bund.de

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