Seminar zur Wirtschaftsinformatik

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Seminar zur Wirtschaftsinformatik"

Transkript

1 UNIVERSITÄT HAMBURG FACHBEREICH WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN INSTITUT FÜR WIRTSCHAFTSINFORMATIK Seminar zur Wirtschaftsinformatik Prof. Dr. Stefan Voß Thema: 2 YAWL: Yet Another Workflow Language Betreuer: Dr. Andreas Fink Abgabe: Vorgelegt von: Anke Lücken Jan David Neuber Matr.-Nr Matr.-Nr Studiengang WiMa Studiengang BWL Fachsemester 9 Fachsemester 5

2 Thema 2 - YAWL Inhaltsverzeichnis Seite I ABBILDUNGSVERZEICHNIS II ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS III 1 EINLEITUNG PROBLEMSTELLUNG ZIELSETZUNG GANG DER UNTERSUCHUNG 2 2 VORÜBERLEGUNGEN ZUR ENTSTEHUNG VON YAWL ANFORDERUNGEN AN EINE MODELLIERUNGSSPRACHE PETRI-NETZE ALS AUSGANGSPUNKT DER ENTWICKLUNG Vorteile von Petri-Netzen Defizite in der Modellierung von Petri-Netzen 5 3 YAWL: YET ANOTHER WORKFLOW LANGUAGE DEFINITION DER MODELLIERUNGSELEMENTE LÖSUNG DER SCHWÄCHEN VON PETRI-NETZEN Workflowmuster mit mehrfach ablaufenden Vorgängen Erweiterte Synchronisationsmuster Cancellation Patterns ANWENDUNG VON YAWL ANHAND EINES BEISPIELS 13 4 SCHLUSSBETRACHTUNG 16 LITERATURVERZEICHNIS 17

3 Thema 2 - YAWL Seite II Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Unterscheidung Workflow Management und BPM 1 Abbildung 2: Übersicht Workflow Pattern 3 Abbildung 3: Modellierungssymbole für YAWL 8 Abbildung 4: Beispiel eines Befragungsprozesses von Zeugen 10 Abbildung 5: Beispiel einer Geschäftsreisebuchung mittels synchronizing Merge 11 Abbildung 6: Beispiel einer Geschäftsreisebuchung mittels Multi-Merge 12 Abbildung 7: Beispiel einer Geschäftsreisebuchung mittels Discriminator 12 Abbildung 8: Beispiel eines Kundenbetreuungsprozesses mittels YAWL 13 Abbildung 9: 1. Ausschnitt des Beispiels aus Abb Abbildung 10: 2. Ausschnitt des Beispiels aus Abb. 8 15

4 Thema 2 - YAWL Seite III Abkürzungsverzeichnis BPM EPK WFMS YAWL Business Prozess Management Ereignisgesteuerte Prozesskette Workflow Management Systeme Yet Another Workflow Language

5 Thema 2 - YAWL Seite 1 von 5 1 Einleitung 1.1 Problemstellung Der Begriff des Business Prozess Managements (BPM) umfasst Methoden, Techniken und Werkzeuge, um das Design, das Management und die Analyse von Geschäftsprozessen zu unterstützen. 1 Der BPM-Zyklus in Abb.1 gibt die verschiedenen Phasen der Unterstützung von Geschäftsprozessen wieder. In der Design-Phase wird der Prozess entworfen bzw. gegebenenfalls umgestaltet. In der Konfigurationsphase wird das Design auf Basis eines geeigneten Informationssystems implementiert. Nach der Konfiguration beginnt die Enactment- Phase, in der der Geschäftsprozess mit Hilfe des konfigurierten Systems ausgeführt wird. Die Diagnose-Phase dient der Analyse, d.h., es werden Probleme und verbesserungsbedürftige Stellen identifiziert. Abbildung 1: Unterscheidung Workflow Management und BPM Quelle: Vgl. Aalst et al. (2003b); S. 5. Workflow Management Systeme (WFMS) beziehen sich normalerweise ausschließlich auf die untere Hälfte des Kreislaufs eines BPM-Projekts 2, wie in Abb.1 dargestellt. Mit Hilfe von WFMS wird der Geschäftsprozess in Form von Modellierung unter Verwendung einer Workflow-Sprache (Modellierungssprache) wiedergegeben. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von WFMS, die auf unterschiedlichen Modellierungssprachen basieren. 3 Die Einschränkung der bisher bekannten WFMS auf das Design, die Konfiguration und die Ausführung bedeutet jedoch, dass kaum Werkzeuge zur Unterstützung der Diagnose-Phase angeboten werden Zielsetzung Wie schon erwähnt, bedienen sich die meisten WFMS unterschiedlicher Modellierungssprachen. Einige WFMS basieren zum Beispiel auf Petri-Netzen. Andere Systeme benutzen dagegen einen ganz anderen Mechanismus. Dementsprechend kommt der Auswahl eines bestimm Vgl. Aalst et al. (2003b); S. 1. Vgl. Aalst et al. (2003b); S. 5. Vgl. Aalst et al. (2002a); S. 2. Vgl. Aalst et al. (2003b); S. 5.

6 Thema 2 - YAWL Seite 2 von 6 ten Produkts in einem BPM-Projekt eine entscheidende Rolle zu. Neben anderen Aspekten stellt die Ausdrucksfähigkeit der Modellierungssprache ein wichtiges Kriterium für eine solche Auswahl dar. 5 Eine zentrale Rolle dabei spielt aber auch eine wohldefinierte Semantik 6, denn nur Geschäftsprozesse, die in einer Sprache mit klarer Semantik modelliert sind, können bezüglich ihrer Struktureigenschaften analysiert werden. Die meisten der zur Zeit bekannten Sprachen unterstützen zwar die Basiskonstrukte (vgl. Abschnitt 2.1), aber selbst ihre Interpretation ist nicht einheitlich und oft ist es unklar, wie komplexere Anforderungen unterstützt werden können. 7 Es gilt also, eine Workflow-Sprache zu entwickeln, die auf einer klaren Syntax und Semantik basiert, eine starke Ausdrucksfähigkeit besitzt, möglichst wenig Platz für unterschiedliche Interpretationen lässt und eine Möglichkeit zur Identifikation von Problemen bietet. 1.3 Gang der Untersuchung Basierend auf einer Analyse von existierenden Workflow Management Systemen und Modellierungssprachen wird eine Alternative vorgeschlagen. Diese Alternative ist durch die neuentwickelte Modellierungssprache YAWL (Yet Another Workflow Language) gegeben. Zunächst werden vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von YAWL die grundsätzlichen Anforderungen an eine Modellierungssprache als Werkzeug von WFMS dargestellt. In dem Zusammenhang führen wir eine Sammlung von Workflowmustern (Workflow Pattern) ein, die als Grundlage zum Vergleich von Workflow-Produkten dient. Darauf aufbauend werden Petri-Netze als Ausgangspunkt der Entwicklung von YAWL gewählt, wobei dazu im Einzelnen auf Stärken und Schwächen von Petri-Netzen eingegangen wird. Ausgehend von diesem Hintergrund werden dann die Modellierungselemente von YAWL definiert. Mit direktem Bezug auf die zuvor erläuterten Schwächen von Petri-Netzen werden Verbesserungen vorgestellt, die durch YAWL gegeben sind. Abschließend soll anhand eines Beispiels die Anwendbarkeit von YAWL verdeutlicht werden Vgl. Aalst et al. (2003b); S. 8. Vgl. Aalst et al. (2003b); S. 8. Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 2.

7 Thema 2 - YAWL Seite 3 von 7 2 Vorüberlegungen zur Entstehung von YAWL 2.1 Anforderungen an eine Modellierungssprache Die Anforderungen an eine Modellierungssprache werden mit Hilfe von Workflowmustern aufgezeigt. 8 Genauer gesagt besteht die Anforderung darin, dass die Modellierungssprache möglichst viele der Muster unterstützt und somit die Struktur und das Design eines Geschäftsprozesses beschreiben kann. Anforderungen bezüglich der Prozessabläufe innerhalb eines Unternehmens können mit Hilfe dieser Workflowmuster in abstrakter und allgemeiner Form wiedergegeben werden. Die Workflowmuster sind dabei unabhängig von einer bestimmten Modellierungssprache. Wie von Riehle und Züllighoven beschrieben, ist ein Muster eine Abstraktion einer konkreten Form, die in spezifischen, nicht beliebigen Kontexten wiederkehrt. 9 In Abb.2 ist ein Katalog bzw. eine Sammlung von 20 Designmustern angegeben, die die kleinsten wiederkehrenden Interaktionen in objektorientierten Systemen beschreiben. Abbildung 2: Übersicht Workflow Pattern Quelle: In Anlehnung an Aalst et al. (2003a); S. 4. Abbildung 2 enthält also Lösungen für Workflowmuster, die bezüglich 6 Kategorien klassifiziert werden können 10 : 1. Basis-Kontrollfluss-Muster: Diese Muster geben die Basiskonstrukte der meisten Modellierungssprachen wieder und modellieren Sequenzen, einfache Nebenläufigkeiten und Conditional Routing Vgl. Aalst et al. (2002a); S. 3. Vgl. Riehle et al. (1996) S Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 4-5.

8 Thema 2 - YAWL Seite 4 von 8 2. Erweiterte Verzweigungs- und Synchronisationsmuster: Diese Muster gehen über die Basiskonstrukte hinaus und berücksichtigen erweiterte Formen von Aufspaltungen und Vereinigungen. 3. Strukturmuster: Strukturmuster verlangen eine weniger starre Struktur, d.h., die für graphische Sprachen restriktive Blockstruktur wird vernachlässigt. 4 Muster mit mehrfach ablaufenden Vorgängen: Mit diesen Mustern können Situationen modelliert werden, in denen innerhalb des Kontexts eines einzelnen Ablaufs Teile des Prozesses mehrmals durchlaufen werden können. 5. Zustandsbasierte Muster: Zustandsbasierte Muster setzen ein Workflowsystem voraus, das sich untypischerweise nicht nur auf Aktivitäten und Ereignisse, sondern auch auf Zustände konzentriert. 6. Cancellation Patterns: Diese Kategorie enthält Muster, die Situationen wiedergeben, in denen das Auftreten eines Ereignisses dazu führt, dass Aktivitäten gelöscht werden müssen. Die Sammlung und Klassifizierung von Workflowmustern dient nun einem Vergleich der Funktionalität von WFMS bzw. der Ausdrucksfähigkeit von Modellierungssprachen. Die Ausdrucksfähigkeit einer Sprache ist hier jedoch im Sinne von Eignung der Sprache bezüglich der Workflowmuster zu verstehen und bezieht so auch den Modellierungsaufwand mit ein Petri-Netze als Ausgangspunkt der Entwicklung Das Ergebnis einer Untersuchung von 15 WFMS 12 war, dass die Eignung der Modellierungssprachen nicht ausreichend ist und die Systeme unterschiedliche Muster unterstützen. Diese Erkenntnisse führten zu der Frage, wie sich höhere Petri-Netze als Modellierungssprache eignen. Dabei sind höhere Petri-Netze eine durch Farben, Zeitbehaftung und hierarchische Struktur erweiterte Form der Petri-Netze Vorteile von Petri-Netzen Es gibt drei wesentliche Gründe eine Modellierungssprache einzusetzen, die auf Petri-Netzen basiert 14 : Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 23. Vgl. Aalst et al. (2002a). Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 3. Vgl. Aalst (1996); S. 3.

9 Thema 2 - YAWL Seite 5 von 9 Formale Semantik trotz graphischer Natur Petri-Netze sind wegen ihrer graphischen Natur einfach zu benutzen und basieren gleichzeitig auf einer formalen Semantik. Diese formale Semantik hat mehrere Vorteile 15 : Die Bedeutung jedes Konstrukts ist klar und eindeutig, d.h., es gibt keinen Platz für unterschiedliche Interpretationen. Die Interpretation von Prozessabläufen ist werkzeugunabhängig. Sie ändert sich nicht, wenn eine neue Version des WFMS herausgebracht wird. Es ist möglich die dynamischen Eigenschaften, wie Deadlocks, Livelocks, etc., aufzuzeigen. Die formale Semantik liefert eine Vorbedingung für die Anwendbarkeit aller Arten von Analysetechniken. Zustandsbasierte statt ereignisbasierte Modellierung Im Gegensatz zu vielen anderen Prozessmodellierungstechniken können Zustände mit Petri- Netzen explizit modelliert werden. Es gibt mehrere Vorteile, die für eine zustandsbasierte Modellierung sprechen: 16 Eine zustandsbasierte Beschreibung berücksichtigt eine klare Unterscheidung zwischen der Aktivierung einer Stelle und der Ausführung einer Stelle. Die explizite Modellierung von Zuständen ermöglicht das Konkurrieren von Stellen. Man spricht hier vom Konkurrieren zweier Stellen, wenn beide aktiviert sind, aber nur eine der beiden ausgeführt werden darf. Ein zustandsbasiertes WFMS hat den Vorteil, dass ein Transfer von untergeordneten Systemen möglich ist. Vielzahl von Analysetechniken Petri-Netze verfügen auf Grund der formalen Semantik über eine Vielzahl von Analysetechniken. Diese für Petri-Netze entwickelten Techniken ermöglichen dem Nutzer eines auf Petri- Netzen basierendes WFMS Geschäftsprozesse zu analysieren. Damit können wichtige Eigenschaften, wie beispielsweise Deadlocks aufgezeigt und Maße für die Durchführung bestimmt werden Defizite in der Modellierung von Petri-Netzen Im Vergleich mit anderen Modellierungssprachen sind höhere Petri-Netze gut geeignet, wenn es darum geht, Workflowmuster zu unterstützen. Höhere Petri-Netze übertreffen bei der Mo Vgl. Aalst (1996); S Vgl. Aalst (1996); S Vgl. Aalst (1996); S

10 Thema 2 - YAWL Seite 6 von 10 dellierung des Kontrollflusses (Control Flow) in der Ausdrucksmächtigkeit die meisten anderen Modellierungssprachen. Sie sind jedoch im Hinblick auf die in Abschnitt 2.1 geforderten Funktionalitäten von WFMS nicht ausreichend. Auf Grund der im Folgenden beschriebenen Probleme ist der auftretende Modellierungsaufwand in den entsprechenden Fällen nicht akzeptabel. 18 Workflowmuster mit mehrfach ablaufenden Vorgängen Angenommen im Kontext eines Geschäftsprozesses ist ein untergeordneter Prozess zur Überprüfung oder Kontrolle von Vorgängen eingebaut. Die Anzahl dieser Überprüfungen kann jedoch je nach Situation variieren und wird gegebenenfalls erst während des Prozessablaufs bekannt. Das dieser Situation entsprechende Muster ist durch Muster 15 (Multiple Instances Without a Priori Runtime Knowledge) gegeben. 19 Da höhere Petri-Netze Farben von Marken (Colored Tokens) unterstützen, können multiple Instanzen von Unterprozessen zwar identifiziert werden, stellen aber keine zufrieden stellende Lösung dar, so dass der Designer eines solchen Modells bestimmte Dinge beachten muss. Vor allem muss die Anzahl der noch laufenden Instanzen berücksichtigt werden, da die multiplen Vorgänge zum richtigen Zeitpunkt synchronisiert werden müssen. Diese Dinge haben damit fälschlicherweise eine große Bedeutung bei der Modellierung der beschriebenen Situation. 20 Erweiterte Synchronisationsmuster Enthält ein Geschäftsprozess mehrere optionale, parallel laufende Elemente, stellt sich die Frage, welche der optionalen Teilprozesse synchronisiert werden müssen (vgl. Bsp. In Abschnitt 3.2.2). Die Situation, in der manchmal keine, manchmal totale und manchmal nur eine Teilsynchronisation erforderlich ist, wird durch Muster 7 (Synchronising Merge) beschrieben. 21 Solche erweiterten Synchronisationsmuster sind mit höheren Petri-Netzen nur schwer zu modellieren, da sie nur zwei Verknüpfungen unterstützen: AND-Join und XOR-Join. Dennoch ist es möglich, das beschriebene Muster zu modellieren. Eine der drei Möglichkeiten zur Modellierung besteht darin, Informationen vom Split-Knoten an den Join-Knoten zu übermitteln, so dass der Join-Knoten Angaben darüber erhält, wie viele und welche Teilprozesse synchronisiert werden sollen. Des Weiteren kann die Aktivierung einer Verzweigung mit Hilfe einer Boolean -Marke 22 modelliert werden. Außerdem ist es möglich, einen ganz neuen Planungs Vgl. Aalst et al.(2003a); S. 6. Vgl. Aalst et al. (2002a); S Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 7. Vgl. Aalst et al. (2002a); S Eine Boolean -Marke hat entweder einen wahren oder falschen Wert. Im Falle eines wahren Wertes werden alle Aktivitäten der Verzweigung ausgeführt. Andernfalls wird ausschließlich die Marke durch die Verzweigung weitergeleitet. Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 8.

11 Thema 2 - YAWL Seite 7 von 11 ablauf auf Basis von höheren Petri-Netzen zu konstruieren, so dass das Problem auf ein anderes Level transferiert wird. Es ist jedoch zu beachten, dass keine dieser drei Möglichkeiten eine befriedigende Modellierung darstellt. 23 Cancellation Patterns Wie die meisten Modellierungssprachen besitzen höhere Petri-Netze lokale Bedingungen, die den Input einer Aktivität direkt mit dem Output verbinden. Es gibt jedoch Situationen, in denen solche lokalen Vorschriften durchaus problematisch sind. Zum Beispiel können bestimmte Ereignisse in einem Prozess die Aufhebung eines Ablaufs von bestimmten Teilprozessen oder sogar vom Gesamtprozess bewirken. Im Fall von höheren Petri-Netzen ist eine solche Aufhebung nicht einfach, da die auslösenden Ereignisse zu jeder Zeit auftreten und somit die laufenden und/oder geplanten Aktivitäten beeinflussen können. Die damit verbundenen Änderungen erweisen sich auf Grund der lokalen Natur von Petri-Netz-Transitionen als schwierig. Genauer gesagt ist die Unterstützung von löschenden Mustern wie z.b. Muster 19 (Cancel Activity 24 ) und Muster 20 (Cancel Case 25 ) problematisch Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 8. Vgl. Aalst et al. (2002a); S. 37. Vgl. Aalst et al. (2002a); S Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 9.

12 Thema 2 - YAWL Seite 8 von 12 3 YAWL: Yet Another Workflow Language 3.1 Definition der Modellierungselemente Die Autoren von YAWL van der Aalst und ter Hofstede verwenden höhere Petri-Netze als Ausgangspunkt für die Entwicklung der Modellierungssprache. Sie weisen darauf hin, dass YAWL als eine komplett neue Sprache mit eigener Semantik zu verstehen ist, auch wenn mit viel Aufwand eine Umformung in Petri-Netze möglich ist. 27 Abbildung 3 stellt die in YAWL verwendeten Modellierungselemente dar. YAWL erweitert die Stellen und Transitionen von Petri-Netzen um neue Konstrukte, die es ermöglichen, den Anforderungen der Workflow Pattern (vgl. Kapital 2.1) gerecht zu werden. Die Problemfelder von Petri-Netzen können dadurch gelöst werden (vgl. Abschnitt 3.2). 28 Abbildung 3: Modellierungssymbole für YAWL Quelle: In Anlehnung an Aalst et al. (2003a); S. 11. Benutzer von Petri-Netzen können im Zusammenhang mit YAWL Conditions als Stellen und Tasks als Transitionen verstehen. Für die Anwendung von Und- (AND) bzw. exklusiven O- der-verzweigungen und Zusammenführungen (XOR 29 ) bietet YAWL eigenständige Modellierungselemente gemäß Abbildung 3 an. Erweiternd dazu gibt es OR-Splits und OR-Joins, die es erlauben, Situationen zu modellieren bei denen volle Nebenläufigkeit, partielle Neben Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 10. Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 10. Unter einem exklusiven Oder ist eine Verzeigung oder Zusammenführung zu verstehen, die entweder die eine Richtung oder die Andere wählt, aber nicht wie beim OR auch eine Nebenläufigkeit ermöglicht.

13 Thema 2 - YAWL Seite 9 von 13 läufigkeit oder keine Nebenläufigkeit benötigt werden. Auf die Schwierigkeiten der Interpretation des OR-Joins wird in Abschnitt näher eingegangen. 30 Die Modellierungssprache hat einen hierarchischen Aufbau, d.h., es kann neben einem toplevel Workflow mehrere untergeordnete Workflows geben. Die Verknüpfung der Hierarchiestufen miteinander findet durch den Einsatz der composite Tasks statt (vgl. Beispiel in 3.3). Die mittels YAWL entstehenden Workflows setzen sich grundsätzlich aus einer Abfolge von Tasks und Conditions zusammen, wobei jeder dieser Workflows immer nur eine Input- und eine Output Condition besitzen darf. Es ist jedoch im Gegensatz zu Petri-Netzen erlaubt, Tasks direkt aneinander zu modellieren, d.h. ohne eine zwischengeschaltete Condition. 31 Ein multiple instances Task ist im Zusammenhang mit YAWL als ein Modellierungskonstrukt zu verstehen, bei dem ein Geschäftsvorgang zur gleichen Zeit mehr als einmal durchlaufen werden kann. 32 In YAWL können diese Sachverhalte mittels speziellen Ausprägungen von atomic Tasks bzw. composite Tasks modelliert werden. Für die Steuerung dieser Abläufe sind vier Parameter festzulegen, die die Problematiken bzgl. der Synchronisation und der Ablaufhäufigkeit lösen (vgl. Abschnitt 3.2.1). 33 Das letzte Modellierungselement der Abbildung 3 remove Tokens ermöglicht es, alle Marken aus dem umrandeten Bereich zu löschen und zwar unabhängig davon wie viele in diesem Bereich sind. Die Löschung findet statt, sobald der zugehörige Task ausgeführt wurde Lösung der Schwächen von Petri-Netzen Workflowmuster mit mehrfach ablaufenden Vorgängen Die Problematiken bzgl. der dynamischen Veränderung der Durchlaufhäufigkeit und deren anschließende Synchronisation werden in YAWL mittels vier Parametern gelöst. Beim Einsatz von multiple instances Tasks wird angegeben, wie viele Durchläufe minimal und maximal zugelassen werden. Zusätzlich wird festlegt, ob sich während der Ausführung des Tasks die Zahl der Durchläufe verändern kann (dynamisch) oder nicht (statisch). Als letzten Wert definiert wird einen Abbruchswert formuliert. Dieser gibt an, wie viele Vorgänge mindestens abgeschlossenen sein müssen, bevor weitergeschaltet werden kann. Dies hat den Vorteil, dass Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 11. Vgl. Aalst et al. (2003a); S Vgl. Aalst et al. (2002a); S. 20. Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 11. Vgl. Aalst et al. (2003a); S

14 Thema 2 - YAWL Seite 10 von 14 auf alle anderen aktiven Vorgänge nicht gewartet wird und somit ein mögliches Verklemmen verhindert wird. 35 Anhand eines Beispiels mit Zeugenbefragungen soll anschließend die Einsatzmöglichkeit des Workflowmusters mit verschiedenen Parameterausprägungen verdeutlicht werden. Es wird eine verkürzte Schreibweise der Parameterangaben wie folgt verwendet: [Minimum der Durchläufe, Maximum der Durchläufe, Abbruchswert, dynamisch/ statisch Angaben]. Abbildung 4: Beispiel eines Befragungsprozesses von Zeugen Quelle: In Anlehnung an Aalst et al. (2003a); S. 14. Βeispiel 1: [1, 10, kein, statisch] Die Werte 1 und 10 geben die Anzahl der Zeugenaussagen an, die mindestens bzw. höchstens getätigt werden können. Durch die Vorgabe statisch wird bewirkt, dass nach dem Prozess der Zeugenidentifikation keine weiteren Zeugen mehr hinzukommen können, d.h. die Zahl der Zeugen ist bei Start des Prozesses der Zeugenaussagen bekannt und kann nicht mehr angepasst werden. Im Beispiel wurde kein Abbruchswert gesetzt, so dass der Prozess erst beendet ist, wenn alle Zeugenaussagen aufgenommen wurden. 36 Beispiel 2: [1, 10, 3, dynamisch] Dieses Beispiel weist im Vergleich zum Vorherigen einen Abbruchswert von 3 aus und kann zudem dynamisch angepasst werden. D.h. zum einen, dass der Prozess der Zeugenaufnahmen abgeschlossen wird, wenn 3 oder mehr Zeugenbefragungen erledigt sind und dass zusätzlich alle weiteren sich noch im Prozess befindlichen Zeugenbefragungen abgebrochen werden. D.h. zum anderen, dass während des Prozesses der Zeugenbefragungen neue Zeugen identifiziert werden können und diese dann ihre Aussagen tätigen. Die Zahl der Befragungen kann somit im Laufe des Prozesses ansteigen, bis sie den Maximalwert von 10 erreicht hat Erweiterte Synchronisationsmuster Die Schwierigkeit OR-Joins zu interpretieren tritt nicht nur bei Petri-Netzen (vgl. Abschnitt 2.2.2), sondern auch bei EPKs 38 auf und stellt damit ein größeres Problem der Modellierung Vgl. Aalst et al. (2003a); S Vgl. Aalst et al. (2003a); Beispiel der Abbildung 3(a); S Vgl. Aalst et al. (2003a); In Anlehnung an die Beispiele (b) und (c) der Abbildung 3; S Vgl. Nüttgens et al. (2002); S. 74 und erweiternd Aalst et. al. (2002b); S. 2ff.

15 Thema 2 - YAWL Seite 11 von 15 dar, für das es noch keine zufrieden stellende Lösung gibt. 39 Das Problem der Nicht- Lokalität 40 bzgl. der Schaltungsweise eines OR-Joins wird auch YAWL nicht mittels der Sprachdefinitionen gelöst. Es wird deshalb das OR-Join Konstrukt in der Weise eingesetzt, dass es seine Entscheidung unter Berücksichtigung des gesamten relevanten Bereichs trifft. 41 Die endgültige Lösung des Sachverhaltes übernimmt erst das Programmwerkzeug, beispielsweise durch Subflows von Split zum Join oder Death Path Elimination. 42 Im Hinblick auf die Workflow Pattern synchronizing Merge, Multi-Merge und Discriminator bietet YAWL verschiedene Möglichkeiten an, die Sachverhalte darzustellen. 43 In den nachfolgen Beispielen werden drei Möglichkeiten präsentiert. Abbildung 5: Beispiel einer Geschäftsreisebuchung mittels synchronizing Merge Quelle: In Anlehnung an Aalst et al. (2003a); S. 16. Gestartet wird der Geschäftsprozess in Abbildung 5 durch das OR-Split Register, welches dann die Tasks Flight, Hotel und Car aktivieren kann, aber gemäß der Oder-Definition nicht muss. Der Task kann somit volle Nebenläufigkeit erzeugen indem er alle Tasks Flight bis Car aktiviert, partielle Nebenläufigkeit indem er 2 von 3 Tasks aktiviert oder keine Nebenläufigkeit durch das Anstoßen nur eines Tasks. Der OR-Join Pay führt am Ende alle von Register aktivierten Vorgänge wieder zusammen, d.h. er wartet so lange mit der Ausführung bis alle angefangenen Tasks ( Flight, Hotel, Car ) beendet wurden. 44 Das Beispiel in Abbildung 6 ähnelt dem vorherigen bis auf einen Punkt. Der Task Pay führt immer aus, wenn einer der Tasks Flight, Hotel, Car fertig ist. D.h., es kommt in diesem Fall zu keiner Synchronisation der Abläufe, sondern wenn nötig zu einer wiederholten Ausführung des Tasks Pay Vgl. Aalst et al. (2003a); S Nicht-Lokalität bedeutet, dass eine Entscheidung nur dann richtig getroffen werden kann, wenn der ganze relevante Geschäftsprozessabschnitt betrachtet wird und nicht nur die unmittelbare Umgebung des Tasks. Vgl. Aalst et. al. (2002b); S Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 32. Vgl. Aalst et al. (2003a); S Vgl. Aalst et al. (2002a); S Vgl. Aalst et al. (2003a); S Vgl. Aalst et al. (2003a); S

16 Thema 2 - YAWL Seite 12 von 16 Abbildung 6: Beispiel einer Geschäftsreisebuchung mittels Multi-Merge Quelle: In Anlehnung an Aalst et al. (2003a); S. 16. Die letzte Abbildung in diesem Abschnitt zeigt, auch wenn das Beispiel für diesen Sachverhalt keinen Sinn ergibt, die Anwendung des Patterns Discriminator. D.h. in diesem Zusammenhang, dass der Task Pay nur einmal ausgeführt wird wenn der erste Tasks von Flight, Hotel, Car fertig abgewickelt ist. Alle anderen ankommenden Marken werden ignoriert. Erreicht wird dies durch den Einsatz des remove Tokens Tasks, der nach der Ausführung des Vorganges Pay alle sich noch in dem umrandeten Bereich befindlichen Marken entfernt und somit alle noch laufenden Vorgänge beendet. 46 Abbildung 7: Beispiel einer Geschäftsreisebuchung mittels Discriminator Quelle: In Anlehnung an Aalst et al. (2003a); S Cancellation Patterns Die Umsetzung des Workflow Patterns Cancel Activity mittels des remove Tokens Konstrukts ermöglicht Marken aus Input Conditions eines Tasks zu löschen und somit die Aktivierung von nachfolgenden Aktionen zu verhindern. Dies wird benötigt, wenn sich eine Vorraussetzung der Aktivierung verändert hat und diese zurückgenommen werden muss. Beispielsweise wenn ein Kunde eine Anfrage gestellt hat und diese, bevor geantwortet wurde, wieder zurückgezogen hat. Folglich muss die Beantwortung der Anfrage gestoppt werden. Die Löschung der Input Condition verhindert dann die Ausführung der Bearbeitung Vgl. Aalst et al. (2003a); S Vgl. Aalst et al. (2002a); S. 37.

17 Thema 2 - YAWL Seite 13 von 17 Im Gegensatz dazu löscht das Pattern Cancel Case den umrandeten Bereich komplett und fügt eine Marke in eine Output Condition. Abbildung 7 des letzen Abschnittes zeigt die Vorgehensweise. Nachdem der Task Pay einmal ausgeführt wurde, werden alle im umrandeten Bereich befindlichen Marken entfernt, so dass keine weitere Aktivität aus diesem Bereich mehr getätigt werden kann. Dies stellt eine zufrieden stellende Lösung von Situationen dar, bei welchen nur ein Sachverhalt von vielen abgearbeitet wird und die Verbleibenden ignoriert werden können bzw. müssen Anwendung von YAWL anhand eines Beispiels Abbildung 8: Beispiel eines Kundenbetreuungsprozesses mittels YAWL Quelle: Eigene Darstellung Die Erklärung erfolgt gemäß des Ablaufs Schritt für Schritt und wird mit Ausschnitten des Beispiels zur Verdeutlichung ergänzt. Der Workflow des Beispiels, startet sobald ein Kunde eine Anfrage gestellt hat. Dies hat zur Folge, dass eine Marke in die Input Condition gesetzt wird, die dadurch den Prozess der Entscheidung über die Kundenbetreuung aktiviert. In dem ersten Task wird die Entscheidung getroffen, wer den Kunden mit seiner Anfrage bearbeiten soll. Es wurde ein OR-Split für die- 48 Vgl. Aalst et al. (2003a); S

18 Thema 2 - YAWL Seite 14 von 18 sen Sachverhalt gewählt, weil eine Betreuung über den Außendienst bzw. das Call-Center möglich ist, sowie eine Bearbeitung von beiden. So kann beispielsweise das Call-Center mit dem Kunden einen Termin für den Außendienst vereinbaren. Aus diesem Grund wird für die Zusammenführung auch ein OR-Join benötigt. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass erst das WFMS die Problematik bzgl. der Synchronisation lösen kann. Der Task Sammeln von Informationen führt somit erst aus, wenn alle vom OR-Split versendeten Marken auch bei ihm angekommen sind. Ist das der Fall, schafft er mittels eines AND-Splits eine Nebenläufigkeit. Es wird im Folgenden erst der Weg über Analyse der Informationen gewählt und anschließend der Weg über Absage zum Kunden. Abbildung 9: 1. Ausschnitt des Beispiels aus Abb. 8 Quelle: Eigene Darstellung Der composite Task Analyse der Informationen in Abb. 9 aktiviert bei seiner Ausführung einen untergeordneten Workflow und stoppt den Hauptworkflow, bis der untergeordnete Geschäftsprozess beendet wurde. 49 In Abb. 8 wird bei Ausführung des composite Tasks eine Marke in die Input Condition des unteren Workflow platziert. Dieser Ablauf bestimmt zuerst die Kundenart. Vorstellbar sind Kundengruppen wie z.b. Einzel- und Großhandel. Anschließend werden parallel die Kundendaten aufbereitet. Nach Beendigung aller Aufgaben wird über das AND-Join Kundendaten erfasst eine Marke in die Output Condition platziert. Dies schließt den Unterworkflow ab. Der übergeordnete composite Task ist dadurch auch fertig und setzt ebenfalls eine Marke in die nächste Condition. Die Erstellung von Angeboten wird mittels eines multiple instances Tasks realisiert. Als Parameterwerte sind [1, 5, kein, dynamisch] gesetzt worden. D.h. in diesem Zusammenhang, dass mindestens ein und höchsten fünf Angebote erstellt werden können. Es gibt keinen Abbruchswert, aber es können während des Prozesses der Erstellung die Anzahl der Angebote dynamisch angepasst werden. Es obliegt somit dem Angebotsbearbeiter, wie viele Angebote er aus der Kundenanfrage generieren möchte. Ziel ist es, den Kunden nicht mit einem zu komplexen Angebot zu überfordern. Deshalb sollten, wenn nötig, lieber mehrere Angebote erstellt werden. Nach dem Abschluss der Erstellung werden die Angebote versendet und die 49 Vgl. Aalst et al. (2003c); Virtual Tour.

19 Thema 2 - YAWL Seite 15 von 19 Bearbeitung wird abgeschlossen. Der Workflow endet mit dem Setzen einer Marke in die Output Condition. Es wurde zur Zusammenführung ein Multi-Merge Pattern eingesetzt, d.h., für jede Marke auf jedem Zweig wird sofort durchgeschaltet und es findet keine Synchronisation statt. 50 Abbildung 10: 2. Ausschnitt des Beispiels aus Abb. 8 Quelle: Eigene Darstellung Betrachtung findet nun der andere Zweig des AND-Splits des Tasks Sammeln von Informationen (vgl. Abbildung 10). Der Kunde hat die Möglichkeit, während die Parallelprozesse Analyse von Informationen etc. im Gange sind, seine Anfrage zurückzuziehen. Es wurde hier das remove Tokens Konstrukt eingesetzt, um einen plausiblen Ablauf zu erhalten. D.h. bei Ausführung des Absage durch Kunden Tasks werden aus dem Bereich mit dem gepunktetem Rechteck alle Marken entfernt. Der parallele Prozess stoppt. Hintergrund ist die Überlegung, dass für einen abgesprungenen Kunden keine Angebote mehr erstellt werden müssen. Abgeschlossen wird der Workflow über die gleiche Zusammenführung und Output Condition wie oben. 50 Vgl. Aalst (2003).

20 Thema 2 - YAWL Seite 16 von 20 4 Schlussbetrachtung In der vorliegenden Arbeit haben wir YAWL als eine neue Modellierungssprache im Bereich der Geschäftsprozessmodellierung vorgestellt. Es sei darauf hingewiesen, dass dieses Thema sehr aktuell ist, was auch anhand der zugrunde liegenden Primärliteratur deutlich wird, da diese aus den Jahren 2002 und 2003 stammt. Es ist also anzunehmen, dass jederzeit neue Literatur und damit neue Erkenntnisse und Erweiterungen bezüglich YAWL erscheinen können. Im Zuge unserer Arbeit wurde herausgearbeitet, dass YAWL eine sehr starke Ausdrucksfähigkeit besitzt, da alle der Workflowmuster (siehe Abschnitt 2.1) durch YAWL realisiert werden können. 51 Im Unterschied zu höheren Petri-Netzen, die manche Muster nur indirekt und mit großem Aufwand modellieren können, bietet YAWL Möglichkeiten, diese Schwächen zu beheben. Außerdem basiert YAWL auf einer klaren formalen Semantik und bietet somit zahlreiche Analysemethoden an, auch wenn diese teilweise noch näher spezifiziert werden müssen. 52 YAWL kann also als eine Modellierungssprache angesehen werden, die auf Grund von Erfahrungen und Ergebnissen bezüglich anderer Sprachen, die aktuelle WFMS unterstützen, entwickelt wurde. Anhand eines Beispiels (siehe Abschnitt 3.3) konnten wir die gute Anwendbarkeit im Bezug auf aktuelle Geschäftsprozesse als weiteren Vorteil von YAWL aufzeigen. In der Form wie wir YAWL definiert haben, wird ausschließlich die Kontrollfluss- Perspektive (Control-flow Perspective) unterstützt. Die Anwendung der anderen Perspektiven ist derzeit Forschungsgegenstand. 53 Die oben angegebenen Ausblicke zeigen außerdem, dass das Potenzial von YAWL in mehrerer Hinsicht noch nicht ausgereizt ist. Auf Grund der vorhandenen Literatur und damit verbundenen Erkenntnisse könnte man zu dem Schluss kommen, dass YAWL eine der zurzeit bestgeeigneten Sprachen ist, wenn es darum geht, Workflowmuster explizit und mit befriedigendem Modellierungsaufwand zu unterstützen. Eine kritische Betrachtung von YAWL steht noch aus. Um eine endgültige Endscheidung über den Erfolg dieser Modellierungssprache zu treffen, ist eine Weiterentwicklung im Hinblick auf ein WFMS, sowie ein Test auf die Praxistauglichkeit von Nöten. Des Weiteren ist fraglich, in wieweit die Sprache Einzug in die wirtschaftlichen Nutzung finden wird Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 44. Vgl. Aalst et al. (2003a); S. 35. Vgl. Aalst et al. (2003d).

1 YAWL Yet Another Workflow Language

1 YAWL Yet Another Workflow Language 1 YAWL Yet Another Workflow Language Das YAWL Workflow-Management-System wurde von Wil van der Aalst und seinem Team an der Eindhoven University of Technology entwickelt. Das System ist in seiner jetzigen

Mehr

Modellierung von Arbeitsprozessen

Modellierung von Arbeitsprozessen Informatik II: Modellierung Prof. Dr. Martin Glinz Kapitel 9 Modellierung von Arbeitsprozessen Universität Zürich Institut für Informatik Inhalt 9.1 Grundlagen 9.2 Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK)

Mehr

EINFÜHRUNG IN DIE WIRTSCHAFTSINFORMATIK -ÜBUNGEN- Marina Tropmann-Frick mtr@is.informatik.uni-kiel.de www.is.informatik.uni-kiel.

EINFÜHRUNG IN DIE WIRTSCHAFTSINFORMATIK -ÜBUNGEN- Marina Tropmann-Frick mtr@is.informatik.uni-kiel.de www.is.informatik.uni-kiel. EINFÜHRUNG IN DIE WIRTSCHAFTSINFORMATIK -ÜBUNGEN- Marina Tropmann-Frick mtr@is.informatik.uni-kiel.de www.is.informatik.uni-kiel.de/~mtr ABLAUF Besprechung der Abgaben Petri-Netze BPMN Neue Übungsaufgaben

Mehr

Kapitel 2 Vorstellung der Standardsoftware Horus

Kapitel 2 Vorstellung der Standardsoftware Horus ProkSy - EBSS Institut AIFB WS 2013/2014 Einsatz betrieblicher Standardsoftware (ProkSy EBSS) Kapitel 2 Vorstellung der Standardsoftware Horus Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren

Mehr

Logische Oder-Zusammenführung

Logische Oder-Zusammenführung HOCHSCHULE KONSTANZ TECHNIK, WIRTSCHAFT UND GESTALTUNG Fakultät Informatik Logische Oder-Zusammenführung Prof. Dr. Ulrich Hedtstück Sommersemester 2009 von Max Nagl nagl@fh-konstanz.de Inhaltsverzeichnis

Mehr

Vorlesung Wintersemester 2011/12. Konzepte und Anwendung von Workflowsystemen. Kapitel 5: Workflow Nets

Vorlesung Wintersemester 2011/12. Konzepte und Anwendung von Workflowsystemen. Kapitel 5: Workflow Nets Vorlesung Wintersemester 2011/12 Konzepte und Anwendung von Workflowsystemen Kapitel 5: Workflow Nets Lehrstuhl für Systeme der Informationsverwaltung, Prof. Böhm Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation

Mehr

Universität Trier. FB IV Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. SS 2008 Veranstalterin: Dipl.-Wirt.-Inf. Ariane Gramm

Universität Trier. FB IV Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. SS 2008 Veranstalterin: Dipl.-Wirt.-Inf. Ariane Gramm Universität Trier FB IV Wirtschafts- und Sozialwissenschaften SS 2008 Veranstalterin: Dipl.-Wirt.-Inf. Ariane Gramm Übung Wirtschaftsinformatik I Teil 2 Thema: Erläuterung der eepk Eingereicht am 12.06.2008

Mehr

Systemen im Wandel. Autor: Dr. Gerd Frenzen Coromell GmbH Seite 1 von 5

Systemen im Wandel. Autor: Dr. Gerd Frenzen Coromell GmbH Seite 1 von 5 Das Management von Informations- Systemen im Wandel Die Informations-Technologie (IT) war lange Zeit ausschließlich ein Hilfsmittel, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und Personal einzusparen. Sie hat

Mehr

Business Process Model and Notation

Business Process Model and Notation BPMN 2.0 Crashkurs Business Process Model and Notation entwickelt von der Object Management Group, einem Konsortium von vielen Firmen (u.a. HP, IBM, Microsoft, Oracle, SAP) >60 verschiedene Produkte implementieren

Mehr

Motivation. Motivation

Motivation. Motivation Vorlesung Modellierung nebenläufiger Systeme Sommersemester 2012 Universität Duisburg-Essen Was sind nebenläufige Systeme? Ganz allgemein: Systeme, bei denen mehrere Komponenten/Prozesse nebenläufig arbeiten

Mehr

Task: Nmap Skripte ausführen

Task: Nmap Skripte ausführen Task: Nmap Skripte ausführen Inhalt Einfache Netzwerkscans mit NSE Ausführen des Scans Anpassung der Parameter Einleitung Copyright 2009-2015 Greenbone Networks GmbH Herkunft und aktuellste Version dieses

Mehr

Integration mit. Wie AristaFlow Sie in Ihrem Unternehmen unterstützen kann, zeigen wir Ihnen am nachfolgenden Beispiel einer Support-Anfrage.

Integration mit. Wie AristaFlow Sie in Ihrem Unternehmen unterstützen kann, zeigen wir Ihnen am nachfolgenden Beispiel einer Support-Anfrage. Integration mit Die Integration der AristaFlow Business Process Management Suite (BPM) mit dem Enterprise Information Management System FILERO (EIMS) bildet die optimale Basis für flexible Optimierung

Mehr

PFlow-Editor Entwicklung und Implementierung eines Modellierungswerkzeugs für ein Peer-to-Peer Production Workflow Management System

PFlow-Editor Entwicklung und Implementierung eines Modellierungswerkzeugs für ein Peer-to-Peer Production Workflow Management System PFlow-Editor Entwicklung und Implementierung eines Modellierungswerkzeugs für ein Peer-to-Peer Production Workflow Management System Fortgeschrittenenpraktikum bei Prof. Dr. Martin Wirsing vorgelegt von:

Mehr

Prozessbewertung und -verbesserung nach ITIL im Kontext des betrieblichen Informationsmanagements. von Stephanie Wilke am 14.08.08

Prozessbewertung und -verbesserung nach ITIL im Kontext des betrieblichen Informationsmanagements. von Stephanie Wilke am 14.08.08 Prozessbewertung und -verbesserung nach ITIL im Kontext des betrieblichen Informationsmanagements von Stephanie Wilke am 14.08.08 Überblick Einleitung Was ist ITIL? Gegenüberstellung der Prozesse Neuer

Mehr

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben 1. Einleitendes Kapitel 1.1.1 Einen Text einleiten und zum Thema hinführen In der vorliegenden Arbeit geht es um... Schwerpunkt dieser Arbeit ist...

Mehr

Geschäftsprozessanalyse

Geschäftsprozessanalyse Geschäftsprozessanalyse Prozessmodellierung weitere Begriffe: workflow business process modelling business process (re-)engineering 2 Was ist ein Prozess? Prozesse bestehen aus Aktionen / Ereignissen /

Mehr

Vorlesung Wirtschaftsinformatik II Modellierung von Informationssystemen Sommersemester 2007

Vorlesung Wirtschaftsinformatik II Modellierung von Informationssystemen Sommersemester 2007 Vorlesung Wirtschaftsinformatik II Modellierung von Informationssystemen Sommersemester 2007 Kapitel 5: Semantik von EPKs Formalisierung von Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPKs) ARIS EPKs: semiformaler

Mehr

Prozessmodellierung mit Petri-Netzen

Prozessmodellierung mit Petri-Netzen Prozessmodellierung mit Petri-Netzen Ingo Frommholz Universität Duisburg-Essen Vorlesung "Information Engineering" SS 2007 UNIVERSITÄT D U I S B U R G E S S E N Inhaltsverzeichnis 1 Prozesse im Information

Mehr

BPMN. Suzana Milovanovic

BPMN. Suzana Milovanovic BPMN Suzana Milovanovic 2 Übersicht Klärung von Begriffen, Abkürzungen Was ist BPMN? Business Process Diagram (BPD) Beispielprozess Entwicklung von BPMN BPMN in der Literatur 3 Grundlegende Begriffe Business

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 374 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 374 Eignung von Verfahren der Mustererkennung im Process Mining Sabrina Kohne

Mehr

Modellierung biologischer. Christian Maidorfer Thomas Zwifl (Seminar aus Informatik)

Modellierung biologischer. Christian Maidorfer Thomas Zwifl (Seminar aus Informatik) Modellierung biologischer Prozesse Christian Maidorfer Thomas Zwifl (Seminar aus Informatik) Überblick Einführung Arten von Modellen Die stochastische Pi-Maschine Warum Modelle Die Biologie konzentriert

Mehr

Aufgaben und Lösungshinweise zum Lehrbuch

Aufgaben und Lösungshinweise zum Lehrbuch Aufgaben und Lösungshinweise zum Lehrbuch UVK Verlagsgesellschaft mbh 204 Aufgaben zu Kapitel 4 Aufgabe : (Grundlagen von IT-Services) Nennen Sie vier Kriterien, die für die Gebrauchstauglichkeit eines

Mehr

Agile Vorgehensmodelle in der Softwareentwicklung: Scrum

Agile Vorgehensmodelle in der Softwareentwicklung: Scrum C A R L V O N O S S I E T Z K Y Agile Vorgehensmodelle in der Softwareentwicklung: Scrum Johannes Diemke Vortrag im Rahmen der Projektgruppe Oldenburger Robot Soccer Team im Wintersemester 2009/2010 Was

Mehr

Kapitel 2 Business Process Model and Notation (BPMN) II

Kapitel 2 Business Process Model and Notation (BPMN) II Kapitel 2 Business Process Model and Notation (BPMN) II Unternehmensstrukturen und Prozesse HS 2013 Prof. Dr. Jana Köhler jana.koehler@hslu.ch Schwerpunkt Heute: Gute Modelle Style Guidelines "BPMN Knigge"

Mehr

Anleitung für das MS Project Professional 2003 (Deutsche Version)

Anleitung für das MS Project Professional 2003 (Deutsche Version) Anleitung für das MS Project Professional 2003 (Deutsche Version) Erstes Starten... 2 Tutorial... 3 Hilfe... 4 Critical Path / Kritischer Weg... 5 Der Critical Path / Kritischer Weg wird nicht korrekt

Mehr

Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) sind eine semiformale Modellierungssprache zur Erfassung und Darstellung von Geschäftsprozessen.

Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) sind eine semiformale Modellierungssprache zur Erfassung und Darstellung von Geschäftsprozessen. Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) sind eine semiformale Modellierungssprache zur Erfassung und Darstellung von Geschäftsprozessen. Überblick: Entwickelt wurde die EPK-Methode 1992 am Institut für

Mehr

Richtlinien zum Schreiben von wissenschaftlichen Publikationen Kurzfassung 1

Richtlinien zum Schreiben von wissenschaftlichen Publikationen Kurzfassung 1 Richtlinien zum Schreiben von wissenschaftlichen Publikationen Kurzfassung 1 Diese Kurzfassung ist nur als Orientierungshilfe oder Erinnerung gedacht für diejenigen, die die ausführlichen Richtlinien gelesen

Mehr

1 Übungsaufgaben mit Lösungen YAWL-System

1 Übungsaufgaben mit Lösungen YAWL-System 1 Übungsaufgaben mit Lösungen YAWL-System 1.1 Beispiel für das YAWL System (Reisebuchungsszenario) Um den Umgang mit YAWL und insbesondere mit dem YAWL-editor zu illustrieren soll ein Beispiel bearbeitet

Mehr

Use Cases. Use Cases

Use Cases. Use Cases Use Cases Eigenschaften: Ein Use Case beschreibt einen Teil des Verhaltens eines Systems aus externer Sicht (Formuliert in der der Fachsprache der Anwendung) Dies geschieht, indem ein Systemdialog beschrieben

Mehr

Erstellung eigener Hot-Spot-Karten

Erstellung eigener Hot-Spot-Karten mit der Lernwerkstatt 7 Lieber Lernwerkstatt-User! Die Hot-Spot-Umgebung der Lernwerkstatt 7 bietet den Lehrern zukünftig viele weitere Möglichkeiten, den Computer als Medium in den eigenen Lehrplan zu

Mehr

Workflow Systeme mit der Windows Workflow Foundation

Workflow Systeme mit der Windows Workflow Foundation Studiengang Electronic Business (EB) Diplomarbeit (280000) Workflow Systeme mit der Windows Workflow Foundation externe Betreuung durch Christoph Müller vorgelegt bei Prof. Dr. Michael Gröschel von Hans-Martin

Mehr

Aufgabe 1: Beschreibung des Forschungsgebietes der Wirtschaftsinformatik

Aufgabe 1: Beschreibung des Forschungsgebietes der Wirtschaftsinformatik Übungsblatt 01 / 2011 Datum: 5. Mai 2011 Aufgabe 1: Beschreibung des Forschungsgebietes der Wirtschaftsinformatik Beschreiben Sie das Lehr- und Forschungsgebiet der Wirtschaftsinformatik und zeigen Sie

Mehr

Zum Beispiel ein Test

Zum Beispiel ein Test Zum Beispiel ein Test Torsten Mandry OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH Gummersbach Schlüsselworte Beispiele, Specification by Example, Akzeptanztest, Lebende Spezifikation, Java Einleitung Beispiele helfen

Mehr

2. Übung zur Vorlesung Service-orientierte Architekturen

2. Übung zur Vorlesung Service-orientierte Architekturen 2. Übung zur orlesung Service-orientierte Architekturen Geschäftsprozessmodellierung mit Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) Wiederholung Grundlagen Was ist ein Prozess? Was ist ein Geschäftsprozess?

Mehr

Geschäftsprozesse modellieren mit BPMN. Nürnberg, 10.11.2009

Geschäftsprozesse modellieren mit BPMN. Nürnberg, 10.11.2009 Geschäftsprozesse modellieren mit BPMN Nürnberg, 10.11.2009 I N H A L T 1. Warum noch ein Notation? 2. Grundlegende BPMN-Elemente 3. Prozess versus Interaktion 4. Services 5. Fazit Warum noch eine Notation?

Mehr

IT-Innovation und -Transfer

IT-Innovation und -Transfer Fachbereich Informatik IT-Innovation und -Transfer Corvin Meyer-Blankart Arbeitsbereich IT-Management und -Consulting Wintersemester 2014/2015 Auto-didaktische Hausaufgabe MODELLIERUNG VON GESCHÄFTSPROZESSEN

Mehr

Geschäftsprozesse: Modellierung und Analyse

Geschäftsprozesse: Modellierung und Analyse Geschäftsprozesse: Modellierung und Analyse 1. Ausgangssituation 2. Begriffe 3. Modellierungsmethoden 4. Modellarten 5. Vorgehensprinzipien 6. Analyse 7. Werkzeuge Modellierung Modellierung: Modell: Prozess

Mehr

(Titel des Berichts)

(Titel des Berichts) (Titel des Berichts) Praxissemesterbericht von (Vorname Name) aus (Geburtsort) Matrikelnummer Anschrift Telefon HTW Aalen Hochschule für Technik und Wirtschaft Betreuender Professor Abgabetermin Angaben

Mehr

Microsoft Office SharePoint Services Workflow Limitierungen

Microsoft Office SharePoint Services Workflow Limitierungen Microsoft Office SharePoint Services Workflow Limitierungen Dorner Stefan, namics AG April 2007 Inhaltsverzeichnis Allgemeines... 3 Workflow Foundation Thread Pool-Modelle... 5 DefaultWorkflowSchedulerService...

Mehr

Übungen Workflow Management. Blatt 2

Übungen Workflow Management. Blatt 2 Übungen Workflow Management Blatt 2 Aufgabe 1: Erstellen Sie ein Petrinetz inklusive Anfangsmarkierung für den im Folgenden beschriebenen Prozess zur Bearbeitung einer Münzbestellung. Zuerst geht eine

Mehr

GIMP Objekte frei stellen

GIMP Objekte frei stellen GIMP Objekte frei stellen Tutorial Teil 2 Aller Anfang ist eine Auswahl Gimp bietet dir eine Reihe von Werkzeugen, die dir dabei helfen können, ein Objekt frei zu stellen. Welches Werkzeug das Beste ist,

Mehr

Einfache EPK-Semantik durch praxistaugliche Stilregeln

Einfache EPK-Semantik durch praxistaugliche Stilregeln Einfache EPK-Semantik durch praxistaugliche Stilregeln Abstract: Bekannte Ansätze zur Semantikdefinition von EPKs beschreiten zwei grundsätzlich unterschiedliche Wege, um die bestehenden Probleme (insbesondere

Mehr

Kapitel 3: Petrinetze und Workflow Modellierung

Kapitel 3: Petrinetze und Workflow Modellierung Kapitel 3: Petrinetze und Workflow Modellierung 1. Modellierung 1. Ziel: Analyse 2. Modellierungssprachen: Perspektiven und Anforderungen 2. Petrinetze 1. Geschichtliches 2. Gründe und Bestandteile 3.

Mehr

Insiderwissen 2013. Hintergrund

Insiderwissen 2013. Hintergrund Insiderwissen 213 XING EVENTS mit der Eventmanagement-Software für Online Eventregistrierung &Ticketing amiando, hat es sich erneut zur Aufgabe gemacht zu analysieren, wie Eventveranstalter ihre Veranstaltungen

Mehr

EINFÜHRUNG 06.06.2013 IOZ AG 1

EINFÜHRUNG 06.06.2013 IOZ AG 1 BPMN BPMN2.0 EINFÜHRUNG 06.06.2013 IOZ AG 1 EINFÜHRUNG GESCHÄFTSPROZESSMODELLIERUNG Was ist Geschäftsprozessmodellierung? Darstellung von geschäftlichen Abläufen und deren Interaktion Was wird inhaltlich

Mehr

Leitfaden Datensicherung und Datenrücksicherung

Leitfaden Datensicherung und Datenrücksicherung Leitfaden Datensicherung und Datenrücksicherung Inhaltsverzeichnis 1. Einführung - Das Datenbankverzeichnis von Advolux... 2 2. Die Datensicherung... 2 2.1 Advolux im lokalen Modus... 2 2.1.1 Manuelles

Mehr

EinfÅhrung in die objektorientiere Programmierung (OOP) unter Delphi 6.0. EDV Kurs 13/2

EinfÅhrung in die objektorientiere Programmierung (OOP) unter Delphi 6.0. EDV Kurs 13/2 EinfÅhrung in die objektorientiere Programmierung (OOP) unter Delphi 6.0 EDV Kurs 13/2 Inhaltsverzeichnis 1 Objekte... 1 2 Klassen... 3 2.1 Beziehungen zwischen Klassen... 4 2.1.1 Vererbung... 4 2.1.2

Mehr

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 350

DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN. Nr. 350 DISKUSSIONSBEITRÄGE DER FAKULTÄT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE MERCATOR SCHOOL OF MANAGEMENT UNIVERSITÄT DUISBURG-ESSEN Nr. 350 Ein konzeptioneller Business-Intelligence-Ansatz zur Gestaltung von Geschäftsprozessen

Mehr

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades,,Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang

Mehr

DYNAMISCHE SEITEN. Warum Scriptsprachen? Stand: 11.04.2005. CF Carola Fichtner Web-Consulting http://www.carola-fichtner.de

DYNAMISCHE SEITEN. Warum Scriptsprachen? Stand: 11.04.2005. CF Carola Fichtner Web-Consulting http://www.carola-fichtner.de DYNAMISCHE SEITEN Warum Scriptsprachen? Stand: 11.04.2005 CF Carola Fichtner Web-Consulting http://www.carola-fichtner.de I N H A L T 1 Warum dynamische Seiten?... 3 1.1 Einführung... 3 1.2 HTML Seiten...

Mehr

BDI-Agenten für agile zielorientierte Geschäftsprozesse

BDI-Agenten für agile zielorientierte Geschäftsprozesse BDI-Agenten für agile zielorientierte Geschäftsprozesse Birgit Burmeister 3. Expertenforum Agenten in der Automatisierungstechnik Universität Stuttgart, 29./30. September 2008 Birgit Burmeister / GR/EPF

Mehr

Was ist Application Lifecycle Management?

Was ist Application Lifecycle Management? Was ist Application Lifecycle Management? Von David Chappell Gefördert durch die Microsoft Corporation 2010 Chappell & Associates David Chappell: Was ist Application Lifecycle Management? Seite 2 von 7

Mehr

Anwendungspraktikum aus JAVA Programmierung im SS 2006 Leitung: Albert Weichselbraun. Java Projekt. Schiffe Versenken mit GUI

Anwendungspraktikum aus JAVA Programmierung im SS 2006 Leitung: Albert Weichselbraun. Java Projekt. Schiffe Versenken mit GUI Anwendungspraktikum aus JAVA Programmierung im SS 2006 Leitung: Albert Weichselbraun Java Projekt Schiffe Versenken mit GUI 1. Über den Autor: Name: Marija Matejic Matrikelnummer: 9352571 E-mail: marijamatejic@yahoo.com

Mehr

Vgl. Oestereich Kap 2.7 Seiten 134-147

Vgl. Oestereich Kap 2.7 Seiten 134-147 Vgl. Oestereich Kap 2.7 Seiten 134-147 1 Sequenzdiagramme beschreiben die Kommunikation/Interaktion zwischen den Objekten (bzw. verschiedenen Rollen) eines Szenarios. Es wird beschrieben, welche Objekte

Mehr

Untersuchung zur Verständlichkeit von Prozessmodellen

Untersuchung zur Verständlichkeit von Prozessmodellen Untersuchung zur Verständlichkeit von Prozessmodellen Sehr geehrte Teilnehmer, Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Fragebogen zum Thema Verständlichkeit von Prozessmodellen, der an der Wirtschaftsuniversität

Mehr

Anleitung öffentlicher Zugang einrichten

Anleitung öffentlicher Zugang einrichten TRK-DashBoard Anleitung öffentlicher Zugang einrichten Manual für Kunden VERSION DATUM AUTOR DATEINAME 1.0 8. SEPTEMBER 2011 HRR ANLEITUNG_OEFFENTLICHER_ZUGANG_DASHBOARD_V10 INHALT 1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN...

Mehr

ZfP-Sonderpreis der DGZfP beim Regionalwettbewerb Jugend forscht BREMERHAVEN. Der Zauberwürfel-Roboter. Paul Giese. Schule: Wilhelm-Raabe-Schule

ZfP-Sonderpreis der DGZfP beim Regionalwettbewerb Jugend forscht BREMERHAVEN. Der Zauberwürfel-Roboter. Paul Giese. Schule: Wilhelm-Raabe-Schule ZfP-Sonderpreis der DGZfP beim Regionalwettbewerb Jugend forscht BREMERHAVEN Der Zauberwürfel-Roboter Paul Giese Schule: Wilhelm-Raabe-Schule Jugend forscht 2013 Kurzfassung Regionalwettbewerb Bremerhaven

Mehr

Aufgabenheft. Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Modul 32701 - Business/IT-Alignment. 27.03.2015, 09:00 11:00 Uhr. Univ.-Prof. Dr. U.

Aufgabenheft. Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Modul 32701 - Business/IT-Alignment. 27.03.2015, 09:00 11:00 Uhr. Univ.-Prof. Dr. U. Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Aufgabenheft : Termin: Prüfer: Modul 32701 - Business/IT-Alignment 27.03.2015, 09:00 11:00 Uhr Univ.-Prof. Dr. U. Baumöl Aufbau und Bewertung der Aufgabe 1 2 3 4 Summe

Mehr

Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software

Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software Anika Gobert 1,Patrick Keil 2,Veronika Langlotz 1 1 Projektmanagement Payment Giesecke &Devrient GmbH Prinzregentenstr. 159, Postfach 800729,

Mehr

Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen

Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen Ist die Bilderdatenbank über einen längeren Zeitraum in Benutzung, so steigt die Wahrscheinlichkeit für schlecht beschriftete Bilder 1. Insbesondere

Mehr

Universität Duisburg-Essen Informationssysteme Prof. Dr.-Ing. N. Fuhr. Praktikum Datenbanken / DB2 Woche 8: Trigger, SQL-PL

Universität Duisburg-Essen Informationssysteme Prof. Dr.-Ing. N. Fuhr. Praktikum Datenbanken / DB2 Woche 8: Trigger, SQL-PL Betreuer: Sascha Kriewel, Tobias Tuttas Raum: LF 230 Bearbeitung: 26., 27. und 29. Juni 2006 Datum Team (Account) Vorbereitung Präsenz Aktuelle Informationen, Ansprechpartner und Material unter: http://www.is.inf.uni-due.de/courses/dbp_ss07/index.html

Mehr

Software-Engineering

Software-Engineering FH Wedel Prof. Dr. Sebastian Iwanowski SWE2 Folie 1 Software-Engineering Sebastian Iwanowski FH Wedel Kapitel 2: Grundbegriffe und Prinzipien FH Wedel Prof. Dr. Sebastian Iwanowski SWE2 Folie 2 Grundbegriffe

Mehr

Consumer Idealized Design

Consumer Idealized Design Consumer Idealized Design Der Erfolg von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen ist daran gekoppelt, inwieweit es gelingt, tatsächliche Kundenbedürfnisse zu erfüllen. In der Literatur wird daher vorgeschlagen,

Mehr

Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit. Projekt-Seminar INSTEAD im SS 2011

Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit. Projekt-Seminar INSTEAD im SS 2011 Universität Passau Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Seminararbeit Das Unternehmensleitbild als wesentlicher

Mehr

Prozessmodellierung mit Objektorientierten Ereignisgesteuerten. und der bflow* Toolbox

Prozessmodellierung mit Objektorientierten Ereignisgesteuerten. und der bflow* Toolbox Prozessmodellierung mit Objektorientierten Ereignisgesteuerten Prozessketten (oepk) und der bflow* Toolbox Prof. Dr. Frank Hogrebe Wiesbaden im Juli 2013 1 Agenda Einleitung oepk-grundansatz oepk-symbolik

Mehr

Best Practice. Prozessmodellierung für behördenübergreifende. pm-bpmn 1.0.0. Bundesverwaltung: Ergebnis der AG BEST PRACTICE BPMN.

Best Practice. Prozessmodellierung für behördenübergreifende. pm-bpmn 1.0.0. Bundesverwaltung: Ergebnis der AG BEST PRACTICE BPMN. Prozessmodellierung für behördenübergreifende Verfahren der mittelbaren Bundesverwaltung: BEST PRACTICE BPMN Best Practice pm-bpmn 1.0.0 Ergebnis der AG Kurzbeschreibung In diesem Dokument werden die Best-Practice-

Mehr

Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatik Fakultät für Betriebswirtschaft Munich School of Management Wirtschaftsinformatik Tutorium 1: Ereignisgesteuerte Prozessketten Dipl.-Kfm. Julian Propstmeier Institut für Information, Organisation und Management

Mehr

Webseitennavigation mit dem Content-Management-System Imperia. Zentrum für Informationsverarbeitung Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Webseitennavigation mit dem Content-Management-System Imperia. Zentrum für Informationsverarbeitung Westfälische Wilhelms-Universität Münster Webseitennavigation mit dem Content-Management-System Imperia Zentrum für Informationsverarbeitung Westfälische Wilhelms-Universität Münster 10. Januar 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 4 2. Rubrikenstruktur

Mehr

FAQ Spielvorbereitung Startspieler: Wer ist Startspieler?

FAQ Spielvorbereitung Startspieler: Wer ist Startspieler? FAQ Spielvorbereitung Startspieler: Wer ist Startspieler? In der gedruckten Version der Spielregeln steht: der Startspieler ist der Spieler, dessen Arena unmittelbar links neben dem Kaiser steht [im Uhrzeigersinn].

Mehr

Aufgabe 19: Nennen Sie Vorteile einer Verkaufsdatenerfassung mithilfe von elektronischen Datenkassen im Bereich des Einzelhandels.

Aufgabe 19: Nennen Sie Vorteile einer Verkaufsdatenerfassung mithilfe von elektronischen Datenkassen im Bereich des Einzelhandels. Übungsblatt 07/2011 Datum: 7. Juli 2011 Aufgabe 19: Nennen Sie Vorteile einer Verkaufsdatenerfassung mithilfe von elektronischen Datenkassen im Bereich des Einzelhandels. Lösung zu Aufgabe 19: 1. Entfall

Mehr

Bin Packing oder Wie bekomme ich die Klamotten in die Kisten?

Bin Packing oder Wie bekomme ich die Klamotten in die Kisten? Bin Packing oder Wie bekomme ich die Klamotten in die Kisten? Ich habe diesen Sommer mein Abi gemacht und möchte zum Herbst mit dem Studium beginnen Informatik natürlich! Da es in meinem kleinen Ort keine

Mehr

Technische Mitteilung. Nutzung von Oracle für die VIP CM Suite 8 Offene Cursor

Technische Mitteilung. Nutzung von Oracle für die VIP CM Suite 8 Offene Cursor Technische Mitteilung Nutzung von Oracle für die VIP CM Suite 8 Offene Cursor Informationen zum Dokument Kurzbeschreibung Dieses Dokument gibt Hinweise zur Konfiguration des RDBMS Oracle und von VIP ContentManager

Mehr

syntax.tex Eine Übersicht

syntax.tex Eine Übersicht syntax.tex Eine Übersicht Bernd Worsch 7. Juli 1997 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 2 Bevor es funktioniert... 1 3 Grundelemente von syntax.tex 1 4 Strukturelemente von syntax.tex 3 5 Setzen von Syntaxdiagrammen

Mehr

teamspace TM Outlook Synchronisation

teamspace TM Outlook Synchronisation teamspace TM Outlook Synchronisation Benutzerhandbuch teamsync Version 1.4 Stand Dezember 2005 * teamspace ist ein eingetragenes Markenzeichen der 5 POINT AG ** Microsoft Outlook ist ein eingetragenes

Mehr

Software Engineering Klassendiagramme Assoziationen

Software Engineering Klassendiagramme Assoziationen Software Engineering Klassendiagramme Assoziationen Prof. Adrian A. Müller, PMP, PSM 1, CSM Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik 1 Lesen von Multiplizitäten (1) Multiplizitäten werden folgendermaßen

Mehr

Information rund um den Begriff Patch für WINLine-Anwender. SMC InformationsTechnologien AG Meraner Str. 43 86165 Augsburg

Information rund um den Begriff Patch für WINLine-Anwender. SMC InformationsTechnologien AG Meraner Str. 43 86165 Augsburg Information rund um den Begriff Patch für WINLine-Anwender SMC InformationsTechnologien AG Meraner Str. 43 86165 Augsburg Inhaltsverzeichnis: 1. Allgemeine Informationen zu dem Begriff Patch 2. WINLine

Mehr

Unterscheidung: Workflowsystem vs. Informationssystem

Unterscheidung: Workflowsystem vs. Informationssystem 1. Vorwort 1.1. Gemeinsamkeiten Unterscheidung: Workflowsystem vs. Die Überschneidungsfläche zwischen Workflowsystem und ist die Domäne, also dass es darum geht, Varianten eines Dokuments schrittweise

Mehr

Nutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata. Benutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata

Nutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata. Benutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata Benutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata 1 Inhaltsverzeichnis 1. Login und Logout... 3 2. Kalender/Buchungen auswählen... 5 3. Betreuer... 7 3.1 Buchung anlegen... 7 3.2 Betreuer zuordnen... 8 3.3 Notiz

Mehr

Grundlagen der Wirtschaftsinformatik KE1 5

Grundlagen der Wirtschaftsinformatik KE1 5 Fernstudium-Guide - Klausurvorbereitung Grundlagen der Wirtschaftsinformatik KE1 5 Version vom 28.05.2015 Alle Rechte vorbehalten 1 Fernstudium-Guide - Klausurvorbereitung Liebe Studierende, Wir begrüßen

Mehr

Datenspooler Installationsanleitung Gültig ab Datenspooler-Version 2.2.20.X

Datenspooler Installationsanleitung Gültig ab Datenspooler-Version 2.2.20.X Datenspooler Installationsanleitung Gültig ab Datenspooler-Version 2.2.20.X Inhalt 1. Vorbedingungen... 4 2. Installation... 5 2.1. Umstellung von Datenspooler Version A.03.09 auf Datenspooler-Version

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil!

Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Hilfe, mein SCRUM-Team ist nicht agil! Einleitung: Laut unserer Erfahrung gibt es doch diverse unagile SCRUM-Teams in freier Wildbahn. Denn SCRUM ist zwar eine tolle Sache, macht aber nicht zwangsläufig

Mehr

1. Was ist ein Kompetenzraster?

1. Was ist ein Kompetenzraster? 1. Was ist ein Kompetenzraster? Ein Kompetenzraster bietet eine Übersicht über die zu erwerbenden Kompetenzen aus Schülersicht. Es enthält die Kompetenzen für Unterrichtsabschnitte, ein halbes oder ein

Mehr

10 Erweiterung und Portierung

10 Erweiterung und Portierung 10.1 Überblick In vielen Fällen werden Compiler nicht vollständig neu geschrieben, sondern von einem Rechnersystem auf ein anderes portiert. Das spart viel Arbeit, ist aber immer noch eine sehr anspruchsvolle

Mehr

Sophos Virenscanner Konfiguration

Sophos Virenscanner Konfiguration Ersteller/Editor Ulrike Hollermeier Änderungsdatum 12.05.2014 Erstellungsdatum 06.07.2012 Status Final Konfiguration Rechenzentrum Uni Regensburg H:\Sophos\Dokumentation\Sophos_Konfiguration.docx Uni Regensburg

Mehr

Business Process Model and Notation BPMN

Business Process Model and Notation BPMN Business Process Model and Notation BPMN BPMN ist ein Standard der Object Management Group OMG zur graphischen Notation von Geschäftsprozessen Aktueller Standard: BPMN 2.0 (http://www.omg.org/spec/bpmn/2.0/)

Mehr

Installation von Updates

Installation von Updates Installation von Updates In unregelmässigen Abständen erscheinen Aktualisierungen zu WinCard Pro, entweder weil kleinere Verbesserungen realisiert bzw. Fehler der bestehenden Version behoben wurden (neues

Mehr

Geschäftsprozessmanagement: Einführung in»business Process Modelling Notation«(BPMN)

Geschäftsprozessmanagement: Einführung in»business Process Modelling Notation«(BPMN) Geschäftsprozessmanagement: in»business Process Modelling Notation«(BPMN) Eugen Labun Fachhochschule Gießen-Friedberg Fachbereich MNI Institut für Softwarearchitektur Serviceorientierte Architekturen bei

Mehr

Windows 8 Lizenzierung in Szenarien

Windows 8 Lizenzierung in Szenarien Windows 8 Lizenzierung in Szenarien Windows Desktop-Betriebssysteme kommen in unterschiedlichen Szenarien im Unternehmen zum Einsatz. Die Mitarbeiter arbeiten an Unternehmensgeräten oder bringen eigene

Mehr

Einer Outlook-Gruppe weitere Computer hinzufügen

Einer Outlook-Gruppe weitere Computer hinzufügen Das will ich auch wissen! Kapitel 4 Einer Outlook-Gruppe weitere Computer hinzufügen Inhaltsverzeichnis Überblick über dieses Dokument... 2 Diese Kenntnisse möchten wir Ihnen vermitteln... 2 Diese Kenntnisse

Mehr

PROSEMINAR ONLINE ALGORITHMEN

PROSEMINAR ONLINE ALGORITHMEN PROSEMINAR ONLINE ALGORITHMEN im Wintersemester 2000/2001 Prof. Dr. Rolf Klein, Dr. Elmar Langetepe, Dipl. Inform. Thomas Kamphans (Betreuer) Vortrag vom 15.11.2000 von Jan Schmitt Thema : Finden eines

Mehr

Aufgabe 1 (15 Punkte): Multiple Choise Fragen zum Prozessmanagement

Aufgabe 1 (15 Punkte): Multiple Choise Fragen zum Prozessmanagement Klausur Hochschule Furtwangen Fakultät Wirtschaftsinformatik Studiengang: WIB Wirtschaftsinformatik Bachelor (3. Sem.) Modul: Geschäftsprozesse Prüfer: Prof. Dr. Guido Siestrup SS 2009 Prüfungsdaten Tag

Mehr

Vorlesung. Modelle für Geschäftsprozesse und Services. Prof. Dr. Karsten Wolf

Vorlesung. Modelle für Geschäftsprozesse und Services. Prof. Dr. Karsten Wolf Vorlesung Modelle für Geschäftsprozesse und Services Prof. Dr. Karsten Wolf Was ist ein Geschäftsprozess? Beispiele: Bearbeitung eines Schadensfalls in einer Versicherung Kreditüberprüfung in einer Bank

Mehr

XPubInDesign CS2-PlugIn

XPubInDesign CS2-PlugIn XPubInDesign CS2-PlugIn Das professionelle Werkzeug zur Automatisierung von Dokumenterstellung und Druckvorbereitung in InDesign CS2 1. Philosophie Mit Hinblick auf die vielen Möglichkeiten, die im Adobe

Mehr

Open Source und Workflow im Unternehmen

Open Source und Workflow im Unternehmen Oliver Königs Open Source und Workflow im Unternehmen Eine Untersuchung von Processmaker, Joget, Bonita Open Solution, uengine und Activiti Diplomica Verlag Oliver Königs Open Source und Workflow im Unternehmen:

Mehr

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 9 Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 1 Inhalt Die Beschäftigung mit der menschlichen Persönlichkeit spielt in unserem Alltag eine zentrale Rolle. Wir greifen auf das globale Konzept Persönlichkeit

Mehr

Vgl. Kapitel 4 aus Systematisches Requirements Engineering, Christoph Ebert https://www.sws.bfh.ch/studium/cas/swe-fs13/protected/re/re_buch.

Vgl. Kapitel 4 aus Systematisches Requirements Engineering, Christoph Ebert https://www.sws.bfh.ch/studium/cas/swe-fs13/protected/re/re_buch. Vgl. Kapitel 4 aus Systematisches Requirements Engineering, Christoph Ebert https://www.sws.bfh.ch/studium/cas/swe-fs13/protected/re/re_buch.pdf Nachdem die Projekt-Vision und die Stakeholder bekannt sind,

Mehr

Information-Design-Tool

Information-Design-Tool Zusatzkapitel Information-Design-Tool zum Buch»HR-Reporting mit SAP «von Richard Haßmann, Anja Marxsen, Sven-Olaf Möller, Victor Gabriel Saiz Castillo Galileo Press, Bonn 2013 ISBN 978-3-8362-1986-0 Bonn

Mehr

Grundlegende Metriken

Grundlegende Metriken Grundlegende Metriken In Übereinstimmung mit den Ratschlägen in unserem Best Practice Beispiele für eine erfolgreiche soziale Marke, haben wir die Gelegenheit genutzt, zu beschreiben, wie Unternehmen einige

Mehr

EINFÜHRUNG IN DIE WIRTSCHAFTSINFORMATIK -ÜBUNGEN- Marina Tropmann-Frick mtr@is.informatik.uni-kiel.de www.is.informatik.uni-kiel.

EINFÜHRUNG IN DIE WIRTSCHAFTSINFORMATIK -ÜBUNGEN- Marina Tropmann-Frick mtr@is.informatik.uni-kiel.de www.is.informatik.uni-kiel. EINFÜHRUNG IN DIE WIRTSCHAFTSINFORMATIK -ÜBUNGEN- Marina Tropmann-Frick mtr@is.informatik.uni-kiel.de www.is.informatik.uni-kiel.de/~mtr FRAGEN / ANMERKUNGEN Vorlesung Neue Übungsaufgaben MODELLIERUNG

Mehr