1 Eckdaten IX.3 Schule

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1 1 Eckdaten IX.3 Schule Staatl. Techniker-Schule, Berlin Straße PLZ Ort Bochumer Str. 8b Berlin Telefon / Fax dienstl. 030/ / URL / Internetadresse Schulform Fachschule Projektleiterin/Projektleiter Unterrichtsfächer Peter Dederer Baukonstruktion; Informatik; CAD s.o. denkmal aktiv-schulteam Jahrgang Unterrichtsfach/-fächer Eingabe Team Baukonstruktion; Informatik; CAD Kurs oder Arbeitsgruppe Anzahl beteiligter Schülerinnen und Schüler TBH3 21 Beteiligte Kolleginnen/Kollegen Micaela Granzow, Wolf von Horlacher, Ant Özgen, Hiltrud Baumann Fachlicher Partner vor Ort (Name, Einrichtung) Maria von Franseckey, Kirchenpädagogik EKBO; Annegret Wagner, Hans-Carossa-Gymnasium; Norbert von Fransecky, Wolfgang Borchert Schule Straße PLZ Ort Eingabe Straße PLZ Eingabe Ort Telefon Telefax Eingabe Telefonnummer Eingabe Telefaxnummer Eingabe URL / Internetadresse Eingabe Website 2 Angaben zum Schulprojekt (Verbund-)Projekttitel Umnutzungskonzept und Konzept zur energetischen Sanierung einer "Kaiserkirche" in Berlin Objekt / Kurzbeschreibung des Projektes Die Fachschüler der Staatlichen Techniker Schule Berlin ergänzen das Thema der Umnutzung unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten in Verbindung einer energetischen Sanierung. Besondere Aufmerksamkeit widmen sie Arbeitsschritten und Methoden, wie etwa der baulichen, technischen und energetischen Bestandsaufnahme, sowie der Erfassung der ermittelten Daten in CAD-Formaten. In Ergänzung zum planerischen Prozess, vollziehen die Fachschüler den bürokratischen Genehmigungsprozess einer energetischen Sanierungsmaßnahme nach. Das Projekt ist ein Beitrag im Themenfeld Energetische Sanierung und Denkmalschutz" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. 3 Vorerfahrungen der Schule / der Projektleitung Mehrere denkmal aktiv - Projekte 4 Ziele des Schulprojekts Kurzbeschreibung der Projektidee - Planung der Projektwoche TBH 3 - WS 2013 / 2014 der Staatlichen Technikerschule Berlin - Fachbereich Bautechnik Ziele (u.a. bezogen auf: Einführung in das Thema Denkmalschutz und Kulturerbe; Regionale Kulturdenkmale; Entwicklung von Handlungsvorschlägen; Dokumentation des Verlaufs und der Ergebnisse; Kontinuitätssicherung)

2 Skizzierung der angestrebten Projektergebnisse 5 Vorgehensweise, geplante Umsetzung Wichtige Projektphasen und "Meilensteine" Projektphase 1: Projektwoche (siehe Anlage) Inhaltliche Aspekte, u.a. Konkretisierung der zu bearbeitenden Einzelthemen, ggf. inhaltliche Beiträge der beteiligten Fächer Methodisch-didaktische Aspekte, u.a. Grad des selbständigen Arbeitens der Schülerinnen und Schüler Organisatorische Aspekte, u.a. Aufgabenverteilung zwischen Schulteam und fachlichem Partner, Verzahnung/Schnittstellen 6 Kostenplan Herkunft der Projektmittel (Förderung, Sponsoren) denkmal aktiv Einsatz der Projektmittel, Planung/aktueller Stand

3 Anlage Staatliche Technikerschule Berlin - Fachbereich Bautechnik Projektwoche TBH 3 - WS 2013 / 2014 Vorbemerkungen: Im Rahmen der Projektwoche soll innerhalb von Gruppen, Fächer übergreifend an einem Projekt gearbeitet werden. Die Gruppen sollen aus jeweils 2-3 Studierenden bestehen, wobei jede Gruppe eine Aufgabe bearbeiten soll. Der Schwerpunkt liegt auf der selbstständigen Erarbeitung der Problemlösungen unter praktischer Anwendung bereits bekannter, sowie teilweise neuer Unterrichtsinhalte. Reformationskirche in der Wiclefstraße 32 in Berlin - Moabit Ausgangssituation: Unter dem Titel Des Kaisers neue Kleider Berliner Kirchen der Kaiserzeit erfinden sich neu ist innerhalb des Projektes denkmal aktiv die Reformationskirche in der Wiclefstraße in Berlin - Moabit als Arbeitsgegenstand für die Projektwoche ausgesucht worden. Die Reformationskirche ist eine evangelische Kirche, die Anfang des 20. Jahrhunderts an der Beusselstraße Ecke Wiclefstraße errichtet worden ist. Aufgrund des geringen Besuches des sonntäglichen Gottesdienstes und der ständig steigenden Betriebskosten fanden seit dem Winter 2006/ 2007 keine Gottesdienste in der Kirche mehr statt. Einzige Ausnahme bildeten die Weihnachtsfeiertage. Seit dem Jahre 2011 wird die Kirche vom Konvent an der Reformationskirche genutzt. Seitdem finden hier wieder regelmäßig Gottesdienste sowie zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Das angrenzende Gemeindehaus wird von einem Jugendtheater als Spielstätte genutzt. Die Kirche sowie die dazugehörigen, aus unterschiedlichen Epochen stammenden Gebäude, stehen unter Denkmalschutz und bilden ein interessantes städtebauliches Ensemble mit hoher architektonischer und freiraumplanerischer Qualität. Für die seit längerer Zeit leer stehenden Nebengebäude, wie das 6-geschossige Wohnhaus sowie die Kindertagesstätte in der Wiclefstraße, werden zur Zeit Pläne entwickelt, um diese wieder ihrer eigentlichen Nutzung zuzuführen. Aufgabenstellung / Nutzung: Aufgabe 1 Innerhalb des Kirchengebäudes entlang der Wiclefstraße existiert eine kleine Kapelle, die über den Eingang Beusselstraße Ecke Wiclefstraße erschlossen wird. Diese Kapelle wird momentan nicht genutzt und seitens des Konvent gibt es daher Überlegungen diesen Raum als öffentliches, kleines Cafe für die Bewohner der Umgebung umzunutzen. Die erdgeschossige Lage des Raumes und der direkte Bezug zur eher ruhigen Wiclefstraße sowie die Ausrichtung des Raumes nach Süden sprechen für diese Nutzung. Um ein funktionierendes Cafe an dieser Stelle einzurichten und dies für die Allgemeinheit zugänglich zu machen ist es allerdings notwendig, dass eine Einsehbarkeit dieser Einrichtung gegeben ist und der Kontakt mit dem öffentlichen Raum durch verglaste Flächen hergestellt werden kann. Dies stellt vermutlich einen

4 Konflikt mit dem Denkmalschutz dar. Inwieweit Sitzgelegenheiten auf dem Gehweg eingerichtet werden können, muß überprüft werden. Zudem soll die Möglichkeit bestehen, das Cafe ggf. auch mit dem dahinter liegenden Kirchenraum verbinden zu können, so daß bei kulturellen Veranstaltungen auch das Cafe mitgenutzt werden kann. Raumprogramm - Cafe mit entsprechender Möblierung - WC im Eingangsbereich Wiclef-. Ecke Beuselstraße (event. unter der Treppe) Leistungen - EG (Teil-) Grundriß mit angrenzender Gehwegfläche und dem Kirchenraum M 1 : 50 - Ansicht von der Wiclefstraße M 1 : 50-1 Schnitt (Darstellung der Verbindung mit dem Kirchenraum) M 1 : 50 - Perspektive: Innenräumliche Darstellung mit der Einrichtung Darstellung: CAD Aufgabe 2 In den er Jahren wurde angrenzend an den Gemeindesaal der Kirche ein 7 geschossiges Wohnhaus und eine 2 geschossige Kindertagesstätte angebaut. Beide Gebäude stehen zur Zeit leer, werden demnächst aber saniert, um sie dann wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zuzuführen. Das EG des Wohnhauses steht im vorderen Bereich auf Stützen. Von diesem überdachten, jedoch offenen Bereich aus wird der dahinter liegende Theatersaal erschlossen. Aufgabe ist es diese überdachte aber nicht witterungsgeschützte Fläche so umzuplanen, daß sie zukünftig als geschlossenes, helles Eingangsfoyer genutzt werden kann. Die zwischen dem Gebäude und der Straße liegende Freifläche sollte in die Planung miteinbezogen werden. Raumprogramm - Eingangsfoyer für das Theater Leistungen - EG Grundriß mit angrenzendem Außenraum M 1 : 50 - Ansicht von der Wiclefstraße M 1 : 50-1 Schnitt (Darstellung mit der Verbindung zum Theater) M 1 : 50 - Perspektive: Innenräumliche Darstellung mit der Einrichtung Darstellung: CAD Hinweis: Zwecks besserer Lesbarkeit der Pläne sollen diese im Maßstab M 1 : 50 dargestellt werden, der Inhalt der Pläne soll dem Maßstab M 1 : 100 entsprechen. Arbeitsform: Gruppenarbeit a 2-3 Personen

5 Beteiligte Fächer Verantwortliche Dozenten - Baukonstruktion Dederer - Gebäude- u. Entwurfslehre von Horlacher - Bauphysik Özgen - Baubetrieb Memmer Zeitablauf: Freitag, den , Uhr: Ausgabe und Erläuterung der Arbeit, Besichtigung der Kirche, Erläuterungen, Bestandsaufnahme Freitag, den ,10.00 Uhr: Präsentation und Abgabe der Arbeit Hinweis: Gemäß dem Stundenplan stehen in sämtlichen Unterrichtseinheiten die jeweiligen Fachdozenten für die Betreuung zur Verfügung. Abgabe und Präsentation: Abzugeben ist die Projektübung im Schnellhefter. Die Ergebnisse sind im Rahmen einer Präsentation (je Gruppe ca. 15 Min.) vorzustellen. Dabei sollen die Anteile der einzelnen Gruppenmitglieder etwa gleichwertig sein. Die Medienauswahl (Pläne auf Papier, OH-Folie, Beamer) ist freigestellt. Die Präsentation wird fächerübergreifend benotet: Anteile: 40 % Inhaltlich korrekt 40 % Verständlich dargestellt 20 % Darstellungsform (Freie Rede, Medieneinsatz) Die Präsentation geht mit 25 % in die Gesamt- bzw. Fachnote der Projektwoche ein. Aufgestellt: Berlin, den , W. v. Horlacher

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