Dokumentation des Reflexionsworkshops 1 im Projekt QA am 15. Dezember 2005 im Haus Eckstein, Nürnberg

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1 Dokumentation des Reflexionsworkshops 1 im Projekt QA am 15. Dezember 2005 im Haus Eckstein, Nürnberg 1. Begrüßung/Vorstellung der Tagesordnung In seiner Einführungspräsentation machte Moderator Dr. Klaus Dörnhöfer die Teilnehmenden mit der Tagesordnung, den Zielen und Methoden des Workshops sowie seiner Rolle als Moderator vertraut. Dabei wurde den Auszubildenden ein ausführliches Handout zu den in diesem Zuge besprochenen Feedbackregeln ausgehändigt. Die Feedbackregeln selbst stießen neben mehrheitlicher Zustimmung auch auf Kritik der Auszubildenden, insofern manche diese Regeln u.a. als zumindest potentielle Behinderung der freien Meinungsäußerung und somit auch kontraproduktive Verfälschung der Kommunikation auffassten. Der Aspekt wurde verhältnismäßig ausführlich diskutiert. Vor allem nach der Verdeutlichung des Umstands, dass sich Feedbackregeln letztlich weniger auf die tatsächlichen Inhalte beziehen (auch wenn dieser Eindruck in der konkreten Formulierung der Regeln mitunter entstehen kann), sondern vielmehr das Wie der Kritik im Blick haben, fand die Methode letztlich doch die volle Zustimmung der Auszubildenden. 2. Projektstatusbericht der Projektgruppe Raumplanung Die Präsentation der PG Raumplanung war gut vorbereitet und blieb im Zeitrahmen. Dennoch gab es einige kritische Nachfragen und Anmerkungen in der Analyse, wobei die Feedbackregeln fast durchweg eingehalten wurden. Die Ergebnisse dieses Feedbacks wurden in folgender Mind Map gesammelt und festgehalten: Darauf aufbauend wurde im Anschluss gemeinsam folgende To-Do-Liste für das weitere Vorgehen in der PG Raumplanung erstellt: Seite 1 von 5

2 Was? Wer? Wo? Wann? Abschlussdatum Festlegung der Meilensteine SDV mit Datum Programmierschulung SDV terminieren Feedback mit dem SDV Auftraggeber Pflichtenheft erstellen Ges. SDV Diese Liste konkretisieren PG- Sitzung Projektstatusbericht der Projektgruppe Projektplattform Auch die Präsentation der PG Projektplattform war gut vorbereitet und blieb im zeitlichen Rahmen. In der kritischen Analyse wurden die Feedbackregeln durchweg eingehalten. Die Ergebnisse der Analyse wurden in folgender Mind Map gesammelt und festgehalten: Darauf aufbauend wurde im Anschluss gemeinsam die folgende To-Do-Liste für das weitere Vorgehen in der PG Projektplattform erstellt: Was? Wer? Wo? Wann? Abschlussdatum Projektstrukturplan / Arbeitspakete definieren (inkl. Zeitaufwand) Status der verschollenen f-bb Rückmeldung per Mitglieder klären Feedback Auftraggeber früher terminieren Review Projekt- dokumentation Diese Liste konkretisieren Noch offen Seite 2 von 5

3 4. Selbst-/Fremdeinschätzungsbögen Als die Selbst-/Fremdeinschätzungsbögen eingesammelt werden sollten, stellte sich heraus, dass niemand einen solchen Bogen ausgefüllt hatte, weil grundlegende Vorbehalte gegen das dialogische Selbst-/Fremdeinschätzungsverfahren mit entsprechenden Bögen bestanden, die daraufhin ausführlich diskutiert wurden. Ergebnis war, dass das Verfahren in den bei der Erprobung beteiligten Unternehmen nicht genutzt werden kann. Die Ausbildungsverantwortlichen brachten folgende Einwände gegen das Verfahren vor: Das Verfahren sei zu aufwendig für KMU Verhaltensbeobachtung, Beurteilung durch den Ausbilder, Selbsteinschätzung durch den Auszubildenden und darauf aufgesetzt noch ein Abgleich im Dialog, das kostet Zeit und die haben KMU nicht. Der Ausbildungsverantwortliche habe selbst zu wenig Kontakt zu den Auszubildenden, um das Verfahren durchzuführen, weil vorwiegend in den Fachabteilungen ausgebildet werde. Den ausbildenden Fachkräften wiederum sei es nicht zuzumuten, das Verfahren durchzuführen, da sie mit den Aufgaben, die sie im Rahmen der Ausbildung übernehmen sowieso schon neben ihrem normalen Arbeitsalltag stark gefordert sind und keine Kapazitäten für zusätzliche Aufgaben wie das Einschätzen des Qualifikationsstandes der Auszubildenden frei haben. Wenig Akzeptanz findet das Verfahren auch bei den Auszubildenden selbst. Als Problem wurde das fehlende Vertrauensverhältnis zwischen Auszubildenden und Ausbildungsverantwortlichen thematisiert. Besonders von Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr wird befürchtet, durch die Selbsteinschätzung bezüglich der Querschnittsqualifikationen zu viel von sich Preis zu geben und damit angreifbar zu werden. Das zeigten Aussagen, wie Wenn der Selbsteinschätzungsbogen dem Ausbildungsverantwortlichen vorgelegt wird, kann man ihn ja nicht mehr ehrlich ausfüllen oder Also ich würde mich lieber überall mittelmäßig einschätzen, weil sonst sieht der Ausbilder das vielleicht ganz anders, und wie stehe ich dann da. Der Abgleich der Selbst- und Fremdeinschätzung im Dialog mit dem Ausbildungsverantwortlichen wird nicht als Chance gesehen, sondern als Bedrohung. Aufgrund dieser Problematik wurde deshalb mit den Ausbildungsverantwortlichen und den Auszubildenden vereinbart, nur einen Teilaspekt des Verfahrens zu nutzen, nämlich die Selbsteinschätzung der Auszubildenden mittels der vorliegenden Beurteilungs-/Selbsteinschätzungsbögen. Damit wird der Qualifikationsstatus der Auszubildenden zu diesem Zeitpunkt zumindest einseitig erhoben. Daten zur Einschätzung der Qualifikation der Auszubildenden von Seiten der Ausbildungsverantwortlichen liegen somit nicht vor und auch eine Formulierung von Lernzielen von Auszubildenden und/oder Ausbildungsverantwortlichen wird ausgespart. 5. Reflexion des elearnings Die elearning-module "Online Lernen selbst gestalten und Einführung ins Projektmanagement wurden sehr unterschiedlich bewertet. Während die Einführung ins Projektmanagement Spaß gemacht habe, wurde "Online Lernen selbst gestalten fast durchweg sehr schlecht bewertet, weil es zu viel und zu viel Selbstverständliches enthalte. Außerdem könne man kann in den Zuordnungsübungen nichts falsch machen. Des weiteren fehle ein Skript dazu, das beim Projektmanagement-Modul vorhanden sei. Prinzipiell kam der Aspekt der Animation (Bilder, gesprochene Texte etc.) sehr gut an, denn nur zu lesen sei uninteressant. Zu den Ergebnissen der Reflexion siehe auch die Mind Map auf der folgenden Seite. Seite 3 von 5

4 Mind Map zur Reflexion des elearnings: Seite 4 von 5

5 Bilder: Seite 5 von 5

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