P&I HALBJAHRES- BERICHT

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1 P&I HALBJAHRES- BERICHT

2 V ORWORT DES V ORSTANDES Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Freunde und Partner der P&I, drei Wege führen zu dem einen Ziel, die Profitabilität der und damit den Shareholder-Value zu steigern: 1. Steigerung der Wartungsumsätze Diese laufend wiederkehrenden Umsätze werden durch Wartungsverträge für die Software mit bestehenden Kunden erzeugt. Dabei verpflichtet sich die P&I, die Programme auf dem Laufenden zu halten. Je nach Vertrag unterschiedlich werden entweder nur die Beseitigung von Fehlern, alle gesetzlichen Veränderungen oder sogar die Anpassung der Software an tarifliche Neuregelungen durch den Wartungsvertrag abgedeckt. Bedingt durch Egbert K. Becker häufige Änderungen, wie z. B. durch den Gesetzgeber, sind Vorstandsvorsitzender diese Leistungen für den Kunden unverzichtbar. Die Gebühren dafür liegen zwischen 18 % und 24 % des Lizenzpreises. Je mehr Kunden die P&I unter Wartung hat, desto rentabler ist dieser Bereich, da die Aufwendungen für die Pflege der Standard-Software unabhängig von der Anzahl der Nutzer sind. Die so dem Unternehmen zugeführten Erträge erlauben es, in die Weiterentwicklung neuer zukunftsweisender Verfahren und Technologien zu investieren. Aktuell beträgt der Anteil des Wartungsumsatzes bereits 40 % am Gesamtumsatz. 2. Europäisierung der Software Europa wächst zusammen und damit expandieren immer mehr Unternehmen über die Grenzen hinweg in die Nachbarländer. Ein deutlicher Trend ist hier auch beim Mittelstand zu entdecken. Dies ist genau die Zielgruppe der P&I. Während es nicht allzu schwierig ist, ERP-Systeme grenzüberschreitend einzusetzen, stellt es aber für den Bereich der Personal-Entlohnungssysteme eine große Hürde dar. Die Gesetzesgrundlagen auf diesem Gebiet sind in den einzelnen Ländern zu unterschiedlich. P&I hat mit seiner neuen Software bereits Mitte der 90er-Jahre die Technologie für ein multinationales Produkt gelegt. Heute deckt diese Software bereits in einer einheitlichen Applikation die Länder Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn und die Niederlande ab. Weitere Länder werden folgen. Es wird also künftig bei der Auswahl eines Software-Produktes entscheidend sein, dass diese Software nicht nur im nationalen Bereich, sondern vielmehr auch international einsetzbar ist.

3 V ORWORT DES V ORSTANDES 3. Employee Relationship Management (ERM) Während vor den 90er-Jahren Großrechner-basierte personalwirtschaftliche Software sich ausschließlich um die Erfüllung administrativer Aufgaben der zentralen Personalabteilung kümmerte, erweiterte sich das Tätigkeitsfeld der EDV-gestützten Anwendungen mit Einführung der Client-/Server-Architektur Mitte der 90er-Jahre auch auf das Personal-Management. Stellen- und Kostenplanung wurden auch dem Management zugänglich gemacht. Teilweise wurde auch versucht, die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu erfassen und mit den Bedürfnissen des Unternehmens abzugleichen, um daraus einen Aus- und Weiterbildungsplan für den einzelnen Mitarbeiter zu erstellen. Doch der unternehmensweite Einsatz der Client-/Server-Technik scheitert weitestgehend an den Kosten. Die Lösung ist jetzt erst durch die Anwendung der modernen Internet- Technologien möglich. Über ein Mitarbeiter-Portal wandern die Daten direkt zu dem Arbeitnehmer. Er und damit auch die Vorgesetzten haben jetzt die Möglichkeit, auf sehr individueller Basis Daten zu erfassen, Profilabgleiche interaktiv zu erstellen und aktiv Aus- und Weiterbildung zu betreiben. Denn letztendlich basiert der Erfolg eines Unternehmens allein auf der Wertschöpfung, die der Mitarbeiter den Produkten des Unternehmens bringt. Dies erkennen mehr und mehr Unternehmen und fragen deshalb nach einer Lösung, wie sie von P&I mit dem Produkt LOGA ERM angeboten wird. Auf allen drei Wegen sind wir auf dem Vormarsch. Wir sind sehr zuversichtlich unser Ziel zu erreichen. Wiesbaden, den 15. November 2001 Egbert K. Becker Vorstandsvorsitzender

4 K ONZERN-BILANZ Bilanzierung nach IAS- Rechnungslegung 6-Monats-Bericht Jahresabschluss Angaben in TEUR Aktiva Kurzfristige Vermögensgegenstände Zahlungsmittel und -äquivalente Wertpapiere des Umlaufvermögens Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen Unternehmen im Verbundbereich 0 0 Vorräte Latente Steuern k. A. k. A. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände Übrige Langfristige Vermögensgegenstände Sachanlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Finanzanlagen Ausleihungen 0 0 Geschäfts- oder Firmenwert Latente Steuern Sonstige Vermögensgegenstände 0 0 Übrige Aktiva insgesamt

5 K ONZERN-BILANZ Bilanzierung nach IAS- Rechnungslegung 6-Monats-Bericht Jahresabschluss Angaben in TEUR Passiva Kurzfristige Verbindlichkeiten Kurzfristiger Anteil der Finanzleasingverbindlichkeiten Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Erhaltene Anzahlungen Rückstellungen Umsatzabgrenzungsposten Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern Latente Steuern k. A. k. A. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten Übrige Langfristige Verbindlichkeiten Langfristige Darlehen Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Anteilseignern 0 0 Langfristige Finanzleasingverpflichtungen Umsatzabgrenzung 0 0 Latente Steuern Pensionsrückstellungen Übrige langfristige Verbindlichkeiten Minderheitenanteile Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigene Anteile 0 0 Bilanzgewinn/Bilanzverlust Kumuliertes sonstiges Gesamtergebnis 0 0 Übrige Passiva insgesamt

6 K ONZERN-GEWINN- UND-VERLUST-RECHNUNG Konzernergebnis nach IAS Angaben in TEUR Umsatzerlöse Umsatzkosten* Bruttoergebnis vom Umsatz Forschungs- und Entwicklungskosten* Vertriebskosten* Verwaltungskosten* Abschreibungen Geschäftswert Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Aufwendungen Betriebsergebnis (EBIT) Übrige Finanzerträge Übrige Finanzierungskosten Währungsgewinne Währungsverluste Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen) Ertragsteuern Ergebnis vor Minderheitenanteilen Minderheitenanteile Jahresüberschuss/-fehlbetrag nach DVFA (EAT) Ergebnis je Aktie (unverwässert) Ergebnis je Aktie (verwässert) Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) Restatement : Abschreibungen auf Sachanlagen werden wie zu

7 K ONZERN-GEWINN- UND-VERLUST-RECHNUNG Quartalsbericht Quartalsbericht 6-Monats-Bericht 6-Monats-Bericht II/2001/2002 II/2000/ / / ,01-0,07-0,10-0,18 0,01-0,07-0,10-0, Jahresabschluss unter den Funktionsbereichen ausgewiesen.

8 K ONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG Kapitalflussrechnung nach IAS-Rechnungslegung TEUR TEUR Konzernergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen Abschreibungen auf das Anlagevermögen Zuführung zur Pensionsrückstellung Cashflow Veränderungen der Vorräte, Forderungen und anderer Aktiva Veränderungen der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel Zahlungsmittelsaldo aus laufender Geschäftstätigkeit aus Investitionsbereich * aus Finanzierungsbereich * Veränderungen der liquiden Mittel Liquide Mittel zu Beginn der Berichtsperiode Liquide Mittel am Ende der Berichtsperiode *Restatement Umgliederung des Ausweises der Wertpapierveräußerung aus Cashflow des Finanzierungsbereiches in Cashflow aus dem Investitionsbereich. E IGENKAPITALVERÄNDERUNG Veränderungen des Eigenkapitals 6-Monats-Bericht 6-Monats-Bericht Angaben in TEUR 2001/ /2001 Eigenkapital zu Beginn des Geschäftsjahres Gezeichnetes Kapital 0 0 Bilanzergebnis Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen 0-8 Summe Eigenkapital

9 A NHANG INKL. SEGMENTSBERICHTSERSTATTUNG Auftragslage Die Auftragslage liegt für das laufende Geschäftsjahr 2001/2002 bei 11,1 Mio. Euro. Für die Folgejahre beträgt der Auftragsbestand 5,7 Mio. Euro, sodass P&I über Aufträge von insgesamt 16,8 Mio. Euro verfügt. Im Internetgeschäft liegt der Auftragsbestand für ASP-Leistungen bei 6,5 Mio. Euro, davon 5,7 Mio. Euro für die Folgejahre. Kostenentwicklung Die operativen Kosten belaufen sich im ersten Geschäftshalbjahr auf 14,2 Mio. Euro gegenüber 10,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Somit beträgt die Kostensteigerung im P&I-Konzern fast 33 %, der jedoch eine 52%-ige Umsatzsteigerung gegenübersteht. Forschung & Entwicklung In Forschung und Entwicklung wurden 2,9 Mio. Euro für die Produktweiterentwicklung investiert. Weiterhin wurden im laufenden Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro für die Internationalisierung der Personal-Software LOGA getätigt, die als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert wurden. Damit hat der P&I-Konzern fast jeden vierten Euro für die Weiterentwicklung der Software sowie seine Produktpalette aufgewendet. Investitionen Investitionen wurden in Höhe von 4,8 Mio. Euro getätigt. Darin enthalten ist insbesondere die Übernahme der Personal-Software von IBM Österreich mit Wirkung zum 1. Juli Aktienbestand bei Gesellschaft und Organmitgliedern Die oder andere Unternehmen gemäß 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG verfügen zum 30. September 2001 über keinen Bestand an eigenen Aktien der P&I. Wandelschuldverschreibungen oder vergleichbare Wertpapiere nach 160 Abs. 1 Nr. 5 AktG waren zum 30. September 2001 nicht ausgegeben.

10 A NHANG INKL. SEGMENTSBERICHTSERSTATTUNG Aktienbestände der Gesellschaftsorgane zum 30. September 2001: Vorstand Stück Egbert K. Becker Ingeborg E. Becker Volker U. Marquardt Aufsichtsrat Stück Bernd Jacob Dr. Wolfgang Metz - Bernd Hentschel Michael Abels - Prof. Dr. Werner Fröhlich - Dr. Martin Steinbach - Herr Volker U. Marquardt aus dem Vorstand hält Aktienoptionen. Sonst sind bei keinem weiteren Vorstandsmitglied Aktienoptionen auf den Bezug von P&I-Aktien gegeben. Segmentsberichtserstattung Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr beträgt 5,0 Mio. Euro, was einer Steigerung von 52 % entspricht. Davon sind 2,7 Mio. Euro durch die Übernahme der IBM-Software in Deutschland und Österreich bedingt. Akquisitionsbereinigt ist P&I im Umsatz um 28 % gewachsen. Mit einem saisonalisierten Umsatzverlauf liegt der P&I-Konzern damit im Plan. Die Umsatzentwicklung des P&I-Konzerns ist weiterhin durch die Wartungseinnahmen geprägt: Mit 5,9 Mio. Euro erzielte P&I 40 % seiner Umsätze aus der Umsatzkategorie Wartung. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen akquisitionsbedingt. Die zweitstärkste Umsatzkategorie bildet der Geschäftsbereich Consulting mit 4,5 Mio. Euro Umsatz und einem Anteil von 31 %. Der Bereich Lizenzen erhöhte sich um 43 %, der Anteil am Gesamtumsatz liegt jetzt bei 22 %. Die Umsätze im Internet konnten mit ASP (Application Service Providing) jetzt mit 0,8 Mio. Euro oder einem Anteil von 5 % zum Konzernumsatz beitragen.

11 A NHANG INKL. SEGMENTSBERICHTSERSTATTUNG 80 % oder 11,8 Mio. Euro der Umsätze wurden im Bereich Payroll (Lohn- und Gehaltsabrechnungen) generiert. 13 % der Umsätze konnten durch HRMS-Produkte (Personalmanagement-Systeme) erzielt werden. Im Ausland wurden Umsätze in Höhe von 1,2 Mio. Euro nach 1,0 Mio. Euro im Vorjahr realisiert. Dies entspricht einer Steigerung um 27 %. Mitarbeiter Zum Stichtag 30. September beschäftigte P&I 251 Mitarbeiter, davon 217 in Deutschland und 34 im Ausland. Im Durchschnitt waren 236 Mitarbeiter beschäftigt, hiervon wiederum 202 im Inund 34 Mitarbeiter im Ausland. In Geschäftsführungs- und Aufsichtsorganen hat es keine Änderung gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. März 2001 gegeben. Weiteres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf das Ergebnis der Geschäftstätigkeit auswirken können, sind in einer Übernahme der Personal-Software LGV plus von IBM Österreich begründet. Mit Wirkung zum 1. Juli 2001 wurden die Lizenzrechte der Personal- Software in Österreich mit 650 Kundenverträgen übernommen. Eine Zwischendividende fällt nicht an. Ebenso entfällt ein ausgeschütteter oder zur Ausschüttung vorgeschlagener Betrag. Ausgewählte Angaben Bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat es keine Änderung gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. März 2001 gegeben. Wiesbaden, den 15. November 2001 Der Vorstand

12 D ER P&I-KONZERN IN G ESCHÄ FTSJAHREN Kennzahlen nach IAS TEUR TEUR Veränderung TEUR Veränderung % Konzern-Umsatz % Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) /. Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) % Konzern-Ergebnis (DVFA/SG) % Anzahl Mitarbeiter (Durchschnitt) % Ergebnis je Aktie (DVFA/SG) - 0,10-0,18 + 0, % H IGHLIGHTS Übernahme Personal-Software von IBM Österreich Marktanteil in Österreich jetzt bei 13 % Internet-Service über Portal der Dresdner Bank Allago setzt auf Personalabrechnung von P&I Bestätigung der Europa-Strategie Internet-Portal jetzt auch in den Niederlanden P&I HALBJAHRES- BERICHT Neues Mitarbeiter-Portal erstmals vorgestellt Produktentwicklung greift neue Anforderungen auf K ONTAKT Investor Relations Kreuzberger Ring 56 D Wiesbaden Telefon: Telefax: Internet: WKN:

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