2.11. Heißluftmotor (neuer Aufbau von Phywe mit PC seit Oktober 2008)

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "2.11. Heißluftmotor (neuer Aufbau von Phywe mit PC seit Oktober 2008)"

Transkript

1 2.11 Heißluftmotor (neuer Aufbau von Phywe mit PC seit Oktober 2008) Heißluftmotor (neuer Aufbau von Phywe mit PC seit Oktober 2008) Ziel Der Versuch soll das Verständnis für die Funktionsweise periodisch wirkender Wärmekraftmaschinen fördern. Insbesondere werden Carnot- und Stirling-Prozess, Wärmepumpe und Kältemaschine behandelt. Hinweise zur Vorbereitung Die Antworten auf diese Fragen sollten Sie vor der Versuchdurchführung wissen. Sie sind die Grundlage für das Gespräch mit Ihrer Tutorin/Ihrem Tutor vor dem Versuch. Informationen zu diesen Themen erhalten Sie in der unten angegebenen Literatur. Wie läuft ein carnotscher Kreisprozess ab? Wie läuft ein stirlingscher Kreisprozess ab? Wie funktioniert ein Stirlingmotor? Was ist Entropie? Wie ist der Wirkungsgrad definiert? Zubehör Heißluftmotor (Phywe Nr ) mit V p-sensorbox (dient außerdem zur Drehzahlmessung), Motor/Generator-Einheit (Phywe Nr ) und Drehmomentmesser (Phywe Nr ) Steckernetzgerät (12 V, 800 ma) zwei Multimeter zur Strom- und Spannungsmessung Zweifach-Digital-Thermometer mit zwei dünnen Thermoelement-Messfühlern (Typ K: NiCr-Ni, Durchmesser 0.6 mm) zum Einstecken in die beiden Messingbuchsen am Zylinder des Heißluftmotors. PC mit Messdatenerfassungsgerät Sensor-CASSY R und Software CASSY R Lab Java-Programm StirlingCalculator ( Thomas Lorenz, auf dem AP-Server zum Download verfügbar)

2 Versuche zur Thermodynamik Grundlagen Der Stirling-Prozess Die physikalischen Zusammenhänge und Herleitungen der Formeln des Stirling- Prozesses sowie dessen technische Umsetzung sind in verschiedenen Lehrbüchern nachzulesen (siehe auch Literaturhinweise am Ende der Versuchsanleitung). Daher sollen hier nur die für die Auswertung wichtigsten Formeln genannt werden. Die Volumenarbeit bei einem Kreisprozess lässt sich durch eine Integration in der V p- Ebene bestimmen: W = p dv. (2.11.1) Betrachtet man das Arbeitsmedium als ideales Gas können alle Beiträge des Integrals und somit das Integral selbst berechnet werden. Die Volumenarbeit eines geschlossenen Systems beim reversiblen Übergang vom Zustand 1 in den Zustand 2 berechnet sich aus V 2 W 12 = V 1 p dv. (2.11.2) Mit der zusätzlichen Annahme, dass es sich bei dem Prozess um einen isothermen Prozess handelt, gilt aufgrund des 1. Hauptsatzes außerdem für die zugeführte Wärme V 2 Q 12 = W 12 = V 1 p dv. (2.11.3) Betrachtet man ein ideales Gas, welches isotherm vom Zustand 1 in den Zustand 2 überführt wird, so kann der Zusammenhang von Druck und Volumen aus dem idealen Gasgesetz abgeleitet und das Integral ausgewertet werden: Q 12 = W 12 = n R T ln ( V2 V 1 ) (2.11.4) mit n =Stoffmenge, R =Gaskonstante, T = Temperatur, V 1,V 2 = Anfangs- und Endvolumen des isothermen Prozesses.

3 2.11 Heißluftmotor (neuer Aufbau von Phywe mit PC seit Oktober 2008) 273 Im idealen Stirling-Prozess können alle Beiträge des auftretenden Integrals für die Volumenarbeit aus Gleichung (2.11.1) berechnet werden. Man erhält beim Betrieb als Wärmekraftmaschine: W =+n R T ln ( Vmax V min ) (2.11.5) mit V min,v max = minimales bzw. maximales Volumen des Arbeitsmediums im Kreisprozess, T = Temperaturunterschied zwischen Heizung und Kühlung. Beim Betrieb als Wärmepumpe kehrt sich das Vorzeichen der Formel um, (mechanische) Volumenarbeit muss am Heißluftmotor verrichtet werden, um Wärme zu transportieren. Technische Einzelheiten über den zum Einsatz kommenden Stirlingmotor sind der Gebrauchsanweisung [Phy] zu entnehmen. Mechanische und elektrische Leistung Die mechanische Leistung eines Motors kann mit Hilfe eines der Bewegung des Motors entgegengesetzten Drehmoments M bestimmt werden. Es gilt dann: mit P M = M ω =2 π M ν (2.11.6) M = angelegtes Drehmoment, ω = Kreisfrequenz des Motors, ν = Drehzahl des Motors. Zur Bestimmung des Drehmoments kann zum Beispiel, wie auch hier im Konstanzer Praktikum, ein pronyscher Zaum verwendet werden. Die elektrische Leistung eines Generators lässt sich relativ einfach aus der Generatorspannung und dem Strom bestimmen. Wird die Spannung über eine definierte Last (ohmscher Widerstand R) gemessen, so kann die Definition des Widerstands zur weiteren Vereinfachung genutzt werden, es genügt nur die Spannung über dem Widerstand zu messen: P el = U I = U 2 R. (2.11.7)

4 Versuche zur Thermodynamik Versuchsdurchführung Vorbereitung 1. Starten Sie den PC, öffnen Sie das Programm CASSY R Lab und machen Sie sich mit dessen Bedienung vertraut. Hinweis: Nach einem Neustart müssen die Sensoreinheit und die Messintervalle neu eingestellt werden. 2. Notieren Sie den Umgebungsluftdruck p Labor im Labor. Versuchsteil I: Kältemaschine (Wärmepumpe) 3. Kalibrieren Sie die Volumenmessung am Stirlingmotor. Hierzu muss der Arbeitskolben von Hand in die tiefste Stellung bewegt und in dieser Stellung der kleine schwarze Reset-Knopf oben auf der Sensoreinheit am Motor betätigt werden. Die Kalibrierung sollte nach jedem Stillstand des Motors oder beim Verdacht auf verfälschte Diagramme wiederholt werden. 4. Nehmen Sie den Stirlingmotor als Kältemaschine in Betrieb. Hierzu wird der Stirlingmotor mit dem beiliegenden Motor angetrieben. Nach der Inbetriebnahme sollte das Messintervall und die Anzahl der Messpunkte in der Software so eingestellt werden, dass mindestens ein Arbeitszyklus deutlich dargestellt wird. Mit der Einstellung wiederholende Messung wird nach einer abgeschlossenen Messreihe automatisch die nächste gestartet und das dargestellte Diagramm aktualisiert. 5. Beginnen Sie mit den Messungen erst, wenn sich konstante Temperaturen an den Messpunkten eingestellt haben. Messen Sie dann die Temperaturen der Messpunkte T 1 und T 2 und die Drehzahl ν sowie aus dem V -p-diagramm 1 die minimalen und maximalen Werte für Druck (p min, p max ) und Volumen (V min, V max ). Speichern Sie zusätzlich eines oder mehrere der so erhaltenen V -p-diagramme Bestimmen Sie die Betriebsspannung U und Strom I des Elektromotors mittels der Multimeter. Fragen Sie hierzu bitte Ihre Betreuerin bzw. ihren Betreuer. 1 Traditionell wird die Schreibweise pv -Diagramm verwendet. Im Zuge der Vereinheitlichung der Nomenklatur sieht man aber immer öfter, dass bei Diagrammen die unabhängige Variable zuerst genannt wird, wie das ja auch beim xy-diagramm der Fall ist. Außerdem werden dann meist die beiden Variablen durch einen Bindestrich getrennt. Konsequenterweise sollte man daher auch vom V -p-diagramm sprechen. Es ist anzunehmen, dass beide Schreibweisen über einen längeren Zeitraum nebeneinander existieren werden. 2 Speichern Sie alle Daten stets im CASSY R Lab-Format mit der Datei-Endung *.lab bzw. *.labx.

5 2.11 Heißluftmotor (neuer Aufbau von Phywe mit PC seit Oktober 2008) 275 Versuchsteil II: Wärmekraftmaschine 7. Bereiten Sie den Stirlingmotor für den Betrieb als Wärmekraftmaschine vor. Die Motor/Generator-Einheit wird durch die Skala zur Drehmomentmessung ersetzt. Überprüfen Sie außerdem den Füllstand des Spiritusbrenners. 8. Nehmen Sie den Stirlingmotor als Wärmekraftmaschine in Betrieb. Entzünden Sie den Spiritusbrenner und regeln sie die Flamme so, dass der Kolben optimal erwärmt wird. Die sichtbare gelbe Flamme sollte den Kolben nur fast berühren, um Rußbildung möglichst zu vermeiden. Aus dem Verbrauch des Brennmittels soll in der Auswertung die mittlere Heizleistung bestimmt werden. Sie benötigen dazu die Masse des verbrannten Brennmittels m und die Brenndauer t. Beachten Sie, dass die Größe der Flamme deshalb möglichst nicht verändert werden sollte. 9. Beginnen Sie mit den Messungen erst, wenn sich konstante Temperaturen an den Messpunkten eingestellt haben. Messen Sie dann die Temperaturen T 1 und T 2 der Messingbuchsen und die Drehzahl ν sowie aus dem V -p-diagramm die minimalen und maximalen Werte für Druck (p min, p max ) und Volumen (V min, V max ). Speichern Sie zusätzlich eines der erhaltenen V -p-diagramme. 10. Belasten Sie nun den Motor mit dem Drehmomentmesser, so dass die Drehzahl auf ungefähr 500 min 1 abfällt. 3 Messen Sie nun die Temperaturen T 1 und T 2 der beiden Messingbuchsen, die Drehzahl ν, das wirkende Drehmoment M, sowieaus dem V -p-diagramm die minimalen und maximalen Werte für Druck (p min, p max ) und Volumen (V min, V max ). Speichern Sie zusätzlich eines oder mehrere der erhaltenen V -p-diagramme. 11. Bestimmen Sie die von der Drehzahl abhängige mechanische Leistung der Wärmekraftmaschine. Hierzu belasten Sie den Motor mit dem Drehmomentmesser und notieren das wirkende Drehmoment M in Abhängigkeit von der Drehzahl ν für mindestens 10 verschiedene Drehzahlen. Die Messungen sollten zügig erfolgen, so dass sich die Temperaturdifferenz während der Messung nicht oder nur kaum ändert. 12. Bestimmen Sie die von der Drehzahl abhängige elektrische Leistung der Wärmekraftmaschine. Der Drehmomentmesser wird wieder durch die Motor/Generator- Einheit ersetzt und diese als Generator verwendet. Hier können Sie die große Untersetzung der Motoreinheit nutzen. Der Stromkreis soll mit einem einstellbaren Widerstand R belastet werden. Bestimmen Sie für unterschiedliche Verbraucher R die Motorspannung U und die Drehzahl ν. Der Verbraucher R sollte für 300 Ω R 100 Ω in Schritten von 50 Ω und für 100 Ω R 10 Ω in Schritten von 10 Ω variiert werden. 3 Der Zeiger des Drehmomentmessers wird hierzu auf die Motorachse geschoben und die Schraubklemme vorsichtig so weit angezogen, bis die Drehzahl auf den gewünschten Wert abgefallen ist.

6 Versuche zur Thermodynamik Wie schon zuvor sollte sich die Temperaturdifferenz während der Messung möglichst wenig verändern. 13. Beenden Sie die Messungen an der Wärmekraftmaschine. Vergessen Sie nicht die zur Bestimmung der Heizleistung nötigen Messungen, d. h. notieren Sie die Brenndauer und die Endmasse des Brenners. Hinweis: Achten Sie bei der numerischen Integration in CASSY R Lab darauf, dass Sie jeweils nur über einen Zyklus integrieren! Besser ist es, die Daten zu speichern und die Integration anschließend mit Hilfe des Java-Programms StirlingCalculator durchzuführen. Auswertung Für die Auswertung benötigen Sie die folgenden zusätzlichen Angaben: Der Heizwert H von Spiritus bzw. Äthanol beträgt H =27MJ/kg. Volumensensor am Stirlingmotor (CASSY Kanal A): 0 V = V min =32cm 3 mit der Skala V/ U =0.02 cm 3 /mv. Drucksensor am Stirlingmotor (CASSY Kanal B): 0V = p Labor = Umgebungsdruck mit der Skalierung p/ U =0.5hPa/mV. 1. Berechnen Sie aus den von Ihnen unter den Punkten 5, 9 und 10 aufgenommenen Werten mit Hilfe des idealen Gasgesetzes die am Kreisprozess teilnehmende Stoffmenge n. Sie können aus jedem der Punkte mindestens zwei Stoffmengen berechnen, indem Sie das Gasgesetz für ideale Gase nutzen und jeweils die Kombinationen (T max, p max, V min ) und (T min, p min, V max ) einsetzen. Sie erhalten so sechs unabhängige Gleichungen. 2. Zeichnen und vergleichen Sie die unter den Punkten 5, 9 und 10 gespeicherten V -p- Diagramme. Tragen Sie zusätzlich in eines der Diagramme den Verlauf eines idealen Stirling- Prozesses mit den von Ihnen gemessenen Größen ein. Diskutieren Sie das Ergebnis. 3. Berechnen Sie für je einen Zyklus des Stirlingmotors als Kältemaschine die folgenden Werte auf der Grundlage der Messungen aus Punkt 5: a) Die vom Elektromotor aufgewendete Arbeit W el mit den Messungen aus Punkt 6. b) Die in einem idealen Stirlingprozess aufgewendete Arbeit W nach Gleichung (2.11.5).

7 2.11 Heißluftmotor (neuer Aufbau von Phywe mit PC seit Oktober 2008) 277 c) Die in einem idealen Stirlingprozess der kalten Seite entzogene Wärme Q nach Gleichung (2.11.4). d) Die im realen Prozess aufgewendete Arbeit W nach Gleichung (2.11.1) durch numerische Integration. e) Die im realen Prozess der kalten Seite entzogene Wärme Q nach Gleichung (2.11.1) durch numerische Integration. Nutzen Sie die gemessenen und errechneten Werte, um den idealen Wirkungsgrad η ideal = Q/W, den thermodynamischen Wirkungsgrad η real = Q /W und den elektrischen Wirkungsgrad η el = Q /W el zu bestimmen. Vergleichen und diskutieren Sie die Ergebnisse. 4. Berechnen Sie für je einen Zyklus des Stirlingmotors als Wärmekraftmaschine die folgenden Werte auf der Grundlage der Messungen aus Punkt 10: a) Die mittlere Heizleistung des Spiritusbrenners P H und daraus die Heizleistung W H mit den Werten aus Punkt 8 der Versuchsdurchführung. b) Die in einem idealen Stirlingprozess zugeführte Wärme Q nach Gleichung (2.11.4). c) Die in einem idealen Stirlingprozess verrichtete Arbeit W nach Gleichung (2.11.5). d) Die im realen Prozess zugeführte Wärme Q nach Gleichung (2.11.3) durch numerische Integration. e) Die im realen Prozess verrichtete Arbeit W nach Gleichung (2.11.1) durch numerische Integration. f) Die vom Stirlingmotor geleistete mechanische Arbeit W m mit Hilfe der mechanischen Leistung aus Gleichung (2.11.6). Nutzen Sie die berechneten Werte, um den idealen Wirkungsgrad η ideal = W/Q, den realen thermodynamischen Wirkungsgrad η real = W /Q, den mechanischen Wirkungsgrad η m = W m /Q, den thermischen Wirkungsgrad η h = W /W h und den Gesamtwirkungsgrad η gesamt = W m /W h zu bestimmen. Vergleichen und diskutieren Sie die Ergebnisse. 5. Berechnen Sie aus den in 11 und 12 gemessenen Werten die mechanische und (eventuell) elektrische Leistung in Abhängigkeit von der Drehzahl. Stellen Sie diese jeweils graphisch dar. Fragen und Aufgaben 1. Beschreiben Sie anhand des V -p-diagramms die Funktionsweise des Heißluftmotors a) als Wärmepumpe und

8 Versuche zur Thermodynamik b) als Kältemaschine. Welchen Umlaufsinn hat die durchlaufene Kurve jeweils? 2. Was versteht man unter einem perpetuum mobile zweiter Art? Formulieren Sie den II. Hauptsatz der Wärmelehre unter Verwendung der Begriffe a) perpetuum mobile zweiter Art bzw. b) Entropie. 3. Wie hoch sind die typischen Wirkungsgrade gebräuchlicher Automotoren (Otto- Motor, Diesel-Motor)? Vergleichen Sie diese mit dem Wirkungsgrad eines Stirling-Motors. 4. Finden Sie einen Weg, die Integrale aus (2.11.3) bzw. (2.11.1) auf die numerisch berechenbaren Integrale U max x U y du x (2.11.8) Ux min U y du x (2.11.9) zurückzuführen. Die Funktionen ( ) 1 U V = U x + V 0 ( ) V ( ) 1 U p = U y + p Labor ( ) p könnten dabei hilfreich sein. 5. Der Wirkungsgrad des Stirling-Motors kann mit einem technischen Trick maximiert werden. Im Idealfall nimmt er dann den Wirkungsgrad des Carnot-Prozesses an. Wie könnte der Trick funktionieren? Literaturhinweise Gebrauchsanweisung des Heißluftmotors [Phy] (auf dem AP-Server). Allgemeine Lehrbücher: [Mes04, DHSF98]. Internetquellen, z. T. recht ausführlich mit animierten Darstellungen: (alternativ oder http: //peterfette.gmxhome.de/)

9 2.11 Heißluftmotor (neuer Aufbau von Phywe mit PC seit Oktober 2008) 279 Literaturverzeichnis [DHSF98] Dorfmüller, Thomas, Wilhelm T. Hering, Klaus Stierstadt und Günther Fischer: Bergmann-Schaefer Lehrbuch der Experimentalphysik, Band I: Mechanik, Relativität, Wärme. Walter de Gruyter, Berlin, 11. Auflage, [Mes04] [Phy] Meschede, Dieter: Gerthsen - Physik. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg, 22. Auflage, Phywe Systeme GmbH: Stirlingmotor. Technischer Bericht , Phywe.

Anfänger-Praktikum III. Praktikumsbericht: Heißluftmotor Kritischer Punkt

Anfänger-Praktikum III. Praktikumsbericht: Heißluftmotor Kritischer Punkt Anfänger-Praktikum III Praktikumsbericht: Heißluftmotor Kritischer Punkt Michael Seidling Timo Raab Wintersemester 7. Januar 2013 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 4

Mehr

Ermittlung des realen und idealen Wirkungsgrads durch die Bestimmung der vom Motor abgegebenen Arbeit aus einer Drehmomentmessung an der Motorachse

Ermittlung des realen und idealen Wirkungsgrads durch die Bestimmung der vom Motor abgegebenen Arbeit aus einer Drehmomentmessung an der Motorachse Grundlagen: Erster und zweiter Hauptsatz der Thermodynamik, Entropie, allgemeine Gasgleichung, Wärmekapazität, Wirkungsgrad, Carnotprozess, Stirlingprozess: Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Thermodynamische

Mehr

Versuch W7: Der Stirling-Motor

Versuch W7: Der Stirling-Motor Versuch W7: Der Stirling-Motor Aufgaben: 1. Bestimmen Sie die Heizleistung des Brenners. 2. Berechnen Sie die Gesamtenergie, die vom Motor abgegeben wird, durch Bestimmung der Fläche im pv-diagramm auf

Mehr

TP 6: Windenergie. 1 Versuchsaufbau. TP 6: Windenergie -TP 6.1- Zweck der Versuche:...

TP 6: Windenergie. 1 Versuchsaufbau. TP 6: Windenergie -TP 6.1- Zweck der Versuche:... TP 6: Windenergie -TP 6.1- TP 6: Windenergie Zweck der ersuche: 1 ersuchsaufbau Der Aufbau des Windgenerators und des Windkanals (Abb.1) erfolgt mit Hilfe der Klemmreiter auf der Profilschiene. Dabei sind

Mehr

Die Wärmepumpe. Abb. 1: Energiefluss-Diagramme für Ofen, Wärmekraftmaschine und Wärmepumpe

Die Wärmepumpe. Abb. 1: Energiefluss-Diagramme für Ofen, Wärmekraftmaschine und Wärmepumpe Die Stichworte: Thermische Maschinen; 1. und. Hauptsatz; Wirkungsgrad und Leistungsziffer 1 Einführung und Themenstellung Mit einer wird - entgegen der natürlichen Richtung eines Wärmestroms - Wärme von

Mehr

1. EIN MOTOR LÄUFT MIT HEIßER LUFT

1. EIN MOTOR LÄUFT MIT HEIßER LUFT Stirling-Motor 1. EIN MOTOR LÄUFT MIT HEIßER LUFT Stellt man den Kolben in Abb. 1 von dem kalten in das heiße Wasserbad, so dehnt sich die Luft im Kolben aus. Der Stempel kann eine Last hochheben Physiker

Mehr

Physik III - Anfängerpraktikum- Versuch 302

Physik III - Anfängerpraktikum- Versuch 302 Physik III - Anfängerpraktikum- Versuch 302 Sebastian Rollke (103095) und Daniel Brenner (105292) 15. November 2004 Inhaltsverzeichnis 1 Theorie 2 1.1 Beschreibung spezieller Widerstandsmessbrücken...........

Mehr

STIRLING -Prozess W 24

STIRLING -Prozess W 24 STIRLING -Prozess W 24 Aufgabenstellung. Der STIRLINGmotor ist als Kältemaschine zu betreiben; die umgesetzten Energien und die Leistungszahl sind zu ermitteln..2 Der STIRLINGmotor ist als Heißluftmotor

Mehr

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik

2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik 2.6 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik ist ein Satz über die Eigenschaften von Maschinen die Wärmeenergie Q in mechanische Energie E verwandeln. Diese Maschinen

Mehr

Die innere Energie eines geschlossenen Systems ist konstant

Die innere Energie eines geschlossenen Systems ist konstant Rückblick auf vorherige Vorlesung Grundsätzlich sind alle möglichen Formen von Arbeit denkbar hier diskutiert: Mechanische Arbeit: Arbeit, die nötig ist um einen Massepunkt von A nach B zu bewegen Konservative

Mehr

Physikalisches Praktikum

Physikalisches Praktikum Physikalisches Praktikum Versuch 26: Stirling-Motor UNIVERSITÄT DER BUNDESWEHR MÜNCHEN Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik Institut für Physik Oktober 2015 2 Versuch 26 Stirling-Motor Der

Mehr

POGGENDORFSCHE KOMPENSATIONSMETHODE

POGGENDORFSCHE KOMPENSATIONSMETHODE Grundpraktikum der Physik Versuch Nr. 23 POGGENDORFSCHE KOMPENSATIONSMETHODE UND WHEATSTONE SCHE BRÜCKENSCHALTUNG Versuchsziel: Stromlose Messung ohmscher Widerstände und kapazitiver Blindwiderstände 1

Mehr

Prüfungsvorbereitung Physik: Elektrischer Strom

Prüfungsvorbereitung Physik: Elektrischer Strom Prüfungsvorbereitung Physik: Elektrischer Strom Alle Grundlagen aus den vorhergehenden Prüfungen werden vorausgesetzt. Das heisst: Gut repetieren! Theoriefragen: Diese Begriffe müssen Sie auswendig in

Mehr

Strom - Spannungscharakteristiken

Strom - Spannungscharakteristiken Strom - Spannungscharakteristiken 1. Einführung Legt man an ein elektrisches Bauelement eine Spannung an, so fließt ein Strom. Den Zusammenhang zwischen beiden Größen beschreibt die Strom Spannungscharakteristik.

Mehr

Messung 2 MESSUNG DER WELLENLEISTUNG UND DES WIRKUNGSGRADES (PENDELMASCHINEN)

Messung 2 MESSUNG DER WELLENLEISTUNG UND DES WIRKUNGSGRADES (PENDELMASCHINEN) Messung 2 MESSUNG DER WELLENLEISTUNG UND DES WIRKUNGSGRADES (PENDELMASCHINEN). Einleitung Kraftmaschinen geben ihre Arbeit meistens durch rotierende Wellen ab. Die Arbeit, die pro Zeiteinheit über die

Mehr

1. EIN MOTOR LÄUFT MIT HEIßER LUFT

1. EIN MOTOR LÄUFT MIT HEIßER LUFT Stirling-Motor 1. EIN MOTOR LÄUFT MIT HEIßER LUFT Stellt man den Kolben in Abb. 1 von dem kalten in das heiße Wasserbad, so dehnt sich die Luft im Kolben aus. Der Stempel kann eine Last hochheben, das

Mehr

9.10.2 Der Carnotsche Kreisprozess

9.10.2 Der Carnotsche Kreisprozess 9. Thermodynamik 99 9.9 Der erste Hauptsatz 9.10 Der zweite Hauptsatz 9101 9.10.1 Thermodynamischer Wirkungsgrad 9.10.2 Der Carnotsche Kreisprozess 9.9 Der erste Hauptsatz Für kinetische Energie der ungeordneten

Mehr

Kann man Wärme pumpen? Die Wärmepumpe

Kann man Wärme pumpen? Die Wärmepumpe Kann man Wärme pumpen? Die Wärmepumpe Inhalt 1. Was ist eine Wärmepumpe? Wie funktioniert sie? 2. Experimente 2.1 Welchen Wirkungsgrad hat die Wärmepumpe? (Experiment 1) 2.2 Wie groß ist die spezifische

Mehr

UNIVERSITÄT BIELEFELD -

UNIVERSITÄT BIELEFELD - UNIVERSITÄT BIELEFELD - FAKULTÄT FÜR PHYSIK LEHRSTUHL FÜR SUPRAMOLEKULARE SYSTEME, ATOME UND CLUSTER PROF. DR. ARMIN GÖLZHÄUSER Versuch 2.9 Thermodynamik Die Wärmepumpe Durchgeführt am 12.04.06 BetreuerIn:

Mehr

W12. Stirling-Prozess

W12. Stirling-Prozess W12 Stirling-Prozess Thermodynamische Kreisprozesse sind die physikalische Grundlage der Erzeugung mechanischer Arbeit durch Wärmeenergiemaschinen. In diesem Versuch soll ein Einblick in technische Anwendung

Mehr

8.2 Thermodynamische Gleichgewichte, insbesondere Gleichgewichte in Mehrkomponentensystemen Mechanisches und thermisches Gleichgewicht

8.2 Thermodynamische Gleichgewichte, insbesondere Gleichgewichte in Mehrkomponentensystemen Mechanisches und thermisches Gleichgewicht 8.2 Thermodynamische Gleichgewichte, insbesondere Gleichgewichte in Mehrkomponentensystemen Mechanisches und thermisches Gleichgewicht 8.2-1 Stoffliches Gleichgewicht Beispiel Stickstoff Sauerstoff: Desweiteren

Mehr

Versuch 7. Stirlingmotor. 7.1 Einleitung. Abbildung 7.1: Patentzeichnung des ersten Stirlingmotors

Versuch 7. Stirlingmotor. 7.1 Einleitung. Abbildung 7.1: Patentzeichnung des ersten Stirlingmotors Versuch 7 Stirlingmotor 7.1 Einleitung Abbildung 7.1: Patentzeichnung des ersten Stirlingmotors Der Heißluft-Motor wurde bereits 1816 vom Schotten Robert Stirling (1790-1878), erfunden und erreichte bereits

Mehr

Der Stirlingmotor. ein Motor, der mit Luft läuft? Inhalt. 2.1 Kalibrierung für Temperatur- und Volumenmessungen

Der Stirlingmotor. ein Motor, der mit Luft läuft? Inhalt. 2.1 Kalibrierung für Temperatur- und Volumenmessungen Der Stirlingmotor ein Motor, der mit Luft läuft? Inhalt 1. Wie funktioniert ein Stirlingmotor? 1.1 Einleitung 1.2 Thermodynamische Grundlagen 1.3 Der stirlingsche Kreisprozess 2. Experimente 2.1 Kalibrierung

Mehr

Physikalisches Anfängerpraktikum, Fakultät für Physik und Geowissenschaften, Universität Leipzig

Physikalisches Anfängerpraktikum, Fakultät für Physik und Geowissenschaften, Universität Leipzig Physikalisches Anfängerpraktikum, Fakultät für Physik und Geowissenschaften, Universität Leipzig W 10 Wärmepumpe Aufgaben 1 Nehmen Sie die Temperatur- und Druckverläufe einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe auf!

Mehr

Versuch E2 Kennlinien von Widerständen

Versuch E2 Kennlinien von Widerständen Fakultät für Physik und Geowissenschaften Physikalisches Grundpraktikum Versuch E2 Kennlinien von Widerständen Aufgaben 1. -s-kennlinien a. Messen Sie die -s-kennlinien eines metallischen Widerstands (Glühlampe),

Mehr

Wirkungsgrad einer Elektrolyseur-Brennstoffzellen-Anlage

Wirkungsgrad einer Elektrolyseur-Brennstoffzellen-Anlage Wirkungsgrad einer Elektrolyseur-Brennstoffzellen-Anlage ENT Schlüsselworte Elektrolyse, Protonen-Austausch-Membran, Ladungstrennung, Wasserstoffverbrennung, Brennstoffzelle, Wirkungsgrad Prinzip Bei jeder

Mehr

ST Der Stirling-Motor als Wärmekraftmaschine

ST Der Stirling-Motor als Wärmekraftmaschine ST Der Stirling-Motor als Wärmekraftmaschine Blockpraktikum Herbst 2007 Gruppe 2b 24. Oktober 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen 2 1.1 Stirling-Kreisprozess............................. 2 1.2 Technische

Mehr

Naturwissenschaftliche Fakultät II - Physik. Anleitung zum Anfängerpraktikum A2

Naturwissenschaftliche Fakultät II - Physik. Anleitung zum Anfängerpraktikum A2 U N I V E R S I T Ä T R E G E N S B U R G Naturwissenschaftliche Fakultät II - Physik Anleitung zum Anfängerpraktikum A2 Versuch 3 - Gedämpfte freie Schwingung des RLC-Kreises 23. überarbeitete Auflage

Mehr

Spezifische Wärmekapazität

Spezifische Wärmekapazität Versuch: KA Fachrichtung Physik Physikalisches Grundpraktikum Erstellt: L. Jahn B. Wehner J. Pöthig J. Stelzer am 01. 06. 1997 Bearbeitet: M. Kreller J. Kelling F. Lemke S. Majewsky i. A. Dr. Escher am

Mehr

Sonnenmotor STIRLING

Sonnenmotor STIRLING Umwelt / Energien Lehrwerkstätten und Berufsschule Zeughausstrasse 56 für Mechanik und Elektronik Tel. 052 267 55 42 CH-8400 Winterthur Fax 052 267 50 64 Sonnenmotor STIRLING P A6042 STIRLING- Funktionsmodell

Mehr

Praktikum Physikalische Chemie I (C-2) Versuch Nr. 1. Bestimmung der Verbrennungsenthalpie

Praktikum Physikalische Chemie I (C-2) Versuch Nr. 1. Bestimmung der Verbrennungsenthalpie Praktikum Physikalische Chemie I (C-2) Versuch Nr. 1 Bestimmung der Verbrennungsenthalpie Praktikumsaufgaben 1. Ermittlung der Kalorimeterkonstante durch Verbrennung von Benzoesäure. 2. Bestimmung der

Mehr

Elektrischer Widerstand

Elektrischer Widerstand In diesem Versuch sollen Sie die Grundbegriffe und Grundlagen der Elektrizitätslehre wiederholen und anwenden. Sie werden unterschiedlichen Verfahren zur Messung ohmscher Widerstände kennen lernen, ihren

Mehr

Konfiguration der Messkanäle. Konfiguration der Zeitachse. Abb. 3: Konfigurationsmenü des Sensoreingangs A. Abb. 4: Messparameter Konfigurationsmenü

Konfiguration der Messkanäle. Konfiguration der Zeitachse. Abb. 3: Konfigurationsmenü des Sensoreingangs A. Abb. 4: Messparameter Konfigurationsmenü Anleitung zum Programm CASSY Lab für den Versuch E12 Starten Sie das Programm CASSY Lab durch Doppelklick auf das Icon auf dem Windows- Desktop. Es erscheint ein Fenster mit Lizensierungsinformationen,

Mehr

1 Thermodynamik allgemein

1 Thermodynamik allgemein Einführung in die Energietechnik Tutorium II: Thermodynamik Thermodynamik allgemein. offenes System: kann Materie und Energie mit der Umgebung austauschen. geschlossenes System: kann nur Energie mit der

Mehr

Strom-Spannungs-Kennlinie und Leistung eines Windrades

Strom-Spannungs-Kennlinie und Leistung eines Windrades Strom-Spannungs-Kennlinie und ENT Schlüsselworte Windenergie, Kennlinie, Spannung, Stromstärke, Leistung, Widerstand, Innenwiderstand, Anpassung Prinzip Die Strom-Spannungs-Kennlinie eines Windgenerators

Mehr

Innere Reibung von Gasen

Innere Reibung von Gasen Blatt: 1 Aufgabe Bestimmen Sie die Viskosität η von Gasen aus der Messung der Strömung durch Kapillaren. Berechnen Sie aus den Messergebnissen für jedes Gas die Sutherland-Konstante C, die effektiven Moleküldurchmesser

Mehr

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 4, Teil 2. Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 4, Teil 2. Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch Thermodynamik I Sommersemester 2012 Kapitel 4, Teil 2 Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch Kapitel 4, Teil 2: Übersicht 4 Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik 4.5 Entropiebilanz 4.5.1 Allgemeine Entropiebilanz 4.5.2

Mehr

Peltier-Effekt: Wärmepumpe

Peltier-Effekt: Wärmepumpe Peltier-Effekt: Wärmepumpe ENT Schlüsselworte Wärmepumpe, Leistungsziffer, Wirkungsgrad, Peltierelement, Elektrische Energie, Wärmeenergie Prinzip Fließt ein Gleichstrom durch ein Peltier-Element, dann

Mehr

Schriftliche Abschlussprüfung Physik

Schriftliche Abschlussprüfung Physik Sächsisches Staatsministerium für Kultus Schuljahr 2002/2003 Geltungsbereich: für Klassen 10 an - Mittelschulen - Förderschulen - Abendmittelschulen Schriftliche Abschlussprüfung Physik Realschulabschluss

Mehr

UNIVERSITÄT BIELEFELD

UNIVERSITÄT BIELEFELD UNIVERSITÄT BIELEFELD Elektrizitätslehre GV: Gleichstrom Durchgeführt am 14.06.06 Dozent: Praktikanten (Gruppe 1): Dr. Udo Werner Marcus Boettiger Philip Baumans Marius Schirmer E3-463 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Formel X Leistungskurs Physik 2005/2006

Formel X Leistungskurs Physik 2005/2006 System: Wir betrachten ein Fluid (Bild, Gas oder Flüssigkeit), das sich in einem Zylinder befindet, der durch einen Kolben verschlossen ist. In der Thermodynamik bezeichnet man den Gegenstand der Betrachtung

Mehr

21. Wärmekraftmaschinen

21. Wärmekraftmaschinen . Wärmekraftmaschinen.. Einleitung Wärmekraftmaschinen (Motoren, Gasturbinen) wandeln Wärmeenergie in mechanische Energie um. Analoge Maschinen ( Kraftwärmemaschinen ) verwandeln mechanische Energie in

Mehr

Physik für Bauingenieure

Physik für Bauingenieure Fachbereich Physik Prof. Dr. Ruolf Feile Dipl. Phys. Markus Domschke Sommersemester 00 4. 8. Juni 00 Physik für Bauingenieure Übungsblatt 9 Gruppenübungen. Konensator Zwei quaratische Metallplatten mit

Mehr

Didaktik der Physik Demonstrationsexperimente WS 2006/07

Didaktik der Physik Demonstrationsexperimente WS 2006/07 Didaktik der Physik Demonstrationsexperimente WS 2006/07 Messung von Widerständen und ihre Fehler Anwendung: Körperwiderstand Hand-Hand Fröhlich Klaus 22. Dezember 2006 1. Allgemeines zu Widerständen 1.1

Mehr

Physikalische Chemie: Kreisprozesse

Physikalische Chemie: Kreisprozesse Physikalische Chemie: Kreisprozesse Version vom 29. Mai 2006 Inhaltsverzeichnis 1 Diesel Kreisprozess 2 1.1 Wärmemenge Q.................................. 2 1.2 Arbeit W.....................................

Mehr

Fundamentalgleichung für die Entropie. spezifische Entropie: s = S/m molare Entropie: s m = S/n. Entropie S [S] = J/K

Fundamentalgleichung für die Entropie. spezifische Entropie: s = S/m molare Entropie: s m = S/n. Entropie S [S] = J/K Fundamentalgleichung für die Entropie Entropie S [S] = J/K spezifische Entropie: s = S/m molare Entropie: s m = S/n Mit dem 1. Hauptsatz für einen reversiblen Prozess und der Definition für die Entropie

Mehr

Themengebiet: Thermodynamik. mol K. mol. ] eines Stoffes bestehend aus n Mol mit der Masse m gilt. M = m n. (2)

Themengebiet: Thermodynamik. mol K. mol. ] eines Stoffes bestehend aus n Mol mit der Masse m gilt. M = m n. (2) Seite 1 Themengebiet: Thermodynamik 1 Literatur D. Meschede, Gerthsen Physik, Springer F. Kohlrausch, Praktische Physik, Band 2, Teubner R.P. Feynman, R.B. Leighton und M. Sands, Feynman-Vorlesungen über

Mehr

1. Ablesen eines Universalmessgerätes und Fehlerberechnung

1. Ablesen eines Universalmessgerätes und Fehlerberechnung Laborübung 1 1-1 1. Ablesen eines Universalmessgerätes und Fehlerberechnung Wie groß ist die angezeigte elektrische Größe in den Bildern 1 bis 6? Mit welchem relativen Messfehler muss in den sechs Ableseübungen

Mehr

Physikalisches Praktikum I Bachelor Physikalische Technik: Lasertechnik, Biomedizintechnik Prof. Dr. H.-Ch. Mertins, MSc. M.

Physikalisches Praktikum I Bachelor Physikalische Technik: Lasertechnik, Biomedizintechnik Prof. Dr. H.-Ch. Mertins, MSc. M. Physikalisches Praktikum Bachelor Physikalische Technik: Lasertechnik, Biomedizintechnik Prof. Dr. H.-Ch. Mertins, MSc. M. Gilbert E 0 Ohmsches Gesetz & nnenwiderstand (Pr_Ph_E0_nnenwiderstand_5, 30.8.2009).

Mehr

Übungsblatt 2 ( )

Übungsblatt 2 ( ) Experimentalphysik für Naturwissenschaftler Universität Erlangen Nürnberg SS 01 Übungsblatt (11.05.01) 1) Geschwindigkeitsverteilung eines idealen Gases (a) Durch welche Verteilung lässt sich die Geschwindigkeitsverteilung

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 1: Viskosität. Durchgeführt am 26.01.2012. Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch 1: Viskosität Durchgeführt am 26.01.2012 Gruppe X Name 1 und Name 2 (abc.xyz@uni-ulm.de) (abc.xyz@uni-ulm.de) Betreuerin: Wir bestätigen hiermit, dass wir das Protokoll

Mehr

Protokoll des Versuches 7: Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie

Protokoll des Versuches 7: Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie Name: Matrikelnummer: Bachelor Biowissenschaften E-Mail: Physikalisches Anfängerpraktikum II Dozenten: Assistenten: Protokoll des Versuches 7: Umwandlung von elektrischer Energie in ärmeenergie Verantwortlicher

Mehr

Erneuerbare Energie für den Unterricht, für die Zukunft!

Erneuerbare Energie für den Unterricht, für die Zukunft! Erneuerbare Energie für den Unterricht, für die Zukunft! Themenfelder Energieumwandlung Energiespeicherung Solarthermie Photovoltaik Wärmeenergie Windenergie Wasserkraft Umgebungswärme Wasserstofftechnologie

Mehr

Motorkennlinie messen

Motorkennlinie messen Aktoren kennlinie messen von Roland Steffen 3387259 2004 Aktoren, kennlinie messen Roland Steffen Seite 1/5 Aufgabenstellung: Von einer Elektromotor-Getriebe-Einheit ist eine vollständige kennlinienschar

Mehr

Stationsunterricht im Physikunterricht der Klasse 10

Stationsunterricht im Physikunterricht der Klasse 10 Oranke-Oberschule Berlin (Gymnasium) Konrad-Wolf-Straße 11 13055 Berlin Frau Dr. D. Meyerhöfer Stationsunterricht im Physikunterricht der Klasse 10 Experimente zur spezifischen Wärmekapazität von Körpern

Mehr

Stirling-Maschine (STI)

Stirling-Maschine (STI) TUM Anfängerpraktikum für Physiker II Wintersemester 26/27 Stirling-Maschine (STI) Inhaltsverzeichnis 5. Dezember 26 1. Einleitung...2 2. Thermodynamische Kreisprozesse...2 3. Versuchsdurchführung...3

Mehr

R-C-Kreise. durchgeführt am 07.06.2010. von Matthias Dräger und Alexander Narweleit

R-C-Kreise. durchgeführt am 07.06.2010. von Matthias Dräger und Alexander Narweleit R-C-Kreise durchgeführt am 07.06.200 von Matthias Dräger und Alexander Narweleit PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN Physikalische Grundlagen. Kondensator Ein Kondensator ist ein passives elektrisches Bauelement,

Mehr

Schriftliche Abschlussprüfung Physik Realschulbildungsgang

Schriftliche Abschlussprüfung Physik Realschulbildungsgang Sächsisches Staatsministerium für Kultus Schuljahr 1992/93 Geltungsbereich: für Klassen 10 an - Mittelschulen - Förderschulen - Abendmittelschulen Schriftliche Abschlussprüfung Physik Realschulbildungsgang

Mehr

Labor Einführung in die Elektrotechnik

Labor Einführung in die Elektrotechnik Laborleiter: Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fakultät Elektrotechnik Labor Einführung in die Elektrotechnik Prof. Dr. M. Prochaska Laborbetreuer: Versuch 2: Erstellen technischer Berichte,

Mehr

8.2 Thermodynamische Gleichgewichte, insbesondere Gleichgewichte in Mehrkomponentensystemen Mechanisches und thermisches Gleichgewicht

8.2 Thermodynamische Gleichgewichte, insbesondere Gleichgewichte in Mehrkomponentensystemen Mechanisches und thermisches Gleichgewicht 8.2 Thermodynamische Gleichgewichte, insbesondere Gleichgewichte in Mehrkomponentensystemen Mechanisches und thermisches Gleichgewicht 8.2-1 Stoffliches Gleichgewicht Beispiel Stickstoff Sauerstoff: Desweiteren

Mehr

Die Stirling-Maschine, Thermodynamische Kreisprozesse (STI)

Die Stirling-Maschine, Thermodynamische Kreisprozesse (STI) Seite 1 Die, Thermodynamische Kreisprozesse Themengebiet: Thermodynamik 1 Stichworte Thermodynamischer Zustand, Zustandsgröße, thermodynamischer Kreisprozess, Wirkungsgrad 2 Literatur 1. W. Demtröder,

Mehr

Komplexpraktikum Elektrotechnik II Versuch EE2: Ein- und dreiphasige Strom- und Spannungswandler 9/2012

Komplexpraktikum Elektrotechnik II Versuch EE2: Ein- und dreiphasige Strom- und Spannungswandler 9/2012 Praktikum Schutzrechnik Komplexpraktikum Elektrotechnik II Versuch EE2: Ein- und dreiphasige Strom- und Spannungswandler 9/2012 Versuchsteilnehmer: Praktikumsgr.: Abgabetermin: Protokollant: Eingangsdat.:

Mehr

Der Dampfdruck von Wasser

Der Dampfdruck von Wasser Physikalisches Grundpraktikum Versuch 8 Der Dampfdruck von Wasser Praktikant: Tobias Wegener Alexander Osterkorn E-Mail: tobias.wegener@stud.uni-goettingen.de a.osterkorn@stud.uni-goettingen.de Tutor:

Mehr

Demonstrationsmultimeter Best.-Nr. CL01170

Demonstrationsmultimeter Best.-Nr. CL01170 Demonstrationsmultimeter Best.-Nr. CL01170 Der Strommeßbereich reicht von 1 µa bis 30 A, der Spannungsmeßbereich von 1 mv bis 10 kv und der Widerstandsmeßbereich von 1 k bis 300 k. Mit der Stromzange (531

Mehr

Thermodynamische Hauptsätze, Kreisprozesse Übung

Thermodynamische Hauptsätze, Kreisprozesse Übung Thermodynamische Hauptsätze, Kreisprozesse Übung Marcus Jung 14.09.2010 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Thermodynamische Hauptsätze 3 1.1 Aufgabe 1:.................................... 3 1.2 Aufgabe

Mehr

Aufgaben zum Stirlingschen Kreisprozess Ein Stirling-Motor arbeite mit 50 g Luft ( M= 30g mol 1 )zwischen den Temperaturen = 350 C und T3

Aufgaben zum Stirlingschen Kreisprozess Ein Stirling-Motor arbeite mit 50 g Luft ( M= 30g mol 1 )zwischen den Temperaturen = 350 C und T3 Aufgaben zum Stirlingschen Kreisrozess. Ein Stirling-Motor arbeite mit 50 g Luft ( M 0g mol )zwischen den emeraturen 50 C und 50 C sowie den olumina 000cm und 5000 cm. a) Skizzieren Sie das --Diagramm

Mehr

Elektrische Energie, Arbeit und Leistung

Elektrische Energie, Arbeit und Leistung Elektrische Energie, Arbeit und Leistung Wenn in einem Draht ein elektrischer Strom fließt, so erwärmt er sich. Diese Wärme kann so groß sein, dass der Draht sogar schmilzt. Aus der Thermodynamik wissen

Mehr

Heissluftmotor ******

Heissluftmotor ****** luftmotor 8.3.302 luftmotor ****** 1 Motivation Ein luft- bzw. Stirlingmotor erzeugt mechanische Arbeit. Dies funktioniert sowohl mit einer Beheizung als auch mit einem Kältebad. Durch Umkehrung der Laufrichtung

Mehr

Praktikum II ST: Stirling-Motor

Praktikum II ST: Stirling-Motor Praktikum II ST: Stirling-Motor Betreuer: Norbert Lages Hanno Rein praktikum2@hanno-rein.de Florian Jessen florian.jessen@student.uni-tuebingen.de 14. April 2004 Made with L A TEX and Gnuplot Praktikum

Mehr

Physikalisches Praktikum Wirtschaftsingenieurwesen Physikalische Technik und Orthopädietechnik Prof. Dr. Chlebek, MSc. M. Gilbert

Physikalisches Praktikum Wirtschaftsingenieurwesen Physikalische Technik und Orthopädietechnik Prof. Dr. Chlebek, MSc. M. Gilbert Physikalisches Praktikum Wirtschaftsingenieurwesen Physikalische Technik und Orthopädietechnik Prof. Dr. Chlebek, MSc. M. Gilbert TH 01 Wärmekapazität und Wirkungsgrad (Pr_PhI_TH01_Wärmekapazität_6, 30.8.009)

Mehr

Perpetuum Mobile I. Ein Perpetuum mobile erster Art wird durch den ersten Hauptsatz der Thermodynamik ausgeschlossen.

Perpetuum Mobile I. Ein Perpetuum mobile erster Art wird durch den ersten Hauptsatz der Thermodynamik ausgeschlossen. Perpetuum Mobile I Perpetuum mobile erster Art: Unter einem perpetuum mobile erster Art versteht man eine Vorrichtung, deren Teile, einmal angeregt, nicht nur dauernd in Bewegung bleiben, sondern dabei

Mehr

Kennlinienaufnahme elektronische Bauelemente

Kennlinienaufnahme elektronische Bauelemente Messtechnik-Praktikum 06.05.08 Kennlinienaufnahme elektronische Bauelemente Silvio Fuchs & Simon Stützer 1 Augabenstellung 1. a) Bauen Sie eine Schaltung zur Aufnahme einer Strom-Spannungs-Kennlinie eines

Mehr

Physik 2 (B.Sc. EIT) 2. Übungsblatt

Physik 2 (B.Sc. EIT) 2. Übungsblatt Institut für Physik Werner-Heisenberg-Weg 9 Fakultät für Elektrotechnik 85577 München / Neubiberg Universität der Bundeswehr München / Neubiberg Prof Dr H Baumgärtner Übungen: Dr-Ing Tanja Stimpel-Lindner,

Mehr

Bedienungsanleitung Viskosimeter PCE-RVI1

Bedienungsanleitung Viskosimeter PCE-RVI1 PCE Deutschland GmbH Im Langel 4 D-59872 Meschede Deutschland Tel: 02903 976 99 0 Fax: 02903 976 99 29 info@pce-instruments.com www.pce-instruments.com/deutsch Bedienungsanleitung Viskosimeter PCE-RVI1

Mehr

Praktikum Kleinventilator

Praktikum Kleinventilator Gesamtdruckerhöhung in HTW Dresden V-SM 3 Praktikum Kleinventilator Lehrgebiet Strömungsmaschinen 1. Kennlinien von Ventilatoren Ventilatoren haben unabhängig von ihrer Bauart einen bestimmten Volumenstrom

Mehr

Klausur zur Vorlesung Thermodynamik

Klausur zur Vorlesung Thermodynamik Institut für Thermodynamik 18. März 2011 Technische Universität Braunschweig Prof. Dr. Jürgen Köhler Klausur zur Vorlesung Thermodynamik Für alle Aufgaben gilt: Der Rechen- bzw. Gedankengang muss stets

Mehr

Modellversuch zur Nutzung von Umgebungswärme mit der Peltier-Wärmepumpe ENT 7.3

Modellversuch zur Nutzung von Umgebungswärme mit der Peltier-Wärmepumpe ENT 7.3 Modellversuch zur Nutzung von Umgebungswärme ENT Schlüsselworte Peltier-Effekt, Peltierelement, Kältemaschine, Wärmepumpe, Thermogenerator, Geothermie Prinzip Fließt ein Gleichstrom durch ein Peltierelement,

Mehr

Moderne Theoretische Physik III (Theorie F Statistische Mechanik) SS 17

Moderne Theoretische Physik III (Theorie F Statistische Mechanik) SS 17 Karlsruher Institut für echnologie Institut für heorie der Kondensierten Materie Moderne heoretische Physik III (heorie F Statistische Mechanik) SS 17 Prof. Dr. Alexander Mirlin Blatt 2 PD Dr. Igor Gornyi,

Mehr

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 3, Teil 1. Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 3, Teil 1. Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch Thermodynamik I Sommersemester 2012 Kapitel 3, Teil 1 Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch Kapitel 3, Teil 1: Übersicht 3 Energiebilanz 3.1 Energie 3.1.1 Formen der Energie 3.1.2 Innere Energie U 3.1.3 Energietransfer

Mehr

Achim Rosch, Institut für Theoretische Physik, Köln. Belegt das Gutachten wesentliche fachliche Fehler im KPK?

Achim Rosch, Institut für Theoretische Physik, Köln. Belegt das Gutachten wesentliche fachliche Fehler im KPK? Impulsstrom Achim Rosch, Institut für Theoretische Physik, Köln zwei Fragen: Belegt das Gutachten wesentliche fachliche Fehler im KPK? Gibt es im Gutachten selbst wesentliche fachliche Fehler? andere wichtige

Mehr

1 Wiederholung einiger Grundlagen

1 Wiederholung einiger Grundlagen TUTORIAL MODELLEIGENSCHAFTEN Im vorliegenden Tutorial werden einige der bisher eingeführten Begriffe mit dem in der Elektrotechnik üblichen Modell für elektrische Netzwerke formalisiert. Außerdem soll

Mehr

Ideale und Reale Gase. Was ist ein ideales Gas? einatomige Moleküle mit keinerlei gegenseitiger WW keinem Eigenvolumen (punktförmig)

Ideale und Reale Gase. Was ist ein ideales Gas? einatomige Moleküle mit keinerlei gegenseitiger WW keinem Eigenvolumen (punktförmig) Ideale und Reale Gase Was ist ein ideales Gas? einatomige Moleküle mit keinerlei gegenseitiger WW keinem Eigenvolumen (punktförmig) Wann sind reale Gase ideal? Reale Gase verhalten sich wie ideale Gase

Mehr

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Praktikum Technische Chemie Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein SS 2010 Versuch 05 Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Betreuer: Michael Jusek (jusek@dechema.de, Tel: +49-69-7564-339) Symbolverzeichnis

Mehr

Allgemeine Gasgleichung und technische Anwendungen

Allgemeine Gasgleichung und technische Anwendungen Allgemeine Gasgleichung und technische Anwendungen Ziele i.allgemeine Gasgleichung: Darstellung in Diagrammen: Begriffsdefinitionen : Iso bar chor them Adiabatische Zustandsänderung Kreisprozess prinzipiell:

Mehr

E-Labor im WS / SS. Versuch HS Homogenes Strömungsfeld / Passive Zweipole

E-Labor im WS / SS. Versuch HS Homogenes Strömungsfeld / Passive Zweipole Abteilung Maschinenbau im S / SS Versuch / Gruppe: Verfasser Name Vorname Matr.-Nr. Semester Teilnehmer Teilnehmer BTTE ANKREUZEN Messprotokoll Versuchsbericht Professor(in) / Lehrbeauftragte(r): Datum

Mehr

Vers. 3: Elektrizität 1 (Strom, Spannung, Leistung, Widerstände)

Vers. 3: Elektrizität 1 (Strom, Spannung, Leistung, Widerstände) Praktikum Technische Grundlagen ersuch 3 ers. 3: Elektrizität (Strom, Spannung, Leistung, Widerstände) orbereitung Literatur zu den Stichworten Ohmsches Gesetz, Strom, Spannung, Leistung, Widerstandsschaltungen,

Mehr

Aufgabenblatt Nr.: 12 Messen Praktikum Lösungen

Aufgabenblatt Nr.: 12 Messen Praktikum Lösungen Aufgabenblatt Nr.: 12 Messen Praktikum Lösungen 1) Messungen: a) Im Stromkreis ist die Schaltung der Messgeräte für die Messung von Strom und Spannung einzuzeichnen I U L N b) Welche Gefahren bestehen

Mehr

Wärmelehre/Thermodynamik. Wintersemester 2007

Wärmelehre/Thermodynamik. Wintersemester 2007 Einführung in die Physik I Wärmelehre/Thermodynamik Wintersemester 007 ladimir Dyakonov #0 am 4.0.007 Folien im PDF Format unter: http://www.physik.uni-wuerzburg.de/ep6/teaching.html Raum E43, Tel. 888-5875,

Mehr

Physikalisches Praktikum I

Physikalisches Praktikum I Fachbereich Physik Physikalisches Praktikum I Name: Heißluftmotor Matrikelnummer: Fachrichtung: Mitarbeiter/in: Assistent/in: Versuchsdatum: Gruppennummer: Endtestat: Dieser Fragebogen muss von jedem Teilnehmer

Mehr

Thermodynamik Thermodynamische Systeme

Thermodynamik Thermodynamische Systeme Thermodynamik Thermodynamische Systeme p... Druck V... Volumen T... Temperatur (in Kelvin) U... innere Energie Q... Wärme W... Arbeit Idealisierung; für die Betrachtung spielt die Temperatur eine entscheidende

Mehr

Skizze zur Veranschaulichung der Legendretransformation

Skizze zur Veranschaulichung der Legendretransformation 9 Die thermodynamischen Funktionen G und H Ehe das Schema des vorherigen Abschnittes zur Konstruktion weiterer thermodynamischer Potentiale zu Ende gebracht wird, kurz einige Erläuterungen zur Legendretransformation.

Mehr

E-Technik 2C Das ohmsche Gesetz Seite 1 von 11

E-Technik 2C Das ohmsche Gesetz Seite 1 von 11 E-Technik 2C Das ohmsche Gesetz Seite 1 von 11 i = u R Strom (i) = Spannung (u) Widerstand (R) Das oben stehende ohmsche Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen dem elektrischen Strom i, der elektrischen

Mehr

Der Zwiespalt zwischen Theorie und Anschauung in der heutigen Wärmelehre und seine geschichtlichen Ursachen

Der Zwiespalt zwischen Theorie und Anschauung in der heutigen Wärmelehre und seine geschichtlichen Ursachen Der Zwiespalt zwischen Theorie und Anschauung in der heutigen Wärmelehre und seine geschichtlichen Ursachen Georg Job Job-Stiftung c/o. Institut für Physikalische Chemie, Universität Hamburg 24. Didaktik-Workshop

Mehr

Versuch 3. Frequenzgang eines Verstärkers

Versuch 3. Frequenzgang eines Verstärkers Versuch 3 Frequenzgang eines Verstärkers 1. Grundlagen Ein Verstärker ist eine aktive Schaltung, mit der die Amplitude eines Signals vergößert werden kann. Man spricht hier von Verstärkung v und definiert

Mehr

Versuch W7 für Nebenfächler Wärmeausdehnung

Versuch W7 für Nebenfächler Wärmeausdehnung Versuch W7 für Nebenfächler Wärmeausdehnung I. Physikalisches Institut, Raum 106 Stand: 7. November 2013 generelle Bemerkungen bitte Versuchspartner angeben bitte Versuchsbetreuer angeben bitte nur handschriftliche

Mehr

Kapitel IV Wärmelehre und Thermodynamik

Kapitel IV Wärmelehre und Thermodynamik Kapitel IV Wärmelehre und Thermodynamik a) Definitionen b) Temperatur c) Wärme und Wärmekapazität d) Das ideale Gas - makroskopisch e) Das reale Gas / Phasenübergänge f) Das ideale Gas mikroskopisch g)

Mehr

Magnetische Induktion

Magnetische Induktion Magnetische Induktion 5.3.2.10 In einer langen Spule wird ein Magnetfeld mit variabler Frequenz und veränderlicher Stärke erzeugt. Dünne Spulen werden in der langen Feldspule positioniert. Die dabei in

Mehr

Filter zur frequenzselektiven Messung

Filter zur frequenzselektiven Messung Messtechnik-Praktikum 29. April 2008 Filter zur frequenzselektiven Messung Silvio Fuchs & Simon Stützer Augabenstellung. a) Bauen Sie die Schaltung eines RC-Hochpass (Abbildung 3.2, Seite 3) und eines

Mehr

D = 10 mm δ = 5 mm a = 0, 1 m L = 1, 5 m λ i = 0, 4 W/mK ϑ 0 = 130 C ϑ L = 30 C α W = 20 W/m 2 K ɛ 0 = 0, 8 ɛ W = 0, 2

D = 10 mm δ = 5 mm a = 0, 1 m L = 1, 5 m λ i = 0, 4 W/mK ϑ 0 = 130 C ϑ L = 30 C α W = 20 W/m 2 K ɛ 0 = 0, 8 ɛ W = 0, 2 Seminargruppe WuSt Aufgabe.: Kabelkanal (ehemalige Vordiplom-Aufgabe) In einem horizontalen hohlen Kabelkanal der Länge L mit einem quadratischen Querschnitt der Seitenlänge a verläuft in Längsrichtung

Mehr