Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis

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1 2014 Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis Büro der Geschäftsführung, Czernyring 22/10, Heidelberg Telefon: 06221/

2 1. Vorwort 2 2. Einschätzung zur Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung 3 3. Kundenstruktur Entwicklung des Kundenbestands Kundenbestand nach ausgewählten Merkmalen 6 4. Ziele und Handlungsfelder Geschäftspolitische Ziele der Bundesagentur für Arbeit Verringerung der Hilfebedürftigkeit Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug Kommunale Ziele Nachhaltigkeit der Integration Verbesserung der sozialen Betreuung der Langzeitleistungsbezieher Verbesserung der sozialen Teilhabe Weitere geschäftspolitische Handlungsfelder und Zielgruppen Beschäftigungsmöglichkeiten und Qualifizierung für Alleinerziehende Ältere Leistungsbezieher ab 50 Jahren Jugendliche unter 25 Jahre Haushaltsmittel Mittel zur Förderung der Leistungsberechtigten Förderungen außerhalb des Eingliederungstitels Förderungen nach dem Europäischen Sozialfonds (ESF) Landesprogramm Gute und sichere Arbeit - Passiv-/Aktiv-Transfer 17 1

3 1. Vorwort Mit dem vorliegenden Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm wird über die Ziele, die Planungen und die operativen Aktivitäten des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis berichtet. Es dient als Informationsgrundlage für die Akteure der örtlichen Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik sowie für alle Interessierten des lokalen Arbeitsmarktes. Gleichzeitig bietet es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Orientierung und die Möglichkeit, das eigene Handeln mit übergeordneten gesetzlichen, arbeitsmarkt- und geschäftspolitischen Zielen zu verknüpfen. Das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm basiert auf einer Analyse des Arbeitsmarktes und der Struktur der Bedarfsgemeinschaften sowie der zu betreuenden Kundinnen und Kunden. Daneben sind die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen wie auch zielgruppenspezifische Schwerpunkte berücksichtigt, die zur Zielerreichung beitragen sollen. Vorrangiges Ziel wird es in 2014 sein, die Hilfebedürftigkeit der Kunden zu verringern oder zu beenden, die Strukturen von verhärteter Langzeitarbeitslosigkeit aufzubrechen und die Dienstleistungsqualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch intensive Schulungen weiter zu steigern. Dazu richtet sich die Arbeitsmarktpolitik des Jobcenters - mit allen zur Verfügung stehenden Instrumenten - sowohl an marktnahe Kundengruppen als auch an Arbeitslose mit besonderem Betreuungsbedarf, die derzeit noch nicht in der Lage sind, eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufzunehmen. Kunden und Jobcenter arbeiten zusammen am Ziel der Integration: Die Kundinnen und Kunden in dem sie zur Beendigung der Hilfebedürftigkeit eigenaktiv handeln, das Jobcenter durch vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten hinsichtlich der Integration bzw. dem Erzielen von Integrationsfortschritten. Seinen Auftrag kann das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis aber nicht allein erfüllen. Dazu bedarf es funktionierender lokaler Netzwerke und einer partnerschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller lokalen und regionalen Akteure des Arbeitsmarktes. Diese Zusammenarbeit gilt es, in 2014 fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Um die regionalen Besonderheiten zu berücksichtigen sowie weitere Impulse für das Arbeitsmarktprogramm einzubauen, steht dabei auch der örtliche Beirat unterstützend zur Seite. 2

4 2. Einschätzung zur Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung Der Arbeitsmarkt im Rhein-Neckar-Kreis entwickelt sich insbesondere für SGB II-Kunden auch im kommenden Jahr vergleichsweise ungünstig. Zwar wird für 2014 bundesweit mit einem Anziehen des Wirtschaftswachstums und mit positiven Impulsen für den Arbeitsmarkt gerechnet, der regionale Arbeitsmarkt reagiert aufgrund seiner sehr geringen Dynamik aber deutlich schwächer auf Veränderungen. Positive konjunkturelle Impulse, wie etwa durch Betriebsansiedlungen bzw. Investitionen in der Region werden nicht erwartet und sind aktuell auch nicht absehbar. Das produzierende Gewerbe hat ein geringeres Gewicht als in anderen Regionen. Einige der dominierenden Unternehmen in der Region und regionale Zulieferer befinden sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Bereich der Arbeitslosenversicherung signalisiert konjunkturelle Eintrübungen aufgrund vermehrter Anfragen zur Kurzarbeit, Beginn von neuen Transfergesellschaften und einen deutlichen Anstieg anzeigepflichtiger Entlassungen im Jahresverlauf. Die aktuellen Konjunkturumfragen der hiesigen Industrie- und Handelskammer lassen eher auf eine zurückhaltende Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber schließen. Die von der großen Koalition beschlossene Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns wird diese Zurückhaltung nach unserer Einschätzung eher bestärken. Dass der Rhein-Neckar-Kreis gerade für unsere SGB II-Kunden ein eher schwieriges Arbeitsmarktumfeld bietet, liegt auch am vergleichsweise hohen Anteil des Dienstleistungssektors und an den besonders vielen hochwertigen Arbeitsplätzen vor Ort bzw. an den hohen Qualifikationsanforderungen der hiesigen Arbeitsplätze (erkennbar an dem Indikator Anteil Hochqualifizierte am Arbeitsort ). Dies hat auch dazu geführt, dass der Rhein-Neckar-Kreis, zusammen mit der angrenzenden Stadt Heidelberg und Baden-Baden, den niedrigsten Anteil an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne beruflichen Ausbildungsabschluss in Baden-Württemberg aufweist. Dabei zeigt sich vor allem das im Landesvergleich weit unterdurchschnittliche Stellenangebot für Ungelernte ( Helferstellen ) und im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung ( Zeitarbeit ) als deutlicher Wettbewerbsnachteil in der Grundsicherung. Als weiterer erschwerender Faktor bei den Integrationsbemühungen ist die Nachbarschaft zu den Universitätsstädten Heidelberg und Mannheim zu sehen. Von beispielsweise ca Studenten in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis sind nahezu 75 Prozent in geringfügigen bzw. kurzzeitigen Tätigkeiten beschäftigt, was zu einer Verdrängung der Vermittlungserfolge im Bereich des SGB II führt und weiterhin führen wird. 3

5 Der Bestand an erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und an Arbeitslosen SGB II ist im Jahresverlauf 2013 angewachsen. Mit einem weiteren Anstieg wird auch im kommenden Jahr gerechnet. Ein höherer Zugang von Kunden mit vorherigem Arbeitslosengeld I-Bezug ist seit Monaten erkennbar und auch die beschlossene Regelsatzerhöhung und vor allem die Erhöhung der kommunalen Mietobergrenzen ab 2014 wird diese Entwicklung unterstützen. Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass der Anteil der Kunden mit marktnahen Profillagen tendenziell weiter zurückgehen, der Anteil der marktfernen Profillagen hingegen zunehmen wird. Eine stärkere Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit ist zwangsläufig die Konsequenz. Diese Einschätzung wird auch durch die Entwicklung der Zuwanderung aus Südost-Europa (vor allem Rumänien und Bulgarien) bestärkt, die im benachbarten Mannheim schon jetzt zu besonderen Herausforderungen geführt hat. Eine Ausstrahlung dieser Problematik auf den Rhein-Neckar-Kreis wird ebenso wie die verstärkte Flüchtlingsproblematik erwartet. 4

6 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 3. Kundenstruktur 3.1 Entwicklung des Kundenbestands Nach vorläufigen Zahlen der Statistik waren 2013 im Rhein-Neckar-Kreis durchschnittlich Personen auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen. Im Jahresdurchschnitt lag der Bestand an erwerbsfähigen Leistungsberechtigten bei , was einer Steigerung um 318 oder 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Durchschnittlicher Bestand an erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (elb) Rhein-Neckar-Kreis 2006 bis 2013 (festgeschriebene Werte 01/2006 bis 09/2013, vorläufige hochgerechnete Werte für 10/13 bis 12/13)

7 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 3.2 Kundenbestand nach ausgewählten Merkmalen Nachfolgend wird unser Bestand an erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Juni 2013 (16.172) anhand ausgewählter Strukturmerkmale näher betrachtet. Diese sollen die einzelnen Herausforderungen und Handlungsansätze unserer Arbeit verdeutlichen. 52,7 Prozent unserer Kunden sind Frauen (8.516). Unser besonderes Augenmerk liegt dabei vor allem auch auf den alleinerziehenden Frauen. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (elb) nach Geschlecht Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis Juni 2013 Männer: (47,3%) Frauen: (52,7%) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (elb) nach Altersgruppen Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis Juni bis unter 50 Jahre: (55,4%) 50 bis unter 55 Jahre: (11,2%) unter 25 Jahre: (16,4%) 55 Jahre und älter: (17,1%) Mehr als jeder vierte Leistungsberechtigte ist 50 Jahre oder älter. 17,1 Prozent hatten bereits ihren 55. Geburtstag. Spezielle Programme wie Perspektive 50plus helfen, die Integrationschancen dieser Kundengruppe zu erhöhen. Über Kunden haben keinen Schulabschluss. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (elb) nach Schulabschluss Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis Juni 2013 Mittlere Reife: (17,7%) Fachhochschulreife: 655 (4,1%) Hauptschulabschluss: (48,3%) Hochschulreife: (7,7%) keine Angabe: (9,6%) Kein Schulabschluss: (12,6%) 6

8 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (elb) nach Berufsabschluss Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis Juni 2013 Ohne abgeschlossene Berufsausbildung: (62,6%) Betriebl./schulische Ausbildung: (32,6%) Akademische Ausbildung: 505 (3,1%) Keine Angabe: 278 (1,7%) Vor dem Hintergrund, dass fast zwei Drittel unserer Kunden keinen Beruf erlernt haben, liegt die besondere Herausforderung auch 2014 in der individuellen und passgenauen Qualifizierung unserer Kundschaft. Lange Verweildauern erfordern einen zielgerichteten Einsatz der Eingliederungsleistungen. Dies gilt insbesondere auch für die kommunalen sozialintegrativen Maßnahmen wie Schuldner-, Sucht- und psychosoziale Beratung. Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (elb) nach bisheriger Verweildauer im SGB II (mit Unterbrechung 31 Tage) Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis Juni bis unter 2 Jahre: (14,6%) 6 bis unter 12 Monate: (11,3%) 3 bis unter 6 Monate: (8,4%) unter 3 Monate: (7,9%) 4 Jahre und länger: (38,9%) 2 bis unter 3 Jahre: (10,4%) 3 bis unter 4 Jahre: (8,5%) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (elb) nach Profillagen Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis Juni 2013 integrationsnahe Profillagen: (15,3%) komplexe Profillagen: (49,9%) Zuordnung nicht erforderlich: (20,1%) integriert, aber hilfebedürftig: (12,8%) noch nicht festgelegt: 299 (1,8%) Zahlreiche Vermittlungshemmnisse bei fast 50 Prozent unserer Kunden erfordern eine engagierte und qualitativ hochwertige Beratungs- und Vermittlungsarbeit. Auch 2014 finden deshalb umfangreiche Mitarbeiterschulungen statt. 7

9 4. Ziele und Handlungsfelder 4.1 Geschäftspolitische Ziele der Bundesagentur für Arbeit Verringerung der Hilfebedürftigkeit Die Beendigung der Hilfebedürftigkeit bzw. deren Verringerung ist das übergeordnete Ziel, um einerseits die Leistungsberechtigten wieder in das Erwerbsleben zu integrieren und andererseits die Kosten für die Sicherung des Lebensunterhalts und für die Unterkunft zu reduzieren. Dabei wird auf eine quantitative Zielwertfestlegung verzichtet. Stattdessen wird das Verfahren eines qualitativ hochwertigen Monitorings angewandt. Dem Neukundenprozess kommt daher auch 2014 eine hohe Bedeutung zu. Kernelemente der Zugangssteuerung sind nach wie vor die qualifizierte Antragsausgabe einerseits sowie die sofortige Einbindung in den Integrationsprozess. Parallel erfolgt auch weiterhin die systematische Überprüfung vorrangiger Leistungsansprüche Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Die Vermittlung der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in Erwerbstätigkeit stellt die Kernaufgabe des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis im Bereich Markt und Integration dar. Hierbei besteht die besondere Herausforderung, unter Beachtung der personellen Ressourcen einerseits eine zielorientierte Vermittlungsarbeit und damit ein hohes Maß an Integrationen in den Arbeitsmarkt zu erreichen, andererseits aber auch Kunden mit Vermittlungshemmnissen und damit schlechteren Integrationschancen weiter kompetent und angemessen zu betreuen und zu unterstützen. Die Entwicklungen im Laufe des Jahres 2013 zeigten eine weitere Verhärtung des Langzeitleistungsbezugs. Mit der Vermittlungsoffensive, neuen Maßnahmen und der Neuausrichtung der Zielgruppen im Rahmen der regionalen ESF-Förderung, soll dem entgegengewirkt werden. Ausgehend von einer prognostizierten Integrationsquote für 2013 in Höhe von 24,0 Prozent sowie den Erwartungswerten für 2014 will das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis die Integrationsquote für das Jahr 2014 stabil halten. Dies entspräche Integrationen bei einem durchschnittlichen Bestand von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass alleine der durch die einzelnen Dienststellen durchgeführte Planungsprozess und die Zusammenführung der Ergebnisse zu einem deutlichen Rückgang bei der Integrationsquote geführt hätten. Durch die 8

10 Vermittlungsoffensive soll aber genau diesem Trend entgegengewirkt und die Integrationsquote somit stabil gehalten werden. Insbesondere folgende Maßnahmen sollen zur Zielerreichung beitragen: Initiative Junge Erwachsene AusBildung wird was-spätstarter gesucht Das Jobcenter hat sich 2013 an der Umsetzung des Programms AusBildung wird was - Spätstarter gesucht beteiligt und wird dies auch 2014 fortsetzen. Im Rahmen dieses Programms wird geeigneten jungen Menschen zwischen 25 und 35 Jahren die Möglichkeit eröffnet, einen Ausbildungsabschluss nachzuholen. Dadurch wird zum einen ein Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs der Wirtschaft geleistet. Zum anderen erhöht die abgeschlossene Ausbildung dich Chancen auf eine dauerhafte berufliche Integration. Zur Vorbereitung von Kunden mit entsprechendem Potential und auch Motivation wird eine Maßnahme zur Vorbereitung eine mögliche Ausbildung/Umschulung zusammen mit der Agentur für Arbeit Heidelberg und dem Jobcenter Heidelberg eingerichtet. Ziel ist nicht nur die Aufnahme einer Ausbildung sondern auch die erfolgreiche Beendigung. Projekt Vermittlungsoffensive Zusätzlich zum vorhandenen Personal werden 10 Integrationsfachkräfte für die 5 Dienststellen eingestellt. Diese sollen sich intensiv mit einem entsprechend niedrigen Betreuungsschlüssel unter anderem um Neukunden kümmern. Das Jobcenter verfolgt das Ziel, durch das Projekt eine schnellere Vermittlung von Kunden, die langfristig integriert werden können, zu erreichen. Gleichzeitig ermöglicht es allen Integrationsfachkräften sich durch verbesserte Betreuungszahlen intensiver um die Kunden zu kümmern, die aufgrund von Vermittlungshemmnissen mehr Unterstützung benötigen. Insgesamt rechnet das Jobcenter mit 600 zusätzlichen Integrationen über einen Zeitraum von 2 Jahren. So kann neben dem Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels durch die Einsparung bei den passiven Leistungen auch der Haushalt des Landkreises entsprechende entlastet werden. Ausbau des Angebots an Qualifizierungsmaßnahmen Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Heidelberg und dem Jobcenter Heidelberg wird für 2014 eine gemeinsame Bildungszielplanung erstellt, um eine breiteres Angebot an Qualifizierungsmaßnahmen in der Region anbieten zu können. So sollen individuelle und passgenaue Qualifizierungen nachhaltige Integrationen ermöglichen und insbesondere dem Fachkräftemangel im erzieherischen und Pflegebereich entgegenwirken. 9

11 Gemeinsamer Arbeitgeber-Service Im Zusammenhang der bewerberorientierten Stellenakquise und -besetzung soll die Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service weiter intensiviert und verbessert werden, um für die Kunden des SGB II zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten zu erschließen. Ausbau und Verstetigung von Aktionen für bestimmte Zielgruppen - Tag der Möglichkeiten für Kunden, die eine Ausbildung/Umschulung anstreben - Infotag für Kunden, die bereits selbständig sind oder sich selbständig machen möchten - Arbeitgebertag - Infotage in Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern Grundsatz des Forderns Der in 2 SGB II verankerte Grundsatz des Forderns wird durch eine intensive Betreuung und Einforderung von Eigenbemühungen umgesetzt Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug Die Anzahl an Langzeitleistungsbeziehern konnte 2013 trotz umfangreicher operativer Anstrengungen nicht reduziert werden. Je länger die Kunden im Leistungsbezug stehen, desto schwieriger ist es, eine Integration in den Arbeitsmarkt zu realisieren. Es gilt daher, den Zugang als Langzeitbezieher zu vermeiden, indem frühzeitig eine Integration in den Arbeitsmarkt gelingt. Bei Kunden mit langfristigem Leistungsbezug und mehreren Vermittlungshemmnissen muss hingegen intensiv im Rahmen der Betreuungsarbeit und durch flankierende Maßnahmen die Leistungsfähigkeit gestärkt bzw. wiederhergestellt werden. Der jahresdurchschnittliche Bestand an Langzeitleistungsbeziehern wird im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr vermutlich um etwa 1,0 Prozent steigen. Dies entspräche nach ersten Prognosen einer Steigerung von 99 auf

12 Um einen stärkeren Anstieg zu vermeiden, sind folgende Maßnahmen geplant: Fortführung des beschäftigungsorientierten Fallmanagements Das im Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis inzwischen gut etablierte beschäftigungsorientierte Fallmanagement (bfm) für Kunden mit besonders komplexen Vermittlungshemmnissen soll auch im Jahr 2014 beibehalten werden. Durch eine intensive Betreuung und Begleitung sowie die Nutzung von Netzwerken ist es möglich, die für eine Integration in den Arbeitsmarkt erforderlichen Integrationsfortschritte zu erzielen. Ausbau der Nutzung sozialintegrativer Leistungen nach 16a SGB II Die Aufgabe der kommunalen Eingliederungsleistungen, insbesondere die Schuldnerberatung, psychosoziale Betreuung und Suchtberatung wird im Rhein-Neckar-Kreis durch externe Beratungsstellen durchgeführt. Nach Abschluss von entsprechenden Rahmenvereinbarungen und der Durchführung von Informationsveranstaltungen für alle Beteiligten im Jahr 2013, soll die Zusammenarbeit weiter ausgebaut und die Ausgabe von entsprechenden Beratungsscheinen intensiviert werden. Ausbau des Maßnahmeangebots für Kunden mit multiplen Vermittlungshemmnissen zur Heranführung an Qualifizierungen bzw. an die Integration in den Arbeitsmarkt Aufgrund der steigenden Anzahl von Langzeitbeziehern mit entsprechenden Vermittlungshemmnissen und Problemlagen, wurde in Zusammenarbeit mit dem regionalen ESF-Arbeitskreis die Zielrichtung der über ESF geförderten Maßnahmen angepasst. Ziel ist der Abbau von Hemmnissen, die einer möglichen Integration im Wege stehen und die Wiedereingliederung in das soziale Leben. Parallel wurde auch ein Großteil der über 45 SGB III eingekauften Maßnahmen an dieser Zielgruppe ausgerichtet. Mittelfristig sollen so mögliche Potentiale für Integrationen genutzt und Langzeitbezug verringert bzw. verhindert werden. 11

13 4.2 Kommunale Ziele Die Aktivitäten des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis werden so ausgerichtet, dass sie auch Auswirkungen auf die Kosten der Unterkunft haben. Neben den bereits bei den Bundeszielen erwähnten Maßnahmen zur Verringerung der Hilfebedürftigkeit sind insbesondere drei Ziele von Bedeutung Nachhaltigkeit der Integration Die Nachhaltigkeit der Integration von Langzeitarbeitslosen soll gesichert werden. Eine große Zahl der in den ersten Arbeitsmarkt integrierten Langzeitarbeitslosen kehrt nach relativ kurzer Zeit wieder in den Rechtskreis SGB II zurück. Dies hat zur Folge, dass die ersparten kommunalen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach 22 SGB II ebenfalls nur von kurzer Dauer sind. Ziel muss deshalb sein, das Ausmaß der Nachhaltigkeit der Integration zu verbessern. Das Ziel ist erreicht, wenn die durchschnittliche Rückkehrquote der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die innerhalb der letzten drei Monate im Leistungsbezug gestanden haben, den Durchschnittswert in Prozentpunkten der 5 nächsten Nachbarn nicht übersteigt Verbesserung der sozialen Betreuung der Langzeitleistungsbezieher Bei vielen Langzeitleistungsbeziehern stehen schwerwiegende Vermittlungshemmnisse einer zeitnahen Arbeitsaufnahme entgegen ( marktferne Profillagen ). Um bei dieser Klientel eine Vermittlungsarbeit erfolgreich durchführen zu können, bedarf es einer ganzheitlichen und umfassenden Betreuung und Unterstützung bei der Eingliederung in Arbeit im Rahmen des 16a SGB II. Hier spielen insbesondere Maßnahmen der psychosozialen Betreuung im Rhein- Neckar-Kreis eine Rolle. Das Ziel ist erreicht, wenn zum Jahresende mindestens 200 Beratungsscheine zur psychosozialen Betreuung abgerechnet werden Verbesserung der sozialen Teilhabe Möglichst alle leistungsberechtigten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen mit Leistungen für Bildung und Teilhabe ( 28 SGB II) erreicht werden. Aus diesem Grund soll die Anzahl an Anträgen gesteigert werden. Das Ziel ist erreicht, wenn die Anzahl der eingegangenen Anträge auf Leistungen für Bildung und Teilhabe im Verhältnis zum durchschnittlichen Bestand an Bedarfsgemeinschaften den Wert des Vorjahres übersteigt. 12

14 5. Weitere geschäftspolitische Handlungsfelder und Zielgruppen Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis wird auch 2014 weitere Handlungsschwerpunkte mit Kontinuität weiterverfolgen. Diese sind eng mit den Zielen des SGB II verzahnt. 5.1 Beschäftigungsmöglichkeiten und Qualifizierung für Alleinerziehende Ein wesentlicher Grund für das Scheitern einer Arbeitsaufnahme ist bei diesem Personenkreis häufig die fehlende oder passende Kinderbetreuung, vor allem wenn die Arbeitszeit über die übliche Kinderbetreuungszeit hinausgeht. Demzufolge wird ein wichtiger Bestandteil des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis sein, die entsprechenden Kunden bei der Klärung der Betreuungssituation zu unterstützen. Seit November 2013 gibt es mit Frau Rau beim Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis eine Beauftragte für Chancengleichheit. Die Netzwerkarbeit zu entsprechenden Partnern am Arbeitsmarkt und kompetente Beratungen für Alleinerziehende zählt dabei zu ihren Kernaufgaben. 5.2 Ältere Leistungsbezieher ab 50 Jahren Auch im Jahr 2014 partizipiert das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis weiterhin am Programm Perspektive 50plus Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Eintrübung des Arbeitsmarktes im Jahr 2013 hat dazu geführt, dass trotz einer Steigerung des Mitteleinsatzes die ambitionierten Ziele bei der Integration von älteren Leistungsbeziehern nicht ganz erreicht werden konnten. Selbst mit Förderangeboten konnten diese Kunden nur noch sehr schwer vermittelt werden. Durch verstärkte Arbeitgeberkontakte und eine sehr intensive Betreuung von max. 120 Kunden pro Integrationsfachkraft soll 2014 dieser Personenkreis besonders unterstützt und die Integrationschancen deutlich erhöht werden. Flankierend dazu wird es spezielle qualifizierende bzw. unterstützende Maßnahmen für den Personenkreis der über 50-jährigen geben. 13

15 5.3 Jugendliche unter 25 Jahre Die Integration von Jugendlichen in Ausbildung bzw. Arbeit ist weiterhin von besonderer Bedeutung. Die für das Jahr 2014 geplanten Maßnahmen unterstützen das Ziel, Jugendliche zum Abschluss einer Ausbildung zu führen bzw. in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Für Jugendliche, die (noch) nicht in den ersten Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt eingegliedert werden können, werden entsprechende niedrigschwellige Angebote vorgehalten. Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis führt die Ausbildungsvermittlung für seine Kunden weiterhin selbst durch. Im Fokus steht dabei die Unterstützung der Schulabgängerinnen und Schulabgänger beim Einstieg in das Berufsleben. Die Gruppe der Kunden ohne abgeschlossene Berufsausbildung und die Kunden mit ausländischer Herkunft stellen den Großteil des Kundenkreises der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten unter 25 Jahren dar. Der gezielte Einsatz von Instrumenten wie Einstiegsqualifizierung, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und überbetriebliche Ausbildungen unterstützen das Ziel junge Menschen beim Einstieg in das Berufsleben zu begleiten. 14

16 6. Haushaltsmittel 2014 Die Verteilung der Eingliederungsleistungen sowie der Verwaltungskosten auf die einzelnen Grundsicherungsträger wird mit der Eingliederungsmittelverordnung (EinglMV) im Dezember eines Jahres für das Folgejahr bundesweit einheitlich geregelt. Die Bundesagentur überträgt den gemeinsamen Einrichtungen die Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln des Bundes, die sie im Rahmen von 46 SGB II bewirtschaftet. Der Anteil des Bundes an den Gesamtverwaltungskosten der gemeinsamen Einrichtungen beträgt 84,8 Prozent, der Kreis trägt 15,2 Prozent (kommunaler Finanzierungsanteil). Die Mittel für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit werden vom Bund erbracht. Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Kundenbestands kann mit einer höheren Haushaltsmittelzuteilung des Bundes für das Jahr 2014 gerechnet werden. Nach dem ersten Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2014 (vorläufige Werte) liegt das Zuteilungsvolumen für das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis bei 22,9 Mio. Euro und damit rund Euro über dem Zuteilungsbetrag des Vorjahres (plus 3,0 Prozent). Voraussichtlich stehen dem Jobcenter 13,1 Mio. Euro für Verwaltungskosten (plus 2,0 Prozent) und 9,8 Mio. Euro für Eingliederungsleistungen (plus 4,4 Prozent) zur Verfügung. Dabei wird die geschäftspolitische Ausrichtung der Kundennähe, die sich durch die zahlreichen Geschäftsstellen vor Ort und den damit verbundenen Doppelstrukturen darstellt, eine Umschichtung zwischen den beiden Teilbudgets wie in den Vorjahren unumgänglich machen. 15

17 6.1 Mittel zur Förderung der Leistungsberechtigten Auch für 2014 wurde ein auf die individuellen Bedarfe unserer Kunden und die voranstehend dargestellten Handlungsfelder abgestimmtes Budget für Eingliederungsleistungen geplant, welches den Grundsätzen von Wirkung und Wirtschaftlichkeit entspricht. Schwerpunkte sind dabei ein umfangreiches Portfolio im Bereich Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, die vorrangig Vermittlungshemmnisse unserer Kundschaft abbauen sollen. Hierfür sind Haushaltsmittel von circa 2 Mio. Euro. angesetzt. Ferner wurde der planerische Ansatz bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung im Vergleich zu den Ausgaben 2013 um 4,1 Prozent auf Euro erhöht. Für eine intensivere Einarbeitung am Arbeitsplatz, die aufgrund von Vermittlungshemmnissen über das normal übliche Maß hinausgeht, stehen potentiellen Arbeitgebern insgesamt Euro zur Verfügung, nachdem im vergangenen Jahr fast Euro hierfür verausgabt wurden. Um vor allem den jungen Menschen eine berufliche Perspektive anbieten zu können, investieren wir speziell in Maßnahmen für Jüngere rund 1,2 Mio. Euro. Die größten Positionen des Eingliederungstitels (EgT) sind im folgenden Schaubild dargestellt: Geplanter Instrumenten-Einsatz ("Instrumenten-Mix") 2014 Beschäftigung schaffende Maßnahmen (1,9%) Integrationsorientierte Instrumente (69,5%) u.a.: Förderung der beruflichen Weiterbildung ( ) Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung ( ) Eingliederungszuschüsse ( ) Förderung von Arbeitsverhältnissen ( ) Förderung aus dem Vermittlungsbudget ( ) u.a.: Berufsausbildung in außerbetriebl. Einrichtungen ( ) Ausbildungsbegleitende Hilfen ( ) Spezielle Maßnahmen für Jüngere (17,8%) Weitere Förderleistungen (0,3%) Berufliche Reha und Schwerbehinderten-Förderung (10,5%) 16

18 6.2 Förderungen außerhalb des Eingliederungstitels Neben den Mitteln des Eingliederungstitels stehen folgende Förderungsmöglichkeiten zur Verfügung: Förderungen nach dem Europäischen Sozialfonds (ESF) Für 2014 werden aus den regionalen Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds Euro zur Verfügung stehen. Diese sollen zum einen für Projekte in der Förderachse C 8.2 zur Stabilisierung von Lebensverhältnissen und Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsmarkt von Gruppen mit besonderen Vermittlungshemmnissen sowie für Projekte in der Förderachse B 4 im Rahmen einer Kooperation verschiedener Akteure zur Unterstützung von Jugendlichen eingesetzt werden. Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis ist hierbei mit rund Euro aktiv an der Kofinanzierung beteiligt Landesprogramm Gute und sichere Arbeit Passiv-/Aktiv- Transfer Das Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis beteiligt sich in Kooperation mit dem Landratsamt Rhein- Neckar-Kreis an dem Landesprogramm Gute und sichere Arbeit des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren in Baden-Württemberg. Für den Bereich des Rhein-Neckar-Kreises stehen Fördermittel für insgesamt 24 Arbeitsplätze zur Verfügung. Hiermit werden in kommunaler Trägerschaft eine Aufstockung der Förderung zum Arbeitsentgelt sowie eine sozialpädagogische Begleitung während des Arbeitsverhältnisses realisiert. Die Grundförderung des Arbeitsverhältnisses erfolgt durch eine Förderung nach 16e SGB II (Förderung von Arbeitsverhältnissen) aus dem Eingliederungsbudget. 17

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