Tue Gutes und rede darüber!

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1 Tue Gutes und rede darüber! Wie lässt sich familienbewusste Personalpolitik gewinnbringend nach innen und außen kommunizieren? Dokumentation des Workshops zwischen 13 und 16 Uhr Sofie Geisel, Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie Saarbrücken, 11. Februar 2015

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5 Warming up

6 Warming up: Wie genau kommunizieren Sie familienbewusste Personalpolitik?

7 1. Zum Überblick: Handlungsfelder und Instrumente familienbewusster Personalpolitik 2. Arbeitgebermarke Wie können sich familienbewusste Arbeitgeber präsentieren? 3. Interne und externe Kommunikation über Beruf und Familie vier Erfolgsfaktoren für Betriebe 7

8 Familienbewusste Personalpolitik funktioniert auf zwei Ebenen Beruf und Familie in der Unternehmenskultur verankern Geeignete Maßnahmen auswählen und umsetzen Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den strategischen Zielen des Unternehmens verankern in Führungsinstrumente einbauen (Leitlinien, Trainings ) zur gelebten Haltung im Unternehmen machen in die Unternehmenskommunikation aufnehmen Beschäftigte bei der Kinderbetreuung unterstützen Beschäftigte bei der Angehörigenpflege unterstützen Beschäftigten flexible Arbeits(zeit)möglichkeiten anbieten Beschäftigten mit Familie erfolgreichen (Wieder)einstieg ermöglichen 8

9 Was heißt Voraussetzungen schaffen und Maßnahmen umsetzen konkret? Einige Beispiele Voraussetzungen in der Software schaffen, z.b. Ausschreibung von Führungspositionen in Teilzeit Die neue Kita ist auf S. 1 im Geschäftsbericht Beruf und Familie ist Thema in Zielvereinbarungen mit Führungskräften und im Mitarbeitergespräch Beruf und Pflege ist Thema bei der Betriebsversammlung Sonderprogramm für Mitarbeiterkinder am Tag der offenen Tür Storchenwand im Foyer Väter bekommen Väterbriefe Freitags verschickt der und werden zum Chef eine Vorlesegeschichte Elternstammtisch eingeladen Elternzeitcafe in der Betriebskantine Pünktlich gehen wird im Unternehmen nicht mit kritischen Blicken geahndet Geeignete Maßnahmen umsetzen, z.b Betreuungszuschuss, Belegplätze Betriebliche Tagespflege, Eltern-Kind-Arbeitszimmer Ferienprogramme Ansprechpartner/in, Infoangebote zu Beruf und Pflege Kostenlose Beratungshotline Kooperation mit Beratungsstellen Flexible Arbeitszeitmodelle, Teilzeit, reduzierte Vollzeit Mobiles Arbeiten Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Pausenregelungen Arbeitszeitkonten Gleitender Wiedereinstieg Kontakthalteprogramme (Aus)bildungs- und Karriereangebote für Einsteiger/innen und Rückkehrer/innen 9

10 Allerdings: Nur ein guter Arbeitgeber zu sein reicht nicht, man muss auch über sich reden! 10

11 Um über sich als guten Arbeitgeber reden zu können hilft eine Arbeitgebermarke Eine Arbeitgebermarke entwickelt man vor allem, um sich klar zu werden, wie man sich als Unternehmen seinen (künftigen) Beschäftigten gegenüber verhält bzw. verhalten will (Werte, Unternehmenskultur) die Persönlichkeit eines Unternehmens als Arbeitgeber zu sichtbar zu machen (Attraktivität)...sich als Arbeitgeber gegenüber Wettbewerbern abzugrenzen ( Employer-USP, Image) Definition Arbeitgebermarke Identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Positionierung als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber. Aus Unternehmensmarke abgeleitet Entwicklung, Umsetzung und Messung der Arbeitgebermarke zielen auf Mitarbeitergewinnung und -bindung, Leistungsbereitschaft und Unternehmenskultur Verbesserung des Unternehmensimages Quellen: Deutsche Employer Branding Akademie 11

12 Familienfreundlichkeit in die Arbeitgebermarke integrieren, aber bewusst! Familienfreundlichkeit ist ein wichtiges Element, das die Arbeitgeberattraktivität eines Unternehmens nach innen und außen positiv stärken kann ABER! Unternehmen tun gut daran, zu definieren was sie darunter genau verstehen und wie sie das kommunizieren wollen! 12

13 Und: Vielfalt der Kommunikationsinstrumente nutzen, um sich als familienbewusster Arbeitgeber zu zeigen! Kanäle und Möglichkeiten, um sich als familienbewusstes Unternehmen darzustellen Nach außen Website des Unternehmens Mitarbeiter als Botschafter Mitarbeiten im Lokalen Bündnis Gütesiegel Imagebroschüre Bewerbungsgespräche Stellenanzeigen Jobmessen und -portale Soziale Netzwerke Nach innen Formelle und informelle Mitarbeitergespräch Betriebsfeste Schwarzes Brett, Intranet Mitarbeiterzeitung Betriebliche Ansprechpartner Mitarbeiterversammlungen Beschäftigtenbefragungen Plakataktionen 13

14 Erfolgsfaktor 1: Funktionierende interne Kommunikation, denn wahre Schönheit kommt von innen Erfolgreiche Kommunikation zu Beruf und Familie fängt bei der internen Kommunikation an DENN Was nach innen nicht gelebt wird, kann nicht ohne Schaden nach außen kommuniziert werden, Dabei sollte interne Kommunikation über Beruf und Familie durchdacht und nicht zufällig passieren, authentisch gestaltet werden, passende Anlässe nutzen, über verschiedene Medien stattfinden und Führungskräfte als Kommunikatoren einbinden. 14

15 Erfolgsfaktor 2: Beruf und Familie wird als strategischer Faktor für das Unternehmen interpretieren Wenn, dann richtig: Beruf und Familie wird als Teil der Wertschöpfung (Ziele!!) verstanden und kommuniziert, nicht unterschwellig am Rande, sondern offiziell Spitze des Unternehmens steht dahinter und versteht das Thema als Teil der Unternehmensstrategie bzw. der Unternehmenskultur Was das Unternehmen unter familienbewusst versteht und lebt, ist durchdacht, formuliert und common sense im Unternehmen Die Positionierung nach innen und außen als familienbewusstes Unternehmen wird in ihrer Wirksamkeit für die Wertschöpfung evaluiert. 15

16 Erfolgsfaktor 3: Zielgruppen im Blick haben, denn Kommunikation will Menschen ansprechen Nicht alle (potenziellen) Beschäftigten verstehen unter Vereinbarkeit von Beruf und Familie das Gleiche, daher Generationen und Geschlechter im Blick haben Angebote zur Vereinbarkeit nicht nur als Angebote für junge Mütter formulieren und bebildern Bedenken, dass Bedürfnisse bestimmter Zielgruppen vielfältiger sind als man häufig erwartet (Stichwort Generation Y) Beim Rekrutieren auch mal um die Ecke denken (z.b. Partner/innen von Zuziehenden und Zuwandernden können auch Zielgruppen einer familienbewussten Personalpolitik sein) 16

17 Erfolgsfaktor 4: Gerade beim Personalmarketing neue Wege wagen denn hier liegen schlummernde Potenziale Mehr Vielfalt und Kreativität bei der Konzeption von Karrieremodellen, Anforderungsprofilen und Stellenanzeigen, z.b. Führungspositionen in alternativen Arbeitszeitmodellen Karriereförderung für die Post-Rush-Hour Social Skills und Elternkompetenzen erwähnen ( Wer führt erfolgreich ein kleines Familienunternehmen? ) Programme für Wiedereinsteiger/innen und Berufsrückkehrer/innen Quereinsteiger/innen willkommen 17

18 Stellenausschreibungen mal anders: z.b. das Senior Traineeprogramm der Firma Lanxess 18

19 Und natürlich auch 19

20 Kommunikation zu Beruf und Familie: Es gibt viele Beispiele für interessante Maßnahmen Quelle: Sick GmbH 20

21 Kommunikation zu Beruf und Familie: Es gibt viele Beispiele für interessante Maßnahmen Quelle: Telekom AG 21

22 Kommunikation zu Beruf und Familie: Es gibt viele Beispiele für interessante Maßnahmen Quelle: Filtrak Brandt GmbH 22

23 Beispielanalyse: Wie wirken die Bilder auf Sie?

24 Beispielanalyse: Wie wirken die Bilder auf Sie?

25 Beispielanalyse: Wie wirken die Bilder auf Sie?

26 Gruppenarbeit Aufgabenstellung

27 Gruppenarbeit (1)

28 Gruppenarbeit (2)

29 Gruppenarbeit (2)

30 Gruppenarbeit (3)

31 Feedback: Was bleibt bei Ihnen hängen?

32 Kleine Checkliste zum Schluss

33 Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Netzwerkbüro Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie Telefon: 030 / Internet: 33

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