digimonitor Der IGEM-digiMONITOR 2014 Informationen zur Nutzung und Verbreitung der digitalen Medien

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1 digimonitor Der IGEM-digiMONITOR 2014 Informationen zur Nutzung und Verbreitung der digitalen Medien

2 Die Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM Die IGEM bietet allen Anbietern und Abnehmern von Werbeplätzen in elektronischen Medien und im Internet eine Plattform für Kontaktpflege, Know-how-Transfer und Interessenvertretung der Branche an. Vertreten sind alle relevanten Geschäftspartner im Bereich der elektronischen Medien. Dazu gehören praktisch alle Mediaagenturen, Vermarkter aller TV-Programme mit Werbung für die Schweiz, private Schweizer TV-Veranstalter, private Schweizer Radioveranstalter, Vermittler von Radiound Fernsehwerbezeit, Kinovermarkter, Datenverbreiter sowie Marktforschungsfirmen. Das aktuelle Mitgliederverzeichnis ist auf zu finden. Die IGEM setzt sich ein für vielfältige und liberale Möglichkeiten der kommerziellen Kommunikation in den elektronischen und interaktiven Medien. Sie unterstützt alle Projekte und Werbeplattformen, die im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zur Vielfalt der elektronischen Medienlandschaft beitragen. Die IGEM setzt sich ein für die Qualität und Transparenz von Daten zum Verhalten von Nutzern elektronischer und interaktiver Medien und fördert deren Erhebung, Beschaffung und Verwertung. Sie hat Ziele formuliert, wie sich die Nutzungsforschung entwickeln soll. Die IGEM beschafft Informationen über die Entwicklung der Kommunikationstechnologie und ihre Auswirkungen auf die kommerzielle Kommunikation und stellt sie ihren Mitgliedern zur Verfügung. Die IGEM unterstützt die Trennung von Werbung und redaktionellen Inhalten, lehnt aber inhaltliche und zeitliche Restriktionen sowie formale Einschränkungen bezüglich Gestaltung und Anordnung von Werbung für frei gehandelte Produkte und Dienstleistungen ab.

3 Der IGEM-digiMONITOR ist echt bevölkerungsrepräsentativ Der IGEM-digiMONITOR wurde 2014 von der AG für Werbemedienforschung WEMF im Auftrag der IGEM erstmals durchgeführt. Er gibt Auskunft über die Nutzung von Unterhaltungs- und Kommunikationsgeräten in der deutschen und französischen Schweiz. Als einzige Studie mit diesen spezifischen Inhalten ist der IGEM-digiMONITOR repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren inklusive Offliner und Personen in Haushalten ohne (eingetragenen) Festnetzanschluss. Fragebogen aus der Praxis Der Fragebogen wurde von einer Arbeitsgruppe der IGEM in Zusammenarbeit mit der WEMF entwickelt. Die Mitglieder bringen eine reiche Erfahrung aus ihrem Arbeitsbereich mit und kennen sich auch in der Marktforschung aus. Den ersten Fragebogen entwickelt haben: Jella Hoffmann, Leiterin Product Management, WEMF Roland Kopf, Leiter Research, Publisuisse Mirko Marr, Head of Research, Goldbach Media Andreas Weiss, Strategic Resources Director, ZenithOptimedia Ueli Custer, Geschäftsführer IGEM Zugang zu den Studienergebnissen für IGEM-Mitglieder Die Studienresultate stehen für IGEM-Mitglieder in Form eines Standard- Reports auf der Website der IGEM (www.igem.ch) kostenlos zum Download bereit. Der Tabellenreport enthält Auswertungen über alle Themengebiete in der Deutsch- und Westschweiz nach den soziodemographischen Kriterien Sprachregion, Geschlecht, Alter, Erwerbstätigkeit, Bildung, Haushalteinkommen und Haushaltführung. Zusätzlich stehen die Daten des IGEM-digiMONITORS über das WEMF- Auswertungstool NEXT>LEVEL zum Preis von CHF 800. exkl. MwSt. zur Verfügung. Es erlaubt beliebige Auswertungsmöglichkeiten. Die Tool- Lizenz kann bei der IGEM-Geschäftsstelle angefordert werden. Zugang zu den Studienergebnissen für Nicht-Mitglieder Nicht-IGEM-Mitglieder können die Studie bei der IGEM-Geschäftsstelle beziehen Die gesamte Studie kostet für Nicht-IGEM- Firmen inkl. Datenzugang über das WEMF-Auswertungstool NEXT>LEVEL jährlich CHF exkl. MwSt. Themengebiete Mediennutzung allgemein und über TV-Gerät Radio-Gerät Desktop-Computer/Laptop Smartphone Tablet Der Inhalt des IGEM-digiMONITORS im Detail 1. Nutzung von TV-Programmen, Radioprogrammen, Internet und sozialen Netzwerken im Allgemeinen 2. Fernsehnutzung: Nutzungsort, Häufigkeit von zeitversetzter Nutzung und Second-Screen-Nutzung, Nutzungshäufigkeit von bezahlten Zusatzangeboten, Nutzung von Internetinhalten via TV-Gerät, Häufigkeit der Teletextnutzung 3. Radionutzung: Nutzungsort, Häufigkeit von zeitversetzter Nutzung (Podcast), Häufigkeit von Nutzung über Kopfhörer, Nutzung von klassischen Radiogeräten, genutzte und am häufigsten genutzte Empfangswege über klassische Radiogeräte 4. Desktop-PC bzw. Laptop/Notebook: Nutzungshäufigkeit, Nutzungsort von Laptop/Notebook, Aktivitäten im Internet, Häufigkeit der Nutzung von TV-Programmen live oder zeitversetzt, Gründe für Nutzung von TV-Programmen über PC/Laptop, Häufigkeit der Bewegtbildnutzung, Häufigkeit des Radiohörens 5. Smartphones: Nutzungshäufigkeit, Nutzungsort, Aktivitäten im Internet, Häufigkeit der Nutzung von TV-Programmen live oder zeitversetzt, Gründe für Nutzung von TV-Programmen über das Smartphone, Häufigkeit der Bewegtbildnutzung, Häufigkeit des Radiohörens, Zugang zu Internetinhalten via App oder Browser, Nutzung von Spielen, Betriebssystem 6. Tablet PC: Nutzungshäufigkeit, Nutzungsort, Aktivitäten im Internet, Häufigkeit der Nutzung von TV-Programmen live oder zeitversetzt, Gründe für Nutzung von TV-Programmen über das Tablet, Häufigkeit der Bewegtbildnutzung, Häufigkeit des Radiohörens, Zugang zu Internetinhalten via App oder Browser, Nutzung von Spielen, Betriebssystem, Art des Zugangs zum Internet (WLAN oder Mobiltelefonnetz und WLAN) 7. Beliebtestes Gerät für die Nutzung von Fernseh- oder Radioinhalten

4 Die wichtigsten Erkenntnisse Internet ist der am häufigsten genutzte Kanal Internet Radiohören Fernsehen Smartphone Anteil in % an der Bevölkerung ab 15 Jahren in der Deutsch- und Westschweiz Zeitversetztes Fernsehen wird zur Gewohnheit Fast 40 Prozent der Bevölkerung sieht mindestens einmal pro Woche zeitversetzt fern. Fast ein Viertel tut dies gelegentlich über einen Desktop-PC oder ein Laptop. Smartphone und Tablet werden deutlich weniger für das zeitversetzte Fernsehen genutzt. Wenn doch, geben die Tabletnutzer am häufigsten an, dass sie dies tun, weil sie kein TV-Gerät besitzen oder weil es durch eine andere Person im Haushalt besetzt ist. Beliebter Second Screen Inzwischen sagen mehr als die Hälfte der Fernsehzuschauer, dass sie mindestens gelegentlich während des Fernsehens einen zweiten Bildschirm nutzen. Ein Fünftel aller TV-Zuschauer und zwei Fünftel der Jungen tun dies sogar mindestens täglich. Dabei nutzen sie aber öfter Inhalte, die mit dem laufenden Fernsehprogramm nichts zu tun haben. Internet wird via TV-Gerät noch wenig genutzt Nur gerade knapp zwölf Prozent derjenigen, die über ein TV-Gerät fernsehen, nutzen darauf mindestens gelegentlich Internet-Inhalte. Das ist deutlich weniger als aufgrund der aktuellen Verbreitung von sogenannten Smart-TVs technisch möglich wäre. YouTube ist grösstes Soziales Netzwerk Fast zwei Drittel der Bevölkerung nutzen mindestens gelegentlich YouTube. Dahinter folgen WhatsApp, Facebook und Google+. Bei Leuten im Alter zwischen 15 und 34 Jahren nutzen neun von zehn mindestens gelegentlich YouTube, WhatsApp liegt nur knapp dahinter. Bei Personen ab 55 Jahren kommt YouTube dagegen nur noch auf knapp 31 Prozent. WhatsApp und Facebook liegen hier gleichauf, und Google+ liegt bereits deutlich abgeschlagen auf dem vierten Rang. Google+ ist in der Westschweiz übrigens stationärer Computer Laptop oder Notebook Tablet Teletext deutlich beliebter als in der Deutschschweiz. Das vor allem in Journalistenkreisen beliebte Twitter-Netzwerk wird nur gerade von 10 Prozent der Bevölkerung mindestens gelegentlich genutzt, mit einem signifikanten Überhang bei Männern und Jungen. LinkedIn führt bei den Business-Netzwerken Bei den Business-Netzwerken liegt LinkedIn in der Gesamtbevölkerung mit 12,5 Prozent gelegentlichen Nutzern klar vor Xing. Dies gilt auch für die einzelnen Altersgruppen. Dort sind die Werte im mittleren Alterssegment mit Abstand am höchsten. Signifikant höher liegen sie auch bei Personen mit hoher Schulbildung. Radio wird unterwegs mehr gehört als anderswo Mehr als vier von fünf Radiohörern tun dies mindestens gelegentlich unterwegs im Auto oder zu Fuss. Zuhause hören dagegen «nur» 78 Prozent gelegentlich Radio. Frauen, Nicht Berufstätige und ältere Personen hören dagegen am häufigsten zuhause Radio. Die Nutzung im ÖV ist bei den Jungen deutlich beliebter als bei allen Radiohörern insgesamt. Über ein Viertel hört am häufigsten digital Radio Geht es um die am häufigsten genutzte Empfangsmöglichkeit, liegt das analoge UKW mit gut drei Vierteln aller Radiohörer, die das über ein konventionelles Radiogerät tun, nach wie vor vorne. Aber immerhin fast 25 Prozent hören am häufigsten über DAB/DAB+ und 5 Prozent über Online-Streaming. Smartphone: ios klar vor Android 45 Prozent aller Smartphonenutzer verwenden am häufigsten ein Gerät mit ios, also ein iphone. Android liegt mit 34 Prozent klar dahinter. Bei den Jungen beträgt der Vorsprung des iphones allerdings nur knapp drei Prozentpunkte, bei den über 55-Jährigen dagegen über 15. Andere Betriebssysteme spielen mit 6 Prozent praktisch keine Rolle. Rund 15 Prozent wissen allerdings nicht, welches Betriebssystem ihr Smartphone hat, in der Westschweiz sind es sogar doppelt so viele. Tablet ist ein Heimgerät Entgegen den Erwartungen werden Tablets zu über 90 Prozent (auch) zu Hause genutzt. Unterwegs kommt dagegen keiner der möglichen Benutzungsorte auf Werte von über 20 Prozent. Es ist deshalb folgerichtig, dass nur ein kleiner Teil aller Tablets mit einer SIM-Karte ausgerüstet ist. Ob mit oder ohne SIM-Karte Apple ist bei den Tablets klarer Marktführer.

5 Impressum Studienherausgeber IGEM c/o Ueli Custer Erlenweg 13 CH-4514 Lommiswil T F in Zusammenarbeit mit der WEMF AG für Werbemedienforschung Gestaltung und Druck Für die Übernahme der entsprechenden Kosten bedankt sich die IGEM bei und

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