5. Wie wird im Experiment die interessierende, vom Versuchsleiter gemessene Variable bezeichnet?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "5. Wie wird im Experiment die interessierende, vom Versuchsleiter gemessene Variable bezeichnet?"

Transkript

1 Bei jeder Frage ist mindestens eine Antwort anzukreuzen. Es können mehrere Antwortalternativen richtig sein. Die Frage gilt nur dann als richtig beantwortet, wenn alle richtigen Alternativen angekreuzt wurden und keine der falschen. Für jede richtig beantwortete Frage wird ein Punkt vergeben. 1. Worin unterscheidet sich die wissenschaftliche Psychologie von der Alltagspsychologie? a.) Die wissenschaftliche Psychologie überprüft Behauptungen systematisch und methodisch kontrolliert. b.) Hypothesen aus der Alltagspsychologie sind generell falsch. c.) Wissenschaftliche Hypothesen sind Widerspruchsfrei. d.) Die Alltagspsychologie verfügt meist nicht über geeignete Methoden zur Prüfung ihrer Behauptungen. 2. Welche der folgenden Hypothesen ist/sind (eine) existentielle Hypothese(n)? a.) Es gibt Menschen, die den Logarithmus vierstelliger Zahlen im Kopf ausrechnen können. b.) Zwei Prozent der Bevölkerung können den Logarithmus vierstelliger Zahlen im Kopf ausrechnen. c.) Die mathematischen Fähigkeiten von AbiturientInnen in Hamburg sind besser als die von bayrischen AbiturientInnen. d.) Mädchen und Jungen in der ersten Klasse haben die gleichen mathematischen Fähigkeiten. 3. Was ist eine Moderatorvariable? a.) Eine Variable, die den Zusammenhang zwischen zwei unabhängigen Variablen erklärt. b.) Eine Variable, deren Auswirkung auf andere Variablen im Experiment überprüft werden soll. c.) Eine Variable, die den Zusammenhang zwischen einer unabhängigen und einer abhängigen Variable beeinflusst. d.) Eine Variable, deren Einfluss überprüft werden soll. 4. Wann ist die Externe Validität hoch? a.) Wenn die Untersuchungsergebnisse auf andere, vergleichbare Personen, Orte oder Situationen generalisierbar sind. b.) Wenn die Untersuchungsergebnisse eine kausale Interpretation erlauben. c.) Wenn die Untersuchungsergebnisse eindeutig für oder gegen die Hypothese sprechen. d.) Wenn die Untersuchungsergebnisse mit dem derzeitigen Stand der Forschung vereinbar sind. 5. Wie wird im Experiment die interessierende, vom Versuchsleiter gemessene Variable bezeichnet? a.) Unabhängige Variable b.) Abhängige Variable c.) Moderatorvariable d.) Organismusvariable

2 6. Wie heißt der Versuchsaufbau in dem der Versuchsleiter die optimale Kontrolle über unabhängige Variablen und Störvariablen hat? a.) Feldstudie b.) Laborexperiment c.) Erkundungsexperiment d.) Quasiexperiment 7. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um Ursache-Wirkungszusammenhänge (Kausalität) in einem Experiment untersuchen zu können? a.) Gezielte Manipulation der Unabhängigen Variablen. b.) Unabhängige Gruppen untersuchen. c.) Experimentator manipuliert abhängige Variablen. d.) Keine Konfundierung von Störvariablen und unabhängigen Variablen. 8. In einem Experiment sollen Versuchspersonen zwei experimentellen Gruppen zugeteilt werden. Wann würden Sie eine Parallelisierung von Versuchspersonen einer Randomisierung vorziehen? a.) Wenn die Störvariablen der Versuchspersonen einfach gemessen werden können. b.) Wenn mögliche Störvariablen der Versuchspersonen vor Beginn des Experiments nicht bekannt sind. c.) Bei kleinen Stichproben. d.) Bei großen Stichproben. 9. Eine Psychologiestudentin rekrutiert für ihre Bachelorarbeit Versuchspersonen durch einen Aushang am Schwarzen Brett des Instituts. Welche Art von Stichprobe zieht sie? a.) Zufallsstichprobe b.) Gesicherte Stichprobe c.) Anfallende Stichprobe d.) Quotenstichprobe 10. Angenommen das Geschlecht des Versuchsleiters hätte einen Einfluss auf die Leistung der Versuchspersonen in einem Experiment. Die Studienleiterin entscheidet sich deshalb, nur weibliche Versuchsleiterinnen einzusetzen. Welche Technik zur Kontrolle der Störvariable Geschlecht des Versuchsleiters hat sie gewählt. a.) Elimination b.) Konstanthalten c.) Zufallsvariation d.) Parallelisieren 11. Welche(r) der folgenden Punkte soll(en) im Methodenteil eines experimentellen Berichts beschrieben werden. a.) Stichprobe b.) Verwendete Geräte c.) Versuchsdurchführung d.) Relevante Studien anderer Autoren

3 12. Bei welchen der folgenden Skalenniveaus sind Unterscheidungen von größer und kleiner möglich? a.) Verhältnisskala b.) Nominalskala c.) Ordinalskala d.) Intervallskala 13. Eine signifikante Interaktion zwischen zwei Faktoren in einem mehrfaktoriellen Versuchsplan bedeutet... a.) dass beide Faktoren additiv wirken. b.) dass die Wirkung eines Faktors auf die abhängige Variable von der Ausprägung der anderen Faktoren abhängt. c.) dass die beiden Faktoren sich in ihrem Einfluss auf die abhängige Variable gegenseitig aufheben. d.) dass keiner der beiden Haupteffekte signifikant werden kann. 14. Welche Störvariable(n) kann man durch die Kontrolle von Positionseffekten neutralisieren? a.) Ermüdung b.) Übungseffekte c.) Testangst d.) Soziale Erwünschtheit 15. Mit welcher(n) Methode(n) kann man Versuchsleiter-Erwartungseffekte reduzieren? a.) Doppelblindversuch b.) Spiegelbildmethode c.) Standardisieren der Versuchsbedingungen d.) Keine der genannten Methoden ist geeignet 16. Im Gegensatz zu einem Experiment ist (sind) bei einem Quasi-Experiment folgende Bedingung(en) nicht erfüllt: a.) Das Vorhandensein einer Kontrollgruppe. b.) Die systematische Variation mindestens einer unabhängigen Variable. c.) Die Kontrolle relevanter Störvariablen. d.) Die Operationalisierung der abhängigen Variable. 17. Welche Aussage(n) über ethische Richtlinien in der psychologischen Forschung ist/sind richtig? a.) Es existieren keine spezifischen Richtlinien für die psychologische Forschung in Deutschland. b.) Sie werden von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und dem Berufsverband Deutscher Psychologen verfasst. c.) Sie verbieten generell die Täuschung von Versuchspersonen. d.) Sie verbieten die Zahlung einer Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an psychologischen Studien.

4 18. Dadurch, dass die Versuchsperson weiß, dass sie Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung ist, kann es zu Verzerrungen der Daten kommen. Wie nennt man dieses Phänomen? a.) Reaktivität b.) Halo-Effekt c.) Rosenthal-Effekt d.) Reliabilität 19. Bei welcher(n) Form(en) der psychologischen Datenerhebung werden Ergebnisstichproben festgelegt? a.) Bei psychologischen Tests. b.) Bei computergestützten Messungen. c.) Bei Befragungen. d.) Bei keiner der genannten Datenerhebungsmethoden. 20. Welche(s) der folgenden Merkmale ist/sind stetig? a.) Nationalität b.) Geschlecht c.) Religionszugehörigkeit d.) Keines der genannten Merkmale. 21. Wie nennt man das folgende Item eines Fragebogens? Wie schätzen Sie Ihren Schlaf der letzten Nacht ein? gar nicht erholsam sehr erholsam a.) Semantisches Differential b.) Unipolare Ratingskala c.) Bipolare Ratingskala d.) Offenes Item 22. Was gibt die Trennschärfe eines Tests an? a.) Wie viele Versuchspersonen dieses Item richtig beantwortet haben. b.) Wie objektiv das Item ein Merkmal misst. c.) Wie hoch das Item bei einer Wiederholungsmessung mit sich selbst korreliert. d.) Wie gut das Item den Gesamttestwert repräsentiert. 23. Um den Einfluss von Schmerz auf aggressives Verhalten zu untersuchen wurde folgendes Experiment durchgeführt: Versuchspersonen mussten ihre Hand zehn Minuten in einen Wasserbehälter tauchen. Frauen zwischen 20 und 40 Jahren wurden der Experimentalgruppe zugeteilt, die ihre Hände in Eiswasser tauchen musste (Schmerzreiz). Männer zwischen 20 und 40 Jahren wurden der Kontrollgruppe zugeteilt, die ihre Hände in wohltemperiertes Wasser tauchen musste (kein Schmerzreiz). Anschließend sollten sie einen Mitarbeiter der Versuchsleiters während einer Aufgabe belohnen oder bestrafen. Das Ausmaß der Bestrafung diente als Maß der Aggressivität der Versuchsperson. Welche Variablen sind in diesem Experiment konfundiert? a.) Aggressivität und Schmerz

5 b.) Geschlecht und Alter c.) Schmerz und Geschlecht d.) Aggressivität und Alter 24. Welche(n) Vorteil(e) hat eine schriftliche Instruktion gegenüber einer mündlichen Instruktion? a.) Höherer Grad der Standardisierung. b.) Man ist sicher, dass die Versuchsperson alles verstanden hat. c.) Alle Versuchspersonen lesen gleich schnell. d.) Es gibt keinen Vorteil einer schriftlichen Instruktion. Teil II: Offene Fragen ~ Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen. Lesen Sie sich die Fragen gut durch, gehen Sie auf jeden Teil der Frage ein und stellen Sie die wesentlichen Aspekte deutlich heraus. 1. In einer Studie soll untersucht werden, wie sich Stress auf die Konzentrationsleistung auswirkt. Beschreiben Sie zwei verschieden Möglichkeiten, wie der Begriff Stress dieser Studie operationalisiert werden könnte? (2 Punkte) 2. Nennen und erklären Sie zwei mögliche Gefährdungen der internen Validität eines Experiments. Schlagen Sie dann zu jeder dieser Gefährdungen eine Maßnahme vor, wie diese reduziert oder ausgeschaltet werden können. (4 Punkte) 3. Ein Wissenschaftler behauptet seine neu entwickelte Therapie X gegen Spinnenphobie sei erfolgreicher, als die bisher angewandte Therapie Y. Um dies zu überprüfen teilt er Patienten mit einer Spinnenphobie zufällig entweder Therapie X oder Therapie Y zu. Vor und nach der Therapie wird das Ausmaß der Phobie mit einem Fragebogen erfasst. a.) Nennen Sie die abhängigen und unabhängigen Variablen in diesem Experiment. b.) Zeichnen Sie einen Versuchsplan. c.) Formulieren Sie eine statistische Nullhypothese und Alternativhypothese. (3 Punkte) 4. In einem Betrieb wurde die Auswirkung verschiedener Schichtzeiten auf die Arbeitsleistung gemessen. Dazu wurden sowohl alle Auszubildenden als auch alle erfahrenen Arbeiter einmal in der Nachtschicht, einmal in der Vormittagsschicht und einmal in der Nachmittagsschicht untersucht. Die Abbildung zeigt ein (fiktives) Ergebnis der Studie. a.) Wie viele Faktoren hat dieses Experiment? Benennen Sie diese. b.) Fassen Sie die Ergebnisse in Worte und verwenden Sie dazu die Begriffe Haupteffekt und/oder Interaktion. Beschreiben Sie die Ergebnisse zusätzlich so, dass ein Laie sie versteht. c.) Was würden Sie dem Betriebsleiter anhand dieser Ergebnisse raten? (3 Punkte)

6 50 Arbeitsleistung vormittags nachmittags nachts 0 Auszubildende erfahrene Arbeiter 5. Nennen Sie jeweils zwei Vor- und Nachteile einer Datenerhebung im Internet. (2 Punkte)

Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13. Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15

Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13. Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15 5 Inhalt Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13 Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15 1.1 Alltagspsychologie und wissenschaftliche Psychologie 15 1.2 Sammlung von Tatsachenwissen Erforschung von Gesetzmäßigkeiten

Mehr

Das psychologische Experiment: Eine Einführung

Das psychologische Experiment: Eine Einführung Oswald Huber Das psychologische Experiment: Eine Einführung Mit dreiundfünfzig Cartoons aus der Feder des Autors 4. Auflage Verlag Hans Huber Inhalt Vorwort 11 Vorwort zur 3. Auflage 12 Einleitung 13 Kapitel

Mehr

Studiendesign/ Evaluierungsdesign

Studiendesign/ Evaluierungsdesign Jennifer Ziegert Studiendesign/ Evaluierungsdesign Praxisprojekt: Nutzerorientierte Evaluierung von Visualisierungen in Daffodil mittels Eyetracker Warum Studien /Evaluierungsdesign Das Design einer Untersuchung

Mehr

Forschungsmethoden: Definition

Forschungsmethoden: Definition Forschungsmethoden: Definition Unter Forschungsmethoden versteht man die generelle Vorgehensweise beim Aufstellen der Fragestellung, bei der Planung, der Durchführung und der Auswertung einer Untersuchung.

Mehr

Methodenlehre. Vorlesung 5. Prof. Dr. Björn Rasch, Cognitive Biopsychology and Methods University of Fribourg

Methodenlehre. Vorlesung 5. Prof. Dr. Björn Rasch, Cognitive Biopsychology and Methods University of Fribourg Methodenlehre Vorlesung 5 Prof. Dr., Cognitive Biopsychology and Methods University of Fribourg 1 Methodenlehre I Woche Datum Thema 1 FQ 20.2.13 Einführung, Verteilung der Termine 1 25.9.13 Psychologie

Mehr

Das wissenschaftliche Experiment. Tutorium: Medizinische Psychologie Frank Weiss-Motz WS 2004/05

Das wissenschaftliche Experiment. Tutorium: Medizinische Psychologie Frank Weiss-Motz WS 2004/05 Das wissenschaftliche Experiment Tutorium: Medizinische Psychologie Frank Weiss-Motz WS 2004/05 Stör- und Moderatorvariablen Oft übt nicht nur die UV einen Einfluss auf die AV aus, sondern weitere dritte

Mehr

Interventionsstudien Designprinzipien und mögliche Probleme aus methodischer Sicht

Interventionsstudien Designprinzipien und mögliche Probleme aus methodischer Sicht Interventionsstudien Designprinzipien und mögliche Probleme aus methodischer Sicht PD Dr. Sieghard Beller Institut für Psychologie, Universität Freiburg 22. Juli 2009 PH Weingarten Ziele von Interventionsstudien

Mehr

Gestaltungsempfehlungen

Gestaltungsempfehlungen Professur E-Learning und Neue Medien Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Lehren und Lernen mit Medien I Gestaltungsempfehlungen Überblick Auswahl der Empfehlungen Gestaltungseffekte Empirische

Mehr

Beobachtung und Experiment I

Beobachtung und Experiment I Beobachtung und Experiment I Methodologie der Psychologie Thomas Schmidt & Lena Frank Wintersemester 2003/2004 Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie Uni Göttingen Literatur: Myers, D.G. (1993). Social

Mehr

Glossar. Cause of Effects Behandelt die Ursache von Auswirkungen. Debriefing Vorgang der Nachbesprechung der experimentellen Untersuchung.

Glossar. Cause of Effects Behandelt die Ursache von Auswirkungen. Debriefing Vorgang der Nachbesprechung der experimentellen Untersuchung. Abhängige Variable Die zu untersuchende Variable, die von den unabhängigen Variablen in ihrer Ausprägung verändert und beeinflusst wird (siehe auch unabhängige Variable). Between-Subjects-Design Wenn die

Mehr

5. Untersuchungsdesigns

5. Untersuchungsdesigns Dr. habil. Rüdiger Jacob Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung Vorlesung mit Diskussion 5. Untersuchungsdesigns Experimente als Instrument zur Prüfung von Kausalität Kohortenstudien, Fall-Kontroll-Studien,

Mehr

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Hypothesen. Fragestellung. Adrian Schwaninger & Stefan Michel

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Hypothesen. Fragestellung. Adrian Schwaninger & Stefan Michel Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie Adrian Schwaninger & Stefan Michel Einführung ins Experimentieren 1. Fragestellung und Hypothesen 2. Variablen und Operationalisierung und Weitere Variablen

Mehr

Rating-Skalen: Definition

Rating-Skalen: Definition Rating-Skalen: Definition Rating-Skalen dienen dazu, einen Gegenstand (z.b. sich selbst) hinsichtlich eines bestimmten Merkmals (z.b. Schüchternheit) zu beurteilen. Rating-Skalen geben (gleich große) markierte

Mehr

Florian Frötscher und Demet Özçetin

Florian Frötscher und Demet Özçetin Statistische Tests in der Mehrsprachigkeitsforschung Aufgaben, Anforderungen, Probleme. Florian Frötscher und Demet Özçetin florian.froetscher@uni-hamburg.de SFB 538 Mehrsprachigkeit Max-Brauer-Allee 60

Mehr

Experimentelle Hypothesenprüfung

Experimentelle Hypothesenprüfung Experimentelle Hypothesenprüfung Grundlagen für das experimentalpsychologische Praktikum Prof. Dr. Gerhard Meyer 1 Basisliteratur: Walter Hussy & Anita Jain Experimentelle Hypothesenprüfung in der Psychologie

Mehr

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Überlegungen zum exp. Design. Adrian Schwaninger & Stefan Michel

Einführung ins Experimentieren. Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie. Überlegungen zum exp. Design. Adrian Schwaninger & Stefan Michel Methodenpropädeutikum II Allgemeine Psychologie Adrian Schwaninger & Stefan Michel Einführung ins Experimentieren 1. Fragestellung und Hypothesen 2. Variablen und Operationalisierung UV und Störvariablen

Mehr

Grundlagen der Inferenzstatistik

Grundlagen der Inferenzstatistik Grundlagen der Inferenzstatistik (Induktive Statistik oder schließende Statistik) Dr. Winfried Zinn 1 Deskriptive Statistik versus Inferenzstatistik Die Deskriptive Statistik stellt Kenngrößen zur Verfügung,

Mehr

Einführung in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Einführung in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens Einführung in Techniken wissenschaftlichen Arbeitens Hypothesen und Versuchspläne Julia Rodriguez Buritica Wissenschaftliche Mitarbeiterin AG Emotionspsychologie und affektive Neurowissenschaften Berlin

Mehr

Methodenlehreklausur 2/02 Name: 1. Bearbeitungszeit: 2 Stunden 30 Minuten. Teil I: Offenes Beispiel

Methodenlehreklausur 2/02 Name: 1. Bearbeitungszeit: 2 Stunden 30 Minuten. Teil I: Offenes Beispiel Methodenlehreklausur 2/02 Name: 1 Bearbeitungszeit: 2 Stunden 30 Minuten Teil I: Offenes Beispiel Hannover, B. (1997). Zur Entwicklung des geschlechtsrollenbezogenen Selbstkonzepts: Der Einfluss maskuliner

Mehr

Empirisches Praktikum

Empirisches Praktikum Beispielbild Empirisches Praktikum Einführung WiSe 2007/08 Ablauf Theoriestunden (je Fr. 9-13 Uhr) 26.10.07 Einführung in das experimentelle Arbeiten 2.11.07 Einführung in die EEG-Technik: Ableitung (Demo)

Mehr

18.04.2013. Prinzipien der Fragebogenkonstruktion. Allgemeine Bestandteile. Richtlinien zur Formulierung. Die 10 Gebote der Frageformulierung (II)

18.04.2013. Prinzipien der Fragebogenkonstruktion. Allgemeine Bestandteile. Richtlinien zur Formulierung. Die 10 Gebote der Frageformulierung (II) Prinzipien der Fragebogenkonstruktion Seminar: Patricia Lugert, Marcel Götze 17.04.2012 Medien-Bildung-Räume Inhalt Fragebogenerstellung Grundlagen Arten von Fragen Grundlegende Begriffe: Merkmal, Variable,

Mehr

in der Psychologie Experimentelle Hypothesenprüfung und Verlag für Psychologie von

in der Psychologie Experimentelle Hypothesenprüfung und Verlag für Psychologie von 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Experimentelle Hypothesenprüfung in der Psychologie von und Verlag

Mehr

Von der Untersuchungsfrage zu statistischen Hypothesen, und wie war das nochmal mit dem α- und

Von der Untersuchungsfrage zu statistischen Hypothesen, und wie war das nochmal mit dem α- und Von der Untersuchungsfrage zu statistischen Hypothesen, und wie war das nochmal mit dem α- und β-fehler? Sven Garbade Fakultät für Angewandte Psychologie SRH Hochschule Heidelberg sven.garbade@hochschule-heidelberg.de

Mehr

Psychologie im Alltag

Psychologie im Alltag Analysieren Sie drei Experimente zu prosozialem Verhalten. Psychologische Experimente haben nur dann einen wissenschaftlichen Aussagewert, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Wir haben die wichtigsten

Mehr

Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma

Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Erkundungsstudien / Explorationsstudien, z.b.: Erfassung der Geschlechterrollenvorstellungen von Jugendlichen Populationsbeschreibende Untersuchungen, z.b.:

Mehr

Messung von Veränderungen. Dr. Julia Kneer Universität des Saarlandes

Messung von Veränderungen. Dr. Julia Kneer Universität des Saarlandes von Veränderungen Dr. Julia Kneer Universität des Saarlandes Veränderungsmessung Veränderungsmessung kennzeichnet ein Teilgebiet der Methodenlehre, das direkt mit grundlegenden Fragestellungen der Psychologie

Mehr

Innerhalb eines Individuums, ein einzelnes Individuum betreffend Zwischen Individuen ablaufend; mehrere Individuen betreffend

Innerhalb eines Individuums, ein einzelnes Individuum betreffend Zwischen Individuen ablaufend; mehrere Individuen betreffend Einführung Kapitel 1 und 2 Forschungsansätze/ Grundbegriffe Behaviorismus Psychophysik befasst sich mit quantitativen Gesetzesbeziehungen zwischen physikalischen Reizen und den dadurch hervorgerufen Empfindungen

Mehr

Gestaltungsempfehlungen

Gestaltungsempfehlungen Gestaltungsempfehlungen Prof. Dr. Günter Daniel Rey 1 Überblick Auswahl der Empfehlungen Gestaltungseffekte Empirische Überprüfung Variablenarten Versuchspläne Beispiel eines Experimentes Statistische

Mehr

Forschungsdesigns und Untersuchungsformen

Forschungsdesigns und Untersuchungsformen Forschungsdesigns und Untersuchungsformen Ziel: Überprüfung von Hypothesen Experimentelle Anordnung: Überprüfung von Hypothesen kann als Experiment verstanden werden Verfahrensmöglichkeit zur Überprüfung

Mehr

Psycholinguistik. Definition: Psycholinguistik (synonym: Sprachpsychologie) erforscht das kognitive (mentale) System, das den Sprachgebrauch erlaubt.

Psycholinguistik. Definition: Psycholinguistik (synonym: Sprachpsychologie) erforscht das kognitive (mentale) System, das den Sprachgebrauch erlaubt. Psycholinguistik Definition: Psycholinguistik (synonym: Sprachpsychologie) erforscht das kognitive (mentale) System, das den Sprachgebrauch erlaubt. Teilgebiete der Psycholinguistik Können danach klassifiziert

Mehr

A Focus Theory of Normative Conduct: When Norms Do and Do Not Affect Behavior

A Focus Theory of Normative Conduct: When Norms Do and Do Not Affect Behavior A Focus Theory of Normative Conduct: When Norms Do and Do Not Affect Behavior C. A. Kallgren,, R. R. Reno & R. B. Cialdini 1 Gliederung 1) Theoretischer Hintergrund 2) Studie 1 3) Studie 2 4) Studie 3

Mehr

Untersuchungsdesign: 23.11.05

Untersuchungsdesign: 23.11.05 Untersuchungsdesign: 23.11.05 Seite 1! Ablauf Untersuchungsdesign! Beispiel! Kleine Übung! Diskussion zur Vorbereitung von Übung 2 Während Sie das Untersuchungsdesign festlegen, planen und bestimmen Sie:

Mehr

1. GEGENSTAND UND GRUNDBEGRIFFE DER STATISTIK

1. GEGENSTAND UND GRUNDBEGRIFFE DER STATISTIK 1 1. GEGENSTAND UND GRUNDBEGRIFFE DER STATISTIK 1.1 Gegenstand der Statistik Die Statistik stellt ein Instrumentarium bereit, um Informationen über die Realität oder Wirklichkeit verfügbar zu machen. Definition

Mehr

Auswertung mit dem Statistikprogramm SPSS: 30.11.05

Auswertung mit dem Statistikprogramm SPSS: 30.11.05 Auswertung mit dem Statistikprogramm SPSS: 30.11.05 Seite 1 Einführung SPSS Was ist eine Fragestellung? Beispiel Welche statistische Prozedur gehört zu welcher Hypothese? Statistische Berechnungen mit

Mehr

Intrinsisch motivierte Mitarbeiter als Erfolgsfaktor für das Ideenmanagement: Eine empirische Untersuchung

Intrinsisch motivierte Mitarbeiter als Erfolgsfaktor für das Ideenmanagement: Eine empirische Untersuchung Intrinsisch motivierte Mitarbeiter als Erfolgsfaktor für das Ideenmanagement: Eine empirische Untersuchung Bearbeitet von Martina Sümnig Erstauflage 2015. Taschenbuch. 176 S. Paperback ISBN 978 3 95485

Mehr

Elisabeth Raab-Steiner/Michael Benesch. Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS/PASW-Auswertung. 2., aktualisierte Auflage. facultas.

Elisabeth Raab-Steiner/Michael Benesch. Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS/PASW-Auswertung. 2., aktualisierte Auflage. facultas. Elisabeth Raab-Steiner/Michael Benesch Der Fragebogen Von der Forschungsidee zur SPSS/PASW-Auswertung 2., aktualisierte Auflage facultas.wuv Inhaltsverzeichnis 1 Elementare Definitionen 11 1.1 Deskriptive

Mehr

Das Psychologische Experiment

Das Psychologische Experiment Das Psychologische Experiment 1. Arten von Hypothesen Hypothesen Wissenschaftliche Psychologie befasst sich mit zwei Dingen: Sammlung von Tatsachenwissen Erforschung von Gesetzmäßigkeiten Sammlung von

Mehr

Teil I: Methoden der Politikwissenschaft

Teil I: Methoden der Politikwissenschaft Teil I: Methoden der Politikwissenschaft (50 Punkte) Gestellt sind sowohl Multiple Choice- als auch offene Fragen. Die offenen Fragen sind kurz und präzise in einem Satz bzw. mit den gesuchten Begriffen

Mehr

I - Kapitel 3: Die Grundidee des Experimentierens In diesem Kapitel will ich die wesentlichen Unterschiede zwischen experimenteller und nichtexperimenteller Forschung herausarbeiten, und die Grundideen

Mehr

Methodik für Linguisten

Methodik für Linguisten Claudia Methodik für Linguisten Eine Einführung in Statistik und Versuchsplanung narr VERLAG 1 Reisevorbereitungen und Wegweiser 2 Linguistik als empirische Wissenschaft 15 2.1 Karl Popper und der Falsifikationismus

Mehr

Abb. 30: Antwortprofil zum Statement Diese Kennzahl ist sinnvoll

Abb. 30: Antwortprofil zum Statement Diese Kennzahl ist sinnvoll Reklamationsquote Stornierungsquote Inkassoquote Customer-Lifetime-Value Hinsichtlich der obengenannten Kennzahlen bzw. Kontrollgrößen für die Neukundengewinnung wurden den befragten Unternehmen drei Statements

Mehr

Einfache Varianzanalyse für abhängige

Einfache Varianzanalyse für abhängige Einfache Varianzanalyse für abhängige Stichproben Wie beim t-test gibt es auch bei der VA eine Alternative für abhängige Stichproben. Anmerkung: Was man unter abhängigen Stichproben versteht und wie diese

Mehr

Tests und Experimente in der Psychologie

Tests und Experimente in der Psychologie Tests und Experimente in der Psychologie 1 Tests und Experimente in der Psychologie 1 Test und Experiment als paradigmatische Methoden der Psychologie Test und Experiment sind geradezu typisch für das

Mehr

VS PLUS

VS PLUS VS PLUS Zusatzinformationen zu Medien des VS Verlags Statistik I Deskriptive und Explorative Datenanalyse 2010 Übungsaufgaben und Lösungen Erkenntn nisgewinnung und Datenerhebung in der Psychologie [Übungsaufgaben

Mehr

Kurzer Leitfaden der Experimentalpsychologie

Kurzer Leitfaden der Experimentalpsychologie Viktor Sarris Siegbert Reiß Kurzer Leitfaden der Experimentalpsychologie PEARSON Studium ein Imprint von Pearson Education München Boston San Francisco Harlow, England Don Mills, Ontario Sydney Mexico

Mehr

10 Der statistische Test

10 Der statistische Test 10 Der statistische Test 10.1 Was soll ein statistischer Test? 10.2 Nullhypothese und Alternativen 10.3 Fehler 1. und 2. Art 10.4 Parametrische und nichtparametrische Tests 10.1 Was soll ein statistischer

Mehr

TEIL 4: FORSCHUNGSDESIGNS UND UNTERSUCHUNGSFORMEN

TEIL 4: FORSCHUNGSDESIGNS UND UNTERSUCHUNGSFORMEN TEIL 4: FORSCHUNGSDESIGNS UND UNTERSUCHUNGSFORMEN GLIEDERUNG Forschungsdesign Charakterisierung Grundbegriffe Verfahrensmöglichkeit Störfaktoren Graphische Darstellung Arten von Störfaktoren Techniken

Mehr

Klausuraufgaben für Probeklausur. 1.Die Zuverlässigkeit von Kodierern in der Inhaltsanalyse kann man berechnen.

Klausuraufgaben für Probeklausur. 1.Die Zuverlässigkeit von Kodierern in der Inhaltsanalyse kann man berechnen. A. Geschlossene Fragen Klausuraufgaben für Probeklausur 1.Die Zuverlässigkeit von Kodierern in der Inhaltsanalyse kann man berechnen. 2.Das Informationszentrum Sozialwissenschaften liefert die Rohdaten

Mehr

Leitfaden für das Erstellen eines Fragebogens

Leitfaden für das Erstellen eines Fragebogens Leitfaden für das Erstellen eines Fragebogens DI Thusnelda Reinisch-Rotheneder Quelle:www.2ask.net Fragebögen Noelle Neumann (1965): "Nicht der Interviewer muss schlau sein, sondern der Fragebogen." FRIEDRICHS

Mehr

3. Newsletter zur BGW-Studie Führung & Gesundheit in der Sozialwirtschaft (Stand 19.06.2014)

3. Newsletter zur BGW-Studie Führung & Gesundheit in der Sozialwirtschaft (Stand 19.06.2014) 3. Newsletter zur BGW-Studie Führung & Gesundheit in der Sozialwirtschaft (Stand 19.06.2014) Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt es nicht. Konrad Adenauer Liebe Teilnehmer und Interessierte

Mehr

12. Vergleich mehrerer Stichproben

12. Vergleich mehrerer Stichproben 12. Vergleich mehrerer Stichproben Dr. Antje Kiesel Institut für Angewandte Mathematik WS 2011/2012 Häufig wollen wir verschiedene Populationen, Verfahren, usw. miteinander vergleichen. Beipiel: Vergleich

Mehr

Unsystematische Störvariablen

Unsystematische Störvariablen wirken auf AV, variieren aber nicht mit UV haben keinen Einfluss auf Unterschiede zwischen den Bedingungen Unsystematische Störvariablen (Eid, Gollwitzer & Schmitt, 2010, S. 56f) Es gibt individuelle Unterschiede

Mehr

DOE am Beispiel Laserpointer

DOE am Beispiel Laserpointer DOE am Beispiel Laserpointer Swen Günther Ein wesentliches Ziel im Rahmen der Neuproduktentwicklung ist die aus Kundesicht bestmögliche, d.h. nutzenmaximale Konzeption des Produktes zu bestimmen (vgl.

Mehr

Schneeballverfahren 25.02.2005 Autor: Daniel Dupart

Schneeballverfahren 25.02.2005 Autor: Daniel Dupart Inhaltsverzeichnis Schneeballverfahren 25.02.2005 Autor: Daniel Dupart Inhaltsverzeichnis... - 1 - Was ist das Schneeballverfahren... - 1 - Auswahlverfahren... - 1 - Befragung... - 2 - Quotenverfahren...

Mehr

Der χ 2 -Test (Chiquadrat-Test)

Der χ 2 -Test (Chiquadrat-Test) Der χ 2 -Test (Chiquadrat-Test) Der Grundgedanke Mit den χ 2 -Methoden kann überprüft werden, ob sich die empirischen (im Experiment beobachteten) Häufigkeiten einer nominalen Variable systematisch von

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I

Sozialwissenschaftliche Methoden I Sozialwissenschaftliche Methoden I 4. Grundlagen der empirischen Sozialforschung Wintersemester 2008/09 Jr.-Prof. Dr. Thomas Behrends Internationales Institut für Management ABWL, insb. Personal und Organisation

Mehr

Grundlagen empirische Sozialforschung Befragung und Fragebogen im Unternehmen. Marco Skulschus Marcus Wiederstein

Grundlagen empirische Sozialforschung Befragung und Fragebogen im Unternehmen. Marco Skulschus Marcus Wiederstein Grundlagen empirische Sozialforschung Befragung und Fragebogen im Unternehmen Marco Skulschus Marcus Wiederstein 1 2 Grundlagen empirische Sozialforschung Befragung und Fragebogen im Unternehmen Marco

Mehr

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen Ergebnisse 77 5 Ergebnisse Das folgende Kapitel widmet sich der statistischen Auswertung der Daten zur Ü- berprüfung der Hypothesen. Die hier verwendeten Daten wurden mit den in 4.3 beschriebenen Instrumenten

Mehr

Kapitel 3: Empirische Forschung

Kapitel 3: Empirische Forschung Seite 1 von 6 Kapitel 3: Empirische Forschung Dual-Choice Fragen Sind die folgenden Aussagen richtig oder falsch? Berichtigen Sie falsche Aussagen. 1. Externe Validität bezeichnet das Ausmaß, in dem die

Mehr

Empirische Methoden der Politikwissenschaft

Empirische Methoden der Politikwissenschaft JOACHIM BEHNKE / NINA BAUR / NATHALIE BEHNKE Empirische Methoden der Politikwissenschaft 2., aktualisierte Auflage FERDINAND SCHÖNINGH Inhaltsverzeichnis Einleitung 13 Methoden im empirischen Forschungsprozess

Mehr

Teil I: Deskriptive Statistik

Teil I: Deskriptive Statistik Teil I: Deskriptive Statistik 2 Grundbegriffe 2.1 Merkmal und Stichprobe 2.2 Skalenniveau von Merkmalen 2.3 Geordnete Stichproben und Ränge 2.1 Merkmal und Stichprobe An (geeignet ausgewählten) Untersuchungseinheiten

Mehr

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1

Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1 Sozialpsychologie Einführung in die Sozialpsychologie Soziale Wahrnehmung Soziale Einstellung Beziehungen zwischen Gruppen Sozialer Einfluss in Gruppen Prosoziales Verhalten Einführung in die Pädagogische

Mehr

5.3 Formulieren Psychologischer Fragen...37 5.4 Anzahl Psychologischer Fragen... 38. 6.3 Anforderungsprofil... 43 6.4 Psychologische Fragen...

5.3 Formulieren Psychologischer Fragen...37 5.4 Anzahl Psychologischer Fragen... 38. 6.3 Anforderungsprofil... 43 6.4 Psychologische Fragen... V Inhaltsverzeichnis 1 Warum und für wen dieses Buch?...... 1 1.1 Ziele....................................... 2 1.2 Überblick.................................. 2 1.3 Benutzungshinweise.......................

Mehr

Das Experiment als Teil quantitativer Datenerhebung Eine Einführung in die quantitative Erhebungspraxis

Das Experiment als Teil quantitativer Datenerhebung Eine Einführung in die quantitative Erhebungspraxis Das Experiment als Teil quantitativer Datenerhebung Eine Einführung in die quantitative Erhebungspraxis 1. Organisation und Einführung 2009 Dozent: Jürgen Leibold 1 Übersicht Ziele der Veranstaltung Literatur

Mehr

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010

Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Sozialwissenschaftliche Methoden I [BA IM 2stündig] Sommersemester 2010 Max. Gesamtpunktzahl: 28 (bestanden mit 14 Punkten) Matrikelnummer: - Bei Antwortmöglichkeiten mit müssen Sie jeweils alle die Kästchen

Mehr

5.2. Untersuchungsergebnisse der zweiten Befragung ein Jahr nach der Entbindung

5.2. Untersuchungsergebnisse der zweiten Befragung ein Jahr nach der Entbindung .2. Untersuchungsergebnisse der zweiten Befragung ein Jahr nach der Entbindung Nach Ablauf eines Jahres erhielten nur 217 Patientinnen mit spontaner oder vaginal operativer Entbindung einen zweiten Fragebogen,

Mehr

Roland Bässler. Research & Consultinq

Roland Bässler. Research & Consultinq J 3 z = Roland Bässler Research & Consultinq Roland Bässler QUANTITATIVE FORSCHUNGSMETHODEN Ein Leitfaden zur Planung und Durchführung quantitativer empirischer Forschungsarbeiten (2. überarb. Auflage)

Mehr

JOACHIM BEHNKE / NINA BAUR / NATHALIE BEHNKE. Empirische Methoden der Politikwissenschaft

JOACHIM BEHNKE / NINA BAUR / NATHALIE BEHNKE. Empirische Methoden der Politikwissenschaft JOACHIM BEHNKE / NINA BAUR / NATHALIE BEHNKE Empirische Methoden der Politikwissenschaft 1 Einleitung 13 2 Methoden im empirischen Forschungsprozess 17 2.1 Methoden und wissenschaftliche Theorie 17 2.2

Mehr

0 Einführung: Was ist Statistik

0 Einführung: Was ist Statistik 0 Einführung: Was ist Statistik 1 Datenerhebung und Messung Die Messung Skalenniveaus 2 Univariate deskriptive Statistik 3 Multivariate Statistik 4 Regression 5 Ergänzungen Grundbegriffe Statistische Einheit,

Mehr

Empirische Methoden PM-EMP-P12-040828

Empirische Methoden PM-EMP-P12-040828 Studiengang Pflegemanagement Fach Empirische Methoden Art der Leistung Prüfungsleistung Klausur-Knz. Datum 28.08.2004 Die Klausur besteht aus 5 Aufgaben, von denen alle zu lösen sind. Ihnen stehen 90 Minuten

Mehr

Norm- vs. Kriteriumsorientiertes Testen

Norm- vs. Kriteriumsorientiertes Testen Norm- vs. Kriteriumsorientiertes Testen Aus psychologischen Test ergibt sich in der Regel ein numerisches Testergebnis, das Auskunft über die Merkmalsausprägung der Testperson geben soll. Die aus der Testauswertung

Mehr

Martin Dietrich, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Martin Dietrich, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Standardisierte Qualitätsinformationen von Krankenhäusern in Deutschland als Steuerungsinstrument des Qualitäts- und Leistungswettbewerbs und ihr Effekt auf die Präferenzen-Bildung bei der Krankenhauswahl

Mehr

Skalenniveau Grundlegende Konzepte

Skalenniveau Grundlegende Konzepte Skalenniveau Grundlegende Konzepte M E R K M A L / V A R I A B L E, M E R K M A L S A U S P R Ä G U N G / W E R T, C O D I E R U N G, D A T E N - M A T R I X, Q U A N T I T A T I V E S M E R K M A L, Q

Mehr

1.4.1 Lernen mit Podcasts

1.4.1 Lernen mit Podcasts 20 Die Bachelorarbeit er gut gefallen hat oder auch nicht). Hier nun kurz skizziert die drei Beispiele, die wir im Verlauf dieses Buchs immer wieder heranziehen werden: Waltraud und Valerie 1.4.1 Lernen

Mehr

außerdem noch geschlechtsabhängige signifikante bis höchstsignifikante Unterschiede bei den Amplituden einzelner kortikaler Potenzialkomponenten bei

außerdem noch geschlechtsabhängige signifikante bis höchstsignifikante Unterschiede bei den Amplituden einzelner kortikaler Potenzialkomponenten bei 109 5. Zusammenfassung Die Lautdiskrimination und Lautwahrnehmung gilt als wichtiger Teilaspekt der auditiven Wahrnehmung. Gerade bei Kindern mit auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)

Mehr

Hypothesen: empirischen Gehalt

Hypothesen: empirischen Gehalt Hypothesen: Hypothesen sind in allgemeinster Form Vermutungen über Ereignisse bzw. vorläufige Antworten auf wissenschaftliche Fragen. Hypothesen sind gerichtete Behauptungen über die Beziehung zwischen

Mehr

Varianzanalyse * (1) Varianzanalyse (2)

Varianzanalyse * (1) Varianzanalyse (2) Varianzanalyse * (1) Einfaktorielle Varianzanalyse (I) Die Varianzanalyse (ANOVA = ANalysis Of VAriance) wird benutzt, um Unterschiede zwischen Mittelwerten von drei oder mehr Stichproben auf Signifikanz

Mehr

Psychologische Perspektive Empirische Forschung zu Nutzung und Wirkung des Web 2.0

Psychologische Perspektive Empirische Forschung zu Nutzung und Wirkung des Web 2.0 Psychologische Perspektive Empirische Forschung zu Nutzung und Wirkung des Web 2.0 Max Sollmann & Pawel Schapiro Gliederung I 1. Einleitung 2. Differenzierung des Forschungsfeldes 3. Forschungszugänge

Mehr

Kurzzusammenfassung der Einführungsvorlesung zum emp. Praktikum

Kurzzusammenfassung der Einführungsvorlesung zum emp. Praktikum Kurzzusammenfassung der Einführungsvorlesung zum emp. Praktikum Arten von Hypothesen Unterschiedshypothesen Behauptung, dass sich die Variation einer Variablen (der unabhängigen Variablen, UV) auf mindestens

Mehr

Universität Zürich Institut für Informatik

Universität Zürich Institut für Informatik Universität Zürich Institut für Informatik Binzmühlestr. 14 CH-8050 Zürich Tel. +41 44 635 71 26 Fax +41 44 635 68 09 ito@ifi.unizh.ch www.ifi.unizh.ch Tsuyoshi Ito Assistent Zürich, 10.02.2008 Ausschreibung

Mehr

Thema: Absatz, Marketing und Vertrieb

Thema: Absatz, Marketing und Vertrieb Nr. n: 1 Zum Begriff des Absatzes zählt man alle Tätigkeiten eines Unternehmens, die darauf zielen dem Kunden Leistungen zu vermitteln. Welche drei Bereiche gehören dazu? A. Preispolitik B. Werbung C.

Mehr

Der Provider möchte möglichst vermeiden, dass die Werbekampagne auf Grund des Testergebnisses irrtümlich unterlassen wird.

Der Provider möchte möglichst vermeiden, dass die Werbekampagne auf Grund des Testergebnisses irrtümlich unterlassen wird. Hypothesentest ================================================================== 1. Ein Internetprovider möchte im Fichtelgebirge eine Werbekampagne durchführen, da er vermutet, dass dort höchstens 40%

Mehr

Theorie qualitativen Denkens

Theorie qualitativen Denkens Theorie qualitativen Denkens Vorbetrachtungen - vor den 70er Jahren standen vor allem quantitative Forschungen im Mittelpunkt - qualitative Wende in den 70er Jahren in der BRD - seit dem setzt sich qualitatives

Mehr

Korrelation, Regression und Signifikanz

Korrelation, Regression und Signifikanz Professur Forschungsmethodik und Evaluation in der Psychologie Übung Methodenlehre I, und Daten einlesen in SPSS Datei Textdaten lesen... https://d3njjcbhbojbot.cloudfront.net/api/utilities/v1/imageproxy/https://d15cw65ipcts

Mehr

Praktikumsbericht zum Experimentalpraktikum I

Praktikumsbericht zum Experimentalpraktikum I Praktikumsbericht zum Experimentalpraktikum I Sommersemester 1999 Dozent: Wolfgang Schönpflug Thema: Lernen mit Medien Datum: 13.10.1999 Von: Pascal Wallisch 1 Abstract Im Sommersemester 1999 stellten

Mehr

Forschungsmethoden in der Sozialen Arbeit

Forschungsmethoden in der Sozialen Arbeit Forschungsmethoden in der Sozialen Arbeit Erhebungsinstrument Lehrveranstaltung an der Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik "Alice Salomon" Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung

Mehr

Inferenzstatistik und Hypothesentests. Hierbei geht es um die Absicherung eines Untersuchungsergebnisses gegen ein Zufallsereignis.

Inferenzstatistik und Hypothesentests. Hierbei geht es um die Absicherung eines Untersuchungsergebnisses gegen ein Zufallsereignis. Statistik II und Hypothesentests Dr. Michael Weber Aufgabenbereich Hierbei geht es um die Absicherung eines Untersuchungsergebnisses gegen ein Zufallsereignis. Ist die zentrale Fragestellung für alle statistischen

Mehr

Zur Validität von 360 Feedbacks eine generalisierbarkeitstheoretische Reanalyse auf Faktorenebene

Zur Validität von 360 Feedbacks eine generalisierbarkeitstheoretische Reanalyse auf Faktorenebene Zur Validität von 360 Feedbacks eine generalisierbarkeitstheoretische Reanalyse auf Faktorenebene Jörg von Aschwege Friedhelm Nachreiner Martin Schütte Was sind 360 Feedbacks? Weder standardisiertes noch

Mehr

Dr. Barbara Lindemann. Fragebogen. Kolloquium zur Externen Praxisphase. Dr. Barbara Lindemann 1

Dr. Barbara Lindemann. Fragebogen. Kolloquium zur Externen Praxisphase. Dr. Barbara Lindemann 1 Dr. Barbara Lindemann Fragebogen Kolloquium zur Externen Praxisphase Dr. Barbara Lindemann 1 Überblick 1. Gütekriterien quantitativer Forschungen 2. Fragebogenkonstruktion 3. Statistische Datenanalyse

Mehr

Standardisierte Vorgehensweisen und Regeln zur Gewährleistung von: Eindeutigkeit Schlussfolgerungen aus empirischen Befunden sind nur dann zwingend

Standardisierte Vorgehensweisen und Regeln zur Gewährleistung von: Eindeutigkeit Schlussfolgerungen aus empirischen Befunden sind nur dann zwingend Standardisierte Vorgehensweisen und Regeln zur Gewährleistung von: Eindeutigkeit Schlussfolgerungen aus empirischen Befunden sind nur dann zwingend oder eindeutig, wenn keine alternativen Interpretationsmöglichkeiten

Mehr

Versuchsplanung Tutorat

Versuchsplanung Tutorat Versuchsplanung Tutorat Im folgenden findet ihr die Fragen der letzten beiden Wochen, nach Thema (Vorlesung) sortiert und jeweils passenden Folien zugeordnet. Ich hoffe, dass das die Arbeit möglichst einfach

Mehr

Mediation an Schulen. Diplomarbeit

Mediation an Schulen. Diplomarbeit Mediation an Schulen Untersuchung der Umsetzungspraxis und Wirksamkeit von Schülermediation anhand ausgewählter nationaler und internationaler Studien Diplomarbeit vorgelegt an der Universität Mannheim

Mehr

Weitere (wählbare) Kontraste in der SPSS Prozedur Allgemeines Lineares Modell

Weitere (wählbare) Kontraste in der SPSS Prozedur Allgemeines Lineares Modell Einfaktorielle Versuchspläne 27/40 Weitere (wählbare) Kontraste in der SPSS Prozedur Allgemeines Lineares Modell Abweichung Einfach Differenz Helmert Wiederholt Vergleich Jede Gruppe mit Gesamtmittelwert

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Skript Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie

Skript Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie Skript Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie WS 2007/08 bei Herrn Stemmler von Simone, Lynn & Sara Das Experiment: - zur Erkenntnisgewinnung - gilt als via regia (Königsweg des wissenschaftlichen

Mehr

Grundlagen von Versuchsmethodik und Datenanalyse

Grundlagen von Versuchsmethodik und Datenanalyse Grundlagen von Versuchsmethodik und Datenanalyse Der Anfang: Hypothesen über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge Ursache Wirkung Koffein verbessert Kurzzeitgedächtnis Gewaltfilme führen zu aggressivem Verhalten

Mehr

U0. Einführender Text: ein quickly prototyping

U0. Einführender Text: ein quickly prototyping U0. Einführender Text: ein quickly prototyping Mit der zunehmenden Computerunterstützung bei der Anwendung statistischer Verfahren haben sich zugleich die Schwierigkeiten beim Einsatz der Statistik verschoben.

Mehr

Patientenzufriedenheit

Patientenzufriedenheit Patientenzufriedenheit Ergebnisse einer repräsentativen Studie in der ambulanten ärztlichen Versorgung Berlin, den 16. 06. 2010 Dr. Frank Verheyen Ausgangslage g g Einblicke in die Bedürfnisse und Einstellungen

Mehr

Alltagspsychologie & Wissenschaftliche Psychologie

Alltagspsychologie & Wissenschaftliche Psychologie Versuchsplanung I Alltagspsychologie & Wissenschaftliche Psychologie "Gleich und gleich gesellt sich gern." "Gegensätze ziehen sich an." nicht systematisch trennend zw. Richtigem und Falschem nicht methodisch

Mehr

Kapitel 1 Warum Methodenlehre in der Psychologie?

Kapitel 1 Warum Methodenlehre in der Psychologie? Kapitel 1 Warum Methodenlehre in der Psychologie? Im Rahmen des übergreifendes Lernzieles des Kurses 3401 (1. Wissen zu den zentralen Forschungsmethoden der Psychologie 2. Verständnis der Vor- und Nachteile

Mehr