Mehr Tempo mit RAID. Das bringen RAID-Systeme

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1 Mehr Tempo mit Doppelt so hohe Übertragungsgeschwindigkeit, mehr Sicherheit für Ihre Daten und neue Funktionen: Zwei oder mehr Festplatten zu einem -System zusammenzuschließen, bringt viele Vorteile. com! zeigt, wie Sie einen Hardware--Verbund einrichten und mit einem Hack die -Funktionen von Windows XP freischalten. Fast alle aktuellen Computersysteme sind mit einem -Controller ausgerüstet. steht für Redundant Array of Inexpensive Disks beziehungsweise Redundant Array of Independent Disks, zu Deutsch: redundanter Verbund billiger beziehungsweise unabhängiger Festplatten. Ein -Festplattenverbund muss allerdings nicht unbedingt redundant sein, und er muss Steckbrief: Kompakt ist ein Zusammenschluss von zwei oder mehr Festplatten. Dadurch wird das Lesen von und das Schreiben auf Festplatte beschleunigt und durch Spiegelung die Datensicherheit erhöht. Aktuelle PCs sind auf Festplattenverbunde vorbereitet, ältere lassen sich per Controller-Karte upgraden. Inhalt Das bringen -Systeme Doppelt so schnell: S.34 Mehr Sicherheit: S.35 Sicher, aber teuer: S.36 Die Profi-Lösung: 5 S.36 Hardware- oder Software-? S.36 Welches für wen? S.37 Festplattenverbund erstellen Software- : Leistung für Euro S.37 Onboard-Controller: Sicherheit durch S.38 Zusatzkarte: Profi-Lösung 5 S.4 Unautorisierter -Hack S.4 -Controller: Vorteile und Grenzen S.43 Kasten: Datenrettung bei 5 S.36 Kasten: Die richtige Stripe-Größe S.37 Kasten: Was ist eigentlich? S.38 Kasten: mit Notebook-Festplatten S.4 Kasten: im Praxistest S.42 Weitere Infos Übersicht und Kurzbeschreibung aller -Levels Hintergrund und Infos zum Thema Leistungsvergleich Einzel-Festplatte/ Auf Heft-CD Das Tool HHD Hex Editor finden Sie auf der Heft-CD unter Computer,. auch keineswegs aus billigen Festplatten bestehen. Ein -System ist vielmehr eine Anzahl von Festplatten, die zusammengeschaltet werden, um die Leistung des PCs zu steigern oder die Datensicherheit zu erhöhen. Moderne Computer sind fit für - Verbunde, da sie fast immer bereits einen -Controller an Bord haben (Bild A). Um in älteren PCs zu verwirklichen, braucht man dagegen meist eine zusätzliche -Controller-Karte. ist nicht gleich. com! sagt Ihnen, auf welche Arten sich Festplatten koppeln lassen, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen -Systeme haben, wann man sie einsetzt und wie Sie selbst einen Festplattenverbund erstellen. Das bringen -Systeme Die verschiedenen Methoden, Festplatten zu kombinieren, nennt man - Levels. Inklusive aller Kombinationsmöglichkeiten gibt es rund ein Dutzend -Levels. Privatanwender und kleine Unternehmen verwenden hauptsächlich vier Typen: Das vorrangig auf hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit ausgelegte Striping wird als bezeichnet. Die auf Datensicherheit ausgerichtete Spiegelung heißt. Striping und Spiegelung lassen sich als +, + oder kombinieren. Profis, für die Ausfallsicherheit von Festplatten und Geschwindigkeit zugleich im Vordergrund stehen, verwenden oft 5. Da die Leistung eines -Systems vom reibungslosen Zusammenspiel der Festplatten abhängt, empfiehlt es sich, ausschließlich identische Festplatten zu verwenden. Das heißt: gleicher Hersteller, gleiche Kapazität, gleiche Typennummer und nach Möglichkeit die gleiche Firmware-Version. Werden nämlich Festplatten mit unterschiedlicher Größe eingesetzt zum Beispiel eine mit 2 und eine mit 6 GByte stehen im -Verbund lediglich zweimal 2 GByte zur Verfügung. Die übrigen 4 GByte der 6-GByte-Festplatte können dann nicht genutzt werden. Doppelt so schnell: Das Betriebssystem schickt die Daten aus dem Arbeitsspeicher wesentlich schneller, als die Festplatte sie schreiben kann. Der Controller muss also die meiste Zeit warten, bis die Festplatte meldet, dass sie den aktuellen Schreibauftrag erledigt hat und wieder bereit ist, neue Daten zu schreiben. löst das Problem, indem es die Aufgabe auf zwei oder mehr Festplatten verteilt und auf diese Weise den Datendurchsatz erhöht: Beispielsweise werden die ersten 64 KByte der zu schreibenden Daten an die erste Festplatte geschickt. Statt zu warten, bis die Festplatte den Auftrag erledigt hat, schickt das Betriebssystem bei die zweiten 64 KByte an die zweite Festplatte. Inzwischen ist die erste Festplatte fertig und kann den dritten 64- KByte-Block in Empfang nehmen und so fort. Die Datenblöcke heißen Stripes. Deshalb nennt man die --Konfiguration unter Windows auch Stripeset- Volume. Detailinformationen zur Blockgröße finden Sie im Kasten Die richtige Stripe-Größe auf Seite 37. Werden in einem -System mehr als zwei Festplatten benutzt, erhöht sich das Tempo nochmals. Und dabei geht nicht einmal Festplattenkapazität verloren: Kombiniert man zum Beispiel zwei 2-GByte-Festplatten, stehen danach 4 GByte mit hoher Schreib- und Lesegeschwindigkeit zur Verfügung. Der Nachteil ist die fehlende Datensicherheit. Fällt eine der beiden Festplatten aus, sind alle Daten futsch. Denn auch der Inhalt der zweiten Festplatte ist dann unbrauchbar ähnlich wie bei einem Text, bei dem man nur die erste, dritte, fünfte Zeile und so fort lesen kann. Bei ist das Risiko, Daten zu verlieren, doppelt so hoch, als 34 Das Computer-Magazin 4/25

2 COMPUTER wenn nur eine Festplatte im Einsatz ist. Während professionelle Datenrettungsdienste in den meisten Fällen Daten von beschädigten Festplatten auslesen können, die klassisch am Parallel-ATA-Port betrieben wurden, ist die Wiederherstellung bei einem --Festplattenverbund erheblich schwieriger. Für Partitionen mit wichtigen Daten ist also nicht geeignet. Für Filmfans dagegen, die Videos am PC schneiden und in Echtzeit mit mehreren Videospuren arbeiten wollen, ist ein -- System für die Arbeits-Partition ideal. Denn wer parallel mit mehreren Videospuren arbeitet, stößt schnell an die Leistungsgrenzen einer einzelnen Festplatte. Der fertig editierte Film wird dann auf einem sicheren, redundanten System gespeichert oder auf DVD gebrannt. Mehr Sicherheit: steigert die Sicherheit eines Speichersystems. Der PC schreibt alles, was auf der Festplatte landen soll, auf zwei oder mehr Festplatten gleichzeitig. Der Inhalt beider Festplatten ist also identisch. Fällt eines der beiden Lauf- Schnell erstellt: Im -BIOS des Onboard-Controllers lässt sich im Nu ein -System einrichten (Bild A) werke aus, stehen alle Daten noch auf der anderen Festplatte zur Verfügung. Der doppelte Schreibvorgang bedeutet aber keinen Verlust an Schreibleistung, denn der Controller liefert die Daten ohnehin viel schneller, als die Festplatten sie schreiben können. Während der Controller wartet, bis die erste Festplatte fertig ist, kann er dieselben Informationen schnell noch einmal an die zweite Festplatte senden (Bild B). Bei wird eine ähnlich hohe Leseleistung wie bei erzielt, da die Informationen auf beiden Festplatten identisch sind. Während der Controller einen Datenblock von Festplatte anfordert und auf Antwort wartet, kann er gleich den nächsten Block von Festplatte 2 abfragen. Leider gehen nur teure Controller so vor. Andere Controller lesen die Daten von beiden Festplatten, um einen Konsistenz-Check durchzuführen und im laufenden Betrieb fehlerhafte Daten zu erkennen und nicht nur komplett ausgefallene Laufwerke. Günstige Controller lesen meist nur von einer einzigen Festplatte. Die Nachteile: Verwendet man zwei 2-GByte-Festplatten für ein -- System, dann stehen nicht 4, sondern lediglich 2 GByte Speicher zur Verfügung, da die eine Festplatte ein Klon der anderen ist. Das Computer-Magazin 4/25 Foto: Claudia Haubennestel 35

3 Ein weiteres Problem von ist die trügerische Sicherheit, die ein solches Speichersystem manchen Benutzern vermittelt. erweist sich nur dann als nützlich, wenn eine der Festplatten kaputtgeht. Falls beide Festplatten ausfallen was zum Beispiel bei einem Blitzschlag, Hitzestau oder bei starken Erschütterungen der Fall sein könnte, sind die Daten verloren. Auch bei Viren, die vom Controller auf beide Festplatten geschrieben werden, oder wenn der Nutzer aus Versehen eine wichtige Partition formatiert, hilft nicht sondern nur ein Backup. Gefährlich für --Systeme ist beispielsweise Wärme, da sie die Lebensdauer von Festplatten verkürzt. Zwei direkt übereinander eingebaute Festplatten in einem --System funktionieren in der Regel weniger lange als nur eine Festplatte, da sich zwischen den Platten ein Hitzestau bilden kann. Die Erfahrung zeigt auch, dass Festplatten aus derselben Produktions- Charge oft ungefähr gleichzeitig kaputtgehen. Fällt also eine der beiden Festplatten aus, ist es ratsam, nicht einfach mit der zweiten Festplatte allein weiterzuarbeiten, sondern umgehend die ausgefallene Festplatte zu ersetzen. Sicher, aber teuer: ist eine Kombination aus und. Dafür werden mindestens vier Festplatten benötigt: Je zwei Datenrettung bei 5 Alle Daten auf einem Computer sind binär kodiert als oder. -5-Paritätsinformationen werden mit dem XOR-Verfahren berechnet: Zweimal null oder zweimal eins ergeben null. Null und eins beziehungsweise eins und null ergeben eins. Verdecken Sie mit der Hand eine der drei Spalten, um einen Festplattenausfall zu simulieren. Sie können nun problemlos nach dem erklärten Prinzip die Daten der ausgefallenen Festplatte mit Hilfe der beiden anderen Festplatten rekonstruieren. Festplatte Festplatte 2 Festplatte 3 davon bilden einen --Spiegel. Die beiden Festplattenverbunde werden per zusammengeschaltet. Nachteile: Für werden viele Festplatten benötigt. Das bedeutet hohe Einstiegskosten für die Festplatten und zusätzlich die Investition in ein Spezialgehäuse. Bei geht zudem viel Speicherkapazität verloren. So sind bei vier 2- GByte-Festplatten nur 4 GByte also nur die Hälfte der Gesamtkapazität nutzbar. Obwohl hohe Leseleistung und zugleich hohe Datensicherheit gewährleistet, findet dieser -Level in der Praxis kaum Anwendung. Die Profi-Lösung: 5 Die meisten Server und Festplatten- Speichersysteme laufen unter - Level 5. Das ist die Standardlösung für sichere und schnelle Systeme. 5 ist komplexer als und und wird vor allem im professionellen Umfeld eingesetzt. Ein -5-Verbund benötigt mindestens drei Festplatten, ist genauso sicher wie, geht aber weniger verschwenderisch mit dem Speicherplatz um, denn es geht stets nur die Kapazität einer der beteiligten Festplatten verloren. Bei drei 2-GByte-Festplatten lassen sich also 4 GByte nutzen. 5 berechnet Paritätsinformationen so genannte Fehlerkorrekturwerte, die auf alle beteiligten Festplatten verteilt werden. Fällt eine beliebige Festplatte im -Verbund aus, kann der Controller anhand dieser Paritätsinformationen die Daten der defekten Platte komplett restaurieren und auf eine neue Festplatte schreiben. Wie das im Detail funktioniert, lesen Sie im nebenstehenden Kasten Datenrettung bei 5. Achtung: Falls in einem -5-Verbund nacheinander zwei Festplatten kaputtgehen, ohne dass das erste defekte Laufwerk ersetzt wurde und die Daten restauriert wurden, sind alle Daten verloren. Ersetzen Sie daher eine defekte Festplatte so schnell wie möglich. Kein Tempoverlust bei : Die Schreibleistung beim Silicon-Image- Controller entspricht der einer einzelnen Festplatte (Bild B) Beim Schreiben ist 5 langsamer als, da zusätzlich die Paritätsinformationen geschrieben werden müssen. Auch in der Leseleistung liegt Level 5 knapp hinter. Hardware- oder Software-? Ein -System lässt sich auf zwei Arten erstellen: per Hardware oder Software. Bei der Hardware-Konfiguration werden die Festplatten mittels spezieller Controller zusammengeschaltet. Bei den -Controllern gibt es zwei Varianten. Die am weitesten verbreitete ist der Onboard-Controller. Fast alle aktuellen PCs sind mit einem solchen Chip ausgerüstet. Mit ihm lassen sich meist nur die -Levels und erstellen. Im Geräte-Manager zeigt der Eintrag SCSI- und - Controller an, welcher -Chip sich auf dem Mainboard befindet. Alternativ zum Onboard-Chip gibt es Erweiterungskarten. Mit diesen Zusatzkarten sind keine Grenzen gesetzt. Je nach Gerätetyp lassen sich alle -Levels erstellen. Die Preise solcher Controller reichen dabei vom No- Name-Produkt für 5 Euro bis 8 Euro für den Adaptec AAR-26SA. Die vergleichsweise kostengünstigste Methode, um ein -System zu erstellen, ist das Software-. Die einzigen Voraussetzungen sind Windows XP Professional und die entsprechende Zahl an Festplatten. Windows XP kann in der Grundkonfiguration nur einen -Verbund mit dem Level einrichten. Doch wenn man ein paar Systemdateien manipu- 36 Das Computer-Magazin 4/25

4 COMPUTER liert, lassen sich diese Fähigkeiten auf und 5 erweitern. Welches für wen? Wer ein -System erstellen möchte, muss sich zunächst darüber klar werden, auf welche Features er besonderen Wert legt und wie viel Geld er in das -System investieren möchte. Die Investition in die benötigte Anzahl von Festplatten ist bei allen -Systemen sei es Hard- oder Software identisch. Der Unterschied liegt vielmehr in den Zusatzkosten, wenn etwa ein spezieller Controller angeschafft werden muss. Leistung pur mit : Die preisgünstigste Möglichkeit, um mehr Festplattenleistung zu erhalten, ist, per Onboard-Controller oder Windows XP ein einzurichten. Besonders bei ladeintensiven Spielen wie Doom 3 oder Half Life 2 macht sich der erhöhte Datendurchsatz bemerkbar. Aber auch bei der Videobearbeitung verkürzen sich die Kodierzeiten. Sicherheit mit : Anwender, die Wert auf Datensicherheit legen, erreichen dies ebenfalls sehr kostengünstig mit einem Onboard-Controller. Software-seitig ist dieser -Level nur mit einem modifizierten Windows XP Professional möglich. Typische Einsatzgebiete sind beispielsweise File- und Webserver, bei denen es primär auf die Leseleistung ankommt. Achtung: Wenn die erste Festplatte eines Software- s ausfällt, ist Windows nicht in der Lage, alleine vom Spiegel zu booten. Sie müssen dafür in der Datei boot.ini den Pfad zur zweiten Festplatte angeben. Erstellen Sie sich daher gleich nach der Installation eine Bootdiskette mit den entsprechenden Startdateien. Wie das geht, lesen Sie in dem Beitrag Windows XP Geheimwissen ab Seite 6. Dynamische Datenträger erstellen: Sie können mehrere Festplatten auf einmal zu dynamischen Datenträgern konvertieren (Bild C) Die richtige Stripe-Größe Ein -Controller teilt den Festplattenplatz in kleine Datenblöcke mit definierter Größe auf. Je nach Anwendung sollten die Datenblöcke größer oder kleiner gewählt werden, um die optimale Leistung zu erhalten. Bei Windows XP gibt es nichts zu konfigurieren: und 5 verwenden stets eine Stripe- Größe von 64 KByte. Anders dagegen Hardware-Controller. Der Adaptec 24 SA erlaubt für wie 5 die Werte 6, 32, 64, 28, 256, 52 und 24 KByte. Welches ist nun der ideale Wert? Wenn man die Stripe-Größe erhöht, bedeutet das für 5 mehr Berechnungen für die Paritätsinformationen und damit eine möglicherweise niedrigere Schreibgeschwindigkeit. Die Lesegeschwindigkeit steigt dagegen, wenn die Dateien so klein sind, dass sie komplett in einen Stripe passen. Denn dann muss immer Sicher und schnell mit 5: Dieser -Level ist sicherer als und kommt in der Leseleistung nahe an heran. Damit eignet er sich sehr gut für Systeme, die immer verfügbar sein sollen, wie etwa einen Server. Um ein solches System aufzusetzen, reicht ein Onboard-Controller meist nicht aus. In der Regel muss eine Zusatzkarte angeschafft werden, die ab 4 Euro kostet. Per Software einen -5-Verbund zu realisieren, erfordert entweder Windows Server 23 oder ein modifiziertes Windows XP Professional. Die Leistung der Software-Lösung kommt zwar nicht an die des Hardware--Verbunds heran, doch ist sie die kostengünstigste Möglichkeit, ein ausfallsicheres System einzurichten. Festplattenverbund erstellen Ein -System lässt sich entweder mit einem speziellen Controller oder aber mit den Bordmitteln von Windows XP Professional selbst einrichten. Ein Hardware- -System ist einfach zu konfigurieren und läuft schneller als eines mit Windows. Ein Software--Verbund ist dagegen kostenlos. Im nur ein Stripe gelesen werden, um die Daten wiederherzustellen; es entfällt die Notwendigkeit zu cachen. Vergrößert man die Stripe-Größe bei, können kleine Dateien auf weniger Festplatten untergebracht werden. Beispiel: Hat eine Datei nur 5 KByte und beträgt die Stripe-Größe 24 KByte, wird sie nur auf einer von beiden Festplatten gespeichert. Folge: Die Transferleistung ist niedriger, weil nur von einer Festplatte gelesen werden kann. Die Suchleistung steigt dagegen, weil nur die richtige Stelle auf einer Festplatte gefunden werden muss. Liegt auf einem -System also zum Beispiel eine Datenbank aus vielen kleinen Dateien, auf die es viele kleine Schreib- und Lesezugriffe gibt, bietet sich eine große Stripe- Größe an. Geht es hingegen um große Dateien, bei denen die Dauertransferleistung wichtig ist, wie zum Beispiel beim Videoschnitt, ist eine kleine Stripe-Größe vorzuziehen. Folgenden finden Sie beide Möglichkeiten Schritt für Schritt erklärt. Software- : Leistung für Euro Eine Alternative zum Hardware- ist das elegant zu konfigurierende Software- des Betriebssystems Windows XP Professional. So konfigurieren Sie es:. Datenträgerverwaltung aufrufen: Klicken Sie auf Start, Ausführen. Geben Sie diskmgmt.msc ein und drücken Sie die Eingabetaste. 2. Basisdatenträger in dynamische Datenträger konvertieren: Normale Festplatten werden von der Datenträgerverwaltung als Basisdatenträger bezeichnet. Die -Konfiguration lässt sich aber nur mit so genannten dynamischen Datenträgern nutzen. Um - Konfigurationen zu verwenden, müssen Sie die Basisdatenträger also in dynamische Datenträger konvertieren. Vorsicht: Diese Umwandlung ist nicht umkehrbar! Wollen Sie die Festplatte später wieder normal nutzen, können Sie dies nur unter Verlust aller Daten tun. Verwenden Sie zum Experimentieren also nur leere Festplatten. Zum Konvertieren der Festplatten klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Datenträgerfeld links vom Farbbalken der jeweiligen Festplatte. Wählen Sie den Befehl In dynamischen Datenträger konvertieren. Falls Ihre Festplatten fabrikneu sind, fehlt dieser Befehl im Kontextmenü. Das Computer-Magazin 4/25 37

5 Stattdessen wird angezeigt: Datenträger initialisieren. Führen Sie in diesem Fall zuerst die Initialisierung durch. Beim nächsten Klick mit der rechten Maustaste wird dann die Konvertierungsoption angezeigt. Sie sehen nun ein Fenster, in dem Sie alle zu konvertierenden Festplatten anhaken können. (Bild C). Die Umwandlung lässt sich nicht rückgängig machen. Achten Sie also darauf, die richtigen Festplatten zu markieren. Klicken Sie auf OK und dann auf Konvertieren. Bestätigen Sie die Warnung mit Ja und wieder Ja. 3. anlegen: Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste in den nicht zugeordneten Bereich der ersten Festplatte er wird in Schwarz angezeigt. Wählen Sie aus dem Kontextmenü Neues Volume. Ein Assistent öffnet sich. Klicken Sie auf Weiter. Aktivieren Sie die Option Stripeset und klicken Sie auf Weiter. Sie benötigen für mindestens zwei Festplatten. Deswegen bleibt der Weiter -Button im nächsten Fenster so lange grau, bis Sie mindestens eine weitere Festplatte hinzugefügt haben. Markieren Sie dazu den Datenträger und klicken Sie auf Hinzufügen und dann auf Weiter. Weisen Sie im folgenden Fenster dem --Verbund einen Laufwerkbuchstaben zu und klicken Sie auf Weiter. Im nächsten Fenster legen Sie die Formatierungsoptionen fest. Es sind dieselben Optionen wie bei einer ganz normalen Partition. Klicken Sie auf Weiter und Fertig stellen. 4. nutzen: Rufen Sie die Datenträgerverwaltung auf. Dort werden die beteiligten --Volumes in dunkeltürkiser Farbe angezeigt (Bild D). Im Windows-Explorer wird der --Festplattenverbund wie eine ganz normale Festplatte mit nur einem Laufwerkbuchstaben gekennzeichnet. Onboard-Controller: Sicherheit durch Profi--Controller sind richtig teuer. Der 24 SA von Adaptec kostet zum Beispiel rund 37 Euro. Als Faustregel gilt: Je mehr -Levels der Controller unterstützt, desto teurer ist die Hardware. Kostspielige Zusatz-Controller sind meist mit leistungsstarken CPUs ausgestattet. Einfache Controller mit nur zwei Ports für maximal zwei Festplatten, wie der Silicon Image 32, sind hingegen bereits auf vielen Mainboards verbaut. Diese Controller beherrschen jedoch nur Striping und Spiegeln und. Diese Anleitung zeigt Ihnen beispielhaft anhand des weit verbreiteten Onboard-Controllers Silicon Image 32, wie Sie ein Hardware- konfigurieren. Falls Sie einen anderen Controller verwenden, können die Einstellungen abweichen. Ziehen Sie in diesem Fall das Handbuch Ihres Controllers zu Rate.. Backup erstellen: Bevor Sie zwei bestehende Festplatten zu einem zusammenfassen, sollten Sie unbedingt ein Backup Ihres Systems erstellen. Grund: Wenn der Controller die Platten verbindet und initialisiert, löscht er zugleich alle Daten eine Neuinstalla- Was ist eigentlich...? -Level: Damit bezeichnet man, welche Verwaltungsarbeit der Controller oder die Software übernimmt. Insgesamt gibt es sieben Levels, von denen einige wie auf Geschwindigkeit getrimmt sind, während andere wie Level auf Datensicherheit ausgelegt sind. Neben den sieben Grund-Levels gibt es auch noch Kombinationen aus den einzelnen -Arten wie etwa Level, 3, 5, 53. Diese kommen in der Regel nur bei Servern in Unternehmen zum Einsatz. Striping: Striping wird meist nur im Zusammenhang mit erwähnt. Jeder -Level arbeitet jedoch mit Stripesets. Damit wird die Grundlage der -Technik bezeichnet. Der Controller oder die Software teilen die Daten in relativ kleine Datenblöcke auf im Bereich von einigen KByte und verteilen diese Dateistücke auf mehrere Festplatten. Mögliche Werte sind 6, 32, 64, 28, 256, 52 und 24 KByte. Spiegelung: Kommt bei den Levels und zum Einsatz. Bei diesem -System wird immer der komplette Inhalt einer Festplatte auf eine andere eins zu eins übertragen. Fällt eine der Festplatten aus, sind die Daten vollständig auf der anderen erhalten. Hot Spares: Dabei handelt es sich um eine Ersatz-Festplatte, die vom -Controller mitverwaltet wird. Sollte eine Festplatte des -Systems ausfallen, nimmt der Controller das Ersatzlaufwerk in Betrieb und repariert damit den Festplattenverbund. SMART: Die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology ist eine Überwachungsfunktion für moderne Festplatten, um Hardware-Probleme zu erkennen und zu melden, bevor diese Probleme zu Datenverlusten führen. Dabei werden Parameter wie die Anlaufzeit des Festplattenmotors, die Positionierungszeit des Festplattenkopfes, die Drehzahl und die Temperatur der Festplatte überwacht. Gibt es Abweichungen von den Standardwerten, so meldet die Festplatte dies, und der Anwender kann rechtzeitig seine Daten sichern. nutzen: Die Datenträger 2 und 3 beherbergen die beiden Teile des Stripesets (Bild D) SNMP: Mit diesem Netzwerk-Protokoll können vom Administrator in lokalen Netzwerken Netzelemente wie Drucker, Controller oder PCs überwacht werden. Bei Bedarf sammelt ein SNMP-Management-Server diese Informationen. Somit behält der Administrator die Übersicht über die wichtigsten Ereignisse im LAN. 38 Das Computer-Magazin 4/25

6 tion ist erforderlich. Besitzen Sie drei Festplatten eine für Windows und zwei für das, ist die Neuinstallation von Windows nicht nötig. Sie sollten aber aus zuvor erwähntem Grund die Daten der -Platten sichern. 2. Controller-BIOS aufrufen: Beim Startvorgang des PCs meldet sich das BIOS des Controllers und sucht nach Festplatten. Drücken Sie in diesem Moment die Tastenkombination [Strg S], um das BIOS des Silicon-Image-Controllers aufzurufen. Wenn Sie einen anderen Controller verwenden, achten Sie auf die eingeblendete Angabe des Tastenkürzels, mit dem Sie ins BIOS gelangen. 3. mit Silicon-Image-Controller erstellen: Wählen Sie den Menüpunkt Create set aus, indem Sie die Eingabetaste drücken. Ihnen werden zwei Optionen angeboten: Striped (also ) und Mirrored ( ) (Bild A). Wählen Sie die gewünschte Option mit den Pfeiltasten und drücken Sie die Eingabetaste. Im nächsten Schritt ist Auto configuration ausgewählt. Bestätigen Sie dies mit der Eingabetaste und drücken Sie die Taste [Z] für Yes. Drücken Sie dann die Tastenkombination [Strg E], um das Programm zu verlassen, und bestätigen Sie mit [Z]. Der PC startet neu, und Sie können jetzt Windows neu installieren. Während der Installation erscheint das - System als eine einzelne Festplatte (Bild E). Windows bekommt gar nicht mit, dass es sich in Wirklichkeit um einen virtuellen Verbund mehrerer Festplatten handelt. Sobald Windows gestartet ist, rufen Sie über Start, Ausführen und die Eingabe des Befehls diskmgmt.msc die Datenträgerverwaltung auf, um die neue Festplatte zu initialisieren, zu formatieren und ihr einen Laufwerkbuchstaben zuzuweisen. -System unter Windows: Im Geräte-Manager erscheint der Festplattenverbund als eine einzige Festplatte (Bild E) Zusatzkarte: Profi-Lösung 5 Diese Anleitung zeigt Ihnen beispielhaft anhand des Adaptec 24SA, wie Sie einen Hardware-Controller konfigurieren. Falls Sie einen anderen -Controller verwenden, können die Einstellungen abweichen. Ziehen Sie in diesem Fall das Handbuch Ihres Controllers zu Rate.. Backup erstellen: Wenn Sie zwei bestehende Festplatten zu einem - Verbund zusammenfassen möchten, sollten Sie unbedingt zuvor ein Backup Ihres Systems erstellen. Grund: Wenn der Controller die Platten verbindet und initialisiert, löscht er gleichzeitig alle Daten eine Neuinstallation ist fällig. Besitzen Sie drei Festplatten eine für Windows und zwei für das ist die Neuinstallation von Windows nicht Konfiguration und mehr: Der Adaptec-Controller bietet zusätzlich weitere Utilities an (Bild F) nötig. Sie sollten aber aus zuvor erwähntem Grund die Daten der beiden künftigen -Platten sichern. Analog verfahren Sie bei anderen -Levels oder mehr als zwei Festplatten. 2. Controller-BIOS aufrufen: Rufen Sie während des Startvorgangs das BIOS des Controllers auf. Die entsprechende Abfrage findet nach der IDE-Laufwerk- Suche statt und vor dem Versuch, von Festplatte oder einem anderen Medium zu booten. Welche Taste oder Tastenkombination Sie dazu drücken müssen, hängt vom Hersteller ab. Bei Adaptec ist es beispielsweise [Strg A]. 3. Konfiguration starten: Nutzer des Adaptec-Controllers wählen mit den Cursortaste Array Configuration Utility und drücken die Eingabetaste (Bild F). 4. Festplatten initialisieren: Drücken Sie die Taste [I], um Initialize Drives aufzurufen. Markieren Sie der Reihe nach alle Festplatten, die Sie in dem neuen Verbund verwenden wollen. Bewegen Sie dazu den Cursor mit den Pfeiltasten und drücken Sie bei der entsprechenden Festplatte die Taste [Einfg]. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste und dann mit der Taste [Z] für Yes. Achtung: Diese Initialisierung löscht alle vorhandenen Festplattenverbunde und Daten. 5. mit Adaptec-Controller erstellen: Drücken Sie die Taste [C] für Create Array. Markieren Sie wie in Schritt 4 beschrieben alle Festplatten, die am Verbund teilnehmen sollen für und mindestens zwei Festplatten, für 5 mindestens drei Festplatten. Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie im nächsten Fenster den -Level und geben Sie dem Verbund einen Namen. Übernehmen Sie die weiteren Voreinstellungen, indem Sie jeweils auf die Eingabetaste drücken. Wenn Ihnen die Sicherheit Ihrer Daten wichtig ist, sollten Sie das Schreibcaching Write Caching deaktivieren. Wählen Sie dazu Disable 4 Das Computer-Magazin 4/25

7 COMPUTER aus und drücken Sie die Eingabetaste. Eine Aktivierung des Schreibcaching wirkt sich zwar durchaus positiv auf die Schreibleistung aus. Im Fall eines Stromausfalls sind die Daten im Cache jedoch unwiederbringlich verloren. Schließen Sie das Erstellen des Festplattenverbunds mit Done ab. Sollten Sie ein redundantes Array also oder 5 erstellt haben, warten Sie ab, bis die Erstellung abgeschlossen ist: Das kann unter Umständen Minuten oder gar Stunden dauern! Drücken Sie schließlich zweimal die Taste [Esc], markieren Sie Yes und drücken Sie die Eingabetaste, um das Programm zu verlassen. Unautorisierter -Hack: Software- 5 mit XP Pro Mit einem inoffiziellen Hack schalten Sie bei Windows XP Professional kostenlos und 5 frei. Achtung: Der Hack funktioniert ausschließlich unter Windows XP Professional und ist für fortgeschrittene Nutzer gedacht. Wer einen Fehler macht, riskiert, sein System zu schädigen. Auf den com!-testplattformen funktionierte der -Verbund. Die com!- Redaktion kann aber nicht ausschließen, dass der Hack bei bestimmten Konfigurationen Schäden verursacht.. Dateien kopieren: Legen Sie ein Arbeitsverzeichnis an, beispielsweise C:\ Hack. Kopieren Sie in das Verzeichnis die Dateien dmconfig.dll und dmad min.exe, die Sie im Ordner \WIN DOWS\system32 finden, und die Datei dmboot.sys, die im Verzeichnis \ WINDOWS\system32\drivers liegt. 2. Dateien bearbeiten: Starten Sie den HHD Hex Editor, den Sie auf der Heft- CD unter der Rubrik Computer, oder unter com/hexeditor.html finden. Sollte HHD Hex Editor auf Ihrem Rechner die Datei MSVCR7.DLL vermissen, suchen Sie sie bei laden Sie die Datei herunter und speichern Sie sie ins Programmverzeichnis C:\Programme\ HHD Software\Hex Editor. Die Datei ist auch in Microsofts.NET-Framework. enthalten. Öffnen Sie nun Ihre Kopie der Datei dmconfig.dll in Hex Editor über die Menübefehle File, Open. Scrollen Sie herunter bis 54 und ändern Sie die Zeilen folgendermaßen ab (Bild G). 54: 4c 4 4e 4d 4 4e 4e e 4e LANMANNT...WINN Ändern Sie die Datei dmconfig.dll wie auf dem Bild angezeigt (Bild G) Ändern Sie die Datei dmadmin.exe wie auf dem Bild angezeigt (Bild H) Ändern Sie die Datei dmboot.sys wie auf dem Bild angezeigt (Bild I) 2 55: e 54 T...SERVERNT Schließen Sie das Fenster und bestätigen Sie mit Ja, dass die Änderungen übernommen werden sollen. Öffnen Sie nun dmadmin.exe, scrollen Sie bis c3 und ändern Sie diese Zeile wie folgt (Bild H): c3: e 6e 74 6c 6 6e 6d winnt...lanm Speichern Sie Ihre Eingabe und öffnen Sie dann die dritte Datei dmboot.sys. Scrollen Sie bis zur Zeile 7 herunter und nehmen Sie die folgenden Änderungen an dieser und der Zeile 8 vor (Bild I): mit Notebook-Festplatten: schnell und trotzdem leise Schnelle Festplatten sind meist laut. Einen schnellen, aber dennoch relativ leisen Massenspeicher erlangt man durch ein - System, das aus mehreren Notebook-Festplatten besteht. Viele Anwender wünschen sich einen absolut leisen PC. Wer ein System aus passiv gekühlten Komponenten zusammengestellt hat, wird den Lärm der Festplatte unerträglich finden. Zwar sind die aktuellen Festplatten im Normalbetrieb kaum zu hören, doch bei einem lüfterlosen Betrieb kann der Zugriff des Lesekopfes Mit Adapter und Einbauschienen lässt sich eine Notebook-Festplatte auch im Desktop betreiben 7: T.y.p.e...SERVER 2 8: 4e e 4e 54 4c 4 NTWINNT...LA Speichern Sie die Änderungen und verlassen Sie Hex Editor. Speichern Sie nun Ihre drei modifizierten Dateien auf einer Diskette. 3. Die Wiederherstellungskonsole starten: Legen Sie Ihre Windows-XP-CD ins Laufwerk ein und booten Sie von dieser CD. Gegebenenfalls müssen Sie die Boot-Reihenfolge im BIOS anpassen. Nach einer längeren Wartezeit erscheint der erste Auswahlbildschirm. Um die Wiederherstellungskonsole nervtötend sein. Diese Geräuschquelle lässt sich ganz einfach ausschalten: Die relativ langsamen Notebook-Festplatten sind um ein Vielfaches leiser als Desktop-Festplatten, aber im sind sie ungefähr genauso schnell wie eine einzelne Desktop-Festplatte. Die optimale Lösung also für ein schnelles, leistungsfähiges, aber leises System. Sie müssen nur einiges beachten, um diese kleinen Festplatten im Desktop zu betreiben. Notebook-Festplatten im 2,5-Zoll-Format erhalten Sie im Fachhandel. Sie sind etwas teurer als normale 3,5-Zoll-Festplatten, aber durchaus bezahlbar. Eine Notebook-Festplatte mit 8 GByte kostet zirka Euro. Soll Ihr System schnell werden, kaufen Sie Festplatten mit 54 Umdrehungen pro Minute, für ein leises System ziehen Sie 42 Umdrehungen pro Minute vor. Um eine 2,5-Zoll-Festplatte im PC betreiben zu können, benötigen Sie spezielle Kombi-Adapter für Daten und Strom. Zwischen 5 und Euro pro Adapter müssen Sie dafür einplanen. Für die Befestigung im Festplattenkäfig sind zusätzlich Einbauschienen notwendig, damit die Platte in den Festplattenkäfig passt. Der Adapter setzt den Anschluss auf normales ATA-IDE um. Sie brauchen also einen P-ATA--Controller wie den Enmic UDMA- 33 für 3 Euro und nicht einen der hier vorgestellten S-ATA--Controller. Das Computer-Magazin 4/25 Foto: Peter Riedlberger 4

8 Wiederherstellungskonsole starten: Nach dem Start von der Installations-CD ist [R] zu drücken (Bild K) zu starten, müssen Sie hier die Taste [R] drücken (Bild K). Warten Sie, bis der Cursor erscheint. Geben Sie dann ein. Diese und alle folgenden Eingaben müssen ohne Anführungszeichen eingegeben und mit der Eingabetaste abgeschlossen werden. Tippen Sie das Administratorpasswort ein. Sollten Sie nie ein Administratorpasswort definiert haben, drücken Sie einfach sofort auf die Eingabetaste. Geben Sie nun exakt die folgende Zeile ein: copy a:\dmconfig.dll system32 Bestätigen Sie das Überschreiben mit der Taste [J]. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die nachfolgenden Dateien noch fünf Mal. Sie können es sich etwas einfacher machen, indem Sie die Pfeil-nachoben-Taste drücken. Dann erscheint der vorangegangene Befehl, den Sie nur noch entsprechend modifizieren müssen. Die fünf weiteren Befehle sind: copy a:\dmconfig.dll system32\dllcache 2 copy a:\dmadmin.exe system32 3 copy a:\dmadmin.exe system32\dllcache 4 copy a:\dmboot.sys system32\drivers 5 copy a:\dmboot.sys system32\dllcache Geben Sie schließlich exit ein. Der Rechner startet neu und -5-Verbund einrichten: Öffnen Sie die Datenträgerverwaltung. Legen Sie dynamische Datenträger an, sofern noch nicht geschehen. Rufen Sie bei einem dynamischen Volume per Klick der rechten Maustaste auf nicht zugeordneten Speicherplatz das Kontextmenü auf und wählen Sie Neues Volume. Klicken Sie auf Weiter. im Praxistest Hardware- schneller als Software- : Lesen : Schreiben : Lesen : Schreiben 5: Lesen 5: Schreiben Windows XP mit Hack ) 9 MByte/s 46 MByte/s 57 MByte/s 3 MByte/s 33 MByte/s 28 MByte/s Nun bietet der Computer zwei zusätzliche Optionen an, nämlich Gespiegelt ( ) und 5. Wählen Sie eine der beiden Optionen und klicken Sie auf Weiter. Für müssen mindestens eine weitere, für 5 zwei weitere Festplatten ausgewählt werden, bis der Weiter -Button anklickbar wird. Die weiteren Optionen entsprechen dem Abschnitt Software- : Leistung für Euro. Angezeigt werden --Festplattenverbunde von der Datenträgerverwaltung in weinroter, -5-Verbunde in helltürkiser Farbe. Oben in der Übersichtsliste der Datenträgerverwaltung werden beide -Typen jeweils mit Fehlertoleranz: Ja gekennzeichnet. Das bedeutet, dass etwaige Plattenfehler durch ein Sicherheitssystem ausgeglichen werden können. Defekte Festplatten ersetzen: Wenn eine Festplatte ausfällt, sollten Sie sie schnellstmöglich ersetzen. Beim nächsten Hochfahren des Computers starten Sie die Datenträgerverwaltung und rufen per Klick mit der rechten Maustaste das Kontextmenü des beschädigten --Verbunds auf. Dort finden Sie einen Eintrag Spiegelung entfernen. Rufen Sie ihn auf. Entfernen Sie die Spiegelung bei der kaputten Festplatte die nach wie vor in der Datenträgerverwaltung angezeigt wird. Klicken Sie dann die funktionierende Festplatte an, indem Sie den Menüeintrag Spiegelung hinzufügen aktivieren. Verwenden Sie ihn, um die funktionierende Festplatte und die neue zu spiegeln. Bei Level 5 finden Sie im Kontextmenü eines beschädigten Verbunds den Eintrag Volume reparieren. Klicken Sie ihn an und wählen Sie dann die neue Festplatte aus, die Teil des -5-Verbunds werden soll (Bild L). Wie viel bringt in der Praxis? Reicht das elegant zu konfigurierende Software- des Betriebssystems? Soll man den Onboard-Controller verwenden? Oder lohnt es sich, einen dreistelligen Euro-Betrag in einen Profi-Controller zu investieren? com! vergleicht im Folgenden die Geschwindigkeit der -Levels und nicht die Controller. Wichtige Features eines Controllers wie die Hot Spares des Adaptec 24 SA bleiben daher unbeachtet. Silicon Image 32 6 MByte/s 95 MByte/s 57 MByte/s 47 MByte/s (nicht unterstützt) (nicht unterstützt) Adaptec 24 SA MByte/s 78 MByte/s 52 MByte/s 42 MByte/s 8 MByte/s 4 MByte/s (mit Schreibcache); 9 MByte/s (ohne Schreibcache) Zum Vergleich die Geschwindigkeiten einer einzelnen Festplatte: Lesen mit 57 MByte/s, Schreiben mit 49 MByte/s. -- und --Messungen mit zwei Festplatten, 5 mit drei Festplatten ) siehe Abschnitt Unautorisierter -Hack auf Seite 4 42 Das Computer-Magazin 4/25

9 COMPUTER -Controller: Vorteile und Grenzen Ein Hardware- ist schneller als ein Software-. Selbst der günstige Silicon-Image-Controller bringt bei rund 2 Prozent mehr Leistung. Neben der höheren Leistung beherrschen Hardware-Controller auch noch Zusatzfunktionen. Der Adaptec-Controller bietet beispielsweise -- Unterstützung, Hot Spares, Konfiguration unter Windows per Utility, Unterstützung für SMART und SNMP. Teure Controller müssen nicht unbedingt schneller sein als günstige. Im com!-test war stets der günstige Onboard-Chip schneller. Die vielfältigen Zusatzfunktionen teurer Controller hingegen nutzen Privatanwender oft nicht. Wer allein wegen der erhöhten Leistung von mit dem Gedanken spielt, mehr als zwei Festplatten zu einem zusammenzuschließen, sollte bedenken: Der PCI-Bus erlaubt eine Datenübertragungsleistung bis zu 33 MByte/s. Zwei günstige Festplatten und ein Onboard-Controller sind mit 6 MByte/s schon fast so schnell. Noch mehr Tempo gibt es nur mit speziellen Beschädigtes Volume auswechseln: In der Datenträgerverwaltung reparieren Sie -Volumes (Bild L) Controllern und ausgewählten Mainboards. Der getestete -Controller Adaptec 24SA unterstützt 64Bit/66- MHz-PCI und stellt damit eine Bandbreite von rund 544 MByte/s zur Verfügung. Mit drei bis vier Festplatten unter auf einem Mainboard mit einem 64-Bit-PCI-Steckplatz lässt sich daher eine höhere Datenübertragungsrate als die 33 MByte/s des normalen PCI-Busses erzielen. Peter Riedlberger/oe

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