Migrationsarbeit der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein e.v. im Kreis Herzogtum Lauenburg. Standortbericht

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1 Migrationsarbeit der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein e.v. im Kreis Herzogtum Lauenburg Standortbericht Träger, Name und Anschrift der Beratungsstelle/n mit offenen Sprechstunden: Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein e.v. AWO IntegrationsCenter Geesthacht Am Markt Geesthacht Tel Fax montags Uhr und donnerstags Uhr sowie nach Terminvereinbarungen / in Notfällen bieten wir auch aufsuchende Beratung an 1.1. weitere Beratungsorte - je nach Bedarf bei aufsuchender Beratung z.b. Schule 1.2. Namen und Personelle Ausstattung mit Aufgabenbereich: Johanna Breunig: Ludmila Sitnikowa: Migrationssozialberatung, Stellenumfang:1,0 Beratung für erwachsene Zuwanderer und Organisation von Frauenkursen, IK-Exkursionen, Stellenumfang: 0,5

2 1.3. Maßnahmen zur Sicherung der Fachlichkeit. Teilnahme an Fortbildungen / Supervision / kollegialer Austausch: Fortbildungen: - Hausinterne Schulung zu Case Management - Teilnahme an folgenden Fortbildungsveranstaltungen: - Interkulturelles Training - Sozialrechtliche Grundlagen - Fortbildung zum Ausländerrecht - Fortbildung EU / Freizügigkeitsgesetz - Schulung des Innenministeriums zur MSB-Statistik - Familienzusammenführung - mehrtägige sozialpädagogische Prozessbegleitung für Jugendliche im Strafverfahren - Islamophobie und Antisemitismus - Weiterbildung als interkulturelle Trainerin Teilnahme an folgenden Fachtagen: - MigrantInnen qualifizieren - Auftakt Land in Sicht Berufliche Quailifizierung für Flüchtlinge in S.H. Kollegialer Austausch: - Teilnahme an internen Sitzungen zur Festsetzungen von Richtlinien zum Qualitätsmanagement - wöchentliche Teamsitzungen im IntegrationsCenter (MBE / MSB)

3 2. Schwerpunkte der Arbeit in der Integrationsbegleitung / Beratung 2.1. Hauptklientel - Interessenten für Integrationskurse - Teilnehmer in den Integrationskursen - Neuzuwanderer - Alt-Einwanderer mit Förderbedarf - ALG I und ALG II Bezieher - Migranten in Krisensituationen - Flüchtlinge Integrationskurs beim Besuch in der Grundschule in Geesthacht 2.2. wichtigste Themen in der Beratung: - Erwerb der deutschen Sprache in den Integrationskursen - Arbeitsplatzsuche und Unterstützung in Bewerbungsverfahren - Materielle Bedürftigkeit und soziale Leistungen - Ausländerrechtliche Fragen - Wohnungssuche - Gesundheit - Familie - Schriftverkehr im Dienstleistungssektor - Schule - Rente

4 2.3. wichtigste Kooperationspartner: - ARGEn des Kreises Herzogtum Lauenburg - ASD: Jugendamt und Gesundheitsamt - Stadtverwaltungen - Ausländerbehörde - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Sprachkursträger: Volkshochschulen und Educare-Institut - Diakonisches Werk - Erziehungsberatungsstellen - Drogenberatung - Jugendzentren und Schulen - Gleichstellungsbeauftragte - Jugendaufbauwerk Geesthacht - Ämterlosten -Projekt - alevitische Gemeinde e.v. Geesthacht - islamische Gemeinde e.v. Lauenburg Integrationskurs im Kursraum des IntegrationsCenters in Geesthacht

5 3. Aktivitäten außerhalb der Einzelfallarbeit: 3.1. Gremienarbeit: Mitarbeit in kommunalen Gremien: - Vernetzung und Kooperation mit AWO-übergreifenden Diensten und Trägern: Bildungszentrum HoheGeest, Fraueninitiative Geesthacht, AWO Kreisverband und AWO Ortsverein - Mitarbeit in der Koordinierungsrunde des Kreises der Migrationsarbeit - Regelmäßige Treffen mit den ARGEn zur Optimierung der Unterstützung der Migranten - Abschluss von Kooperationsvereinbarungen mit den ARGEn - Mitwirkung in der Kooperationsrunde der von LOS geförderten Projekten - Treffen mit dem Fachdienst Schulsozialarbeit der Stadt Geesthacht. - Treffen mit der Fachkraft von Frühe Hilfen Anlaufstelle Alpha - KIK-Netzwerk Gegen Gewalt an Frauen und Kindern - Treffen mit Gleichstellungsbeauftrager für Schwarzenbek zu Themen wie Unterstützung von Jugendlichen und Einrichtung eines interkulturellen Treffpunkts 3.2. Durchgeführte Maßnahmen und Projekte: - 2 Integrationskurse in Geesthacht - 6 Frauenkurse zu den Themen: Gewalt und die Formen der Gewalt, gesunde Bewegung/Rückenschule, Ämter, Verwaltung und dt. Sprache, Gesundheitswesen und Ausbildungsmöglichkeiten, die Frau in der Türkei / in Deutschland, Geschichte und Infrastruktur - 4 InterkulturelleTrainings für Frauen bei AWO GmbH Arbeit und Bildung in Glücksstadt zu den Themen: Migration und Einkommen Mehrheits und Minderheitsgesellschaft Kommunikation und Umgang miteinander Ankommen Mehrheits- und Minderheitsverhältnisse - Konzeptionalisierung des Kurses selbstorganisierte Weiterbildung im Rahmen von Stärken vor Ort

6 3.3. Veranstaltungen / Öffentlichkeitsarbeit: - Messen: Schaufenster Geesthacht, Infobörse für Frauen Lauenburg - Zertifikatsübergabe von B1 an die Sprachkurs-TN im Rathaus Geesthacht - Pressearbeit: Lauenburgische Landeszeitung zur Infobörse für Frauen Frau Sitnikowa (rechts) bei der Frauenbörse Feierliche Zertifikatsübergabe an den Integrationskurs im Geesthachter Rathaus v. links n. rechts: Fr. Betge (Gleichstellungsbeauftragte Lauenburg, Fr. Breunig (MSB), Fr. Scharnberg-S. Gleichstellungsbeauftragte Geesthacht, Fr. Halaftris-G. (Frauen-Ini), ehem. Kreisgleichstellungsbeauftragte Fr. Kröger, Fr. Argubi-S. (Frauen-Ini)

7 4. Vernetzung: 4.1. mit anderen Fachdiensten: - Kreisverwaltung- Koordinierungsstelle Migration - Diakonisches Werk, MSB Nordkreis - Schulsozialarbeit Stadt Geesthacht - Polizei - Drogenberatung - Frauenfachberatungsstelle - Jugendamt - KIBIS - Selbsthilfegruppen - Betreuungsvereine und gesetzliche Betreuer - Jugendaufbauwerk - Anlaufstelle Alpha - Ämterlostenprojekt 4.2. mit anderen Maßnahmeträgern: - Educare und VHS als Integrationskurs-Träger - Fraueninitiative - Bildungszentrum Hohegeest - Nachbarschaftstreff TOM - Mercator - Gemeinschaftsinitiative equal - Refugio e.v. 5. Ausblick auf das nächste Jahr: 5.1. nicht abgedeckter Handlungsbedarf: - strukturierte Kooperation mit den ARGEn - Mangel an speziellen Maßnahmen und Angebote für jugendliche Migrant/innen im Südkreis - Einstellung einer Koordinationskraft zur Organisation und Durchführung von Förderunterrichtsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. - Maßnahmen zur Entwicklung beruflicher Perspektiven nach Beendigung des Integrationskurses mit Abschluss B1. - Bewerbungsberatung

8 5.2. geplante Maßnahmen bzw. Schwerpunkte: - Einrichtung eines Jugendmigrationsdienstes zusätzlich zu den bestehenden 1,5 Stellenanteilen MEB und MSB. - Ausbau des Integrationskurs-Angebotes mit Kinderbetreuung. - Weiterentwicklung des Konzeptes zur soz. päd. Betreuung der Integrationskurse. - Ausbau des Beratungsangebots für Integrationskursteilnehmer in kooperierenden Integrationskursträgern. - Sicherstellen des Angebots berufsorientierter Integrationsmaßnahmen nach Beendigung des Integrationskurses mit Abschluss B1 in Zusammenarbeit mit den ARGEn - Organisation einer Selbsthilfegruppe von traumatisierten Migrantinnen - Weiterführung der interkulturellen Öffnung von Facheinrichtungen. - Durchführung einer selbstorganisierten Weiterbildung für Migrantinnen in Lauenburg Integrationskurs aus Geesthacht im Hamburger Elbtunnel Anlagen: Statistik 2009

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