Norbert Panek Rotbuchenwälder im Verbund schützen Deutschlands nationale Verantwortung

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1 Norbert Panek Rotbuchenwälder im Verbund schützen Deutschlands nationale Verantwortung Erfurt, 19. September 2012 Pro Nationalpark

2 Situation der Rotbuchenwälder im Überblick Potenzielles europäisches Gesamt-Areal: km² Aktueller (rezenter) Bestand: ca km² Primärwald-Bestand geschätzt: km² Dominantes Waldökosystem in der Zone der Sommergrünen Laubwälder Europas Stamm -Ökosystem des Kontinents! Ein europäisches Phänomen der nacheiszeitlichen Waldentwicklung Weltnaturerbe-Status! Die größten Buchenwaldvorkommen -Rumänien: km² -Deutschland: km² -Frankreich: km² -Slowenien: km² 2

3 Situation der Rotbuchenwälder im Überblick Die Situation in Deutschland Was ist übriggeblieben vom Naturerbe? Potenzielles (ursprüngliches) Areal: km² (66 % der deutschen Landfläche) Aktueller (rezenter) Bestand: km² (4,5 % der deutschen Landfläche) Primärwald-Relikte/ Quasi-Urwälder : < 30 km² (!) Arealverlust: > 90 % Ältere Buchenbestände (> 140 Jahre): rund km² 3

4 Situation der Rotbuchenwälder im Überblick Alte Buchenwälder sind massiv gefährdet! Kurze Umtriebszeiten (i.d.r Jahre/ Höchstlebensalter: Jahre) Nutzungsintensivierung (Starkholzentnahme, Vorratsabsenkung) Förderung großflächiger Altersklassenbestände (Schirmschlag) Ausschaltung der Alters- und Zerfallsphasen (Totholzmangel) Der Nutzungsdruck steigt! Holzeinschläge (1.000 m³ o.r.) 1994: : : : (!) (= Verdoppelung des Buchenholzeinschlags in 17 Jahren) 4

5 Situation der Rotbuchenwälder im Überblick Schutzkulisse: mangelhaft! -Streng geschützte (nutzungsfreie) Buchenbestände (nach BfN-Angaben): ca. 500 km² (0,1 % der deutschen Landfläche; 0,5 % der deutschen Waldfläche!) -Weitgehend unwirksame Schutzkategorien (Naturschutzgebiet, Natura 2000) -Ausschließlich auf integrative Maßnahmen ausgerichtete Schutzstrategien greifen zu kurz und sind unter den derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum Scheitern verurteilt. 5

6 Verantwortung für unser Naturerbe??? Fehlanzeige! Greenpeace Pro Nationalpark 6

7 Fazit Buchenwälder in ihrer natürlichen Ausprägung zählen zu den weltweit gefährdeten Waldökosystemen. Die wenigen echten Schutzflächen in Deutschland reichen nicht aus, um die biologische Vielfalt dieser Wälder dauerhaft zu sichern. Eine ökologisch nachhaltige Nutzung der Buchenwälder ist auf dem überwiegenden Teil ihrer Bestandsflächen nicht gewährleistet. Ein auf nationaler Ebene abgestimmtes und koordiniertes Konzept zum Schutz der Buchenwälder ist nicht oder nur in Ansätzen vorhanden. 7

8 Greenpeace-Gutachten Rotbuchenwälder im Verbund schützen Fragestellung/ Vorgehensweise: -Wo (in welchen Naturräumen) gibt es noch große zusammenhängende Waldgebiete? -Wo konzentrieren sich die Buchenwaldvorkommen? -In welchem Erhaltungszustand befinden sich diese Vorkommen? -Welche Entwicklungspotenziale sind vorhanden? Ziel: Ermittlung/ Identifizierung eines (möglichst kohärenten ) Systems von Waldregionen, die in ihrer naturräumlichen Zuordnung und aufgrund ihrer Flächenpotenziale als Grundgerüst (Ansatz) eines nationalen Buchenwald-Verbunds geeignet sind. 8

9 Datengrundlagen Auswertung bereits veröffentlichter Bestandsaufnahmen/ Studien HEISS 1992: Große unzerschnittene Laubwaldgebiete GHARADJEDAGHI et al. 2004: Verbreitung/ Gefährdung schutzwürdiger Landschaften (F+E-Vorhaben) GLASER & HAUKE 2004: Erfassung historisch alter Waldstandorte BfN-Landschaftssteckbriefe (Auswertung) Erhebung Biologisch wichtige Wälder (Urwald-Relikte/ Quasi-Urwälder/ Hutewaldreste)

10 Wie könnte ein Verbundsystem aussehen? (Zielforderung Biodiv.-Strategie: 5 % Waldflächenanteil für natürliche Entwicklung) Verbund-Elemente: -Kernflächen (große Schutzgebiete (Schlüsselgebiete) >1.000 ha, nutzungsfrei) -Korridore (naturraumübergreifend, überregional) -Trittsteine (naturraumbezogen, regional) Grundbausteine auf nationaler Ebene: Handlungsräume mit verschiedenen Verbundfunktionen 10

11 Handlungsraum Natürliche Entwicklung -Region mit großen zusammenhängenden naturnahen Waldgebieten, die an ausgewählten Standorten die Ausweisung (mindestens einer) großen nutzungsfreien Kernfläche ( Schlüsselgebiet ) ermöglichen. Mindestgrößen: >5.000 ha (Nationalpark); > ha (NSG mit Sonderstatus Natürliche Waldentwicklung ). Pro Nationalpark 11

12 Handlungsraum Korridor -Region mit großen zusammenhängenden, naturraumübergreifenden Waldgebieten, die im Sinne der Korridor -Funktion für die Ausweisung mindestens (mehrerer) kleinerer Kernflächen geeignet sind. Mindestgrößen: > ha (NSG mit Sonderstatus Natürliche Waldentwicklung ); > ha (Naturwaldreservat). Pro Nationalpark 12

13 Handlungsraum Trittstein -Waldreiche Kleinregion (< ha), die in waldärmeren, schlecht vernetzten Naturräumen liegt. Waldbewirtschaftung mit definierten Naturschutzstandards (Richtwert: 10 ha Naturwald -Elemente je 100 ha Wirtschaftswald); Ausweisung von Wildnisflächen (>10 50 ha), Altholzinseln (>5 ha). Pro Nationalpark 13

14 Handlungsraum Waldumbau -Region mit großen zusammenhängenden Waldgebieten, die im potenziellen Buchenwaldareal liegen, heute jedoch überwiegend von Nadelholz-Reinbeständen eingenommen werden. Schwerpunkt: Umwandlung in naturnahe, Buchen-dominierte Laubwälder, Erhöhung des Buchen-Anteils auf mind. 50 % je Bestandsfläche. Pro Nationalpark 14

15 Identifizierung der Handlungsräume Pro Nationalpark 15

16 Analyse: Waldlandschaften in Deutschland Auswertung Schutzwürdige Landschaften (GHARADJEDAGHI et al. 2004): Typisierung der Landschaften (570 Einzellandschaften) 270 Einzellandschaften mit Waldanteil > 40% darunter 60 reine Waldlandschaften (Waldanteil > 70 %) darunter 9 große Waldlandschaftkomplexe > ha Harz Solling-Kaufunger Wald Thüringer Wald Rothaargebirge Spessart Pfälzerwald Schwarzwald Bayerischer Wald Bayerische Alpen Kartengrundlage: GHARADJEDAGHI et al schutzwürdige bzw. besonders schutzwürdige Waldlandschaften (Gesamtfläche: 3 Mio. ha = 8,4 % Bundesfläche) 16

17 Waldlandschaften in Deutschland Auswertung Große unzerschnittene Waldgebiete > Hektar (HEISS 1992): 449 Waldgebiete, davon 132 Laubwaldgebiete als mindestens geeignet für den Aufbau eines Verbundsystems eingestuft 13 Gebiete sehr gut geeignet 52 Gebiete gut geeignet 6 als gut geeignete Gebiete > ha (!) 12 große zusammenhängende Waldkomplexe mit unzerschnittenen Laubwald-Kernflächen > ha Ith Elm Solling Göttinger Wald Kellerwald Rothaargebirge Nördlicher Spessart Nördlicher Steigerwald Westlicher Taunus Rhön Nördlicher Westerwald Liezheimer Forst 17

18 Waldlandschaften in Deutschland Historisch alte Waldstandorte (GLASER & HAUKE 2004) (aktuelle Waldstandorte ab einer Größe von 50 ha, die seit mindestens 200 Jahren kontinuierlich als Waldfläche genutzt wurden) 77 % der aktuellen Wälder Deutschlands stocken auf historisch alten Waldstandorten. Anteil der alten Waldstandorte mit Laubwäldern: 26 % Bedeutende Laubwaldvorkommen auf historisch alten Waldstandorten: Nord-Brandenburg u. Teile von Mecklenburg-Vorpommern Ostharz/ Unterharz Großteile des Weser-Leine-Berglands Teile des nördlichen Thüringer Walds Spessart (> größter Laubwald-Komplex von nationaler Bedeutung!) 18

19 Waldlandschaften in Deutschland Biologisch wichtige Wälder (Waldgebiete in herausragendem Naturnähe-Zustand/ Urwald-Relikte/ Quasi-Urwälder in Schutzgebieten (seit mindestens 50 Jahren nutzungsfrei)/ alte Hutewälder) Geschätzte Gesamtanteil in Deutschlands Wäldern: < 30 km² (!) -rund 20 Einzelgebiete Beispiele: Mittelsteighütte (Bayerischer Wald) Edersee-Steilhänge (Nordhessen) Heilige Hallen Neuenburger Urwald Urwald Sababurg (ca. 300 km² Naturwaldreservate -streng geschützte Wälder: < 500 km²) 19

20 Zusammenführung und Analyse der Daten Ergenb Auswahl von 75 Handlungsräumen Gesamtkulisse: 4,5 Mio. ha = 12,3 % Bundesfläche -Überwiegend wenig zerschnittene und überwiegend als schutzwürdig eingestufte Landschaftseinheiten mit einem Waldanteil > 40% und überwiegend historisch alten, laubwaldreichen Waldstandorten. -Gesamt-Laubwaldanteil in den Handlungsräumen: = 0,82 Mio. ha (CORINE Land Cover) Kartengrundlage: GHARADJEDAGHI et al

21 Alle Handlungsräume decken weitgehend repräsentativ die Haupttypen der in Deutschland verbreiteten Buchenwaldgesellschaften ab. Die Verteilung der Handlungsräume zeigt Defizite im gesamten norddeutschen Raum, in Teilen von Ostmitteldeutschland und im Alpenvorland. Einige Handlungsräume sind durch hohe Nadelwaldanteile gekennzeichnet, aber als Korridor im Verbundsystem unverzichtbar. Deren Verbundfunktion muss durch gezielte Waldumbaumaßnahmen wiederhergestellt werden. 21

22 Weitere Ergebnisse der Datenanalyse Grundbestandssicherung der Buchenwälder durch große nutzungsfreie Schlüsselgebiete (> ha): Insgesamt 38 (in 26 Handlungsräumen) 10 Vorschläge für neue Nationalparke > ha (Suchräume insgesamt: ha) 28 weitere Naturschutzgebiete > ha (Suchräume insgesamt: ha) 22

23 Nationalpark-Vorschläge (Schwerpunkt: Buchenwälder) Nord-Schwarzwald Suchraum: ha (Planung wurde eingeleitet) Bayerische Alpen Suchraum: ha (Bereich Ammergebirge ) Spessart Suchraum: ha Nördlicher Steigerwald Suchraum: ha (BN-Vorschlag liegt vor) Stechlinsee-Gebiet Suchraum: ha (Gutachten BIBELRIETHER et al. 1997) Taunus/ Rheingaugebirge Suchraum: ha Solling Suchraum: ha Teutoburger Wald/ Egge (Senne) Suchraum: ha (Planung wurde eingeleitet) Pfälzerwald Suchraum: ha (zurzeit wird ein Hunsrück -Nationalpark diskutiert) Thüringer Wald Suchraum: ha (Planung eingestellt?) 23

24 Korridore und Trittsteine Wichtige Handlungsräume mit Korridorfunktion : -Bayerische Wald/ Oberpfalz/ Erzgebirge/ Frankenwald/ Thüringer Wald -Bayerischer Randalpen-Korridor -Schwarzwald-Korridor -Fränkisch-schwäbischer Korridor -Taunus-Hunsrück-Korridor -Osnabrücker Osning/ Teitoburger Wald/ Egge/ Waldecker Wald Wichtige Handlungsräume mit Trittsteinfunktion -Sachenwald/ Segeberger Forst -Kyffhäuser/ Hohe Schrecke/ Finne -Klever Reichswald (NRW) -Saarkohlenwald -Donnersberg (Rheinland-Pfalz) Kartengrundlage: GHARADJEDAGHI et al

25 Waldumbau Wichtige Handlungsräume für den Waldumbau: -Harz -Thüringer Wald -Erzgebirge/ Vogtland Fichtelgebirge/ Oberpfälzer Wald -Schwäbisch-fränkische Waldberge -Buntsandstein-Odenwald 25

26 Umsetzung/ Realisierungschancen (?) Rahmenbedingungen: -Politischer Konsens, Schutz der Buchenwälder als nationale Aufgabe (Welterbe-Auftrag!) -Vereinheitlichung der Naturschutz-Standards -Fachliche Koordinierung auf Bundesebene (und zentrale Projektsteuerung) -Schaffung finanzieller Anreize, Einführung eines Bundesförderprogramms (gegebenenfalls Umlenkung vorhandener Fördermittel), Förderkulisse: 75 Handlungsräume -Einführung eines bundeseinheitlichen Kontrollsystems (Biodiversitätsmonitoring) Realisierungshindernisse: -UNESCO-Welterbe-Anerkennung wird von der Politik nicht als Auftrag begriffen -Föderales System fördert Kleinstaaterei im Naturschutz! -Die Schutzfunktion öffentlicher Wälder wird durch privatwirtschaftlich organisierte Landesbetriebe in den Bundesländern ausgehebelt! -Der Nutzungsdruck auf Laubwälder (Buchenwälder) steigt weiter massiv -Das Potenzial zum Aufbau eines Buchenwald-Verbunds ist extrem gefährdet 26

27 Danke für Ihre Aufmerksamkeit 27

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