Internationalisierungsgrad des deutschen Mittelstands und Entwicklungstendenzen

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1 Friedrich-Ebert-Stiftung: Internationalisierung im Mittelstand als wirtschaftspolitische Herausforderung Internationalisierungsgrad des deutschen Mittelstands und Entwicklungstendenzen Berlin, 13. Mai 2013 Michael Holz Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

2 2 China-Oel - Qualität made in Germany

3 3 China-Oel oder das Deutsche Allzweck Wundermittel

4 4 Exportraten (Warenexporte/BIP) der 30 größten Volkswirtschaften, 2010 Belgien Niederlande Thailand Saudi-Arabien Südkorea Österreich Deutschland Schweiz Schweden Polen Norwegen Iran Mexiko Russland China 33,2 31,4 30,5 28,8 26,9 26,6 40,4 36,8 34,2 45,9 38,9 61,1 55,5 74,0 88,3 Kanada Südafrika Indonesien Italien Frankreich Australien Argentinien Großbritannien Spanien Venezuela Türkei Japan Indien Brasilien USA 24,6 22,6 22,3 21,9 20,4 18,8 18,4 18,0 17,8 16,8 15,6 14,0 13,1 9,4 8,8 Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis von World Bank (2012): Online Data Bank - Indicator GDP (Current US-$) sowie World Trade Organization (2012): International Trade Statistics 2011, S. 24 (Warenexporte).

5 5 Exportrate der deutschen Volkswirtschaft (Warenexporte/BIP), , , Quelle: Statistisches Bundesamt (2013): Handelskennzahlen: Außenhandel.

6 6 Deutsche Exportstruktur nach Ländergruppen: Anteil am Gesamtexport, 2012 Amerika 11,7 Afrika 2,0 Australien und Ozeanien 1,0 Sonstige asiatische Länder 10,2 Asien 16,3 China 6,1 EU-Eurozone 37,5 Übriges Europa 11,9 Europa 68,9 EU-Nicht-Eurozone 19,5 Quelle: Statistisches Bundesamt (2013): Zusammenfassende Übersichten für den Außenhandel - vorläufige Jahresergebnisse - Fachserie 7 Reihe , S. 35.

7 7 Entwicklung der deutschen Exporte mit den wichtigsten Handelspartnern, , 2000=100% China Indien Niederlande Frankreich USA Niederlande China Großbritannien Indien Quelle: Statistisches Bundesamt, GENESIS-Online Datenbank, 2013.

8 8 Anteil der fünf wichtigsten Warengruppen am Gesamtexport, 1995 und 2008 in Mrd. EUR Kraftwagen und Kfz-Teile 15,1 17, Maschinen 14,8 16, Chemische Erzeugnisse 13,9 13, Eisen- und Stahlerzeugnisse 6,3 6, Geräte der Elektrizitätserzeugung und -verteilung 5,2 5, Quelle: Statistisches Bundesamt (2010): Export, Import, Globalisierung - Deutscher Außenhandel und Welthandel 1990 bis 2008, S. 16.

9 9 Gründe auslandsaktiver Unternehmen für internationale Marktaktivitäten, industrieller Mittelstand, 2010 Erschließung/Ausbau von Absatzmärkten 70,8 Größere Nähe zum Kunden/ Kundenwunsch 49,8 Niedrigere Lohn- und Gehaltskosten 35,5 Niedrigere Steuern/Abgaben/Zölle 15,3 Weniger Regulierung/ Bürokratie im Ausland 14,6 Höhere Produktivität im Ausland 4,6 Besseres FuE-Know-how im Ausland 2,1 Quelle: IfM Bonn (2010): BDI-Mittelstandspanel Herbst 2010, S. 26.

10 10 Bewertung der eigenen Leistungsfähigkeit im Vergleich zu ausländischen Wettbewerbern, industrieller Mittelstand, 2011 Spielen in Ihrem Markt ausländische Wettbewerber eine Rolle? Eigene Leistungsfähigkeit (viel) besser Beratung und Service 78,4 Kundennähe 74,4 Nein 34,7 Ja 50,9 Qualität, Attraktivität der Produkte Marktposition, Marktanteil der Hauptprodukte 59,1 48,6 Nein, aber erwartet 14,4 Innovationsgrad Preisliche Wettbewerbsfähigkeit 15,0 44,4 Werte hochgerechnet, Basis: n = Quelle: IfM Bonn (2011): BDI-Mittelstandspanel Herbst 2011, S. 14.

11 11 Exportunternehmen in Deutschland, in ,6 % (alle Unternehmen: + 13,6 %) Quelle: Statistisches Bundesamt: Umsatzsteuerstatistik (Voranmeldungen); Berechnungen des IfM Bonn

12 12 Exportunternehmen, 2010, nach Umsatzgrößenklassen Umsatzgrößenklassen in Anzahl der Exportunternehmen Exporteurquote der jeweiligen Umsatzgrößenklasse Mio. (Kleinst) (72,2 %) 8,6 2 Mio Mio. (Klein) (18,7 %) 46,7 10 Mio Mio. (Mittlere) (6,6 %) 68,1 50 Mio. und mehr (Groß) (2,4 %) 80,4 Insgesamt exportierten Unternehmen, d.h. 11,2 % der deutschen Unternehmen. Quelle: Statistisches Bundesamt: Umsatzsteuerstatistik (Voranmeldungen); Berechnungen des IfM Bonn

13 13 Exportumsatz der deutschen Exportunternehmen, 2010, nach Umsatzgrößenklassen Umsatzgrößenklassen in Exportumsatz in Mrd. Exportquote der jeweiligen Umsatzgrößenklasse Mio. (Kleinst) 20 (2,1 %) 2,9 2 Mio Mio. (Klein) 53 (5,5 %) 9,0 10 Mio Mio. (Mittlere) 114 (11,8 %) 16,0 50 Mio. und mehr (Groß) 779 (80,7 %) 23,9 Der Gesamtexportumsatz belief sich auf 965 Mrd. ; die Exportquote lag bei 18,4 %. Quelle: Statistisches Bundesamt: Umsatzsteuerstatistik (Voranmeldungen); Berechnungen des IfM Bonn

14 14 Internationalisierungsaktivitäten auslandsaktiver Unternehmen, industrieller Mittelstand, 2012 Export eigener Produkte 86,1 Kooperationsabkommen 34,2 Lohnfertigungs-/ -veredelungsaufträge Eigene Vertriebs-/Servicestätten 24,1 21,2 Eigene Produktionsstätten Kapitalbeteiligungen/ Joint Ventures Lizenzvergabe/ Franchiseverträge 5,9 9,2 14,4 Quelle: IfM Bonn (2012): BDI-Mittelstandspanel Herbst 2012, S. 7.

15 15 Off-shoring und Rückverlagerung von Produktionskapazitäten, Anteil der Betriebe Off-shoring ins Ausland Rückverlagerung aus dem Ausland 30% 26% 27% 25% 20% 17% 19% 19% 10% 4% 6% 6% 4% 3% 12% 3% 9% 3% 0% aktuelle Planung in den zwei Jahren vor realisiert Quelle: Fraunhofer ISI (2009): Erhebung Modernisierung der Produktion, S. 3.

16 16 Motive für die Rückverlagerung von Produktionskapazitäten, 2009 Anteil der rückverlagernden Betriebe Probleme mit dem Erreichen/Halten von hohen Qualitätsstandards 68 Einbußen bei Flexibilität und Liefer- Fähigkeit ( just-in-time ) 43 Steigende Arbeitskosten 33 Unterschätzte Transport-/Logistikkosten 32 Hoher Koordinations- und Kontrollaufwand 20 Mangel an qualifizierten Fachkräften/ hohe Fluktuation 19 Quelle: Fraunhofer ISI (2009): Erhebung Modernisierung der Produktion, S. 8.

17 17 Angebot von produktbegleitenden Dienstleistungen, industrieller Mittelstand, 2012 Bietet Ihr Unternehmen zusätzliche Dienstleistungen an? Beratung zur Produkt-/ Prozessgestaltung Material-/Ersatzteilmanagement, Reparaturen Welche Formen der Dienstleistungen bieten Sie an? 41,3 50,1 Montage und Wartung 37,2 Nein 23,7 Ja 76,3 Optimierung, Qualitätskontrolle Logistik, Distribution 37,1 35,2 Schulungen 25,8 Entsorgung 18,1 Finanzierung 12,5 Quelle: IfM Bonn (2012):BDI-Mittelstandspanel Herbst 2012, S. 21.

18 18 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt Dipl.-Vw. Dipl.-Verw. Michael Holz Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn Maximilianstr. 20 D Bonn, Germany Das IfM Bonn ist eine Stiftung des privaten Rechts. Tel.:

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