Handbuch Zahlungsverkehr NL

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1 Vorbereitet für Kunden und Partner Projekt OPplus Vorbereitet von

2 manual_opp zahlungsverkehr.docx Inhalt Allgemein... 3 Struktur dieses Handbuchs... 3 Erläuterung der in diesem Handbuch verwendeten Symbole... 3 Navigationsbereich OPplus... 4 Modul OPplus Lizenzinformation... 5 Einrichtungskonfiguration... 6 Modul OPplus Zahlungsverkehr... 9 Notwendige Auftraggeberbank Stammdaten Bankkonten (Auftraggeberbank) Notwendige Debitorenstammdaten Debitor Bankkontokarte Notwendige Kreditorenstammdaten Kreditor Bankkontokarte Einrichtung Zahlungsverkehr Register Allgemein Register Datei Zahlungsarten Zahlungsvorschlagskarte Register von 17

3 manual_opp zahlungsverkehr.docx Allgemein Struktur dieses Handbuchs Dieses Handbuch beinhaltet eine Beschreibung der Funktionalitäten der zertifizierten Branchenlösung OPplus, bezogen auf das folgende Modul: OPplus Zahlungsverkehr Die Funktionalität dieses Moduls befindet sich in der Gruppe Zahlungsverkehr des Navigationsbereiches OPplus. Das Handbuch beinhaltet die Beschreibung der einzelnen Felder sowie eine Prozessbeschreibung beim Einsatz von OPplus. Für weitergehende Informationen zu den Feldern drücken Sie F1, um die Onlinehilfe aufzurufen. Bei der Durchsicht des Handbuches ist zu beachten, dass bestimmte Module auch einzeln erworben werden können und somit Erläuterungen, Menüpunkte und Abbildungen modulübergreifender Funktionalitäten nicht zwingend jedem Anwender zur Verfügung stehen. Die folgenden Module der zertifizierten Branchenlösung OPplus sind in separaten Handbüchern beschrieben: das Modul Zahlungsverkehr, das Modul OP-geführte Sachkonten, das Modul Erw. Postenanzeige und Druck, das Modul Erw. Analyse (Bilanz und Organschaft). Erläuterung der in diesem Handbuch verwendeten Symbole Information Mit diesem Symbol werden Passagen gekennzeichnet, welche zusätzlichen wichtigen Informationen enthalten, die bei der Anwendung zu beachten sind. Erinnerung Erinnert an bereits genannte wichtige Informationen oder Prozesse, die beim Einsatz von OPplus zu optimierten Ergebnissen verhelfen. Tipp Mit diesem Symbol sind Passagen gekennzeichnet, welche dem Anwender helfen sollen, die Funktionalität in der Praxis korrekt einzusetzen. Warnung Mit diesem Symbol werden Informationen versehen, die unbedingt zu beachten sind, um Fehler bei der Anwendung zu vermeiden. 3 von 17

4 manual_opp zahlungsverkehr.docx Navigationsbereich OPplus Sobald die OPplus-Objekte auf der Datenbank eingespielt sind, steht Ihnen OPplus standardmäßig unterhalb des Bereichs Finanzmanagement als neuer Navigationsbereich zur Verfügung: Im Navigationsbereich OPplus werden bei Einsatz aller Module folgende Gruppen angezeigt wobei die Gruppe Historie modulunabhängig gelistet wird: 4 von 17

5 manual_opp zahlungsverkehr.docx Modul OPplus Lizenzinformation Dieses Kapitel beschreibt den Nutzen des Moduls OPplus Lizenzinformation, zu finden im Navigationsbereich der Gruppe Allgemein. Dieses Modul ist immer integriert und Voraussetzung; unabhängig zu den verwendeten OPplus Module. Über die Form OPplus Lizenzinformation können Sie ersehen, welche Module in der Kundenlizenz enthalten und eingerichtet sind. Sie können OPplus in einer Datenbank implementieren, ohne in jedem Mandant alle Module zu aktivieren. 5 von 17

6 manual_opp zahlungsverkehr.docx Für die Lizensierung ist es erforderlich, dass das entsprechende Modul lizensiert ist. Eingerichtet gilt das Modul, wenn die Einrichtung des Moduls gestartet wurde. Wenn das Modul Verbände lizensiert ist, so ist auch automatisch der Haken bei Eingerichtet gesetzt, da es keine Verbandseinrichtung gibt. Hier wird nicht geprüft, ob Verbände / Verbünde angelegt worden sind. Über diese Form können Sie nun auch die Benutzerrollen für alle lizensierten Module einrichten. Einrichtungskonfiguration Über die Einrichtungskonfiguration ist es möglich, OPplus Einrichtungstabellen aus einer Datenbank in eine andere oder von Mandant A in Mandant B zu transportieren. Der Aufruf dazu befindet sich in der OPplus Lizenzinformation. Der Bericht ist in 2 Teile unterteilt. Im oberen Bereich gibt es 3 Optionen: Option Richtung Dateiname Mandant Beschreibung Hier wählen Sie aus, ob die Daten importiert oder exportiert werden sollen. Dieses Feld muss den Dateinamen der Datei, die eingelesen bzw. erstellt werden soll, enthalten. In diesem Feld haben Sie die Möglichkeit zwischen 3 Optionen zu wählen: 6 von 17

7 manual_opp zahlungsverkehr.docx Alle o o Aktuell o o Export Ist diese Option gewählt, so werden alle Mandanten in der Datenbank durchlaufen und die Daten entsprechend in die Datei exportiert. Import Ist diese Option gewählt, so werden die in der Textdatei vorhandenen Daten in alle Mandanten der Datenbank importiert. Sind in die Datei mehrere Mandanten exportiert worden, so werden die Daten des ersten Mandanten der Datei importiert. Export Ist diese Option gewählt, so werden die Daten des aktuellen Mandanten in die Textdatei exportiert. Import Ist diese Option gewählt, so werden die Daten der Textdatei in den aktuell ausgewählten Mandanten importiert. Mandantenbezogen o Export Diese Option steht für den Export nicht zur Verfügung. Import Diese Option ist sinnvoll, wenn vorher alle Mandantendaten exportiert worden sind, jedoch nicht alle Mandanten in der zu importierenden Datenbank vorhanden sind. Es wird dann geprüft, ob der entsprechende Mandant in der aktuellen Datenbank vorhanden ist. Wenn dies der Fall ist, so findet ein Import statt. Ist dies nicht der Fall, so wird dieser übersprungen. Im unteren Bereich befindet sich die Auswahl der Export-/Importdaten entsprechend der Module: Hierbei wird schon beim Öffnen des Berichtes geprüft, welche Module in der Lizenz bereits freigeschaltet sind. Der Lizenz entsprechend werden dann die einzelnen Haken bereits voreingestellt gesetzt. Dies kann durch den Anwender übersteuert werden. 7 von 17

8 manual_opp zahlungsverkehr.docx Bei der Option Import werden alle Module automatisch gesetzt, die in der Lizenz freigeschaltet worden sind. Bei der Option Export werden alle Module automatisch gesetzt, die in der Lizenz freigeschaltet worden sind und zusätzlich (mindestens) einen Datensatz in der entsprechenden Tabelle enthalten. Wichtige Hinweise: die aktuelle Kundenlizenz muss im Server aktiv sein durch den Import werden KEINE Nummernserien erzeugt / bearbeitet 8 von 17

9 manual_opp zahlungsverkehr.docx Modul OPplus Zahlungsverkehr Das Modul Zahlungsverkehr der zertifizierten Branchenlösung OPplus bedient das nationale Niederländische Zahlungsformat CLIEOP3 für Inland-Überweisungen und Lastschriften. CLIEOP3 ist mittlerweile abgelöst durch SEPA. Ebenso das Zahlungsformat BTL91 für Auslandsüberweisungen. Damit beim Einsatz des Moduls Zahlungsverkehr korrekte Zahlungsdateien erstellt werden können, müssen Sie bestimmte Felder in den Stammdaten vorbelegen. Im folgendem werden nur die Felder und Funktionen beschrieben, die ausschließlich für das Modul Zahlungsverkehr verwendet werden. Alle anderen Grundfunktionen entnehmen Sie bitte dem Handbuch zum Modul Zahlungsverkehr. 9 von 17

10 manual_opp zahlungsverkehr.docx Notwendige Auftraggeberbank Stammdaten Bankkonten (Auftraggeberbank) Das Auftraggeberbankkonto sollte bei einem Niederländischem Kreditinstitut geführt sein und dementsprechend das Länderkürzel aufweisen. Ebenso sollte eine gültige Kombination aus BLZ und Kontonummer und/oder BIC/SWIFT-Code und IBAN hinterlegt sein. Speziell für das Modul Zahlungsverkehr steht das Register ZV zur Verfügung: Option Name SEPA-Gruppierung Name Code Beschreibung Kurzbeschreibung Dieses Feld ist zurzeit nicht in Verwendung. Zur Verfügung stehen zwei Optionen: 1 2 Ein Eintrag ist wegen der Ablösung durch SEPA nicht mehr erforderlich. 10 von 17

11 manual_opp zahlungsverkehr.docx Notwendige Debitorenstammdaten Debitor Bankkontokarte Tragen Sie hier eine gültige Kombination aus BLZ und Kontonummer und/oder BIC/SWIFT-Code und IBAN ein. Weitere Spezielle Angaben sind nicht erforderlich. 11 von 17

12 manual_opp zahlungsverkehr.docx Notwendige Kreditorenstammdaten Kreditor Bankkontokarte Tragen Sie hier eine gültige Kombination aus BLZ und Kontonummer und/oder BIC/SWIFT-Code und IBAN ein. 12 von 17

13 manual_opp zahlungsverkehr.docx Einrichtung Zahlungsverkehr Bevor Sie mit dem Modul arbeiten können, müssen Sie die Einrichtungsdaten erstellen. Dies erfolgt über Zahlungsverkehr Einrichtung Einrichtung ZV Einrichtungsdaten erstellen Register Allgemein Option Name Ländercode Währungscode Euro Homepage Nationalbank CLIEOP3-Testbetrieb Letzte Sendung am Letzte Sendungsnr. Order Letter ausgeben Beschreibung Kurzbeschreibung Durch das Erstellen der Einrichtungsdaten wurde hier der ISO-Ländercode der Niederlande eingetragen. Dieses Feld ist nicht änderbar. Durch das Erstellen der Einrichtungsdaten wurde hier der ISO-Währungscode für Euro EUR eingetragen. Dieses Feld ist nicht änderbar Hier können Sie URL zur niederländischen Nationalbank hinterlegen. Über die Globus- Schaltfläche können Sie dann direkt auf die Homepage gelangen Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn Sie CLIEOP3-Dateien mit einem Test-Kennzeichen markieren wollen. Ein Eintrag ist wegen der Ablösung durch SEPA nicht erforderlich. Hier wird protokolliert wann die letzte CLIEOP3-Datei erstellt wurde. Ein Eintrag erfolgt wegen der Ablösung durch SEPA nicht mehr. Wenn eine CLIEOP3-Datei erstellt wird, wird in diese eine sogenannte Sendungsnummer geschrieben. Die Sendungsnummer ist eine fortlaufende Nummer, die letzte Sendungsnummer wird hier protokolliert. Ein Eintrag erfolgt wegen der Ablösung durch SEPA nicht mehr. Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn zusätzlich ein Order-Letter erstellt werden soll. Ein Order Letter ist eine Datei, in der Kontrollsummen zur CLIEOP3-Datei geschrieben werden. Ein Eintrag ist wegen der Ablösung durch SEPA nicht erforderlich. 13 von 17

14 manual_opp zahlungsverkehr.docx Register Datei Option Name Linefeed (nur für debugging) Dezimalpunkt (BTL91) Beschreibung Kurzbeschreibung Dieses Feld bewirkt, dass nach jedem Zahlsatz ein Zeilenumbruch stattfindet. Die Zahldatei wird dadurch lesbarer. Dieses Feld ist zurzeit nicht in Verwendung. 14 von 17

15 manual_opp zahlungsverkehr.docx Zahlungsarten Durch das Erstellen der Einrichtungsdaten stehen Ihnen zusätzlich die folgenden zwei Zahlungsarten für Überweisungen zur Verfügung: CLIEOP CLIEOP-Überweisung (abgelöst durch SEPA) BTL91 Auslandsüberweisung (BTL 91) für das Lastschriftverfahren stehen Ihnen folgende zwei Zahlungsarten zur Verfügung: CLIEOP-DD CLIEOP-Lastschrift (abgelöst durch SEPA) 15 von 17

16 manual_opp zahlungsverkehr.docx Zahlungsvorschlagskarte Register Option Name Zahlungscode Scheck Weisungsschlüssel 1 - Weisungsschlüssel 4 Beschreibung Kurzbeschreibung Hier stehen Ihnen drei Optionen zur Verfügung: Normal Scheck Basis (nicht verwendet) Tragen Sie hier ein, an wen (bei der Zahlungsart Scheck) die Zahlung adressiert werden soll. Bank Auftraggeber Auftraggeber Begünstigter Das Feld ist nur aktiv, wenn der Zahlungscode Scheck ist Hier können Sie bis zu vier Weisungsschlüssel für die Empfängerbank hinterlegen: 01 /PHONBEN/ 02 /TELEXBEN/ 03 /PHON/ 04 /TELEX/ 05 ADVISE BEN. BANK BY CABLE/ CABLE/SWIFT CHARGES FOR US 06 ADVISE BEN. BANK BY CABLE/ SWIFT WITHOUT CHARGES FOR US 16 von 17

17 manual_opp zahlungsverkehr.docx Eilauftrag 07 /HOLD/ 12 IF BEN. IS UNKNOWN OR HAS DECEASED PLEASE RETURN AMOUNT 13 THIS PAYMENT IS IRREVOCABLE 14 INTERCOMPANY TRANSFER Setzen Sie hier ein Häkchen, wenn die Zahlung als Eilzahlung gekennzeichnet werden soll 17 von 17

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