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1 4,50 I FR. 9,00 E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK INTERNET WORLD Business AUSGABE 13/ JUNI 2014 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL INTERNET WORLD Business Guide Online Werbeplanung Juli bis September 2014 Anzeige Same Day Delivery Schnelligkeit als Service S. 30 Mobilfunk-Allianz EU und Korea entwickeln 5G Die EU-Kommission und das südkoreanische Ministerium für IT und Zukunftsplanung wollen gemeinsam die Standards für den Mobilfunk der 5. Generation (5G) entwickeln. 5G soll Dinge wie das intelligente Auto, Hausvernetzung und digitale Gesundheitsservices ermöglichen. Markteinführung: voraussichtlich Generation 1G Analog 2G GSM 3G UMTS 4G LTE Geräte Einführung Foto: Fotolia / Kurhan Auf 84 Seiten stellt der INTERNET WORLD Business Guide Online Werbeplanung aktuelle Marketing- Trends, Dienstleister und Agenturen vor. Ihr Gratisexemplar liegt dieser Ausgabe bei. Gemeinsam gegen den Strom Der E-Commerce ändert sich rasant und bringt Digital-Agenturen in Zugzwang ine Branche auf der Suche nach der E Exit-Strategie: Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht ein Internet-Dienstleister seine Eigenständigkeit aufgibt. Immer mehr Agenturen tun sich mit Finanzinvestoren im Rahmen einer Holding zusammen, verkaufen ihr Unternehmen an ein globales Agenturnetzwerk oder lassen sich von einem Konzern schlucken, der auf diese Weise den Weg in die digitale Wirtschaft sucht. Die Begründungen dafür klingen immer gleich: Man will expandieren und auf internationalen Märkten bestehen können. Ein weiteres Argument: Digitales Marketing und E-Commerce haben sich von einem Randthema zu einem strategischen Unternehmensbereich gewandelt. Sie werden nicht mehr von einem kleinen Bereichsleiter verantwortet, sondern vom Vorstand persönlich. Und der spricht nur mit großen Agenturen und nicht mit einer 10-Mann-Bude. So weit die Theorie. Customer Journey Recherche vor dem Kauf: Wie der Kunde sucht S. 18 Hauptsache groß: Immer mehr Agenturen geben ihre Eigenständigkeit auf Die Praxis sieht dramatischer aus. Der Wettbewerb unter den Dienstleistern um Kunden wird härter. Denn viele Online- Händler realisieren, dass ihr mit großem Enthusiasmus gestarteter Online-Shop weniger abwirft als erwartet. Die Folge: Die Etats für weitere Online-Investitionen werden gestrichen. In den nächsten Jahren könnten 50 Prozent aller Online-Händler in Deutschland verschwinden. Wie Agenturen auf dieses Szenario reagieren wollen, lesen Sie ab Seite 8. (fk) E-Commerce Online-Marketing Technik Foto: Fotolia / Bloomua Der Stellenmarkt für Internet-Fachkräfte S. 41 oder unter internetworld.de/stellenmarkt Foto: Shutterstock / MNSKumar 5G voraussichtlich 2020 Die Innenstadt-Retter Im Bereich Local Commerce tummeln sich derzeit eine ganze Reihe von Startups, die traditionellen Fachhändlern eine bessere Sichtbarkeit im Web versprechen. S. 14 Mensch und Maschine Programmatic Advertising revolutioniert die Online-Werbung von Grund auf. Doch ohne Steuerung durch den Menschen funktioniert auch der automatisierte Mediahandel nicht. S. 24 Die richtige Verbindung -Versender arbeiten an der Integration von Kunden- und Produktdaten für individualisierte Newsletter. Dabei verfolgen die Dienstleister unterschiedliche Lösungsansätze. S. 32 Im Mai 2014 meldete Bild digitale Abonnenten Im Mai 2014 meldete Die Welt digitale Abonnenten INTERNET WORLD Business 13/14 Quelle: EU-Kommission Seit Mai 2014 weist die IVW auch die Zahl verkaufter digitaler Zeitungsabos aus. Bild und Die Welt sind die ersten Titel, die ausgewertet wurden Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt INTERNET WORLD Business 13/14; Quelle: Axel Springer

2 EUROPAWEIT ERSTER Plesk NEU! STRATO bietet als erster Hoster in ganz Europa Server mit Parallels Plesk 12. STRATO.DE/PLESK12 STRATO AG, Pascalstr. 10, Berlin

3 INHALT 23. Juni /14 INTERNET WORLD Business 3 Inhalt SCHWERPUNKT Im Schwarm in die Krise Konsolidierung bei den Agenturen 8 E-COMMERCE Die Innenstadt-Retter Start-ups im Bereich Local Commerce 14 Wie der Kunde sucht Die Recherche vor einem Online-Kauf 18 Gemeinsam billiger werben Online-Kooperationen mit Printmedien 20 Marken im App Store App-Download-Plattformen 21 KNOW-HOW Serie Teil 2: Mobile Commerce Strategien und Tools für den Mobile Shop 22 ONLINE-MARKETING Mensch und Maschine Datengesteuertes Online-Marketing 24 Für Kunden ansprechbar sein Wie Siemens Social Media einsetzt 26 Bewegte Storys aus der Fabrik Die B2B-Kommunikation von Krones 27 WM-Offensive bei Nike Die Sportmarke im Fußballfieber TECHNIK Schnelligkeit als Service Erfahrungen mit Same Day Delivery 30 Die richtige Verbindung Kundenansprache via 32 Checkout unter der Lupe Die Bestellprozesse der Top-100-Shops 34 RUBRIKEN Update 4 Pro&Contra: Same Day Delivery 12 Dienstleisterverzeichnis 35 Personalien 39 Termine 39 Stellenmarkt 41 Szene: Fach- und Weiterbildungsevents 42 Impressum 44 Meinung: Rocket Internet und die Börse Foto: Fotolia / Alphaspirit Ihre Dmexco-News Unterstützen Sie uns bei der Vorberichterstattung! Am 10. und 11. September 2014 findet in Köln die Online-Marketing-Messe Dmexco statt. INTERNET WORLD Business wird wieder umfangreich über die Veranstaltung berichten. In den Ausgaben 17/2014 und 18/2014 sowie auf Internetworld.de informieren wir über Highlights, neue Themen und Produkte. Zudem wird es eine Sonderausgabe zur Messe geben. Für diese Vorberichterstattung benötigt die Redaktion Informationen darüber, was Sie Ihren Messebesuchern präsentieren wollen: Fassen Sie die Informationen bitte einfach in einigen Sätzen zusammen und senden Sie eine an Die redaktionelle Veröf- Wir benötigen Ihren Input bis 28. Juli Social Media Facebook: facebook.com/internetworld.de Google+: internetworld.de Foto: Fotolia / Ljupco Smokovski Foto: Fotolia / Natalia Merzlyakova Newsletter: Menschen in diesem Heft Thorben Fasching ist Director Marketing und User Experience beim Bremer HMMH Multimediahaus. Er beobachtet zunehmend, dass viele Online-Händler IT-Investitionen streichen, weil ihr Shop kein Geld abwirft. 08 Johann Hermann Managing Director DACH bei der Performance-Marketing-Agentur Quisma, ist von Nikes Werbekampagne zur Fußball-WM begeistert. Die Sportmarke rüstet sich mit gleich drei Clips gegen Adidas. 28 Michael Kliger ist Managing Director Europe und APAC bei ebay Enterprise. Für Kliger funktioniert Same Day Delivery besonders gut bei kleinen Warenkörben mit hohen Bestellwerten in dichten Liefergebieten. 31 Kerstin Pape Leiterin Online-Marketing bei Otto, hält Programmatic Advertising für ein wichtiges Thema. Über Dienstleister im Retargeting ist Real-Time Bidding bereits seit Jahren fester Bestandteil bei Otto. 25 Julian Riedlbauer ist Partner bei GP Bullhound. Seiner Meinung nach wäre es für die gesamte Digital Economy in Deutschland gut, wenn die Samwer- Company Rocket Internet an die Börse geht. 46 Nicolas Stoetter ist Gründer von Mornin Glory, Online-Anbieter von Rasierern. Er will sich nicht allein auf die Google- Suche verlassen und nutzt daher Anzeigen in Printmagazinen für den Markenaufbau. 20

4 UPDATE 4 INTERNET WORLD Business 23. Juni /14 Hotel mit Musikstream: Die Budget-Design-Hotelmarke Prizeotel hat ihr Branding überarbeitet. Teil des neuen Auftritts ist auch der eigene Musicplayer Prize Music. Die Playlist in den Varianten Soft, Medium und Hard wird von der New Yorker Agentur Activaire zusammengestellt. Sound aus New York: Prizeotel bietet drei Musikkanäle Panasonic mit neuem Design: Der Elektronikkonzern Panasonic hat seinen stationären und seinen mobilen Online-Shop dem Design der Website angepasst. Hochwertige Produktfotos in ansprechender Größe sowie eine Zoomfunktion sollen die Verkäufe steigern. Verantwortlich ist die Agentur Denkwerk, Köln. Ästhetische Aufnahmen: Hochwertige Produktfotos bestimmen das Bild des Shops Q&A Markan Karajica, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pro Sieben Sat1 Digital, über die neue App 7TV wie sie ankommt und warum sie nach einem Monat kostenpflichtig wird. Seit 2. Juni steht die 7TV-App zum Download bereit. Wie ist Ihre Zwischenbilanz? Wir haben nach nur einer Woche schon eine sechsstellige Zahl an Downloads erreicht. In Apps Stores sind wir im Bereich Unterhaltung unangefochten an der ersten Stelle. Zahlreiche User beschweren sich, dass man nun für Free- TV auf dem Smartphone zahlen muss. Zu Recht? Wenn man sich anschaut, was die App alles bietet: Nein, definitiv nicht. Eine kostenlose Mediathek und dazu einen Livestream unserer sechs Free-TV-Sender in nur einer App diese Kombination ist bislang in Deutschland einzigartig. Wir denken, die 2,99 Euro sind als technische Zugangsgebühr ein fairer Preis. AMAZON Vermittlung von Handwerkern Installateure, Babysitter und Friseure: Nach Berichten der Nachrichtenagentur Reuters plant der E-Commerce-Riese Amazon, demnächst auch handwerkliche Dienstleistungen und andere Services zu vermitteln. Derzeit werden Gespräche mit verschiedenen Start-ups geführt, die sich darauf spezialisiert haben, Dienstleister und Interessenten zusammenzubringen. Amazon werde mit dem neuen Angebot einmal mehr neues Terrain betreten. Derzeit ist offenbar auch ein eigenes Smartphone in Vorbereitung. (hvr) GOOGLE Plattform für Firmen Google bietet einen neuen Service, der vor allem auf kleine Betriebe abzielt. Über die neue Plattform Google My Business können Firmen ihre wichtigsten Daten, die sie bei Google hinterlegt haben, zentral verwalten. Veränderte Einträge werden beispielsweise sofort in der Suchmaschine, auf Google Maps oder in Google+ übernommen, zudem haben die User Zugriff auf verschiedene Statistiken, mit denen sie ihre Präsenz im Web optimieren können. Der kostenlose Dienst soll Kleinunternehmer noch enger an Google binden. Eine Android-App steht zur Verfügung, eine ios-app ist in Vorbereitung. (hvr) YAHOO My Business: Hier sollen Firmen ihre Einträge verwalten Webportal launcht Sport-App Das Webportal Yahoo nutzt das Interesse an der Fußball-WM und bringt eine eigene Sport-App in die Stores. Diese versorgt den Nutzer mit Ergebnissen, Daten und Analysen zu den einzelnen Spielen der Weltmeisterschaft, soll aber auch danach auf den Smartphones überleben. So wird nach der Sommerpause über sämtliche Partien der Dritten, Zweiten sowie der Bundesliga sowie über die attraktivsten internationalen Fußball-Ligen berichtet. Sportfans sollen sich aber auch über Radsport, Tennis und Formel 1 auf dem Laufenden halten können. Alert- und Personalisierungsfunktionen gehören ebenso zum Standard wie ein integriertes Tippspiel. Mit der App will sich Yahoo einen festen Platz auf den mobilen Endgeräten sichern. (hvr) OPEN TABLE 2,6 Milliarden für Reservierungs-Tool Wer übers Internet einen Tisch in einem Restaurant reservieren möchte, kommt an Open Table nicht vorbei. Über 15 Millionen Menschen nutzen nach Unternehmensangaben jeden Monat das Tool und nehmen darüber Reservierungen vor. Für die Lokale selbst ist die Software ebenfalls nützlich, Open Table hilft ihnen bei der Verwaltung und Organisation der Tische. So zeigt es ihnen beispielsweise, bei welchem Gang die Gäste gerade sind. Entsprechend hoch ist der Preis, den der Internet-Konzern Priceline jetzt für die Übernahme von Open Table bezahlt: stolze 2,6 Milliarden US-Dollar. Priceline vereint bereits Portale wie Booking.com, Priceline.com, Agoda.com, Kayak und Rentalcars.com unter seinem Dach und will Open Table als eigenständiges Unternehmen weiterführen. Mit der Übernahme wolle man, so Priceline-Chef Darren Huston, nun aggressiv international wachsen. Open Table gibt es als App seit Kurzem auch in der Datenbrille Google Glass. (sg) WEBRADIO Nicht nur WM: Die App berichtet breit über den Profisport Immer mehr hören Radio über Internet Die Nutzung von Radiosendern über das Internet scheint Alltag zu werden. Darauf weisen neue Erhebungen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hin. Danach dauert eine durchschnittliche Webradio-Session 78 Minuten. Im Monat kann beispielsweise Antenne Bayern auf 4,8 Millionen solcher Sessions verweisen, Hit Radio FFH auf immerhin noch auf 1,4 Millionen. (hvr) Steine mit QR-Code Berlin will künftig verstärkt mit QR Cobbles arbeiten. Im Bild hält Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD, li.) das Muster eines Pflastersteins in der Hand, über den Orte mit virtuellen Infos verknüpft werden können. Die wertvollsten Start-ups der Welt USA Europa China Uber (Mitfahr-Vermittlung) 18,2 Mrd. US $ (aktuelle Bewertung) Airbnb (Zimmervermittlung) 10 Mrd. US $ Dropbox (Cloud-Speicher) 10 Mrd. US $ Xiaomi (Smartphones) 10 Mrd. US $ Palantir (Sicherheits- und Finanzsoftware) 9 Mrd. US $ Jingdong (Handelsplattform) 7,3 Mrd. US $ Pinterest (Social Network) 5 Mrd. US $ Zalando (Modeversender) 4,9 Mrd. US $ Datum der letzten Bewertung Gründungsjahr Juni April Januar August September November Mai Oktober Unternehmen, die von Venture-Kapital-Firmen mit 1 Mrd. US $ oder mehr bewertet wurden INTERNET WORLD Business 13/14 Quelle: Dow Jones Venture Source, Wall Street Journal

5 23. Juni /14 INTERNET WORLD Business 5 Spots mit Y-Titty: Rügenwalder Mühle hat die Youtube-Stars Y-Titty engagiert. In einem Video wirbt das Comedy-Trio für eine neue Currywurst. Das Video ist in gewohnt schriller Art gedreht und soll jüngere User ansprechen (Elbkind, Hamburg). Im Anflug auf die Mühle: Hashtagman auf Currywurst-Mission Die perfekte E-Commerce-Komplettlösung. SAMSUNG Koreaner stellen Galaxy Tab S vor Für die Präsentation seines neuen Tablets scheute Samsung keinen Aufwand: Die beiden aktuellen Versionen des Samsung Galaxy Tab S wurden feierlich im Madison Square Garden vorgestellt, dort, Samsung macht mit den neuen Tablets Apple Konkurrenz wo im Juni auch noch Ringo Starr, Diana Ross und Billy Joel auftreten werden. Den spektakulären Auftritt rechtfertigen die Koreaner mit dem Verweis auf technische Details, die einmal mehr einen Vorsprung gegenüber den Konkurrenzprodukten von Apple bedeuten. So ist das neue Samsung Tablet beispielsweise nur 6,6 Millimeter dick und damit einen Hauch dünner als das von Apple. Die 8,4-Zoll-Ausgabe wiegt zudem nur knapp 300 Gramm und ist daher leichter als das leichteste Tablet aus Cupertino. Die Markteinführung soll im Juli erfolgen, die Preise sollen bei 399 bzw. 499 Euro liegen. (hvr) DMEXCO 2014 Start-up-Village für Jungunternehmer Bei der diesjährigen Dmexco in Köln wird es eine neue Präsentationsplattform für Start-ups aus den Bereichen digitales Marketing, Werbung, Media und Internet of Everything geben: Im Start-up Village können Jungunternehmer ihre Ideen vorstellen und das Geschäft erfolgreich skalieren. Start-ups erhalten dort die Möglichkeit, in der in Halle 7 eingerichteten Lounge mit potenziellen Kunden, Geschäftspartnern und Investoren in Verbindung zu treten. Darüber hinaus können sie ihr Angebot auf der angeschlossenen Bühne (Hatch) präsentieren. Jedes Unternehmen erhält dabei einen Präsentations-Slot von 25 Minuten Redezeit. Für die Teilnahme können sich Jungunternehmer bis zum 11. Juli 2014 über die Start-ups-Initiative im BVDW bewerben. (kv) UBER Konkurrenz fürs Taxi: Mit der App von Uber können Privatfahrer Passagiere mitnehmen Gehälter in der IT Taxifahrer-Demos gegen Uber-App Europaweit haben Taxifahrer gegen die Handy-App Uber demonstriert. In Madrid, London, Paris und Berlin machten die Taxen mit Sternfahrten und Blockaden gegen die neue Konkurrenz aus dem Internet mobil; in der spanischen Hauptstadt war 24 Stunden lang überhaupt kein Taxi mehr verfügbar. Aufgrund der großen Resonanz fordern spanische Politiker eine europaweite Regelung zum Schutz des Taxigewerbes, sie stoßen allerdings auf Widerstand. EU-Kommissarin Neelie Kroes wies darauf hin, dass Digitaltechnologien schon viele Branchen von Grund auf verändert haben. Über Apps wie Uber, Hailo oder Kabbee können registrierte Privatfahrer Fahrgäste transportieren. Passagiere sparen damit zwischen 20 und 40 Prozent gegenüber dem Preis einer klassischen Taxifahrt. Das Geschäftsmodell findet weltweit Beachtung. An der 2009 gegründeten Firma Uber, die in rund 20 europäischen Städten agiert, sind Investoren wie Google und Goldman Sachs beteiligt. (hvr) Online-Shop Multi-Channel Warenwirtschaft Auftragsabwicklung Prozesse CRM Softwarewartung Cloud Hosting 2,9 % Führungskräfte verdienen im Schnitt Euro im Jahr, Führungs- und Fach- Spezialisten rund Euro. kräfte mit IT-Jobs verdienen immer mehr: Ihre Gehälter stiegen 2014 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Quelle: Kienbaum Consultants International Der Standort des Unternehmens hat großen Einfluss auf das Gehalt: In Dresden verdient eine IT-Führungskraft beispielsweise 22 Prozent weniger als in Düsseldorf. -22 % Testen Sie plentymarkets 30 Tage lang kostenlos und lassen Sie sich von den Möglichkeiten unserer E-Commerce-Komplettlösung überzeugen!

6 UPDATE 6 INTERNET WORLD Business 23. Juni /14 World Wide Web Start-up Protonet bietet Firmen einen einfach zu bedienenden Server: Daten werden sicher gespeichert und ausgetauscht. NEW YORK / USA Alibaba gewährt Einblick in seine Umsatzzahlen In der ersten Augusthälfte will der Internet-Gigant Alibaba in New York an die Börse gehen. Weil sich Investoren aber über die dürftigen Informationen beklagten, gewährte der chinesische Konzern jetzt tieferen Einblick in seine Zahlen: Danach hat sich im vergangenen Geschäftsjahr der Gewinn mit 2,72 Milliarden Euro fast verdreifacht. (hvr) TOKIO / JAPAN Rakuten eröffnet ein Café zum Kennenlernen Helles Holz, viele Stecker, schnelles WLAN: Marktplatzbetreiber Rakuten hat in Shibuya, einem Stadtteil von Tokio, sein erstes Café eröffnet. Kunden können hier mit den ausliegenden Kobo-Readern entspannen, surfen und Angebote von Rakuten kennenlernen. Zum Genießen gibt s die Topseller aus der Food-Kategorie von Rakuten. (vs) Euro in 90 Minuten, 1,5 Millionen an einem Tag: So schnell wie Protonet hat noch keiner beim Crowdfunding Geld eingesammelt. Wir hatten nicht mit so viel gerechnet, sagt Christopher Blum, der mit Ali Jelveh das Hamburger Start-up gegründet hat. Das Kapital investieren wir in Maya, einen kleineren Server für Selbstständige und in die Expansion. Protonet liefert seit 2013 orangefarbene Kisten mit zwei Antennen aus: Jelveh, Blum (re.): Netzwerk aus kleinen, sicheren Servern BELLEVUE / USA Expedia setzt auf Bitcoins Wie Tigerdirect.com und Overstock.com akzeptiert Expedia neuerdings Bitcoins. Wir wollen Teil des Systems werden, so Vorstand Michael Gulmann. Vor 14, 15 Jahren war Paypal fremd, heute gehört es zum Alltag. Paypal will Bitcoins bis Ende 2014 integrieren, auch Apple liebäugelt mit der digitalen Währung. Bitcoin hat sich nach den letzten Betrugs- und Hacker- Nachrichten im Frühjahr gefangen, seit April 80 Prozent an Wert gewonnen und kostet jetzt 630 US-Dollar. (vs) BORDEAUX / FRANKREICH Cnova treibt es an die Börse Niedrige Zinsen hohe Kurse: Wie Alibaba und JD.com nutzt Cnova die aktuelle Geldpolitik und geht in New York an die Börse. Im Konzern aus Bordeaux weltweit der siebtgrößte Online-Händler werden seit 1998 die E-Commerce-Aktivitäten der Groupe Casino gebündelt. Cnova setzte 2013 rund 3,7 Mrd. Euro um, ist in Südamerika, Asien und Europa aktiv und könnte mit dem Verkauf der Aktien rund eine Mrd. Euro erzielen. (vs) SYDNEY / AUSTRALIEN Gästeurteil bringt gutes Benehmen Auf der Reservierungsplattform Dimmi Res Diary bewerten Wirte Gäste: Wie viel sie essen und trinken, wie sie mit den Bedienungen umgehen. Gäste benehmen sich besser, geben mehr Trinkgeld, urteilt Gründer Stevan Premutico, und Restaurants können Services besser an Gästewünsche anpassen. Also Achtung: Big Host is watching you. (vs) Handliche Server fürs Büro, mit denen Unternehmen über Funk eigene Datennetze aufbauen können. Über diese können Mitarbeiter und externe Partner sicher im Internet surfen, kommunizieren, Daten austauschen oder abspeichern. Wer Google, Facebook oder Yammer nutzt, weiß nicht, wo seine Daten liegen und wer sie wie benutzt, erklärt Blum, mit Protonet liegen sie auf dem eigenen Personal Cloud Server. Die Ausspähdebatte forciert den Absatz: 250 Unternehmen nutzen bereits einen Protonet- Server für bis Euro, bald soll eine kleinere Variante für knapp Euro dazukommen. (vs) PAYPAL Passport hilft beim Auslandsgeschäft Website Passport: Tipps für Händler, die ihre Waren weltweit verkaufen wollen Das Online-Bezahlsystem Paypal will seine Kunden verstärkt zu internationalem Handel anhalten. Dazu launchte die Tochtergesellschaft des US-Unternehmens ebay die Website Passport. Darauf finden auch deutsche Händler hilfreiche Hinweise für ihre Expansion ins Ausland und zahlreiche Informationen zu den einzelnen Märkten. Die Tipps reichen von der Finanzierung des Auslandsgeschäfts über Marketing und Sales bis hin zu bürokratischen Vorschriften und Zollbestimmungen. Mit Paypal, so ebenfalls ein Hinweis, können Sie 26 Währungen akzeptieren und sofort in 193 Länder verkaufen. Die Aktion passt zur Strategie von ebay. Die Plattform hat erst kürzlich angekündigt, Angebotsgebühr und Verkaufsprovision in zahlreichen Ländern bis zum Herbst zu streichen. (hvr) PRO SIEBEN SAT1 Verdoppelung der Digitalumsätze Der Medienkonzern Pro Sieben Sat1 will sein Digitalgeschäft in den nächsten Jahren kräftig ausbauen. In einem Interview mit der Wirtschaftswoche kündigte der zuständige Vorstand Christian Wegner an, die Digitalumsätze bis 2018 auf nahezu eine Milliarde Euro steigern zu wollen. Im vergangenen Jahr betrugen die Umsätze noch 484 Millionen. In diesem Zusammenhang seien auch Übernahmen immer wichtiger. Erst kürzlich hatte sich Pro Sieben Sat1 an dem französischen Musikstreaming-Dienst Deezer beteiligt. (hvr) HOMEJOY Portale kämpfen um Putzdienste Nach seinem Start in Berlin will das Start-up Homejoy baldmöglichst auch in München, Hamburg, Köln und Frankfurt seine Homejoy: Nach Berlin sollen jetzt andere Städte folgen Dienste anbieten. Über die Plattform können Privatpersonen Reinigungskräfte anheuern, die legal gemeldet sind. Auf dem Portal können Interessenten die Zahl der zu reinigenden Zimmer, den geschätzten zeitlichen Aufwand sowie Zusatzaufgaben angeben. Homejoy finanziert sich über eine Vermittlungsprovision. In Berlin ist der Markt mit ähnlichen Anbietern allerdings bereits eng besetzt. Neben Homejoy werben Clean Agents, Helpling Book a Tiger oder Besser Betreut um Kunden. (hvr)

7 10. Juni /14 INTERNET WORLD Business 7 Nutzen Sie START-UP-CAMPUS Factory in Berlin fördert Jungunternehmer einer semantischen Analysen und empfiehlt daraufhin dem User ähnliche Beiträge. Das funktioniert auch bei Videos hier wird mit einer Speech-to-Text- Technologie das Video analysiert und ähnlich geartete Bewegtbildinhalte empfohlen. Content Recommendation soll dafür sorgen, dass der User länger auf den Seiten eines Publishers verweilt. Ligatus will damit ein weiteres Argument für sein Netzwerk aus Publishern schaffen. (hvr) als Plattform für Ihr Webinar Factory in Berlin: Hauptstadt will Schauplatz der Digitalbranche werden In Berlin hat das Start-up-Zentrum Factory offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Der Gründercampus am ehemaligen Mauerstreifen ist Quadratmeter groß und beheimatet derzeit 22 Unternehmen. Zu den bekannteren Namen zählen 6Wunderkinder, Mozilla, Zendesk, Soundcloud und Twitter. Die gewerblichen Mieter beschäftigen auf dem Gelände rund 500 Mitarbeiter. Partner von Factory ist Google, das seine Sparte Google for Entrepreneurs, ein Förderprogramm für Start-ups, beisteuert. Angeboten werden etwa Seminare, Technologie-Know-how und Veranstaltungen für Unternehmer und Entwickler. Wir wollen exzellente Gründer fördern, die sich dem Aufbau von originellen und nachhaltigen Unternehmen verschrieben haben und damit einen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum in Deutschland leisten, so Philipp Justus, Managing Director von Google Deutschland. (tdz) LIGATUS Einstieg in den Markt von Content Recommendations Ligatus, eine Tochter von Gruner + Jahr, hat die Veeseo GmbH übernommen. Veeseo ist ein Dienstleister, der sich auf den zukunftsträchtigen Markt der Content Recommendations spezialisiert hat. Das Unternehmen unterzieht Artikel SWISSCOM Tests mit Beacons Internationale Web Spendings bis 2016 Display Rubrikanzeigen Suchmaschinenwerbung 42,8 12,9 48,2 52,2 13,8 55,8 Auch der TK-Konzern Swisscom experimentiert jetzt mit Beacons. Das Unternehmen führt derzeit Pilotprojekte mit einzelnen Kunden aus verschiedenen Bereichen durch, wie Inside-channels.ch berichtet. Im Fokus der Tests stehen die Branchen Tourismus und Retail, die Unternehmen sollen mit Beacons die Interaktion mit ihren Kunden steigern Beacons sollen die lokale Interaktion mit ihren Kunden fördern. Die Beacon- Technik erlaubt es, mit Minisendern einzelne User direkt auf ihrem Smartphone zu kontaktieren, sobald sich diese bestimmten Punkten nähern. (host) NEWS ONLINE Unseren topaktuellen News-Service zu den Themen E-Commerce, Online- Marketing und Tools & Technik finden Sie unter im Netz. Dort können Sie auch unsere zweimal täglich erscheinenden Newsletter bestellen. 64,2 14,7 63,4 Angaben in Mrd. $ 75,7 71,7 15,8 Ihr Gewinn Qualifizierte Leads Hohe Aufmerksamkeit in der Zielgruppe Werbung auf mehreren Kanälen Bereitstellung On Demand Unser Service Produktion / Technischer Support Banner auf Website / im Newsletter Social Media Marketing auf Facebook, Twitter, Google+ Aufzeichnung des Webinars und Bereitstellung auf internetworld.de Lead-Qualifizierung Weltweite Wachstumsraten von Werbung im Internet bis 2016 INTERNET WORLD Business 13/14 Quelle: Zenith Optimedia Ich berate Sie gerne: Angelika Hochmuth Anzeigenleitung INTERNET WORLD Business Tel.: 0 89 /

8 SCHWERPUNKT 8 INTERNET WORLD Business 23. Juni /14 Foto: Shutterstock / MNSKumar Konsolidierungswelle Ernüchterung bei E-Commerce-Erlösen lässt Etats schmelzen Mittelgroße Online-Händler brauchen weniger Komplexität in der Technik Agenturen zeigen Defizite in puncto Effizienz andere Branchen sind hier weiter Im Schwarm in die Krise Immer mehr Agenturen schließen sich zu Netzwerken zusammen. Begründung: Größere Etats erfordern größere Partner. Doch dahinter steckt ein Strukturproblem Größe allein dient dem Kunden nicht Breite und Tiefe sind wichtig Jessica Peppel-Schulz United Digital Group ie ist eine strahlende Erscheinung, sie S weiß, was sie will und sie hat etwas geschafft, wofür ihr Vorgänger noch Spott und Hohn ernteten: Jessica Peppel-Schulz hat aus einigen unabhängigen Dienstleistern die größte Internet-Agentur Deutschlands geformt. Seit Mai 2013 führt Peppel- Schulz als CEO die United Digital Group (UDG). Mit 650 Mitarbeitern erzielte UDG im vergangenen Jahr rund 60 Millionen Euro an Honorarumsatz und führt damit das aktuelle Internet-Agentur-Ranking an, das der BVDW gemeinsam mit der Fachzeitschrift W&V herausgibt. Als sich im Frühjahr 2011 neun inhabergeführte Agenturen dazu entschlossen, gemeinsam ein Netzwerk zu gründen, wäre diese Meldung fast im Sommerloch untergegangen. Der Name United Digital Group wollte zunächst nicht recht im Gedächtnis bleiben Brands wie Sumo, Jaron und Nonstop Consulting hatten einen viel vertrauteren Klang. Als Mastermind hinter der UDG-Idee trat Ex-Pixelpark-Vorstand Michael Riese auf, der für sich reklamierte, den Deal mit dem schwedischen Finanzinvestor EQT in trockene Tücher gebracht zu haben. Die Eigentümer der neun Agenturen brachten ihre Geschäftsanteile in die neu gegründete UDG Holding ein, EQT beteiligte sich mit 49 Prozent und Riese führte die UDG als CEO. Flugs addierte er Umsätze und Belegschaft der einzelnen Agenturen und leitete daraus den Anspruch der Marktführerschaft unter den Internet-Agenturen ab was beißenden Spott von Großagenturen wie Sinner Schrader provozierte. Ende des Jahres 2011 trat der umstrittene Manager ab und machte Platz für Interims-CEO Dominik Fassl. Immer mehr Eigentümer verzichten auf Einfluss Doch erst unter Jessica Peppel-Schulz, die zuvor das digitale Marketing von Kabel Deutschland verantwortet hatte, wurde aus neun Digital-Dienstleistern eine Agentur. Die 44-Jährige zog eine zusätzliche Führungsebene ein, legte Agenturstandorte zusammen und schuf neue Geschäftsfelder. Und sie nahm den Gründungsmitgliedern ihre Marken weg. Einzig Sumo tritt im Netz noch unter seinem altbekannten Logo auf, firmiert aber im Impressum unter UDG Köln. Sumo-Gründer Philipp von Stülpnagel taucht dort nicht mehr auf. Agenturzusammenschluss als Erfolgsgeschichte? Es sieht so aus. Doch hinter vorgehaltener Hand heißt es, dass UDG seit der Umstrukturierung noch keinen relevanten Neukunden gewinnen konnte. Auch die Zukunft von Explido scheint unklar. Im Frühjahr 2014 war die Augsburger Agentur mit Schwerpunkt auf Performance-Marketing vom internationalen Agenturnetzwerk Dentsu Aegis übernommen worden. Daraufhin beanspruchte die Deutschlandniederlassung von iprospect, ebenfalls einer Dentsu-Tochter, die Marktführerschaft bei den Performance-Agenturen in der Republik. Explido-Gesellschafter Matthias Riedle betont einen anderen Aspekt: iprospect Deutschland habe nach dem Weggang des Managements eine neue Führung gebraucht. Seit der Übernahme pendelt Riedle mehrmals im Monat von Augsburg nach Wiesbaden. Im Explido-Logo taucht der iprospect- Schriftzug bereits auf, eine Zusammenlegung von Standorten schließt Dentsu- Europachef Andras Bölte nicht aus. Der Trend zur Agenturkonzentration scheint unaufhaltsam voranzuschreiten. Immer mehr Eigentümer geben Geschäftsanteile ab und damit Einfluss auf. So schlossen sich im Frühjahr Blue Summit, Econda, Performance Media und Delasocial nach UDG-Vorbild zu einer Holding zusammen. Das neue Konstrukt hat den Namen Performance Interactive Alliance, der deutsche Finanzinvestor Equistone beteiligt sich mit Kapital. Kleinere Agenturen mit 50 bis 80 Leuten werden es in Zukunft schwer haben, kommentiert Thorben Fasching die Entwicklung. Der Director Marketing & User Experience ist Prokurist beim Bremer

9 23. Juni /14 INTERNET WORLD Business 9 Die Top Ten der deutschen Internet-Agenturen im Überblick Firma UDG United Digital Group Plan Net Gruppe Team Neusta Honorarumsatz 2013 in Mio. EUR (Umsatzänderung gegenüber 2012 in Prozent) 41,471 54,278 60, ,6 % + 11,3 % + 16,9 % Festangestellte Vier Tipps für Agenturkunden Sinner Schrader Aktiengesellschaft 38, ,9 % 387 Tipp 1 DMC Digital Media Center 25, ,6 % 257 HMMH Multimediahaus AG Wiethe Interaktiv Syzygy AG Pilot Hamburg GmbH & Co. KG 23,305 23,266 23,162 22,431 3,5 % + 17,5 % + 10,1 % + 8,9 % Personal aufbauen Bereiche wie Suchmaschinenmarketing, Webdesign und der laufende Betrieb eines Online-Shops sollten mit eigenen Leuten und im eigenen Haus abgewickelt werden können. Init AG INTERNET WORLD Business 13/14 Quelle: BVDW / W&V HMMH Multimediahaus und hat als Leiter der Fachgruppe E-Commerce im BVDW einen unternehmensübergreifenden Blick auf die Branche. Und was er dort sieht, bereitet ihm Sorge: Viele Händler merken, dass der Online-Shop kein Geld abwirft. Und dann beginnen sie, IT-Investitionen zu streichen. Diese Entwicklung, so berichtet Fasching, habe sich im 4. Quartal 2013 bereits abgezeichnet und dann im ersten Halbjahr 2014 ihre volle Wirkung entfaltet. Auch HMMH bekam dies zu spüren: Nach einer fulminanten Expansion, die die Belegschaft innerhalb von sechs Jahren von 100 auf 400 Köpfe brachte, sank der Umsatz im Geschäftsjahr 2013 um rund drei Prozent. HMMH reagierte mit einer Straffung des Personalportfolios Erst 2016 oder 2017 wird die Aktiengesellschaft, die dem Energieversorger EWE gehört, wohl wieder Rendite schreiben. Amazon & Co. lassen Kleinen kaum Chancen Was ehemals stolze Agenturbesitzer derzeit in Scharen dazu treibt, ihre Unabhängigkeit aufgeben, ist die Lücke, die sich bei den potenziellen Kunden auftut: Die Giganten der Branche werden immer komplexer und anspruchsvoller. Beim großen Rest der Branche setzt derweil Ernüchterung ein angesichts der Brosamen, die Amazon und Zalando & Co. ihnen nur übrig lassen. HMMH-Manager Fasching erklärt den Markt mit dem Amazon+1- Modell : Jede Branche im E-Commerce wird heute von Amazon und einem weiteren Player beherrscht. Marcus Diekmann, Mitbegründer der E-Commerce-Agentur Shopmacher im westfälischen Gescher, beobachtet diesen 21,025 Trend schon länger und sorgte 2012 mit seinem Buch E-Commerce lohnt sich nicht für Aufruhr in der Branche. Als Mitglied im E-Commerce-Beirat der INTER- NET WORLD Business wird er nicht müde, auf eine Konsolidierungswelle unter den kleinen Online-Händlern hinzuweisen, auch wenn er die Prognosen des Electronic Commerce Center (ECC) in Köln nicht ganz teilt. Kai Hudetz, Geschäftsführer des Forschungs- und Beratungsinstituts, geht davon aus, dass 90 Prozent der derzeit reinen Online-Händler nicht überleben werden. Diekmann formuliert vorsichtiger: Ich glaube eher 50 Prozent. Wirft man einen Blick auf die aktuellen Umsatzprognosen, dann erscheinen Diekmanns Worte als pure Schwarzmalerei. Ein Umsatzplus von 16 Prozent sagt der Branchenverband HDE dem Online-Handel für 2014 voraus. Und: Der Anteil am gesamten Einzelhandel wird von 12 auf ,0 % Mit über 60 Millionen Euro Honorarumsatz führt die United Digital Group das Ranking eindeutig an. Der einstige Spitzenreiter Pixelpark taucht in dieser Tabelle nicht mehr auf Agenturen müssen sich in Zukunft verstärkt auf Effizienz trimmen Marcus Diekmann Die Shopmacher Prozent steigen da scheint noch jede Menge Luft nach oben zu bestehen. Doch den Löwenanteil des Kuchens werden auch in Zukunft die Giganten unter sich aufteilen. Und diese kleine Gruppe von Unternehmen liefert sich nach Ansicht von Branchenexperten ein technologisches Wettrüsten, das nicht nur immer erbarmungsloser wird, sondern den Rest des Feldes ständig weiter hinter sich lässt. Auf der anderen Seite steht eine Vielzahl von Händlern mit einem Me-too-Sortiment, das es auch an vielen anderen Stellen im Netz gibt, dort aber oft zu günstigeren Konditionen, mit schnellerer Lieferung und überlegenem Checkout-Prozess. Damit wird es auch für die Dienstleister und Agenturen des E-Commerce eng, es sei denn, sie werden für die großen Händler relevant. Große Player mit Riesenbudgets und komplexen Bedürfnissen das sind die Kunden, mit denen Agenturnetzwerke wie UDG auf Augenhöhe ins Geschäft kommen möchte. Doch HMMH-Manager Fasching warnt hier vor falschen Hoffnungen: Die Großen haben inzwischen Know-how angesammelt und wickeln zunehmend Projekte inhouse ab. Oder sie sourcen aus aber dann gleich in Billigglohnländer. So lässt beispielsweise Tchibo in Ungarn entwickeln. Trotz Boom-Zeit zu kleine Umsätze 259 Dabei sollte eigentlich auch jenseits der Top 100 genügend Volumen vorhanden sein, um davon auskömmlich zu leben: Nach Branchenschätzungen waren 2012 in Deutschland rund Unter- Tipp 2 Zugang zu Grundtechnologien sicherstellen Im Technologiebereich läuft die Entwicklung so schnell, dass die meisten Online-Händler damit überfordert sind, dort Schritt zu halten. Themen wie Webshop-Entwicklung, Targeting und Webanalyse sollte man deshalb an Partner outsourcen. Je nach Situation lohnt es sich, gemeinsame Teams zu bilden. Tipp 3 Spezialisten statt Fullservice Im Fullservice bekommt man nie die beste Lösung, sagt Shopmacher- Chef Marcus Diekmann. Er rät deshalb dazu, sich für jedes Thema den Experten zu suchen, der am besten zum Unternehmen und zum Projekt passt. Tipp 4 Fullservice statt Spezialisten Keine Regel ohne Ausnahme die Zusammenarbeit mit mehreren Dienstleistern ist erst dann Erfolg versprechend, wenn das Gesamtbudget für das Projekt groß genug ist, um es sinnvoll aufsplitten zu können. Bei kleinen Gesamtbudgets im niedrigen fünfstelligen Bereich empfiehlt sich deshalb doch der Gang zu einer Agentur, die alle benötigten Felder abdeckt.

10 SCHWERPUNKT 10 INTERNET WORLD Business 23. Juni /14 UDG United Digital Group DIE HOLDING Im Frühjahr 2011 verkauften neun Digitalagenturen ihre Anteile an die neu gegründete UDG Holding. Die Inhaber wurden im Gegenzug Teilhaber der Holding. 49 Prozent der Anteile werden vom schwedischen Investor EQT gehalten. Anfangs traten die Partner noch unter eigenem Namen auf, doch seit 2013 sind Marken wie Nonstop Consulting, Jaron und SF ebusiness verschwunden. Einzig Sumo hat sein altes Label behalten. Die neue CEO Jessica Peppel-Schulz hat eine erweiterte Führungsebene eingezogen und koordiniert die einzelnen UDG-Standorte. Partner: Bassier, Bergmann & Kindler (Oberhausen, Ludwigsburg) E-Wolff Consulting (Heimsheim) Jaron (Frankfurt, Berlin) KMF Werbung (Hamburg, Berlin) MP Newmedia (Stuttgart) New Identity (Mainz) Nonstop Consulting (Unterföhring, London) SF ebusiness (Herrenberg) Sumo (Köln) EQT (Stockholm; Finanzinvestor) Spezialagenturen sehen oft das große Bild nicht Thorben Fasching HMMH Multimediahaus AG United E-Commerce DER VEREIN Auf Initiative der Mainzer Digitalagentur Netz98 gründeten 2013 zwölf Dienstleister einen Verein. Die Partner bleiben nach wie vor selbstständig, der Verein vermittelt Aufträge und bündelt Kompetenzen. Vorteil der Vereinsstruktur: Einzelne Partner können hinzustoßen und austreten. Partner: Econda (Shop Analytics) Performance Media (Online- Media-Agentur) Payone (Payment) Ranking Check (SEO/SEM) Host Europe (Hosting) Fact Finder (Suchtechnologie) Netz98 (E-Commerce-Agentur) Eresult (Usability) EHI (Shop-Zertifizierung) Shopgate (Mobile Commerce) Evalanche ( -Marketing) Res Media (Recht) nehmen im Internet tätig. Doch es reicht nicht, sagt Diekmann: Obwohl wir in einem Boom-Markt leben, sind die Umsätze zu gering. Das mache sich auch in den vergebenen Budgets bemerkbar: Eigentlich müssten E-Shops 40 Prozent teurer sein, als sie es heute sind. Das aber geben schon heute die erzielbaren Umsätze nicht her, deshalb fordert Diekmann Agenturen auf, vor allem bei mittleren und kleinen Shops, die Komplexität zu reduzieren. Schließlich sei es schlicht nicht möglich, beim technischen Aufwand mit den Branchengrößen mitzuhalten, wenn man nur einen Bruchteil des Umsatzes schreibt. Zudem vermisst er bei vielen In- DER KONZERN Online-Anteil steigt 2014 auf neun Prozent 20,0 Mrd. Euro 21,9 9 % 10 % INTERNET WORLD Business 13/14 Quelle: HDE Veränderung zum Vorjahr 23,7 8 % 26,1 Deutsche Post DHL Seit 2010 kauft die Deutsche Post kontinuierlich ein Netzwerk aus Digitalagenturen zusammen. Den Anfang machte 2010 der Targeting-Spezialist Nugg Ad, 2012 kam der Bid-Management-Spezialist Intelliad hinzu. Jüngste Akquisition ist der - Marketing-Spezialist Optivo in Berlin. Welche Strategie die Post mit diesen Zukäufen genau verfolgt, ist selbst Experten nicht ganz klar. Vermutlich will sich die Post als unabhängiger Dienstleister in der Digitalwirtschaft positionieren. Die Online-Marketing- Plattform Adcloud wurde 2012 übernommen und 2013 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Die anderen übernommenen Unternehmen arbeiten weiterhin unter eigener Marke, auch das Management ist immer noch an Bord. Partner: Deutsche Post DHL (Logistikkonzern) Nugg Ad (Targeting) Intelliad (Online Bid Management) Optivo ( -Marketing) ternet-dienstleistern etwas, woran in anderen Branchen bereits seit Jahrzehnten gefeilt wird: Effizienz. Jeder Dienstleister muss sich maximal auf Effizienz trimmen. Aber in den letzten Jahren hatten viele nicht die Zeit, sich der Optimierung von Prozessen zu stellen, weil sie komplett mit Aufträgen ausgelastet waren. Doch wie wirkt sich die Konsolidierung in der Agenturlandschaft auf die Beziehungen zu den Kunden aus? Wo liegen die 10 % 29,5 13 % 33,1 12 % 38,7 17 % Prognose 2014 Noch kein Alarmsignal: Der Umsatz im Online-Handel wird weiterhin stark ansteigen doch werden die Großen sich den Löwenanteil sichern Vorteile, wenn kleine Spezialisten in großen Netzwerken aufgehen? Hier hat Fasching, dessen HMMH 2013 mit über 320 Mitarbeitern 24 Millionen Euro umsetzte, eine andere Sicht auf die Dinge als Diekmann, der mit acht Köpfen auf 3,9 Millionen kam. Bei vielen Projekten vermisst Fasching eine Instanz, die über alle Disziplinen den Blick fürs Ganze bewahrt: Spezialagenturen sehen oft das große Bild nicht. Diekmann sieht Agenturnetzwerke vor allem dann als sinnvolles Konstrukt an, wenn damit verschiedene Unternehmensgrößen angesprochen werden sollen: Wenn ich klein, mittel und groß denken will, dann gründe ich am besten für jede Größe ein Unternehmen. Ansonsten rät er Kunden eher zum Gang zum Spezialisten. Doch unabhängige Spezialisten werden langsam rar. Aufgrund der extremen Knappheit an Fachpersonal kaufen viele Agenturen andere Dienstleister einfach auf, um sich das Know-how zu sichern. Jüngstes Beispiel ist die Magento-Agentur Noovias, die vom Wettbewerber Netz98 übernommen wurde. Kommentar von Netz98-Chef Tim Hahn: Der Markt für E-Commerce- Agenturen wächst schneller, als qualifizierte Experten verfügbar werden. Übernehmen statt selber machen scheint auch das Motto der Deutschen Post zu sein. Seit 2010 kauft der gelbe Riese jedes Jahr einen Internet-Dienstleister: Nugg Ad, Intelliad und Optivo gehören bereits zum Konzern. Um großen Agenturnetzwerken Paroli zu bieten, ist das viel zu wenig, doch die Post-Strategie scheint eine andere zu sein. Mit DHL ist man bereits in vielen europäischen Ländern erfolgreich, in denen E-Commerce seine Zukunft noch vor sich hat und dort will der Konzern in Zukunft stärker mitmischen. Doch nicht jede Agentur überlebt den Kauf: Die Online-Marketing-Plattform Adcloud wurde kurz nach der Übernahme 2012 geschlossen. Um sich am heimischen Markt breiter aufzustellen, müssen Agenturen übrigens nicht gleich fusionieren, manchmal tut s auch ein Verein: Auf Initiative von Netz98 taten sich Ende 2013 zwölf ganz unterschiedliche Dienstleister im United E- Commerce e.v. zusammen, vom SEO- Spezialisten bis zur Medienrechtskanzlei. Alle Unternehmen behalten ihre Eigenständigkeit und treten weiterhin unter ihrem eigenen Markennamen auf. Repräsentative Projekte wie zum Beispiel ein Gemeinschaftsstand auf der Internet World 2014 in München werden zusammen geschultert. Und da keine Geschäftsanteile an eine Holding übertragen werden, kann der Verein ebenso leicht vergrößert werden wie einzelne Mitglieder austreten können. Eine Mitgliedschaft im E-Commerce-Verein schließt andere Optionen nicht aus: Die Gründungsmitglieder Econda und Performance Media sind der neu gegründeten Performance Interactive Alliance beigetreten das Modell United Digital Group lässt grüßen. Frank Kemper internetworld.de/fk

11 Die Themen-Guides der Internet World Business Bewegtbild Guide 2014 Beilage INTERNET WORLD Business 18/14 vom Buchen Sie jetzt Ihren Werbeauftritt! Bleiben Sie 1 Jahr lang präsent! Anzeigenberatung: Juliane Roschke Telefon 0 89/ , Fax 0 89/

12 PRO CONTRA 12 INTERNET WORLD Business In Zukunft noch heute geliefert? Same Day Delivery, also die taggleiche Lieferung, wird derzeit heftig diskutiert. Wird sich der Service durchsetzen? b Medikamente, Lebensmittel, Smartphones oder Badehosen immer mehr O Shop-Betreiber versprechen ihren Kunden eine Zustellung noch am Bestelltag. Auch die Großen fehlen dabei nicht: Amazon etwa bietet für eilige Bestellungen einen Express-Service an, für stolze 13 Euro für Otto-Normal-Surfer. Ebay experimentiert ebenfalls mit Same Day Delivery (SDD), bisher aber nicht in Deutschland. Und auch in den USA, wo der Service derzeit in fünf Städten buchbar ist, rudert der Riese zurück: Der Plan, SDD bis Jahresende auf 25 Städte auszudehnen, wurde fallen gelassen. Man wolle sich auf die bestehenden Städte konzentrieren, heißt es bei ebay. Dennoch glauben Marktforscher an das Potenzial der taggleichen Lieferung. Die Unternehmensberatung McKinsey etwa kommt in einer Branchenstudie zu dem Schluss, dass der Markt in Westeuropa bis 2020 auf einen Jahresumsatz von rund drei Milliarden Euro anwachsen wird. Demnach sei jeder zweite Online-Shopper bereit, für einen Warenkorb von 59 Euro sechs bis sieben Euro extra für eine Lieferung noch am Bestelltag zu zahlen. Doch es gibt auch andere Aussagen: Das Institut Ibi Research hat in einer Studie herausgefunden, dass die Mehrheit der deutschen Shopper SDD nur nutzen würde, wenn es für sie kostenlos ist. Fast 20 Prozent hätten selbst dann kein Interesse an dem Service, wenn dieser sie nichts kosten würde. Es scheint also nicht leicht zu sein, mit der teuren Blitzlieferung am Markt bestehen zu können. Rund ein Drittel der Händler hat aber trotz- Foto: Fotolia / Kikkerdirk k dem Interesse an SDD, wie das ECC Köln ermittelt hat. Sie erhoffen sich vor allem Zusatzumsatz und mehr Kundenbindung. Das Für und Wider der Blitzlieferung wägen Alexander Graf und Peter Höschl, beide Blogger und Kenner der E-Commerce- Szene, stellvertretend ab. Welche Erfahrungen Händler bisher gemacht haben, lesen Sie ab Seite 30. Christiane Fröhlich Pro & Contra Alexander Graf Geschäftsführer des Beratungsunternehmens etribes und Blogger bei Kassenzone.de DIE FRAGE IST: WANN? Peter Höschl E-Commerce-Experte und Betreiber des Blogs Shopanbieter.de KEIN ECHTER BEDARF In fünf Jahren wird es normal sein, die Topseller binnen Stunden zu Hause zu haben Ich wundere mich sehr über die Zweifel an der Zukunft von Same Day Delivery (SDD). Es ist ja wohl kaum eine Frage, ob SDD kommt, sondern wann und zu welchem Preis. Vor 15 Jahren haben sich Kunden gefreut, wenn das per Postkarte bestellte Produkt von Neckermann 14 Tage später zu Hause ankam. Noch 2006 waren versandkostenfreie Bestellungen die absolute Ausnahme und der 24-Stunden-Service hat meist mindestens zehn Euro extra gekostet. Heute ist dank Amazon die 24-Stunden-Lieferung gefühlter Standard und oft sogar kostenfrei. Dass Same-Day- oder auch Same- Hour-Zustellung irgendwann einem ähnlichen Preisverfall unterliegen wird, hat weniger mit den heutigen Erwartungen von Kunden zu tun, sondern mit neuen Logistiklösungen und dem Wettbewerb im Markt. Ohne Amazon und Zalando würden die Versandkosten wohl heute noch bei vier bis sechs Euro liegen. In fünf Jahren wird es wahrscheinlich normal sein, Amazons Topseller innerhalb von Stunden zu Hause zu haben. Zentraler Denkfehler in der SDD-Debatte ist der Fokus auf Lebensmittel und stationäre Händler. Während der Lebensmitteleinzelhandel sehr wahrscheinlich ganz eigene Lösungen entwickeln muss, sterben viele stationäre Händler aus. Görtz, Thalia und Mediamarkt können auch mit SDD-Services nicht mehr mit Amazon und Co. konkurrieren. Und dass kleine stationäre Geschäfte als dezentrale Lagerhäuser dienen sollen, ist aus meiner Sicht mehr als unsinnig. Same Day Delivery (SDD) ist sicherlich nicht die letzte Sau, die als Hype durchs Handelsdorf getrieben wird. Und wieder einmal muss der angeblich dringliche Kundenwunsch als Argument herhalten, warum es beim Buhlen um die Gunst des Kunden ohne die Zustellung innerhalb eines Tages bald nicht mehr gehen wird. Ob es wirklich so ist, sollten wir aber getrost die Kunden selbst entscheiden lassen. Und diese haben derzeit eine klare Meinung dazu. Sie wünschen sich vor allem kostenlosen Versand, das Tempo spielt für sie keine so große Rolle. Der Durchschnittskunde ist zufrieden, wenn er seine bestellten Artikel nach ein bis zwei Tagen Lieferzeit in den Händen hält, und er ist schon froh, wenn er beim Versender ein für Die Kunden wünschen sich vor allem kostenlosen Versand ihn passendes Zeitfenster für die Lieferung hinterlegen kann. Nicht ohne Grund wurde auch der Pilotversuch eines bekannten Elektro nikversenders bereits nach kurzer Zeit mangels Nachfrage wieder eingestellt. Auch andere SDD-Angebote dümpeln mehr oder weniger nur so vor sich hin. Klar wird es Ausnahmen geben, beispielsweise eilige Arzneimittel oder dringend benötigte Ersatzteile. Aber gibt es sonst noch relevanten Bedarf? Und auch wenn wir SDD nicht wirklich brauchen, so ist dessen Erfolg letztlich sowieso eng mit den damit verbundenen Kosten verknüpft. Doch wer sollte diese tragen? Der Kunde will nicht und der Händler kann nicht. Der verdient ja meist sowieso schon kein Geld mit seinem Online-Shop.

13 Strategien für Ihr B2B Online Marketing Juli 2014, München Online, Mobile, Social für B2B Digitale Transformation Social Media, Content Marketing & Storytelling 360Grad Kommunikation Aus der Welt der Praxis: SEO/SEA, Marketing & Co. Trends in der B2B Online Kommunikation Tickets nur 750, * (statt 890, )* Ihr Code: OBC14iwb Top Referenten auf der Online B2B Conference 2014: Carolin Biebrach, Lufthansa Cargo AG Marcus Koch, Goldbach Interactive Germany AG Christina Rahtgens, Roland Berger Strategy Consultants Charles Schmidt, KRONES AG Nadja Schock, Infineon Technologies AG Michael Stenberg, Siemens AG * zzgl. MwSt. Mehr Infos und Anmeldung unter: online-business-conference.de Goldsponsor: Sponsor: Veranstalter:

14 E-COMMERCE 14 INTERNET WORLD Business 23. Juni /14 Die Innenstadt-Retter Local Commerce in Zahlen 57 % der deutschen Einzelhändler klagen über sinkende Kundenfrequenz im Laden. (Quelle: HDE) Jeder dritte Verbraucher hat die Anzahl seiner Fahrten in die City zugunsten des Online-Handels verringert. (Quelle: IFH Köln) 70 % der traditionellen Händler müssen sich bis zum Jahr 2020 völlig neu erfinden oder verschwinden. (Quelle: Mücke Sturm & Company, ECC Köln) Selbst bei bekennenden Multichannel-Käufern liegt der Anteil der Offline-Umsätze noch bei knapp 70 %. (Quelle Roland Berger Strategy Consultants) Jeder fünfte Konsument informiert sich nicht in dem Kanal, in dem er kauft. Es wird aber deutlich weniger Umsatz nach einer Offline-Information in die Kasse des Online-Handels gespült als umgekehrt. (Quelle: Roland Berger Strategy Consultants) Im Bereich Local Commerce tummeln sich derzeit eine ganze Reihe von Start-ups, die traditionellen Fachhändlern eine bessere Sichtbarkeit im Web versprechen ie Ansage lässt wenig Raum für Hoffnung: 70 Prozent der stationären D Händler, so prognostizieren das ECC Köln und die Managementberatung Mücke Sturm & Company gemeinsam, müssen sich bis zum Jahr 2020 entweder völlig neu erfinden oder ihren Laden schließen. Weil der traditionelle Handelskäufer aussterbe, sterbe auch der traditionelle Handel, so die Auguren. Der klassische Stadtbummel, früher Inbegriff der Auszeit vom Alltag, ist für den gestressten Konsumenten inzwischen eher Last als Erholung. Stattdessen beginnt die Suche nach benötigten Produkten immer öfter im Web. Doch in der modernen Version der Customer Journey ist der klassische Einzelhandel schlichtweg nicht präsent. Wer beispielsweise bei Google nach Ray Ban Aviator sucht, wird nur auf Online-Shops wie Mister Spex oder Zalando verwiesen. Dass der nur 500 Meter entfernte Optiker sämtliche Modelle ebenfalls vorrätig hat und man schon eine Stunde später mit der neuen, perfekt auf die eigene Nase angepassten Sonnenbrille an den See fahren könnte, ist aus dem Internet schlichtweg nicht ersichtlich. Oder besser: noch nicht. Denn zurzeit schießen Start-ups, die die Sortimente stationärer Einzelhändler im Web auffindbar machen wollen, wie Pilze aus dem Boden. Neu ist die Idee des Internet zum Reingehen nicht. Das Projekt Schanzenport sollte Händlern des Hamburger Kreativviertels einen neuen Vertriebskanal erschließen Schon zur Jahrtausendwende gab es mit Citythek, Regiomax.de, Mybonn.de, Wuppertaler.de oder Ladenstadt.de über 100 regionale virtuelle Marktplätze, die unter Beteiligung von Sparkassen, Kommunen, Verlagen und Telekom-Carriern den stationären Einzelhandel ins Web bringen sollten. Überlebt hat keiner. Und auch jüngere Konzepte wie Schanzenport aus Hamburg, bei dem 44 stationäre Händler des gleichnamigen Hamburger Kreativviertels vor zwei Jahren von epages und Work kostenlos einen eigenen Webshop bekamen, liegen auf Eis. Gründe dafür wollen die Betreiber nicht nennen. Als wir vor rund dreieinhalb Jahren unsere Plattform My-Xplace starteten, waren die Händler noch nicht so weit, erinnert sich auch Christian Ladner, Managing Director der My-Xplace GmbH, an die ersten schweren Gehversuche im Local Commerce. Heute wird der Ansatz von allen begeistert bejaht und auch die großen Handelsketten haben erkannt, dass sie eine technische Lösung finden müssen, um ihre lokalen Produktverfügbarkeiten online anzeigen zu können. 150 Ketten mit Filialen auf einen Blick Für Juli ist der Launch des lokalen Marktplatzes Simply Local geplant. Zum Neustart werden 150 Handelsketten mit Filialen auf der Plattform Flagge zeigen. 30 davon, darunter Media Markt, Saturn, Thalia und Hugendubel können auf dem Dienst Verfügbarkeiten vor Ort abbilden. Die Stadt ist ein riesengroßes Lager, erklärt Ladner das Prinzip hinter Simply Local, und wir wollen dieses Lager im Internet durchsuchbar machen. Wer gefunden hat, was er sucht, kann die Produkte entweder vor Ort in der Filiale abholen oder sie sich per Same Day Delivery noch am selben Tag nach Hause schicken lassen. Um schnell regional Präsenz zu bekommen, aber auch um lokale kleine Händler für die Plattform zu begeistern, hat Simply Local sich vier Verlags- Marktübersicht: Lokale Shopping-Marktplätze Player Atalanda Buchhandel.de Cap d Oro Department47 Farfetch.com Fashionhub.com Fashion Locals Geniallokal.de Hierbeidir Sortimente Fashion, Bücher, Tierbedarf, Essen, Baby, Beauty Bücher und E-Books Schmuck Mode, Schmuck, Taschen, Accessoires Mode Fashion Mode, Schmuck, Accessoires Bücher Leben, Fashion, Technik Regionen Anzahl Händler Kurzbeschreibung Derzeit Hamburg und Salzburg, Erweiterung geplant Bundesweit Bundesweit Bundesweit International Bundesweit Große Modestädte Europas 30 ca k. A in Europa, 57 in USA, 3 sonstwo Marktplatz für stationäre Händler und regionale Kunden mit eigener Logistik, die noch am selben Tag ausliefert Marktplatz für stationäre Buchhändler, die Online-Bestellungen an nächstgelegenen Buchhändler vermitteln Marktplatz für Marken mit Fachhändlerintegration, der Bestellungen verschickt oder abholen lässt Marktplatz für stationäre Boutiquen und Online- Shops. Nur Online-Versand, keine Abholung Marktplatz für internationale stationäre Mode- Boutiquen. Online-Bestellfunktion, kein Click & Collect k. A.; 250 Marken im Sortiment Marktplatz für stationäre Mode- Boutiquen, die als Laden allerdings weitgehend unsichtbar und unpersönlich bleiben Bundesweit Plattform für stationäre Boutiquen. Nur Online-Versand, keine Abholung Marktplatz der Genossenschaft ebuch, der Online-Bestellungen an den nächstgelegenen Buchhändler vermittelt Düsseldorf Marktplatz für stationäre Händler mit Auslieferungsservice innerhalb von 120 Minuten INTERNET WORLD Business 13/14 Quelle: Angaben der Plattformen

15 23. Juni /14 INTERNET WORLD Business 15 Foto: Fotolia / Ljupco Smokovski Productmate lädt mit einer inspirierenden Darstellung zum Stöbern ein partner ins Boot geholt: Die Weser-Kurier Mediengruppe, Aschendorff Medien, die Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft und Rhein Main Digital gewährleisten nicht nur eine Wachstumsfinanzierung, sondern übernehmen auch die Akquise der kleinen Händler vor Ort und binden eine cogebrandete Version der Produktsuche auf den eigenen Verlagsseiten mit ein. Um die großen Handelsketten kümmert sich Simply Local selbst. Ähnlich wie Simply Local versuchen auch Plattformen wie Locafox, Hierbeidir, Atalanda, Sugartrends oder Productmate stationären Geschäften durch bessere Auffindbarkeit im Web unter die Arme zu greifen mit jeweils etwas anderer Herangehensweise (siehe Tabelle). Während Locafox sich generell als lokale Produktsuche versteht und eine Technik entwickelt hat, mit der Händler ohne großen Aufwand ihre Produktverfügbarkeiten in Echtzeit anzeigen können, geht es Productmate eher um Läden mit ausgefalleneren Produkten, die man nun auch online durchstöbern kann: Wir wollen Produkte jenseits des Mainstreams auffindbar machen und weisen unsere Partner stets darauf hin, nicht alle ihre Produkte bei uns einzustellen, sondern nur diejenigen, welche sinnbildlich für ihren Laden sind, erklärt Benedict Sebesta, Mitgründer von Productmate. Außerdem werden nur inhabergeführte Läden aufgenommen, hinter denen eine Persönlichkeit steht. Sugartrends sucht zwar ebenfalls die besonderen Produkte im Web, bietet Kunden aber die Möglichkeit, diese innerhalb von 120 Minuten nach Hause geliefert zu bekommen. Productmate lehnt das ab. Wir wollen die Kunden wieder in die Läden kriegen und die Kommunikation fördern, so Sebesta. Auch der stationäre Buchhandel rüstet sich erneut zum Angriff gegen Amazon. Für Ende Juli plant der Buchhandelsdienst- leister MVB den Relaunch seiner zwölf Jahre alten Plattform Buchhandel.de. Dann sollen Kunden Bücher und E-Books bestellen können, die dann vom nächstgelegenen stationären Buchhändler ausgeliefert werden. Ähnlich ist auch der Marktplatz Geniallokal.de konzipiert, den ebuch und Libri für Oktober planen. Chancen gibt es also genug. Jetzt liegt es am Handel, diese auch zu ergreifen. Daniela Zimmer internetworld.de/dz Marktübersicht: Lokale Shopping-Marktplätze Kleidoo LChoice Locafox Productmate Schanzenport Simply Local Sugartrends Fashion Bücher, DVDs, Generalist CDs, Spiele Bundesweit Bundesweit, Österreich Sport, Mode, Bücher, Elektronik, Haus & Garten Vorerst Konzentration auf größere Städte Fashion Generalist Generalist Mode, Wohnen, Essen, Musik, Dienstleistungen Bundesweit, teilweise Europa Bundesweit Derzeit Hamburg, Ausweitung im Sommer geplant Hamburg Schanzenportviertel Bundesweit k. A. 55 k. A. k. A Filialen mit 4 Mio. Produkten Marktplatz für stationäre Mode-Boutiquen, überregionale Bestellmöglichkeit, kein Click & Collect Über die Mobile App können Kunden online bestellen und erhalten vom nächstgelegenen Fachhändler die Lieferung Produktsuchmaschine f. den stationären Handel mit eigener Lösung zur Darstellung von Warenverfügbarkeiten Marktplatz für stationäre Mode- Boutiquen, Online- Bestellfunktion, Reservierung/ Abholung nicht möglich iphone App, in der sich stationäre Händler mit einem Foto ihres Schaufensters präsentieren können Marktplatz für Shops mit besonderem Sortiment. Keine Bestellfunktion, Kunden sollen in die Läden kommen Pilot von epages und work, bei dem Boutiquen gratis einen Webshop bekamen, liegt zurzeit auf Eis Marktplatz für stationäre Händler mit Click & Collectoder Lieferfunktion. Auch SDL möglich Mode, Möbel, Feinkost, Lifestyle, Kunst Großstädte in Deutschland und Europa 80 Marktplatz für besondere Produkte aus kleinen Geschäften, überregionale Bestellmöglichkeit, kein Click & Collect

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18 E-COMMERCE 23. Juni /14 Foto: Fotolia / Bloomua INTERNET WORLD Business Produktkategorie: Meistgenutzter Informationskanal vor dem Kauf Wie der Kunde sucht Die Recherche vor einem Online-Kauf läuft je nach Produktkategorie sehr unterschiedlich ab; nicht immer ist Google der entscheidende Informationskanal KÜCHENGERÄTE 36,0 % Testbericht-Websites MODE / KLEIDUNG 22,7 % Katalog oder Prospekt KÖRPERPFLEGEPRODUKTE / PARFÜM 18,4 % Empfehlung von Freunden / Verwandten ARZNEIMITTEL 23,6 % PreisvergleichsWebsites ie finden Online-Käufer ihre Wunschprodukte? Die meisten Online-Händler würden diese Frage wohl mit dem Schlagwort Google oder vielleicht noch Amazon beantworten. Doch der Stellenwert des Suchmaschinenprimus und Marktplatzgiganten in der Customer Journey könnte geringer sein als landläufig angenommen wird. Darauf weist eine W3B-Studie von Fittkau & Maaß hin, die INTERNET WORLD Business exklusiv vorliegt. Das Marktforschungsinstitut hat sich nicht auf Prognosen oder AdwordsUmsätze als Quelle verlassen, sondern die gefragt, die es wissen müssen: die Kunden Online-Käufer wurden zu ihren Recherchegewohnheiten vor dem OnlineKauf befragt. Das Ergebnis: Die Customer Journey ist eine sehr individuelle Reise mit je nach gewünschtem Produkt recht unterschiedlichen Zwischenstopps. W So nannte zwar wenig überraschend jeder fünfte Befragte Suchmaschinen wie Google als wichtigsten Informationskanal, aber fast ebenso viele Kunden gaben an, sich vornehmlich über Websites mit Testberichten über Produkte zu informieren. Offline-Kanäle wie die Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis oder der gute alte Katalog sind für die Recherche ähnlich wichtig wie Preisvergleichs-Websites. Das Sortiment entscheidet über den Informationskanal Noch interessanter werden die Ergebnisse, wenn man sie nach Produktkategorien sortiert. Denn die Eingangsfrage zum Thema Customer Journey sollte nicht einfach lauten Wie finden Online-Käufer ihre Wunschprodukte?, sondern eher Wie findet ein Online-Käufer die gewünschte Kamera, ein neues Outfit oder Küchengerät? Dann wird schnell klar: In welchem Informationsmedium Online-Händler ihren Kunden begegnen sollten, hängt ganz von ihrem Sortiment ab. Je teurer das gesuchte Produkt und je höher seine Nutzwertigkeit ist, umso vielfältiger wird die Informationssuche des Kunden und umso mehr Kanäle nutzt er. Welches die entscheidende Info-Quelle ist, hängt ganz von der Produktkategorie ab. So sind Google und Co. vor allem in den Bereichen Hotels/Reise und Möbel entscheidend. Auch bei der noch jungen OnlineKategorie Lebensmittel wird vornehmlich über Google gesucht. Wollen Kunden hingegen ein technisches Gerät kaufen, suchen sie nach mehr Informationen als die Suchmaschine bieten kann: Unterhaltungselektronik, Computer und Hard- LEBENSMITTEL HOTELS / REISE MÖBEL 16,9 % 26,8 % 25,6 % Suchmaschine Suchmaschine Suchmaschine Foto: Fotolia / Javier Brosch 18

19 BÜCHER 32,1 % informieren sich nicht vor dem Kauf TELEKOMMUNIKATIONS- GERÄTE 47,0 % Testbericht-Websites COMPUTER / HARDWARE 40,2 % Testbericht-Websites UNTERHALTUNGS- ELEKTRONIK 44,4 % Testbericht-Websites ware, Handys und Tablets oder auch Küchengeräte werden hauptsächlich über Websites recherchiert, die Testberichte anbieten. Für Modeartikel blättern die meisten Kunden weiterhin am liebsten im guten alten Katalog. Der Preis ist immer noch das wichtigste Kriterium Sind alle Informationen gesammelt, kommt es schließlich zur Kaufentscheidung und hier zeigt die Studie: Geiz ist immer noch geil, auch wenn das die Branche nicht mehr hören kann. Für 37,7 Prozent der Befragten ist der Preis das entscheidende Kriterium für den Kauf. Qualität und Marke rangieren mit deutlichem Abstand dahinter. Auch Treue spielt weiterhin kaum eine Rolle beim Online-Kauf: Nur sechs Prozent der Befragten gaben an, ein Produkt bei einem Webshop gekauft zu haben, weil sie diesen bereits kannten. Das heißt also für Online-Händler: Den Kunden dort abholen, wo er sich während der Produktrecherche aufhält. Nicht immer ist eine Google-Adwords-Kampagne dafür der richtige Weg. Hat man den Kunden im richtigen Kanal gefunden und auf sich aufmerksam gemacht, so ist damit nur der erste Schritt getan. Der Preis muss konkurrenzfähig sein, sonst ist der Kunde genauso schnell wieder weg, wie er gekommen ist. Ingrid Lommer internetworld.de/il INTERNET WORLD Business Informieren Sie sich vor dem Kauf offline? Nein 80,3 % Weiß nicht 3,2 % Wer online kauft, informiert sich auch überwiegend online. Offline-Quellen werden nur selten genutzt INTERNET WORLD Business 13/14 Quelle: W3B Report Kaufentscheidung im Internet ; Herbst 2013 Die wichtigsten Informationsquellen Suchmaschine, Webkatalog (z.b. Google, Yahoo) Website mit Testberichten Preisvergleichs-Website (z.b. Billiger.de, Guenstiger.de) 15,6 % Website einer Marke, eines Herstellers Webshop INTERNET WORLD Business 13/14 Quelle: W3B Report Kaufentscheidung im Internet ; Herbst 2013 Gründe für die Kaufentscheidung Preis Qualität INTERNET WORLD Business 13/14 Quelle: W3B Report Kaufentscheidung im Internet ; Herbst Ja: Produkt wurde außerhalb des Internets entdeckt, dann online gekauft 8,0 % Ja: Ganz bewusst vorab außerhalb des Internets über das Produkt informiert 8,5 % 17,8 % 19,2 % Die Customer Journey verläuft heterogen. Google und Co. sind zwar wichtige, aber nicht die einzigen Info-Quellen Marke bzw. Hersteller Sonderangebot, Aktionspreis 16,0 % 12,4 % 11,7 % Bericht, Artikel in Internet-Magazin/-Zeitschrift 11,5 % Empfehlung/Beratung von Freunden, Verwandten Katalog, Prospekt Testzeitschrift, -magazin Kein bestimmter Grund 10,6 % Testergebnis 9,4 % 7,9 % Beratung in einem Geschäft außerhalb des Internets 7,0 % Empfehlung von Freunden, Verwandten 8,8 % Empfehlung anderer Internet-Nutzer 8,2 % 24,0 % 14,4 % 16,3 % 30,3 % Konnte in einem von mir bevorzugten Geschäft bzw. Webshop kaufen 6,2 % Hatte einen Coupon, Rabattgutschein 5,1 % Online-Quellen Offline-Quellen 37,7 % Geiz ist geil: Weiterhin ist der Preis das alles entscheidende Kriterium für eine Kaufentscheidung im Netz EUROPAS ERSTER MAGENTO HOSTING PARTNER

20 E-COMMERCE 20 INTERNET WORLD Business 23. Juni /14 Gemeinsam billiger werben Start-ups und Online-Händler setzen neuerdings auf Kooperationen, um in und mit Printmedien zu werben on der Zeitung Welt am Sonntag V(WamS) werden pro Woche rund Exemplare gekauft, die laut Verlag von mehr als einer Million Menschen, vor allem Männern, gelesen werden: eine respektable Reichweite. Pro Werbe-Seite verlangt der Verlag ,60 Euro. Reichweite hin oder her: Für ein Start-up, das den Werbeaufwand vor kühl rechnenden Investoren rechtfertigen muss, ist das zu viel. Wird der Platz geteilt, sinken die Kosten. Nur rund Euro gab Mister Spex für eine Anzeige in der WamS aus, weil der Online-Optiker mit fünf weiteren Web- Händlern warb. Bei deutlich niedrigeren Kosten waren die Reaktionen in etwa genauso hoch, wie wenn wir die Seite alleine gebucht hätten, freut sich Robert Käfert, Marketingchef beim Online-Optiker. Gemeinsam erfolgreich Online-Händler und Start-ups entdecken die Printmedien als Werbekanal. Um in Magazinen und Zeitungen mit hohen Auflagen und interessanten Zielgruppen zu werben, tun diese sich zu Werbegemeinschaften zusammen. Die Online-Werbekanäle sind ausgereizt, alle sind schon da, erklärt Käfert. Und Suchmaschinenmarketing wird je nach Keyword teurer. Um möglichst viel Aufmerksamkeit zu gewinnen, setzen Start-ups oft auf Fernsehwerbung, weiß Käfert. Doch Sendeplatz, zumal am Abend, wenn Millionen vor der Die Online-Werbekanäle sind ausgereizt, alle sind schon da Robert Käfert Head of Acquisition Marketing bei Mister Spex, Berlin Wir können uns nicht allein auf die Suche verlassen Nicolas Stoetter, Gründer ,60 6 Startups Werbekooperative: Zusammen mit Mister Spex warben in der Welt am Sonntag sechs Online-Anbieter und erzielten so viel Reichweite für weniger Geld den Bildschirmen sitzen, ist teurer als Anzeigen. Deren Platz lässt sich außerdem sehr viel leichter mit anderen teilen. Die Idee ist nicht neu, aber sie wird jetzt neu interpretiert und anders von Unternehmen organisiert: Bisher bündelten Tageszeitungen die Anzeigen lokaler Händler und Dienstleister unter einem saisonalen Thema oder für einen Stadtteil selbst. Vergleichbare Werbekooperativen fanden sich auch auf Betreiben von Agenturen für Magazine zusammen, um hier etwa in der Weihnachtszeit auf besondere Geschenke aufmerksam zu machen. Jetzt werden die Unternehmen und Händler selbst aktiv, indem sie sich Partner suchen. Für hohe Reichweiten zum Billigpreis überzeugt Käfert Partner wie den Schuh- Anbieter Scarosso, die Internet-Parfümerie Parfumdreams.de oder den Poster-Anbieter Wandbilder XXL. Sein Argument: Über Paid Search, also über einen kurzen Adwords-Slogan und einen Link, lassen sich keine Marken- und Produktgeschichten erzählen. Je nach Werbeträger und dessen Zielgruppen bringt er unterschiedliche Online-Anbieter zusammen, die unter dem Oberbegriff Premium Shopping werben. Keiner konkurriert mit dem anderen, die Angebote zusammen können aber zu einer Themenwelt ergänzt werden. Alle unterwerfen sich zudem gestalterischen Regeln: Für Eleganz und Einheitlichkeit erscheinen etwa die Logos in Schwarz-Weiß, die Länge von Erklärungstexten und die Bildauswahl ist begrenzt. Die Leser finden über die Online-Adresse, ein Produkt und einen Rabattcode in den Online-Shop zurück (s. Bild). Inzwischen erschienen mehrere Premium Shopping -Sammelanzeigen in der WamS sowie im Mode- und Promi-Magazin Instyle. Zwischen und Euro bezahlte jeder Partner. Der Aktionszeitraum ist überschaubar, das Kosten-Nutzen-Verhältnis auch hinsichtlich der Neukundenakquise absolut vertretbar, sagt Daniel Lang, Marketing- Manager bei Parfumdreams. Genaue Zahlen bleibt er schuldig, aber nach Veröffentlichung der Anzeigen soll für kurze Zeit der Traffic im Shop sichtbar angestiegen sein wie auch die Conversion Rate. Noch mehr Printwerbung Mornin Glory, Anbieter von Rasierern und Pflegeprodukten, setzt die Premium Shopping -Anzeige dagegen für den Markenaufbau ein: Kunden kaufen Rasierer und Pflege eher im Laden, so Gründer Nicolas Stoetter, daher können wir uns nicht auf die Suche verlassen, sondern müssen bekannt werden. Die Anzeigengemeinschaft ist nicht die erste Werbestrategie, für die Mister Spex mit anderen Online-Anbietern kooperiert. Zuvor stellte der Online-Optiker mit Sitz = ,60 pro Startup in Berlin Gutscheinhefte von mehreren Partnern zusammen, die diese in ihren Paketen unter den Kunden verbreiteten. Das verursachte zwar einigen Organisationsaufwand im Unternehmen, aber: Wir lassen so externe Paketdienstleister und Gutscheinmakler außen vor, senken die Gutscheinkosten und teilen den Produktionsaufwand, so Käfert. Einige der Gutscheinhefte erreichen eine Auflagen von bis zu Die Kunden lesen bewusst zusammengestellte Empfehlungen lieber als lieblos ausgewählte Flyer-Beilagen. Der Erfolg von Werbekooperativen sowie Gutscheinheften macht Mut. Schon bereitet Käfert ein neues gemeinschaftliches Werbemittel vor: ein eigenes Magazin rund ums Premium Shoppen im Internet. 25 Online-Anbieter konnte er davon überzeugen. Bis Anfang Juli werden sie davon gemeinsam etwa eine Million Exemplare als Infopost an die Kunden verschicken. Die Resonanz auf das Heft dürfte besser zu prüfen sein als die auf die Anzeigen. Kristina Schreiber/vs

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