Liste der ausgewerteten unveröff. Gutachten mit faunistischen Angaben

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1 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 1 Anhang 1 Liste der ausgewerteten unveröff. Gutachten mit faunistischen Angaben Autor Jahr Titel Auftraggeber Vertiefende Auswertung 1 AG L.N. Dr. Ulrich Tränkle 2009 Antrag auf Vornahme einer vereinfachten Johann Düro GmbH raumordnerischen Prüfung nach 18 LPIG im Rahmen eines Immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren mit integrierter UVP zur Erweiterung des Quarzitsteinbruchs Düro Arbeitsgemeinschaft Vogel und Umwelt 1998 Untersuchung der Fauna und Moose zum LBP "Erweiterung Hartsteinbruch Gebr. Arweiler GmbH & Co.KG BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH Büro aqua terra Büro für Freiraumplanung und Landschaftsarchitektur Büro für Freiraumplanung und Landschaftsarchitektur Büro für Freiraumplanung und Landschaftsarchitektur Büro für Landschaftsökologie und Geoinformation Schwellenbachtal" Saarhölzbach 1997 Landschaftsplanung VG Hermeskeil, Angaben und Zielvorstellungen über Natur und Landschaft 1995 Landschaftsplanung Verbandsgemeinde Ruwer, Angaben und Zielvorstellungen über Natur und Landschaft 1990 Bebauungsplan Ortsgemeinde Riol Teilgebiet Freizeitsee Triolago an der Römischen Weinstraße, Änderung und Erweiterung des Bebauungsplan Teilgebiet Campingplatz, Umweltbericht von Ökologisches Fachgutachten zu den Artengruppen Fledermäusen, Vögel, Reptilien, Schmetterlinge: Durchführung einer standort- und eingriffsbezogenen Untersuchung im Erfassungszeitraum 2006 mit integrierter FFH- Erheblichkeitsabschätzung 2007 Bebauungsplan der VG Schweich, Ortsgemeinde Riol, Teilgebiet "Freizeitsee Triolago" Umweltbericht Fachbeitrag Naturschutz 2012 BFL 2012 (Fledermausmonitoring am WEA- Standort Naurath (LK-Tr-SB) Zwischenbericht Kranichmonitoring an den WEA-Standorten Mehring, Landkern, Dickesbach und Hartenfelser Kopf Verbandsgemeinde Hermeskeil Verbandsgemeinde Ruwer Ortsgemeinde Riol, Becker Freizeitsee GmbH B.K.S. Ingenieurgesellschaft für Stadt-, Raum- und Umweltplanung GmbH Verbandsgemeinde Schweich Juwi Wind GmbH Juwi Wind GmbH 1 Alle aufgelisteten Gutachten wurden gesichtet. Zur weiteren Auswertung wurden nur die Gutachten herangezogen, in denen Informationen zu relevanten Artenvorkommen mit den für das Gutachten notwendigen Angabe (Art, Ort, Zeit, Statusangaben) enthielten. Diese sind gekennzeichnet ( ). Ein bedeutet, dass die entsprechenden Daten entweder für diese Rahmenstudie nicht relevant waren (keine Vorkommen von WEAsensiblen Arten), veraltet (>20 Jahre) oder aus der Unterlage nicht mit ausreichender Genauigkeit nachvollzogen werden konten

2 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 1 Autor Jahr Titel Auftraggeber Vertiefende Auswertung 1 Dr. Harbusch, C Untersuchung der Auswirkungen der geplanten Steinbrucherweiterung Thornerbusch nördlich Schloß Thorn auf die Fledermausfauna, Prüfung der FFH- Verträglichkeit Karlheinz Fischer, Landschaftsarchitekt BDLA Ecoda Umweltgutachten GbR ernst + partner landschaftsarchitekten ernst + partner landschaftsarchitekten ernst + partner landschaftsarchitekten ernst + partner landschaftsarchitekten ernst +partner landschaftsarchitekten ernst +partner landschaftsarchitekten Fischer, K. FÖA Landschaftsplanung GmbH FÖA Landschaftsplanung GmbH FÖA Landschaftsplanung GmbH FÖA Landschaftsplanung GmbH FÖA Landschaftsplanung GmbH FÖA Landschaftsplanung GmbH FÖA Landschaftsplanung GmbH 2004 Fachgutachterliche Stellungnahme zum Konfliktpotenzial zwischen dem Kleinvogelzug und den geplanten WEA 4, 5 und 11 bei Neu-Mehring, Verbandsgemeinde Schweich, Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz 2004 Landespflegerischer Begleitplan / Abbauund Rekultivierungsplanung 2005 Bericht über die Untersuchungen im Steinbruch Mesenich auf mögliche Uhu Vorkommen 2011 Neubau eines Gymnasiums in Schweich, FBA 2004 Steinbruch Mesenich, Firma NSM (Natursteinwerk Mesenich), LBP/Abbau- und Rekultivierungsplan zur Erweiterung Avifaunistische Kartierung im Rahmen des geplanten Erweiterungsvorhabens des Steinbruchs Mesenich- Fa. NSM Natursteinwerk Mesenich Neubau eines Gymnasiums in Schweich, Kreis Trier-Saarburg, Fachbeitrag Artenschutz 2000 Landschaftsplanung Verbandsgemeinde Konz 2010 Avifaunistische Kartierungen (Brut- und Rastvögel) zum Neubau der Wiltinger Saarbrücke 2006 Erfassung der Brutvögel im Bereich des geplanten Windparks Oberemmel, Verbandsgemeinde Konz, Rheinland-Pfalz 2004 Erfassung und störungsökologische Beurteilung der Vögel und Libellen der Sauer 2007 Erfassung von Zug- und Rastvögeln im Bereich des Bebauungsplangebietes Golfplatz Tawern-Fellerich, Verbandsgemeinde Konz 1995 Gewässersystem Ruwer mit Nebenbächen, Beitrag 1-3 (Benthos, Fische, Vögel) 2001 Vogelzug- und Brutvogelpotenzialkartierung, Beitrag zur Fortschreibung des FNP der VG Saarburg im Bereich der geplanten WKA 2007 Windkraftanlagen Welschbillig, Faunistische Gutachten als Grundlagen für die Genehmigungsplanung (Teil Vögel) Ortsgemeinde Mehring Firma NSM Natursteinwerk Mesenich GmbH & Co. NSM Natursteinwerk Mesenich GmbH Verbandsgemeinde Schweich NSM Natursteinwerk Mesenich GmbH & Co. KG Firma NSM Natursteinwerk Mesenich GmbH & Co. Landkreis Trier-Saarburg Verbandsgemeinde Konz Kreisverwaltung Trier- Saarburg Verbandsgemeinde Konz SGD Nord Golf Development Tawern-Fellerich GmbH Bundesanstalt für Gewässerkunde Verbandsgemeinde Saarbung Windspeed GmbH

3 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 1 Autor Jahr Titel Auftraggeber Vertiefende Auswertung 1 FÖA Landschaftsplanung GmbH 2005 Zugvogelbeobachtungen im Bereich des geplanten Windparks Oberemmel, Verbandsgemeinde Konz FÖA Landschaftsplanung GmbH FÖA Landschaftsplanung GmbH FÖA Landschaftsplanung GmbH FÖA Landschaftsplanung GmbH Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Verbandsgemeinde Konz, Rheinland-Pfalz 2000 Zugvogelbeobachtungen im Bereich der geplanten Windkraftanlagen bei Fisch, Rheinland-Pfalz 2006 Erfassung der Fledermäuse im Bereich des geplanten Windparks Oberemmel, Verbandsgemeinde Konz 2003 Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Trier-Land, Teifortschreibung Windenergie, Vorentwurf 2007 Windkraftanlagen Welschbillig, Faunistische Gutachten als Grundlagen für die Genehmigungsplanung (Teil Fledermäuse) 2008 Avifaunistische Untersuchungen im Bereich des geplanten Baugebietes "Eitzenbach" in der Ortsgemeinde Föhren 2011 Avifaunistische Untersuchungen im Bereich des Solarkraftwerks im Industriepark Region Trier (IRT) Gemeinde Föhren, Folgeuntersuchung 2000 Zoologische Untersuchungen im Bereich eines geplanten Kalksteinbruchs bei Kersch (Ortsgemeinde Ralingen) 2001 Abbau- und Rekultivierungsplanung zum geplanten Steinbruch Gemarkung Ralingen- Wintersdorf, Fledermausgutachten 2011 Ergänzungen zur fledermauskundlichen Stellungnahme der Windkraftanlage Lampaden, WKA-LA9, Flur 12, Flurstück 53 nach veränderter Anlagenkonfiguration 2007 Fledermausk. Gutachten zur geplanten Errichtung einer neuen Windkraftanlage im Windpark Kirf-Michelbüsch (Landkreis Trier- Saarburg) 2007 Fledermausk. Gutachten zur geplanten Errichtung einer neuen Windkraftanlage im Windpark Waldrach auf "Bidelt" 2009 Fledermausk. Nachuntersuchung zur geplanten Errichtung einer neuen Windkraftanlage im Windpark Kirf- Michelbüsch (Landkreis Trier-Saarburg) 2009 Fledermauskundliche Nachuntersuchung im Bereich der geplanten Windenergienutzung bei Waldrach (Windpark Waldrach auf "Bidelt") 2009 Fledermauskundliche Stellungnahme zum Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Windkraftanlage Lampaden, WKA-LA9, Flur 12, Flurstück 53 Umweltmanagement Goldbeck GmbH Verbandsgemeinde Konz Verbandsgemeinde Trier-Land Windspeed GmbH Büros für Landespflege, Egbert Sonntag Büros BGHplan, Trier Fa. Gebr. Schmitz Fa. Gebr. Schmitz WEAG Future Energies AG WEAG Windpark Daun GmbH WEAG Windpark Daun GmbH WEAG Windpark Daun GmbH WEAG Future Energies AG WEAG Future Energies AG

4 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 1 Autor Jahr Titel Auftraggeber Vertiefende Auswertung 1 Gessner, B Fledermauskundliche Untersuchungen im Bereich des geplanten Baugebietes "Eitzenbach" in der OG Föhren (Verbandsgemeinde Schweich, Landkreis Trier-Saarburg) Büro für Landespflege, Egbert Sonntag, Riol Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Gessner, B. Glaser, P. Grunwald, T. Grunwald, T. Grunwald, T. Grunwald, T. Henning, F.W Fledermausuntersuchung im Rahmen der geplanten Abbauerweiterung der Firma NSM Natursteinwerk Mesenich unter besonderer Berücksichtigung der Mopsfledermaus, Barbastella barbastellus (Schreber, 1774) 2007 Fledermausuntersuchung zum geplanten Baugebiet am Ortsrand von Zemmer (Verbandsgemeinde Trier-Land) 2004 Geplante Abbauerweiterung des Steinbruches Mesenich, Firma NSM Natursteinwerk, Mesenich - Feldermausgutachten 2008 Geplante Abbauerweiterung des Steinbruches NSM Natursteinwerk Mesenich (Ortsgemeinde Langsur, Verbandsgemeinde Trier-Land, Kreis Trier-Saarburg) Fledermausuntersuchung 2000 Steinbruch Kersch: Kurze Beurteilung zur Durchführung des zweiten Bauabschnittes aus fledermauskundlicher Sicht 2002 Untersuchungen von Fledermausvorkommen im Zusammenhang mit der geplanten städtebaulichen Entwicklung der Ortsgemeinde Trierweiler in den Bereichen "Am Rothfeld/Auf Eilen Pesch/In der Acht/ Am Wingertsberg" 2012 Pumpspeicherkraftwerk RIO der Stadtwerke Trier (SWT), Fledermausuntersuchung 2002 LBP zur Erweiterung des Hartsteinwerkes Saarhölzbach der Firma Gebrüder Arweiler GmbH & Co. KG 2009 Ornithologisches Fachgutachten zum Konfliktpotenzial am geplanten Solarpark- Standort Mehring Untersuchung zum avifaunistischen Konfliktpotenzial am geplanten WKA- Standort Mehring, Verbandsgemeinde Schweich, Landkreis Trier-Saarburg 2009 Untersuchung zum Konfliktpotenzial Fledermäuse und Windenergie im Rahmen der Standorterweiterung im Windpark Reinsfeld 2007 Zwischenbericht zur Untersuchung der Höhenaktivität von Fledermäusen im Windpark Mehringer Höhe 2005 Avifaunistische Potentialabschätzung zum geplanten Windkraftstandort Waldrach, Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz Firma NSM Natursteinwerk Mesenich GmbH WK-Handel & Logistik AG NSM Natursteinwerk Mesenich GmbH NSM Natursteinswerk Mesenich GmbH Büro Sonntag Verbandsgemeinde Trier-Land Stadtwerke Trier Gebr. Arweiler GmbH & Co.KG juwi solar GmbH Verbandsgemeinde Schweich landschaftsarchitekten gutschker-dongus Juwi Wind GmbH WEAG Future Energies AG

5 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 1 Autor Jahr Titel Auftraggeber Vertiefende Auswertung 1 Henning, F.W Avifaunistisches Gutachten zum geplanten WEAG Windpark Daun Windkraftstandort Kirf-Michelbüsch, LK Tr-SB, RHP GmbH Henning, F.W Avifaunistisches Gutachten zum geplanten Marquardt, M. Windkraftstandort Paschel, Landkreis Trier- Saarburg, Rheinland-Pfalz Henning, F.W Avifaunistisches Gutachten zum geplanten Windkraftstandort Pellingen, Landkreis Trier- Saarburg, Rheinland-Pfalz Schemer, T. Henning, F.W. hortulus GmbH Gesellschaft zur Förderung von Garten- und Landschaftskultur Ingenieurbüro T.Sauer Isselbächer, K., Isselbächer T. Karlheinz Fischer, Landschaftsarchitekt BDLA Karst Ingenieure Karst Ingenieure Korn, M, Stübing, S., Isselbächer K, Isselbächer T. Korn, M., Stübing S. Korn, M., Stübing S. Landschaftsökologische Arbeitsgemeinschaft Trier (LAT) Planungsbüro Dr. Brinkmann 2006 Fledermauskundliches Gutachten zum geplanten Windkraftstandort Kirf- Michelbüsch, Landkreis Trier-Saarburg 2008 Avifaunistiches Gutachten zur geplanten Solaranlage auf der "Kenner Sang" 2002 Avifaunistisches Gutachten zur Beeinflussung der Vogelwelt durch die Anlage und den Betrieb von zwei WEA bei Merzkirchen 2001 Gutachten zur Ermittlung definierter Lebensraumfunktionen bestimmter Vogelarten (Vogelbrut-, -rast- und zuggebiete) in zur Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Bereichen von Rheinland-Pfalz. Vogelschutz und Windenergie in Rheinland-Pfalz (Bd. 2/2001) (183 S) Landschaftsplanung Verbandsgemeinde Konz, Natürliche Grundlagen 1995 Landschaftsplanung zum Flächennutzungsplan, Verbandsgemeinde Saarburg 1995 Landschaftsplanung zum Flächennutzungsplan, Verbandsgemeinde Saarburg 2001 Der Mornellregenpfeifer (Charadrius morinellus, L.) im Saargau 2003 Ornithologisches Sachverständigengutachten zu geplanten WEA in Lorscheid und Bescheid (Kreis Trier-Saarburg) unter besonderer Berücksichtigung des Uhus (Bubo bubo) 2001 Ornithologische Raumanalyse für den geplanten Windkraftanlagestandort bei Hermeskeil-Reinsfeld, Kreis Trier-Saarburg 2001 Literaturauswertung zur Abschätzung der ornithologischen Bedeutung des Standortes der geplanten Windkraftanlagen bei Reinsfeld 2010 Fledermausmonitoring im Windpark Mehringer Höhe, Zusammenfassung der Untersuchungen und Auswertungen in den Jahren und Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen WEAG Windpark Daun GmbH k.a. Weber, T. Landesamt für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht (LfUG), Amtsgerichtsplatz 1, Worms (Selbstverlag) Verbandsgemeinde Konz Verbandsgemeinde Saarburg Verbandsgemeinde Saarburg Pro Vento Pro Vento Pro Vento Windspeed GmbH Juwi Wind GmbH

6 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 1 Autor Jahr Titel Auftraggeber Vertiefende Auswertung 1 Planungsbüro Dr Monitoring betriebsbedingter Auswirkungen Juwi Wind GmbH Brinkmann auf Fledermäuse im Windpark Mehringen (RHP) im Jahr 2008 Planungsbüro Dr Windpark Mehringer Höhe: Schutzkonzept Juwi Wind GmbH Brinkmann für die Bechsteinfledermaus Schmidt R., Schmidt Artenschutzprojekt Haselhuhn Fasel, S. Sörensen, E.R. Stadt Land Fluss Twelbeck, R. Vos, J.R. Weber, T. (Gesamtwerk) 1999 Avifaunistisch-ökologisches Gutachten zu den geplanten Standorten von 6 WKA auf "Ginner" und "Bidelt" bei Waldrach/Verbandsgemeinde Ruwer 2008 Windpark Eisenach/Welschbillig/ Lkr. Bitburg-Prüm/Trier-Saarburg (RHP), UVS Fachbeitrag Naturschutz 2005 Errichtung von Windrädern auf der Mehringer Höhe, Untersuchung der fernwandernden Fledermäuse, Anlage zum Landschaftspflegerischen Begleitplan 2009 Ornithologische Bestandserfassung und erste Einschätzung möglicher Auswirkungen der Bauaktivitäten auf die vorhandene Avifauna in Zemmer Baugebiet "Vor dem Gärtchen" 2007 Tierökologischer Fachbeitrag (Avifauna) zur geplanten Steinbrucherweiterung Thornerbusch nördlich Schloß Thorn Ingenieur- und Planungsbüro Georg Högner Vortex GbR Till Jeske & Claudio Papa Juwi GmbH ADNOBA GmbH Karlheinz Fischer, Landschaftsarchitekt BDLA

7 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Anhang 2: Begründung der Artenauswahl Vögel Berücksichtigt werden Brutvogelarten der Region Trier nach HEYNE & BECKER (2011), für die eine anlagebedingte, störungsbedingte oder kollisionsbedingte Empfindlichkeit gegenüber WEA beschrieben ist. Nicht aufgeführt sind 1) Brutvögel mit Brutnachweis vor 1990 oder sehr seltene Gastvögel und Durchzügler (weniger als 25 Nachweise) sowie die aus Vogelhaltung entflogenen Arten nach HEYNE & BECKER (2011), 2) häufige und ungefährdete Arten, für die keine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA bekannt oder anzunehmen ist (z. B. Amsel, Buchfink). Die gruppenbezogene Behandlung des Vogelzuges (Gruppe 1), von Gastvogellebensräumen (Gruppe 2) und von Gewässern und Feuchtgebieten mit besonderer Bedeutung für Wasservögel (Gruppe 3) ist im Bericht in Kapitel beschrieben. Tabelle 1: Begründung der Einzel-Artenauswahl (Brutvögel) Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg Baumfalke WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Ausschlussbereich und 4 km Prüfbereich auf wichtige Nahrungshabitate und Flugwege. Nein: Der Baumfalke ist eine großräumig agierende Art mit einem Aktionsraum von mehreren Kilometern. Die Art baut ihre Nester (Horste) nicht selbst, sondern ist auf ein Angebote von anderen Arten (meist diesjährige Nester von Rabenvögeln) angewiesen. Meist wird jährlich ein anderer Horst in räumlicher Nähe bezogen, bei hoher Brutgebietstreue (ebd.). Die Verlagerungen der Horststandorte im Brutgebiet können kleinräumig bis meist ca. 100 m (FIUCZYNSKI & SÖMMER 2011 S. 119 für den Berliner Raum) erfolgen, jedoch kommen auch Umsiedlungen > 2 km regelmäßig vor (FRITZ 1995 S. 3 für Hessen, KLAMMER 2006 S. 234 für Sachsen-Anhalt). Für die Region Trier geben HAND & HEYNE (1984 S. 75) zur Verbreitung des Baumfalken an: Die Brutverbreitungskarte ( ) zeigt, dass der Baumfalke sehr spärlich in nahezu allen Naturräumen nachgewiesen wurde. Viele Brutplätze sind nur unregelmäßig besetzt. Besonders in der Südeifel und der Wittlicher Senke brütet die Art aber wahrscheinlich regelmäßig in mehreren Paaren an wechselnden Orten. Vor diesem Hintergrund und da die Art schwer modellierbare, teilweise unspezifische Habitatanforderungen innerhalb ihres großen Aktionsraumes aufweist, erscheint es nicht sinnvoll,

8 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg auf übergeordneter Ebene eine artspezifische Ausweisung von WEA-sensitiven Räumen im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier vorzunehmen. Entsprechend den Habitatanforderungen des Baumfalken und dem vorliegendem Datensatz zur Art kann lediglich für die großen, geschlossenen Waldgebiete nordöstlich Trier und im Osburger Hochwald sowie den Innenstadtbereich von Trier ein Vorkommen des Baumfalken ausgeschlossen werden (die Waldränder sind dagegen potenzielle Brutstandorte). In allen anderen Bereichen ist das Vorkommen des Baumfalken im Einzelfall zu klären. Bekassine Bezüglich der Wirkungen von WEA liegen keine eindeutigen Aussagen vor: VSW & PNL (2004 S. 28) bewerten die Empfindlichkeit der Wachtel gegenüber WEA als mittel : Häufig dämmerungsund nachtaktiv mit Balzflügen im hohen Luftraum, daher hohes Kollisionsrisiko; vermutlich in Kommunikation beeinträchtigt ( ). Ebenso bei VSW & PNL (2005 S. 18) und PNL & VSW (2008 S. 18). PEARCE-HIGGINS et al. (2009 S. 1327) kommen nach einer Modellierung für Brutvögel in Großbritannien auf eine Meidezone bis 400 m. Bezüglich Straßenverkehrslärm stufen GARNIEL & MIERWALD (2010 S. 18 f.) die Bekassine in die Gruppe Arten mit lärmbedingt erhöhter Gefahr durch Prädation ein und weisen eine Isophone von 55 db (A) tags mit 1 m Immissionshöhe aus (zudem noch eine Effektdistanz, Details siehe dort). REICHENBACH & STEINBORN (2007 S. 21) fanden bei Windparks im Nordwesten von Niedersachsen ein Revierzentrum der Bekassine direkt unterhalb einer WEA (aufgrund der geringen Fundzahlen keine Auswertung möglich). Die EUROPÄISCHE KOMMISSION (2010 S. 95) stuft die Bekassine bezüglich WEA als gegenüber Habitatveränderungen ( habitat displacement ) mit evidence or indications of risk or impact ein und bezüglich Kollisionen mit potential risk or impact. ILLNER (2011) leitet für die Art ein mittleres Kollisionsrisiko ab, weist jedoch auf die insgesamt unzureichende Datengrundlage hin. Nein: Es liegen im Datensatz keine Hinweise auf aktuelle, regelmäßige Brutvorkommen der Bekassine vor. Es wird entsprechend HEYNE & BECKER (2011) daher davon ausgegangen, dass die Bekassine lediglich ein unregelmäßiger Brutvogel im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier ist. Brutvorkommen der Art werden daher nicht weiter behandelt. Die Habitate der Art sind weiterhin auch über die Gruppe 3 (Gewässer und Feuchtgebiete mit besonderer Bedeutung für Wasservögel) berücksichtigt

9 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg Beutelmeise Bienenfresser Braunkehlchen Buntspecht Dohle Drosselrohrsänger Es liegen keine Angaben zur Empfindlichkeit der Beutelmeise gegenüber WEA vor. Die Beutelmeise ist Brutvogel naturschutzfachlich bedeutsamer Standorte. Es liegen keine Angaben zur Empfindlichkeit des Bienenfressers gegenüber WEA vor. Der Bienenfresser kommt im Regelfall auf naturschutzfachlich bedeutsamen, seltenen Habitaten vor (z. B. wärmebegünstigte Hangkanten, Abbaugruben). Es besteht eine anlagebedingte Empfindlichkeit (seltene Art mit naturschutzfachlichem Indikatorwert). Weiterhin ist der Bienenfresser ein Koloniebrüter. Eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA ist nicht bekannt (REICHENBACH et al S. 231). Das Braunkehlchen kommt im Regelfall auf naturschutzfachlich bedeutsamen, seltenen Habitaten vor (z. B. Feuchtgrünland). Es besteht eine anlagebedingte Empfindlichkeit. Für Spechte liegen keine Hinweise auf eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA vor. Eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA ist nicht bekannt. Die Art weist als Koloniebrüter im Regelfall räumlich stark konzentrierte Vorkommen auf. Es liegen keine Angaben zur Empfindlichkeit des Drosselrohrsängers gegenüber WEA vor. Der Drosselrohrsänger ist Brutvogel naturschutzfachlich bedeutsamer Standorte. Nein: Es liegen keine Hinweise auf aktuelle, regelmäßige Brutvorkommen der Beutelmeise im Datensatz vor. Es wird entsprechend HEYNE & BECKER (2011) daher davon ausgegangen, dass die Beutelmeise lediglich ein unregelmäßiger Brutvogel im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier ist. Brutvorkommen der Art werden daher nicht weiter behandelt. Die Habitate der Art sind weiterhin auch über die Gruppe 3 (Gewässer und Feuchtgebiete mit besonderer Bedeutung für Wasservögel) berücksichtigt. Nein: Es sind keine Nachweise seit 2002 bekannt (http://www.bienenfresserrlp.de/html/verbreitung_in_rlp.html, Abruf , ebenso keine Nachweise im ausgewerteten Datensatz). Daher wird davon ausgegangen, dass es keine aktuellen Brutvorkommen des Bienenfressers im Kreis Trier- Saarburg und der Stadt Trier gibt. Die Art wird nicht weiter behandelt. Ja: Wertung aktueller Brutnach- und Hinweise (<5 Jahre) bei Vorhandensein geeigneter Biotoptypen. Aus diesen Räumen werden auch ältere Brutnachund Hinweise berücksichtigt. Nein: Eine erhöhte Gefährdung durch Kollisionen erscheint unwahrscheinlich, da die Flughöhe meist unterhalb der Baumkronen liegt (vgl. auch die geringen Fundzahlen von Spechten in der Brandenburger Liste, Stand und das geringe abgeleitete Kollisionsrisiko für Buntspecht und Grünspecht bei ILLNER (2011)). Spechte werden daher nicht weiter behandelt. (Alte Wälder sind im Rahmen der Darstellungen zu den Fledermäusen abgedeckt). Ja: Berücksichtigt werden nur aktuelle (< 5 Jahre) Dohlenkolonien in Waldstandorten. Dohlenkolonien in Ortslagen werden nicht weiter behandelt (Die von Ortschaften / Gebäuden einzuhaltenden Abstände für WEA sichern einen ausreichenden Grundschutz). Nein: Es liegen keine Hinweise auf aktuelle, regelmäßige Brutvorkommen des Drosselrohrsängers im Datensatz vor. Es wird entsprechend HEYNE & BECKER (2011) daher davon ausgegangen, dass der Drosselrohrsänger lediglich ein unregelmäßiger Brutvogel im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier ist. Brutvorkommen der Art werden daher nicht weiter behandelt. Die Habitate der Art sind weiterhin auch

10 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg über die Gruppe 3 (Gewässer und Feuchtgebiete mit besonderer Bedeutung für Wasservögel) berücksichtigt. Grauammer Eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA ist in der Mehrzahl der Untersuchungen nicht bekannt (Übersicht bei REICHENBACH et al S. 231). Andererseits ist nach NLT (2011 S. 16) auch wegen ihrer aktuellen Bestandsgefährdung - mindestens im Umkreis von 250 m von erheblichen Beeinträchtigungen auszugehen. Die Grauammer kommt im Regelfall auf naturschutzfachlich bedeutsamen, seltenen Habitaten vor (extensiv genutztes Offen- bis Halboffenland). Es besteht insofern eine anlagebedingte Empfindlichkeit. Graureiher WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Ausschlussbereich und 4 km Prüfbereich auf wichtige Nahrungshabitate / Flugwege. Grauspecht Siehe Buntspecht Nein Grünspecht Siehe Buntspecht Nein Habicht Siehe Mäusebussard Nein Haselhuhn WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Ausschlussbereich zu den Vorkommen. Heidelerche Nach NLT (2011, S. 16, Niedersachsen) ist bei der Heidelerche auch wegen ihrer aktuellen Bestandsgefährdung - mindestens im Umkreis von 250 m von erheblichen Beeinträchtigungen auszugehen. Die Heidelerche kommt im Regelfall auf naturschutzfachlich bedeutsamen, seltenen Habitaten vor (extensiv genutztes Halboffenland). Es besteht insofern auch eine anlagebedingte Empfindlichkeit. Kiebitz Brutvögel: Nach REICHENBACH et al. (2004 S. 232) besteht eine mittlere bis geringe Empfindlichkeit, wobei eine Beeinträchtigung bis ca. 100m anzunehmen sei. Nach NLT (2011, S. 16, Niedersachsen) ist die Fläche bis 500 m im Umkreis um die Anlagen als erheblich beeinträchtigt anzusehen (bis 250 m vollständig zerstört, bis 500 m zu 50% zerstört). Kolkrabe ILLNER (2011) leitet für die Art ein hohes Kollisionsrisiko ab. Der Kolkrabe wird daher als Einzelart behandelt. Nein: Es liegen im Datensatz keine Hinweise auf aktuelle, regelmäßige Brutvorkommen der Grauammer vor. Es wird entsprechend HEYNE & BECKER (2011) daher davon ausgegangen, dass die Grauammer seit > 10 Jahren kein (regelmäßiger) Brutvogel mehr im Kreis Trier- Saarburg und der Stadt Trier ist. Brutvorkommen der Art werden daher nicht weiter behandelt. Ja: Berücksichtigt werden Kolonien mit > 5 Paaren (Alter der Datensätze < 5 Jahre). Ja: Berücksichtigt werden Haselhuhnnachweise, die einer Niederwaldfläche (= Haselhuhnhabitat) von mind. 10 ha Größe zugeordnet werden können. Die Berücksichtigung erfolgt über die entsprechenden Niederwaldflächen. Ja: Wertung aktueller Brutnach- oder Hinweise < 5 Jahre. Nein: Es liegen im Datensatz keine Hinweise auf aktuelle, regelmäßige Brutvorkommen des Kiebitzes vor. Brutvorkommen der Art werden daher nicht weiter behandelt. Ja: Wertung aktueller Brutnach- und Hinweise (<5 Jahre) bei Vorhandensein geeigneter Biotoptypen

11 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg Kormoran WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Auschlussbereich und 4 km Prüfbereich auf wichtige Nahrungshabitate / Flugwege. Kranich WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Ausschlussbereich. Lachmöwe WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Auschlussbereich und 4 km Prüfbereich auf wichtige Nahrungshabitate / Flugwege. Mauersegler Eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA ist nicht bekannt. ILLNER (2011) gibt ein mittleres Kollisionsrisiko an. Die Art ist Koloniebrüter. Die Art weist als Koloniebrüter im Regelfall Ja: Berücksichtigt werden Kolonien mit > 5 Paaren (Alter der Datensätze < 5 Jahre). Nein: kein Brutvogel; Vogelzug: Der Kranich als einer der wenigen Schmalfrontzieher überfliegt fast ganz Rheinland-Pfalz in einem ca. 200 km breiten Korridor, der den Kreis Tier-Saarburg vollständig umfasst (WEINGÄRTNER 1996 S. 53). In den vergangenen Jahren hat eine Erweiterung des herbstlichen Zugkorridors nach Süden (Rheinhessen) stattgefunden (LUWG 2010 S. 23). Geeignete Witterungsbedingungen wie Rückenwind und gute Sicht vorausgesetzt, ziehen Kraniche in Höhen von mehreren 100m auch über Standorte mit WEA problemlos hinweg. Bei Gegenwind, Regen oder starkem Nebel reduzieren sie ihre Flughöhe deutlich, die Vögel können dann in den Einflussbereich von WEA gelangen und Ausweichbewegungen bzw. Meideverhalten zeigen (PNL & VSW 2008 S. 11, STÜBING 2011 S. 496). Nach WEINGÄRTNER (1999 S. 332) folgen Kraniche möglicherweise der Leitlinienwirkung von Höhenzügen und Flusstälern. Der Schmalfrontzug des Kranichs ist aber nicht eng an geomorphologische Formen und Leitlinien gebunden (ISSELBÄCHER & ISSELBÄCHER 2001 S. 110). In Abhängigkeit von den jeweiligen Windverhältnissen verschiebt sich die Hauptzugroute der Kraniche in Rheinland-Pfalz nach Südosten oder Nordwesten. Eine für die Ebene der Windkraftstudie für den Landkreis Trier-Saarburg ausreichende Verdichtung, welche zu einer Abgrenzung der relevanten Gebiete führen könnten, ergibt sich aus den Angaben und Daten nicht. Der Zug der Art und mögliche Konflikte müssen deswegen ggf. im Einzelfall, auf der nachfolgenden Zulassungsebene, beachtet werden. Nein: Es liegen im Datensatz keine Hinweise auf aktuelle, regelmäßige Brutvorkommen der Lachmöwe (Kolonien > 5 Paare) vor. Es wird entsprechend HEYNE & BECKER (2011) daher davon ausgegangen, dass die Lachmöwe nur ausnahmsweise als Brutvogel im Kreis Trier- Saarburg und der Stadt Trier auftritt. Brutvorkommen der Art werden daher nicht weiter behandelt. Nein: Es liegen im Datensatz keine Datensätze mit Hinweisen auf Brutkolonien vor. Die Vorkommen der Datensätze liegen weiterhin alle in Ortslagen, d. h. es liegen keine Hinweise auf Brutstandorte in Wäldern vor

12 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg Mäusebussard Mittelspecht Pirol Raubwürger räumlich stark konzentrierte Vorkommen auf. Da die Betroffenheit eines Koloniestandortes von daher eine besondere Relevanz entfaltet, wird der Mauersegler als Einzelart behandelt (Brutvögel mit Kolonien > 5 Paaren). Brutvögel: Für Habicht, Mäusebussard, Sperber, Turmfalke besteht nach ILLNER (2011) ein hohes Kollisionsrisiko. Ebenso liegen zumindest von Mäusebussard und Turmfalke zahlreiche Kollisionsnachweise mit WEA vor ( Brandenburger Liste, Stand ). Eine besondere Störwirkung gegenüber WEA ist für die häufigen Greifvögel Mäusebussard, Habicht, Sperber und Turmfalke dagegen nicht bekannt. Wegen ihrer Ungefährdetheit (keine Nennung in der Roten Liste vom Saarland und Deutschland (die Rote Liste von RLP kann wegen ihres Alters von > 20 Jahren nicht mehr herangezogen werden) und der zumindest bei Mäusebussard und Turmfalke relativ flächendeckenden Verbreitung eignen sich die Arten für eine kleinmaßstäbige Raumnutzungsanalyse nicht. Auch in ähnlichen Vorhaben (z. B. VSW & PNL 2004, 2005, PNL & VSW 2008, LUWG 2010) werden diese Arten auf übergeordneter Ebene nicht detailliert behandelt. Siehe Buntspecht Es liegen keine Hinweise auf eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA vor. Der Pirol kommt im Regelfall auf naturschutzfachlich bedeutsamen, seltenen Habitaten vor (z. B. alte Laubholzbestände). Es besteht eine anlagebedingte Empfindlichkeit. Zum Raubwürger als Brutvogel liegen nur wenige und nicht eindeutige Aussagen bezüglich WEA vor. VSW & PNL (2004 S. 29) bewerten die Empfindlichkeit des Raubwürgers gegenüber WEA als gering : Als Rastvogel wohl nicht beeinflusst, doch bisher keine Brutvorkommen aus der Nähe von Windenergieanlagen (s. STÜBING 2001). Eine ähnliche Einschätzung geben VSW & PNL (2005 S. 20). Nach MÖCKEL & WIESNER (2007, S. 111) baute der Raubwürger in einem Fall < 50 m zur WEA sein Nest, in anderen Windparks ging er in unmittelbarer Nähe zur WEA der Nahrungssuche nach. Revierzentrum ab <50 m, Ø 120 m, n = 7. Andererseits wird die Art vom Die von Ortschaften / Gebäuden einzuhaltenden Abstände für WEA sichern einen ausreichenden Grundschutz; der Mauersegler wird nicht weiter behandelt. Nein Ja: Wertung aktueller Brutnach- und Hinweise (<5 Jahre) bei Vorhandensein geeigneter Biotoptypen. Aus diesen Räumen werden auch ältere Brutnachund Hinweise berücksichtigt. Ja: Wertung aktueller Brutnach- und Hinweise (<5 Jahre) bei Vorhandensein geeigneter Biotoptypen. Aus diesen Räumen werden auch weitere Brutnach- und Hinweise berücksichtigt

13 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg NIEDERSÄCHSISCHEN LANDKREISTAG (2011 S. 16) und ISSELBÄCHER & ISSELBÄCHER (2001 S. 60) als gegenüber WEA relevante Art genannt. Der NLT (2011) geht in einer Störzone von 250m von erheblichen Beeinträchtigungen aus. ISSELBÄCHER & ISSELBÄCHER (2001 S. 60) nennen die mit einer WEA verbundene Erhöhung des Störungsdrucks infolge infrastruktureller und verkehrstechnischer Maßnahmen als relevanten Faktor und empfehlen einen Abstand von 2 km zu WEA. Weiterhin leitet ILLNER (2011) ein hohes Kollisionsrisiko ab. Raufußkauz Siehe Waldkauz Rotkopfwürger Es liegen keine Hinweise auf eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA vor. Der Rotkopfwürger kommt im Regelfall auf naturschutzfachlich bedeutsamen, seltenen Habitaten vor (extensiv genutztes Halboffenland). Es besteht insofern eine anlagebedingte Empfindlichkeit. Rotmilan WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Auschlussbereich und 6 km Prüfbereich auf wichtige Nahrungshabitate / Flugwege. Das Meideverhalten der Art gegenüber WEA ist gering ausgeprägt, dafür besteht ein sehr hohes Kollisionsrisiko (z. B. ILLNER 2011, DÜRR 2003 S. 10, DÜRR & LANGGEMACH 2006 S. 485, LANGGEMACH et al S. 93, REICHENBACH et al S. 232), die möglicherweise Auswirkungen auf die Populationsdynamik hat (LANGGEMACH et al S. 34, LANGGEMACH et al S. 93). Saatkrähe Eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA ist nicht bekannt. Z. B. leitet ILLNER (2011) ein geringes Kollisionsrisiko für die Art ab. Die Art weist als Koloniebrüter im Regelfall räumlich stark konzentrierte Vorkommen auf. Nein: Im ausgewerteten Datensatz wird der Rotkopfwürger nicht aufgeführt. Nach HEYNE & BECKER (2011) liegen seit 1990 lediglich 2 Beobachtungen aus 1999 vor. Die Art wird daher nicht weiter behandelt. Ja: Modellierung von Eignungsflächen (vgl. Anhang 3) Nein: keine Nachweise < 10 Jahre von Saatkrähenkolonien im außerstädtischen Bereich. Die von Ortschaften / Gebäuden einzuhaltenden Abstände für WEA sichern einen ausreichenden Grundschutz. Schleiereule Siehe Waldkauz Nein: Die Nistplätze liegen im Regelfall in Gebäuden, so dass der Schutz ihrer Brutplätze über die für Siedlungsbereiche geltenden Abstandsregelungen im Regelfall erfasst ist. Schilfrohrsänger Eine besondere Empfindlichkeit der Art gegenüber WEA ist nicht bekannt (REICHENBACH et al S. 233). Die Beutelmeise ist Brutvogel naturschutzfachlich bedeutsamer Standorte. Nein: Es liegen im Datensatz keine Hinweise auf aktuelle, regelmäßige Brutvorkommen des Schilfrohrsängers vor. Es wird entsprechend HEYNE & BECKER (2011) daher davon ausgegangen, dass der Schilfrohrsänger lediglich ein unregelmäßiger Brutvogel im Kreis Trier- Saarburg und der Stadt Trier ist. Brutvorkommen

14 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg der Art werden daher nicht weiter behandelt. Die Habitate der Art sind weiterhin auch über die Gruppe 3 (Gewässer und Feuchtgebiete mit besonderer Bedeutung für Wasservögel) berücksichtigt. Schwarzmilan WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Auschlussbereich und 4 km Prüfbereich auf wichtige Nahrungshabitate / Flugwege. ILLNER (2008) leitet ein sehr hohes Kollisionsrisiko ab. Schwarzspecht Siehe Buntspecht Schwarzstorch WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 3 km Auschlussbereich und 10 km Prüfbereich auf wichtige Nahrungshabitate / Flugwege. Neben dem Schreiadler hat der Schwarzstorch damit die größten Abstandswerte nach LAG-VSW. - ILLNER (2011) leitet ein hohes Kollisionsrisiko ab. Sperlingskauz Siehe Waldkauz Für diese Art mit zunehmendem Bestandstrend in RLP (LBM 2008) liegt ein gesicherter Nachweis (Meulenwald bei Föhren, April 2012). Hinweise auf weitere Vorkommen existieren bei Greimerath und südlich Taben. Die von der Art im Regefall besiedelten Buntspechthöhlen sind (im Gegensatz zu den vom Raufußkauz bevorzugten größeren Schwarzspechthöhlen) kein Engpassfaktor, so dass für die Art keine besondere Nein: Der Datensatz (Brutnachweise und Brutzeitbeobachtungen berücksichtigt) zeigt eine leichte Konzentration im nördlichen und westlichen Teil, die in etwa dem Verlauf der großen Flüsse Mosel und Saar folgen. Im Datensatz sind überwiegend Brutzeitbeobachtungen enthalten, die von möglicherweise in den Talräumen brütenden Schwarzmilanen stammen. Aus den letzten 10 Jahren liegen keine Brutnachweise vor. Gewässer stellen offenbar aufgrund des Vorkommens von Fischen als wichtiges Beutetier (v. a. als Aas) Optimalstandorte dar. Trotzdem kann der Schwarzmilan auch ohne Gewässer auskommen (ORTLIEB 1998, S. 79), z. B. wenn andere günstige Nahrungsquellen wie Mülldeponien in der Nähe sind (MEBS & SCHMIDT 2006 S. 334). GELPKE & STÜBING (2010 S. 113) fanden in Hessen, dass der Schwarzmilan trotz Besiedlung auch von wasserfernen Bereichen in den zuerst besiedelten, wasserreichen Gebieten am häufigsten und erfolgreichsten ist. Da aus den letzen 10 Jahren keine Brutnachweise vorliegen und die sich anhand der Altdaten abzeichnenden Schwerpunktbereiche der Mosel und der Saar auch über den Vogelzug abgedeckt sind, wird der Schwarzmilan nicht weiter behandelt. Ja: Berücksichtigt werden alle bekannten Horst- und Revierstandorte der letzten 5 Jahre (darüber hinaus bis 10 Jahre keine weiteren vorhanden), der Raum Tawern-Fellerich, Nittel, Onsdorf bis Wincheringen, in dem nach Expertenaussage eine erhöhte Antreffwahrscheinlichkeit für Schwarzstörche besteht. Innerhalb dieses Raumes wird das Albachtal nochmals als besonders bedeutsam berücksichtigt. Nein

15 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg naturschutzfachliche Indikatorfunktion für den Flächenschutz gegenüber WEA gesehen wird. Steinkauz Siehe Waldkauz. Ja: Wertung von Brutnach- und Hinweisen (<10 Jahre) bei Vorhandensein geeigneter Biotoptypen. Aus diesen Räumen werden auch weitere Brutnach- und Hinweise berücksichtigt. In den Waldflächen um Greimerath sowie südlich Taben-Rodt sollen weitere Steinkauzvorkommen bestehen. Vorkommen des Steinkauzes in Wäldern sind bisher nicht beschrieben. Nachfragen bei den ortskundigen Ornithologen M. Schorr (Büro ÖSTLAP, Zerf) am 27. April 2012 und G. Süßmilch (Büro Ecorath, Losheim) am 28. April 2012 ergaben keine Hinweise auf Steinkauzvorkommen in den benannten Bereichen. Wegen diesen Unsicherheiten und möglicher Verwechslung mit dem Sperlingskauz (sicherer Nachweis im April 2012 im Meulenwald westlich Föhren), werden diese Datensätze nicht als Steinkauzvorkommen gewertet. Sperber Siehe Mäusebussard. Nein Turmfalke Siehe Mäusebussard. Nein Uferschwalbe Eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA ist nicht bekannt. ILLNER (2011) leitet ein geringes bis sehr geringes Kollisionsrisiko ab. Die Art weist als Koloniebrüter im Regelfall räumlich stark konzentrierte Vorkommen auf. Uhu WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Auschlussbereich und 6 km Prüfbereich auf wichtige Nahrungshabitate / Flugwege. ILLNER (2011) leitet ein sehr hohes Kollisionsrisiko ab Wachtel Zur Wachtel liegen widersprüchliche Bewertungen vor, die wegen des Migrationsverhaltens (Invasionsvogel), der nur gering ausgeprägten Ortstreue, der dämmerungsund nachtaktiven Lebensweise und des komplizierten Fortpflanzungsverhaltens (dadurch bedingte Schwierigkeit, Paare von Einzelrufern im Gelände zu unterscheiden) allerdings schwer zu interpretieren sind. Mögliche Beeinträchtigungen werden gegenüber Vertikalstrukturen oder durch Beeinträchtigung der akustischen Kommunikation vermutet (MÜLLER & ILLNER 2001, ILLNER 2011). Bezüglich Straßenverkehrslärm stufen GARNIEL & MIERWALD (2010 S. 12) die Wachtel in die Gruppe Arten mit hoher Lärmempfindlichkeit ein. Die (Einzel-) Beobachtungen / Untersuchungen von TRAXLER et al. (2004 S. 25), REICHENBACH & STEINBORN Ja: Berücksichtigt werden Kolonien mit > 5 Paaren (Alter der Datensätze < 5 Jahre). Ja: Wertung aktueller Brutnach- oder Hinweise < 5 Jahre. Ja: Berücksichtigt werden die durch Modellierung ermittelten günstigen Gebiete für die Wachtel (vgl. Anhang 3), in den auch die durch Kartierung festgestellten Schwerpunkträume der Wachtelvorkommen liegen. Einbezogen wurden weiterhin Flächen aufgrund von Experteschätzungen

16 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg (2007 S. 21) und MÖCKEL & WIESNER (2007 S. 109) sprechen gegen eine (signifikante) Empfindlichkeit der Wachtel gegenüber WEA. Andererseits weisen die (Einzel-) Beobachtungen / Untersuchungen von BERGEN (2001 S. B27) und MÜLLER & ILLNER (2001 S. 71) in Richtung eines Meideverhaltens. Der NIEDERSÄCHSISCHE LANDKREISTAG NLT (2011 S. 16) bewertet Flächen im Umkreis bis 500m um WEA als zu 50 % zerstört, bis 250 m vollständig zerstört. HÖTKER (2006, Wirkungsberechung Reporwering) gibt zur Brutzeit ein nichtsignifikantes Überwiegen negativer Wirkungen an. REICHENBACH et al. (2004 S. 232) geben für die Wachtel eine hohe Empfindlichkeit gegenüber WEA an mit einer Meidungsdistanz von ca m. VSW & PNL (2004 S. 28, ähnlich VSW & PNL 2005 S. 19 und PNL & VSW 2008 S. 18) bewerten die Empfindlichkeit der Wachtel gegenüber WEA als mittel : Übereinstimmend in vielen Untersuchungen; vermutlich Beeinträchtigung der akustischen Kommunikation (MÜLLER & ILLNER 2001). Das LUWG (2010 S. 10) führt zur Wachtel aus: Auf lärmbedingte Beeinträchtigungspotenziale und Meidung anlagennaher Flächen bei Wachtelkönig (Crex crex) und Wachtel (Coturnix coturnix) (MÜLLER & ILLNER 2001) wurde hingewiesen. Gewöhnungseffekte dürften hierbei nicht zu erwarten sein. Wachtelkönig WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Auschlussbereich. Waldkauz Für einige Arten, bei denen die akustische Orientierung (auch) eine Rolle spielt (z. B. Eulen), wird teilweise eine Beeinträchtigung durch den von WEA verursachten Lärm diskutiert. Für Eulen empfiehlt die EGE (2009) für die Planung und Zulassung von Windenergieanlagen weitergehende Anforderungen zu beachten, nämlich folgende Abstände nicht zu unterschreiten: zum Schutz von Uhu und Sumpfohreule einen Abstand von m zu den Brutplätzen sowie das Freihalten der Nahrungshabitate in einem Radius von m um die Brutplätze zum Schutz von Wald- und Sumpfohreule einen Abstand von m zu den traditionellen Überwinterungsplätzen Nein: Die Art kommt in der Region Trier nur unregelmäßig vor (letzter Nachweis 1998, HEYNE & BECKER 2011) und es liegen im ausgewerteten Datensatz keine Nachweise vom Wachtelkönig vor. Die Art wird daher nicht weiter behandelt

17 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg zum Schutz von Schleiereule, Steinkauz und Waldohreule einen Abstand von zu Brutplätzen Dabei bestehen jedoch noch Unklarheiten: Obwohl für Eulen die akustische Orientierung wichtig ist, suchen mehrere Arten z.b. Straßenränder gezielt zur Nahrungssuche auf (hohe Kollisionszahlen) oder brüten in (punktuell) stark verschallten Kirchtürmen (Schleiereule), belebten Plätzen in Stadtparks (Waldkauz, Waldohreule) oder Steinbrüchen mit Abbaubetrieb (Uhu). Die EGE (2009) schreibt bspw. zum Uhu: Seit Jahren registriert die EGE in Gebieten, in denen Windenergieanlagen errichtet wurden, die Aufgabe von Uhubruten, ohne dass sich der negative Einfluss der Anlagen beweisen ließe. Zugleich sind dort andere plausible Gründe für den Abbruch nicht erkennbar. Die Geräuschemissionen der Windenergieanlagen könnten es zwar den Uhus schwer machen, Beutetiere zu orten und insoweit die Nutzbarkeit der Nahrungshabitate verringern. Dies bedeutet aber nicht notwendigerweise, dass die Uhus Gebiete mit Windenergieanlagen meiden. Wahrscheinlicher ist, dass die Uhus in diesen Gebieten einem hohen Risiko ausgesetzt sind, an den Anlagen zu verunglücken und tatsächlich auf diese Weise sehr viel mehr Uhus ums Leben kommen, als offiziell festgestellt wird. Andererseits ist zumindest für Arten, die weitgehend niedrig fliegen (z. B. Steinkauz) dann nicht mehr plausibel, warum für heutige WEA-Anlagen mit einer Bodenfreiheit von > 100m ein signifikantes Kollisionsrisiko angenommen werden muss. ILLNER (2011) gibt mit Ausnahme des Uhus ein geringes bis potenzielles Kollisionsrisiko an. VSW & PNL (2004 S. 28) bewerten die Empfindlichkeit gegenüber WEA für Raufußkauz, Sperlingskauz und Steinkauz als gering : Möglicherweise akustische Kommunikation und Beutelokalisation beeinträchtigt; da dämmerungs- und nachtaktiv, vermutlich Kollisionsrisiko (bisher keine Funde) (ähnlich bei VSW & PNL (2005 S. 19f.) und PNL & VSW (2008 S. 18). Die häufigen und ungefährdeten Arten Waldkauz und Waldohreule werden daher nicht weiter behandelt (Ausnahme Schlafplätze der Waldohreule)

18 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg Raufußkauz und Steinkauz werden als Arten, die im Regelfall naturschutzfachlich bedeutsame Standorte anzeigen (alte Wälder mit Schwarzspechthöhlen bzw. extensiv genutzte Streuobstwiesen), als Einzelart behandelt. Der Uhu als Art mit Abstandszone in LAG- VSW (2007 S. 153) wird ebenfalls behandelt. Waldohreule siehe Waldkauz. Wanderfalke WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Auschlussbereich (bei Felsbrütern, bei Baumbrütern 3 km). ILLNER (2011) leitet ein sehr hohes Kollisionsrisiko ab. Wendehals Es liegen keine Hinweise auf eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA vor. Der Wendehals kommt im Regelfall auf naturschutzfachlich bedeutsamen, seltenen Habitaten vor (extensiv genutztes Halboffenland). Es besteht eine anlagebedingte Empfindlichkeit. Wespenbussard Zum Wespenbussard liegen teilweise Hinweise auf eine Empfindlichkeit gegenüber WEA vor. In BAYERISCHE MINISTERIEN (2011 S. 58) wird die Art in Anlage 2 als kollisionsgefährdet eingestuft mit 1 km Tabuzone und 6 km Prüfbereich behandelt Wespenbussard (Pernis apivorus) und Wiedehopf (Upupa epops) werden einbezogen, da nach Expertenmeinung ein begründetes Konfliktrisiko zu erwarten ist. (LUWG 2010 S. 19) VSW & PNL (2004 S. 27) bewerten die Empfindlichkeit des Wespenbussards gegenüber WEA als gering. Vermutlich kein bedeutender Scheucheffekt, aber Kollisionen denkbar (BÜRO FÜR FAUNISTISCHE FACHFRAGEN 2003). Ebenso bei VSW & PNL (2005 S. 18) und PNL & VSW (2008 S. 17) für Nordhessen RICHARZ (2004 S. 26) nennt den Wespenbussard im Kontext von im Wald brütenden Großvogelarten, die durch Scheuchwirkung waldnaher WEA und Rotorschlag bei Interaktion zwischen Brut- und Nahrungshabitat beeinträchtigt werden können. MÖCKEL & WIESNER (2007, S. 108): Abstand eines Revierzentrums zu WEA 750 m, ein Meideverhalten deutete sich an. Es wird ein einzuhaltender Abstand von 1 km zu den Brutplätzen vorgeschlagen (ebd. S. 123). Ja: Wertung aktueller Brutnach- oder Hinweise im außerstädtischen Bereich < 5 Jahre. Ja: Wertung aktueller Brutnach- und Hinweise (<5 Jahre) bei Vorhandensein geeigneter Biotoptypen. Aus diesen Räumen werden auch weitere Brutnach- und Hinweise berücksichtigt. Nein: Im Datensatz zum Wespenbussard (Wertung von Brutnachweisen und Brutzeitbeobachtungen) zeigt sich eine relativ flächige Verteilung mit Ausnahme der großen Waldgebiete, des Saargaus und der Stadt Trier. Die Art weist schwer modellierbare, nach neueren Untersuchungen auch teilweise unspezifische Habitatanforderungen innerhalb ihres großen Aktionsraumes auf: So findet die Nahrungssuche neben offenen Gebieten (BAUER et al. 2005a S. 291) nach neueren Telemetrieuntersuchungen bevorzugt auch in (lichten) Wäldern statt: GAMAUF 1999, ZIESEMER 1997, VAN DIERMEN et al Der Wespenbussard baut häufiger als andere Greifvögel einen neuen Horst, insbesondere bei im Vorhr erfolgloser Brut. Die Horststandorte können dabei relativ weit voander entfernt sein, da bei Rückkehr aus dem Winterquartier die Vorhreshorste oft z. B. von Mäusebussard oder Habicht besetzt sind (AG GREIFVÖGEL NWO 2000, S. 73; STAUDE 1978). Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht sinnvoll, auf übergeordneter Ebene eine artspezifische Ausweisung von WEA-sensitiven Räumen im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier vorzunehmen. Das Vorkommen des Wespenbussards ist lokal im Einzelfall zu klären

19 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg NOGUERA et al. (2010, Spanien) bilden anhand verschiedener Parameter (z. B. Flughöhe, Manövrierfähigkeit) einen Raptor Sensitivity Index. Mit einem RSI von 6,4 erreichte der Wespenbussard einen mittleren Wert aller behandelten Greifvogel-Arten (ebd. S. 47). Die EUROPÄISCHE KOMMISSION (2010 S. 96) stuft den Wespenbussard mit Potential risk or impact bezüglich Barriereeffekten ein. ILLNER (2011) leitet für die Art ein hohes Kollisionsrisiko ab. Eine ausführliche Betrachtung zum Wespenbussard findet sich weiterhin in BÜRO FÜR FAUNISTISCHE FACHFRAGEN (2003 S. 32 ff.). Wiedehopf Zum Wiedehopf liegen verschiedene Aussagen bezüglich der Empfindlichkeit gegenüber WEA vor: Es liegen aufgrund der Seltenheit der Art keine Erfahrungen darüber vor, wie die Art auf WEA reagiert. Bekannte Brutvorkommen müssen, versehen mit einer ausreichend großen Pufferzone (2 km), als Ausschlussgebiete für WEA gelten. (ISSELBÄCHER & ISSELBÄCHER 2001 S. 52) VSW & PNL (2004 S. 28) bewerten die Empfindlichkeit des Wiedehopfes gegenüber WEA als mittel : Hinweise auf ein deutliches Meideverhalten liegen aus Rheinland-Pfalz vor (Höllgärtner mdl.). Ebenso bei VSW & PNL (2005 S. 20). Die EUROPÄISCHE KOMMISSION (2010 S. 96) stuft den Wiedehopf bezüglich Kollisionen ein mit small or nonsignificant risk or impact, but still to be considered in assessments. Wespenbussard (Pernis apivorus) und Wiedehopf (Upupa epops) werden einbezogen, da nach Expertenmeinung ein begründetes Konfliktrisiko zu erwarten ist. (LUWG 2010 S. 19) Aufgrund der Experteschätzung in LUWG (2010 S. 19) und da der Wiedehopf im Regelfall naturschutzfachlich bedeutsame Habitate besiedelt (extensiv genutztes Halboffenland), wird der Wiedehopf behandelt. Ja: Wertung aktueller Brutnach- oder Hinweise im außerstädtischen Bereich < 5 Jahre

20 Rahmenstudie Windenergie - Anhang 2 Art WEA-Relevanz Bearbeitungsrelevanz für den Kreis Trier- Saarburg Wiesenpieper Für den Wiesenpieper liegen widersprüchliche Ergebnisse vor, es deutet sich ein Meideverhalten bis ca. 100m an (REICHENBACH et al S. 232, REICHENBACH & STEINBORN 2006 S. 249, REICHENBACH & STEINBORN 2007 S. 21, STEINBORN & REICHENBACH 2008 S. 14). Weiterhin besiedelt der Wiesenpieper im Regelfall naturschutzfachlich bedeutsame Habitate (extensiv genutztes Grünland). Wiesenweihe WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Auschlussbereich und 6 km Prüfbereich Zippammer Eine besondere Empfindlichkeit gegenüber WEA ist nicht bekannt. Die Zippammer kommt im Regelfall auf naturschutzfachlich bedeutsamen, seltenen Habitaten vor (extensiv genutzte, trockenwarme Felsbiotope). Zwergdommel WEA-relevante Art nach LAG-VSW (2007 S. 153) mit 1 km Auschlussbereich und 4 km Prüfbereich auf wichtige Nahrungshabitate / Flugwege. Ja: Für den Wiesenpieper wurden Habitateignungsflächen modelliert (Details siehe im Anhang 3). Die modellierten Habitateignungsflächen des Wiesenpiepers werden mit dem Datensatz der Nachweise überlagert. Die Flächen, die sowohl nach Modellierung geeignet sind und denen zudem Nachweis-Daten < 10 Jahre zugeordnet werden können, werden im Weiteren berücksichtigt. Nein: Es liegen keine Hinweise auf aktuelle, regelmäßige Brutvorkommen der Wiesenweihe vor. Es wird entsprechend HEYNE & BECKER (2011) davon ausgegangen, dass die Art nur ausnahmsweise als Brutvogel im Kreis Trier- Saarburg und der Stadt Trier auftritt. Brutvorkommen der Art werden daher nicht weiter behandelt. Ja: Wertung aktueller Brutnach- oder Hinweise im außerstädtischen Bereich < 5 Jahre. Nein: Es liegen keine Hinweise auf aktuelle, regelmäßige Brutvorkommen der Zwergdommel vor. Es wird entsprechend HEYNE & BECKER (2011) daher davon ausgegangen, dass die Art nur ausnahmsweise als Brutvogel im Kreis Trier- Saarburg und der Stadt Trier auftritt. Brutvorkommen der Art werden daher nicht weiter behandelt. Die Habitate der Art sind weiterhin auch über die Gruppe 3 (Gewässer und Feuchtgebiete mit besonderer Bedeutung für Wasservögel) berücksichtigt

Ergänzung der Rahmenstudie Windenergie zur Berücksichtigung des Arten- und Biotopschutzes (FÖA 2012)

Ergänzung der Rahmenstudie Windenergie zur Berücksichtigung des Arten- und Biotopschutzes (FÖA 2012) Landschaftsplan VG Ruwer Anhang 5: Ergänzung Rahmenstudie Windenergie Artenschutz A5.1 Anhang 5 Ergänzung der Rahmenstudie Windenergie zur Berücksichtigung des Arten- und Biotopschutzes (FÖA 2012) A6.1

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