Station 1. Analyse von strahleninduzierten DNA-Schäden durch Gel-Elektrophorese

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Station 1. Analyse von strahleninduzierten DNA-Schäden durch Gel-Elektrophorese"

Transkript

1 Station 1 Analyse von strahleninduzierten DNA-Schäden durch Gel-Elektrophorese 1

2 I. Vorinformationen An der GSI wurde eine weltweit neuartige Krebstherapie mit Ionenstrahlen entwickelt. Dazu werden in mehreren hundert Meter langen Beschleunigern Kohlenstoff-Ionen auf bis zu 50 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann millimetergenau auf Tumore, hauptsächlich Kopftumore, geschossen. Die Therapie wird seit einigen Jahren an der GSI sehr erfolgreich eingesetzt. Voraussetzung dazu war jahrzehntelange Grundlagenforschung über die Wirkungsweise von Ionenstrahlen bzw. allgemein schweren, geladenen Teilchen auf biologische Zellen und insbesondere auf die DNA. In diesem Versuch können Sie die Schädigung von mit Röntgenstrahlen bestrahlten DNA- Proben mit der Methode der Gel-Elektrophorese untersuchen. Röntgenstrahlen haben zwar nicht dieselbe Wirkung wie Ionenstrahlen, ihre Wirkung auf das (Tumor)-Gewebe ist viel geringer, und die Schäden sind räumlich weiter verteilt, also nicht so lokalisiert wie bei den Ionenstrahlen. Trotzdem benutzt man in Forschungsexperimenten in der Medizinphysik oft Röntgenstrahlung um die Effekte dann mit Proben zu vergleichen, die mit Ionenstrahlung beschossen wurden. I.1. DNA DNA steht als Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure (engl. Desoxyribonucleinacid). Es ist ein großes Molekül, das als Träger der Erbinformation einer Zelle dient. In menschlichen Zellen treten die DNA-Moleküle (verbunden mit Proteinen) als Chromosomen im Zellkern auf. In Bakterienzellen gibt es keinen echten Zellkern, aber einen zentralen Bereich, der einem Zellkern entspricht (das so genannte Kernäquivalent). Dort befinden sich die "Bakterienchromosomen" bzw. die chromosomale DNA. Zusätzlich treten in Bakterienzellen DNA-Moleküle auf, die sich außerhalb des Kernäquivalents frei im Zytoplasma bewegen. Diese werden Plasmide genannt. Die DNA steuert direkt oder indirekt alle Lebensvorgänge in jeder biologischen Zelle, auch in Krebszellen! Wenn die DNA so stark geschädigt wird, dass sie nicht mehr zu reparieren ist, ist das für eine Zelle tödlich. Das ist der Grund warum hohe Strahlendosen schädlich für Organismen sind, man aber andererseits Tumore damit abtöten kann. Das Prinzip der Informationsspeicherung in der DNA ist bei allen Lebewesen auf der Erde gleich, egal ob es sich um eine Pflanze, ein Tier, einen Menschen oder eine Bakterie handelt. Natürlich sind die Informationen, die die DNA bei jedem Lebewesen trägt, anders, aber die Art wie diese Informationen gespeichert werden, ist identisch.. Zu vergleichen ist das mit dem Prinzip der Informationsspeicherung auf einer Computerfestplatte. In jedem Computer ist das Prinzip, nach dem die Festplatte funktioniert, gleich. Trotzdem gibt es sehr verschiedene Festplatten und natürlich können auf jeder Festplatte ganz unterschiedliche Informationen gespeichert sein. Weil das Funktionsprinzip der DNA überall dasselbe ist, benutzt man zur Untersuchung von Schäden, die Hochenergiestrahlung auslöst, gerne Bakterienzellen. Sie sind in großer Zahl verfügbar und leicht zu vermehren. Untersucht man speziell die Plasmide aus den Bakterien (s. oben) ergibt sich noch ein weiterer Vorteil: Die Plasimd DNA nimmt je nach Schwere der Schädigung unterschiedliche Formen an, die leicht zu unterscheiden sind. 2

3 I.2. Plasmide zur Untersuchung von Strahlenschäden DNA-Moleküle sind als Doppelhelix aufgebaut. Strahlung kann bewirken, dass ein Strang oder beide Stränge zerstört werden. Das nennt man einen Einzel oder einen Doppelstrangbruch. Die Abbildung 1 verdeutlicht diese Begriffe: Abbildung 1:Einzel und Doppelstrangbruch Wie erwähnt nimmt die Plasmid - DNA unterschiedliche Formen ein, je nachdem ob ein Einzel- oder ein Doppelstrangbruch vorliegt. Bei völlig ungeschädigter DNA ist die Form nochmal anders. Diese unterschiedlichen Formen sind in Abbildung 2 dargestellt. Im ungeschädigten Zustand ist die Doppelhelix geschlossen und in sich verdrillt ( supercoiled -Form). Bei einem Einzelstrangbruch hebt sich die Verdrillung auf und die DNA nimmt die Form einer offenen großen Schlinge an ("offenkettige"- oder "nicked circle"-form). Bei einem Doppelstrangbruch wird das Plasmid zu einem langen Strang ( lineare Form ). Abbildung 2: Die verschiedenen Formen der Plasmid-DNA. 3

4 II. Worum geht es in dem Versuch? Der Sinn des Versuches besteht darin, dass Sie acht unterschiedlich stark bestrahlte Plasmid - DNA Proben erhalten werden, die Sie daraufhin untersuchen sollen, wie stark die Proben in Abhängigkeit von der Strahlenmenge, der sie ausgesetzt waren, geschädigt sind. Die Proben sind mit Dosen zwischen 0 und 750 Gray (Gy) bestrahlt. Das Gray ist die Einheit der Energiedosis bei ionisierender Strahlung und steht für Joule/kg. Eine Dosis von einem Gy bedeutet also, dass ein kg der bestrahlten Materie mit einem Joule Strahlungsenergie beschossen wurde. Um die Schädigungen zu bestimmen, greifen Sie auf die unterschiedlichen Formen, die die DNA bei Schädigungen einnimmt, zurück. Wenn oben gesagt wurde, dass man diese verschiedenen Formen der Plasmid DNA leicht unterscheiden kann, so heißt das natürlich noch lange nicht, dass man dies mit dem bloßen Auge könnte. Sie haben es immer noch mit (wenn auch sehr großen) Molekülen zu tun. Sie werden deshalb zu einer besonderen Methoden greifen müssen: der Gelelektrophorese. Eine Gelelektrophorese hat immer den Sinn unterschiedliche Moleküle oder Moleküle mit verschiedenen geometrischen Formen, die sich in einem Gemisch befinden, zu trennen. Dies geschieht auf folgende Art und Weise: Zunächst wird ein Gel hergestellt (sie werden das während des Versuchs selbst tun). In dieses Gel wird das aufzutrennende Gemisch, in unserem Fall die bestrahlten DNA Proben, eingebracht. Danach wird eine elektrisch Spannung an das Gel angelegt und die Moleküle des Gemisches beginnen durch das Gel zu wandern. Das geht natürlich nur wenn sie geladen sind, sonst funktioniert das ganze Verfahren nicht. Die DNA Moleküle sind aber in dem Versuch (und auch in der Natur) geladen, es handelt sich also streng genommen um sehr große Molekül Ionen. Diese sind negativ geladen und wandern deshalb auf den positiven Pol der Spannungsquelle zu. Die Moleküle aus denen das Gel besteht wirken dabei wie ein molekulares Sieb durch das die DNA Moleküle hindurch müssen. Und hierbei liegt nun der eigentliche Sinn der Methode. Je nachdem ob die DNA- Moleküle ungeschädigt sind (supercoiled), einen Einzelstrangbruch (nicked circle) oder einen Doppelstrangbruch (linear) aufweisen, wandern sie unterschiedlich schnell durch dieses molekulare Sieb, weil sie mehr oder weniger stark dabei behindert werden. Die suepercoiled Form ist am schnellsten, die nicked circle Form am langsamsten. In einer Probe, die mit einer bestimmten Strahlungsdosis bestrahlt wurde, werden alle drei Formen in unterschiedlicher Menge auftreten. Diese werden sich während der Elektrophorese auftrennen. Am Ende des Verfahrens haben sich für jede der acht Proben zwei oder drei Bereiche (sie werden Banden genannt) gebildet, in denen die DNA konzentriert ist. Man kann sie dann den drei Formen zuordnen (wie gesagt: Die supercoiled Form ist am schnellsten, kommt also am weitesten). Schematisch dargestellt wird das so aussehen: Abbildung 3: Schematische Darstellung der DNA Banden im Gel 4

5 Im Versuch selbst müssen Sie die DNA - Banden nach der Elektrophorese noch anfärben, denn sie sind nicht sofort sichtbar. Dies wird aber wie vieles andere, was hier nur angeschnitten worden ist in einer ausführlichen Anleitung am Arbeitsplatz genau erklärt. Letztlich werden sie noch eine genaue Auswertung vornehmen, welcher prozentuale Anteil an DNA bei einer bestimmten Strahlendosis welche der oben genannten Formen angenommen hat. Dazu wird das Gel mit den angefärbten DNA Banden eingescannt und mit einem Programm ausgewertet, das die Menge an DNA in den einzelnen Banden ermitteln kann. Die Ergebnisse sollen dann in Excel dargestellt werden, wobei der prozentuale Anteil der ungeschädigten DNA (fakultativ zusätzlich auch der nicked circle - oder linearen Form) gegen die Strahlungsdosis, mit der die betreffende Probe bestrahlt wurde, dargestellt wird. Machen Sie sich aus diesem Grund schon im Vorfeld damit vertraut, wie Sie in Excel ein Diagramm aus einer Datenreihe erstellen können. III. Fragen zum Text Sie sollten nach der gründlichen Lektüre dieser Übersicht folgende Fragen evtl. unter Zuhilfenahme Ihres Schulbuches sicher beantworten können: 1.) Welche Aufgabe hat die DNA in einer Zelle und warum ist es für eine Zelle tödlich wenn ihre DNA irreparabel geschädigt wird? 2.) Auf welche Art und Weise ist ionisierende Strahlung in der Lage die DNA zu schädigen? 3.) Die Gelelektrophorese ist eine Methode zur Trennung von Stoffgemischen wie oben erklärt wurde. Erklären Sie, wie es dazu kommt, dass in den acht DNA Proben, die Sie erhalten, eine jeweils unterschiedliche Zusammensetzung an supercoiled, nicked circle, und linearer DNA enthalten ist. 4.) Verschaffen Sie sich mit einem Buch (oder im Internet) einen Eindruck von der Größe der Einheit Gray. Wieviel Gray sind für einen Menschen tödlich? 5

6 Antworten zu den Fragen: Zu 1.) Die DNA speichert die Erbinformationen unter anderem indem sie die Bauanleitungen für alle Proteine trägt, die die Zelle benötigt. Eine irreperable Beschädigung dieser Bauanleitungen führt zum Totalausfall der Proteine, da diese nicht mehr produziert werden können. Die Zelle stirbt. Zu 2.) Ionisierende Strahlung hat genügend Energie um die chemischen Bindungen, die die der DNA zusammenhalten, zu spalten bzw. Moleküle zu ionisieren. Dadurch entstehen unter anderem Schäden wie die in der Anleitung beschriebenen Einzel bzw. Doppelstrangbrüche. Zu 3.) Die Proben sind unterschiedlich stark bestrahlt worden. Es ist zu erwarten, dass in der Probe, die der höchsten Strahlendosis ausgesetzt war, die meisten Doppelstrangbrüche Vorkommen. Dennoch werden nicht alle Moleküle Doppelstrangbrüche aufweisen. Ein Teil wird auch nur Einzelstrangbrüche haben oder sogar noch ungeschädigt sein. In den anderen Proben ist diese Zusammensetzung aufgrund der unterschiedlichen Strahlendosis, der sie ausgesetzt waren, anders. Zu 4.) Ein Gray bedeutet 1 Joule/Kilogramm. Bestrahlt man einen Menschen von 75 kg Masse mit einer Strahlungsenergie von insgesamt 75 Joule (über den gesamten Körper verteilt), so erhält jedes Kilogramm im Durchschnitt eine Joule Energie. Der mensch bekommt also eine Strahlendosis von einem Gray ab. Das scheint zunächst nicht viel zu sein. Diese Energie wirkt aber direkt durch Bindungsspaltung auf atomarer/molekularer Ebene (s. Nr 2.). Deshalb ist eine Dosis von einem Gray schon sehr hoch. Die letale Dosis für 50% der bestrahlten Personen im Zeitraum von 30 Tagen liegt bei 5 7 Gray (Ganzkörperdosis). 6

Durchführung einer Gel-Elektrophorese mit einem DNA-Gemisch

Durchführung einer Gel-Elektrophorese mit einem DNA-Gemisch Durchführung einer Gel-Elektrophorese mit einem DNA-Gemisch (Fotos vom 6. März 2013 Molekularbiologisches Praktikum 12 G-Kurs Biologie Herr Korne - am KOMM Homburg/Saar unter Anleitung von Frau Dr. Amoroso)

Mehr

Das Prinzip der DNA-Sequenzierung Best.- Nr. 201.3055

Das Prinzip der DNA-Sequenzierung Best.- Nr. 201.3055 Das Prinzip der DNA-Sequenzierung Best.- Nr. 201.3055 Allgemeine Informationen Prinzip der DNA-Sequenzierung Ziel dieses Versuchs ist einen genauen Überblick über die Verfahrensweise der DNA- Sequenzierung

Mehr

Versuch 8. Plasmid - Isolierung

Versuch 8. Plasmid - Isolierung Versuch 8 Plasmid - Isolierung Protokollant: E-mail: Studiengang: Gruppen-Nr: Semester: Betreuer: Max Mustermann max@quantentunnel.de X X X C. Weindel & M. Schwarz Wird benotet?: Einleitung Ein Plasmid

Mehr

Grundideen der Gentechnik

Grundideen der Gentechnik Grundideen der Gentechnik Die Gentechnik kombiniert Biotechnik und Züchtung. Wie in der Züchtung wird die Erbinformation eines Lebewesen verändert. Dabei nutzte man in den Anfängen der Gentechnik vor allem

Mehr

Elektromagnetische Welle (em-welle): Ausbreitung von periodischen elektrischen und magnetischen Feldern

Elektromagnetische Welle (em-welle): Ausbreitung von periodischen elektrischen und magnetischen Feldern Elektromagnetische Welle (em-welle): Ausbreitung von periodischen elektrischen und magnetischen Feldern Beispiele: Radiowellen, sichtbares Licht, WLAN, Röntgenstrahlen Ausbreitungsgeschwindigkeit jeder

Mehr

Methoden der Gentechnik

Methoden der Gentechnik Methoden der Gentechnik *** DNA-Rekombination und Klonierung *** 1. Allgemeine Grundprinzipien 1.1. Wesen der Gentechnik 1.2. Allgemeine Ziele der Gentechnik 1.3. Molekulare Voraussetzungen 1.4. Wichtige

Mehr

Plasmide, Vektoren und Klonierung

Plasmide, Vektoren und Klonierung Biologische Übungen IV, Kurstage 3, 4 Restriktionskartierung eines Plasmids, 27./28.05.2004 Protokollant: Bernhard Schnepf Gruppe A1: Dachs Sven Schnepf Bernhard Thumann Rauno Plasmide, Vektoren und Klonierung

Mehr

Trennungsverfahren Techniken (in der Biologie)

Trennungsverfahren Techniken (in der Biologie) Trennungsverfahren Techniken (in der Biologie)? Biomoleküle können getrennt werden aufgrund ihrer - chemischen Eigenschaften: Ladung, Löslichkeit, Wechselwirkung mit spezifischen Reagenzen, Molmasse -

Mehr

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. Institut für Pflanzenschutz Luitgardis Seigner

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. Institut für Pflanzenschutz Luitgardis Seigner Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Institut für Pflanzenschutz Luitgardis Seigner Schaderregernachweis mit der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) Schaderregernachweis mit der Polymerase- Kettenreaktion

Mehr

Molekulargenetische Experimente IV: Plasmidpräparation

Molekulargenetische Experimente IV: Plasmidpräparation Molekulargenetische Experimente IV: Plasmidpräparation Plasmide sind kleine, ringförmige DNA-Moleküle in Bakterien, die in der Lage sind, sich selbst mit Hilfe von Enzymen zu replizieren. Gene, die auf

Mehr

Seminarbericht Jugendakademie Mannheim

Seminarbericht Jugendakademie Mannheim Seminarbericht Jugendakademie Mannheim Stiftung Begabtenförderung der Stadt Mannheim Oberstufe 2014/2015 Seminarthema: Biotechnologisches Praktikum Ort: BASF Agrarzentrum Limburgerhof BASF Ludwigshafen

Mehr

UV-Strahlung auf den Menschen

UV-Strahlung auf den Menschen UV-Strahlung auf den Menschen Von Michaela, Alisha, Cindy und Dilba Einleitung: Immer wenn man ein Sonnenbad nehmen möchte, sollte man sich vorerst mit Sonnencreme eincremen. Doch warum machen wir das

Mehr

Genomsequenzierung für Anfänger

Genomsequenzierung für Anfänger Genomsequenzierung für Anfänger Philipp Pagel 8. November 2005 1 DNA Sequenzierung Heute wird DNA üblicherweise mit der sogenannten Sanger (oder chain-terminationoder Didesoxy-) Methode sequenziert dessen

Mehr

Western Blot. Zuerst wird ein Proteingemisch mit Hilfe einer Gel-Elektrophorese aufgetrennt.

Western Blot. Zuerst wird ein Proteingemisch mit Hilfe einer Gel-Elektrophorese aufgetrennt. Western Blot Der Western Blot ist eine analytische Methode zum Nachweis bestimmter Proteine in einer Probe. Der Nachweis erfolgt mit spezifischen Antikörpern, die das gesuchte Protein erkennen und daran

Mehr

Praxisseminar Strahlenschutz Teil 3.1: Biologische Wirkung ionisierender Strahlung

Praxisseminar Strahlenschutz Teil 3.1: Biologische Wirkung ionisierender Strahlung Praxisseminar Strahlenschutz Teil 3.1: Biologische Wirkung ionisierender Strahlung Nikolaus Arnold 14.03.2013 01.05.2013 Praxisseminar Strahlenschutz Teil 2: Ionisierende Strahlung 1 1 Inhalt Wiederholung

Mehr

1 Was ist Leben? Kennzeichen der Lebewesen

1 Was ist Leben? Kennzeichen der Lebewesen 1 In diesem Kapitel versuche ich, ein großes Geheimnis zu lüften. Ob es mir gelingt? Wir werden sehen! Leben scheint so selbstverständlich zu sein, so einfach. Du wirst die wichtigsten Kennzeichen der

Mehr

Röntgenvorlesung. Sommersemester 2006 21.4.2006

Röntgenvorlesung. Sommersemester 2006 21.4.2006 Röntgenvorlesung Sommersemester 2006 21.4.2006 I. Röntgenvorlesung SS 2006 1.1 Röntgenvorlesung SS 2006 1.2 Röntgenvorlesung SS 2006 1.3 Röntgenvorlesung SS 2006 1.4 Röntgenvorlesung SS 2006 1.5 Röntgenvorlesung

Mehr

Weitergabe genetischer Information: DNA-Replikation Beispiel: Escherichia coli.

Weitergabe genetischer Information: DNA-Replikation Beispiel: Escherichia coli. Weitergabe genetischer Information: DNA-Replikation Beispiel: Escherichia coli. zirkuläres bakterielles Chromosom Replikation (Erstellung einer identischen Kopie des genetischen Materials) MPM 1 DNA-Polymerasen

Mehr

Anwendung der Radioaktivität

Anwendung der Radioaktivität Anwendung der Radioaktivität Sieh dir die folgenden 4 Themen an und schreibe zu jedemthema ein Interview mit 3 Fragen und Antworten in dein Heft. Entkeimung durch radioaktive Bestrahlung In der Medizin

Mehr

Analytische Chemie (für Biol. / Pharm. Wiss.)

Analytische Chemie (für Biol. / Pharm. Wiss.) Analytische Chemie (für Biol. / Pharm. Wiss.) Teil: Trenntechniken (Chromatographie, Elektrophorese) Dr. Thomas Schmid HCI D323 schmid@org.chem.ethz.ch http://www.analytik.ethz.ch/ Elektrophorese 2 Elektrophorese

Mehr

Restriktion zweier Plasmide zur Erstellung einer physikalischen Karte, Grundlagen der DNA- Trennung und Analyse über Agarosegele

Restriktion zweier Plasmide zur Erstellung einer physikalischen Karte, Grundlagen der DNA- Trennung und Analyse über Agarosegele Versuch 1: Restriktionsenzyme als molekulare Werkzeuge Versuchsinhalt Restriktion zweier Plasmide zur Erstellung einer physikalischen Karte, Grundlagen der DNA- Trennung und Analyse über Agarosegele Zwei

Mehr

umwandlungen Atommodelle, Rutherford-Experiment, Atomaufbau, Elektronen, Protonen,

umwandlungen Atommodelle, Rutherford-Experiment, Atomaufbau, Elektronen, Protonen, Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Atommodelle, Rutherford-Experiment, Atomaufbau, Elektronen, Protonen, Neutronen, Element, Ordnungszahl Thema heute: Aufbau von Atomkernen, Kern- umwandlungen

Mehr

Bio A 15/04_Online-Ergänzung

Bio A 15/04_Online-Ergänzung Bio A 15/04_Online-Ergänzung Charakteristika verschiedener Zelltypen DITTMAR GRAF Online-Ergänzung MNU 68/3 (15.5.2015) Seiten 1 7, ISSN 0025-5866, Verlag Klaus Seeberger, Neuss 1 DITTMAR GRAF Charakteristika

Mehr

Was ist ein genetischer Fingerabdruck?

Was ist ein genetischer Fingerabdruck? Was ist ein genetischer Fingerabdruck? Genetischer Fingerabdruck od. DNA-Fingerprint ist ein molekularbiologisches Verfahren zur individuellen Identifizierung von Lebewesen Der genetische Fingerabdruck

Mehr

Zweidimensionale Beschleunigungsmessung

Zweidimensionale Beschleunigungsmessung Zweidimensionale Beschleunigungsmessung Wettbewerb "Jugend Forscht" 2006 Christopher Kunde (14 Jahre) David Strasser (15 Jahre) Arbeitsgemeinschaft "Jugend Forscht" des Christian-Gymnasiums Hermannsburg

Mehr

Biochemisches Grundpraktikum. Elektrophoretische Trennung von Proteinen

Biochemisches Grundpraktikum. Elektrophoretische Trennung von Proteinen Biochemisches Grundpraktikum Versuch Nummer G-05 05: Elektrophoretische Trennung von Proteinen Gliederung: I. SDS-Polyacrylamid-Gelelektrophorese... 2 a) Versuchsziele, Aufgaben... 2 b) Versuchsdurchführung...

Mehr

Restriktion und Gentechnik

Restriktion und Gentechnik Restriktion und Gentechnik Einteilung 1.) Restriktion - Restriktionsenzyme - Southern Blotting 2.)Gentechnik - sticky ends - blunt ends Restriktion Grundwerkzeuge der Gentechnik - Restriktionsenzymanalyse

Mehr

Chemotherapie -ein Bilderbuch für Kinder

Chemotherapie -ein Bilderbuch für Kinder Chemotherapie -ein Bilderbuch für Kinder Unser Körper besteht aus verschiedenen Zellen, die ganz unterschiedlich aussehen. Jede Art erfüllt eine besondere Aufgabe. Da gibt es zum Beispiel Gehirnzellen,

Mehr

DNA Isolierung. Praktikum Dr. László Kredics

DNA Isolierung. Praktikum Dr. László Kredics Isolierung Praktikum Dr. László Kredics Aufgabe: Isolierung von Plasmid aus Bakterienzellen Plasmid : pbluescript Vektor, Gröβe: 2960 Bps 1. 1,5 ml Bakterienkultur in Eppendorf-Röhrchen pipettieren, 2

Mehr

Proteinanalyse mittels SDS-PAGE (SDS Polyacrylamid Gel-Elektrophorese)

Proteinanalyse mittels SDS-PAGE (SDS Polyacrylamid Gel-Elektrophorese) Praktikum IV, SS 07 Biologieversuch 2-23.05.2007 Proteinanalyse mittels SDS-PAGE (SDS Polyacrylamid Gel-Elektrophorese) Zahner Michele (zahnerm@student.ethz.ch) Büchi Luca (lbuechi@student.ethz.ch) Reibisch

Mehr

Mach-mit-Labor. Biochemie Prof. Rita Bernhardt

Mach-mit-Labor. Biochemie Prof. Rita Bernhardt Mach-mit-Labor Biochemie Prof. Rita Bernhardt Das Mach-mit-Labor Das Mach-mit-Labor (Betreiberin Prof. Dr. R. Bernhardt) bietet seit 2002 naturwissenschaftlich interessierten SchülerInnen die Möglichkeit,

Mehr

CURRICULUM AUS NATURWISSENSCHAFTEN Biologie/Erdwissenschaften/Chemie 1. Biennium SOGYM

CURRICULUM AUS NATURWISSENSCHAFTEN Biologie/Erdwissenschaften/Chemie 1. Biennium SOGYM Allgemeine Ziele und Kompetenzen Der Unterricht der Biologie, Chemie und Erdwissenschaften soll den SchülerInnen eine naturwissenschaftliche Grundausbildung ermöglichen. Sie können sich mit naturwissenschaftliche

Mehr

Wasser löst fast alles

Wasser löst fast alles 1 Wasser löst fast alles In manchen Regionen ist das Wasser ganz schön hart. Nicht, dass Steine aus der Dusche fallen, wie in diesem Cartoon; aber durch Verdunsten oder Verdampfen von Wasser können Ablagerungen

Mehr

Haften ohne Klebstoff der Geckofuß

Haften ohne Klebstoff der Geckofuß Bodensee-Naturmuseum Konstanz Botanischer Garten Universität Konstanz Haften ohne Klebstoff der Geckofuß Der Gecko (z.b. der Taggecko, Phelsuma) zählt zu den interessantesten und gleichzeitig spektakulärsten

Mehr

1. PCR Polymerase-Kettenreaktion

1. PCR Polymerase-Kettenreaktion entechnische Verfahren 1. PCR Polymerase-Kettenreaktion Die PCR (engl. Polymerase Chain Reaction) ist eine Methode, um die DNA zu vervielfältigen, ohne einen lebenden Organismus, wie z.b. Escherichia coli

Mehr

11. Isolierung von Plasmid DNA, Restriktionsverdau und DNA-Elektrophorese

11. Isolierung von Plasmid DNA, Restriktionsverdau und DNA-Elektrophorese 11. Isolierung von Plasmid DNA, Restriktionsverdau und DNA-Elektrophorese 11.1 Einführung in die Problemstellung 11.1.1 Plasmid-DNA In der Gentechnik spielen Plasmide als Vektoren eine herausragende Rolle

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Antibiotikaresistenz bei Pseudomonaden

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Antibiotikaresistenz bei Pseudomonaden Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Antibiotikaresistenz bei Pseudomonaden Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de S 1 M 6 M 7 Erarbeitung II, Präsentation

Mehr

AUFGABENSAMMLUNG Lösungen. Variabilität von Antikörpern 1

AUFGABENSAMMLUNG Lösungen. Variabilität von Antikörpern 1 Variabilität von Antikörpern 1 Rezeptoren bzw. Antikörper eines noch undifferenzierten B-Lymphocyten: a) Schreiben Sie die Anzahl der variablen Exons je Chromosom auf. b) Berechnen Sie die mögliche Anzahl

Mehr

Übungsblatt zu Säuren und Basen

Übungsblatt zu Säuren und Basen 1 Übungsblatt zu Säuren und Basen 1. In einer wässrigen Lösung misst die Konzentration der Oxoniumionen (H 3 O + ) 10 5 M. a) Wie gross ist der ph Wert? b) Ist die Konzentration der OH Ionen grösser oder

Mehr

Plasmidisolierung. Mit Plasmiden können Sie Gene in Organismen einschleusen und so deren Eigenschaften verändern.

Plasmidisolierung. Mit Plasmiden können Sie Gene in Organismen einschleusen und so deren Eigenschaften verändern. Plasmidisolierung Mit Plasmiden können Sie Gene in Organismen einschleusen und so deren Eigenschaften verändern. Was können Sie lernen? Sie lernen eine ringförmige DNA, ein Plasmid, zu isolieren. Mit diesem

Mehr

Probe und Probenmenge Wassermenge Auftragspuffermenge 5 µl Kaninchenmuskelextrakt 50 µl 100 µl

Probe und Probenmenge Wassermenge Auftragspuffermenge 5 µl Kaninchenmuskelextrakt 50 µl 100 µl Arbeitsgruppe D 6 Clara Dees Susanne Duncker Anja Hartmann Kristin Hofmann Kurs 3: Proteinanalysen Im heutigen Kurs extrahierten wir zum einen Proteine aus verschiedenen Geweben eines Kaninchens und führten

Mehr

37. Lektion Strahlenschutz und Dosimetrie. Reichweite und Abschirmung von radioaktiver Strahlung

37. Lektion Strahlenschutz und Dosimetrie. Reichweite und Abschirmung von radioaktiver Strahlung 37. Lektion Strahlenschutz und Dosimetrie Reichweite und Abschirmung von radioaktiver Strahlung Lernziel: Der beste Schutz vor radioaktiver Strahlung ist Abstand und keine Aufnahme von radioaktiven Stoffen

Mehr

Elektrophorese. Herbstsemester ETH Zurich Dr. Thomas Schmid Dr. Martin Badertscher,

Elektrophorese. Herbstsemester ETH Zurich Dr. Thomas Schmid Dr. Martin Badertscher, Elektrophorese 1 Elektrophorese Allgemein: Wanderung geladener Teilchen im elektrischen Feld Analytische Chemie: Trennung von Ionen im elektrischen Feld (Elektrophoretische Trenntechniken zählen im Allgemeinen

Mehr

Batterien!!!!!! Sehr wichtig aufmerksam durchlesen!!!!!

Batterien!!!!!! Sehr wichtig aufmerksam durchlesen!!!!! Batterien!!!!!! Sehr wichtig aufmerksam durchlesen!!!!! Die häufigsten Probleme, die bei Batterien auftauchen können, sind: - Die Batterien schaffen, auch wenn sie neu oder nur 1 Jahr alt sind, nicht die

Mehr

TEP 5.4.18-01. Dosimetrie

TEP 5.4.18-01. Dosimetrie Dosimetrie TEP Verwandte Themen Röntgenstrahlung, Ionisierungsenergie, Energiedosis, Äquivalentdosis, Ionendosis, Ortsdosis, Dosisraten, Qualitätsfaktor, quadratisches Abstandsgesetz, Dosimeter. Prinzip

Mehr

Übung 8. 1. Zellkommunikation. Vorlesung Bio-Engineering Sommersemester 2008. Kapitel 4. 4

Übung 8. 1. Zellkommunikation. Vorlesung Bio-Engineering Sommersemester 2008. Kapitel 4. 4 Bitte schreiben Sie Ihre Antworten direkt auf das Übungsblatt. Falls Sie mehr Platz brauchen verweisen Sie auf Zusatzblätter. Vergessen Sie Ihren Namen nicht! Abgabe der Übung bis spätestens 05. 05. 08

Mehr

Grüner Kaffee. Fatburner, Jungbrunnen und Lebenselixier. Dr. Lydia Polwin-Plass

Grüner Kaffee. Fatburner, Jungbrunnen und Lebenselixier. Dr. Lydia Polwin-Plass Grüner Kaffee Fatburner, Jungbrunnen und Lebenselixier Dr. Lydia Polwin-Plass Übergewicht schadet unserer Gesundheit Übergewicht ist nicht nur eine Frage von Aussehen, Beweglichkeit und Agilität, es stellt

Mehr

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen

Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen mathe online Skripten http://www.mathe-online.at/skripten/ Betragsgleichungen und die Methode der Fallunterscheidungen Franz Embacher Fakultät für Mathematik der Universität Wien E-mail: franz.embacher@univie.ac.at

Mehr

Klon-DNA entlarvt Krebs

Klon-DNA entlarvt Krebs Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung Abschlussbericht Klon-DNA entlarvt Krebs aus der gkf-info 36 Dezember 2012 Abschlussbericht Klon-DNA entlarvt Krebs Der bösartige Lymphdrüsenkrebs, das

Mehr

Wie sieht unsere Welt im Kleinen aus?

Wie sieht unsere Welt im Kleinen aus? Skriptum Wie sieht unsere Welt im Kleinen aus? 1 Wie sieht unsere Welt im Kleinen aus? Atom- und Quantenphysik für Kids Seminar im Rahmen der KinderUni Wien, 12. 7. 2005 Katharina Durstberger, Franz Embacher,

Mehr

2/2: AUFBAU DER ATOMHÜLLE Tatsächlich gilt: Modul 2 - Lernumgebung 2 - Aufbau der Atomhülle

2/2: AUFBAU DER ATOMHÜLLE Tatsächlich gilt: Modul 2 - Lernumgebung 2 - Aufbau der Atomhülle Tatsächlich gilt: Modul 2 - Lernumgebung 2 - Aufbau der Atomhülle Informationsblatt: Zusammenhang von Farbe und des Lichts Die der Lichtteilchen nimmt vom roten über gelbes und grünes Licht bis hin zum

Mehr

Verbesserte Basenpaarung bei DNA-Analysen

Verbesserte Basenpaarung bei DNA-Analysen Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/verbesserte-basenpaarungbei-dna-analysen/ Verbesserte Basenpaarung bei DNA-Analysen Ein Team aus der Organischen

Mehr

Quantitative Analytik -231- Elektrophorese. Bei dieser Gruppe von Methoden werden Ionen durch Anlegen eines elektrischen Feldes transportiert.

Quantitative Analytik -231- Elektrophorese. Bei dieser Gruppe von Methoden werden Ionen durch Anlegen eines elektrischen Feldes transportiert. Quantitative Analytik -231- Elektrophorese 9. ELEKTROPHORESE Bei dieser Gruppe von Methoden werden Ionen durch Anlegen eines elektrischen Feldes transportiert. Elektrophoretische Mobilität von Ionen in

Mehr

Einige Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die

Einige Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die Einige Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die Klausur der 2. Runde in der IJSO Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe betreuende Lehrkräfte, Mentoren und Eltern wir haben einige Aufgaben zusammengestellt,

Mehr

Rastersonden-Mikroskopie (SPM)

Rastersonden-Mikroskopie (SPM) Rastersonden-Mikroskopie (SPM) Der Rastersonden-Mikroskopie (SPM) liegt eine geregelte rasternde Bewegung einer spitz zulaufenden Messsonde in unmittelbarer Nähe zur Probenoberfläche zugrunde. Die erhaltenen

Mehr

Einführung in die Struktur der Materie. Studierende des Lehramtes und des Nebenfachs SS 2013

Einführung in die Struktur der Materie. Studierende des Lehramtes und des Nebenfachs SS 2013 Einführung in die Struktur der Materie für Studierende des Lehramtes und des Nebenfachs SS 2013 Michael Martins und Erika Garutti Inhalt Einleitung Teil A (M. Martins): I. Molekülphysik II. Festkörperphysik

Mehr

Musterprüfung Chemie Klassen: MPL 09 Datum: 14. 16. April 2010

Musterprüfung Chemie Klassen: MPL 09 Datum: 14. 16. April 2010 1 Musterprüfung Chemie Klassen: MPL 09 Datum: 14. 16. April 2010 Themen: Metallische Bindungen (Skript S. 51 53, inkl. Arbeitsblatt) Reaktionsverlauf (Skript S. 54 59, inkl. Arbeitsblatt, Merke, Fig. 7.2.1

Mehr

Plasmidpräparation aus Bakterien Inhalt

Plasmidpräparation aus Bakterien Inhalt Inhalt Einleitung... 2 Materialien... 4 Gewinnung der Bakterien... 6 Zerstörung der Bakterien... 7 Trennung von Plasmid-DNA und genomischer DNA... 8 Reinigung der Plasmid-DNA... 10 Elution der gereinigten

Mehr

Wirtschaftsrechnen. Leseprobe

Wirtschaftsrechnen. Leseprobe Wirtschaftsrechnen Kapitel 1 Darstellung von Größen 1.1 Größen im Koordinatensystem 1.2 Diagramme und Ihre Verwendung 1.2.1 Säulendiagramm 1.2.2 Balkendiagramm 1.2.3 Punktdiagramm (Streudiagramm) 1.2.4

Mehr

Hoffnung-Forschung- MedAustron. Dr. Peter Urschütz, EBG MedAustron GmbH

Hoffnung-Forschung- MedAustron. Dr. Peter Urschütz, EBG MedAustron GmbH Hoffnung-Forschung- MedAustron Dr. Peter Urschütz, EBG MedAustron GmbH MedAustron Hoffnung und Forschung Eines der modernsten Zentren für Ionentherapie (Protonen und Kohlenstoffionen) von Krebspatienten

Mehr

Das ist Biotechnologie

Das ist Biotechnologie Das ist Biotechnologie Vorwort Biotechnologie ist heute in vieler Munde. Aus gutem Grund, wie allein ein Blick auf die Statistik zeigt. Derzeit stammen bereits 20% aller Arzneimittel aus biotechnologischer

Mehr

Klonierung von S2P Rolle der M19-Zellen. POL-Seminar der Biochemie II 13.02.2007 Sebastian Gabriel

Klonierung von S2P Rolle der M19-Zellen. POL-Seminar der Biochemie II 13.02.2007 Sebastian Gabriel Klonierung von S2P Rolle der M19-Zellen POL-Seminar der Biochemie II 13.02.2007 Sebastian Gabriel Inhalt 1. Was ist eine humane genomische DNA-Bank? 2. Unterschied zwischen cdna-bank und genomischer DNA-Bank?

Mehr

Trägheit, Masse, Kraft Eine systematische Grundlegung der Dynamik

Trägheit, Masse, Kraft Eine systematische Grundlegung der Dynamik Trägheit, Masse, Kraft Eine systematische Grundlegung der Dynamik Die grundlegenden Gesetze der Physik sind Verallgemeinerungen (manchmal auch Extrapolationen) von hinreichend häufigen und zuverlässigen

Mehr

DNA-Sequenzierung. Martina Krause

DNA-Sequenzierung. Martina Krause DNA-Sequenzierung Martina Krause Inhalt Methoden der DNA-Sequenzierung Methode nach Maxam - Gilbert Methode nach Sanger Einleitung Seit 1977 stehen zwei schnell arbeitende Möglichkeiten der Sequenzanalyse

Mehr

4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute

4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute 4.1 Grundlagen 4 Produktspezifische Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausbeute 4.1 Grundlagen In den bisherigen Ausführungen wurden die Grundlagen der Ausbeuteberechnung behandelt. So wurde bereits im Abschnitt

Mehr

22 Optische Spektroskopie; elektromagnetisches Spektrum

22 Optische Spektroskopie; elektromagnetisches Spektrum 22 Optische Spektroskopie; elektromagnetisches Spektrum Messung der Wellenlänge von Licht mithilfedes optischen Gitters Versuch: Um das Spektrum einer Lichtquelle, hier einer Kohlenbogenlampe, aufzunehmen

Mehr

Genetik - The Human Genome Project. Überblick über die Genetik. Die gesamte Erbinformation eines Menschen befindet sich in jedem Zellkern

Genetik - The Human Genome Project. Überblick über die Genetik. Die gesamte Erbinformation eines Menschen befindet sich in jedem Zellkern Genetik - The Human Genome Project Überblick über die Genetik Die gesamte Erbinformation eines Menschen befindet sich in jedem Zellkern seines Körpers. 1 2 Im Organismus müsssen nun ständig Enzyme u. a.

Mehr

High Performance Liquid Chromatography

High Performance Liquid Chromatography Was ist? Was ist das Besondere? Aufbau Auswertung Möglichkeiten & Varianten der Zusammenfassung High Performance Liquid Chromatography () Systembiologie - Methodenseminar WS 08/09 FU Berlin 10. November

Mehr

Synthetische Biologie

Synthetische Biologie Synthetische Biologie Der Risikoforscher Markus Schmidt spricht über die Forschung im Grenzbereich von Biologie, Chemie und Ingenieurswissenschaft. Ö1 Vom Leben der Natur Gestaltung: Lothar Bodingbauer

Mehr

Zellen. 1. Bilderrätsel. Abb.1

Zellen. 1. Bilderrätsel. Abb.1 Zellen 1. Bilderrätsel Abb.1 Betrachte das Foto und überlege, was darauf abgebildet ist. Kreuze an (zwei Begriffe sind richtig)! Das Foto zeigt Seifenblasen, die aneinander kleben Zellgewebe in einem Pflanzenblatt

Mehr

27 Funktionelle Genomanalysen Sachverzeichnis

27 Funktionelle Genomanalysen Sachverzeichnis Inhaltsverzeichnis 27 Funktionelle Genomanalysen... 543 27.1 Einleitung... 543 27.2 RNA-Interferenz: sirna/shrna-screens 543 Gunter Meister 27.3 Knock-out-Technologie: homologe Rekombination im Genom der

Mehr

Kohlenhydrate. Diese Abbildung zeigt Strukturformeln von Zellulose und Stärke.

Kohlenhydrate. Diese Abbildung zeigt Strukturformeln von Zellulose und Stärke. Lerntext Ernährung Bisher haben sich fast alle Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler als falsch erwiesen. Gültig blieben zwei Regeln, die Menschen schon lange vor den Wissenschaftlern kannten. Man

Mehr

Referat : Aufbau v. Proteinen u. ihre Raumstruktur

Referat : Aufbau v. Proteinen u. ihre Raumstruktur Referat : Aufbau v. Proteinen u. ihre Raumstruktur 1. Einleitung Unsere Körperzellen enthalten einige Tausend verschiedene Proteine wobei man schätzt, das insgesamt über 50 000 verschiedene Eiweißstoffe

Mehr

Wo möchten Sie die MIZ-Dokumente (aufbereitete Medikamentenlisten) einsehen?

Wo möchten Sie die MIZ-Dokumente (aufbereitete Medikamentenlisten) einsehen? Anleitung für Evident Seite 1 Anleitung für Evident-Anwender: Einbinden der MIZ-Dokumente in Evident. Wo möchten Sie die MIZ-Dokumente (aufbereitete Medikamentenlisten) einsehen? Zunächst müssen Sie entscheiden,

Mehr

Lehrplan Chemie Grobziele

Lehrplan Chemie Grobziele Kantonsschule Rychenberg Winterthur Lehrplan Chemie Grobziele 1. und 2. Klasse Die Naturwissenschaft Chemie, Betrachtung der Materie, naturwissenschaftliche Arbeitsweise und Modell-Begriff, Grundteilchen-Modell,

Mehr

Labortechniken (2) Amplifikationskurve (linear linear) Realtime-PCR

Labortechniken (2) Amplifikationskurve (linear linear) Realtime-PCR Realtime PCR Quantitative PCR Prinzip: Nachweis der PCR-Produkte in Echtzeit und Quantifizierung anhand eines fluoreszenten Reporters R Q Taq-Polymerase Synthese- und Nuklease-Einheit R=Reporter, Q=Quencher

Mehr

Nutzung von sozialen Netzen im Internet

Nutzung von sozialen Netzen im Internet Nutzung von sozialen Netzen im Internet eine Untersuchung der Ethik-Schüler/innen, Jgst. 8 durchgeführt mit einem Fragebogen mit 22 Fragen und 57 Mitschüler/innen (28 Mädchen, 29 Jungen, Durchschnittsalter

Mehr

- Eine typische Ausfallrate, wie sie bei vielen technischen Anwendungen zu sehen ist hat die Form einer Badewanne, deshalb nennt man diese Kurve auch

- Eine typische Ausfallrate, wie sie bei vielen technischen Anwendungen zu sehen ist hat die Form einer Badewanne, deshalb nennt man diese Kurve auch 1 2 - Eine typische Ausfallrate, wie sie bei vielen technischen Anwendungen zu sehen ist hat die Form einer Badewanne, deshalb nennt man diese Kurve auch Badewannenkurve. -mit der Badewannenkurve lässt

Mehr

Einstufungstest Tabellenkalkulation

Einstufungstest Tabellenkalkulation Einstufungstest Tabellenkalkulation 1 EINFÜHRUNG Das Ausbildungsangebot zu Microsoft Excel sieht drei Schulungen vor, die sich an Teilnehmer mit unterschiedlicher Erfahrung wenden: Excel Fit in 3 Stunden

Mehr

Nutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata. Benutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata

Nutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata. Benutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata Benutzerhandbuch Softwaresystem Inspirata 1 Inhaltsverzeichnis 1. Login und Logout... 3 2. Kalender/Buchungen auswählen... 5 3. Betreuer... 7 3.1 Buchung anlegen... 7 3.2 Betreuer zuordnen... 8 3.3 Notiz

Mehr

Johannes Gutenberg-Universität Mainz Fachbereich Biologie, Institut für Zoologie Leitung: Prof. Dr. Wolfrum Datum: 15. April 2005

Johannes Gutenberg-Universität Mainz Fachbereich Biologie, Institut für Zoologie Leitung: Prof. Dr. Wolfrum Datum: 15. April 2005 Johannes Gutenberg-Universität Mainz Fachbereich Biologie, Institut für Zoologie Leitung: Prof. Dr. Wolfrum Datum: 15. April 2005 F1 Molekulare Zoologie Teil II: Expressionsanalyse Proteinexpressionsanalyse

Mehr

Das Higgs-Boson wie wir danach suchen

Das Higgs-Boson wie wir danach suchen Das Higgs-Boson wie wir danach suchen Beschleuniger und Detektoren Anja Vest Wie erzeugt man das Higgs? Teilchenbeschleuniger Erzeugung massereicher Teilchen Masse ist eine Form von Energie! Masse und

Mehr

Berufsreifeprüfung Mathematik Lehrplan laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung Volkshochschule Floridsdorf Herbsttermin 2013

Berufsreifeprüfung Mathematik Lehrplan laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung Volkshochschule Floridsdorf Herbsttermin 2013 BRP Mathematik VHS Floridsdorf 5.10.2013 Seite 1/6 Gruppe A Berufsreifeprüfung Mathematik Lehrplan laut Berufsreifeprüfungscurriculaverordnung Volkshochschule Floridsdorf Herbsttermin 2013 Notenschlüssel:

Mehr

Mehrere Diagramme zu einer Darstellung kombinieren

Mehrere Diagramme zu einer Darstellung kombinieren Mehrere Diagramme zu einer Darstellung kombinieren Linien, Balken, Säulen: Manchmal passt ein Diagrammtyp nicht ganz genau. Wenn du beispielsweise eine Entwicklung mit der parallel verlaufenden Anzahl

Mehr

ARCO SQL T5 - Business Intelligence

ARCO SQL T5 - Business Intelligence ARCO SQL T5 - Business Intelligence Um die ARCO Business Intelligence Funktionen nutzen zu können, werden diese unter MS Excel eingerichtet. Es handelt sich um strukturierte Auswertungen bezüglich Umsätzen,

Mehr

Analyse 1: Diskussion der Beschleunigungsdaten

Analyse 1: Diskussion der Beschleunigungsdaten Flugzeugstart Zielsetzung: In diesem Experiment untersuchen wir die Bewegung eines Flugzeugs, indem wir seine Beschleunigung messen. Da es schwierig sein dürfte, dieses Experiment heutzutage ohne Probleme

Mehr

akafog bietet eine nachhaltige Lösung zur Bekämpfung von Schimmel und penetranten Gerüchen.

akafog bietet eine nachhaltige Lösung zur Bekämpfung von Schimmel und penetranten Gerüchen. Übersicht akafog bietet eine nachhaltige Lösung zur Bekämpfung von Schimmel und penetranten Gerüchen. Mit akafog können Räume präventiv gegen Schimmel behandelt werden. akafog vernichtet Bakterien, Pilze

Mehr

Anleitung zu T-Com Rechnungsprogramm für Excel

Anleitung zu T-Com Rechnungsprogramm für Excel Anleitung zu T-Com Rechnungsprogramm für Excel Inhaltsverzeichnis: 1) Programm Installation Seite: 2 2) Wichtige Einstellung in Microsoft Excel Seite: 2 3) Nach dem Programmstart (Zellen Erklärung) Seite:

Mehr

3 GFP green fluorescent protein

3 GFP green fluorescent protein SCHNUPPERKURS GENTECHNIK 1 ExploHeidelberg 2 Klonierung des Phagen Lambda 3 GFP green fluorescent protein 4 Gens in a bottle Vanessa Hecht 1 ExploHeidelberg Stiftung Jugend und Wissenschaft GmbH Technologiepark

Mehr

Polarimetrie - Deutschlands nationales Metrologieinstitut

Polarimetrie - Deutschlands nationales Metrologieinstitut Polarimetrie - Deutschlands nationales Metrologieinstitut - 1 - Anwendungen der Polarimetrie In vielen Bereichen wird Polarimetrie eingesetzt, um optisch aktive Substanzen nachzuweisen und deren Konzentration

Mehr

Stromleitungen Steckdose Kraftwerken Klima gefährlich nicht Sonne Wasser Wind erneuerbaren Abgase

Stromleitungen Steckdose Kraftwerken Klima gefährlich nicht Sonne Wasser Wind erneuerbaren Abgase Arbeitsblatt Woher kommt Energie? Lösungsvorschläge Trage die folgenden Begriffe in die Lücken im Text ein: Stromleitungen Steckdose Kraftwerken Klima gefährlich nicht Sonne Wasser Wind erneuerbaren Abgase

Mehr

OE PATENTSCHRIFT Nr. 324 731

OE PATENTSCHRIFT Nr. 324 731 ÖSTERREICHISCHES PATENTAMT Klasse: 42 H, 021 Int.CH: G 02 C 007/04 OE PATENTSCHRIFT Nr. 324 731 @ Patentinhaber: GUHPELHATER THEO DR. IN 1INZ OEEBOESTEBBEXCB) Gegenstand: KONTAKTLINSE AUS ZSEIEBJLEI KÜ8STSTOFFSCHICHTEH

Mehr

Röntgeninspektion von Baugruppen in der Elektronik

Röntgeninspektion von Baugruppen in der Elektronik Röntgeninspektion von Baugruppen in der Elektronik Im November 1895 entdeckte der Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Röntgen an der Würzburger Universität beim Experimentieren mit Glühkathodenröhren zufällig

Mehr

Microsoft Excel 2013 Automatisches Ausfüllen

Microsoft Excel 2013 Automatisches Ausfüllen Hochschulrechenzentrum Justus-Liebig-Universität Gießen Microsoft Excel 2013 Automatisches Ausfüllen Automatisches Ausfüllen in Excel 2013 Seite 1 von 10 Inhaltsverzeichnis Lineare Reihen erstellen...

Mehr

1.4. Die Darstellung von Strukturen

1.4. Die Darstellung von Strukturen 1 Elektronenstruktur und Bindung Säuren und Basen 3D-Moleküle: Li, 2, F zieht positive Ladungen an rot orange gelb grün blau zieht negative Ladungen an stärkstes negatives elektrostatisches Potenzial stärkstes

Mehr

Strahleninduzierte Apoptose bei ESRT im Mausmodell

Strahleninduzierte Apoptose bei ESRT im Mausmodell Strahleninduzierte Apoptose bei ESRT im Mausmodell Die Apoptose ist von vielen ineinandergreifenden Mechanismen abhängig, in deren Regulationsmittelpunkt die Caspasen als ausführende Cysteinproteasen stehen.

Mehr

Transgene Organismen

Transgene Organismen Transgene Organismen Themenübersicht 1) Einführung 2) Komplementäre DNA (cdna) 3) Vektoren 4) Einschleusung von Genen in Eukaryontenzellen 5) Ausmaß der Genexpression 6) Genausschaltung (Gen-Knockout)

Mehr

Nachweis gentechnisch veränderter Lebensmittel: Ohne Gentechnik oder: Wieviel Gentechnik ist da eigentlich drin? Dr. Lutz Grohmann

Nachweis gentechnisch veränderter Lebensmittel: Ohne Gentechnik oder: Wieviel Gentechnik ist da eigentlich drin? Dr. Lutz Grohmann Nachweis gentechnisch veränderter Lebensmittel: Ohne Gentechnik oder: Wieviel Gentechnik ist da eigentlich drin? Dr. Lutz Grohmann Gliederung 1. Gesetzlicher Rahmen 2. Erbsubstanz und Gentechnik 3. Anwendungen

Mehr

2. Im Admin Bereich drücken Sie bitte auf den roten Button Webseite bearbeiten, sodass Sie in den Bearbeitungsbereich Ihrer Homepage gelangen.

2. Im Admin Bereich drücken Sie bitte auf den roten Button Webseite bearbeiten, sodass Sie in den Bearbeitungsbereich Ihrer Homepage gelangen. Deeplink einfügen Zur Angebotserstellung über Ihre Buchungsmaschine können Sie mit Schmetterling Quadra Deeplinks durch einen speziellen Deeplink Generator auf Ihre Homepage einfügen. Abhängig von Ihrer

Mehr

Die Idee des Atoms geht auf Demokrit von Abdera und Leukipp von Milet zurück. (5. Jhdt. v. Chr.) atomos (griech.) = unteilbar

Die Idee des Atoms geht auf Demokrit von Abdera und Leukipp von Milet zurück. (5. Jhdt. v. Chr.) atomos (griech.) = unteilbar 2Aufbau der Materie Hofer 1 2 Aufbau der Materie 2.1 Die Bestandteile der Materie Chemische Versuche und hoch auflösende Spezialmikroskope zeigen, dass alle Stoffe aus den chemischen Grundstoffen oder

Mehr