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1 Good Morning Zug! the tfz network breakfast 1. Mai 2015

2 Departement Informatik 2016 im Kanton Zug Bild: Andreas Busslinger

3 3, Departement Informatik in Rotkreuz

4 Informatik ist Zukunft und Gegensteuer zum Fachkräftemangel Schlüsseltechnologie Informatik: sie durchdringt alle Lebensbereiche Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Grössen beschäftigen Informatik-Fachkräfte Informations- u. Kommunikationsbranche (v.a. Softwareentwicklung): rund Arbeitsplätze in der Schweiz Im Kanton Zug werden doppelt so viele IT-Spezialistinnen und Spezialisten rekrutiert wie im Schweizerischen Durchschnitt (Eidg. Betriebszählung 2008) Bis 2020 werden über zusätzliche IT-Fachkräfte gebraucht (Prognose: ICT Switzerland, MM ) Rund 70 % davon haben einen Hochschulabschluss Zukunftsstrategie Junge Informatikerinnen und Informatiker vermehrt vor Ort ausbilden 4,

5 Departement Informatik

6 Aufbau des Departements Informatik Ein eigenes Departement für die Informatik: Einzigartig in der Schweizer Hochschullandschaft Ziel: Studienplätze für junge Informatiker/Innen schaffen Passgenau für die Unternehmen in der Region: Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung Tür an Tür Kompetenzen der Hochschule Luzern bündeln: Zusammenführung von Informatik und Wirtschaftsinformatik Kompetenzen der Hochschule Luzern erweitern: Inhaltlicher Ausbau für wirtschaftsrelevante Bereiche Interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken Attraktive Infrastruktur, die Zusammenarbeit und Spitzenleistungen möglich macht 6,

7 Warum ein Departement Informatik in Zug? Starke Präsenz von IT-Unternehmen und IT-nahen Betrieben Austausch mit der Praxis gehört zum Kernauftrag der Fachhochschulen Sehr gute verkehrstechnische Erschliessung Grosses Einzugsgebiet für potenzielle Studierende - von der Zentralschweiz über den Kanton Aargau bis nach Zürich Kanton Zug als bewährter Standort der Hochschule Luzern: seit 1997 ist das Institut für Finanzdienstleistungen hier erfolgreich tätig 7,

8 Organisation Hochschule Luzern Konkordatsrat: Reto Wyss (LU), Res Schmid (NW), Franz Enderli (OW), Walter Stählin (SZ), Beat Jörg (UR), Matthias Michel (ZG) Beirat Departement Informatik: Adrian Bachofen Andreas Kleeb Ariel Lüdi Johannes Milde weitere Geschäftsprüfungskommission Fachhochschulrat: Anton Lauber, Sylvia Egli von Matt, Rolf Bühler, Dr. Ulrich Claessen, Petra Gössi, Hedy Graber, Claudio Meisser Dr. Markus Hodel Rektor Hochschule Luzern Prof. Dr. René Hüsler Direktor Departement Informatik 8,

9 9, Hochschule Luzern

10 Hochschule Luzern in der Schweizer Fachhochschullandschaft (Öffentlich-rechtliche FHs 2013) Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) Zürcher Fachhochschule (ZFH) Anzahl Studierende: Hochschule Luzern Berner Fachhochschule (BFH) / Haute école spécialisée Haute école spécialisée bernoise de Suisse occidentale / Santé-social romande (HES-SO) Fachhochschule Ostschweiz (FHO) Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI) Quelle: Bildungssysteme, Wissenschaft und Technologie, BFS

11 Hochschule Luzern: Facts & Figures 2013 Rund 5800 Bachelor- und Master- Studierende (Ausbildung) 4000 Weiterbildungsstudierende 19 Bachelor- und 11 Masterstudiengänge, über 160 Weiterbildungsangebote 4 Leistungsbereiche: Ausbildung, Weiterbildung, Forschung & Entwicklung, Dienstleistung Mio. CHF Ertrag Über 1500 Mitarbeitende 11,

12 5838 Bachelor- und Master-Studierende (2013) 471 Studierende der Informatik und Wirtschaftsinformatik (Verdoppelung seit 2008) - Technik & Architektur Informatik Wirtschaftsinformatik Informatik Wirtschaftsinformatik Wirtschaft Soziale Arbeit Design & Kunst Musik 12,

13 Informatik an der Hochschule Luzern Profile 13,

14 Typische Studierendenprofile Typische Absolvierendenprofile Zwei Drittel aus der Region Zentralschweiz und bleiben Überwiegend aus der Praxis: 80% haben eine Berufsmatur 60% studieren berufsbegleitend Stellung im Betrieb: rasch in (projekt-)leitenden Positionen Geografische Herkunft* Kanton des Unternehmens LU 5% LU ZG NW, OW, UR, SZ ZH AG 10% 20% 40% ZG SZ ZH übrige Schweiz Ausland 5% 20% BE AG 14, *zahlungspflichtiger Kanton 2013

15 Karriereprofile Denis Druzic Business Unit Leiter Projekte, Noser Engineering AG Abschluss Wirtschaftsinformatik 2006 «Nach dem Studienabschluss habe ich ein Start-Up Unternehmen mit Fokus Projektmanagement mit aufgebaut. Heute leite ich die Business Unit Projekte bei der Noser Engineering AG. Wir sind auf individuelle Software- Lösungen spezialisiert. Dank meiner Ausbildung ist es mir möglich, komplexe, interdisziplinäre Projekte erfolgreich zu leiten und auf verschiedensten Führungsebenen zu kommunizieren.» 15,

16 Karriereprofile Ruth Ziegler Scrum Master DMS-Team, CSS Versicherung AG Abschluss Informatik 2004 «Nach dem Studienabschluss habe ich als Software Engineer gearbeitet und mich zusätzlich im Gebiet des Usability Engineerings weitergebildet. Heute bin ich bei der CSS Versicherung AG als Scrum Master zusammen mit einem interdisziplinärem Team von Requirements, Software und Test Engineers verantwortlich für die Weiterentwicklung des Dokumentenmanagement-Systems (DMS). In meiner täglichen Arbeit helfen mir besonders das breite Wissen aus dem Studium und die vermittelte Fähigkeit, sich stetig weiterzuentwickeln.» 16,

17 17, Die Zukunft: Informatik und Wirtschaftsinformatik

18 Vorteile einer starken Informatikausbildung für die Region Hochstehende Aus- und Weiterbildungsangebote als wichtiges Auswahlkriterium für Zuzügerinnen und Zuzüger (Unternehmen und Private) Enge Verzahnung von Praxiswissen und Ausbildung Erleichterter Zugang zu und Rekrutierung von Nachwuchskräften Hochschule als Kooperationspartner und Impulsgeber für verschiedenste Player in der Region: vom KMU bis zum international tätigen Konzern, von der öffentlichen Verwaltung bis zur Nonprofit-Organisation Breites Spektrum der Zusammenarbeit: von studentischen Projekten und Diplomarbeiten über Studien und Marktanalysen bis zu Forschungsprojekten Zugang zu Netzwerken im nationalen und internationalen Kontext 18,

19

20 Standort - Vision, Ziele, Vorgaben, Rahmenbedingungen unverändert - Standort bestimmt Hauptnutzfläche: 10ʼ000 Quadratmeter Wohnmöglichkeiten für Studierende und Mitarbeitende Erweiterung des Hochschulbetriebs ist möglich 20,

21 Zukünftiges Phase 1: Bestehende Gebäude für Studienbetrieb ausbauen Umzug Sommer 2016 Voraussetzung: Richtplanänderung durch Kantonsrat 2017: Voraussichtlicher Baubeginn Phase 2: 2019 Bezug Neubau (inkl. IFZ) Visibilität, Infrastruktur, Zusammenarbeit etc. Politischer Prozess bis Herbst 2016 (Richtplan, Bebauungsplan) abgeschlossen Sponsoring: 850k zugesagt 21,

22 Operativer Ausbau (1) 2014 Erarbeitung der Vision mit allen betroffenen Mitarbeitenden (Technik & Architektur und Wirtschaft) Festlegen der Organisationsstruktur: Übergang sowie im operativen Betrieb Definition inhaltlicher Schwerpunkte in Ausbildung, Weiterbildung, anwendungsorientierter Forschung & Entwicklung (Basis: aktuelles Angebot) Konzept «Massnahmenpaket Fachkräfteinitiative SBFI» Kontinuierliche Diskussion mit Experten (intern/extern) und Beirat Start des Change-Prozess (Zusammenführung bestehender Informatikeinheiten) 22,

23 Operativer Ausbau (2) 2015 Rekrutierung künftiger Führungspersonen Erarbeitung der Studienangebot (Curricula, Studienführer, ) Erarbeitung und Umsetzung eines Marketingkonzepts Aufbau/Ausbau inhaltlicher Schwerpunkte Vorbereitung Migration: Ressourcen, Personen, Angebote Vorbereitung Systemlandschaft (SAP, Evento, Pensenplanung ) Vorbereitung/Planung Bezug des provisorischen Standortes auf dem Areal 23,

24 Operativer Ausbau (3) 2016 Administrativer/organisatorischer Umzug (Informatik an den Dep. Technik & Architektur u. Wirtschaft Departement Informatik) Physischer Umzug der bestehenden Informatik-Abteilungen Beginn des Studienbetriebs in Risch-Rotkreuz September 2016 (KW 38) 2019 Bezug Neubau auf dem Suurstoffi-Areal Rotkreuz Übergang «Normalbetrieb» Seite 24

25 25, Hochschule als Impulsgeber und Partner für Ausbildungen, Kooperationen und Projekte

26 26, Hochschule als Impulsgeber: Weiterbildung

27 Hochschule als Impulsgeber: Forschung & Entwicklung, Dienstleistung

28 Forschungsschwerpunkt «Business Intelligence Big Data Analysis» Projekt smartbi Business Intelligence for Intelligent Power Grids Im Projekt werden Big Data Lösungen für die Optimierung der Lastverteilung bis in die Endgeräte der Haushalte von Energieversorgern (virtuelles Kraftwerk) entwickelt. Das Projekt umfasst: - Erweiterung der Funktionalität auf regionale und landesweite Lastoptimierungslösungen - Definition der Kernfaktoren für Anbieter und Verbraucher - Entwicklung dynamischer, kontinuierlicher Tarifmodelle - Profitabilitätsanalysen für zukünftige Power-Broker in deregulierten Energiemärkten - Entwicklung von Akzeptanzmodellen für Privathaushalte 28,

29 BPM-Werkzeug für agile Prozesse Business Process Modelling (BPM) Werkzeuge kommen bislang vor allem in gut strukturierbaren Massenprozessen zum Einsatz. In einem Projekt mit der Firma bbv ICT solutions entwickelten Informatiker/innen der Hochschule Luzern die Grundlagen für ein Werkzeug, das auch dynamische und variantenreiche Prozesse abbildet. Das Modell orientiert sich an internationalen Standards und ist nutzerfreundlich, damit es im Arbeitsalltag auch Akzeptanz findet. Partner: bbv ICT solutions Projekt: BPM-Light - mitfinanziert durch die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) des Bundes 29,

30 Effiziente Kühlung für Rechenzentren Rechenzentren setzen so viel CO 2 frei wie der gesamt Luftverkehr. An der Hochschule Luzern installierten Ingenieure ein neuartiges Kühlsystem, das einen Bruchteil an Energie verbraucht. (Informatik/Maschinentechnik) Partner: IBM Schweiz AG und Erich Keller AG 30,

31 31, Hochschule als Impulsgeber: Brücke zwischen Absolventen, Alumni und Arbeitgebern

32 Careers Service: Wo Arbeitgeber Studierende treffen Unterstützt Studierende beim Berufseinstieg und bei der Laufbahnplanung durch: - Studierendenportal: Unterstützung, Jobangebote, Vernetzung, Weiterbildung - Unternehmerportal: Jobangebote, Kontakt mit Studierenden - Jobs und Recruiting-Events Kooperation mit der Alumni-Organisation der Hochschule Luzern mit rund Mitgliedern 32,

33 Zusammenarbeit / Unterstützung Finanzielle Unterstützung - Themen- oder projektbezogen (Aufbau, Migration, Betrieb) - Stellen / Professuren - Stipendien - Spenden / Donationen Infrastruktur/Ausstattung - Seminarräume, Labors, Lernumgebung, Medio-/Bibliotheken - ICT-Infrastrukturen, Geräte, Instrumente Projektfinanzierung Ausbildung / Weiterbildung Projektfinanzierung anwendungsorientierte Forschung & Entwicklung - Direktaufträge - Beteiligungen (KTI o.ä.) Rechtsgrundlage: Reglement zum Fundraising der Hochschule Luzern, FH Zentralschweiz vom 23. April 2014 (SRL Nr. 520, 33,

34 Zusammenarbeit / Unterstützung Sponsoring-Beitrag in beliebiger Höhe «Stein und Mörtel» für den Neu-/Umbau Ausschreibung von - Wettbewerben - Studienpreisen - Forschungspreisen - Lehrpreisen Wettbewerbsteilnahmen national, international ermöglichen usw. Weitere Informationen: https://www.hslu.ch/de-ch/informatik/sponsoring/ 34,

35 Kontakt Bei Interesse an einer Kooperation oder einem Sponsorenbeitrag sowie bei Fragen und Input zur strategischen Ausrichtung des Departements Informatik wenden Sie sich bitte an: Prof. Dr. René Hüsler Direktor Hochschule Luzern Informatik Tel ,

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