Simulationsmethoden für Windkraftanlagen: Interaktion von Umströmung und Struktur

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Simulationsmethoden für Windkraftanlagen: Interaktion von Umströmung und Struktur"

Transkript

1 Simulationsmethoden für Windkraftanlagen: Interaktion von Umströmung und Struktur Sigrun Ortleb Universtät Kassel FB 10 Mathematik und Naturwissenschaften AG Analysis und Angewandte Mathematik Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 1 / 14

2 Beispiele von Fluid-Struktur-Interaktion Die Tacoma-Narrows-Brücke Galloping Gertie Einsturz 1940, 4 Monate nach Fertigstellung Grund: Brückenflattern Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 2 / 14

3 Beispiele von Fluid-Struktur-Interaktion Klassisches Flattern an stromlinienförmigen Körpern Dieses Flugzeug verunglückte am 11. Juli 1957 Grund: unkontrollierbares Leitwerkflattern Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 3 / 14

4 Definition Fluid-Struktur-Interaktion (FSI) Wechselwirkung einer beweglichen oder verformbaren elastischen Struktur mit einer inneren oder umgebenden Fluidströmung durch Austausch von Kräften oder Hitze Beispiele Fallschirme, Airbags, Blutströme in Arterien Umströmung von Bauwerken, Tragflächen, heißem Stahl Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 4 / 14

5 Art der Wechselwirkung Oberflächenkopplung Informationsaustausch an gemeinsamer Oberfläche Interface Umströmung elastischer Strukturen (Seilbrücken, Flugzeuge, Schiffe, Windkraftanlagen) Strömungen in elastischen Strukturen (Tanks, Pipelines, Arterien) Volumenkopplung Verschiedene physikalische Felder belegen selbes Gebiet dort Informationsaustausch Strömung in porösen Medien Grundwasserströmungen Mülldeponien: Sickerströmungen Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 5 / 14

6 Windkraftanlagen Bewegung/Verformung der Rotorblätter abhängig von Verhalten der Luftströmung Von Interesse ist Aerodynamische Effizienz Lärmentwicklung Analyse von Flatterphänomenen Verhalten bei Windböen Brauche FSI für realitätsnahe Simulation Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 6 / 14

7 Gliederung der FSI-Vorlesung 1. Kontinuierliches Problem 1.1 Mathematische Beschreibung von Strömung und Struktur 1.2 ALE-Formulierung 1.3 Kopplungsbedingungen 2. Numerische Lösung 2.1 Grobe Einteilung numerischer Verfahren 2.2 Netzbewegung 2.3 Kopplung von Fluid und Struktur 2.4 Effizienzsteigerung Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 7 / 14

8 Monolithisches Verfahren Finde & programmiere Verfahren zur gemeinsamen Lösung von Fluid + Struktur + Kopplung (Gleichungen (2)-(5)) Bestimme Netzveränderung Iteriere F/S + Netz Vorteile Nachteil Genauere Lösung, Energieerhaltung einfach Hoher Implementierungsaufwand Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 8 / 14

9 Partitioniertes Verfahren Mit schwacher Kopplung: Mit starker Kopplung: Vorteil Nutze bestehende Codes, löse separat Fluid (3) & Struktur (2) Finde Weg, Kopplungsbedingungen (4)+(5) zu erfüllen Geringerer Implementierungsaufwand Nachteile schlechtere Lösungsqualität, Probleme bei Energieerhaltung Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 9 / 14

10 Partitioniertes Verfahren Berücksichtige Wechselwirkung zwischen Teilsystemen durch Setzen der RB Schwache Kopplung: Infoaustausch nur einmal pro Zeitschritt Starke Wechselwirkungen: Verfahren instabil / nur für kleine Zeitschritte stabil Starke Kopplung: Wiederholte Lösung der Teilsysteme innerhalb eines Zeitschritts (mit aktualisierten RB) Numerischer Aufwand steigt Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 10 / 14

11 Netzbewegung Fluidgebiet verändert sich aufgrund Strukturbewegung Zunächst einzige Bedingung an Bewegung Fluidgitter: Übereinstimmende Normalengeschw. von Fluidrand, Gitterrand und Strukturrand Ansonsten beliebige Bewegung des Gitters, aber Nur Randknotenverschiebung reicht bei großen Strukturbewegungen nicht, innere Knoten müssen ausgleichen Ziele der Netzbewegung gute Netzqualität (keine Überschneidung/Entartung von Elementen) wenig komplette Neuvernetzung (höherer Aufwand, höhere Projektionsfehler) Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 11 / 14

12 Netzbewegung Wie lässt sich die Randknotenverschiebung ins Gebietsinnere erweitern? Glättungsalgorithmen Heuristisch, möglichst gleichmäßige Verteilung der Randversch. über gesamtes Netz, können schnell versagen Pseudostruktur-Ansatz Fasse Fluidgebiet als Struktur auf, die lin. Elastizitätsgesetz unterliegt Erhalte lin. GLS K N x N = b N, K N Steifigkeitsmatrix, x N Knotenversch., b N vorgeg. Randversch. Besonderheit Fluidgitter: Häufig stark unterschiedl. Größenordnung von Elementen Versteife kleinere/schmale Elemente (typischerweise am Strukturrand, d.h. am Kopplungsinterface) Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 12 / 14

13 Netzbewegung im Kontext Windkraftanlagen Große Rotationsbewegungen des Struktur- und Fluidgebiets Eine Auswahl von Methoden zur Netzbewegung Chimera-Methode Nachteile: Finden von Background-Zellen für überlappende Knoten notwendig hoher Aufwand; Projektionsfehler Shear Slip Mesh Update Method (SSMUM) Behr, Tezduyar 1999 Idee: Schränke Netzbewegung/Neuvernetzung auf dünne Schicht von Elementen ein Vorteil: Reduziert Projektionsfehler und Gittergenerierungskosten Zerlegung in Rotation und Auslenkung Bazilevs et al Idee: Behandle Rotation exakt, nutze lineare Elastizitätstheorie nur für Auslenkung Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 13 / 14

14 Effizienzsteigerung Fixpunktiteration lineare Konvergenz Alternativen zur Konvergenzbeschleunigung Newton-Verfahren Bessere Startwerte Relaxationsverfahren Effizienz des Fluidlösers wichtiges Forschungsgebiet Bei FSI ist dies in der Regel der kostspieligste Teil Zeitintegration Verfahren bisher nur erster Ordnung in der Zeit, unabhängig von Zeitdiskretisierung in Sublösern kleine Zeitschritte bei geringer Fehlertoleranz Wesentlich effizienter: Kopplungsverfahren mit höherer Zeitgenauigkeit Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 14 / 14

15 Implementierung Der partitionierte Ansatz führt zu Unterschiedlichen Programmiersprachen Unterschiedlichen Datenstrukturen Unterschiedlicher Visualisierung Beispiele von Software-Bibliotheken CTL Component Template Library Braunschweig FSI ce Fluid Structure Interaction on Cartesian Grids München MpCCI Mesh-Based Parallel Code Coupling Interface Fraunhofer SCAI Sigrun Ortleb (FB 10, Universtät Kassel) Fluid-Struktur-Interaktion 15 / 14

Finite Elemente in Materialwissenschaften

Finite Elemente in Materialwissenschaften Finite Elemente in Materialwissenschaften Dieter Süss Institut für Festkörperphysik (8. Stock gelb) Vienna University of Technology dieter.suess@tuwien.ac.at http:/// http:///suess/papers Outline Geschichte

Mehr

Optimierung für Nichtmathematiker

Optimierung für Nichtmathematiker Optimierung für Nichtmathematiker Typische Prüfungsfragen Die folgenden Fragen dienen lediglich der Orientierung und müssen nicht den tatsächlichen Prüfungsfragen entsprechen. Auch Erkenntnisse aus den

Mehr

Kevin Caldwell. 18.April 2012

Kevin Caldwell. 18.April 2012 im Rahmen des Proseminars Numerische Lineare Algebra von Prof.Dr.Sven Beuchler 18.April 2012 Gliederung 1 2 3 Mathematische Beschreibung von naturwissenschaftlich-technischen Problemstellungen führt häufig

Mehr

Bachelor-Studiengang Angewandte Informatik mit einem Fachanteil von 100%

Bachelor-Studiengang Angewandte Informatik mit einem Fachanteil von 100% Bachelor-Studiengang Angewandte Informatik mit einem Fachanteil von 100% an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg http://www.informatik.uni-heidelberg.de/ Oktober 2015 Einige Begriffe Das Studium besteht

Mehr

Lattice Boltzmann Simulation bewegter Partikel

Lattice Boltzmann Simulation bewegter Partikel Lattice Boltzmann Simulation bewegter Partikel, Nils Thürey, Hans-Joachim Schmid, Christian Feichtinger Lehrstuhl für Systemsimulation Universität Erlangen/Nürnberg Lehrstuhl für Partikeltechnologie Universität

Mehr

Optimierung. Florian Jarre Josef Stoer. Springer

Optimierung. Florian Jarre Josef Stoer. Springer 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Florian Jarre Josef Stoer Optimierung Springer Inhaltsverzeichnis

Mehr

Ergänzungsfach Informatik

Ergänzungsfach Informatik Wochenlektionen 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr Ergänzungsfach: 2 2 A Allgemeine Bildungsziele Die Informatik durchdringt zunehmend alle Bereiche des Lebens. Sie betrifft in der Anwendung alle wissenschaftlichen

Mehr

Simulation von räumlich verteilten kontinuierlichen Modellen

Simulation von räumlich verteilten kontinuierlichen Modellen Vorlesungsreihe Simulation betrieblicher Prozesse Simulation von räumlich verteilten kontinuierlichen Modellen Prof. Dr.-Ing. Thomas Wiedemann email: wiedem@informatik.htw-dresden.de HOCHSCHULE FÜR TECHNIK

Mehr

1 Einleitung 1 1.1 Motivation... 1 1.2 Zielsetzung... 4 1.3 Aufbau und Gliederung der Arbeit... 5

1 Einleitung 1 1.1 Motivation... 1 1.2 Zielsetzung... 4 1.3 Aufbau und Gliederung der Arbeit... 5 1 Einleitung 1 1.1 Motivation.................................... 1 1.2 Zielsetzung................................... 4 1.3 Aufbau und Gliederung der Arbeit...................... 5 2 Hygromechanische

Mehr

ODI 12c - Flexible Datenintegration in komplexen BI/DWH-Umgebungen Dr.-Ing. Holger Friedrich

ODI 12c - Flexible Datenintegration in komplexen BI/DWH-Umgebungen Dr.-Ing. Holger Friedrich ODI 12c - Flexible Datenintegration in komplexen BI/DWH-Umgebungen Dr.-Ing. Holger Friedrich Agenda Einführung Key differentiators von ODI12c Effizienz Flexibilität Wartbarkeit & Beweglichkeit Schlussfolgerungen

Mehr

Multidisziplinäre und verteilte Simulationen in der Industrie

Multidisziplinäre und verteilte Simulationen in der Industrie Multidisziplinäre und verteilte Simulationen in der Industrie Marc Lob Forum»Virtualisierung und Grid Computing«Stuttgart, 27. Mai 2008 Inhalt Gekoppelte Multi-Physics-Simulation Reconfigurable Computing

Mehr

Computational Fluid Dynamics - CFD Overview

Computational Fluid Dynamics - CFD Overview Computational Fluid Dynamics - CFD Overview Claus-Dieter Munz Universität Stuttgart, Institut für Aerodynamik und Gasdynamik Pfaffenwaldring 21, 70550 Stuttgart Tel. +49-711/685-63401 (Sekr.) Fax +49-711/685-63438

Mehr

1. Übung zu "Numerik partieller Differentialgleichungen"

1. Übung zu Numerik partieller Differentialgleichungen 1. Übung zu "Numerik partieller Differentialgleichungen" Simon Gawlok, Eva Treiber Engineering Mathematics and Computing Lab 22. Oktober 2014 1 / 15 1 Organisatorisches 2 3 4 2 / 15 Organisatorisches Ort:

Mehr

FB IV Mathematik Universität Trier. Präsentation von Nadja Wecker

FB IV Mathematik Universität Trier. Präsentation von Nadja Wecker FB IV Mathematik Universität Trier Präsentation von Nadja Wecker 1) Einführung Beispiele 2) Mathematische Darstellung 3) Numerischer Fluss für Diffusionsgleichung 4) Konvergenz 5) CFL-Bedingung 6) Zusammenfassung

Mehr

A Vortex Particle Method for Smoke, Fire, and Explosions

A Vortex Particle Method for Smoke, Fire, and Explosions Hauptseminar WS 05/06 Graphische Datenverarbeitung A Vortex Particle Method for Smoke, Fire, and Explosions ( Ein Wirbel-Partikel Ansatz für Rauch, Feuer und Explosionen ) Martin Petrasch Inhalt 1. Überblick

Mehr

CFD-Simulation von Tonal- und Breitbandlärm als Folge u.a. von Schaufelschwingungen in Triebwerken

CFD-Simulation von Tonal- und Breitbandlärm als Folge u.a. von Schaufelschwingungen in Triebwerken www.dlr.de Folie 1 CFD-Simulation von Tonal- und Breitbandlärm als Folge u.a. von Schaufelschwingungen in Triebwerken Simulation von Vibration und Schall im Verkehrswesen Graham Ashcroft Numerische Methoden

Mehr

A Anhang zu den 5, 6, 11-14

A Anhang zu den 5, 6, 11-14 Ordnung für die Prüfung im Masterstudiengang naturwissenschaftliche Informatik 25 A Anhang zu den 5, 6, 11-14 Das Studium gliedert sich wie folgt: Zwei bzw. drei Angleichungmodule mit insgesamt 27 LP.

Mehr

2.5. VERBINDUNGSNETZWERKE GESTALTUNGSKRITERIEN DER NETZWERKE TOPOLOGIE ALS GRAPH. Vorlesung 5 TOPOLOGIE: DEFINITIONEN : Sei G = (V, E) ein Graph mit:

2.5. VERBINDUNGSNETZWERKE GESTALTUNGSKRITERIEN DER NETZWERKE TOPOLOGIE ALS GRAPH. Vorlesung 5 TOPOLOGIE: DEFINITIONEN : Sei G = (V, E) ein Graph mit: Vorlesung 5.5. VERBINDUNGSNETZWERKE Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten eines arallelrechners wird i.d.r. über ein Netzwerk organisiert. Dabei unterscheidet man zwei Klassen der Rechner: TOOLOGIE:

Mehr

HÖRERVERSAMMLUNG 2014! SOFTWAREENTWICKLUNG - WIRTSCHAFT! INFORMATIK! COMPUTER SCIENCE

HÖRERVERSAMMLUNG 2014! SOFTWAREENTWICKLUNG - WIRTSCHAFT! INFORMATIK! COMPUTER SCIENCE HÖRERVERSAMMLUNG 2014! SOFTWAREENTWICKLUNG - WIRTSCHAFT! INFORMATIK! COMPUTER SCIENCE!! Peter Pranter, Michael Krisper! Basisgruppe Informatik & Softwareentwicklung! INHALT HEUTE Studienplan Bachelor Softwareentwicklung

Mehr

Ein Eingitter-Ansatz für aeroakustische Simulationen bei kleinen Machzahlen

Ein Eingitter-Ansatz für aeroakustische Simulationen bei kleinen Machzahlen ERCOFTAC-Technologietag, Stuttgart 2005 p. 1 Ein für aeroakustische Simulationen bei kleinen Machzahlen Achim Gordner und Prof. Gabriel Wittum Technische Simulation Universiät Heidelberg ERCOFTAC-Technologietag,

Mehr

Discontinuous Galerkin Verfahren in der CFD

Discontinuous Galerkin Verfahren in der CFD Discontinuous Galerkin Verfahren in der CFD Dr. Manuel Keßler Universität Stuttgart Status Quo - Aerodynamik Verfahren Finite Volumen Codes 2. Ordnung im Raum Zeitintegration 1.-4. Ordnung (Runge-Kutta

Mehr

Mit den angegebenen Parametern ergeben sich folgend Kurven (analytische und numerische Lösung)

Mit den angegebenen Parametern ergeben sich folgend Kurven (analytische und numerische Lösung) Lösungen zur Übung 0/1: 'Evolutionsgleichung' Aufgabe 0/1: Der Code zur Berechnung der analytischen Lösung der Evolutionsgleichung findet sich im file evolution.f90, derjenige zur Berechnung der numerischen

Mehr

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3)

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Zwischenstand Mikroökonomik (Part 1, 2) Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Unvollständiger Wettbewerb Externalitäten Informationsökonomik

Mehr

Austausch- bzw. Übergangsprozesse und Gleichgewichtsverteilungen

Austausch- bzw. Übergangsprozesse und Gleichgewichtsverteilungen Austausch- bzw. Übergangsrozesse und Gleichgewichtsverteilungen Wir betrachten ein System mit verschiedenen Zuständen, zwischen denen ein Austausch stattfinden kann. Etwa soziale Schichten in einer Gesellschaft:

Mehr

Daniel Warneke warneke@upb.de 08.05.2006. Ein Vortrag im Rahmen des Proseminars Software Pioneers

Daniel Warneke warneke@upb.de 08.05.2006. Ein Vortrag im Rahmen des Proseminars Software Pioneers Design Patterns Daniel Warneke warneke@upb.de 08.05.2006 Ein Vortrag im Rahmen des Proseminars Software Pioneers Design Patterns 1/23 Übersicht Einleitung / Motivation Design Patterns Beispiele Rolle des

Mehr

Objektorientiertes Software-Engineering

Objektorientiertes Software-Engineering Objektorientiertes Software-Engineering Vorlesung VIII Inhalt der Vorlesung Wiederholung Vorlesung VII Factory Method Observer s Übung Vorstellung des (Gruppe Jukebox) Folie 2 Definiert ein Objekt zur

Mehr

Erzeugung zufälliger Graphen und Bayes-Netze

Erzeugung zufälliger Graphen und Bayes-Netze Erzeugung zufälliger Graphen und Bayes-Netze Proseminar Algorithmen auf Graphen Georg Lukas, IF2000 2002-07-09 E-Mail: georg@op-co.de Folien: http://op-co.de/bayes/ Gliederung 1. Einleitung 2. einfache

Mehr

Interesse an numerischer Simulation für Vorgänge in Wärme- bzw. Kältespeichern

Interesse an numerischer Simulation für Vorgänge in Wärme- bzw. Kältespeichern Interesse an numerischer Simulation für Vorgänge in Wärme- bzw. Kältespeichern Thorsten Urbaneck, Bernd Platzer, Rolf Lohse Fakultät für Maschinenbau Professur Technische Thermodynamik 1 Quelle: Solvis

Mehr

Dr. Simon Giesecke Falko Basner Dr. Jörg Friebe. Bad Honnef, 3. Mai 2010

Dr. Simon Giesecke Falko Basner Dr. Jörg Friebe. Bad Honnef, 3. Mai 2010 Architekturentscheidungen für große langlebige Softwaresysteme: Vendor-Lock-in- und Netz-Effekte Menschen beraten Menschen beraten BTC zeigt Wege auf - Sie entscheiden BTC zeigt Wege auf - Sie entscheiden

Mehr

Erstsemesterbegrüßung Mathematische Biometrie

Erstsemesterbegrüßung Mathematische Biometrie Seite 1 Erstsemesterbegrüßung Mathematische Biometrie H. Lanzinger Universität Ulm, Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften 12. Oktober 2015 Seite 2 Zur Person Dr. Hartmut Lanzinger I Geschäftsführer

Mehr

Zellulare Neuronale Netzwerke

Zellulare Neuronale Netzwerke Fakultät Informatik, Institut für Technische Informatik, Professur für VLSI-Entwurfssysteme, Diagnostik und Architektur Zellulare Neuronale Netzwerke Florian Bilstein Dresden, 13.06.2012 Gliederung 1.

Mehr

Spin-Modelle und Monte-Carlo Simulationen

Spin-Modelle und Monte-Carlo Simulationen Spin-Modelle und Monte-Carlo Simulationen Ralf Gamillscheg Technische Universität Graz 12. 1. 2006 Ralf Gamillscheg (TUG) Monte Carlo Simulationen 12. 1. 2006 1 / 22 Einleitung Spins uä. Statistische Physik

Mehr

Ziele und Tätigkeiten von Architekten

Ziele und Tätigkeiten von Architekten Ziele und Tätigkeiten von Architekten Definition Software Architektur o A software architecture provides a model of a whole software system that is composed of internal behavioral units (i.e. components)

Mehr

Ordnung für Modulstudien an der Universität Bayreuth Vom 20. Januar 2014. In der Fassung der Änderungssatzung Vom 20. März 2015

Ordnung für Modulstudien an der Universität Bayreuth Vom 20. Januar 2014. In der Fassung der Änderungssatzung Vom 20. März 2015 Konsolidierte Fassung der Universität Bayreuth: Der Text dieser Satzung ist nach dem aktuellen Stand sorgfältig erstellt; gleichwohl sind Übertragungsfehler nicht ausgeschlossen. Verbindlich ist der amtliche,

Mehr

Praktikum ios-entwicklung im Sommersemester 2015 Übungsblatt 4

Praktikum ios-entwicklung im Sommersemester 2015 Übungsblatt 4 Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Informatik Lehrstuhl für Mobile und Verteilte Systeme Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien Praktikum ios-entwicklung im Sommersemester 2015 Übungsblatt

Mehr

1 Informationelle Systeme begriffliche Abgrenzung

1 Informationelle Systeme begriffliche Abgrenzung 1 Informationelle Systeme begriffliche Abgrenzung Im Titel dieses Buches wurde das Wort Softwaresystem an den Anfang gestellt. Dies ist kein Zufall, denn es soll einen Hinweis darauf geben, dass dieser

Mehr

Achim Rosch, Institut für Theoretische Physik, Köln. Belegt das Gutachten wesentliche fachliche Fehler im KPK?

Achim Rosch, Institut für Theoretische Physik, Köln. Belegt das Gutachten wesentliche fachliche Fehler im KPK? Impulsstrom Achim Rosch, Institut für Theoretische Physik, Köln zwei Fragen: Belegt das Gutachten wesentliche fachliche Fehler im KPK? Gibt es im Gutachten selbst wesentliche fachliche Fehler? andere wichtige

Mehr

Softwareentwicklungspraktikum Sommersemester 2007. Grobentwurf

Softwareentwicklungspraktikum Sommersemester 2007. Grobentwurf Softwareentwicklungspraktikum Sommersemester 2007 Grobentwurf Auftraggeber Technische Universität Braunschweig

Mehr

PIWIN II. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler II. Vorlesung 2 SWS SS 08

PIWIN II. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler II. Vorlesung 2 SWS SS 08 PIWIN II Kap. 3: Verteilte Systeme & Rechnernetze 1 PIWIN II Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler II Vorlesung 2 SWS SS 08 Fakultät für Informatik Technische

Mehr

Agile Softwareentwicklung Scrum vs. Kanban

Agile Softwareentwicklung Scrum vs. Kanban Agile Softwareentwicklung Scrum vs. Kanban Betül AtIiay, Ganna Shulika, Merve Yarat Universität Salzburg 29. Jänner 2016 Atliay, Shulika, Yarat (Univ. Salzburg) Agile Softwareentwicklung. Scrum vs. Kanban

Mehr

Integrated Modular Avionics & ARINC 653

Integrated Modular Avionics & ARINC 653 Integrated Modular Avionics & ARINC 653 Martin Wißmiller Gliederung IMA - Traditioneller Ansatz - IMA-Ansatz - IMA-Generationen ARINC653 - Speicherpartitionierung - Zeitpartitionierung - Kommunikation

Mehr

Elemente der Analysis I Kapitel 2: Einführung II, Gleichungen

Elemente der Analysis I Kapitel 2: Einführung II, Gleichungen Elemente der Analysis I Kapitel 2: Einführung II, Gleichungen Prof. Dr. Volker Schulz Universität Trier / FB IV / Abt. Mathematik 8. November 2010 http://www.mathematik.uni-trier.de/ schulz/elan-ws1011.html

Mehr

Modellierung von Agenten mit reicher innerer Struktur. Struktur anhand eines Einkaufzentrums

Modellierung von Agenten mit reicher innerer Struktur. Struktur anhand eines Einkaufzentrums Modellierung von Agenten mit reicher innerer Struktur anhand eines Einkaufzentrums Technische Universität Wien 19. November 2015 Inhalt 1 Einleitung 2 Discrete-Event Simulation System Dynamics Agenten-basierte

Mehr

B-Bäume I. Algorithmen und Datenstrukturen 220 DATABASE SYSTEMS GROUP

B-Bäume I. Algorithmen und Datenstrukturen 220 DATABASE SYSTEMS GROUP B-Bäume I Annahme: Sei die Anzahl der Objekte und damit der Datensätze. Das Datenvolumen ist zu groß, um im Hauptspeicher gehalten zu werden, z.b. 10. Datensätze auf externen Speicher auslagern, z.b. Festplatte

Mehr

Einführungsphase der Oberstufe. Information für SchülerInnen und Eltern. 9. Februar 2015

Einführungsphase der Oberstufe. Information für SchülerInnen und Eltern. 9. Februar 2015 Einführungsphase der Oberstufe Information für SchülerInnen und Eltern 9. Februar 2015 Themen: Nachträgliche Versetzung Erwerb des Latinums Erwerb der mittleren Reife Übergänge Stundentafel der Klasse

Mehr

Module und Modulprüfungen im Lehramtsstudium Mathematik

Module und Modulprüfungen im Lehramtsstudium Mathematik FB Mathematik und Informatik Modulprüfungsausschuss Lehramt Der Vorsitzende Prof. Dr. Thomas Bauer Hans-Meerwein-Straße 35032 Marburg Telefon: 06421 282 54 90 tbauer@mathematik.uni-marburg.de www.mathematik.uni-marburg.de/

Mehr

Angewandte Strömungssimulation

Angewandte Strömungssimulation Angewandte Strömungssimulation 8. Vorlesung Stefan Hickel Visualisierung Prinzipien zur sinnvollen Ergebnisdarstellung! Achsen immer beschriften Einheiten angeben! Bei Höhenliniendarstellungen und Konturdarstellungen

Mehr

Praktikum Wissenschaftliches Rechnen 3. Aufgabenblatt

Praktikum Wissenschaftliches Rechnen 3. Aufgabenblatt Institut für Wissenschaftliches Rechnen Technische Universität Braunschweig Prof. Hermann G. Matthies, Ph. D. Dipl.-inform. Oliver Kayser-Herold Praktikum Wissenschaftliches Rechnen 3. Aufgabenblatt Wir

Mehr

Teil II Optimierung. Peter Buchholz 2016. Modellgestützte Analyse und Optimierung Kap. 9 Einführung Optimierung

Teil II Optimierung. Peter Buchholz 2016. Modellgestützte Analyse und Optimierung Kap. 9 Einführung Optimierung Teil II Optimierung Gliederung 9 Einführung, Klassifizierung und Grundlagen 10 Lineare Optimierung 11 Ganzzahlige und kombinatorische Optimierung 12 Dynamische Optimierung Literatur: zu 10-12: Neumann,

Mehr

Objektorientierter Software-Entwurf Grundlagen 1 1. Analyse Design Implementierung. Frühe Phasen durch Informationssystemanalyse abgedeckt

Objektorientierter Software-Entwurf Grundlagen 1 1. Analyse Design Implementierung. Frühe Phasen durch Informationssystemanalyse abgedeckt Objektorientierter Software-Entwurf Grundlagen 1 1 Einordnung der Veranstaltung Analyse Design Implementierung Slide 1 Informationssystemanalyse Objektorientierter Software-Entwurf Frühe Phasen durch Informationssystemanalyse

Mehr

Modellierung und Simulation

Modellierung und Simulation Prüfung SS 2004 Modellierung und Simulation Prof. Dr.-Ing. K. Wöllhaf Anmerkungen: Aufgabenblätter auf Vollständigkeit überprüfen Nur Blätter mit Namen und Matr.Nr. werden korrigiert. Keine rote Farbe

Mehr

Datenanalyse und abstrakte Visualisierung

Datenanalyse und abstrakte Visualisierung Datenanalyse und abstrakte Visualisierung Patrick Auwärter Hauptseminar: Visualisierung großer Datensätze SS 2011 Inhalt Einleitung Anwendungsbeispiele Kondensationsvorgang Protein-Lösungsmittel System

Mehr

GIS und raumbezogene Datenbanken

GIS und raumbezogene Datenbanken GIS und raumbezogene Datenbanken Eine raumbezogene Datenbank (spatial database) dient der effizienten Speicherung, Verwaltung und Anfrage von raumbezogenen Daten. datenbankorientiert Ein geographisches

Mehr

Implementation of a Framework Component for Processing Tasks within Threads on the Application Level

Implementation of a Framework Component for Processing Tasks within Threads on the Application Level Implementation of a Framework Component for Processing Tasks within Threads on the Application Level Deutsches Krebsforschungszentrum, for Processing Task within Threads on the Application Level Motivation

Mehr

Werkzeugbasierte Entwicklung von Benutzeroberflächen mit CDA-Templates und ART DECOR

Werkzeugbasierte Entwicklung von Benutzeroberflächen mit CDA-Templates und ART DECOR Werkzeugbasierte Entwicklung von Benutzeroberflächen mit CDA-Templates und ART DECOR Dipl.-Inform. Med. Markus Birkle Heidelberger Archivtage 2015, Heidelberg HL7 Clinical Document Architecture (CDA) für

Mehr

Vortrag über das Simulationsprogramm Momentum von der Firma Agilent Autor: Oliver Hallek

Vortrag über das Simulationsprogramm Momentum von der Firma Agilent Autor: Oliver Hallek Vortrag über das Simulationsprogramm Momentum von der Firma Agilent Autor: Oliver Hallek Momentum Agilent Technologies kurz auch Agilent, ist ein amerikanisches Technologieunternehmen mit Sitz in Kalifornien.

Mehr

Aeroelastische Untersuchungen an einem Nurflügel mittels Abaqus

Aeroelastische Untersuchungen an einem Nurflügel mittels Abaqus Aeroelastische Untersuchungen an einem Nurflügel mittels Abaqus N. Friedl CAE Simulation & Solutions GmbH First World Conference on T. Daxner et al. CAE Affairs Seite 1 Überblick Überblick Motivation Fluid-Struktur-Interaktion

Mehr

Kern- und Schulcurriculum Mathematik Klasse 9/10. Stand Schuljahr 2009/10

Kern- und Schulcurriculum Mathematik Klasse 9/10. Stand Schuljahr 2009/10 Kern- und Schulcurriculum Mathematik /10 Stand Schuljahr 2009/10 Fett und kursiv dargestellte Einheiten gehören zum Schulcurriculum In allen Übungseinheiten kommt die Leitidee Vernetzung zum Tragen - Hilfsmittel

Mehr

Computersimulation physikalischer Phänomene mit der Finite- Elemente-Methode

Computersimulation physikalischer Phänomene mit der Finite- Elemente-Methode K.Bräuer: Computersimulation physikalischer Phänomene mit der Finiten-Elemente-Methode 1 Computersimulation physikalischer Phänomene mit der Finite- Elemente-Methode Kurt Bräuer Privatdozent am Institut

Mehr

Moderne Monte Carlo Methoden für Anwendungen in Finanz- und Versicherungsmathematik

Moderne Monte Carlo Methoden für Anwendungen in Finanz- und Versicherungsmathematik Fraunhofer ITWM Kaiserslautern, 4..009 Moderne Monte Carlo Methoden für Anwendungen in Finanz- und Versicherungsmathematik Ralf Korn (TU Kaiserslautern & Fraunhofer ITWM) 0. Einige praktische Probleme

Mehr

Wiki-Lösungen Wer die Wahl hat, hat die Qual

Wiki-Lösungen Wer die Wahl hat, hat die Qual Wer die Wahl hat, hat die Qual Sven Wartenberg Würth Elektronik ICS GmbH & Co. KG 74613 Öhringen Sven.Wartenberg@we.online.de Gefördert durch: Seite 1 Inhalt 1 Ausgangssituation 2 3 Vorgehen/Lösungen Erfahrungen/Fazit

Mehr

Wir unterscheiden folgende drei Schritte im Design paralleler Algorithmen:

Wir unterscheiden folgende drei Schritte im Design paralleler Algorithmen: 1 Parallele Algorithmen Grundlagen Parallele Algorithmen Grundlagen Wir unterscheiden folgende drei Schritte im Design paralleler Algorithmen: Dekomposition eines Problems in unabhängige Teilaufgaben.

Mehr

Nullstellen von algebraischen Gleichungen

Nullstellen von algebraischen Gleichungen Kapitel 2 Nullstellen von algebraischen Gleichungen 2.1 Vorbemerkungen Suche Lösung der Gleichung f(x) = 0 (2.1) Dies ist die Standardform für eine Dimension. - typisch nichtlineare Gleichung, sonst elementar

Mehr

Graphenalgorithmen und lineare Algebra Hand in Hand Vorlesung für den Bereich Diplom/Master Informatik

Graphenalgorithmen und lineare Algebra Hand in Hand Vorlesung für den Bereich Diplom/Master Informatik Vorlesung für den Bereich Diplom/Master Informatik Dozent: Juniorprof. Dr. Henning Meyerhenke PARALLELES RECHNEN INSTITUT FÜR THEORETISCHE INFORMATIK, FAKULTÄT FÜR INFORMATIK KIT Universität des Landes

Mehr

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur

F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur F-Praktikum Physik: Photolumineszenz an Halbleiterheterostruktur David Riemenschneider & Felix Spanier 31. Januar 2001 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 3 2 Auswertung 3 2.1 Darstellung sämtlicher PL-Spektren................

Mehr

Objektorientierte Programmierung

Objektorientierte Programmierung Objektorientierte Programmierung 1 Geschichte Dahl, Nygaard: Simula 67 (Algol 60 + Objektorientierung) Kay et al.: Smalltalk (erste rein-objektorientierte Sprache) Object Pascal, Objective C, C++ (wiederum

Mehr

Ohne Mathematik undenkbar!

Ohne Mathematik undenkbar! Die tägliche - Suche: Ohne Mathematik undenkbar! Dipl.-Wirt.Math. Jan Maruhn FB IV - Mathematik Universität Trier 29. März 2006 29. März 2006 Seite 1 Gliederung Einleitung und Motivation Das Internet als

Mehr

Studienplan für den Diplomstudiengang Mathematik

Studienplan für den Diplomstudiengang Mathematik Universität Stuttgart Fakultät Mathematik und Physik Studienplan für den Diplomstudiengang Mathematik Februar 2005 Der Diplomstudiengang Mathematik gliedert sich in den ersten und den zweiten Studienabschnitt

Mehr

Einführung in die Informatik I

Einführung in die Informatik I Einführung in die Informatik I Algorithmen und deren Programmierung Prof. Dr. Nikolaus Wulff Definition Algorithmus Ein Algorithmus ist eine präzise formulierte Handlungsanweisung zur Lösung einer gleichartigen

Mehr

Software Engineering in der Praxis

Software Engineering in der Praxis Software Engineering in der Praxis Praktische Übungen Adersberger, Spisländer FAU Erlangen-Nürnberg Software-Metriken 1 / 26 Software-Metriken Josef Adersberger Marc Spisländer Lehrstuhl für Software Engineering

Mehr

Effiziente Bestandsaktualisierung von 3D-Stadtmodellen durch Analyse multitemporaler 3D-Punktwolken

Effiziente Bestandsaktualisierung von 3D-Stadtmodellen durch Analyse multitemporaler 3D-Punktwolken Effiziente Bestandsaktualisierung von 3D-Stadtmodellen durch Analyse multitemporaler 3D-Punktwolken Rico Richter, FG Computergrafische Systeme Prof. Döllner Workshop 3D-Stadtmodelle 2014 Kontext und Problemstellung

Mehr

(vom 18. September 2002, NBl. MBWFK Schl.-H. S. 621 ff.) zuletzt geändert durch Satzung vom 15. März 2007 (NBl. MWV Schl.-H. 2007 S.8f.

(vom 18. September 2002, NBl. MBWFK Schl.-H. S. 621 ff.) zuletzt geändert durch Satzung vom 15. März 2007 (NBl. MWV Schl.-H. 2007 S.8f. Studienordnung (Satzung) für Studierende des Bachelorstudienganges Computational Life Science an der Universität zu Lübeck mit dem Abschluss Bachelor of Science (vom 18. September 2002, NBl. MBWFK Schl.-H.

Mehr

Effiziente Erzeugung qualitativ hochwertiger Bilder anhand punktbasierter Geometriedaten

Effiziente Erzeugung qualitativ hochwertiger Bilder anhand punktbasierter Geometriedaten Effiziente Erzeugung qualitativ hochwertiger Bilder anhand punktbasierter Geometriedaten Referent: Arndt Ebert 1 2 Ziel des Vortrags Einordnung der point based representation (PBR) und Grundlagen Effiziente

Mehr

Entwicklungsprozesse und -werkzeuge

Entwicklungsprozesse und -werkzeuge Entwicklungsprozesse und -werkzeuge Boris Nikolai Konrad boris.konrad@udo.edu PG Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007 1 Überblick Entwicklungsprozesse Unterstützungsprozesse Kernprozess Entwicklungswerkzeuge

Mehr

Fachbereich MNI Zuordnung von WP-Modulen zu Studiengängen Stand 04/2015

Fachbereich MNI Zuordnung von WP-Modulen zu Studiengängen Stand 04/2015 Fachbereich MNI Zuordnung von WP-Modulen zu Studiengängen Stand 04/2015 Legende: Pflichtmodul dieses Studiengangs Wahlpflichtmodul dieses Studiengangs Mögliche zusätzliche Wahlpflichtmodule WP-Modul nur

Mehr

Robustheitsuntersuchung am Beispiel der rechnerischen Simulation der ECE-R14

Robustheitsuntersuchung am Beispiel der rechnerischen Simulation der ECE-R14 alt 1. Vergleich der Methoden Reine Monte-Carlo-Analyse Ersatzflächenbasierte Monte-Carlo-Analyse 2. Restriktionen nach ECE-R14 3. FEM-Modell 4. Bauteile/ Parameter 5. Anwendung beider Methoden auf ECE-R14

Mehr

Höhere Mathematik 3. Apl. Prof. Dr. Norbert Knarr. Wintersemester 2015/16. FB Mathematik

Höhere Mathematik 3. Apl. Prof. Dr. Norbert Knarr. Wintersemester 2015/16. FB Mathematik Höhere Mathematik 3 Apl. Prof. Dr. Norbert Knarr FB Mathematik Wintersemester 2015/16 4. Homogene lineare Dierentialgleichungen 4.1. Grundbegrie 4.1.1. Denition. Es sei J R ein Intervall und a 0 ; : :

Mehr

Univariates Chi-Quadrat-Verfahren für ein dichotomes Merkmal und eine Messwiederholung: Test nach McNemar

Univariates Chi-Quadrat-Verfahren für ein dichotomes Merkmal und eine Messwiederholung: Test nach McNemar Univariates Chi-Quadrat-Verfahren für ein dichotomes Merkmal und eine Messwiederholung: Test nach McNemar Inhaltsverzeichnis Univariates Chi-Quadrat-Verfahren für ein dichotomes Merkmal und eine Messwiederholung:

Mehr

Bericht zur Prüfung im Oktober 2003 über Mathematik der Lebensversicherung (Grundwissen)

Bericht zur Prüfung im Oktober 2003 über Mathematik der Lebensversicherung (Grundwissen) Bericht zur Prüfung im Oktober 2003 über Mathematik der Lebensversicherung Grundwissen) Jürgen Strobel Köln) und Hans-Jochen Bartels Mannheim) Am 04.10.2003 wurde in Köln die zehnte Prüfung über Mathematik

Mehr

Probleme beim Arbeiten mit Variablen, Termen und Gleichungen

Probleme beim Arbeiten mit Variablen, Termen und Gleichungen Probleme beim Arbeiten mit Variablen, Termen und Gleichungen Tage des Unterrichts in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik Rostock 2010 Prof. Dr. Hans-Dieter Sill, Universität Rostock, http://www.math.uni-rostock.de/~sill/

Mehr

Informationen über die gymnasiale Oberstufe Qualifikationsphase

Informationen über die gymnasiale Oberstufe Qualifikationsphase Informationen über die gymnasiale Oberstufe Qualifikationsphase Alle Informationen dieser Präsentation ohne Gewähr! Die Verordnung finden Sie unter: https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hkm/oavo-28-6-

Mehr

Visualisierung paralleler bzw. verteilter Programme

Visualisierung paralleler bzw. verteilter Programme Seminar Visualisierung in Informatik und Naturwissenschaften im SS 1999 Visualisierung paralleler bzw. verteilter Programme Holger Dewes Gliederung Zum Begriff Motivation PARADE Beispiel 1: Thread basierte

Mehr

Vektoren und Tensoren in der Technischen Physik

Vektoren und Tensoren in der Technischen Physik Modulbeschrieb Vektoren und Tensoren in der Technischen Physik Allgemeine Informationen Anzahl ECTS-Credits 3 Modulkürzel FTP_Tensors Version 19.02.2015 Modulverantwortliche/r Christoph Meier, BFH Sprache

Mehr

Was ist Software-Architektur?

Was ist Software-Architektur? Was ist Software-Architektur? Stephan Schulze Martin Knobloch 28.04.2004 Seminar: Software-Architektur Humboldt Universität zu Berlin sschulze knobloch@informatik.hu-berlin.de Gliederung Begriffsbestimmung

Mehr

Wochen-Stundenplan (Stand 20.02.2012) Ba Informatik 2. Semester (PO2010, Studienbeginn WiSe) SoSe 2012

Wochen-Stundenplan (Stand 20.02.2012) Ba Informatik 2. Semester (PO2010, Studienbeginn WiSe) SoSe 2012 Wochen-Stundenplan (Stand 20.02.2012) Ba Informatik 1. Semester (PO2010, Studienbeginn SoSe) SoSe 2012 H 3 Molekulare Medizin (2.2) H 21 Einführung in die Medizin (2.1) 123 Praktische Informatik H 20 Medienpsych./päd.

Mehr

Theorie und Empirie der Kaufkraftparität (23.5.)

Theorie und Empirie der Kaufkraftparität (23.5.) Theorie und Empirie der Kaufkraftparität (23.5.) Text: Taylor, A., Taylor M. (2004): The Purchasing Power Debate, NBER Working Paper No. 10607 (June 2004) Fragen: 1. Beschreiben Sie in ein, zwei Sätzen,

Mehr

Die Bedeutung abstrakter Datentypen in der objektorientierten Programmierung. Klaus Kusche, September 2014

Die Bedeutung abstrakter Datentypen in der objektorientierten Programmierung. Klaus Kusche, September 2014 Die Bedeutung abstrakter Datentypen in der objektorientierten Programmierung Klaus Kusche, September 2014 Inhalt Ziel & Voraussetzungen Was sind abstrakte Datentypen? Was kann man damit grundsätzlich?

Mehr

Fehlertolerante Uhrensynchronisation

Fehlertolerante Uhrensynchronisation Fehlertolerante Uhrensynchronisation Jens Chr. Lisner lisner@informatik.uni-essen.de Institut für Informatik / Universität Essen Institut für Informatik / Universität Essen p.1/23 Übersicht Algorithmus

Mehr

ServiceGlobe: Flexible and Reliable Web Service Execution

ServiceGlobe: Flexible and Reliable Web Service Execution ServiceGlobe: Flexible and Reliable Web Service Execution Markus Keidl, Stefan Seltzsam und Alfons Kemper Universität Passau Fakultät für Mathematik und Informatik 94030 Passau @db.fmi.uni-passau.de

Mehr

Modellbasierende Fehlerdiagnose für Automobile und Flugzeuge

Modellbasierende Fehlerdiagnose für Automobile und Flugzeuge Modellbasierende Fehlerdiagnose für Automobile und Flugzeuge Tobias Brandenburger Proseminar Künstliche Intelligenz Gliederung: 1. Motivation 2. Begriff: Fehleranalyse 3. Qualitative Modelle 4. KI-Methoden

Mehr

Werkzeugunterstützte Verknüpfung von Anforderungen und Tests Voraussetzung für eine systematische Qualitätssicherung

Werkzeugunterstützte Verknüpfung von Anforderungen und Tests Voraussetzung für eine systematische Qualitätssicherung Werkzeugunterstützte Verknüpfung von Anforderungen und Tests Voraussetzung für eine systematische Qualitätssicherung Dr. Sadegh Sadeghipour sadegh.sadeghipour@itpower.de Meike Lim meike.lim@itpower.de

Mehr

Prüfung SS 2005. Computational. Engineering

Prüfung SS 2005. Computational. Engineering Prüfung SS 2005 Computational Engineering 90 min Prof. Dr.-Ing. K. Wöllhaf Anmerkungen: Aufgabenblätter auf Vollständigkeit überprüfen Nur Blätter mit Namen und Matr.Nr. werden korrigiert. Keine rote Farbe

Mehr

THREAD ARCS: An Email Thread Visualization

THREAD ARCS: An Email Thread Visualization THREAD ARCS: An Email Thread Visualization Eine Technik zur Visualisierung der Email Threads Wladimir Emdin Seminar Visualisierung verteilter Systeme Gliederung 1. Einführung: Email Threads und Ziele deren

Mehr

Physik und Praxis. Selling Physics. Gestern. Heute

Physik und Praxis. Selling Physics. Gestern. Heute Selling Physics Die Physik und Praxis Physikalische Simulationen werden heute kommerziell eingesetzt Als Beispiel dient die Havok-Engine für Computerspiele -Engine Gestern Heute 1 Aber... Schlussfolgerung

Mehr

Ein Blick voraus. des Autors von C++: Bjarne Stroustrup. 04.06.2005 Conrad Kobsch

Ein Blick voraus. des Autors von C++: Bjarne Stroustrup. 04.06.2005 Conrad Kobsch Ein Blick voraus des Autors von C++: Bjarne Stroustrup 04.06.2005 Conrad Kobsch Inhalt Einleitung Rückblick Nur eine Übergangslösung? Was würde C++ effektiver machen? Quelle 2 Einleitung Wo steht C++,

Mehr

Was ist Gravitation?

Was ist Gravitation? Was ist Gravitation? Über die Einheit fundamentaler Wechselwirkungen Hans Peter Nilles Physikalisches Institut Universität Bonn Was ist Gravitation, Stuttgart, November 2010 p. 1/19 Wie gewiss ist Wissen?...die

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung Investition und Finanzierung - Vorlesung 6 - Prof. Dr. Rainer Elschen Prof. Dr. Rainer Elschen -92 - Die Interne Zinsfußmethode (1) Entscheidungsgröße: Interner Zinsfuß r Entscheidungsregel: r Max u.d.b.

Mehr

Qualitätssicherung. Was ist Qualität?

Qualitätssicherung. Was ist Qualität? Ein Überblick Methoden und Werkzeuge zur Softwareproduktion Was ist Qualität? "Als Qualität eines Gegenstandes bezeichnen wir die Gesamtheit seiner charakteristischen Eigenschaften" Hesse et al. 2 Was

Mehr

Definition 3.1: Ein Differentialgleichungssystem 1. Ordnung

Definition 3.1: Ein Differentialgleichungssystem 1. Ordnung Kapitel 3 Dynamische Systeme Definition 31: Ein Differentialgleichungssystem 1 Ordnung = f(t, y) ; y R N ; f : R R N R N heißt namisches System auf dem Phasenraum R N Der Parameter t wird die Zeit genannt

Mehr

Grundlagen der Fehlerinjektion Lehrstuhl 12 Fakultät Informatik. Grundlagen der Fehlerinjektion

Grundlagen der Fehlerinjektion Lehrstuhl 12 Fakultät Informatik. Grundlagen der Fehlerinjektion Grundlagen der Fehlerinjektion Gliederung Motivation für Fehlerinjektion Aufbau einer Fehlerinjektionsumgebung FARM Arten der Fehlerinjektion Hardware Software Simulation GOOFI 2/25 Warum Fehlerinjektion?

Mehr