Power Point Präsentation. Georg Tobler Bundesamt für Raumentwicklung, Bern

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1 Power Point Präsentation Bundesamt für Raumentwicklung, Bern Quartierentwicklung in der Schweiz: Herausforderungen und Chancen aus nationaler Sicht

2 Quartierentwicklung in der Schweiz: Herausforderungen und Chancen aus nationaler Sicht 27. Januar

3 Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication DETEC Office fédéral du développement territorial ARE Babel

4 Kleinbasel 3

5 Telli Aarau 4

6 Genève Le Lignon 5

7 Zürich West 6

8 Salina-Raurica 7

9 Herausforderungen Soziale Dimension Einbezug der Bevölkerung Integration benachteiligter Bevölkerungsschichten Umgang mit Durchmischung Quartiere als Orte der Identität 8

10 Komplexes Umfeld Kanton Politische Verantwortliche Stadtplanung Sozialdienst Verkehrsamt Schulamt Nachbargemeinden Integrationsfachstelle Stadtgrün Polizei Lokale Vereine Lokales Gewerbe Religiöse Gemeinschaften Akteure Liegenschaften BewohnerInnen BewohnerInnen BewohnerInnen 9

11 Herausforderungen Wirtschaftliche Dimension Wohnungseigentümer für Investitionen gewinnen Ansiedlung neuer Unternehmungen Förderung des lokalen Gewerbes (Läden, Restaurants) 10

12 Herausforderungen Räumliche und städtebauliche Dimension Angemessene Dichte Einfügen von Neuem in bestehende städtische Struktur Städtebauliche Qualität des öffentlichen Raums, Anteil der Grünräume Mobilität Verbesserung der Umweltsituation 11

13 Quartierentwicklung als Teil der Agglomerationsentwicklung Agglomerationsprogramm Solothurn Nachhaltige Quartierentwicklung Solothurn West 12

14 Die Quartiere sind die städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Brennpunkte der Agglomerationen Grosse und vielfältige Herausforderungen Quartierentwicklung betrifft nicht nur grosse Städte Kleine und mittlere Städte geraten an Grenzen ihrer Ressourcen Interdisziplinäre Vernetzung über mehrere staatliche Ebenen Das Know-How muss gesamtschweizerisch aufgebaut und vernetzt werden Engagement des Bundes Projets Urbains 13

15 Projet Urbain Raumplanung Projekte Sozialpolitik Projekte Schulpolitik Sicherheit Infrastruktur Verkehr Integrationspolitik Umweltpolitik Projekte Projekte Projekte Proj ekte 14

16 Projet Urbain Raumplanung Sozialpolitik Schulpolitik Sicherheit Infrastruktur Verkehr Umweltpolitik Integrationspolitik Projet urbain Projekte Projekte Projekte Projekte Projekte Projekte 15

17 Ein Projet Urbain orientiert sich an der Situation vor Ort interveniert in einem klar abgegrenzten Perimeter 16

18 Ein Projet Urbain isthandlungsorientiert entwickelt die Vision und die Massnahmen mit der Bevölkerung ist politisch legitimiert und getragen 17

19 Kulturelle und sportliche Aktivitäten Aufwertung Aussenraum Mobilität 18

20 Das Pilotprogramm Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten: Projets urbains 19

21 Ziele Verbesserung der Lebensqualität in Quartieren Gezielte Förderung der sozialen Integration in Wohngebieten mit besonderen Anforderungen 20

22 Auslöser Agglomerationspolitik des Bundes Förderung der Lebensqualität Zusammenarbeit auf Agglomerationsstufe Zusammenspiel zwischen Quartierebene und Agglomeration Bericht Integrationsmassnahmen 2007 Zwei Schwerpunkte: Bildung, Arbeit, Soziale Sicherheit Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten ("Projets urbains") Umsetzung in den Regelstrukturen 21

23 Eckwerte Pilotprogramm Fokus kleinere und mittlere Städte Auswahl von 3 Pilotprojekten über direkte Kontakte Ausschreibung von Partnerprojekten. Auswahl von 8 Projekten Laufende Evaluation mit jährlichen Zwischenberichten und Schlussevaluation Erfahrungsaustausch 2x / Jahr Pro Jahr ca Sfr. bzw / Projekt Nach Abschluss Pilotphase Entscheid über Art und Weise der Fortsetzung 22

24 Organisation Projektsteuerung ARE, BWO, BFM, EKM, BASPO, FRB Pilotprojekte Pratteln Montreux Rorschach Partnerprojekte Renens, Vevey, Yverdon Olten, Burgdorf, Baden Spreitenbach, Schaffhausen Erfahrungsaustausch 23

25 24

26 Pratteln Längi 25

27 Rorschach 26

28 Montreux Clarens 27

29 Burgdorf Gyrischachen 28

30 Renens Florissant 29

31 Herausforderungen aus Sicht der Projektträger Demografische Struktur Aussenraum / öffentlicher Raum Treffpunkte und Spielsituation Zustand Liegenschaften Eigentümerstruktur Situation der Quartierschulen Versorgungssituation Nutzungskonflikte Image Sicherheit Vertrauen in Politik der Gemeinde 30

32 Chancen aus Sicht der Projektträger Nutzung von parallelen Entwicklungsprozessen (Investitionen Privater oder der öffentlichen Hand), z.b. Neue S-Bahn-Station Sanierungsabsichten zentraler Eigentümer Neubau Fachhochschule Laufende Aufwertungsmassnahmen Gute Lage des Quartiers Neue Dynamik im Quartier und in der Gemeinde erzielen 31

33 Chancen und Herausforderungen: Erste Erkenntnisse und Folgerungen 32

34 Herausforderungen Hohe Erwartungen, begrenzte Möglichkeiten Verwaltungsinterne Ressourcen bei Gemeinden Komplexität Partizipation Liegenschaftseigentümer gewinnen Anzahl der Beteiligten Quartierentwicklung als langwieriger Prozess Nachhaltigkeit über Programmdauer hinaus (Ressourcen, Know-How in der Gemeinde schaffen) In jedem Quartier ist die Situation anders Engagement des Bundes über Pilotphase hinaus 33

35 Chancen Interdisziplinärer Ansatz Innovative Verfahren testen Horizontale und vertikale Zusammenarbeit fördern Vernetzung des Wissens, gesamtschweizerischer Erfahrungszuwachs Impulse und Unterstützung für kleine und mittlere Städte Laufende Aktivitäten in den Quartieren verstärken, Synergien nutzen Quartiere als Orte der Identität fördern Quartiere als Teil eines grösseren Ganzen verstehen (Agglomeration) 34

36 Projets Urbains.. ein wichtiger Baustein zur Förderung der Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit der städtischen Räume. ein zentraler Beitrag an die Integrationspolitik der Schweiz 35

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