«Notfunk Schweiz» der USKA

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1 «Notfunk Schweiz» der USKA Ihre Gesprächs-Partner: Willi Vollenweider HB9AMC dipl.el.ing.eth und dipl.informatiker M.Sc. Vizepräsident der USKA Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure Mitglied des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug Joe Meier HB9AJW dipl.el.ing.fh Chef IG Notfunk Kanton Zug ad Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 1

2 Führungs-Fähigkeit sicherstellen Wozu Kommunikation/Verbindungen in ao Lagen? Lage erfassen Absprachen (wer macht was wann wie wo) Befehls-Übermittlung, Ausführungs-Kontrolle Information der Zivilbevölkerung (Beruhigung) Was passiert ohne? «Stabilo Due»-Bericht: (Zentralschweiz am Sonntag, ): «...Die Kommunikation wurde erst ab der zweiten Woche als Krisenbewältigungsinstrument erkannt...» Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 2

3 Notfunk Schweiz Wichtige Vorbemerkung Der Notfunk Schweiz der USKA ist Keine Konkurrenzierung der Netze der Armee/BABS Keine Konkurrenzierung der Netze der Blaulicht-Organisationen Keine Konkurrenzierung von UKW 77 / IBBK Keine Konkurrenzierung ziviler Netze (Festnetz, Mobilfunk) Sondern kann Funk-Übermittlung dort anbieten wo nichts mehr geht (Rückfall-Ebene) Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 3

4 Was ist Amateurfunk? («Ham Radio») Amateur Radio Service = Völkerrechtlich geregelter Funk-Dienst, gesetzlich/organisatorisch gleichgestellt mit kommerziellen Diensten wie Mobilfunk, Radio, TV, Flugfunk, Schiffsfunk etc «Amateur» = «Liebhaber» Aufsicht durch BAKOM Wikipedia: «Amateurfunkdienst» Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 4

5 Was ist Amateurfunk? ITU International Telecommunication Union (UNO) Radio Regulation 1.56: "amateur service: a radiocommunication service for the purpose of selftraining, intercommunication and technical investigations carried out by amateurs, that is, by duly authorized persons interested in radio technique solely with a personal aim and without pecuniary interest". CH: Fernmeldegesetz FMG Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 5

6 Was ist Amateurfunk? Einzigartiges Experimentier-Feld für technisch interessierte: Physik Mathematik Elektronik Informatik Natur-Wissenschaften Technische Bakom-Lizenzprüfung, kein Jedermann-Funk! Berufs-vorbereitendes Hobby für Jugendliche! Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 6

7 Feld- und Fix-Stationen Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 7

8 Amateurfunk ist Jugendarbeit! Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 8

9 Amateurfunk an Bord der ISS Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 9

10 Was kann Amateurfunk? Schweiz- und Welt-weit kommunizieren, mit den Betriebsarten - Sprechfunk (SSB, FM) - Morse-Telegrafie (CW) - Funk-Fernschreiben (Pactor) - Bild-Übertragung (SSTV) - Fernsehen (ATV, Webcam) Frequenzen 11% des Radiospektrums für den Amateur-Funk-Dienst reserviert Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 10

11 Gesetzliche Grundlage Notfunk ITU Radio Reglement RR Artikel 25.9A Die Verwaltungen werden gebeten, die notwendigen Schritte zu unternehmen um Amateurfunkstationen zu bewilligen, sich auf den Kommunikationsbedarf zur Unterstützung im Katastrophenfall vorzubereiten. Dazu gehört beispielsweise die vereinfachte Bewilligung von Notfunk-Amateurfunk-Antennen! Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 11

12 Was kann Notfunk Schweiz? Meldungen übermitteln (verwendet wird das Zivilschutz-Meldeformular) sowie Direktgespräche, auch Rundsprüche Reichweite - Nahbereich bis ca 50 km (VHF/UHF, direkt od Relais) - Schweiz- und Welt-weit auf Kurzwelle (HF) - Schweiz-weit Breitband-IP-Datennetz (HAMNET) bis 20 Mbit/sec (im Aufbau) Anzahl Kanäle VHF/UHF: ca 100, Schweizweit mehrfach belegbar HF (3,5/5,2/7MHz): realistisch ca 50 Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 12

13 Notfunk Schweiz im Katastrophenfall (bsp umfassende Strom- Ausfälle, Erdbeben, etc) können Funkamateure wichtige Verbindungen per Funk sicherstellen >4 000 Funkamateure, verteilt über das ganze Land mit > Funkgeräten Hohes Mass an Kommunikations-Fachwissen/können + Improvisations-Talent (viele ehem A Übermittler) Teilweise Stromnetz-unabhängiger Betrieb (Akku, Solar, Wind, Aggregat etc) Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 13

14 Notfunk Schweiz Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 14

15 Relais-Netz Notfunk Schweiz Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 15

16 Relais-Netz Notfunk Schweiz Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 16

17 Organisation Notfunk Schweiz Anzustreben: (wo noch nicht existierend) - Kooperation mit regionaler/kantonaler Notfunk- Organisation der USKA: eingeübt, eingespielt, etablierte Kontakte NO-USKA Alarmierungs-Organisation dem Stab NO bekannte Einsatz-Ressourcen dem Stab NO bekannte Personen («Notfunker») definierte Ansprechpartner/Verantwortung Faute de mieux: - «Selbstorganisierend» im Katastrophenfall trainiert durch Funkpraxis+Uebungen («Field Day») Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 17

18 Einsatz-Doktrin «Notfunk Schweiz» - Alarmierung/Mob durch Stab NO - sehr rasche Inbetriebnahme (<1h) eines Notfunk-Netzes - Erstellen, Betrieb, Bedienung der Funkstationen durch qualifizierte Funkamateure, inkl. Störungsbehebung - Abwicklung des Meldung/Telegramm-Verkehrs zugunsten Behörden und Zivilbevölkerung - direkte Funk-Gespräche zwischen Mitglieder von Behörden und Einsatz-Organen Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 18

19 Empfehlungen «Notfunk Schweiz» - Kat-Leuchttürme vorbereiten (vgl BMBF-Projekt Katastrophenschutz-Leuchttürme als Anlaufstelle für die Bevölkerung in Krisensituationen ) für die Zivilbevölkerung vgl: (http://www.berlin.de/imperia/md/content/lagetsi/allgemein/sticher.pdf?start&ts= &file=sticher.pdf und ) - Im KP der NO: Plätze einrichten für 2-3 Funker (Funkamateure), mit vorbereiteten Antennenkabel nach aussen (analog Modell USA, Oesterreich etc). Diese Funker können nicht nur «funken», sondern ggfs auch andere Sender+Netze mithören und so zum Lagebild beitragen. Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 19

20 Handlungsoptionen für KFS/NO Nichts machen Was nicht vorbereitet ist, wird im Bedarfsfall kaum funktionieren! Kontaktnahme/Absprache mit «Notfunk Schweiz» (wo noch nicht erfolgt) Meeting Vertreter Stab NO mit kantonaler/regionaler USKA-Sektion und «Notfunk Schweiz» der USKA Ziele: - lokale Möglichkeiten/Ressourcen inventarisieren - involvierte Personen kennenlernen - mögliche Einsatz-Dispositive/-Szenarien skizzieren - ggfs Leistungsvereinbarung entwickeln - Vorbereitung von vorbehaltenen Entschlüssen seitens KFS/NO Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 20

21 Die USKA Verband der Schweizerischen Funkamateure Ca Mitglieder in allen Landesteilen Vereinszeitschrift HB Radio Website Lokale Sektionen in allen Regionen der Schweiz, alle mit regem Vereinsleben (Anlässe, Vorträge, etc), ca 50% der USKA-Mitglieder sind Mitglieder einer Sektion Jährlicher Funk-Wettbewerb H26 + internat.wettbewerbe Kontakt mit Politik und Behörden Zentrale Organisation «Notfunk Schweiz» Referate siehe unter «Presentations» Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 21

22 Ihre Ansprechpartner Willi Vollenweider, (Verantwortlicher Politik und Behörden der USKA) Joe Meier, (Chef IG Notfunk Kanton Zug ad) Stefan Streiff, (Leiter «Notfunk Schweiz» bis Februar 2014) Sekretariat der USKA, Verena Thommen, Pappelweg 6, 4147 Aesch BL, Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 22

23 Notfunk Beispiele Kanton Zug: -> Notfunk Oesterreich: Blackout-Reportage ab 35:23 sieht man, wie in Oesterreich der Amateurfunk bereits fest in den Kommando- Zentralen der Notorganisation eingebettet ist. U.S.A. Nine-Eleven: Boston-Marathon Bombing: Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 23

24 Notfunk Schweiz der USKA Unser Credo: Wir sind auch Meldeläufer. Aber schneller. Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit. Präsentation USKA 29. Oktober 2013 am IKT-Seminar SVU 14 24

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