Kostenrechnung. Kostenartenrechnung und Ergebnisrechnung. Kostenstellenrechnung

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1 Kostenrechnung Mit dem Data Warehouse ist eine einheitliche Datenbasis, sowohl zur Datenanalyse, wie auch für Kostenrechnungsfunktionen geschaffen, um klare Aussagen über Wirtschaftlichkeit der einzelnen Unternehmensbereiche treffen zu können. Die PST Kostenrechnung ermöglicht wahlweise die Realisierung aller modernen Kostenrechnungsverfahren. Durch diese methodische Flexibilität kann eine einfache Ist-Kostenrechnung sukzessive bis zur anspruchsvollen Prozesskostenrechnung ausgebaut werden. Selbstverständlich können auch mehrere Systeme parallel gefahren werden. Kostenartenrechnung und Ergebnisrechnung Die freie Strukturierung der Stammdaten erlaubt im Bereich der Kostenartenrechnung eine anforderungsgenaue Zusammenfassung von Konten zu Kostenarten. Neben der automatischen Übernahme der Konten und der Darstellung ihrer Verdichtungsstruktur aus der Finanzbuchhaltung können beliebige weitere Verdichtungen aufgrund kostenrechnerischer Aspekte erfolgen. Die uneingeschränkte Mandantenfähigkeit erlaubt Auswertungen innerhalb eines Mandanten oder beliebige Vergleiche zwischen einzelnen oder allen Mandanten. Eine freie Verwendung von Kennzahlen erleichtert die Analyse eines oder mehrerer Mandanten und bietet damit Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen im Dialog. Identische Funktionen in der Bilanzanalyse erlauben eine umfassende Beurteilung der Mandanten. Neben der freien Strukturierung von GuV- und Bilanzberichten bieten frei definierte Kapitalfluss-rechnungen, Finanzpläne und Cash-Flow-Berichte einen Einblick in die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens. Zur besseren Vergleichbarkeit lassen sich in Fremdwährungen geführte Mandanten selbstverständlich mit unterschiedlichsten Kursen umrechnen. Konsolidierungsfunktionen ermöglichen den Einsatz im Bereich der Konzernrechnungslegung. Kostenstellenrechnung Für ein optimales Kostenmanagement der Kostenstellen werden die Kosten den Verantwortlichen im Dialog zur Verfügung gestellt. Benutzerspezifische Dialogmasken erlauben die Sicht von BAB-Zeilen bis zum Einzelbeleg. Die Daten werden so anforderungsspezifisch transparent und erlauben eine empfängerorientierte-, entscheidungs- und ergebnisrelevante Information des Managements. Neben dem Kostenmanagement spielt die Kostenstellenrechnung im Rahmen der Betriebsabrechnung eine entscheidende Rolle bei der Ermittlung von Zuschlagssätzen der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Frei definierbare Verrechnungsmöglichkeiten einzelner Kostenstellen oder Kostenstellengruppen mit ihrem Gesamtwert oder auch nur von Teilen einer

2 Kostenstelle sind selbstverständlich. Verteilungsschlüssel stehen im PST Kostenrechnungssystem in direktem Bezug zur Leistungserstellung und erlauben neben einer fixen auch die automatische Schlüsselung aufgrund von Bezugsgrößen. Die monatliche Abrechnung erfolgt zeitraumunabhängig und separat von anderen Anwendungen. Die Verrechnungsart wird individuell durch den Anwender gestaltet und umfasst alle gängigen Verfahren, wie z.b. Stufenleiter-, Iterations-, Kostenstellenausgleichsverfahren. Neben dem klassischem Ist-Plan-Soll-Vergleich sind freie Zeilendarstellungen der Leistungen und Kosten möglich z.b.: Bezugsgrößen wahlweise in Relation zu den Kosten für die Bildung von Kostensätzen Aufnahme frei definierbarer statistischer Werte (Kopfzahlen, qm, etc.) pro Kostenstelle Kalkulatorische Kosten und Abgrenzungsbuchungen werden in den Basiswerten für die Kostenrechnung separat berücksichtigt und in einem eigenen Bereich geführt. Abstimmbrücken zur Finanzbuchhaltung sind jederzeit gegeben. Kostenträgerrechnung Die Kostensätze aus der Kostenstellenrechnung werden an die Kostenträgerrechnung weitergegeben. Aufgrund der Konzeption der Datenbank handelt es sich bei der Kostenträgerrechnung um eine Kostenträgerzeitrechnung. Durch Einbeziehung von Stückzahlen kann eine Kostenträgerstückrechnung erfolgen. Das Kostenrechnungssystem handhabt die Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung in einer Umgebung, nicht in unterschiedlichen Modulen. Dieses Konzept erlaubt beliebige Auswertungen sowohl je Kostenbereich als auch in Kombinationen untereinander. Innerbetriebliche Leistungsverrechnung / Umlage Die innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV) erlaubt die Abbildung aller gängigen Verfahren: Kostenartenverfahren Kostenstellenumlageverfahren Anbauverfahren Stufenleiterverfahren Iterationsverfahren Kostenstellenausgleichsverfahren

3 Umlagen können für beliebige Kombinationen der Buchungsebenen durchgeführt werden, so dass beispielsweise für das Anbauverfahren weiterführend die Möglichkeit zu einer auf dem Umlageverfahren aufbauenden einfachen Kalkulation besteht. Ebenso sind dadurch neben der klassischen Ermittlung der Sekundärkosten im Kostenstellenbereich auch beispielsweise Umlagen von Vertriebs- und Marketingkosten für eine stufenweise Deckungsbeitragsrechnung im Kostenträgeroder Profit-Center-Bereich möglich. Abbildung: Generelle Definition einer Umlage Erstellen eines Umlage-Ablaufplans mit automatischer Durchführung (erlaubt Stufenleiter- sowie Iterationsverfahren). Es kann eine beliebige Anzahl von Ablaufplänen erstellt und abgearbeitet werden. ILV-Tabellen erlauben sowohl die Verrechnung von festen Beträgen als auch faktorbewerteten Mengen. Bezugsgrößen, Schlüssel, etc. können sowohl für das Gesamtjahr als auch pro Monat vorgegeben werden. Dem System bekannte Verteilungsschlüssel (z.b. Arbeitsstunden aus Lohn & Gehalt) müssen für die Verteilung nicht nochmals erfasst werden. Alle Daten im Data Warehouse können als Schlüssel für die Verteilung von Werten dienen. Umlage/ILV-Operationen verändern in der PST Kostenrechnung die Ausgangswerte nicht; deshalb können Verrechnungen jederzeit auch rückwirkend wiederholt und

4 geändert werden. Auf diese Weise lassen sich Vorjahresvergleiche auch bei unterschiedlichen Strukturen schlüssig ausführen. Flexible Plankostenrechnung Für Fertigungsunternehmen ist es wichtig, ihre Kosten abhängig von der Beschäftigung darstellen zu können. Innerhalb der flexiblen Plankostenrechnung findet eine Aufspaltung der Kosten in fixe und variable Bestandteile statt. Der einfache und flexible Ansatz von PST zur Definition der Bereiche für die Berechnung der Werte macht es möglich, die Aufspaltung der Kosten: pro Konto / Kostenstelle /Bezugsgröße pro Kostenartengruppe / Kostenstelle /Bezugsgröße pro Konto / Kostenartengruppe über alle Kostenstellen /Bezugsgröße pro Konto / Kostenartengruppe / Kostenstellen oder Kostenstellengruppen /Bezugsgröße zu definieren. Damit ist eine schnelle Realisierung der Anforderungen möglich. Prozesskostenrechnung Die Abbildung von Prozessen der Gemeinkostenbereiche mit zugehörigen Kosten, verursacht durch Kostentreiber sollte innerhalb einer eigenen Dimension dargestellt werden. Die PST Lösung zeichnet sich dabei aus durch die einfache Integration in die vorhandene Umgebung und verursachungsgerechte Zuordnung der Kosten auf Prozesse. Die Zuordnung der Kosten kann nach der Leistungserfassung pro Prozess/Kostenstelle über leistungsbezogene Verteilerfunktionen erfolgen. Damit wird eine Leistungs- und Kostenverfolgung von Prozessen, sowie die Bildung von Prozesskostensätzen möglich. Profitcenter-Rechnung Profitcenter ergeben sich in der Regel aus Zusammenfassungen oder Kombinationen unterschiedlichster Bereiche. Die flexible Berichtsgestaltung erlaubt in diesem Bereich eine Profitcenter-Rechnung, die exakt die Unternehmensstruktur abbildet. Ad-hoc-Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen eigenständiger Unternehmensbereiche, ohne EDV-technische Einschränkungen, sind das Ergebnis. Auftrags-/Projektabrechnung Aufträge und/oder Projekte können bebucht, geplant und verwaltet werden. Mit Hilfe einer Nachverfolgung über eine freie Anzahl von Jahren mit allen Monatswerten auf

5 einen Blick unterstützt das PST Kostenrechnungssystem die in Auftrags- und Projektabrechnungen erforderlichen zeitraumbezogenen Darstellungen der Werte. Kundenergebnisrechnung und weitere Dimensionen Auch für eine Kundenergebnisrechnung bietet das System ideale Möglichkeiten. Direkte Erlöse und Kosten werden über operative Systeme in das DW geleitet. Anschließend kann mit Hilfe von ILV eine Verrechnung von Vertriebs- und Verwaltungsbereichen auf Kunden oder Kundengruppen erfolgen. Die Basis hierfür bilden beliebige Bezugsgrößen. Die Kundenergebnisrechnung kann dann individuell mit den Reportingfunktionen erstellt werden. Die gleiche Vorgehensweise gilt für freie weitere Dimensionen (Artikel, Lager, Objekte etc.). Finanz- und Liquiditätsplan Die budgetierten Werte der Ergebnisrechnung können ohne zusätzlichen Erfassungsaufwand direkt als Basis für den Finanzplan herangezogen werden. Die Ergebniswerte (Erträge, Aufwendungen) lassen sich mit einer Geldflusstabelle verknüpfen, wodurch automatisch die zeitabhängigen Finanzpositionen ermittelt werden. Durch Eingabe von weiteren relevanten Daten, wie Tilgungen, Kreditlimit, Investitionen, etc. kann ein kompletter Finanz- und Liquiditätsplan bis hin zur monatlichen oder wöchentlichen Unter-/Überdeckung erstellt werden.

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