Neue Medien im Kontext von Integrationskursen

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1 Neue Medien im Kontext von Integrationskursen Frankfurt am Main 17./ Dr. Christoph Köck hvv-institut des Hessischen Volkshochschulverbands Quelle blog.netzkompetenz.at 1

2 Christoph Köck Seit 8/2010 Geschäftsführer des hvv-instituts im Hessischen Volkshochschulverband, Frankfurt am Main Referent im Bayerischer Volkshochschulverband (Programmbereiche Kultur, Gesellschaft sowie Internet gestütztes Lernen) Wiss. Mitarbeiter am Institut für Europäische Ethnologie, Universität München Wiss. Mitarbeiter, Westfälisches Freilichtmuseum Detmold Studium Europäische Ethnologie/ Volkskunde, Politikwissenschaften, Skandinavistik an den Universitäten Münster und Lund/ Schweden Lehrbeauftragter für Medienethnologie an der Universität Innsbruck 2

3 Agenda 3

4 Worum es nicht geht 1. Um eine spezifisch digital gestaltete Didaktik für TeilnehmerInnen von Integrationskursen. 4

5 Weltweiter Zugang zum Internet Roha Internet Cafe, Äthiopien

6 Weltweiter Zugang zum Internet Internet immer für alle längst Realität (Orange-Werbung, Senegal 2009) 6

7 Worum es nicht geht 2. Um spezfische, digital gestaltete Medien- Tools für KursleiterInnen, die in multikulturellen Lernzusammenhängen arbeiten. 7

8 Worüber ich nicht (mehr) diskutieren möchte 1. Ob eine online/digital gestützte Pädagogik Vorteile bringt im Hinblick auf das Erreichen von Lernzielen. 2. Ob sich mit online/digital gestützter Pädagogik Geld sparen lässt. 8

9 Worum es geht 1. Um die Entdeckung von Medien und Medienkompetenzen, die der multikulturellen Lernsituation in besonderem Masse gerecht werden, ohne allerdings integrationskursspezifisch zu sein 2. Um die methodische Einbindung dieser Medien und Medienkompetenzen 3. Um die Ressourcen, die für diese Einbindung notwendig sind 9

10 Ausgangspunkt: Curriculum Integrationskurs Es geht um Ziele, die 1. den Fortschritt sprachlicher Kompetenz und Kommunikation abbilden und 2. die Entwicklung alltagsweltlicher Kompetenzen beschreiben 10

11 Welche Online-basierten Lernbausteine unterstützen diese Lernziele? 11

12 Microcontents Eigenschaften von Microcontents - Fokus: Es geht um eine bestimmte, abgrenzbare Sache, eine Idee, ein Thema. - Struktur: Dazu gehört mindestens ein Titel, ein Autor, eine Datumsangabe, eine Adresse - Eigenständigkeit: Eine Microcontent-Einheit enthält alle notwendigen Informationen, um sie ohne weiteren Informationen zu verstehen. - Unteilbarkeit: Es handelt sich um die kleinste Sinneinheit, die nicht ohne Bedeutungsverlust gekürzt werden kann. - Adressierbarkeit: Microcontent besitzt eine individuelle URL, über die er ansteuerbar ist. 12

13 Microcontents Microcontents finden sich als Lernbausteine in - Social networking Plattformen (Facebook, studivz,) - Community-Plattformen (spezial interest-plattformen wie Flickr, chefkoch, geocaching) - Weblogs (Blogs) - Microblogging-Plattformen (Twitter) - Podcast- und Videocast-Plattformen (youtube, podcast.de) - Wikis - Apps - (Gratis-) Angeboten offener Lernplattformen (hotpotatoes.com, Verlage).. und lassen sich dort auch einfach selbst erzeugen! 13

14 Eine kurze Micro-Lernreise durch das Web 14

15 Microcontent: Facebook Fangruppe German 15

16 Microcontent: Youtube channel DeutschOnlineLernen 16

17 Microcontent: Slowgerman.com 17

18 Microcontent: wie-sagt-man-noch.de 18

19 Microcontent: Schreibwerkstatt.de 19

20 Microcontent: hotpotatoes.com 20

21 Internettools für den Einsatz in Integrationskursen (aber nicht dafür gemacht) Flickr.com: Schlagwort Kühlschrank 21

22 Internettools für den Einsatz in Integrationskursen (aber nicht dafür gemacht) Chefkoch.de: Gemeinsam kochen und über das Kochen kommunizieren 22

23 Internettools für den Einsatz in Integrationskursen (aber nicht dafür gemacht) Schatzsuche online organisiert: Geocaching 23

24 Blended-Learning: Ich-will-lernen.de 24

25 Grundlegende Kompetenzen: TeilnehmerInnen und DozentInnen Navigationskompetenz Text- und Bildsprache des Internets beherrschen Kommunikationsfähigkeit in multiplen Kontexten 25

26 Zeichen und Bildsprache des Internets 26

27 Internet gestütztes Lernen 27

28 Internet gestütztes Lernen Lösung im Blended Learning Motivation zur individuellen Kommunikation Können durch Online-gestütztes Lernen ausgeglichen werden Individuelles Lerntempo wird ermöglicht Neue Erkenntnisse und Methoden sind gut integrierbar 28

29 Die klassische Lernsituation In der Erwachsenenbildung, besonders im Integrationskurs: - heterogene Lerngruppen (Lernstand, Lernkompetenz) - Orientierung am Lernkonzept / Skript (in der Schule: am Lehrplan/ Buch) - Klasse (Kurs) wird als Kollektiv behandelt 29

30 Die klassische Lernsituation Unterforderung unterrichtlicher Lernkorridor Überforderung Leistungsschwächere Schüler 30

31 Internet gestütztes Lernen - orientiert sich stärker am Lernstand des Einzelnen - lässt eigenständige, selbsttätige Lernwege zu und kann interkulturell verschiedene Lernkonzepte bedienen - fördert und ermutigt die Lernenden zu experimentellen Lernschritten - fördert das gruppenspezifische Voneinander-Lernen (Community-Learning) 31

32 Ziel: Kompetenzorientiertes Lernen durch den Einsatz von Internet-Tools Lernfortschritt Lernziele Zeit 32

33 Bündelung von Lernbausteinen mit Moodle 33

34 Lernwerkzeuge (Moodle) Arbeitsmaterialen Forum Chat/ Videochat Aufgabe Hot Potatoe-Test Glossar Wiki Buch Test Datenbank Mitteilungen Feedback E-Portfolio Moodle-Erfinder Martin Dougiamas 34

35 Internetgestütztes Lernen mit Moodle erfolgt am besten schrittweise: 1) Die TeilnehmerInnen werden behutsam mit der Lernplattform vertraut gemacht. 2) Die unterschiedlichen Kompetenzen der TeilnehmerInnen werden erhoben 3) Die unterschiedlichen Kompetenzen werden durch den Einsatz kompetenztypischer Lernwerkzeuge zusammengebracht 35

36 Szenarien Virtualisierungs- konzept Anreicherungs- konzept Integrations- konzept Unterstützung der Präsenzlehre Kombination von Online- und Präsenzphasen Vorrangig online Phasen Quelle: Claudia Bremer studium digitale

37 Szenarien Virtualisierungs- konzept Anreicherungs- konzept Integrations- konzept Unterstützung der Präsenzlehre Kombination von Online- und Präsenzphasen Vorrangig online Phasen Quelle: Claudia Bremer studium digitale

38 Anreicherungskonzept Präsenz- Präsenz- Präsenz- Präsenzsitzunsitzunsitzunsitzung Online Begleitung Quelle: Claudia Bremer studium digitale

39 Szenarien Virtualisierungs- konzept Anreicherungs- konzept Integrations- konzept Unterstützung der Präsenzlehre Kombination von Online- und Präsenzphasen Vorrangig online Phasen Quelle: Claudia Bremer studium digitale

40 Integrationskonzept P Online Phase P Online Phase P Online Phase P Online Phase P Quelle: Claudia Bremer studium digitale

41 Integrationskonzept P Online Phase P Online Online Phase P Online Phase P Phase P Quelle: Claudia Bremer studium digitale

42 Integrationskonzept Präsenz- Online Präsenz- sitzung Phase sitzung Wissensvermittlung Anwendung Übung Reflexion Feedback Quelle: Claudia Bremer studium digitale

43 Integrationskonzept Online Phase Präsenzsitzung Wissenserwerb Vertiefung Anwendung Reflexion Feedback Quelle: Claudia Bremer studium digitale

44 Notwendige Ressourcen: Professionalität auf allen Ebenen schaffen Ziele Technische Investitionen: Überall online sein können Pädagogische Investitionen: Alle Dozenten und Dozentinnen können einen Kurs online begleiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können an einem Online-Kurs teilnehmen Organisationale Investitionen: Alle Bildungsprofessionellen (Management, Sachbearbeitung) können auf unterschiedlichen Ebenen zum Internet gestützten Lernen (in Integrationskursen) beraten. 44

45 Qualifizierungsmodell E-Learning des hvv-projekts Neue Medien im Hessencampus Quelle: Regina Seibel, Stefanie Zendel

46 Herausforderungen des E -Learning Quelle: Regina Seibel, Stefanie Zendel

47 One semester of spanish - love song (Youtube runawaybox) 47

48 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: Dr. Christoph Köck hvv-institut ggmbh des Hessischen Volkshochschulverbandes

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