Generierung und Simulation von großen Inter-Domain Topologien

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Generierung und Simulation von großen Inter-Domain Topologien"

Transkript

1 Generierung und Simulation von großen Inter-Domain Topologien Thomas Schwabe TU München, Lehrstuhl für Kommunikationsnetze

2 Agenda Motivation Inter-Domain Routing Eigenschaften der Internet Topologie Algorithmen zur Generierung von Internet-ähnlichen Topologien Topologie Generator - BRITE Protokollsimulator - SSFNet Zusammenfassung ITG FG 5.2.1, Mittweida,

3 Inter-Domain Routing Inter-Domain Routing ist abhängig von der Konkurrenzsituation der einzelnen Netzbetreiber Beschreibung des Verhaltens eines Netzbetreibers durch Policies (Regelwerk) Ziel: Bester Pfad Suche abhängig von Policies Routing Protokoll Border Gateway Protocol (BGP) Bietet: Filtern von Routinginformationen Verändern von Pfadattributen Beeinflussung der Besten Pfad Suche ITG FG 5.2.1, Mittweida,

4 Auswirkungen Policies - nicht öffentlich verfügbar BGP Routing anderer ASe nicht vorhersagbar Filtern Zurückhalten von Informationen Keine globale Sicht des Routings auf die Internet Topologie Für Analyse von großen Netzen erforderlich: Generierung von Internet-ähnlichen Topologien Skalierbare und effiziente Simulationsverfahren ITG FG 5.2.1, Mittweida,

5 Agenda Motivation Inter-Domain Routing Eigenschaften der Internet Topologie Algorithmen zur Generierung von Internet-ähnlichen Topologien Topologie Generator - BRITE Protokollsimulator - SSFNet Zusammenfassung ITG FG 5.2.1, Mittweida,

6 Analyse des heutigen Internet Internet Vielzahl von Netzen (AS) Telstra: ASe bzw Prefixe ( ) Aktive Einträge in BGP FIB * ITG FG 5.2.1, Mittweida,

7 Eigenschaften der Internet Topologie 1 # der erreichbaren ASe AS Hops Mittlere Anzahl der AS Hops 3 bis 4 Small-World-Graph-Theorie [1] anwendbar * ITG FG 5.2.1, Mittweida,

8 Eigenschaften der Internet Topologie 2 Power-Law-Verteilung (Potenz-Gesetz) der Anzahl Nachbarn eines ASs [2] Große Anzahl von ASen mit wenigen Nachbarn Wenige ASe mit sehr vielen benachbarten ASen größere Wahrscheinlichkeit, daß neues AS sich mit großem AS verbindet [3] Monat Anzahl ASe Mittl. AS Hoplänge Cluster Koeff. Sept ,71 0,3886 März ,6367 0,4417 Sept ,6168 0,4531 März ,6193 0,4621 Sep ,6205 0,4673 Jan ,6179 0,4597 ITG FG 5.2.1, Mittweida,

9 Agenda Motivation Inter-Domain Routing Eigenschaften der Internet Topologie Algorithmen zur Generierung von Internet-ähnlichen Topologien Topologie Generator - BRITE Protokollsimulator - SSFNet Zusammenfassung ITG FG 5.2.1, Mittweida,

10 Algorithmen zur Topologiegenerierung Power Law Random Graph (PLRG) Zufallsgraph mit Kurvenanpassung Generator nach Barabasi (BA) Zufällige Hinzunahme eines neuen Knotens oder einer neuen Verbindung Generator nach Albert und Barabasi (AB) Erweiterung des BA Generators Zusätzlich Umlegen von Verbindungen Internet Topology Generator (Inet) Kombination aus PLRG und BA Quelle: T. Bu and D. Towsley, On Distinguishing between Internet Power Law Topology Generators, IEEE INFOCOMM 2002 ITG FG 5.2.1, Mittweida,

11 Weiterer Algorithmus Generalized Linear Preference (GLP) Erweiterung des BA Generators Weglassen des Umlegens einer Verbindung Berücksichtigen, daß Verbindung eines neuen AS mit einem AS mit vielen Nachbarn wahrscheinlicher Exponent des Potenz Gesetzes -1,0-1,2-1,4-1,6-1,8-2,0 Internet PLRG BA AB Inet GLP Topologie Generator Topologie Generator ITG FG 5.2.1, Mittweida,

12 Vergleich der Algorithmen 5,0 4,8 0,50 0,45 Internet Internet Charakteristische Pfad Länge 4,6 4,4 4,2 4,0 3,8 3,6 3,4 Internet Internet Cluster Koeffizient 0,40 0,35 0,30 0,25 0,20 0,15 0,10 3,2 0,05 3,0 PLRG BA AB Inet GLP Topologie Generator Topology Generator 0,00 PLRG BA AB Inet GLP Topologie Generator Topologie Generator Topologie mittels GLP insgesamt größte Ähnlichkeit mit Internet Quelle: T. Bu and D. Towsley, On Distinguishing between Internet Power Law Topology Generators, IEEE INFOCOMM 2002 ITG FG 5.2.1, Mittweida,

13 Agenda Motivation Inter-Domain Routing Eigenschaften der Internet Topologie Algorithmen zur Generierung von Internet-ähnlichen Topologien Topologie Generator - BRITE Protokollsimulator - SSFNet Zusammenfassung ITG FG 5.2.1, Mittweida,

14 Topologie Generator - BRITE Boston University Representative Internet Topology Generator Unterstützt neben BA, AB auch GLP Algorithmus Möglichkeit, verschiedene interne Topologien zu erstellen Export in unterschiedliche Formate ITG FG 5.2.1, Mittweida,

15 Beispieltopologie mit 50 ASen ITG FG 5.2.1, Mittweida,

16 Verteilung der Anzahl der Nachbarn (500ASen) Anzahl ASe Anzahl der benachbarten ASe ITG FG 5.2.1, Mittweida,

17 Agenda Motivation Inter-Domain Routing Eigenschaften der Internet Topologie Algorithmen zur Generierung von Internet-ähnlichen Topologien Topologie Generator - BRITE Protokollsimulator - SSFNet Zusammenfassung ITG FG 5.2.1, Mittweida,

18 Gründe für Simulationen Untersuchungen von Web Anwendungen (Peer-to- Peer) Zeitverhalten und Performance des Inter-Domain Routings Einschränkung - Keynote MASCOTS 2005 [6]: Simulation des gesamten Internets auf Paketebene unmöglich Auch auf Protokollebene - Gesamtgröße des Internets schwer simulierbar Simulationen mit kleineren Internet-ähnlichen Topologien Einschränkungen beachten ITG FG 5.2.1, Mittweida,

19 Protokollsimulatoren C-BGP Skalierbar Untersuchung der komplette Internet Topologie Bildet nur die Beste Pfad Entscheidung von BGP nach BGP++ Erweiterung für den NS2 Frühes Entwicklungsstadium Kein internes Routing J-Sim Portierung der BGP Implementierung von SSFnet SSFnet ITG FG 5.2.1, Mittweida,

20 Protokollsimulator SSFnet Diskreter Event Simulator Basiert auf dem Scalable Simulation Framework (SSF) Validierte BGPv4 Implementierung [5] Leistungsmerkmale E-BGP und I-BGP, OSPFv2 Policies Minimum Route Advertisement Interval Route Flap Damping Route Reflection In Java geschrieben und erweiterbar ITG FG 5.2.1, Mittweida,

21 SSFnet Vor- und Nachteile Exakte Modellierung des BGP Protokolls nach RFC1771 Ermöglicht Untersuchungen Zum Zeitverhalten von BGP Der Einflüsse der BGP Parameter Zum Testen von Protokollerweiterungen Nur begrenzte Anzahl an ASen simulierbar 32 Bit Hardware Obergrenze 2 GB Speicher pro Prozeß AS ohne interne Topologie, max. 800 ASe simulierbar Mit anderer Hardware mehr möglich, aber Obergrenze durch Java (Limit einige Tausend ASe) ITG FG 5.2.1, Mittweida,

22 Beispielsimulation BGP Konvergenzzeit Konvergenzzeit von BGP bei Ausfall eines Prefixes Parameter Verschiedene Minimum Route Advertisement Intervals Unterschiedliche Topologien ASe 50 ASe 100 ASe 200 ASe t down in s MRAI in s ITG FG 5.2.1, Mittweida,

23 Zusammenfassung Aufgrund der Größe des Internets und der Unkenntnis der globalen Topologie: Generierung von Internetähnlichen Topologien notwendig Am besten geeignet: BRITE Generator und Nutzung des GLP Algorithmus SSFnet ausgereifter Protokollsimulator für das Inter- Domain Routing Volle Größe des Internets simulierbar Mit starken Einschränkungen auf Protokollebene Unmöglich auf Paketebene ITG FG 5.2.1, Mittweida,

24 Literatur [1] D.J. Watts and S.H. Strogatz, Collective dynamics of 'smallworld' networks, Nature Vol. 393, p , 1998 [2] M. Faloutsos, P. Faloutsos and C. Faloutsos, On Power-Law Relationships of the Internet Topology, ACM SIGMETRICS 1999 [3] R. Albert and A. Barabasi, Topology of Evolving Network: Local Events and Universality, Physical Review Letters, 85: , 2000 [4] T. Bu and D. Towsley, On Distinguishing between Internet Power Law Topology Generators, IEEE INFOCOMM 2002 [5] B.J. Premorre, An Analysis of Convergence Properties of the Border Gateway Protocol using Discrete Event Simulation, PhD thesis, Dartmouth College Hanover, New Hampshire 2003 [6] Mostafa H. Ammar, Why We Still Don t Know How To Simulate Networks, Keynote speech MASCOTS 2005 ITG FG 5.2.1, Mittweida,

BGP-Alarmsystem. Gunnar Bornemann Diplomarbeit Lehrstuhl für Netzwerkarchitekturen Technische Universität München borneman@net.in.tum.de 31.10.

BGP-Alarmsystem. Gunnar Bornemann Diplomarbeit Lehrstuhl für Netzwerkarchitekturen Technische Universität München borneman@net.in.tum.de 31.10. -Alarmsystem Diplomarbeit Lehrstuhl für Netzwerkarchitekturen Technische Universität München borneman@net.in.tum.de 1 Inhalt Motivation Background Topologie-Übersicht Interessantes aus den Daten Ziele

Mehr

AS Path-Prepending in the Internet And Its Impact on Routing Decisions

AS Path-Prepending in the Internet And Its Impact on Routing Decisions (SEP) Its Impact on Routing Decisions Zhi Qi ytqz@mytum.de Advisor: Wolfgang Mühlbauer Lehrstuhl für Netzwerkarchitekturen Background Motivation BGP -> core routing protocol BGP relies on policy routing

Mehr

Seminar Communication Systems Talk 5 Lukas Keller, Sacha Gilgen INTER DOMAIN ROUTING. 10.06.2009 Lukas Keller, Sacha Gilgen 1

Seminar Communication Systems Talk 5 Lukas Keller, Sacha Gilgen INTER DOMAIN ROUTING. 10.06.2009 Lukas Keller, Sacha Gilgen 1 Seminar Communication Systems Talk 5 Lukas Keller, Sacha Gilgen INTER DOMAIN ROUTING 10.06.2009 Lukas Keller, Sacha Gilgen 1 Agenda working 2. Border Gateway Protocol 10.06.2009 Lukas Keller, Sacha Gilgen

Mehr

Sicherheit im Internet Backbone

Sicherheit im Internet Backbone Sicherheit im Internet Backbone Anwendungen 1 Jan Henke HAW Hamburg 10. November 2011 Jan Henke (HAW Hamburg) Sicherheit im Internet Backbone 10. November 2011 1 / 20 Gliederung 1 Aktuelle Situation Das

Mehr

Internet Routing. SS 2012 Grundlagen der Rechnernetze Internetworking

Internet Routing. SS 2012 Grundlagen der Rechnernetze Internetworking Internet Routing SS 2012 Grundlagen der Rechnernetze Internetworking 16 Forwarding und Routing Forwarding Tabelle H7 H1 H2 H3 Adresse Interface MAC Adr. Host H1 3 Adr(H1) Host H2 3 Adr(H2) Netz N1 3 1

Mehr

Internet-Kartographie

Internet-Kartographie Internet-Kartographie Yves Matkovic Chair for Network Architectures and Services Department for Computer Science Technische Universität München Präsentation am 02. April 2014 Yves Matkovic: Internet-Kartographie

Mehr

Übungsblatt 4. (Router, Layer-3-Switch, Gateway) Aufgabe 2 (Kollisionsdomäne, Broadcast- Domäne)

Übungsblatt 4. (Router, Layer-3-Switch, Gateway) Aufgabe 2 (Kollisionsdomäne, Broadcast- Domäne) Übungsblatt 4 Aufgabe 1 (Router, Layer-3-Switch, Gateway) 1. Welchen Zweck haben Router in Computernetzen? (Erklären Sie auch den Unterschied zu Layer-3-Switches.) 2. Welchen Zweck haben Layer-3-Switches

Mehr

Border Gateway Protocol

Border Gateway Protocol Border Gateway Protocol Monitoring, Fluss-Messungen und -Optimierungen Marco Schneider HAW Hamburg 15. Juni 2011 Übersicht 1 Rückblick AW1 2 vergleichbare Arbeiten 3 Vergleich & Zusammenfassung Marco Schneider

Mehr

Analyse und Darstellung der Protokollabläufe in IPv6-basierten Rechnernetzen

Analyse und Darstellung der Protokollabläufe in IPv6-basierten Rechnernetzen Analyse und Darstellung der Protokollabläufe in IPv6-basierten Rechnernetzen Diplomarbeit Harald Schwier Vortragsthema: Integration von IPv6 in IPv4-basierte Netze Harald Schwier 26.05.2005 Themen der

Mehr

BGP für IPv6. Wilhelm Boeddinghaus Heise IPv6 Kongress 2014

BGP für IPv6. Wilhelm Boeddinghaus Heise IPv6 Kongress 2014 BGP für IPv6 Wilhelm Boeddinghaus Heise IPv6 Kongress 2014 Wer spricht? Dipl. Inf (FH) Wilhelm Boeddinghaus iubari GmbH 20 Jahre Netzwerk Erfahrung 11 Jahre Strato Netzwerkdesign Deutscher IPv6 Rat IPv6

Mehr

Inhalt. Inhalte der Vorlesung (vorläufig) Dr. Dominic Battré Complex and Distributed IT Systems. Napster. Eigenschaften von Gnutella

Inhalt. Inhalte der Vorlesung (vorläufig) Dr. Dominic Battré Complex and Distributed IT Systems. Napster. Eigenschaften von Gnutella Vorlesung P2P Netzwerke 2: Unstrukturierte Netze Dr. Dominic Battré Complex and Distributed IT Systems dominic.battre@tu berlin.de berlin de Inhalt Napster Erstes "P2P" Netzwerk Kein wirkliches P2P Enormes

Mehr

Adressierung und Routing

Adressierung und Routing Adressierung und Routing Dr. Hannes P. Lubich Bank Julius Bär Zürich IP Next Generation - Adressierung und Routing (1) Eckpunkte der Adressierungsarchitektur Adresse bezeichnet ein Interface eindeutig

Mehr

Simulation von Computer- und Kommunikationssystemen

Simulation von Computer- und Kommunikationssystemen Computer und Kommunikationssysteme Nachbildung der Verarbeitung in Rechnern und Kommunikation in Netzwerken Belegung und Auslastung von Systemressourcen Analyse von Systemverhalten Systemleistung in der

Mehr

Zum Inhalt. 2 Prof. Dr. Thomas Schmidt

Zum Inhalt. 2 Prof. Dr. Thomas Schmidt Internet Routing 1. Grundprinzipien 2. Dynamisches Routing 3. Intra-Domain Routingprotokolle 4. Autonome Systeme 5. Inter-Domain Routingprotokolle 1 Prof. Dr. Thomas Schmidt http:/www.informatik.haw-hamburg.de/~schmidt

Mehr

Übungsblatt 4. (Router, Layer-3-Switch, Gateway) Aufgabe 2 (Kollisionsdomäne, Broadcast- Domäne)

Übungsblatt 4. (Router, Layer-3-Switch, Gateway) Aufgabe 2 (Kollisionsdomäne, Broadcast- Domäne) Übungsblatt 4 Aufgabe 1 (Router, Layer-3-Switch, Gateway) 1. Welchen Zweck haben Router in Computernetzen? (Erklären Sie auch den Unterschied zu Layer-3-Switches.) 2. Welchen Zweck haben Layer-3-Switches

Mehr

Inhalt. Literatur. Dr. Felix Heine Complex and Distributed IT-Systems

Inhalt. Literatur. Dr. Felix Heine Complex and Distributed IT-Systems Vorlesung P2P Netzwerke 2: Unstrukturierte Netze Dr. Felix Heine Complex and Distributed IT-Systems felix.heine@tu-berlin.de Inhalt Napster Erstes "P2P" Netzwerk Kein wirkliches P2P Enormes Medienecho

Mehr

Routingprotokolle. Falko Dreßler, Regionales Rechenzentrum. Routingprotokolle

Routingprotokolle. Falko Dreßler, Regionales Rechenzentrum. Routingprotokolle Falko Dreßler, Regionales Rechenzentrum falko.dressler@rrze.uni-erlangen.de Grundlagen Überblick Autonome Systeme Internal vs. External Gateway Protocols Distance-Vector Protokolle Link-State Protokolle

Mehr

Zeitsynchronisation in drahtlosen Sensornetzen Verfahren und Anwendungen

Zeitsynchronisation in drahtlosen Sensornetzen Verfahren und Anwendungen Zeitsynchronisation in drahtlosen Sensornetzen Verfahren und Anwendungen Dipl.-Inf. Stefan Schramm Wissenschaftlicher Mitarbeiter Internationale wissenschaftliche Konferenz Mittweida Mittweida, 05.11.2014

Mehr

Grundkurs Routing im Internet mit Übungen

Grundkurs Routing im Internet mit Übungen Grundkurs Routing im Internet mit Übungen Falko Dressler, Ursula Hilgers {Dressler,Hilgers}@rrze.uni-erlangen.de Regionales Rechenzentrum der FAU 1 Tag 2 Statische Routen Routing-Protokolle Distance Vektor

Mehr

11 Peer-to-Peer-Netzwerke

11 Peer-to-Peer-Netzwerke 11 Peer-to-Peer-Netzwerke Überblick Gnutella Freenet Chord CAN Pastry 11.1 11.1Überblick Grundform des Internet (1969-1995) Informationsanbieter Informationskonsument 11.2 11.1 Überblick Web-dominiertes

Mehr

Untersuchungen zur Genauigkeit von Flow- Erfassungsmechanismen

Untersuchungen zur Genauigkeit von Flow- Erfassungsmechanismen Untersuchungen zur Genauigkeit von Flow- Erfassungsmechanismen ITG FG 5.2.3 Jochen Kögel jochen.koegel@ikr.uni-stuttgart.de 6. Oktober 2010 Universität Stuttgart Institut für Kommunikationsnetze und Rechnersysteme

Mehr

Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse

Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse Prof. Dr. Henning Meyerhenke Institut für Theoretische Informatik 1 KIT Henning Die Forschungsuniversität Meyerhenke, in der Institut für Theoretische Informatik

Mehr

Grundzüge der Datenkommunikation Routingprotokolle

Grundzüge der Datenkommunikation Routingprotokolle Falko Dressler Regionales Rechenzentrum falko.dressler@rrze.uni-erlangen.de Überblick Grundlagen RIP (Routing Information Protocol) OSPF (Open Shortest Path First) Routing an der FAU 2 Grundlagen Autonome

Mehr

Netzwerkmodelle. Seminar Netzwerkanalyse. Sommersemester 2005 Jasmine Metzler

Netzwerkmodelle. Seminar Netzwerkanalyse. Sommersemester 2005 Jasmine Metzler Netzwerkmodelle Seminar Netzwerkanalyse Sommersemester 2005 Jasmine Metzler 1 Grundlegende Modelle Das Graph Modell (G n,p ) Definition Verschiedene Modelle Small World Modell Lokale Suche Power Law Modelle

Mehr

Redundante Anbindung im X-WiN

Redundante Anbindung im X-WiN Redundante Anbindung im X-WiN DFN Betriebstagung Oktober 2008 Thomas Schmid, schmid@dfn.de Motivation Dürfte jedem klar sein Erhöhung der Verfügbarkeit Schutz gegen Ausfall der Zugangsleitung Schutz gegen

Mehr

Why the Internet Sucks: A Core Perspective

Why the Internet Sucks: A Core Perspective Beispielbild Why the Internet Sucks: A Core Perspective Yves Müller Fachbereich Mathematik und Informatik Institut für Informatik Gliederung Motivation Grundlagen Präfixrouting Internetstruktur Problemstellung

Mehr

HLP: A Next-generation Interdomain Routing Protocol

HLP: A Next-generation Interdomain Routing Protocol HLP: A Next-generation Interdomain Routing Protocol Roman Golovatenko (golovatenkoroman@mail.ru) Technische Informatik M.Sc. Seminar Internet Routing, Technische Universität Berlin Sommersemester 2009

Mehr

Internet Protokoll IP Routing Routing Protokolle. Internet Control Message Protocol (ICMP, RFC792) Wichtige ICMP Typen

Internet Protokoll IP Routing Routing Protokolle. Internet Control Message Protocol (ICMP, RFC792) Wichtige ICMP Typen Wichtige ICMP Typen Internet Protokoll Internet Control Message Protocol (ICMP, RFC792) Typ Name 0 Echo Reply 3 Destination Unreachable 4 Source Quench 5 Redirect 8 Echo Request 9 Router Advertisement

Mehr

Internet Routing. Link State Routing. SS 2012 Grundlagen der Rechnernetze Internetworking 27

Internet Routing. Link State Routing. SS 2012 Grundlagen der Rechnernetze Internetworking 27 Internet Routing Link State Routing SS 2012 Grundlagen der Rechnernetze Internetworking 27 Link State Routing (R,U) (R,V) (R,W) (R,X) (R,Y) Erster Schritt U Zweiter Schritt Y R V R X W R Jeder Knoten teilt

Mehr

Motivation Kenngrößen von Graphen Modelle. Small Worlds. in Vorlesung Semantische Suche in P2P-Netzwerken. Florian Holz

Motivation Kenngrößen von Graphen Modelle. Small Worlds. in Vorlesung Semantische Suche in P2P-Netzwerken. Florian Holz Small Worlds in Vorlesung Florian Holz 14.06.2005 in Vorlesung Small Worlds Florian Holz bekannte Arten der Vernetzung zur Zusammenarbeit (Graphen) regelmäßige, z.b. parallele Hardwarestrukturen vollständige

Mehr

Automatisierte Ressourcenplanung in dienstorientierten Netzinfrastrukturen

Automatisierte Ressourcenplanung in dienstorientierten Netzinfrastrukturen Automatisierte Ressourcenplanung in dienstorientierten Netzinfrastrukturen In Kooperation mit dem BMBF Projekt MAMS/MAMSplus ITG FG 5.2.1 Workshop Network Resource Management 2009 Andreas Reifert andreas.reifert@ikr.uni-stuttgart.de

Mehr

Jan Parthey, Christin Seifert. 22. Mai 2003

Jan Parthey, Christin Seifert. 22. Mai 2003 Simulation Rekursiver Auto-Assoziativer Speicher (RAAM) durch Erweiterung eines klassischen Backpropagation-Simulators Jan Parthey, Christin Seifert jpar@hrz.tu-chemnitz.de, sech@hrz.tu-chemnitz.de 22.

Mehr

Bayeux. Dirk Ewerlin

Bayeux. Dirk Ewerlin Bayeux Dirk Ewerlin Inhalt Einleitung Routing & Loaklisierung Basisstruktur Erweiterung der Skalierbarkeit Fehlertolerante Paketzustellung Einleitung Multicast-Lösung auf Anwendungsebene über Unicast-

Mehr

Einleitung Grundlagen Protokollumsetzung Implementierung in ns-2 Zusammenfassung. Diplomverteidigung

Einleitung Grundlagen Protokollumsetzung Implementierung in ns-2 Zusammenfassung. Diplomverteidigung Diplomverteidigung Adaption of Cluster-Tree Routing Protocol to IEEE 802.15.4/ZigBee Standard 11. Dezember 2007 Adaption of Cluster-Tree Routing Protocol to IEEE 802.15.4/ZigBee Standard Folie 1 Gliederung

Mehr

Towards Reproducing Inter-Domain AS Paths

Towards Reproducing Inter-Domain AS Paths Lehrstuhl für Netzwerkarchitekturen Faktultät für Informatik Technische Universität München Diplomarbeit Towards Reproducing Inter-Domain AS Paths Wolfgang Mühlbauer muehlbaw@net.in.tum.de 15th November

Mehr

Routing Algorithmen. Barbara Draxler Zenina Huskic Peter Wieland Sebastian Zehentner. 31. Jänner 2002

Routing Algorithmen. Barbara Draxler Zenina Huskic Peter Wieland Sebastian Zehentner. 31. Jänner 2002 Routing Algorithmen Barbara Draxler Zenina Huskic Peter Wieland Sebastian Zehentner 31. Jänner 2002 Draxler, Huskic, Wieland, Zehentner: WAP WS01/02 1 Inhalt Wo findet Routing statt? - Vermittlungsschicht/

Mehr

Internet - wie funktioniert das eigentlich?

Internet - wie funktioniert das eigentlich? 16.02.06 1 Grundlagen BGP-basierten Routings autonome Systeme (AS) Wegewahl im Internet BGP Routing Information Base - Theorie Informationsquellen 2 Demonstration Mini Internet BGP-Routing Information

Mehr

Projektseminar Mobilkommunikation Projektseminar MIKS

Projektseminar Mobilkommunikation Projektseminar MIKS Projektseminar Mobilkommunikation Projektseminar MIKS Sommersemester 2013 Umfang Ablauf Themenvorstellung - 1 - Umfang Für Bachelor Informatik: 6. Semester Wahlpflichtmodul Mobilkommunikation 4 SWS, 5

Mehr

2.1 Adressierung im Internet

2.1 Adressierung im Internet 2.1 Adressierung im Internet Netzwerkadressen IPv4 4 Byte-Namen 32 Bit (IPv4) Adresse 128.10.2.30 besteht aus 4 Oktetts Schreibweise ist dotted dezimal Jedes Oktett entspricht einem Byte (0-255) 10000000.00001010.000000010.00011110

Mehr

Erzeugung zufälliger Graphen und Bayes-Netze

Erzeugung zufälliger Graphen und Bayes-Netze Erzeugung zufälliger Graphen und Bayes-Netze Proseminar Algorithmen auf Graphen Georg Lukas, IF2000 2002-07-09 E-Mail: georg@op-co.de Folien: http://op-co.de/bayes/ Gliederung 1. Einleitung 2. einfache

Mehr

Laptop A location aware peer-to-peer overlay network

Laptop A location aware peer-to-peer overlay network Laptop A location aware peer-to-peer overlay network Chi-Jen Wu, De-Kai Liu and Ren-Hung Hwang Seminar peer-to-peer Netzwerke Prof. Dr. Christian Schindelhauer 29. Juli 2009 Überblick Was ist Laptop? Aufbau

Mehr

Rolf Wanka Sommersemester 2007 11. Vorlesung 05.07.2007 rwanka@cs.fau.de

Rolf Wanka Sommersemester 2007 11. Vorlesung 05.07.2007 rwanka@cs.fau.de Peer-to to-peer-netzwerke Rolf Wanka Sommersemester 2007 11. Vorlesung 05.07.2007 rwanka@cs.fau.de basiert auf einer Vorlesung von Christian Schindelhauer an der Uni Freiburg Inhalte Kurze Geschichte der

Mehr

2.5. VERBINDUNGSNETZWERKE GESTALTUNGSKRITERIEN DER NETZWERKE TOPOLOGIE ALS GRAPH. Vorlesung 5 TOPOLOGIE: DEFINITIONEN : Sei G = (V, E) ein Graph mit:

2.5. VERBINDUNGSNETZWERKE GESTALTUNGSKRITERIEN DER NETZWERKE TOPOLOGIE ALS GRAPH. Vorlesung 5 TOPOLOGIE: DEFINITIONEN : Sei G = (V, E) ein Graph mit: Vorlesung 5.5. VERBINDUNGSNETZWERKE Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten eines arallelrechners wird i.d.r. über ein Netzwerk organisiert. Dabei unterscheidet man zwei Klassen der Rechner: TOOLOGIE:

Mehr

Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen Lehr- und Forschungsgebiet Theoretische Informatik Prof. Peter Rossmanith

Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen Lehr- und Forschungsgebiet Theoretische Informatik Prof. Peter Rossmanith Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen Lehr- und Forschungsgebiet Theoretische Informatik Prof. Peter Rossmanith Proseminar Netzwerkanalyse im SS 2004 Globale Metriken Andreas Feider 243675

Mehr

Router 1 Router 2 Router 3

Router 1 Router 2 Router 3 Network Layer Netz 1 Netz 2 Netz 3 Router 1 Router 2 Router 3 Router 1 Router 2 Router 3 Netz 1, Router 1, 1 Netz 1, Router 1, 2 Netz 1, Router 2, 3 Netz 2, Router 2, 2 Netz 2, Router 2, 1 Netz 2, Router

Mehr

Routing im Internet - Eine Einführung in BGP. Thorsten Dahm 12.10.2006 t.dahm@resolution.de

Routing im Internet - Eine Einführung in BGP. Thorsten Dahm 12.10.2006 t.dahm@resolution.de Routing im Internet - Eine Einführung in BGP Thorsten Dahm 12.10.2006 t.dahm@resolution.de Routing? Weiterleiten von Paketen aufgrund von Ziel-Adresse Quell-Adresse Interface weiteren Kriterien PI = Provider

Mehr

Visibility of Routing Anomalies for End Users

Visibility of Routing Anomalies for End Users 18. Februar 2013 Visibility of Routing Anomalies for End Users Matthias Wübbeling Fraunhofer FKIE D-53113 Bonn wueb@cs.uni-bonn.de Organisation und Struktur des Internet 2 Organisation und Struktur des

Mehr

Was passiert eigentlich, wenn der Bagger dieses Kabel kappt? Wegesuche im Internet.

Was passiert eigentlich, wenn der Bagger dieses Kabel kappt? Wegesuche im Internet. Routingprotokolle Was passiert eigentlich, wenn der Bagger dieses Kabel kappt? Wegesuche im Internet. Ansgar Hockmann-Stolle RRZE-Kolloquium Vorlesung Grundzüge der Datenkommunikation 17. Januar 2007 Verlauf

Mehr

Wie verlässlich ist das Internet?

Wie verlässlich ist das Internet? Wie verlässlich ist das Internet? Maßnahmen und Mechanismen zur Gewährleistung der Verfügbarkeit. Stefan Dierichs dierichs@internet-sicherheit.de Institut für Internet-Sicherheit https://www.internet-sicherheit.de

Mehr

Internet Routing. Grundprinzipien Statisches Routing Dynamisches Routing Routingprotokolle Autonome Systeme

Internet Routing. Grundprinzipien Statisches Routing Dynamisches Routing Routingprotokolle Autonome Systeme Internet outing Grundprinzipien Statisches outing Dynamisches outing outingprotokolle Autonome Systeme 1 Prof. Dr. Thomas Schmidt http:/www.informatik.haw-hamburg.de/~schmidt outing im Internet outing

Mehr

SIMULATOREN FÜR DRAHTLOSE NETZWERKE Proseminar Technische Informatik. Mateusz Khalil (mat87@inf.fu-berlin.de) Betreuer: Thomas Hillebrandt

SIMULATOREN FÜR DRAHTLOSE NETZWERKE Proseminar Technische Informatik. Mateusz Khalil (mat87@inf.fu-berlin.de) Betreuer: Thomas Hillebrandt SIMULATOREN FÜR DRAHTLOSE NETZWERKE Proseminar Technische Informatik Mateusz Khalil (mat87@inf.fu-berlin.de) Betreuer: Thomas Hillebrandt 1 Simulatoren für drahtlose Netzwerke Vorüberlegungen eines Protokolldesigners:

Mehr

Einsatz Evolutionärer Algorithmen zur Optimierung der Tourenplanung eines Wachschutzunternehmens

Einsatz Evolutionärer Algorithmen zur Optimierung der Tourenplanung eines Wachschutzunternehmens Fachhochschule Brandenburg Fachbereich Informatik und Medien Kolloquium zur Diplomarbeit Einsatz Evolutionärer Algorithmen zur Optimierung der Tourenplanung eines Wachschutzunternehmens Übersicht Darstellung

Mehr

Analyse des Normennetzwerks der Internet Requests for Comments

Analyse des Normennetzwerks der Internet Requests for Comments Analyse des Normennetzwerks der Internet Requests for Comments Maciej Wieńszczak, Prof. Dr. Robert Tolksdorf maciej@wienszczak.pl, tolk@ag-nbi.de www.ag-nbi.de Freie Universität Berlin 1 Einführung Was

Mehr

Projektierung und Betrieb von Rechnernetzen

Projektierung und Betrieb von Rechnernetzen Projektierung und Betrieb von Rechnernetzen Versuch : Router-Konfiguration Vorbetrachtungen Im Rahmen des Praktikums sind einige Begriffe bzw. Fragen zum Thema Router zu klären: Was ist ein Router? Router

Mehr

Aufgabenstellung BGP-Versuch Praktikum Rechnernetze SS 2008

Aufgabenstellung BGP-Versuch Praktikum Rechnernetze SS 2008 Aufgabenstellung BGP-Versuch Praktikum Rechnernetze SS 2008 25. Juni 2008 1 Theoretischer Teil 1.1 Intra-Domain-Routing vs. Inter-Domain-Routing 1. Warum werden für Inter- und Intra-AS-Routing unterschiedliche

Mehr

Peer-to-Peer- Netzwerke

Peer-to-Peer- Netzwerke Peer-to-Peer- Netzwerke Christian Schindelhauer Sommersemester 2006 16. Vorlesung 29.06.2006 schindel@informatik.uni-freiburg.de 1 Skip-Net J. Aspnes and G. Shah. Skip graphs, 2003 SkipNet: A Scalable

Mehr

Rolf Wanka Sommersemester Vorlesung

Rolf Wanka Sommersemester Vorlesung Peer-to to-peer-netzwerke Rolf Wanka Sommersemester 2007 9. Vorlesung 26.06.2007 rwanka@cs.fau.de basiert auf einer Vorlesung von Christian Schindelhauer an der Uni Freiburg Inhalte Kurze Geschichte der

Mehr

Zum Inhalt. 2 Prof. Dr. Thomas Schmidt

Zum Inhalt. 2 Prof. Dr. Thomas Schmidt Internet Routing 1. Grundprinzipien 2. Dynamisches Routing 3. Intra-Domain Routingprotokolle 4. Autonome Systeme 5. Inter-Domain Routingprotokolle 1 Prof. Dr. Thomas Schmidt http://inet.haw-hamburg.de/

Mehr

Das Small World Phenomenon. Aus http://www.tell6.com

Das Small World Phenomenon. Aus http://www.tell6.com Das Small World Phenomenon Aus http://www.tell6.com Das Experiment Durchgeführt von Stanley Milgram im Jahr 1969 [7] 296 Briefe an zufällig ausgewählte Personen in Nebraska und Boston Briefe sollten an

Mehr

Peter Dikant mgm technology partners GmbH. Echtzeitsuche mit Hadoop und Solr

Peter Dikant mgm technology partners GmbH. Echtzeitsuche mit Hadoop und Solr Peter Dikant mgm technology partners GmbH Echtzeitsuche mit Hadoop und Solr ECHTZEITSUCHE MIT HADOOP UND SOLR PETER DIKANT MGM TECHNOLOGY PARTNERS GMBH WHOAMI peter.dikant@mgm-tp.com Java Entwickler seit

Mehr

Link-State Protocol. ! Link State Router. ! LSP enthält. ! Verlässliches Fluten (Reliable Flooding)

Link-State Protocol. ! Link State Router. ! LSP enthält. ! Verlässliches Fluten (Reliable Flooding) Link-State Protocol! Link State Router - tauschen Information mittels Link State Packets (LSP) aus - Jeder verwendet einen eigenen Kürzeste-Wege-Algorithmus zu Anpassung der Routing-Tabelle! LSP enthält

Mehr

Kapitel 6: Dynamic Shortest Path

Kapitel 6: Dynamic Shortest Path Kapitel 6: Dynamic Shortest Path 6.4 Experimentelle Analyse VO Algorithm Engineering Professor Dr. Petra Mutzel Lehrstuhl für Algorithm Engineering, LS11 18. VO 12. Juni 2007 Literatur für diese VO C.

Mehr

Steigerung der Energieeffizienz einer integrierten Heimnetzwerkinfrastruktur

Steigerung der Energieeffizienz einer integrierten Heimnetzwerkinfrastruktur 15. ITG-Fachtagung für Elektronische Medien Steigerung der Energieeffizienz einer integrierten Heimnetzwerkinfrastruktur Armin Wulf, Falk-Moritz Schaefer, Rüdiger Kays Überblick Netzwerktopologie im Smart

Mehr

Dr. Dominic Battré Complex and Distributed IT Systems

Dr. Dominic Battré Complex and Distributed IT Systems Vorlesung P2P Netzwerke 2: Unstrukturierte Netze Dr. Dominic Battré Complex and Distributed IT Systems dominic.battre@tu berlin.de berlin de Inhalt Napster Erstes "P2P" Netzwerk Kein wirkliches P2P Enormes

Mehr

Kern- und Schulcurriculum Mathematik Klasse 9/10. Stand Schuljahr 2009/10

Kern- und Schulcurriculum Mathematik Klasse 9/10. Stand Schuljahr 2009/10 Kern- und Schulcurriculum Mathematik /10 Stand Schuljahr 2009/10 Fett und kursiv dargestellte Einheiten gehören zum Schulcurriculum In allen Übungseinheiten kommt die Leitidee Vernetzung zum Tragen - Hilfsmittel

Mehr

Man unterscheidet zwischen LAN (Local Area Network) und WAN (Wide Area Network), auch Internet genannt.

Man unterscheidet zwischen LAN (Local Area Network) und WAN (Wide Area Network), auch Internet genannt. Netzwerk Ein Netzwerk wird gebildet, wenn mehrere Geräte an einem Switch mit Netzwerkkabeln angeschlossen werden. Dabei können die einzelnen Geräte miteinander kommunizieren und über ein Netzwerkprotokoll

Mehr

Zuverlässige Informationsbereitstellung in energiebewussten ubiquitären Systemen (ZeuS)

Zuverlässige Informationsbereitstellung in energiebewussten ubiquitären Systemen (ZeuS) Zuverlässige Informationsbereitstellung in energiebewussten ubiquitären Systemen () Vergleich von Ansätzen zur Netzwerkanalyse in drahtlosen Sensornetzen Joachim Wilke,, Markus Bestehorn, Zinaida Benenson,

Mehr

Embedded-Spectroscopy in industriellen und mobilen Anwendungen

Embedded-Spectroscopy in industriellen und mobilen Anwendungen Spec tro sco py {f}, Studying the interaction between light and matter. [ Partnership ] We strive for sustainable business relationships with a long-term vision. Embedded-Spectroscopy in industriellen

Mehr

Border Gateway Protocol

Border Gateway Protocol Border Gateway Protocol Monitoring, Fluss-Messungen und -Optimierungen Marco Schneider HAW Hamburg 14. Januar 2011 Übersicht 1 Einführung 2 BGP 3 Ziele & Risiken 4 Zusammenfassung Marco Schneider Border

Mehr

Adrian Singer, M.Sc. Mittweida, 2014

Adrian Singer, M.Sc. Mittweida, 2014 Adrian Singer, M.Sc. Mittweida, 2014 1. Forschungsgegenstand 2. Software 1. Überblick 2. Architektur 3. Modellebene 3. Evaluierung 1. Szenario 2. Zusammenfassung 4. Schlussfolgerungen 2 wireless personal

Mehr

Seminar Kommunikation und Multimedia Test of Time Paper Award. Tobias Pögel

Seminar Kommunikation und Multimedia Test of Time Paper Award. Tobias Pögel Seminar Kommunikation und Multimedia Test of Time Paper Award Tobias Pögel Test of Time Paper Award ACM SIGCOM: Konferenz und Gesellschaft im Bereich Kommunikation und Computernetzwerke Test of Time Paper

Mehr

IPv6 Multicast. 40. DFN -Betriebstagung, 09.-10. März 2004, Berlin Christian Schild, JOIN Projekt Team, WWU Münster

IPv6 Multicast. 40. DFN -Betriebstagung, 09.-10. März 2004, Berlin Christian Schild, JOIN Projekt Team, WWU Münster IPv6 Multicast Christian Schild JOIN Projekt Team Zentrum für Informationsverarbeitung Westfälische Wilhelms-Universität Münster http://www.join.uni-muenster.de mailto: join@uni-muenster.de Agenda IPv6-Multicast-Adressformat

Mehr

Gateway-Lösungen für die X-WiN Anbindung

Gateway-Lösungen für die X-WiN Anbindung 58. DFN-BT Forum IP über WiN 13 March 2013 Gateway-Lösungen für die X-WiN Anbindung - Update anlässlich der Leistungssteigerung zum 1.7.2013 Henning Irgens Senior Account Manager Erhöhung der Anschlussbandbreite

Mehr

Definition. Gnutella. Gnutella. Kriterien für P2P-Netzwerke. Gnutella = +

Definition. Gnutella. Gnutella. Kriterien für P2P-Netzwerke. Gnutella = + Definition Gnutella Ein -to--netzwerk ist ein Kommunikationsnetzwerk zwischen Rechnern, in dem jeder Teilnehmer sowohl Client als auch Server- Aufgaben durchführt. Beobachtung: Das Internet ist (eigentlich

Mehr

Diplomanden- und Doktorandenseminar. Implementierung eines Gnutella-Clients für IPv6

Diplomanden- und Doktorandenseminar. Implementierung eines Gnutella-Clients für IPv6 Diplomanden- und Doktorandenseminar Implementierung eines Gnutella-Clients für IPv6 1. Motivation 2. IPv6 3. Gnutella 4. Portierung Frank Sowinski 17.12.2002 Motivation Gute Gründe für IPv6 Das Anwachsen

Mehr

Organic Computing: Peer-to-Peer-Netzwerke

Organic Computing: Peer-to-Peer-Netzwerke Organic Computing Peer-to-Peer-Netzwerke Rolf Wanka Sommersemester 2015 rwanka@cs.fau.de Inhalte Kurze Geschichte der Peer-to-Peer- Netzwerke Das Internet: Unter dem Overlay Die ersten Peer-to-Peer-Netzwerke

Mehr

Mapping of group names and addresses in hybrid multicast

Mapping of group names and addresses in hybrid multicast Mapping of group names and addresses in hybrid multicast Sebastian Wölke HAW Hamburg 31.05.2012 1 Übersicht HAMcast URI Mapping Mapping-Verfahren Das Sourcen Problem 2 Ziele von HAMcast Integration verschiedenster

Mehr

SS 2005 FAU Erlangen 20.6.2005. Eine Wegeplanungs-Strategie. Jeremy Constantin, Michael Horn, Björn Gmeiner

SS 2005 FAU Erlangen 20.6.2005. Eine Wegeplanungs-Strategie. Jeremy Constantin, Michael Horn, Björn Gmeiner SS 2005 FAU Erlangen 20.6.2005 Voronoi Diagramm Eine Wegeplanungs-Strategie Jeremy Constantin, Michael Horn, Björn Gmeiner Grundseminar: Umgebungsexploration und Wegefindung mit Robotern am Beispiel "Katz

Mehr

IP routing und traceroute

IP routing und traceroute IP routing und traceroute Seminar Internet-Protokolle Dezember 2002 Falko Klaaßen fklaasse@techfak.uni-bielefeld.de 1 Übersicht zum Vortrag Was ist ein internet? Was sind Router? IP routing Subnet Routing

Mehr

2.1 Adressierung im Internet

2.1 Adressierung im Internet 2.1 Adressierung im Internet Netzwerkadressen IPv4 4 Byte-Namen 32 Bit (IPv4) Adresse 128.10.2.30 besteht aus 4 Oktetts Schreibweise ist dotted dezimal Jedes Oktett entspricht einem Byte (0-255) 10000000.00001010.000000010.00011110

Mehr

Generierung von sozialen Netzwerken. Steffen Brauer WiSe 2011/12 HAW Hamburg

Generierung von sozialen Netzwerken. Steffen Brauer WiSe 2011/12 HAW Hamburg Generierung von sozialen Netzwerken Steffen Brauer WiSe 2011/12 HAW Hamburg Agenda Motivation Soziale Netzwerke Modelle Metriken Forschungsumfeld Ausblick 2 Motivation Wo gibt es Netzwerke? Computernetzwerke

Mehr

Lehrstuhl Netzarchitekturen und Netzdienste Institut für Informatik Technische Universität München. IP Fast Reroute. Deniz Ugurlu.

Lehrstuhl Netzarchitekturen und Netzdienste Institut für Informatik Technische Universität München. IP Fast Reroute. Deniz Ugurlu. Lehrstuhl Netzarchitekturen und Netzdienste Institut für Informatik Technische Universität München IP Fast Reroute Deniz Ugurlu ugurlu@in.tum.de Agenda 1. Motivation 2. Loop Free Alternates 3. Not-Via

Mehr

Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse

Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse Algorithmische Methoden zur Netzwerkanalyse Juniorprof. Dr. Henning Meyerhenke Institut für Theoretische Informatik 1 KIT Henning Universität desmeyerhenke, Landes Baden-Württemberg Institutund für Theoretische

Mehr

Evaluation von Risikomodellen

Evaluation von Risikomodellen Evaluation von Risikomodellen Über die Pflicht zum echten Mehrwert Erstellt für: DKF 2015, München 5. Mai 2015 Agenda 1 Vorstellung 2 Motivation 3 Das ideale VaR-Modell 4 Testverfahren 5 Implikationen

Mehr

Information Retrieval in P2P-Netzen

Information Retrieval in P2P-Netzen Information Retrieval in P2P-Netzen Vorstellung der Vortragsthemen zum Seminar Henrik Nottelmann 30. Oktober 2003 Henrik Nottelmann 1/21 Grundstruktur A) Filesharing-Systeme (3 Themen) B) Zugriffsstrukturen

Mehr

Domain-interne Verteilung von QoS- Ressourcen durch einen Bandwidth-Broker in einem DiffServ-Szenario

Domain-interne Verteilung von QoS- Ressourcen durch einen Bandwidth-Broker in einem DiffServ-Szenario Einleitungsvortrag zur Diplomarbeit Domain-interne Verteilung von QoS- Ressourcen durch einen Bandwidth-Broker in einem DiffServ-Szenario von Jan Selzer selzer@cs.uni-bonn.de 25.10.2000 1 Gliederung Einleitung

Mehr

Digitale Kommunikation in IP-Netzwerken. Routing / Routingprotokolle

Digitale Kommunikation in IP-Netzwerken. Routing / Routingprotokolle Digitale Kommunikation in IP-Netzwerken Routing / Routingprotokolle 1 Problemstellung ROUTER Sepp? Franz Franz will mit Sepp sprechen! Wie finden die Datenpakete ihren Weg zurück und retour! 2 Router In

Mehr

Dienstgüte in Mobilen Ad Hoc Netzen

Dienstgüte in Mobilen Ad Hoc Netzen Dienstgüte in Mobilen Ad Hoc Netzen KM-/VS-Seminar Wintersemester 2002/2003 Betreuer: Oliver Wellnitz 1 Was ist Dienstgüte? Einleitung The collective effect of service performance which determine the degree

Mehr

IPv6 Vorbereitungen auf die neuen IP-Adressen

IPv6 Vorbereitungen auf die neuen IP-Adressen IPv6 Vorbereitungen auf die neuen IP-Adressen CableTech - 16. März 2011 Michael Neumann Was ist IPv6 IPv6 = Internet Protokoll Version 6 Nachfolger von IPv4 Neuer Standard für Datenübermittlung Synonym

Mehr

Simulation von Vehicle Ad Hoc Networks

Simulation von Vehicle Ad Hoc Networks Simulation von Vehicle Ad Hoc Networks Gliederung A) Motivation der Simulationen B) Simulationsparameter und Modelle B.1 Modellierung des Verkehrsverhaltens B.2 Modellierung des Verhaltens von Netzwerkknoten

Mehr

Der neue Weg zur Audio-Verteilung in Echtzeit im LAN/WAN

Der neue Weg zur Audio-Verteilung in Echtzeit im LAN/WAN White Paper: AUDIO GATEWAY CODEC WP0503, MAYAH Communications GmbH InHouseStreaming Der neue Weg zur Audio-Verteilung in Echtzeit im LAN/WAN Paper Status: White Paper Language: German Keywords, Summary:

Mehr

Topologie des Internets - Modellierung und Messung

Topologie des Internets - Modellierung und Messung des des - Modellierung und Messung HAW Hamburg jakob.kasicz@haw-hamburg.de June 9, 2016 Übersicht des Ingeniere Aus n des, vor allem auf der hier untersuchten Ebene, können Prognosen entstehen für zukünftige

Mehr

ns-2 Network Simulator

ns-2 Network Simulator ns-2 Network Simulator Ns-2 BSD License Linux, Windows- Cygwin C++, Tcl - - Ns is a discrete event simulator targeted at networking research. Ns provides substantial support for simulation of TCP, routing,

Mehr

Routing im Internet Wie findet ein IP Paket den Weg zum Zielrechner?

Routing im Internet Wie findet ein IP Paket den Weg zum Zielrechner? Wie findet ein IP Paket den Weg zum Zielrechner? Bildung von Subnetzen, welche über miteinander verbunden sind. Innerhalb einer Collision Domain (eigenes Subnet): Rechner startet eine ARP (Address Resolution

Mehr

Think Mobile Effiziente Entwicklungsstrategien im GIS. Kai Hoffmann, BTC AG

Think Mobile Effiziente Entwicklungsstrategien im GIS. Kai Hoffmann, BTC AG Think Mobile Effiziente Entwicklungsstrategien im GIS Kai Hoffmann, BTC AG Mobile Endgeräte Was ist zu beachten? In dieser Betrachtung Smartphone Tablet Unterschiedliche Hardwareausstattung Bildschirmgröße

Mehr

Methoden zur adaptiven Steuerung von Overlay-Topologien in Peer-to-Peer-Diensten

Methoden zur adaptiven Steuerung von Overlay-Topologien in Peer-to-Peer-Diensten Prof. Dr. P. Tran-Gia Methoden zur adaptiven Steuerung von Overlay-Topologien in Peer-to-Peer-Diensten 4. Würzburger Workshop IP Netzmanagement, IP Netzplanung und Optimierung Robert Henjes, Dr. Kurt Tutschku

Mehr

2.1 Adressierung im Internet

2.1 Adressierung im Internet 2.1 Adressierung im Internet Netzwerkadressen IPv4 4 Byte-Namen 32 Bit (IPv4) Adresse 128.10.2.30 besteht aus 4 Oktetts Schreibweise ist dotted dezimal Jedes Oktett entspricht einem Byte (0-255) 10000000.00001010.000000010.00011110

Mehr

Chapter 9 Troubleshooting. CCNA 2 version 3.0 Wolfgang Riggert, FH Flensburg auf der Grundlage von

Chapter 9 Troubleshooting. CCNA 2 version 3.0 Wolfgang Riggert, FH Flensburg auf der Grundlage von Chapter 9 Troubleshooting CCNA 2 version 3.0 Wolfgang Riggert, FH Flensburg auf der Grundlage von Rick Graziani Cabrillo College Vorbemerkung Die englische Originalversion finden Sie unter : http://www.cabrillo.cc.ca.us/~rgraziani/

Mehr

Handbuch der Routing-Protokolle

Handbuch der Routing-Protokolle Handbuch der Routing-Protokolle Eine Einführung in RIP, IGRP, EIGRP, HSRP, VRRP, OSPF, IS-IS und BGP Bearbeitet von Wolfgang Schulte Neuerscheinung 2016. Taschenbuch. 305 S. Paperback ISBN 978 3 8007 4066

Mehr

Beispielbild. Georouting. Jakob Pfender Institut für Informatik

Beispielbild. Georouting. Jakob Pfender Institut für Informatik Beispielbild Georouting Jakob Pfender Institut für Informatik 28. 01. 2010 Einleitung -Geographische Position statt logischer Adresse -Motivation: Verteilte Netze ohne feste Topologie, bewegliche Knoten

Mehr