Gemeindebrief der Gnadenkirche

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1 Gemeindebrief der Gnadenkirche März 2009 Von dir, mein Gott, zu singen, bleibt meine schönste Pflicht. Vollkomm nen Dank zu bringen, reicht mir der Atem nicht. Doch was ich dir verdanke, das weiß ich nur zu gut: Kraft, die ich bei dir tanke, gibt mir zum Leben Mut. Eugen Eckert

2 Kirchenchor- (k)ein Auslaufmodell?! Liebe Gemeinde, ein Chor, unser Chor wird 60 und frei nach dem Lied Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, haben wir hoffentlich noch einiges vor uns. Und dies, obwohl wir in Zeiten von Gospelchören, Projektchören und übergemeindlichen Chören eigentlich schon totgesagt sind. Aber wir singen noch! Sicher, es geht uns zahlenmäßig nicht gut. Uns fehlen Männerstimmen und, da wir alle älter werden, fehlen uns junge Stimmen. Aber trotzdem: Wir leben und singen in dieser und für diese Gemeinde. Wir singen, weil wir Gott loben wollen, weil wir darin einen Ausdruck unsres Glaubens sehen, weil wir für die singen, denen es die Sprache verschlagen hat. Wir singen, weil ein evangelischer Gottesdienst ohne Singen nur schwer vorstellbar ist. Ein Chor, bewusst und ausschließlich als Gemeindechor ist heute eine höchst selten anzutreffende Erscheinung, aber gerade bei uns im und fürs Gemeindeleben nicht wegzudenken. Deshalb denke ich, dass es richtig ist, auch mit der Gemeinde unseren Geburtstag zu feiern. Nicht mit viel Aufhebens, sondern mit dem, was wir können und was unserem Gefühl der Dankbarkeit entspricht, mit einem Gottesdienst. Denn dass es uns noch gibt, ist nicht Zufall oder unser Verdienst. Unsere Existenz zeigt, dass wir durch 60 Jahre hindurch von Gott geführt und geleitet wurden. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns am Samstag, den 28. März um Uhr in der Gnadenkirche einem musikalischen Gottesdienst mit traditionellen Chorälen feiern, die Sie (fast) alle kennen. Anschließend laden wir Sie ins Gemeindehaus ein. Noch zwei weitere Großereignisse organisiert der Chor in seinem Jubiläumsjahr: einen weiteren Abendgottesdienst mit modernen Kirchenliedern im Juli und im Oktober das Chortreffen Mannheim Nord. Wenn jemand von Ihnen Lust bekommen hat, den Chor zu unterstützen, ist er oder sie herzlich willkommen. Wer Fragen hat, darf mich gerne anrufen (752336) oder nach dem Gottesdienst ansprechen. Ich freue mich, wenn Sie bei dem einen oder anderen Ereignis dabei sind. Marianne Lang Seite 2

3 Frauen lesen in der Bibel Eine muntere Frauenrunde trifft sich, um gemeinsam einen Bibeltext zu lesen, darüber nachzudenken und mit dem eigenen Leben in Verbindung zu bringen. Im Jahr 2009 wird es um Begegnungen zwischen Jesus und den Frauen gehen. Zeit: dienstags oder donnerstags von bis Uhr in verschiedenen Wohnzimmern in der Gartenstadt Stellung der Frau zur Zeit Jesus Jesus und seine Familie Jesu Auferstehung und die Frauen am Grab Jesus und die Frau aus Samarien Jesus erweckt den jungen Mann von Nain zum Leben Jesus und die Prostituierte Jesus nimmt Frauen in seiner Gruppe auf / Jesus und die Kindersegnung Jesus und die Tochter des Jairus Jesus und die Ehebrecherin Jesus und seine Freunde Marta, Maria und Lazarus Jesus heilt die verkrümmte Frau in der Synagoge Jesus und die nichtjüdische Frau Der Film Jesus nach Lukas Neu(gierig)e Bibelabschnittslesepartnerinnen sind herzlich willkommen! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Informationen und aktuellen Ort bitte bei Gaby Richter erfragen: Tel Ehepaar Heitmann-Kühlewein zu Gast Genau ein Jahr nach ihrem Stellenwechsel ist unser ehemaliges Pfarrerehepaar im März mit zwei Gottesdiensten bei uns zu Gast. Pfarrer Heitmann- Kühlewein wird den Gottesdienst am 1. März, Pfarrerin Heitmann am 8. März halten. Wir freuen uns auf das Wiedersehen! Seite 3

4 Gruppen und Kreise Kinder Klasse: montags, Uhr (Jungen und Mädchen, 14-tägig) Jugend Treff: dienstags Uhr (sonntags, 20 Uhr in St. Elisabeth) Jugendtreff : mittwochs Uhr (14-18-Jährige) Erwachsene Dienstagsfrauenkreis: Dienstag, Uhr Krabbelgruppen: dienstags, Uhr Tanzkreis I: freitags, Uhr Tanzkreis II: freitags, Uhr Besuchskreis: Mo., n.v Uhr Neuzugezogenen-Besuchskreis: Do., n.v Uhr Frauen lesen in der Bibel: n.v Uhr (G.Richter, ) Senioren-Mittagstisch: montags-freitags (R.Goepfert, ) Büchermarkt: Samstag Uhr Kreativer Kaffeeklatsch: donnerstags, Uhr Gemeindefrühstück: Donnerstag, Uhr Brasilienkreis: Dienstag, n.v. (C. Nortmeyer, ) Musik Kirchenchor: donnerstags, 20 Uhr Gitarrenkurs: montags, Uhr (Fortgeschrittene) Alle Termine, die bei Redaktionsschluss noch nicht feststanden, können zu den Sprechzeiten im Pfarrbüro erfragt werden. Seite 4

5 Gottesdienste im März Wir laden herzlich zu unseren Gottesdiensten im März ein. Sonntag, Uhr Gottesdienst mit Pfr. Heitmann-Kühlewein - Kollekte für besondere gesamtkirchliche Aufgaben, Förderung evangelischer Freiwilligendienste anschließend Gepa-Verkauf Sonntag, Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Heitmann Sonntag, Uhr Familiengottesdienst mit Pfr. Weisbrod Abendmahl mit Kindern Sonntag, Uhr Gottesdienst mit Frau Niebergall-Roth Samstag, Uhr Krabbelgottesdienst Die Tulpe zu Ostern Uhr musikalischer Abendgottesdienst zum 60-Jährigen Jubiläum Des Kirchenchors Sonntag, Uhr Gottesdienst mit Konfirmandengespräch Mit Pfr. Ascheberg und Diakon Sommer Weltgebetstag der Frauen Wir möchten Sie alle, gleich welcher Konfession Sie angehören, herzlich zu unserem Weltgebetstag einladen. Dieser findet am 6. März 2009 um Uhr in der Gnadenkirche mit einem Gottesdienst und anschließendem gemütlichen Beisammensein statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das Thema des diesjährigen Weltgebetstages lautet: "Viele sind wir, doch eins in Christus". Der Weltgebetstag wird dieses Jahr von den Frauen aus Papa-Neuguinea gestaltet. Sie haben dazu wunderschöne Lieder und Texte für den Gottesdienst zusammengestellt. Wir würden uns freuen, wenn Sie zu diesem Gottesdienst, der mit unserer Partner-Gemeinde St. Elisabeth zusammen gestaltet wird, kommen würden. Seite 5

6 Wir wünschen Gottes Segen für die Täuflinge Nico Strohmeyer, Moosgasse 24 Wir trauern mit den Angehörigen von Johannes Berthold, Kirchwaldstraße Jahre Kurt Roland, Westring 5 88 Jahre Eugen Lang, Werthmannweg Jahre Erika Schmitt, geb. Gramlich, Waldpforte Jahre Hans Müllen, Amalie-Sieveking-Weg Jahre Johannes Berthold, Kirchwaldstrasse Jahre Der Umwelttipp vom Grünen Gockel! Kochen ist in - die zahlreichen Shows im Fernsehen sprechen dafür. Häufig kochen die Profis dort mit Gas, weil die Hitze sich genau dosieren lässt und die Speisen so am besten gelingen. Kochen mit Gas hat im Vergleich zum Elektroherd aber auch weitere entscheidende Vorteile: Es ist umweltfreundlicher und billiger. Deshalb: Wenn eine Renovierung ansteht und Ihr Haus über einen Gasanschluss verfügt, denken Sie doch an den Einbau einer Gas-Steckdose. Dann können Sie bei der nächsten Gelegenheit einen modernen Gasherd anschließen. Doch auch wenn der Elektroherd zum Einsatz kommt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Energiesparen: Töpfe mit Deckel verwenden, Restwärme nutzen, Schnellkochtöpfe bevorzugen, mit wenig Flüssigkeit garen und auf das Vorheizen des Backofens möglichst verzichten. Evangelisches Pfarramt Gnadenkirche Tel. 0621/ Karlsternstraße 1, Mannheim-Gartenstadt Fax 0621/ Bürostunden: Mo Fr Uhr, Do Uhr Internet: oder Vorsitzender des Ältestenkreises: Dieter Peulen Tel. 0621/ Gemeindehaus: Karlsternstraße 5 Tel. 0621/ Sozialstation: MA-Sandhofen,Mönchsplatz Tel. 0621/ Kindergarten: Waldpforte 100 Tel. 0621/ Redaktionsteam: Sabine Collet, Martin Bergmann, Manfred Lang Druck: Druckerei der JVA Mannheim Redaktionsschluss für Ausgabe April/Mai: Konto: Evang. Gnadengemeinde, Voba Rhein-Neckar (BLZ ), Konto Nr Seite 6

7 Kinder beim Abendmahl Unser Landesbischof Ulrich Fischer in einemabendmahlsgottesdienst mit Kindern Längst ist in der Gnadenkirche eine selbstverständliche Realität, was in der evangelischen Kirche lange umstritten war und mancherorts immer noch schwierig ist: Kinder nehmen am Abendmahl der Gemeinde teil. Seit 1977 wurde das in manchen evangelischen Gemeinden in Baden bereits erprobt der betreffende Ältestenkreis musste sich dafür aussprechen. Vorausgegangen war ein erweitertes theologisches Verständnis des Abendmahls: Dabei stand weniger die Zulassung als die Einladung im Vordergrund, nicht die Abendmahlselemente und das Verstehen, was sie bedeuten, wurden betont, sondern Jesus Christus, der doch zum Mahl einlädt. In der Folge entschieden sich viele evangelische Gemeinden in Baden, Kinder zum Abendmahl einzuladen. Dabei wurden reiche Erfahrungen gesammelt, viele Bedenken überwunden und die Entdeckung gemacht, dass Kinder vieles tiefer erfassen können, als sie sprachlich wiedergeben können, und sich dabei oft angemessener und vertiefter auf das Abendmahl vorbereiten lassen als viele Jugendliche im Konfirmandenalter. Die Öffnung des Abendmahls für Kinder wurde so auch zu einer sinnvollen Vorbereitung auf das Abendmahl beschloss die Landessynode für alle Gemeinden in Baden verbindlich, dass alle Getauften zur Feier des Abendmahls eingeladen sind. Kinder sollten ihrem Alter gemäß darauf vorbereitet werden. Dabei sollen die Kinder merken, dass sie von Christus eingeladen sind und dass er im Abendmahl zu ihnen kommt. Diese Vorbereitung kann im Kindergottesdienst, im Religionsunterricht oder etwa bei Kinderbibelwochen stattfinden, aber auch im Abendmahlsgottesdienst selbst. Damit stellt die Landeskirche klar: Die Taufe, die die Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinde begründet, und das Abendmahl, in dem die Gemeinschaft mit Christus sichtbar wird, gehören ganz eng zusammen. Am 15. März um 10 Uhr feiern wir in der Gnadenkirche im Familiengottesdienst das Abendmahl. Alle zusammen, Große und Kleine, Alteingesessene und neu dazu Gekommene, solche mit vielen Fragen und die mit vielen Antworten sind von Christus eingeladen, das Abendmahl mit ihm zu feiern. Er schließt keinen aus. Ich freue mich darauf. Das wird ein Fest! Andreas Weisbrod Seite 7

8 Seniorennachmittag Herzliche Einladung zum ökumenischen Seniorennachmittag am Mittwoch, dem 18. März. Wir beginnen um Uhr mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Heck halten wird. Im Gemeindehaus begleitet uns Frau Dr. Rödszus-Hecker durch den Nachmittag unter dem Motto Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich auch gesorgt. Zusammen leben & feiern Rituale im Alltag Themenabend der Reihe weiter denken! Was sind Rituale? Welche Rolle spielen sie in unserem Leben und welche Rolle spielt dabei die Religion, insbesondere der christliche Glaube? Das sind nur einige Fragen, denen wir an diesem Abend nachspüren wollen. Nach einer kurzen Einführung über den Sinn und die Entstehung von Ritualen, setzen wir uns anhand praktischer Beispiele mit Ritualen im Alltag auseinander. Durch den gemeinsamen Abend der Gnaden- und Auferstehungsgemeinde führt Susanne Betz, Studienleiterin am Religionspädagogischen Institut in Karlsruhe. Termin: Mittwoch, 18. März, von bis Uhr im Gemeindehaus der Gnadengemeinde. Mitgliederversammlung Förderverein Der Förderverein lädt alle Mitglieder zur Jahresversammlung am 8.März ein. Diese findet im Anschluss an den Gottesdienst um 11 Uhr im Gemeindehaus statt. Sind Sie eigentlich schon Mitglied? Mit den Beiträgen werden Projekte in der Gemeinde gefördert für Alt und Jung, vom Kindergarten bis zum Senioren-Mittagtisch. Wäre das nicht eine Überlegung für eine finanzielle Unterstützung wert? Für weitere Informationen oder Beitrittserklärungen wenden Sie sich doch bitte an das Pfarramt oder an Manfred Lang, Tel Wir freuen uns auf Sie!

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