Täterarbeit - Opferarbeit Partnerschaftsgewaltangebote im Münchner Informationszentrum für Männer. Beratungsangebot des MIM

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1 Beratungsangebot des MIM Täterarbeit - Opferarbeit Partnerschaftsgewaltangebote im Münchner Informationszentrum für Männer Informationsveranstaltung für den Runden Tisch Häusliche Gewalt im LRA Günzburg am Matthias Burger Selbsthilfeinitiative für Männer und Fachstelle gegen Gewalt (Gründung 1988): Selbsthilfegruppen zur Veränderung des Rollenbewusstseins in Richtung eines Partnerschaftlichen Beziehungsverständnisses Therapeutisches Angebot für Männer mit erlebten sexuellen Übergriffen in Kindheit und Jugend (seit ca. 2000) Täterprogramme bei Partnerschaftsgewalt (seit 1988) Therapieprogramm für Männer, die Kinder sexuell misshandelt haben (Kooperation mit dem Kinderschutzzentrum München seit 1997) Anti-Aggressivitäts-Training für antisoziale junge Männer im Alter von Jahren (seit 1999) Coolness-Trainings an Schulen Proaktive Telefonberatung für männliche Opfer häuslicher Gewalt nach Polizeieinsätzen (MUM - Münchner Unterstützungsmodell seit 2007) Vorträge und Diskussionsreihen (z.b. Männerpalaver) Elternberatung MÜMO (nur für Familien aus dem Stadtgebiet) Logik von gewalttätigen Männern Diese Konstellation wird von gewalttätigen Männern als gleichwertig "empfunden Diese Konstellation wird von gewalttätigen Männern als unterlegen "empfunden Gewalt ist für die Männer weniger ein Problem, als eine Lösung, um einen aus ihrer Sicht "gleichberechtigten" Zustand wieder herzustellen. Gewaltzentrierte Beratung Grundsätze gewaltzentrierter Beratung (Wirksamkeitskriterien) Gewalt steht im Mittelpunkt Hohe Programmintegrität (kontrollierte Übereinstimmung von Konzept und Maßnahmeverlauf) Kontrolle und Reaktion bei versäumten Terminen Kooperation mit Strafverfolgung und Opferschutz Selbstverständnis von Täterarbeit Zielsetzung: Gewaltvermeidung & Verantwortungsübernahme Fachliche Haltung: Gewalt ist kein Partnerschaftsproblem (Zimmermann et al. 2000) 1

2 Zuweisungswege in ein Täterprogramm Ablauf Täterprogramm im MIM Selbstmelder ohne Beratungsauflagen Täterarbeit vielfach unter strafrechtlichen Auflagen und Weisungen: - Verfahrenseinstellung unter Auflagen ( 153a StPO) - Strafaussetzung mit Bewährungsauflage ( 56 ff. StGB) - Verwarnung mit Strafvorbehalt ( 59ff. StGB) Auch Beratungsauflagen in familiengerichtlichen Verfahren möglich: - Verfahren zur Regelung des Sorge- und Umgangsrechts ( 156 I FamFG) - Verfahren bei Gefährdung des Kindeswohls ( 1666 III BGB) Vorgespräche 3-5 Einzelberatungen mit einem Mitarbeiter Gruppenteilnahme 24 zweistündige Gruppensitzungen mit sieben Teilnehmern und zwei Mitarbeitern unter Videomitschnitt Flankierende Maßnahmen Informationsgespräch mit der Partnerin in der Frauenhilfe Paarberatung unter bestimmen Bedingungen Auswertungsgespräche im Helfersystem Kontakte zur Partnerin MIM Grundhaltungen des MIM Voraussetzung: Abschluss der Vorgespräche mit dem Mann und erfolgte Aufnahme ins Gruppenprogramm Telefonischer Kontakt durch Mitarbeiter des MIM: Angebot eines persönlichen Informationsgesprächs und Terminvereinbarung Informationsgespräch gemeinsam mit Mitarbeiterin der Frauenhilfe in deren Räumen: - Information über Konzept und Grenzen des Täterprogramms (keine Garantie für Gewaltfreiheit) - Betonen der Eigenverantwortung für den Schutz der Partnerin - Information über Angebot der Frauenhilfe und Paarberatung - Kontakt bei weiterer Bedrohung oder erneuter Gewalt klären Wir nehmen Dich ernst, aber wir vertrauen Dir nicht bedingungslos. Wir werden nichts geheim halten. Wir lassen uns nicht in Vertraulichkeiten verwickeln. Wir werden Dich nicht herabsetzen oder entwerten. Wir helfen Dir, Dich in Frage zu stellen, und wir werden Dich unterstützen. Wir glauben, dass Veränderung möglich ist. Wir glauben nicht an eine Veränderung von heute auf morgen. Wir glauben, dass Taten und Handlungen mehr sagen als Worte. Wir brauchen eine Form der Kontrolle. Wir glauben an Veränderung aber nicht an "Heilung". Quelle: Grundhaltungen für die Arbeit mit Täterinnen von Hilary Eldridge (USA) 2

3 Ansatz zur Auseinandersetzung mit der Partnerschaftsgewalt Zugangskriterien Täterarbeit MIM Ja, bei Streit haben meist Beide einen Anteil zu verantworten; Aber Für Deine Gewalt trägst zu 100% Du selber die Verantwortung, denn Du hättest auch anders handeln können. Darum beschäftigen wir uns mit Deinen Entscheidungen, Deinen Handlungen und Deiner Verantwortung. Beherrschen der deutschen Sprache Mindestmaß an sozialer Integration (z.b. fester Wohnsitz) psychische Gesundheit weitgehend auf Partnerschaftsgewalt beschränkte Delinquenz ein Mindestmaß an Veränderungsmotivation und Mitarbeitsbereitschaft durchschnittliche Intelligenz, Reflexionsfähigkeit, verbale Kompetenz emotionale Ansprechbarkeit, Beziehungsfähigkeit und keine akute Suchtmittelabhängigkeit. Täterprogramme im MIM sind kein Angebot für Hochrisikogruppen (Suchtkranke, psychisch Kranke, Männer mit hoher Delinquenz, junge Erwachsene mit antisozialen Lebensstilen) Voraussetzung ist eine Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Strafverfolgung, Frauenunterstützung und Kinder- und Jugendhilfe Mindestens ein Aufnahmegespräch zur Prüfung von Zulassungskriterien, des Zugangskontextes, tatbezogener Unterlagen, sowie Abschluss einer schriftlichen Vereinbarung und Schweigepflichtsentbindung Gruppenarbeit als Standard über einen Zeitraum von 6 Monaten mit wöchentlichen Sitzungen sowie zusätzlichen Beratungsressourcen zur Krisenintervention und einem Follow-Up Termin, Einzelberatung nur in begründeten Ausnahmefällen Anleitung durch zwei Fachkräfte bei einer Gruppengröße 5-10 Personen Information der (Ex-)Partnerin über Programmbeginn, Abbruch/Ausschluss, Abschluss und Gefährdung (BMFSFJ 2008) Programminhalte: Auseinandersetzung mit dem Gewaltbegriff und mit Gewalthandlungen Tatrekonstruktion (Gewaltschilderung) Auswirkung der Gewalt und Opferfolgen gewaltfreie Handlungsstrategien Notfallpläne Kommunikations- und Beziehungsmuster Männer- und Frauenbilder väterliche Verantwortung eigene Opfererfahrungen (BMFSFJ 2008) 3

4 N=99 Männer Zugang: Kontaktaufnahme Ausgangssituation: Lebenssituation / Altersstruktur / Nationalität: 4

5 MUM Münchner Untersützungsmodel Gruppenverlauf: Ablauf MUM-Fall: Einsatz der Polizei bei Partnerschaftsgewalt Weitergabe der Daten an Beratungsstellen Anruf der Berater beim Opfer der PG (bei erfolglosem Kontaktversuch: Anschreiben) Beratung / Informationen / Weitervermittlung MUM Münchner Untersützungsmodel MUM Münchner Unterstützungsmodell Beratungstelefonat durch die Beratungsstelle Bedarf abfragen (getrennt oder nicht, weitere Gefährdung oder nicht) Bei Sorglosigkeit Sicherheitsempfinden hinterfragen Sicherheitsvorkehrungen hinterfragen und ergänzen Antrag Gewaltschutz beim Amtsgericht (Rechtsantragstelle) unbedingt zeitnah Adressen von Infoblatt Polizei (Rechtsantragstelle, Gerichtskostenhilfe) Vermittlung bei Bedarf: Goethestr. 53 bei Migrationsthemen, Münchner Insel, Fachstelle für Konfliktschlichtung (Brücke), BSA bei KiWohlGef, Persönliche Beratung bei Bedarf anbieten Bedarf für schriftlichen Formbrief Angebot MIM verankern Vielen Dank Für Ihre Aufmerksamkeit! 5

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