Die Gründungsgemeinschaft Bürgerbauverein Potsdam GbR bewirbt sich um ein Baugrundstück im Quartier Pappelallee / Am Schragen in Potsdam.

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1 Nächste Infoveranstaltungen um Uhr um Uhr um Uhr Gründungsgemeinschaft Bürgerbauverein Potsdam GbR c/o Deutsche Passivhaus Planungsgesellschaft mbh Carolin Michel Berliner Straße Potsdam Anmelden unter: Die Gründungsgemeinschaft Bürgerbauverein Potsdam GbR bewirbt sich um ein Baugrundstück im Quartier Pappelallee / Am Schragen in Potsdam. Das Ingenieurbüro BIP Beratende Ingenieure für das Bauwesen VBI GmbH hat hierzu in Zusammenarbeit mit der Deutschen Passivhaus Planungsgesellschaft einen ersten Entwurf ausgearbeitet. Der Bürgerbauverein Potsdam plant eine Wohnungsgenossenschaft als generationsübergreifendes Wohnprojekt mit folgenden Zielen: Gemeinschaftliches und generationsübergreifendes Wohnen dauerhaft sicheres und bezahlbares Wohnen Barrierefreies Wohnen Nachhaltiges Bauen im Passivhaus Plus Standard Nachhaltige und teilweise eigene Energieversorgung Autofreies Wohnquartier Gemeinschaftsflächen und Gästewohnung Partizipation schon in der Planungsphase Teilhabe an der Wertentwicklung der Immobilie S t a n d S e i t e 1

2 Energie +Wohnen Genossenschaft 2.0 Viele Wege führen zum Ziel Gemeinsam erreichen, was einer allein nicht schaffen kann. Das eigentumsorientierte Genossenschaftsmodell öffnet viele Wege zum selbstbestimmten Wohnen: Niedrige Hürden für den Erwerb von Wohneigentum Junge Familien haben es in der Regel durch lange Ausbildungszeiten, anfänglich geringe Einstiegseinkommen und Elternzeiten schwer genügend Eigenkapital für den Eigentumserwerb aufzubringen. Spiegelbildlich fällt es der Generation 50+ zunehmend schwerer trotz ausreichender Sicherheiten aufgrund rigider Altersobergrenzen der Banken Darlehen für den Erwerb von Immobilien aufzubringen. Durch den genossenschaftlichen Ausgleich und Landesbürgschaften ist die Beteiligung und der Erwerb von Wohneigentum im Rahmen der Genossenschaft ab einer einmaligen, verzinsten Einlage von mindestens 200 / je Quadratmeter Wohnfläche und einer monatlichen, verzinsten Einlage von 2,30 / je Quadratmeter Wohnfläche zur Tilgung der Darlehen bzw. zur Ansparung des Pflichtanteils in Höhe von 50 % der Verbindlichkeiten der Genossenschaft möglich. Freiheit des Mieters kombiniert mit der Sicherheit eines Eigentümers Jedes Mitglied der Genossenschaft ist zunächst gleichzeitig Eigentümer und Mieter. So werden die Vorteile und Fördermöglichkeiten aus beiden Wohnformen vereint: Selbstbestimmtes Wohnen wie im Eigentum langfristig niedrige und sichere Mieten Die von den Mitgliedern der Genossenschaft zu zahlende Miete wird nach dem Kostendeckungsprinzip ermittelt. Durch die historisch niedrigen Zinsen ergeben sich zurzeit Mieten je nach Lagebewertung von ca. 6,00 /m² bis 6,60 /m² zuzüglich Miet-Nebenkosten einschl. Heizkosten und Instandhaltung in Höhe von 2,40 /m². Die Baudarlehen werden für mindestens 15 Jahre, in der Regel sogar für 20 Jahre festgeschrieben, S t a n d S e i t e 2

3 sodass es Mietanpassungen frühestens nach dem Auslauf der Zinsfestschreibungsfristen der Darlehen geben wird. Lebenslanges, vererbbares Wohnrecht wie ein Eigentümer Flexibilität wie ein Mieter: Es besteht die Möglichkeit die Wohnung jederzeit zu kündigen. Auch dann ist es möglich, in der Genossenschaft als Mitglied zu verbleiben, um die verzinste Beteiligung an der Genossenschaft als Alterssicherung zu nutzen. Optional ist die Übereignung einer Wohnung nach Fertigstellung des Bauvorhaben und individueller Tilgung bzw. gesicherter Übernahme der Baudarlehen möglich. Teilhabe an der Wertentwicklung der Immobilie Förderung durch die KfW-Bank (Förderprogramm 153 Energieeffizientes Bauen, Förderprogramm 274 Erneuerbare Energien Standard, Förderprogramm 134 Wohneigentumsprogramm) Förderung durch die ILB Bank ( Förderprogramm Brandenburgkredit Energieeffizienter Wohnungsbau, Bürgschaft Wohnungsbaudarlehen) Energie +Wohnen Nachhaltigkeit für Generationen Gebäude die über Generationen aufgrund ihrer Architektur und Baukunst, den klaren Raumproportionen, hohen Räumen, einem offenen Raumkonzept, gut genutztem Tageslicht, beständigen Materialien und auch ihrer Energieeffizienz geschätzt werden, sind auf Dauer nachhaltig und werthaltig. Starke Ziegelwände mit Kalkputz, Fenster mit Massivholzrahmen und Drei- Fachverglasung, hochgedämmte Dächer, Baumaterialien, die in Würde altern und ein Haustechnikkonzept mit wohnungsindividueller Lüftung und Wärmerückgewinnung sowie Photovoltaik bilden die Grundlage um heute wirtschaftlich Häuser im Passivhaus Plus Standard zu bauen, die mehr Energie erzeugen, als durch ihre Nutzung verbraucht wird. Dies ist ein entscheidender Meilenstein zur ganz persönlichen Energiewende und macht unabhängig von zukünftigen Energiepreissteigerungen. Angesichts der zukünftigen Energiepreisentwicklung wird diese Energieeffizienz ein entscheidendes Kriterium für die Nachhaltigkeit und Wertentwicklung eines Gebäudes sein. S t a n d S e i t e 3

4 Energie +Wohnen Photovoltaik Aus Nebenkosten werden Nebeneinnahmen Zur Energieerzeugung werden auf den Dachflächen und Teilflächen der Fassade Photovoltaikmodule installiert. Im Jahresmittel wird so mehr Energie erzeugt als durch die Nutzung der Gebäude an Primärenergie verbraucht wird. Die erzeugte Energie dient gerade auch in Verbindung mit der angestrebten Elektromobilität dem Eigenverbrauch. Überschüssige Energie wird in das Stromnetz eingespeist. Auch nach der aktuellen Novellierung des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) bleibt die Eigennutzung des selbsterzeugten Stroms nach wie vor gerade auch vor dem Hintergrund der schon heute absehbaren Strompreissteigerungen wirtschaftlich und rentiert sich in einem Zeitraum von 9 bis 10 Jahren. Danach werden aus Nebenkosten Nebeneinnahmen was durch den Erfolg einer Vielzahl von Energiegenossenschaften eindrucksvoll bewiesen wird. Die Beteiligung an der Photovoltaikanlage in Höhe von 20 /m² je Quadratmeter Wohnfläche wird mit ca. 5-6 % p.a. verzinst. Energie +Wohnen CarSharing / PlaceSharing Mobilität durch Nutzung des selbsterzeugten Stroms Das Carsharing bzw. Placesharing ermöglicht durch die Anordnung der baurechtlich notwendigen Pkw-Stellplätze (ein halber Stellplätze je Wohnung) in der Tiefgarage ein Autofreies Wohnen im Quartier. Die Hälfte der PKW und Velo Stellplätze in der Tiefgarage ist für Carsharing und Placesharing vorgesehen. Die übrigen Stellplätze werden frei in der Baugruppe vergeben. Energieeffiziente Autos sind teuer- Für Wenigfahrer. Gerade in Kombination mit der Nutzung des selbsterzeugten Stroms ist die Elektromobilität auch heute schon wirtschaftlich: Mit einer einmaligen Investition in eine Photovoltaikanlage in Höhe von ca wird genügend Strom bereitgestellt um eine Fahrleistung von ca km/a zu generieren. Auf Basis der heutigen Treibstoffpreise und selbst unter Berücksichtigung der aktuellen Mehrkosten eines E-Autos rentiert sich die Elektromobilität bei einer S t a n d S e i t e 4

5 Fahrleistung von km nach ca. 11 Jahren. Auch nach der Tilgung der Darlehen erzeugt die Photovoltaikanlage weiterhin Strom. Die Hersteller der PV-Anlagen garantieren für 25 Jahre eine Leistung der PV-Anlage von mindestens 80 %. Dies macht unabhängig von zukünftigen Preissteigerungen. Aus Nebenkosten werden auch so Nebeneinnahmen. Und nicht zu vergessen: E-Autos zufahren ist Fahrvergnügen pur! Carsharing ist kompliziert Nicht mit bewährten Konzepten Viele PKW s stehen häufiger anstatt zu fahren. Für die Optimierung ihres Carpools, die Buchung, Verwaltung und Abrechnung nutzen Unternehmen heute intelligente Software (www.fleetster.de), um so die Mobilitätskosten deutlich zu senken und zu dem die Umwelt zu schonen. Was Firmen können, kann in der Gemeinschaft natürlich auch für die eigene Mobilität gelingen. Versicherungsschutz inklusive. S t a n d S e i t e 5

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