Überzeugend und zielgruppengerecht präsentieren

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1 Überzeugend und zielgruppengerecht präsentieren Kompetenzkurs MGU, Uniersität Basel Dr.

2 Hinweis 1 Vorbereitungscheckliste Ziele der Präsentation aufstellen Zuhörer analysieren Inhalte erarbeiten Präsentation gliedern Zeitplanung durchführen Manuskript erstellen Handreichung zusammenstellen Raum und Medien prüfen 2

3 Hinweis 2 Präsentationsziele festlegen < Was soll laut Auftraggeber erreicht werden? < Was möchten Sie selbst mit der Präsentation erreichen? < Kennen die Zuhörer Ihre Ziele? < Was soll am Ende des Vortrags stattfinden (Diskussion, Appell, Aktion etc.) 3

4 Hinweis 3 Zuhörer analysieren < WER ist zu überzeugen? < WAS wissen die Zuhörer bereits? < WELCHE Informationen sind für sie wichtig? < WOMIT ist an Schwierigkeiten zu rechnen? 4

5 Hinweis 3 Zuhörer analysieren < Wie wurden die Zuhörer eingeladen? < Was zeichnet die Zielgruppe aus? < Kommen die Zuhörer freiwillig, oder müssen sie den Vortrag besuchen? < Welche Erwartungen hat das Publikum? < Welche Vorerfahrungen, welches Vorwissen haben die Zuhörer? < Wie stehen die Zuhörer zum Thema? < Welche Positionen haben die Zuhörer? < Wie iel Zeit bringen die Zuhörer mit? 5

6 Hinweis 4 Inhalte erarbeiten < Schritt 1: Sammeln Was gehört dazu? Aktualitätsbezug < Schritt 2: Auswählen Strukturieren des Materials hinsichtlich der Vortragsziele Weniger ist häufig mehr! < Schritt 3: Gewichten Kernaussagen on Hintergrundinformationen trennen < Schritt 4: Gestalten Roter Faden finden Visualisieren 6

7 Hinweis 5 Manuskript erstellen < Verleiht inhaltliche Sicherheit < Verleiht konzeptionelle Sicherheit < Volltext-Manuskript Verführt zum Ablesen < Karteikarten-Manuskript Selbstzwang zur freien Rede Ausreichende Schriftgrösse Karten durchnummerieren Farben erwenden Zeitangaben am Rand notieren Festes Papier erwenden Erster und letzter Satz ausformulieren 7

8 Hinweis 6 Handreichung erstellen < Zweck Orientierung über den Verlauf Verständnis der Inhalte unterstützen < Risiken Zuhörer werden abgelenkt < Vorher erteilen, wenn Unterlagen und Vortrag sorgfältig aufeinander abgestimmt sind Tabellen und Statistiken erwendet werden < Nachher erteilen, wenn eine Diskussion unmittelbar anschliesst 8

9 Hinweis 7 Raum und Medien prüfen < Veranstaltungsort Ambiente? Bekannt/unbekannt? < Veranstaltungsraum Sitzgelegenheiten, Platz für Unterlagen Etl. Namensschilder Belüftung, abdunkelbar, Akustik Technische Ausstattung < Wer redet or oder nach mir? < Wann rede ich? (Mittagsloch..) 9

10 Hinweis 8 Die Vielfalt der Sinne nutzen Soiele Wahrnehmungskanäle wie möglich ansprechen < Visueller Typ: lernt durch beobachten und sehen < Auditier Typ: lernt durch hören und sprechen < Haptischer Typ: muss Dinge begreifen < Gustatorischer Typ: muss seine Nase in Dinge stecken 10

11 Hinweis 9 Denken Sie in Bildern Zeigen Sie, was Sie zu sagen haben < Worte überfordern leicht die Vorstellungskraft der Zuhörer < Machen Sie Worte sichtbar (z.b. durch Piktogramme) < Bilder werden leichter erstanden < Bilder bleiben länger in Erinnerung 11

12 Hinweis 10 Tips zur Foliengestaltung Ein Thema pro Folie 1/3 der Fläche freilassen Kerninformationen herorheben Nicht mehr als drei Schriftgrössen, 3 Strichstärken, 3 Farben Nicht kleiner als Schriftgrösse 20 Eine Präsentation - eine Schriftart Ein einheitliches Layout 12

13 Hinweis 11 Regeln für f r Textfolien Aussagefähige Überschrift Nicht mehr als 7 Zeilen pro Folie 3 bis 7 Worte pro Zeile Schlüsselworte statt Sätze Mut zur Lücke Akti formulieren Gross- und Kleinbuchstaben Doppelter Zeilenabstand 13

14 Hinweis 12 Hilfsmittel richtig einsetzen * Im Mittelpunkt stehen Sie, nicht Ihre Hilfsmittel * Hilfsmittel sollen helfen und nicht behindern * Hilfsmittel sollen den Kontakt zum Zuhörer erleichtern, nicht erschweren < Hilfsmittel gezielt einsetzen < Immer orher austesten < Den Zuhörern freie Sicht geben < Wirken lassen < Beim Einsatz lauter sprechen 14

15 Hinweis 13 Ausgewogen strukturieren < Eröffnung Catch Them 15% < Hauptteil Keep Them 75% < Schluss Conince Them 10% 15

16 Hinweis 14 Gut starten Eröffnung < Gepflegtes Äusseres, bequeme Kleidung < Sich positi einstimmen < Pünktlich beginnen < Erst Blickkontakt, dann sprechen < Laut und deutlich beginnen < Zuhörer begrüssen, sich selbst orstellen < Einleitungsgedanke formulieren, Thema nennen und abgrenzen < Info zum Ablauf geben 16

17 Hinweis 15 Inhalt ansprechend ermitteln * Information,Argumentation und Überzeugungsarbeit findet im Hauptteil der Präsentation statt < Spannungsbogen aufbauen < Struktur aufzeigen (Hörersicht!) Situations-/Problemanalyse Ziele definieren Lösungsorschläge entwickeln Nutzen aufzeigen Konkrete nächsten Schritte 17

18 Hinweis 16 Neugierig machen auf mehr Schluss < Schluss bleibt in Erinnerung, deshalb ankündigen < Möglichkeiten für einen guten Schlusspunkt: Kurze Zusammenfassung Humorolles, anekdotisches, Anspielung auf lokales Schliessen mit einem Zitat Persönlicher Dank an die Zuhörer Neugierig machen auf mehr, aber keine leeren Versprechungen 18

19 Hinweis 17 Nonerbal kommunizieren < Äusseres Erscheinungsbild (erster Eindruck) < Aufrechte, selbstbewusste Körperhaltung < Sicherer und ruhiger Stand < Dezente und passende Gestik < Kontrollierte und natürliche Mimik (Blickkontakt) 19

20 Hinweis 18 Gruppenpräsentation < Gemeinsame Vorbereitung mit allen Gruppenmitgliedern < Gemeinsam den Ablauf planen < Gemeinsam die Aufgabenerteilung festlegen < Abgestimmtes und erbindliches Drehbuches erstellen < Zu Beginn die gesamte Arbeitsgruppe orstellen, dann die einzelnen Aktien < Den Wechsel zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern akti gestalten; Übergabe und Übernahme sollte inhaltlich als auch personenbezogen erfolgen < Blickkontakt in der Gruppe halten < Nur eine Person steht im Rampenlicht 20

21 Hinweis 19 Bewertungskriterien < Gesamteindruck des Auftretens Art des Sprechens Nonerbales Verhalten Publikumsbezug Einsatz der Hilfsmittel < Formaler Aufbau Gliederung, Aufbau Zeiteinteilung Einleitung, Schluss < Inhaltliche Verständlichkeit Themenaufbereitung Wahl der Sprache, Rhetorik 21

22 Hinweis 20 Zu guter letzt... In Dir muss brennen, was Du in anderen Entzünden willst. (Augustinus) Tritt fest auf, mach s Maul auf, hör bald auf. (Martin Luther) 22

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