Projektarbeit. Teil 3: Präsentation. Einführung in das Fach. Dr. Michael Obermaier Erzbischöfliches Berufskolleg - Am Krieler Dom Köln

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1 Einführung in das Fach Projektarbeit Teil 3: Präsentation Dr. Michael Obermaier Erzbischöfliches Berufskolleg - Am Krieler Dom Köln Stand: Februar 2007

2 Inhalt 1. Einführung und Zielsetzung 2. Phasen der Präsentation Planung 3. Bewertungshinweise Dr. Michael Obermaier Februar 07 2

3 1. Einführung und Zielsetzung Der Köder muss dem Fisch schmecken nicht dem Angler! (Dale Carnegie 1967) Dr. Michael Obermaier Februar 07 3

4 1. Einführung und Zielsetzung => Dimensionen einer Präsentation visualisieren 3. Inhalt inszenieren 1. Ziel Präsentation 4. Präsentator Dramaturgie gestalten 2. Zielgruppe Interaktion steuern Dr. Michael Obermaier Februar 07 4

5 2. Phasen der Präsentation: Planungsphase In der Planungsphase wird das Ziel festgelegt, die Zielgruppe und der Rahmen analysiert. Thema / Ziel Zielgruppenanalyse Organisation: Das Thema ist nicht das Ziel der Präsentation Leitfrage: Welches Ziel (eigen/fremd) soll mit der Präsentation erreicht werden? Was sind die Einstellungen und Erwartungen (inhaltlich, methodisch) der Zuhörer Rahmenbedingungen (Zeit, Raum, [technische] Ressourcen, Zahl der Präsentatoren u. Arbeitsteilung) Dr. Michael Obermaier Februar 07 5

6 2. Phasen der Präsentation: Die zweite Phase der Präsentation ist die. Vorgehen zur Informationen sammeln, ordnen und komprimieren Gliederung aufstellen Inhalte und Aussagen in die Gliederung einordnen => Kategorien von Information Dr. Michael Obermaier Februar 07 6

7 2. Phasen der Präsentation: Dr. Michael Obermaier Februar 07 7

8 2. Phasen der Präsentation: Die zweite Phase der Präsentation ist die. Hinweise zur Gliederung Einleitung (15%): Sagen Sie, was Sie sagen werden. Hauptteil (75%): Sagen Sie, welchen Gehalt das hat. Schluß (10%): Fassen Sie zusammen, was Sie gesagt haben und was jetzt getan/gedacht werden soll. Dramaturgie Mit Knall starten Anfangsbotschaft, z.b. Kartoon, Zitat, Witz, Rollenspiel, Inszenierung Mit markantem Punkt enden griffiges Fazit, Botschaft Dr. Michael Obermaier Februar 07 8

9 2. Phasen der Präsentation: Wichtige Informationen zu Beginn und am Ende Höhere rhetorische u. mediale Anstrengung im Mittelteil Dr. Michael Obermaier Februar 07 9

10 2. Phasen der Präsentation: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, braucht keinen langen Sätze! Dr. Michael Obermaier Februar 07 10

11 2. Phasen der Präsentation: Wir behalten im Gedächtnis 10 % lesen 20 % hören 30 % sehen 50 % hören & sehen Mit en unterstützen Sie neuro-didaktisch die Erinnerung an Ihre Aussagen. Dr. Michael Obermaier Februar 07 11

12 2. Phasen der Präsentation: Weniger ist mehr : Was wird visualisiert? Berücksichtigen Sie bei der Ihre Ergebnisse aus der sphase. Dr. Michael Obermaier Februar 07 12

13 2. Phasen der Präsentation: Medien zur : Overhead PowerPoint Flip-Chart Pinnwand Dias/Videos Handouts (obligatorisch!) Inszenierung.. Technik kann eine schlechte Präsentation nicht retten! Dr. Michael Obermaier Februar 07 13

14 2. Phasen der Präsentation: Handout Das Handout ist kein Inhaltsverzeichnis keine Stichwortsammlung kein Kurzreferat Das Handout enthält alle wichtigen Aussagen, die im Vortrag entwickelt, begründet, erläutert werden sollen, die in Kurzform (Thesen) aufzuschreiben sind. Es dient zur inhaltlichen Orientierung und späteren Erinnerung! Dr. Michael Obermaier Februar 07 14

15 2. Phasen der Präsentation: Handout: Formale Kriterien Kopfleiste: Referent(Innen)/Ausbildungsgang/Thema/Datum/Ort Einleitung (ca. 5 Zeilen): Kurze Erläuterung des Themas Thesen: eigene Stellungnahmen, Kritiken Evtl. Hinweise für die Diskussion evtl. Verzeichnis der verwendeten Literatur Keine Tabellen, Zeitreihen, Grafiken etc. Diese können, wenn nötig, separat verteilt werden. Dr. Michael Obermaier Februar 07 15

16 2. Phasen der Präsentation: Foliengestaltung Fließtext ist auf Präsentationscharts wenig geeignet Schriftgröße ist auf die Projektionsbedingungen abzustimmen, jedoch min. Größe 20 Schlagwortstil ist zulässig, aber interpretationsbedürftig ideal: nicht mehr als sechs Zeilen je Zeile höchstens sechs Wörter Wenig Animation, Schriftarten und -farben Folie muss min. 90s sichtbar sein! Dr. Michael Obermaier Februar 07 16

17 2. Phasen der Präsentation: Zehn goldene Regeln (Vortrags-Knigge): 1. Positive Formulierungen 2. Blickkontakt zum Publikum 3. Dramaturgie: Standortwechsel 4. Lebendige und wirkungsvolle Sprache, Pausen 5. Vermeiden Sie überladene Folien, undeutliche Schrift, zu schneller Folienwechsel, zu lange Sätze Dr. Michael Obermaier Februar 07 17

18 2. Phasen der Präsentation: Zehn goldene Regeln (Vortrags-Knigge): 6. Positive Formulierungen 7. Blickkontakt zum Publikum 8. Dramaturgie: Standortwechsel 9. Lebendige und wirkungsvolle Sprache, Pausen 10. Klare Schrift, kurz Sätze, langsamer Übergang Dr. Michael Obermaier Februar 07 18

19 2. Phasen der Präsentation: 9 Unterhaltung Grundtypen des Vortrags 1/9 9/9 Show wichtig und richtig und brillant vorgetragen 5/5 ganz gut vorgetragen und weitgehend richtig und wichtig 1/1 langweilig und unwichtig Sachlicher Inhalt Quelle: Kellner, Hedwig: Reden, Zeigen, Überzeugen, /1 Faktennaufzählerei Dr. Michael Obermaier Februar

20 2. Phasen der Präsentation: Der Einfluss der nonverbalen Kommunikation Körpersprache trägt mit ca. 90% zur Sympathievermittlung bei Den gleichen Einfluss hat die Körpersprache auf die Aussagekraft des Präsentanten Schlechter Blickkontakt vermindert die Wirkung um ca. 30% (Tipp: M-förmige Blickführung) Dr. Michael Obermaier Februar 07 20

21 2. Phasen der Präsentation: Dry Run Planen Sie einen Probelauf inkl. Technik Überprüfen Sie Ihre Einstellung und Ängste Inszenierung Nachbereitung Sie sind das Medium und der Mittelpunkt Unterhalten, informieren und überzeugen Verbindung von Form und Inhalt Feedback der Zielgruppe einholen eigene Manöverkritik Feedback mit dem Projektbegleiter Dr. Michael Obermaier Februar 07 21

22 3. Bewertung Die Präsentation (20% der Note) ist 1. ein schöner Abschluss Ihres Projekts 2. eine Darstellung der Projektergebnisse 3. eine Form des Fachunterrichts 4. mit Handouts (1 Seite) zu rahmen Minuten lang, mit abschließender 10 minütiger Frage- u. Diskussionsrunde Es wird nicht der Erfolg des Projekts bewertet, sondern die Präsentation! Dr. Michael Obermaier Februar 07 22

23 Weiterführende Materialien Diese Präsentation ist demnächst zu laden unter Literaturhinweis: Seifert, J.: Visualisieren, Präsentieren, Moderieren. Offenbach 2001 Dr. Michael Obermaier Februar 07 23

24 Man soll über alles reden, nur nicht länger als 45 Minuten. (Tucholsky) Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Michael Obermaier Februar 07 24

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