Andreas Hengst. Karl Neuling. Thierry Djomo. Feedback und Präsentationstechnik

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1 Andreas Hengst Karl Neuling Thierry Djomo Feedback und Präsentationstechnik

2 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 2

3 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 3

4 Analyse zur Vortragssituation Adressatenanalyse Wie groß ist die Zielgruppe? Was weiß die Zielgruppe über Thema? Welche Einstellung hat die Zielgruppe? Was erwartet die Zielgruppe? Was ist das Ziel des Vortrages? Informieren Überzeugen Verfügbare Medien? Möglichst audio-visueller Vortrag Verfügbare Zeit für Vortrag und Diskussion? Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 4

5 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 5

6 Analyse zur Vortragssituation Die drei Module eines Vortrages Einleitung Begrüßung/Anrede Publikum, Vorstellen Ziel und Thema nennen, kurzer Überblick Hauptteil Präsentation der Idee (Thema, Produkt) Adressatengerechte Umsetzung Abschluss Zusammenfassung, Resümee Empfehlung, Zukunftsaussichten Danke für Aufmerksamkeit Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 6

7 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 7

8 Manuskript Stichwortsammlung als roter Faden Vortragsmanuskript Meist entbehrlich eine Rede ist keine Schreibe Stichworte auf Karteikarten Von Stoffsammlung bis Vortrag Leicht zu sortieren (nummerieren) Unauffällig zu handhaben Folienvortrag Folien sind Stichwortsammlung Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 8

9 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 9

10 Sprache Hauptziel ist Verständlichkeit Verständlichkeit durch: klare Aussprache angemessene Lautstärke kurze Sätze inhaltliche Verständlichkeit (für Zielgruppe) Artikulation, Modulation dynamisch, abwechslungsreich angemessene Geschwindigkeit Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Pakize Schuchert-Güler 10

11 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 11

12 Blickkontakt Dadurch haben Sie stets Kontakt zum Publikum Gestik vom Erhabenen zum Lächerlichen Mitteilungen veranschaulichen natürlich, unterstreichend übertriebene Gestik vermeiden nicht unkontrolliert gestikulieren Der Gesichtsausdruck sollte freundlich sein positiv: ruhig, interessiert, Blickkontakt, freundlich negativ: unstet, abgewendet, fixiert Gestik und Mimik sollen das Gesagte und die optische Gesamtwirkung des Vortrags unterstreichen. Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Pakize Schuchert-Güler 12

13 Körperhaltung und Gestik Nonverbale Kommunikation durch Körpersprache Körpersprache + Aussprache = Wirkung Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Pakize Schuchert-Güler 13

14 Körperhaltung und Gestik Die Körpersprache verrät den Referenten lockere Haltung nicht zu steif kontrolliert saloppe Haltung vermeiden keine ihr Gartenzwerge Arroganz Quelle: E. Herhold, Sicher Präsentieren, wirksamer Vortrag, Wien

15 Störungen Manierismen & Ticks stören die Kommunikation Vermeiden sie Störungen durch Fußwippen Scheibenwischerblick Brillen-, Bleistiftbeißen Kontrolle durch Videoaufnahmen Rhetorikkurs Freunde Quelle: D. Bernstein, Die Kunst der Präsentation, Frankfurt//m

16 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 16

17 Visualisierung Ein Bild sagt mehr als tausend Worte Veranschaulichung von Informationen Verständnis, Lerneffekt verbessern Zuhörer motivieren Medien Tageslichtprojektor Monitor-Screen-Show Tafel, Flichpchart Dias (für feinste Details) Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 17

18 Visualisierung Overhead-Projektor: Folien, das Standard-Präsentationsmedium Folien einfach erstellbar Powerpoint, Harvard Graphics handschriftlich mit Folienstiften Kopien auf Transparentfolien Gestaltung Schriftgröße (24.48) nicht überladen max. 8 Hauptpunkte max.(!) 3 Farben pro Folie visualisieren, Diagramme, Bilder, Seitenzahl Querformat ist günstiger als Hochformat Optimaler Blickkontakt zum Publikum Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 18

19 Visualisierung Gute Foliengestaltung Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 19

20 Visualisierung Gute Foliengestaltung Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 20

21 Visualisierung Gute Foliengestaltung Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 21

22 Visualisierung Gute Foliengestaltung Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 22

23 Visualisierung Schlechte Foliengestaltung Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 23

24 Visualisierung Schlechte Foliengestaltung Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 24

25 Visualisierung Tafel, Flipchart: Das klassische Medium Gut als zweites Medium geeignet Technik einfach und sicher Umfangreichen Darstellung möglich Entwicklung von Formeln Darstellung umfangreicher Systeme Darstellung bleibt präsent Vortragsgliederung Definitionen Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 25

26 Visualisierung Datenprojektor: Die neuen Medien (Screen-Show, Demos) Professionelle Folien einfach erstellbar Formatvorlagen Grafiken Effekte (Überblendungen ) Wechsel zwischen Programmen Technische Komplikationen beachten Technik vorher testen Tageslichtfolien für Worst-case Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 26

27 Visualisierung Multimediapräsentation: Visualisierte, aufregende Präsentationen Optimale Kombination von Text (konventionelle Folien) Grafiken, Fotos Animation, Videosequenzen Sprache, Musik Programmdemos Interaktive Steuerung (Funkmaus) Ablauf, Tempo steuert Referent Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 27

28 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 28

29 Reaktion auf Fragen sachbezogen, knapp antworten Fachliche Frage aus dem Publikum Geduldig zuhören Positiv quittieren Kern der Frage wiederholen Sachbezogen antworten, nicht abschweifen Quelle: Skript Vorlesung Präsentationstechnik, Prof. Dr. Dreßler 29

30 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 30

31 Wortherkunft: Feedback to feed ~ speisen / ernähren + back ~ zurück = Feedback ~ Rückkopplung Bedeutung: Bekanntgabe oder Beurteilung, die meist zur Veränderung / Verbesserung genutzt wird Quelle: Stand

32 Feedback Die Anatomie einer Nachricht Sender + Nachricht + Empfänger (+ Feedback) = Kommunikation Feedback gibt Sender die Möglichkeit, den Zustand der Nachricht beim Empfänger zu überprüfen Korrektur wird ermöglicht Quelle: Kurse/Personalmangement/images/108.jpg (Stand: ) 32

33 Feedback Die Anatomie einer Nachricht Sachlichkeit Selbstoffenbarung Beziehung Appell Quelle: Miteinander reden 1, Friedemann Schulz von Thun, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbeck

34 Feedback Ebenendarstellung: Beispiel 1 Die Berechnung ist falsch. Ich kann das besser als Sie! Herr Bauer, Ihr Kostenvoranschlag scheint nicht zu stimmen! Machen Sie das in Zukunft fehlerfrei! Sie sind unfähig! Quelle: 34

35 Feedback Ebenendarstellung: Beispiel 2 Quelle: Skript Vorlesung Personalmanagement, Biermann WS

36 Feedback Johari-Fenster: Quelle: 36

37 Feedback Grundsätze: Sender Konkrete Formulierung Ich-Form Verständliche Formulierung Fair sein Zeitnah Auf Wunsch Keine Interpretation Als Geschenk verpacken Empfänger Aufmerksam zuhören Ausreden lassen Ggf. nachfragen Nicht rechtfertigen Für Meinung Bedanken Sondieren Verbesserung anstreben 37

38 Feedback Gewichtung Abhängig von: Art der Kommunikation ( , Persönlich, Telefonat, SMS ) Anzahl der Gesprächspartner (Einzelgespräch, Lesesaal ) Erfahrung und Wissen des Senders Konkretisierung der Aussage Aufnahmefähigkeit des Empfängers 38

39 Feedback Einsatzgebiete Personalmanagement (360 -Feedback) Qualitätsmanagement Service / Kundenzufriedenheit Sport Erziehung (von Mensch und Tier) Produktion 39

40 Gliederung: 1. Analyse zur Vortragssituation 2. Struktur einer Präsentation 3. Manuskript 4. Sprache 5. Verhaltensweise 6. Visualisierung 7. Reaktion auf Fragen 8. Feedback 9. Fazit 40

41 Fazit 1. Bereiten Sie sich mental auf den Vortrag vor. 2. Gliedern Sie Ihren Vortrag hinsichtlich der Thematik, die Sie vermitteln wollen. 3. Achten Sie auf den roten Faden und die Verteilung von Höhepunkten in Ihrem Vortrag. 4. Sorgen Sie für ein ansprechendes Gesamtbild (Person, Folien, Hand- Outs). 5. Sprechen Sie langsam und betont. 6. Ziehen Sie (Zwischen-)Fazit und formulieren Sie eine Endaussage (Einstieg in die Diskussion). 7. Zeigen Sie Kritikfähigkeit und nehmen Sie Anregungen auf. 41

42 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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