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1 Sehr geehrte Damen und Herren Sie erhalten hier den 2. Newsletter von Päda.logics! Er enthält wieder einiges an Informationen über Ausbildungsthemen, Entwicklungen im pädagogischen Frühbereich und in der familienund schulergänzenden Kinderbetreuung. Er richtet sich an Fachleute und Organisationen im sozialen und (früh-)pädagogischen Berufsfeld. 1. Päda.logics! baut in der Stadt Zürich 5 Ausbildungsnetzwerke auf Die Berufsbildung stellt ein Schwerpunkt von Päda.logics! dar. Deshalb baut Päda.logics! im Auftrag des Sozialdepartements der Stadt Zürich in verschiedenen Stadtregionen 5 Ausbildungsnetzwerke im Bereich der neuen Ausbildung "Fachfrau / Fachmann Betreuung", Fachrichtung Kinderbetreuung (FaBe K), auf. Damit sollen Kindertagesstätten, die Lehrstellen anbieten, in ihren Aufgaben als Lehrbetrieb unterstützt werden. Mit Netzwerken wird das Ausbildungswissen, das in den Kitas vorhanden ist, vertieft. Sie fördern die Professionalität der Lehrbetriebe und tragen zur Entwicklung der familienergänzenden Kinderbetreuung bei. Das Projekt dauert von Mai Ende Eine Kurzbeschreibung und eine ausführliche Beschreibung über das Projekt befinden sich unter: Eine weitere beachtenswerte Massnahme, mit der die Stadt Zürich die Ausbildung von Lernenden in Kitas fördert, besteht in der Auszahlung einer Prämie in der Höhe von Fr bei jedem erfolgreichen Lehrabschluss. Bei Abschlüssen mit Berufsmatur beträgt die Prämie sogar Fr Details dazu: /paedagogisches_praxisjahr.html 2. Argumentarium zur personellen Abdeckung des Ausbildungsaufwands in Lehrbetrieben

2 Lehrbetriebe, die Fachfrauen / Fachmänner ausbilden, benötigen zur Gewährleistung einer guten Ausbildungsqualität angemessene Rahmenbedingungen. Dazu gehören zuvorderst entsprechende personelle Ressourcen. Um Lehrbetriebe bei der Beantragung zusätzlicher Mittel zu unterstützen, stellt Päda.logics! in Form einer Handreichung ein Argumentarium zur Verfügung. Es beinhaltet Argumente und Begründungen, die für Verhandlungen mit Trägerschaften, Geld- und Subventionsgebern, politischen Behörden usw. verwendet werden können. Mehr unter: 3. Individuelle Beratung von Lehrbetrieben in Ausbildungsfragen Päda.logics! berät Lehrbetriebe in Ausbildungsfragen, so z.b. beim Aufbau des Lehrstellenangebots, bei der Erarbeitung von konzeptuellen Grundlagen oder bei der Weiterentwicklung des Ausbildungsbereichs. Zudem erhalten Lehrbetriebe Unterstützung im Ausbildungsalltag, bei der Vorbereitung der Lehrabschlussprüfung und bei Konflikten mit Lernenden. Eine Zusammenstellung weiterer Themen erhalten Sie in der ausführlichen Beschreibung dieses Beratungsangebots unter: 4. Berufsbildungskurse von Päda.logics! Ab Herbst bietet Päda.logics! 2 neue Kurse für Berufsbildner/Innen im Sozialbereich an. Der eine betrifft die Lehrabschlussprüfung der Ausbildung zur Fachfrau / zum Fachmann Betreuung, der andere die Funktion der berufsbildungsverantwortlichen Personen. *IPA-Werkstatt für Lehrbetriebe mit Fachfrauen / Fachmännern Betreuung*: Im Frühling finden jeweils die Lehrabschlussprüfungen der Ausbildung Fachfrau / Fachmann Betreuung statt. Das Qualifikationsverfahren ist in der Gesamtheit seiner Bestandteile komplex und für alle Beteiligten anspruchsvoll. Die Lehrbetriebe sind dabei durch die Individuelle

3 Praktische Arbeit (IPA) in ihrer Verantwortung gefordert. Der Kurs bereitet die Lehrbetriebe werkstattartig darauf vor, einen Probelauf der IPA durchführen zu können. Denn es gibt keine bessere Möglichkeit, die Grundidee und die Voraussetzungen der IPA kennen zu lernen, als die IPA konkret vorweg zu nehmen und zu üben. Das Kursangebot stellt eine Ergänzung der Kurse dar, mit denen die OdA s oder die Kantone in den einzelnen Regionen über die IPA orientieren. Das Angebot von Päda.logics! konkurrenziert und ersetzt diese Kurse nicht, so dass sie besucht werden sollten. Es ist möglich, am Kurs von Päda.logics! zusammen mit den eigenen Lernenden teil zu nehmen. Einzelheiten unter: *Berufsbildungsverantwortliche im Lehrbetrieb - eine neue Funktion entsteht*: In verschiedenen Lehrbetrieben findet aufgrund von inneren Veränderungen oder infolge von Reformen in der Berufsbildung eine Neuorganisation der Ausbildungsstruktur statt. So führen z.b. neue Berufe dazu, dass mittlere und grössere Betriebe Aufgaben und Zuständigkeiten von Berufsbildner/Innen neu regeln, neue Funktionen und neue Arbeitsformen einführen. Das lohnt sich besonders dort, wo mehrere Lehrverhältnisse vorhanden sind. Eine dieser Funktionen betrifft die berufsbildungsverantwortliche Person. Sie wird auch Lehrlings- oder Ausbildungsverantwortliche genannt. Sie nimmt eine übergeordnete und gruppenübergreifende Verantwortung wahr. Im Gegensatz zu Berufsbildner/Innen erfüllt sie koordinierende und teilweise konzeptuelle Aufgaben. Ziel des Kurses ist es, Möglichkeiten zur Neuorganisation der lehrbetrieblichen Ausbildungsstruktur aufzuzeigen. Im Mittelpunkt steht der entsprechende Entwicklungsprozess, nämlich der Aufbau, die Entwicklung und Ausgestaltung der beruflichen Funktion und Rolle der Berufsbildungsverantwortlichen. Der Kurs stellt eine Kombination von Training, Coaching, Begleitung, Erfahrungsaustausch und Vernetzung der Teilnehmer/Innen dar. Er beginnt Ende Oktober und verteilt sich über 6 Treffen auf knapp 1 Jahr. Die detaillierte Kursbeschreibung befindet sich unter: Neben diesen beiden neuen Kursangeboten findet am der praxisnahe Kurs *Die neue Ausbildung Fachfrau / Fachmann Betreuung - die wichtigsten bisherigen Erkenntnisse in Kürze* (Dauer: 2.5 h) statt. Basierend auf den unterdessen 2-jährigen Erfahrungen mit der neuen

4 Ausbildung vermittelt er zahlreiche Tipps und Tricks für Berufsbildner/Innen aller Fachrichtungen. Details unter: 5. Diverse Informationen für Berufsbildner/Innen Die Interessengemeinschaft Wangental hat 10 Basics bzw. Grundregeln für die Lehre zusammen gestellt. Sie sollen Lernenden helfen, den Start in eine Lehre erfolgreich zu meistern. Für Lehrbetriebe und Berufsbildner/Innen stellen sie eine gute und praktische Grundlage für die Gestaltung der Zusammenarbeit dar. Die Downloadadresse der Basics lautet: Personen, die sich über das schweizerische Berufsbildungssystem eine gründliche Vorstellung und Übersicht verschaffen möchten, finden im Internet eine online-dokumentation der DBK über die Berufsbildung. Die Dokumentation enthält im Kapitel über die Lehrzeit ausgezeichnete Unterlagen, die sich auch für die tägliche Ausbildungspraxis eignen. Mehr dazu unter: 6. ProKi - Verein Projektförderung Kinderbetreuung Im letzten Newsletter von Päda.logics! wurde auf die Gründung des Trägervereins zur Projektförderung in der familien- und schulergänzenden Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern hingewiesen. Unterdessen hat der Verein die folgende Kurzform für seinen Namen festgelegt: ProKi - Verein Projektförderung Kinderbetreuung. Die Website des Vereins läuft neu unter dem Namen: Interessierte Personen können sich unter folgendem Link für den Erhalt des Newsletter von

5 ProKi anmelden: Unter werden verschiedene Links zu interessanten Projekten, wichtigen Initiativen und anderen Stiftungen und Organisationen, die Projekte im deutschen Sprachraum fördern, vorgestellt. 7. Diverse Informationen für Fachleute der Kinderbetreuung In vielen Kitas arbeiten junge Praktikant/Innen. Sie erhalten damit Einblick in die pädagogische Arbeit mit kleinen Kindern und können dadurch Fragen zur Berufswahl klären. Eine Voraussetzung für eine seriöse Begleitung der Praktikant/Innen ist ein gutes Praktikumskonzept. Ein solches Konzept wurde vom Geschäftsbereich Kinderbetreuung im Sozialdepartement der Stadt Zürich entwickelt. Es wird unter dem Titel eines pädagogischen Praxisjahres erfolgreich umgesetzt. Das fortschrittliche Konzept kombiniert die individuelle Anleitung im Team mit vielfältigen Lernmöglichkeiten in einer grösseren Lerngruppe. Seit Frühling dieses Jahres steht das Konzept mit zahlreichen Unterlagen als Download zur Verfügung: /paedagogisches_praxisjahr.html Die Bildungsdiskussion erreicht langsam aber sicher auch die Schweiz. Die Schweizerische UNESCO-Kommission lancierte die Erarbeitung einer Grundlagenstudie zur frühkindlichen Bildung in der Schweiz. Basierend auf einer internationalen Bestandesaufnahme werden die aktuelle Situation in der Schweiz dargelegt und künftige Handlungsfelder in Forschung, Politik und Wirtschaft aufgezeigt. Die Grundlagenstudie wird bis Januar 2009 unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Prof. Margrit Stamm erarbeitet. Die Projektträgerschaft liegt bei der UNESCO-Kommission. Einzelheiten dazu unter: Weitere News erhalten Kinderbetreuungsfachleute wie immer unter:

6 Freundliche Grüsse Daniel Eggenberger

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