Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich

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1 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich Frühjahr 2015 Eine Untersuchung der Creditreform Wirtschaftsforschung

2 INHALT SEITE 1 Das Geschäftsklima im österreichischen Mittelstand 1 2 Das konjunkturelle Umfeld im Einzelnen Auftragseingänge Angebotspreise Umsatzentwicklung Personalsituation Investitionen 13 3 Die Finanzierung des Mittelstandes Erträge Eigenkapitalsituation Insolvenzen im Mittelstand Zahlungsweise der Kunden 19 4 Wirtschaftspolitischer Fokus: Kreditentwicklungen und Finanzierungsbedingungen 21 5 Zusammenfassung 24 6 Anhang 28 7 Basis der Untersuchung 32

3 1 Das Geschäftsklima im österreichischen Mittelstand Die europäische Konjunktur kommt langsam wieder in Fahrt, die Prognosen der EU-Kommission für Europas Wirtschaft sind günstig. Der konjunkturelle Aufschwung in Österreich lässt indes weiter auf sich warten, die österreichische Wirtschaft hat sich noch nicht von ihrer Talfahrt erholt. Auch im Frühjahr 2015 verlief die Entwicklung schleppend, das aktuelle und künftige Wirtschaftswachstum ist gering. Ursachen hierfür sind unter anderem eine zu geringe Investitionsbereitschaft der Unternehmen gepaart mit mangelnder Konsumfreude der Verbraucher. Aufschwung lässt weiter auf sich warten Das schwache konjunkturelle Umfeld lässt sich auch an den Bewertungen der österreichischen Mittelständler zu Geschäftslage und -erwartungen, die beim Creditreform Klimabarometer in einem Index vereint werden, ablesen. Betrug dieser vor Jahresfrist immerhin noch plus 4,8 Punkte, so sank er im Jahresverlauf auf minus 2,4 Punkte. Tab. 1: Creditreform Klimabarometer Klimabarometer Frühjahr 2015 Herbst 2014 Frühjahr 2014 Verarb. Gewerbe 4,6 1,0 7,9 Bau - 9,7 5,2-1,9 Handel - 1,9-2,1 6,3 Dienstleistungen - 0,2 4,9 5,9 Gesamt - 2,4 0,2 4,8 Angaben in Indexpunkten Das Creditreform Klimabarometer basiert auf einer Umfrage unter circa mittelständischen Betrieben in Österreich. Der Index setzt sich zusammen aus den Einschätzungen der Befragten zum eigenen Betrieb, zur eigenen Branche sowie zur konjunkturellen Lage allgemein. Dabei fließen in die Gesamtbewertung des Konjunkturklimas sowohl die Äußerungen zur aktuellen Lage als auch zur zukünftigen Entwicklung ein. Aus den positiven und negativen Antworten werden jeweils Creditreform Klimabarometer als wichtiger Stimmungsindikator Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

4 Salden gebildet, die wiederum die Berechnungsgrundlage für den Gesamtindex bilden. Das Klimabarometer zielt in erster Linie auf die Stimmung im Mittelstand ab. Dagegen wird in Abschnitt 2 genauer auf die Entwicklung von Umsatzzahlen, Auftragseingängen und der Personalsituation eingegangen. Lage-, Erwartungs- und Klimabarometer 35,0 Klimabarometer Erwartungsindex Lageindex 30,0 25,0 20,0 15,0 10,0 5,0 0,0-5,0-10,0-15,0 Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Anhand der Grafik lässt sich deutlich die Konjunkturschwäche der österreichischen Wirtschaft ablesen. Die Konjunkturindikatoren haben sich verschlechtert, auch für die kommenden Monate ist der Trend nicht aufwärtsgerichtet. 2 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

5 Tab. 2: Lageindex Lageindex Frühjahr 2015 Herbst 2014 Frühjahr 2014 Verarb. Gewerbe 5,6 2,1 5,9 Bau - 7,0-2,6 1,1 Handel - 1,4-0,1 6,5 Dienstleistungen 0,8 7,7 5,6 Gesamt - 1,7 2,4 5,0 Angaben in Indexpunkten Der Lageindex aus positiven und negativen Äußerungen des Mittelstands zur Geschäftslage ist in allen Branchen gesunken und liegt mit minus 1,7 Punkten deutlich unter dem Vorjahresergebnis von plus 5,0 Punkten. Den deutlichsten Einbruch gab es beim Baugewerbe (minus 7,0 Punkte; Vorjahr: plus 1,1 Punkte) und beim Handel (minus 1,4 Punkte; Vorjahr: plus 6,5 Punkte). Spürbar schlechtere Bewertungen erscheinen auch im Dienstleistungsgewerbe (plus 0,8 Punkte; Vorjahr: plus 5,6 Punkte), während das Verarbeitende Gewerbe (plus 5,6 Punkte; Vorjahr: plus 5,9 Punkte) sein Vorjahresergebnis nahezu halten konnte. Geschäftslageindex in allen Branchen gesunken Tab. 3: Erwartungsindex Erwartungsindex Frühjahr 2015 Herbst 2014 Frühjahr 2014 Verarb. Gewerbe 3,7 0,1 10,0 Bau - 12,2-7,6-4,7 Handel - 2,5-4,0 6,2 Dienstleistungen - 1,2 2,2 6,3 Gesamt - 3,1-1,8 4,7 Angaben in Indexpunkten Schaute man im österreichischen Mittelstand vor Jahresfrist insgesamt noch recht zuversichtlich auf die anstehende konjunkturelle Entwicklung, so haben nun die Pessimisten das Ruder übernommen der Erwartungsindex beträgt 2015 minus 3,1 Punkte (Vorjahr: plus 4,7 Punkte). Die meisten Skeptiker finden sich derzeit beim Baugewerbe (minus 12,2 Punkte), das bereits als einzige Branche schon im Jahr zuvor einen negativen Erwar- Konjunkturpessimismus hat zugenommen Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

6 tungsindex aufwies (minus 4,7 Punkte). Auch bei den Dienstleistern (minus 1,2 Punkte; Vorjahr: plus 6,3 Punkte) sowie beim Handel (minus 2,5 Punkte; Vorjahr: plus 6,2 Punkte) sind die Konjunkturoptimisten in der Minderheit. Lediglich das Verarbeitende Gewerbe zeigt einen positiven Erwartungssaldo (plus 3,7 Punkte; Vorjahr: plus 10,0 Punkte). Klimabarometer Hauptwirtschaftsbereiche Verarb. Gewerbe Bau Handel Dienstleistungen 35,0 30,0 25,0 20,0 15,0 10,0 5,0 0,0-5,0-10,0-15,0-20,0 Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Herbst Frühjahr Am Kurvenverlauf lässt sich ablesen, dass die konjunkturelle Talfahrt im Baugewerbe noch nicht beendet ist. Das Verarbeitende Gewerbe scheint sich wieder zu erholen und erzielt insgesamt die besten Ergebnisse, während sich die Konjunkturkurve beim Dienstleistungsgewerbe abwärts neigt. Beim Handel deutet sich ein zarter Aufwärtstrend an. 4 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

7 Prozent 2 Das konjunkturelle Umfeld im Einzelnen 2.1 Auftragseingänge 40 Auftragsentwicklung des Mittelstandes in Österreich (Frühjahr) ,2 5, ,5-5,8-17,9-40 Saldo aus: gestiegen / gesunken Die Auftragseingänge beim österreichischen Mittelstand sind weiterhin rückläufig. Mit einem Saldo von minus 17,9 Prozentpunkten wurde im Frühjahr dieses Jahres ein Tiefpunkt erreicht (Vorjahr: minus 5,8 Prozentpunkte). So berichteten 18,9 Prozent (Vorjahr: 22,6 Prozent) der mittelständischen Unternehmen von einem Auftragsplus und 36,8 Prozent (Vorjahr: 28,4 Prozent) von einem Auftragsminus. Gut ein Viertel der Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (27,6 Prozent; Vorjahr: 29,5 Prozent) konnte sich über vollere Auftragsbücher freuen, ebenso mehr als jedes fünfte Handelsunternehmen (22,1 Prozent; Vorjahr: 28,7 Prozent). Bei den Dienstleistern berichteten 16,8 Prozent der Befragten (Vorjahr: 19,2 Prozent) und beim Baugewerbe 9,6 Prozent (Vorjahr: 13,7 Prozent) über Auftragssteigerungen. Der Auftragssaldo aus gestiegen und gesunken liegt in allen Branchen im Minusbereich. Am meisten hatte die Baubranche mit Auftragseinbußen zu kämpfen (50,9 Prozent; Vorjahr: 36,8 Prozent) bei Handel (35,3 Prozent; Vorjahr: 25,2 Prozent) und Dienstleistungen (32,8 Prozent; Vorjahr: 26,7 Prozent) war das geringere Auftragsaufkommen ebenfalls deutlich spürbar. Am wenigsten hatte das Verarbeitende Gewerbe (28,6 Prozent; Vorjahr: 26,3 Prozent) unter Auftragseinbußen zu leiden. Verarbeitendes Gewerbe schneidet per Saldo am besten ab Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

8 Prozent Zukünftige Auftragsentwicklung des Mittelstandes in Österreich (Frühjahr) , ,6 14, ,5 6, , Saldo aus: gestiegen / gesunken Positiver Erwartungssaldo bei Verarbeitenden Gewerbe und Dienstleistungen Im Gegensatz zum Frühjahr 2014 schauen die Mittelständler nicht sehr zuversichtlich in die Zukunft. Der Erwartungssaldo aus steigenden und sinkenden Aufträgen beträgt 2015 minus 3,1 Prozentpunkte (Vorjahr: plus 6,2 Prozentpunkte). So rechnet derzeit jeder fünfte Betrieb (20,6 Prozent; Vorjahr: 23,1 Prozent) mit steigenden Auftragseingängen, während fast jeder vierte (23,7 Prozent; Vorjahr: 16,9 Prozent) mit einem sinkenden Auftragsaufkommen kalkuliert. Die meisten Optimisten finden sich beim Dienstleistungsgewerbe (26,0 Prozent; Vorjahr: 24,7 Prozent) sowie beim Handel (21,3 Prozent; Vorjahr: 23,5 Prozent). Beim Verarbeitenden Gewerbe prognostizieren 17,1 Prozent der Befragten (Vorjahr: 26,3 Prozent) ein Auftragsplus und 16,7 Prozent (Vorjahr: 16,8 Prozent) beim Baugewerbe. Auftragsrückgänge befürchten 29,8 Prozent (Vorjahr: 28,4 Prozent) der befragten Baufirmen und 26,5 Prozent (Vorjahr: 18,3 Prozent) der mittelständischen Handelsunternehmen. Bei den Dienstleistern sind es 21,4 Prozent der Befragten (Vorjahr: 13,7 Prozent) und beim Verarbeitenden Gewerbe 16,2 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent), die mit einer Verringerung ihres Auftragsaufkommens rechnen. Damit erzielen nur die Branchen Verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungen einen positiven Erwartungssaldo. 6 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

9 Prozent 2.2 Angebotspreise 40 Angebotspreise des Mittelstandes in Österreich (Frühjahr) ,7 18, ,4-0,7-6, , Saldo aus: gestiegen / gesunken Die Angebotspreise der mittelständischen Unternehmen in Österreich sind aktuell rückläufig. Der Saldo aus gestiegen und gesunken beträgt minus 6,6 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 0,7 Prozentpunkte). Zwar konnten sich rund ein Fünftel der befragten Betriebe (19,1 Prozent; Vorjahr: 21,3 Prozent) über gestiegene Angebotspreise freuen, doch musste ein Viertel der österreichischen Mittelständler (25,7 Prozent; Vorjahr: 22,0 Prozent) Preisnachlässe gewähren. Bei der Dienstleistungsbranche (24,4 Prozent; Vorjahr: 23,3 Prozent) und beim Handel (24,3 Prozent; Vorjahr: 27,8 Prozent) konnte jeweils fast jedes vierte Unternehmen höhere Angebotspreise beim Kunden durchsetzen, beim Verarbeitenden Gewerbe waren es 14,3 Prozent (Vorjahr: 16,8 Prozent) und beim Baugewerbe 11,4 Prozent (Vorjahr: 14,7 Prozent). Am meisten hatte die Baubranche mit sinkenden Preisen zu kämpfen (32,5 Prozent; Vorjahr: 32,6 Prozent). Beim Handel mussten 28,7 Prozent (Vorjahr: 20,0 Prozent) und beim Verarbeitenden Gewerbe immerhin noch 25,7 Prozent (Vorjahr: 22,1 Prozent) mit ihren Angebotspreisen heruntergehen. Beim Dienstleistungsgewerbe waren es dagegen 16,8 Prozent der Befragten (Vorjahr: 16,4 Prozent). So konnte diese Branche als einzige einen positiven Saldo aus gestiegen und gesunken verbuchen, während das Bauwesen per Saldo das schlechteste Ergebnis einfuhr. Höhere Angebotspreise sind kaum durchzusetzen Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

10 Prozent Zukünftige Angebotspreise des Mittelstandes in Österreich (Frühjahr) , ,2 3, ,3-2,4-6, Saldo aus: gestiegen / gesunken Angebotspreise werden kaum steigen Für die kommenden Monate rechnen die österreichischen Mittelständler nicht mit einem Anstieg des Preisniveaus. Der negative Trend des Vorjahres setzt sich weiter fort. So beträgt der Saldo aus gestiegen und gesunken minus 6,4 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 2,4 Prozentpunkte). Mit höheren Angebotspreisen kalkulieren 11,9 Prozent (Vorjahr: 12,2 Prozent) der mittelständischen Unternehmen, mit sinkenden Preisen dagegen 18,3 Prozent (Vorjahr: 14,6 Prozent). Dass sie ihre Preise anheben können, glauben 14,7 Prozent (Vorjahr: 13,9 Prozent) der Handelsbetriebe, 12,2 Prozent der Dienstleistungsunternehmen (Vorjahr: 11,0 Prozent), 11,4 Prozent der Firmen des Verarbeitenden Gewerbes (Vorjahr: 10,5 Prozent) sowie 8,8 Prozent der Bauunternehmen (Vorjahr: 13,7 Prozent). Die meisten Pessimisten finden sich im Bauwesen, wo mehr als jedes vierte Unternehmen (26,3 Prozent; Vorjahr: 28,4 Prozent) mit weniger Entgelt für die geleistete Arbeit rechnet. Am besten stellt sich die Situation beim Dienstleistungsgewerbe dar, das als einzige Branche einen positiven Erwartungssaldo verzeichnen kann. Hier glauben nur 11,5 Prozent der Befragten, dass sie ihre Angebotspreise senken müssen (Vorjahr: 8,9 Prozent). Beim Verarbeitenden Gewerbe rechnen immerhin noch 20,0 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent) und beim Handel 16,9 Prozent (Vorjahr: 15,7 Prozent) mit sinkenden Angebotspreisen. 8 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

11 Prozent 2.3 Umsatzentwicklung Die verhaltene Auftragslage verringert auch die Umsätze des österreichischen Mittelstands. So beträgt der Umsatzsaldo aus gestiegen und gesunken 2015 im Frühjahr minus 20,2 Prozentpunkte und setzt damit den Negativtrend des Vorjahres fort (minus 2,7 Prozent). Insgesamt berichteten 18,3 Prozent der befragten Unternehmen (Vorjahr: 26,6 Prozent) von einem Umsatzplus und 38,5 Prozent (Vorjahr: 29,3 Prozent) von einem Umsatzminus. Den größten Umsatzzuwachs verzeichneten die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes, wo sich rund ein Viertel der Befragten (25,7 Prozent Vorjahr: 30,5 Prozent) über Mehreinnahmen freuen konnte. Auch beim Dienstleistungsgewerbe (22,1 Prozent Vorjahr: 24,7 Prozent) und beim Handel (19,1 Prozent Vorjahr: 33,0 Prozent) konnten recht viele Unternehmen Umsatzsteigerungen verbuchen, während es beim Baugewerbe lediglich 6,1 Prozent waren (Vorjahr: 17,9 Prozent). Alle Hauptwirtschaftsbereiche verzeichnen jedoch einen negativen Umsatzsaldo. Am wenigsten hatten die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (28,6 Prozent; Vorjahr: 30,5 Prozent) und der Dienstleistungsbranche (29,8 Prozent; Vorjahr: 27,4 Prozent) Umsatzrückgänge hinnehmen müssen. Beim Baugewerbe hingegen klagt die Hälfte der befragten Unternehmen (50,0 Prozent; Vorjahr: 35,8 Prozent) und beim Handel immerhin noch 44,9 Prozent (Vorjahr: 25,2 Prozent) über ein geringeres Umsatzaufkommen. Umsatzentwicklung weiterhin rückläufig Umsatzentwicklung des Mittelstandes in Österreich (Frühjahr) , ,3-10,8-2,7-20, Saldo aus: gestiegen / gesunken Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

12 Prozent Umsatzerwartungen: weniger Zuversicht als vor einem Jahr Weniger Betriebe des österreichischen Mittelstandes als noch vor Jahresfrist prognostizieren eine Verbesserung ihrer Umsatzlage. Der Saldo aus steigenden und sinkenden Umsätzen liegt daher aktuell bei minus 4,2 Prozentpunkten (Vorjahr: plus 6,8 Prozentpunkte). So gehen 22,8 Prozent der Befragten (Vorjahr: 25,9 Prozent) von steigenden Umsätzen aus und 27,0 Prozent (Vorjahr: 19,1 Prozent) von sinkenden. Die positivsten Umsatzerwartungen haben die Branchen Dienstleistungen (25,2 Prozent; Vorjahr: 22,6 Prozent) und Handel (25,0 Prozent; Vorjahr: 29,6 Prozent), wo gut jedes vierte Unternehmen optimistisch in die Zukunft blickt. Im Verarbeitenden Gewerbe beträgt der Anteil der Optimisten immerhin noch 23,8 Prozent (Vorjahr: 33,7 Prozent), während es beim Bau 16,7 Prozent der Befragten sind. Bei Bau (36,0 Prozent; Vorjahr: 28,4 Prozent) und Handel (26,5 Prozent; Vorjahr: 17,4 Prozent) gibt es mehr Pessimisten als Optimisten, sodass beide Branchen einen negativen Erwartungssaldo haben. Bei der Dienstleistungsbranche ist es allerdings auch noch fast jeder vierte Betrieb (24,4 Prozent; Vorjahr: 19,2 Prozent), der mit einem Umsatzminus rechnet, während es beim Verarbeitenden Gewerbe mehr als jedes fünfte Unternehmen ist (21,0 Prozent; Vorjahr: 11,6 Prozent). Zukünftige Umsatzentwicklung im Mittelstand in Österreich (Frühjahr) , ,4 18,3 13,4 6,8-10 Saldo aus: steigen / sinken -4, Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

13 2.4 Personalsituation Die schwache konjunkturelle Lage schlägt sich deutlich im Einstellungsverhalten der österreichischen Mittelständler nieder. So haben die Betriebe in den letzten Wochen per Saldo ihre Mitarbeiterzahl verringert. Der Personalsaldo beträgt nunmehr minus 21,6 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 6,4 Prozentpunkte), da 12,1 Prozent der befragten Unternehmen (Vorjahr: 16,2 Prozent) neue Arbeitsplätze geschaffen haben, während jeder dritte Betrieb (33,7 Prozent; Vorjahr: 22,6 Prozent) seine Mitarbeiterzahl reduziert hat. Die meisten Neueinstellungen gab es beim Verarbeitenden Gewerbe (18,1 Prozent; Vorjahr: 12,6 Prozent). Beim Dienstleistungsgewerbe (13,0 Prozent; Vorjahr: 15,8 Prozent) sowie beim Handel (12,5 Prozent; Vorjahr: 21,7 Prozent) lagen die Einstellungsquoten ebenfalls noch im zweistelligen Bereich. Im Baugewerbe war man bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze äußerst verhalten (5,3 Prozent; Vorjahr: 13,7 Prozent). Insgesamt registrieren alle Branchen einen negativen Beschäftigungssaldo. Besonders deutlich fiel dieser bei der Baubranche aus, wo mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (50,9 Prozent; Vorjahr: 27,4 Prozent) seinen Personalstock in den letzten Monaten verkleinert hat. Beim Dienstleistungsgewerbe sah sich dagegen jeder dritte Betrieb (34,4 Prozent; Vorjahr: 21,9 Prozent) und beim Verarbeitenden Gewerbe (26,7 Prozent; Vorjahr: 25,3 Prozent) sowie beim Handel (24,3 Prozent; Vorjahr: 17,4 Prozent) rund jedes vierte Unternehmen zu dieser Maßnahme gezwungen. Meiste Neueinstellungen beim Verarbeitenden Gewerbe Negativer Beschäftigungssaldo in allen Branchen Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

14 Prozent Personalentwicklung im Mittelstand in Österreich (Frühjahr) ,2 4, ,7-7,7-6,4-21,6-40 Saldo aus: aufgestockt / verkleinert Personalsaldo bleibt im Minusbereich Auch in den kommenden Monaten dürfte vom österreichischen Mittelstand kein positiver Beschäftigungsimpuls geleistet werden können. So planen 14,4 Prozent der befragten Unternehmen (Vorjahr: 13,3 Prozent) eine Aufstockung ihres Personalbestandes, während 21,6 Prozent (Vorjahr: 14,4 Prozent) eine Verringerung ihrer Mitarbeiterzahl ins Auge fassen. Der künftige Personalsaldo aus aufstocken und verkleinern beträgt daher minus 7,2 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 1,1 Prozentpunkte) für den gesamten österreichischen Mittelstand. Die einzelnen Branchen haben, bis auf das Dienstleistungsgewerbe, wo sich Personalaufstockung und -verringerung die Waage halten, alle einen negativen Erwartungssaldo. Saisonal bedingt wird es in den Branchen Dienstleistung (19,8 Prozent; Vorjahr: 13,7 Prozent) und Bau (14,0 Prozent; Vorjahr: 7,4 Prozent) die meisten Neueinstellungen geben. Beim Handel (12,5 Prozent; Vorjahr: 17,4 Prozent) und dem Verarbeitenden Gewerbe (10,5 Prozent; Vorjahr: 13,7 Prozent) ist man in dieser Hinsicht zurückhaltender. Die meisten Stelleneinsparungen haben die Baubetriebe für die kommenden Monate angekündigt (28,1 Prozent; Vorjahr: 23,4 Prozent), in geringerem Umfang wird die Mitarbeiterzahl in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe (21,0 Prozent; Vorjahr: 13,7 Prozent), Dienstleistungen (19,8 Prozent; Vorjahr: 13,7 Prozent) und Handel sinken (18,4 Prozent; Vorjahr: 8,7 Prozent). 12 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

15 Prozent Zukünftige Personalentwicklung im Mittelstand in Österreich (Frühjahr) , ,9 5,8 6,1-1,1-7, Saldo aus: aufstocken / verkleinern Investitionen Die anhaltende Konjunkturschwäche der österreichischen Wirtschaft hat unmittelbare Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der mittelständischen Betriebe. Gerade einmal 38,7 Prozent der befragten Unternehmen (Vorjahr: 37,7 Prozent) haben in den vergangenen Monaten Geld für Maschinen und Ausrüstung in die Hand genommen. Davon haben 38,8 Prozent (Vorjahr: 39,2 Prozent) ihr Investitionsbudget erhöht und 16,0 Prozent (Vorjahr: 16,3 Prozent) ihr Budget verkleinert. Während sich das Verarbeitende Gewerbe sehr investitionsfreudig zeigte (52,4 Prozent; Vorjahr: 57,9 Prozent), war die Baubranche im selben Zeitraum recht investitionsscheu (28,9 Prozent; Vorjahr: 27,4 Prozent). Überdurchschnittlich war die Investitionsbereitschaft im Dienstleistungssektor (43,5 Prozent; Vorjahr: 32,9 Prozent) unter dem Durchschnitt lag dagegen diejenige der Handelsbranchen (31,6 Prozent; Vorjahr: 35,7 Prozent). Investitionsbereitschaft des Mittelstands zu niedrig Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

16 Prozent Investitionsbereitschaft im Mittelstand in Österreich (Frühjahr) , ,5 48,5 37,7 38, Investitionswillige Mehrheit machte Ersatzinvestitionen Die Mehrheit der mittelständischen Betriebe, die Investitionen getätigt haben, hat Ersatzinvestitionen durchgeführt (63,6 Prozent; Vorjahr: 61,7 Prozent), während 43,9 Prozent (Vorjahr: 42,5 Prozent) in die Erweiterung investiert hat. Überdurchschnittlich viele Erweiterungsinvestitionen tätigten die Betriebe der Dienstleistungsbranche (51,8 Prozent; Vorjahr: 54,3 Prozent) sowie des Verarbeitenden Gewerbes (47,3 Prozent; Vorjahr: 36,4 Prozent). Die Baubranche (75,8 Prozent; Vorjahr: 52,0 Prozent) und der Handel (72,1 Prozent; Vorjahr: 63,4 Prozent) lagen dagegen bei den Ersatzinvestitionen vorn. 3 Die Finanzierung des Mittelstandes 3.1 Erträge Die Ertragslage des Mittelstandes in Österreich hat sich im Jahresverlauf nach einer kleinen Erholung im Jahr zuvor weiter verschlechtert. Die schwache Auftrags- und Umsatzlage schlägt sich deutlich in der Ertragsentwicklung nieder beträgt der Ertragssaldo aus gestiegen und gesunken minus 35,1 Prozentpunkte (Vorjahr: minus 18,0 Prozentpunkte). Fast jeder achte mittelständische Betrieb (12,8 Prozent; Vorjahr: 17,5 Prozent) konnte sich über steigende Erträge freuen, während fast jedes zweite Unternehmen (47,9 Prozent; Vorjahr: 35,5 Prozent) über sinkende Erträge klagte. In allen Wirtschaftsbereichen verharrte der Ertragssaldo aus gestiegen und gesun- 14 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

17 Prozent ken wie im Jahr zuvor auch deutlich im Minusbereich. Besonders dramatisch verlief die Entwicklung in den Branchen Bau und Handel. Beim Bau betrug der Anteil der Betriebe, die eine Ertragssteigerung verbuchen konnten, 3,5 Prozent, beim Handel 16,9 Prozent. Demgegenüber stehen bei der Baubranche jedoch 61,4 Prozent (Vorjahr: 45,3 Prozent) der befragten Mittelständler, die Ertragseinbußen hinnehmen mussten beim Handel beträgt deren Anteil 50,7 Prozent (Vorjahr: 36,5 Prozent). Auch beim Verarbeitenden Gewerbe (41,9 Prozent; Vorjahr: 28,4 Prozent) und bei der Dienstleistungsbranche (38,2 Prozent; Vorjahr: 32,9 Prozent) lagen die Ertragseinbußen deutlich über den Ertragssteigerungen (Verarbeitendes Gewerbe: 18,1 Prozent; Vorjahr: 20,0 Prozent; Dienstleistungen: 12,2 Prozent; Vorjahr: 17,8 Prozent). Dramatische Entwicklung bei Bau und Handel Ertragsentwicklung des Mittelstandes in Österreich (Frühjahr) ,5-10, ,6-21, , Saldo aus: gestiegen / gesunken Mit einer Verbesserung der Ertragslage rechnet kaum ein Mittelständler. Zwar beurteilen die Betriebe ihre künftige Ertragslage besser als ihre aktuelle, allerdings ist der Blick in die Zukunft wesentlich pessimistischer als noch vor einem Jahr. Damals betrug der Erwartungssaldo minus 4,6 Prozentpunkte, aktuell liegt er bei minus 21,8 Prozentpunkten. Voraussichtlich wird in den kommenden Monaten nur jedes sechste mittelständische Unternehmen in Österreich (15,6 Prozent; Vorjahr: 23,1 Prozent) einen Ertragszuwachs erzielen, wohingegen mehr als jedes dritte (37,4 Prozent; Vorjahr: 27,7 Prozent) einen Ertrags- Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

18 Prozent Ertragserwartungen beim Verarbeitenden Gewerbe am besten rückgang wird verkraften müssen. Besonders düstere Prognosen kommen aus der Baubranche, wo 8,8 Prozent der Befragten (Vorjahr: 13,7 Prozent) mit einer Ertragssteigerung rechnen und die Hälfte der Betriebe (50,0 Prozent; Vorjahr: 43,2 Prozent) Ertragsminderungen befürchtet. Was die positiven Ertragsaussichten angeht, so liegen die Branchen Dienstleistung (19,1 Prozent; Vorjahr: 20,5 Prozent), Verarbeitendes Gewerbe (18,1 Prozent; Vorjahr: 36,8 Prozent) und Handel (16,2 Prozent; Vorjahr: 22,6 Prozent) recht nah beieinander. Mit sinkenden Erträgen rechnen dagegen beim Handel 38,2 Prozent (Vorjahr: 23,5 Prozent), bei den Dienstleistern 32,8 Prozent (Vorjahr: 22,6 Prozent) und beim Verarbeitenden Gewerbe 28,6 Prozent (Vorjahr: 25,3 Prozent). Zukünftige Ertragslage im Mittelstand in Österreich (Frühjahr) ,3 6,9 0,4-5,2-4,6-21,8 Saldo aus: steigend / sinkend Eigenkapitalsituation Handel ist beim Eigenkapital gut aufgestellt Die Eigenkapitalsituation der Betriebe des österreichischen Mittelstands ist trotz der Konjunkturschwäche stabil geblieben. So stieg der Anteil der Betriebe, die eine gute Eigenkapitalausstattung (Eigenkapitalquote über 30 Prozent) haben, auf 39,2 Prozent (Vorjahr: 32,9 Prozent) und erreicht damit den zweithöchsten Wert im Zehnjahresvergleich. Im selben Zeitraum stieg ebenfalls der Anteil der unterkapitalisierten Unternehmen leicht (Eigenkapitalquote unter 10 Prozent) von 21,5 Prozent der Befragten auf 22,2 Prozent. Besonders gut aufgestellt sind die Handelsunternehmen, wo mehr als die Hälfte (51,9 Prozent; Vorjahr: 16 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

19 Prozent 35,6 Prozent) über eine mehr als 30-prozentige Eigenkapitalausstattung verfügt. Auch beim Verarbeitenden Gewerbe ist ein großer Teil, nämlich 45,6 Prozent (Vorjahr: 43,2 Prozent) der Befragten hinsichtlich ihres Eigenkapitals gut unterwegs. Die meisten eigenkapitalschwachen Firmen finden sich in der Dienstleistungsbranche (27,9 Prozent; Vorjahr: 31,1 Prozent) sowie im Baugewerbe (23,2 Prozent; Vorjahr: 22,5 Prozent). Eigenkapitalausstattung des Mittelstandes in Österreich (Frühjahr) im Verhältnis zur Bilanzsumme ,1 40,8 38,5 39,2 35,3 36,6 32, ,7 32,9 27,7 25,2 23,2 24,1 23,6 21,9 18,7 19,8 21,5 22,2 bis 10% über 30% Insolvenzen im Mittelstand Die Insolvenzanfälligkeit der mittelständischen Betriebe in Österreich hat im ersten Quartal 2015 spürbar nachgelassen. Mussten vor Jahresfrist noch Unternehmer ein Insolvenzverfahren in Gang setzen, so waren es 2015 nur noch Damit ist die Insolvenzquote Anfang dieses Jahres um 11,1 Prozent zurückgegangen und das durchgängig in allen Hauptwirtschaftsbereichen. Sogar beim derzeit krisengeschütteltem Baugewerbe sank die Zahl der Unternehmenspleiten um 6,9 Prozent. Den höchsten Rückgang von Insolvenzen gab es beim Kredit- und Versicherungsgewerbe (minus 24,2 Prozent). Überdurchschnittlich verringert hat sich die Insolvenzneigung auch in den Branchen unternehmensnahe Dienstleistungen (minus 15,3 Prozent), Verkehr- und Nachrichtenübermittlung (minus 14,8 Prozent), Insolvenzneigung hat insgesamt nachgelassen Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

20 Sachgütererzeugung (minus 14,7 Prozent) sowie Handel (minus 12,0 Prozent). Tab. 4: Insolvenzen nach Branchen im 1. Quartal 2015 Insolvenzen (absolut) Veränderung (in Prozent) Sachgütererzeugung 81 ( 95) - 14,7 Bauwesen 255 ( 274) - 6,9 Handel 234 ( 266) - 12,0 Beherbergungs- und Gaststättenwesen 219 ( 246) - 11,0 Verkehr und Nachrichtenübermittlung 132 ( 155) - 14,8 Kredit- und Versicherungsgewerbe 25 ( 33) - 24,2 unternehmensnahe Dienstleistungen 338 ( 399) - 15,3 Sonstige 54 ( 37) + 45,9 Gesamt (1.505) - 11,1 ( ) = 1. Quartal 2014 Insolvenzquote in allen Bundesländern geringer In allen neun österreichischen Bundesländern waren die Insolvenzen im Jahresvergleich rückläufig, die Entwicklung verlief jedoch sehr unterschiedlich. Den deutlichsten Rückgang der Firmeninsolvenzen gab es in Tirol, wo im Jahresvergleich 31,2 Prozent weniger Insolvenzen verzeichnet wurden. Auch in Vorarlberg (minus 28,6 Prozent) und Salzburg (minus 22,4 Prozent) verringerte sich die Insolvenzrate spürbar. Ganz anders dagegen in Niederösterreich: Hier sank die Zahl der Insolvenzen lediglich um 1,7 Prozent. Ähnlich gestaltete sich die Situation in Kärnten, wo im Vergleich zum Vorjahr 2,6 Prozent weniger Betriebe ein Insolvenzverfahren einleiten mussten. 18 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

21 Tab. 5: Unternehmensinsolvenzen nach Bundesländern im 1. Quartal 2015 Insolvenzen (absolut) Veränderung (in Prozent) Wien 401 ( 422) - 5,0 Niederösterreich 238 ( 242) - 1,7 Burgenland 43 ( 45) - 4,4 Steiermark 182 ( 218) - 16,5 Kärnten 114 ( 117) - 2,6 Oberösterreich 162 ( 189) - 14,3 Salzburg 83 ( 107) - 22,4 Tirol 75 ( 109) - 31,2 Vorarlberg 40 ( 56) - 28,6 Gesamt (1.505) - 11,1 ( ) = 1. Quartal Zahlungsweise der Kunden Die Zahlungsmoral der Kunden der mittelständischen Betriebe in Österreich hat sich binnen Jahresfrist insgesamt leicht verbessert. Wie bereits im Frühjahr 2014 zahlen auch 2015 zwei von drei Kunden (66,8 Prozent; Vorjahr: 67,9 Prozent) ihre Rechnungen binnen dreißig Tagen. Innerhalb von drei Monaten begleichen dagegen 29,0 Prozent (Vorjahr: 29,7 Prozent) die offenen Forderungen. Lediglich 4,2 Prozent der Kundschaft lässt sich mehr als 90 Tage mit dem Bezahlen Zeit (Vorjahr: 2,5 Prozent). Besonders zuverlässig sind die Kunden der Dienstleistungsbranche. Hier werden die Rechnungen von 74,5 Prozent der Kundschaft binnen 30 Tagen beglichen (Vorjahr: 72,5 Prozent). Doch auch die Unternehmen des Handels (64,6 Prozent; Vorjahr: 66,2 Prozent), des Baugewerbes (64,1 Prozent; Vorjahr: 66,1 Prozent) und des Verarbeitenden Gewerbes (63,4 Prozent; Vorjahr: 64,9 Prozent) verzeichnen am häufigsten einen Zahlungseingang binnen 30 Tagen. Mehr als drei Monate mussten dagegen 7,0 Prozent (Vorjahr: 1,3 Prozent) der Firmen des Verarbeitenden Gewerbes auf das Geld für ihre erbrachte Leistung warten beim Baugewerbe waren es 4,1 Prozent (Vorjahr: 5,8 Prozent). Zahlungsmoral der Kunden weiterhin gut Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

22 Tab. 6: Zahlungseingang aller Kunden bis 30 Tage bis 90 Tage über 90 Tage Verarb. Gewerbe 63,4 (64,9) 29,7 (33,8) 7,0 ( 1,3) Bau 64,1 (66,1) 31,8 (28,1) 4,1 ( 5,8) Handel 64,6 (66,2) 31,9 (33,1) 3,6 ( 0,6) Dienstleistungen 74,5 (72,5) 22,7 (25,2) 2,7 ( 2,3) Gesamt 66,8 (67,9) 29,0 (29,7) 4,2 ( 2,5) Angaben in % der Befragten, ( ) = Vorjahresangaben Hohe Forderungsverluste beim Bauwesen Von geringen Forderungsverlusten (bis zu 0,1 Prozent des Jahresumsatzes) waren 29,6 Prozent der befragten Mittelständler in Österreich betroffen (Vorjahr: 29,0 Prozent). Abgenommen hat dagegen der Anteil der Betriebe, die auf bis zu 1,0 Prozent ihres Jahresumsatzes verzichten mussten (30,7 Prozent; Vorjahr: 35,4 Prozent). Mehr Unternehmen als im Frühjahr des Vorjahres mussten hohe Forderungsausfälle von mehr als 1,0 Prozent ihres Jahresumsatzes hinnehmen. So war jedes achte mittelständische Unternehmen (11,9 Prozent; Vorjahr: 8,2 Prozent) in Österreich davon betroffen. Besonders der Bau musste hohe finanzielle Verluste verkraften: Jedes fünfte Bauunternehmen (20,2 Prozent; Vorjahr: 9,5 Prozent) bekam kein Geld für erbrachte Leistungen beim Verarbeitendem Gewerbe war es rund jedes zehnte (10,5 Prozent; Vorjahr: 6,3 Prozent). Tab. 7: Höhe der durchschnittlichen Forderungsverluste im Verhältnis zum Umsatz bis 0,1% bis 1,0% über 1,0% Verarb. Gewerbe 29,5 (29,5) 32,3 (42,1) 10,5 ( 6,3) Bau 22,8 (24,2) 36,0 (48,4) 20,2 ( 9,5) Handel 33,8 (34,8) 29,4 (34,8) 8,8 ( 3,5) Dienstleistungen 31,3 (27,4) 26,0 (23,3) 9,2 (12,3) Gesamt 29,6 (29,0) 30,7 (35,4) 11,9 ( 8,2) Angaben in % der Befragten, Rest: keine Forderungsverluste bzw. o. A. ( ) = Vorjahresangaben 20 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

23 4 Wirtschaftspolitischer Fokus: Kreditentwicklungen und Finanzierungsbedingungen Wie bereits im Frühjahr 2014 ist es für die mittelständischen Betriebe nicht leicht, einen Kredit bewilligt zu bekommen. Nach wie vor bewertet die Mehrheit der befragten mittelständischen Betriebe in Österreich (61,9 Prozent; Vorjahr: 61,2 Prozent) die Finanzierungsbedingungen als schwierig. Besonders das Baugewerbe leidet unter der restriktiven Bewilligungspolitik der Geldinstitute. Hier klagen 71,9 Prozent der Befragten über verschärfte Finanzierungskonditionen (Vorjahr: 66,3 Prozent). Auch beim Verarbeitenden Gewerbe (61,9 Prozent; Vorjahr: 60,0 Prozent) und bei den Dienstleistern (61,8 Prozent; Vorjahr: 58,2 Prozent) hat eine deutliche Mehrheit Probleme, einen Kreditgeber zu finden. Lediglich beim Handel melden weniger Unternehmen als vor Jahresfrist Probleme bei der Finanzierung (53,7 Prozent; Vorjahr: 61,7 Prozent). Eine Lockerung der Finanzierungsbedingungen verzeichnet dagegen lediglich eine kleine Minderheit. Die positivsten Meldungen kommen hier aus dem Verarbeitenden Gewerbe (2,9 Prozent; Vorjahr: 3,2 Prozent) und der Dienstleistungsbranche (2,3 Prozent; Vorjahr: 2,7 Prozent). Weiterhin schwierige Finanzierungskonditionen Tab. 8: Veränderung der Finanzierungsbedingungen im letzten Jahr gelockert unverändert verschärft Verarb. Gewerbe 2,9 ( 3,2) 26,7 (28,4) 61,9 (60,0) Bau 0,9 ( 2,1) 21,9 (21,1) 71,9 (66,3) Handel 0,0 ( 2,6) 30,1 (27,8) 53,7 (61,7) Dienstleistungen 2,3 ( 2,7) 27,5 (20,5) 61,8 (58,2) Gesamt 1,4 ( 2,7) 26,7 (24,2) 61,9 (61,2) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Mittelständler, die von verschärften Finanzierungsbedingungen berichten, nennen als häufigsten Grund, dass die Kreditgeber mehr Sicherheiten verlangen (95,9 Prozent). Einige Betriebe be- Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

24 kamen den Kredit nicht in der gewünschten Höhe (17,1 Prozent) oder Laufzeit (6,5 Prozent) bewilligt. Eine Ablehnung der Finanzierung erhielten dagegen 16,0 Prozent der Befragten, während 15,7 Prozent der Kreditsuchenden eine Zinserhöhung schlucken mussten. Aktuelle Veränderungen der Kreditkonditionen mehr Sicherheiten 95,9 nicht in gewünschter Höhe 17,1 Kreditablehnung 16,0 Zinserhöhung 15,7 nicht in gewünschter Laufzeit 6,5 Sonstiges 3,8 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 90,0 100,0 Angaben in % der Befragten, Mehrfachnennungen möglich Lockerung der Finanzierungsbedingungen nicht in Sicht Die österreichischen Mittelständler rechnen in den kommenden Monaten nicht mit einer Lockerung der Finanzierungsbedingungen. So gehen 82,0 Prozent der Befragten davon aus, dass sie dem Kreditgeber mehr Sicherheiten bieten müssen und 64,7 Prozent rechnen mit einer intensiveren Prüfung des Kreditwunschs. Auch eine Zinserhöhung (30,5 Prozent), die Reduzierung des Kreditvolumens (18,2 Prozent) bzw. der Laufzeit (8,9 Prozent) oder gar eine Ablehnung (16,2 Prozent) halten viele mittelständische Betriebe in Österreich für wahrscheinlich. 22 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

25 Erwartete Veränderungen bei der künftigen Kreditaufnahme mehr Sicherheiten 82,0 intensivere Prüfung des Kreditwunschs 64,7 Zinserhöhung 30,5 nicht in gewünschter Höhe 18,2 Kreditablehnung 16,2 keine Schwierigkeiten 11,4 nicht in gewünschter Laufzeit 8,9 Sonstiges 1,8 Angaben in % der Befragten, Mehrfachnennungen möglich 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 90,0 Die wichtigste Finanzierungsquelle im Mittelstand bleibt nach wie vor der Bankkredit (49,4 Prozent). Auch Leasing (37,4 Prozent), Eigenmittel (33,6 Prozent) sowie der Lieferantenkredit (23,7 Prozent) werden künftig zur Finanzierung genutzt. Dagegen spielen Gesellschafterdarlehen (7,0 Prozent), Factoring (2,3 Prozent), Bürgschafts- /Förderbanken (2,6 Prozent) oder Beteiligungen (1,2 Prozent) kaum eine Rolle. Leasing wird besonders beim Baugewerbe zur Finanzierung eingesetzt (48,6 Prozent), während der Lieferantenkredit (31,3 Prozent) beim Handel eine wichtige Rolle spielt. Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

26 Zukünftige Finanzierungsquellen Bankkredit 49,4 Leasing 37,4 Eigenmittel 33,6 keine 24,1 Lieferantenkredit 23,7 Gesellschafterdarlehen 7,0 Factoring 2,3 Bürgschafts-/Förderbanken 2,6 Sonstiges 1,5 Beteiligungen 1,2 Anleihen 0,2 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 Angaben in % der Befragten, Mehrfachnennungen möglich 5 Zusammenfassung Der österreichische Mittelstand leidet weiter unter der anhaltenden Konjunkturschwäche, eine Trendwende ist vorerst nicht in Sicht. Die Stimmung unter den befragten Betrieben hat sich daher in allen Branchen in den letzten Wochen verschlechtert und auch bei den Prognosen geben sich die Mittelständler nicht sehr optimistisch. Das Creditreform Geschäftsklimabarometer erreicht daher lediglich einen Wert von minus 2,4 Punkten und liegt damit deutlich unter dem Vorjahreswert (plus 4,8 Punkte). Wie bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres wird das Geschäftsklima am schlechtesten beim Baugewerbe beurteilt (minus 9,7 Punkte; Vorjahr: minus 1,9 Punkte), während das Verarbeitende Gewerbe am zufriedensten ist (Plus 4,6 Punkte, Vorjahr: plus 7,9 Punkte). Betrachtet man die Konjunkturindikatoren im Einzelnen, so zeigt sich ein deutlicher Rückgang bei den Auftragseingängen. Zwar konnte sich fast 24 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

27 jedes fünfte Unternehmen (18,9 Prozent) über ein höheres Auftragsaufkommen freuen, doch musste auf der anderen Seite mehr als jeder dritte Betrieb (36,8 Prozent) Auftragseinbußen verkraften. Einen eklatanten Rückgang gab es beim Bauwesen, wo lediglich 9,6 Prozent der Betriebe ein Auftragsplus meldeten, während 50,9 Prozent der Bauunternehmen ein Auftragsminus hinnehmen mussten. Angesichts der aktuellen Entwicklung schauen die Mittelständler nicht sehr zuversichtlich auf die kommenden Monate. So rechnet jeder fünfte Betrieb (20,6 Prozent) mit volleren Auftragsbüchern, während fast jeder vierte (23,7 Prozent) mit einem geringeren Auftragsaufkommen kalkuliert. Viele Mittelständler mussten zudem ihre Angebotspreise reduzieren, lediglich die Dienstleister konnten mehrheitlich ihre Preise erhöhen. Die angespannte konjunkturelle Lage lässt sich auch an der schlechten Umsatzentwicklung der mittelständischen Betriebe ablesen. Mit einem Umsatzsaldo von minus 20,2 Prozentpunkten wurde im Frühjahr dieses Jahres ein Tiefpunkt erreicht. So meldeten 18,3 Prozent der Befragten ein Umsatzplus und 38,5 Prozent ein Umsatzminus. Besonders zu leiden hatte hier die Baubranche, während das Verarbeitende Gewerbe die geringsten Umsatzverluste in den vergangenen Monaten einfuhr. Hinsichtlich der künftigen Umsatzentwicklung bleiben die Skeptiker in der Mehrzahl. Während mehr als jeder fünfte Betrieb (22,8 Prozent) mit steigenden Umsätzen kalkuliert, geht mehr als jedes vierte Unternehmen vom Gegenteil aus (27,0 Prozent). Der Beschäftigungssaldo des Mittelstands hat sich binnen Jahresfrist weiterhin verschlechtert (minus 21,6 Prozentpunkte). Während 12,1 Prozent der Betriebe ihren Personalstock vergrößerten, haben im selben Zeitraum ,7 Prozent ihre Personaldecke verringert. Angesichts der trüben Wirtschaftsaussichten werden auch in den kommenden Monaten per Saldo keine neuen Arbeitsplätze Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

28 geschaffen werden. So planen 14,4 Prozent der Mittelständler Neueinstellungen, dagegen wollen 21,6 Prozent mit weniger Personal arbeiten. Bis auf die Dienstleistungsbranche prognostizieren alle übrigen Wirtschaftsgruppen einen negativen Beschäftigungssaldo für die kommenden Monate. Die Investitionsfreude der mittelständischen Unternehmen in Österreich ist nach wie vor zu gering, wenngleich sie im Jahresverlauf leicht von 37,7 Prozent (Frühjahr 2014) auf jetzt 38,7 Prozent angestiegen ist. Die schlechte Entwicklung der Auftrags- und Umsatzlage hat auch negative Auswirkungen auf die Ertragslage. Gerade einmal jedes achte Unternehmen (12,8 Prozent) berichtete von steigenden Erträgen, während fast jedes zweite (47,9 Prozent) sinkende Erträge meldete. Besonders schmerzhaft waren die Einbußen beim Baugewerbe und beim Handel, doch auch Dienstleister und Verarbeitendes Gewerbe mussten herbe Verluste hinnehmen. Die Eigenkapitalquoten sind trotz der schwachen Konjunktur stabil geblieben. So stieg der Anteil der Firmen mit einer mehr als 30-prozentigen Eigenkapitalausstattung von 32,9 auf 39,2 Prozent. Als unterkapitalisiert (Eigenkapital bis maximal 10 Prozent) gelten dagegen heuer 22,2 Prozent (Vorjahr: 21,5 Prozent). Die Insolvenzanfälligkeit der mittelständischen Betriebe hat erfreulicherweise binnen Jahresfrist um 11,1 Prozent nachgelassen. Besonders deutlich war der Rückgang beim Kredit- und Versicherungsgewerbe sowie den unternehmensnahen Dienstleistungen. Die Zahlungsmoral der Kunden des Mittelstands hat sich im Jahresverlauf nicht wesentlich verändert sich sogar ein wenig verbessert. Zwei von drei Betrieben (66,8 Prozent) verzeichneten einen Zahlungseingang innerhalb von 30 Tagen, wäh- 26 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

29 rend lediglich 4,2 Prozent länger als drei Monate auf ihr Geld warten mussten. Waren Betriebe von Forderungsausfällen betroffen, so bewegten sich diese am häufigsten zwischen 0,1 und 1,0 Prozent des Jahresumsatzes. Rund jedes achte Unternehmen (11,9 Prozent) musste dagegen Forderungsverluste von mehr als 1,0 Prozent hinnehmen. Der Bankkredit bleibt auch künftig das wichtigste Finanzierungsmittel der österreichischen Mittelständler, gefolgt von Leasing und Eigenmitteln. Wie im Jahr zuvor klagte auch 2015 die Mehrheit der Befragten (61,9 Prozent) über verschärfte Finanzierungsbedingungen. So berichteten die Kreditsuchenden davon, dass die Banken mehr Sicherheiten verlangen (95,9 Prozent), den Kredit nicht in der gewünschten Höhe bewilligen (17,1 Prozent) oder diesen ablehnen würden (16,0 Prozent). Auch für die Zukunft erwarten die mittelständischen Betriebe in Österreich keine spürbare Lockerung der Finanzierungsbedingungen durch die Geldinstitute. Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

30 6 Anhang Tabellen zur Entwicklung der Konjunkturindikatoren in den Hauptwirtschaftsbereichen jeweils aktueller Stand und Erwartungen Auftragslage Tab. 9: Auftragseingänge gestiegen stabil gesunken Verarb. Gewerbe 27,6 (29,5) 43,8 (43,2) 28,6 (26,3) Bau 9,6 (13,7) 38,6 (45,3) 50,9 (36,8) Handel 22,1 (28,7) 42,6 (44,3) 35,3 (25,2) Dienstleistungen 16,8 (19,2) 50,4 (50,7) 32,8 (26,7) Gesamt 18,9 (22,6) 44,0 (46,3) 36,8 (28,4) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Tab. 10: Auftragserwartungen gestiegen stabil gesunken Verarb. Gewerbe 17,1 (26,3) 61,0 (61,1) 16,2 ( 8,4) Bau 16,7 (16,8) 51,8 (47,4) 29,8 (28,4) Handel 21,3 (23,5) 42,6 (50,4) 26,5 (18,3) Dienstleistungen 26,0 (24,7) 48,1 (48,6) 21,4 (13,7) Gesamt 20,6 (23,1) 50,2 (51,4) 23,7 (16,9) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Angebotspreise Tab. 11: Angebotspreise gestiegen gleich gesunken Verarb. Gewerbe 14,3 (16,8) 60,0 (60,0) 25,7 (22,1) Bau 11,4 (14,7) 55,3 (50,5) 32,5 (32,6) Handel 24,3 (27,8) 46,3 (48,7) 28,7 (20,0) Dienstleistungen 24,4 (23,3) 58,0 (57,5) 16,8 (16,4) Gesamt 19,1 (21,3) 54,5 (54,3) 25,7 (22,0) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben 28 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

31 Tab. 12: Angebotspreiserwartungen gestiegen gleich gesunken Verarb. Gewerbe 11,4 (10,5) 63,8 (75,8) 20,0 ( 8,4) Bau 8,8 (13,7) 62,3 (47,4) 26,3 (28,4) Handel 14,7 (13,9) 58,1 (60,0) 16,9 (15,7) Dienstleistungen 12,2 (11,0) 73,3 (67,1) 11,5 ( 8,9) Gesamt 11,9 (12,2) 64,4 (63,0) 18,3 (14,6) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Umsatzlage Tab. 13: Umsatzentwicklung gestiegen gleich gesunken Verarb. Gewerbe 25,7 (30,5) 44,8 (36,8) 28,6 (30,5) Bau 6,1 (17,9) 42,1 (43,2) 50,0 (35,8) Handel 19,1 (33,0) 34,6 (40,0) 44,9 (25,2) Dienstleistungen 22,1 (24,7) 48,1 (43,2) 29,8 (27,4) Gesamt 18,3 (26,6) 42,2 (41,0) 38,5 (29,3) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Tab. 14: Umsatzerwartungen steigen gleich bleiben sinken Verarb. Gewerbe 23,8 (33,7) 48,6 (50,5) 21,0 (11,6) Bau 16,7 (18,9) 44,7 (42,1) 36,0 (28,4) Handel 25,0 (29,6) 39,7 (45,2) 26,5 (17,4) Dienstleistungen 25,2 (22,6) 46,6 (43,8) 24,4 (19,2) Gesamt 22,8 (25,9) 44,7 (45,2) 27,0 (19,1) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Personalsituation Tab. 15: Personalbestand aufgestockt unverändert verkleinert Verarb. Gewerbe 18,1 (12,6) 55,2 (61,1) 26,7 (25,3) Bau 5,3 (13,7) 43,9 (56,8) 50,9 (27,4) Handel 12,5 (21,7 ) 63,2 (60,0) 24,3 (17,4) Dienstleistungen 13,0 (15,8) 52,7 (60,3) 34,4 (21,9) Gesamt 12,1 (16,2) 54,1 (59,6) 33,7 (22,6) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

32 Tab. 16: Personalentwicklung im nächsten Halbjahr aufstocken unverändert verkleinern Verarb. Gewerbe 10,5 (13,7) 62,9 (68,4) 21,0 (13,7) Bau 14,0 ( 7,4) 55,3 (62,1) 28,1 (23,2) Handel 12,5 (17,4) 61,0 (67,0) 18,4 ( 8,7) Dienstleistungen 19,8 (13,7) 56,5 (56,8) 19,8 (13,7) Gesamt 14,4 (13,3) 58,8 (63,0) 21,6 (14,4) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Investitionen Tab. 17: Investitionsbereitschaft investitionsbereite Unternehmen Verarb. Gewerbe 52,4 (57,9) Bau 28,9 (27,4) Handel 31,6 (35,7) Dienstleistungen 43,5 (32,9) Gesamt 38,7 (37,7) Angaben in % der Befragten, ( ) = Vorjahresangaben Tab. 18: Investitionsarten Erweiterung Rationalisierung Ersatz Verarb. Gewerbe 47,3 (36,4) 56,4 (38,2) 56,4 (65,5) Bau 36,4 (40,0) 36,4 (40,0) 75,8 (52,0) Handel 34,9 (39,0) 32,6 (24,4) 72,1 (63,4) Dienstleistungen 51,8 (54,3) 17,9 (17,4) 57,1 (60,9) Gesamt 43,9 (42,5) 35,8 (29,3) 63,6 (61,7) Angaben in % der Befragten, Mehrfachnennungen möglich ( ) = Vorjahresangaben Tab. 19: Umfang der Investitionen höher 38,8 (39,2) gleich 45,2 (44,6) niedriger 16,0 (16,3) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben 30 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

33 Erträge Tab. 20: Ertragslage gestiegen gleich gesunken Verarb. Gewerbe 18,1 (20,0) 39,0 (49,5) 41,9 (28,4) Bau 3,5 (11,6) 33,3 (41,1) 61,4 (45,3) Handel 16,9 (20,0) 32,4 (40,9) 50,7 (36,5) Dienstleistungen 12,2 (17,8) 49,6 (45,9) 38,2 (32,9) Gesamt 12,8 (17,5) 38,7 (44,3) 47,9 (35,5) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Tab. 21: Voraussichtliche Erträge steigend gleichbleibend sinkend Verarb. Gewerbe 18,1 (36,8) 48,6 (33,7) 28,6 (25,3) Bau 8,8 (13,7) 39,5 (35,8) 50,0 (43,2) Handel 16,2 (22,6) 38,2 (47,0) 38,2 (23,5) Dienstleistungen 19,1 (20,5) 45,8 (43,8) 32,8 (22,6) Gesamt 15,6 (23,1) 42,8 (40,8) 37,4 (27,7) Angaben in % der Befragten, Rest o. A., ( ) = Vorjahresangaben Eigenkapitalsituation Tab. 22: Höhe des Eigenkapitals bis 10% bis 30% über 30% Verarb. Gewerbe 14,6 ( 9,1) 39,8 (47,8) 45,6 (43,2) Bau 23,2 (22,5) 48,2 (49,4) 28,6 (28,1) Handel 21,8 (19,2) 26,3 (45,2) 51,9 (35,6) Dienstleistungen 27,9 (31,1) 41,9 (41,7) 30,2 (27,3) Gesamt 22,2 (21,5) 38,6 (45,5) 39,2 (32,9) Angaben in % der Befragten, ( ) = Vorjahresangaben Weitere Daten zu den einzelnen Wirtschaftsbereichen stehen zur Verfügung. Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

34 7 Basis der Untersuchung Unter kleinen und mittelständischen Betrieben sind Unternehmen in einer Größenklasse von bis zu 500 Beschäftigten zu verstehen. Dabei liegen die durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen im industriellen Bereich höher als bei Dienstleistern und Handel. Entscheidender für die Definition eines Betriebes als mittelständisch ist jedoch die Personalunion von Geschäftsführer und Inhaber. Die Stichprobenergebnisse wurden gemäß der Wirtschaftsstruktur Österreichs nach OECD-Angaben hochgerechnet. An dieser Umfrage haben sich Unternehmen aus den nachfolgenden Branchen beteiligt: Verarbeitendes Gewerbe Chemische Industrie (einschl. Kunststoff-, Gummi- und Asbestverarbeitung) Gewinnung und Verarbeitung von Steinen und Erden; Feinkeramik und Glasgewerbe Eisen- und NE-Metallerzeugung, Gießerei und Stahlverformung sowie Stahl-, Maschinen- und Fahrzeugbau Elektrotechn., Feinmech./Optik, Herstell. von EBM-Waren, Musikinstr., Sportgeräten, Spielund Schmuckwaren Holz-, Papier- und Druckgewerbe Leder-, Textil- und Bekleidungsgewerbe Nahrungs- und Genussmittelgewerbe Baugewerbe Bauhauptgewerbe Ausbau- und Bauhilfsgewerbe Großhandel Investitionsgüter Konsumgüter Einzelhandel Gebrauchsgüter Verbrauchsgüter 32 Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

35 Dienstleistungen Spedition, Lagerei Gebäudereinigung Abfall- und Abwasserbeseitigung Technische Beratung und Planung Datenverarbeitung Beherbergungsgewerbe Gaststättengewerbe Finanzdienstleister sonstige Unternehmen und freie Berufe Tab. 23: Rechtsformen der befragten Unternehmen Einzelkaufmann 11,9 OG 0,6 KG 1,9 GmbH 75,9 GmbH & Co. KG 9,1 AG 0,6 Angaben in % der Befragten Tab. 24: Sitz des Unternehmens Wien 14,0 Niederösterreich 20,2 Burgenland 2,7 Oberösterreich 24,1 Steiermark 14,2 Kärnten 5,8 Salzburg 7,6 Tirol 6,8 Vorarlberg 4,7 Angaben in % der Befragten Tab. 25: Anzahl der Beschäftigten bis 5 7, , , , , , ,9 Angaben in % der Befragten, Rest o. A. Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr

36 Durchgeführt von: Creditreform Wirtschaftsauskunftei Kubicki KG Muthgasse / Bauteil 4 A 1190 Wien Die Umfrage erfolgte durch Pitters Trendexpert, Wien. Verantwortlich für den Inhalt: Creditreform Wirtschaftsforschung Michael Bretz Hellersbergstr. 12, D Neuss Telefon: 0049 / Alle Rechte vorbehalten 2015, Verband der Vereine Creditreform e.v., Hellersbergstr. 12, Neuss Ohne ausdrückliche Genehmigung des Verbandes der Vereine Creditreform e. V. ist es nicht gestattet, diese Untersuchung/Auswertung oder Teile davon in irgendeiner Weise zu vervielfältigen oder zu verbreiten. Lizenzausgaben sind nach Vereinbarung möglich. Ausgenommen ist die journalistische und wissenschaftliche Verbreitung. Wien, 01. Juni Wirtschaftslage Mittelstand in Österreich, Frühjahr 2015

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