Vermögen. mehr. Börsengeschäft: mit Geduld zum Erfolg. Ethik und nachhaltigkeit. Vermögensanlage. schreckgespenst Pensionslücke. nicht ohne meine app

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1 mehr Vermögen Kundenmagazin der Schoellerbank Börsengeschäft: mit Geduld zum Erfolg Ethik und nachhaltigkeit in der Vermögensanlage schreckgespenst Pensionslücke nicht ohne meine app

2 INHALT & EDITORIAL mehr Vermögen Kundenmagazin der Schoellerbank Inhalt & Editorial 03 Mag. Franz Witt-Dörring: wichtig die Regelung der Vermögensweitergabe Börsen & Märkte 04 Börsengeschäft: mit Geduld zum Erfolg 06 Mittelstandsanleihen ein Markt im Griff des Pleitegeiers 09 Ethik und Nachhaltigkeit in der Vermögensanlage 12 Dividendenstarke Aktienfonds im Fokus 14 Weitergabe von Immobilien: Verkehrswert macht die Sache teurer 16 Zertifikate-Award: Erfolg hinter den Kulissen TRENDS & PERSPEKTIVEN 17 Schreckgespenst Pensionslücke 20 Wer erbt von Gesetzes wegen? WISSEN & WERTE 22 Zwischen Palais und Vorstadtbüro: Bankiers im Fin de Siècle 24 Nicht ohne meine App KULTUR & GESELLSCHAFT 26 Eventberichterstattung Impressum Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Schoellerbank Aktiengesellschaft 2014, Renngasse 3, 1010 Wien; Firmensitz: Wien Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien Firmenbuchnummer: m; DVR-Nr.: Alle Rechte vorbehalten Ausführliches Impressum unter Redaktion und Produktion: Mag. Rolf Reisinger (Chefredakteur), Schwarzstraße 32, 5027 Salzburg, Tel.: 0662/ Fotos: Schoellerbank, Fotolia, Imagno, istock, mytaxi, Runtastic, Shutterstock, Ullstein Bild / picturedesk.com Titelbild: lvinst/istock Endredaktion: ikp Salzburg GmbH Grafik: Ingeborg Schiller Lektorat: MasterText Druck: Druckerei Roser, Salzburg 02 KONTAKT: Hinweis: Soweit in dieser Broschüre Marketingmitteilungen enthalten sind, werden diese speziell gekennzeichnet. Für Marketingmitteilungen gilt Folgendes: Diese Empfehlungen und Informationen sind Marketingmitteilungen (Werbung) und enthalten weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Marketingmitteilungen können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ausschließlich im Rahmen einer Anlageberatung kann die Schoellerbank die persönlichen Verhältnisse des Kunden berücksichtigen sowie eine umfassende und kundenspezifische Eignungsprüfung durchführen. Haftungsbeschränkung: Alle Empfehlungen und Informationen beruhen auf verlässlichen Quellen und sorgfältigen Analysen, enthalten jedoch Schätzungen und Werturteile, die jederzeit einer Änderung unterliegen können. Die Schoellerbank ist zu einer Aktualisierung dieser Empfehlungen und Informationen nicht verpflichtet. Eine Haftung der Schoellerbank für leichte Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Quellenrecherche und Analyse und den darauf beruhenden Empfehlungen und Informationen wird ausgeschlossen. 02 mehr Vermögen 02/2014

3 INHALT & EDITORIAL Liebe Kundinnen und Kunden, sehr geehrte Damen und Herren! In dieser Ausgabe unseres Kundenmagazins mehr Vermögen beschließen wir die vierteilige Serie zum Thema Vermögensnachfolgeplanung. Es ist ein breit gefächertes, wichtiges und brandaktuelles Thema, mit dem leider manchmal etwas sorglos umgegangen wird. Deshalb haben wir uns bemüht, das Bewusstsein hinsichtlich der Vermögensweitergabe etwas zu schärfen, und dazu möchte ich auch dieses Editorial nutzen. Eines liegt auf der Hand: Vererben und Erben ist mehr als ein bloßer Notariatsakt oder ein Rechtsgeschäft. Die Entscheidungen, die rund um das Vererben getroffen werden, können eine Familie oder ein Unternehmen gravierender beeinflussen als vieles andere. Deshalb gilt: Um Erbschaftsangelegenheiten zu regeln, benötigt man einen verlässlichen Partner. Einen Partner, der einen im besten Fall schon über Generationen hinweg betreut und die Menschen hinter den bloßen Zahlen kennt. Denn es geht so viel zu den nackten Zahlen um viel Geld: Rund 27 Milliarden Euro werden in Österreich jährlich vererbt oder schon zu Lebzeiten verschenkt. Durchschnittlich wechseln pro Schenk- oder Erbfall etwa Euro den Besitzer. Mit dem Ziel Vermögen zu erhalten sind in der Regel Überlegungen für die nächste Generation verbunden. Vermögenswerte lassen sich in der Praxis auch nicht immer ganz so einfach aufteilen, etwa Unternehmen oder Immobilienvermögen. Daneben spielen Liquiditätsaspekte sowie steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen beispielsweise Vermögenswerte im Ausland, Pflichtteilsrechte, etc. eine Rolle, die mit Vererben und Erben ist mehr als ein bloßer Notariatsakt oder ein Rechtsgeschäft. den eigenen Vorstellungen in Einklang zu bringen sind. Sich diesem Schritt planerisch zu nähern, halten wir für wichtig. Sie dabei zu unterstützen, gehört zu unserem Grundverständnis von einer ganzheitlichen Beratung. Das Bedürfnis, Klarheit zu haben und die Vermögensweitergabe an nahestehende Personen geregelt zu wissen, liegt in der Natur des Menschen. Auch der britischamerikanische Wirtschaftshistoriker Harold James, der in einer vergleichenden Studie die Motive europäischer Unternehmerfamilien beleuchtet, kommt zu einem ähnlichen Schluss: Menschen möchten Vermögenswerte nicht nur für die kurze Spanne eines menschlichen Lebens quasi als Leihgabe besitzen, vielmehr drängt es sie mit der Kraft eines biologischen Instinkts dazu, dieses Vermögen an andere Menschen weiterzugeben, die ihnen genetisch nahestehen, glaubt der Historiker. Wie eng miteinander verwoben die Schicksale von Familien und Unternehmen sind, beweist auch ein kurzer Blick auf das heimische Wirtschaftsgefüge. Rund 80 Prozent der österreichischen Unternehmen befinden sich in Familienbesitz die meisten davon bereits in zweiter Generation und stellen somit das Rückgrat der heimischen Wirtschaft dar. Die historischen Wurzeln und starke Unternehmenskultur von Familienunternehmen bieten gerade in Zeiten des globalen Kapitalismus Orientierung. Ein Identifikationsmerkmal, welches Unternehmen und Kunden gleichsam zugutekommt. Eigene Werte und Vergangenheit stehen dabei oftmals im Gegensatz zur anonymen Hochleistungskultur des späten zwanzigsten Jahrhunderts. Doch sie werden wieder modern. Wer erfolgreich eine Brücke zwischen den Generationen schlagen will, sollte vorsorgen. Wir stehen Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite! Herzliche Grüße Ihr Mag. Franz Witt-Dörring Vorstandsvorsitzender mehr Vermögen 02/

4 BÖRSEN & MÄRKTE Erfolg an der Börse ist von vielen Faktoren abhängig. Aber sind alle gleich wichtig? Einige sind erlernbar, andere entziehen sich gänzlich unserem Einfluss. Wie das Glück. Allerdings gibt es auch so etwas wie das Glück des Tüchtigen. Als Investor muss man sich erst in die Position bringen, überhaupt in den Genuss einer glücklichen Entwicklung zu kommen. Angeblich hat auch Napoleon an die Rolle des Glücks geglaubt. Bevor er einen neuen General ernannte, fragte er stets: Hat er denn Fortune? Ein Artikel von Robert Karas, CFA, Leiter Asset Management Mit Geduld zum Erfolg Ist die Fähigkeit, zukünftige Entwicklungen einzuschätzen und sich entsprechend richtig zu positionieren, für den Erfolg besonders wichtig? Unbestreitbar ist es hilfreich, frühzeitig oder rechtzeitig handeln zu können oder Ereignisse sogar zu antizipieren. Es wird auch immer wieder Situationen geben, in denen der versierte Investor einen Vorteil hat, weil er aufgrund eines tiefen Verständnisses der Materie schneller als andere Zusammenhänge ordnen und interpretieren kann. Es ist allerdings ausgeschlossen, dass es auch nur einen einzigen Investor gibt, der permanent und kontinuierlich besser als andere die Entwicklungen der Zukunft einschätzen kann. Nicht an der Börse, deren Bewegung zu Extremen neigt und das oftmals völlig losgelöst von den aktuellen Entwicklungen. Das wusste schon der Börsianer André Kostolany, der Wirtschaft und Börse mit Herrchen und Hund verglich (das Herrechen geht langsam vorwärts, der Hund rennt vor und zurück). André Kostolany ( ) war zu Lebzeiten als Börsen- und Finanzexperte, aber auch als Spekulant, Journalist, Schriftsteller und Entertainer tätig.

5 BÖRSEN & MÄRKTE Viel wichtiger für den Erfolg an der Börse sind die Eigenschaften, die nur schwer zu kultivieren sind. Wissen kann man sich durch Fleiß aneignen, doch es ist sehr schwierig, sein Naturell zu ändern. Die wenigsten von uns sind diszipliniert auf die Welt gekommen. Erst über mühevolle Erfahrungen lernen wir die Vorzüge disziplinierten Handelns in vielen Bereichen schätzen. In manchen Bereichen bleibt dies hingegen eine Lebensaufgabe. Der Anleger, der an der Börse die Aufregung sucht und gebannt das Auf und Ab der Kurse verfolgt, wird ähnlich wie der Casinobesucher einen hohen Preis für den Adrenalinschub bezahlen. AktienRating gewährleistet Disziplin So ist es wohl auch oft an der Börse, wo mit geringer Vorausplanung erst gar keine Disziplin aufkommen kann. Selbst im professionellen Umfeld des Vermögensverwalters ist es uns bewusst, dass wir nicht jeden Tag gleich diszipliniert sind. Wie also sicherstellen, dass die Disziplin stets das gewünschte Niveau hat? In der Schoellerbank ist die Antwort die klare Vorgabe des Schoellerbank AktienRating und das zwingende Abarbeiten von internen Checklisten bei der Aktienanalyse. Sein Bauchgefühl kann den Anleger auf die richtige Fährte bringen, aber langfristig wird nur die entsprechende Disziplin oder Konsequenz des Investmentansatzes vor Torheiten schützen. Warren Buffett hat schon vor Langem erkannt, dass die wichtigsten Eigenschaften für den Investmenterfolg leider auch am schwierigsten zu beeinflussen sind. Es geht salopp gesagt darum, wie wir gestrickt sind. Buffett spricht dabei von Temperament. Seiner Meinung nach trägt eine hohe Intelligenz wenig zum Investmenterfolg bei. Viel wichtiger ist ein Naturell, das genau den Drang kontrolliert, der andere Anleger in Schwierigkeiten bringt. Nehmen wir den Anleger, der an der Börse die Aufregung sucht und gebannt das Auf und Ab der Kurse verfolgt. Ähnlich wie der Casinobesucher wird er einen hohen Preis für diesen Adrenalinschub bezahlen. Hochriskante Papiere sind meist überbewertet Und doch gibt es anscheinend eine große Anzahl von genau solchen Anlegern. Nur so sind Studien zu erklären, die zeigen, dass hochriskante Papiere an der Börse meist überbewertet sind und langweilige Qualitätsaktien systematisch unterbewertet. Denn Erstere versprechen vielleicht keine hohen Renditen, aber zumindest entsprechende Aufregung. Buffett hat immer darauf geachtet, nur dann an der Börse zu handeln, wenn er eine günstige Gelegenheit sah. Wenn er keine Ideen hatte, wartete er einfach zu auch wenn es manchmal lange Trockenperioden gab. Es ist also Geduld und Ausdauer gefragt, um an der Börse langfristig erfolgreich zu sein. Wahrscheinlich ist das eine der wichtigsten und zugleich seltensten Eigenschaften für den langfristigen Erfolg. Wenn ein Anleger wie Warren Buffett oft über lange Perioden hinweg untätig ist, sollten wir nicht erwarten, jede Woche Chancen an der Börse vorzufinden. Geduld ist gefragt Wir haben nur sehr selten einen Wissensvorteil. Aber die Versuchung aktiv zu sein, ist immer da. Wäre es nicht besser, auf die wirklich guten Gelegenheiten zu warten? Die wenigsten Anleger können jahrelang inaktiv sein. Und noch weniger sind bereit, genau in den Momenten der großen Chancen zuzuschlagen. Denn oft hat just in diesem Moment das jeweilige Unternehmen oder eine bestimmte Branche ein Problem. Oder der gesamte Markt liegt am Boden aufgrund einer Wirtschafts- oder Finanzkrise (man denke nur an die Talfahrt der Jahre 2008/2009). Dann kommt zur Geduld noch der Mut hinzu, genau in diesen Momenten der tiefen Preise zu kaufen. Warren Buffett hat es in den Wochen nach der Lehman Brothers Pleite des Jahres 2008 in Milliardenhöhe getan. Und er ist es auch, der wiederum das passende Zitat parat hält: Der Aktienmarkt ist so angelegt, dass er das Geld vom Aktiven zum Geduldigen transferiert. Aber auch der 1999 verstorbene Europäer André Kostolany hatte Kluges zum Thema Geduld zu sagen: Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. n mehr Vermögen 02/

6 Tipps für Anleger BÖRSEN & MÄRKTE Angesichts der Zinslandschaft, in der Staatsanleihen kaum noch einen Inflationsausgleich bieten, erscheinen sie Anlegern auf den ersten Blick wie eine rettende Oase die Mittelstandsanleihen. Den hohen Kupons und der scheinbaren Seriosität dieses relativ neuen Marktsegments stehen allerdings kaum kalkulierbare Risiken und eine wahre Flut an Unternehmenspleiten gegenüber. Ein Artikel von Stefan Traunmüller, Wertpapierhändler/International Brokerage Services Mittelstandsanleihen ein Markt im Griff des Pleitegeiers Von A wie Air Berlin bis Z wie Zamek eine illustre Schar an mehr, aber oft auch weniger bekannten Unternehmen hat die Mittelstandsanleihen für sich entdeckt. Man könnte es positiv formulieren und darauf hinweisen, dass der Kapitalmarkt zusätzliche Chancen für Unternehmen bietet. Sie können ihre Schuldenstruktur diversifizieren und sich frisches Kapital zur Expansion verschaffen böse Zungen behaupten allerdings, dass einige Vertreter des Mittelstandsmarktes schlichtweg von ihrer Hausbank keinen weiteren Kredit mehr bekamen. Überhaupt erscheint der Begriff Mittelstand ein Euphemismus zu sein so heißt es etwa in einer Analyse der DZ Bank wenig schmeichelhaft: Würden die Mittelstandsanleihen wirklich den deutschen Mittelstand repräsentieren, müsste man sich Sorgen machen. Angesichts der geringen Größenordnungen von Emissionen und Bilanzsummen der Emittenten wäre ein Begriff wie Mini High Yield Bond wohl oft passender. Dabei konnte der für High Yield Bonds repräsentative iboxx-index sogar eine bessere Performance als der Mibox-Index für Mittelstandsanleihen erzielen. Und das, obwohl Letztere im Schnitt höhere Kupons bezahlen. Rating-Agenturen sind heute fester Bestandteil der Finanzwelt. Sie unterliegen in der Regel einer staatlichen Aufsicht und werden innerhalb der Europäischen Union zusätzlich von der ESMA (European Securities and Markets Authority) kontrolliert.

7 BÖRSEN & MÄRKTE Bereits 16 Vertreter des Marktsegments gingen pleite Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In den entsprechenden Segmenten an den Börsen Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, München und Hannover notieren mittlerweile deutlich über 100 Mittelstandsanleihen, weitere 15 Neuemissionen sind für 2014 bereits angekündigt. Davon sind mit Stand Mai 2014 schon 16 Unternehmen insolvent zuletzt etwa die zu Beginn erwähnte Firma Zamek, Hersteller von Fertignahrung. Es gibt sehr aussagekräftige Statistiken der Rating-Agenturen Moody s und S&P, die die Ausfallswahrscheinlichkeiten von Emittenten je nach Rating-Klasse beziffern. Im Segment Single-B (das ist, wie man den Rating-Klassen in der Tabelle entnehmen kann, bereits die Hochrisiko-Abteilung) beträgt diese Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalles auf Sicht von drei Jahren etwa zwölf Prozent. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man den Mittelstandsanleihen im Gros lediglich ein Single-B-Rating zugestehen dürfte. Tatsächlich gibt es diesbezüglich aber weitere alarmierende Zahlen, die auch auf die Rating-Agenturen kein unbedingt gutes Licht werfen. Ratings eine trügerische Sicherheit So hat es die überwiegende Zahl der Unternehmen zum Zeitpunkt der Anleihe-Emission in den Bereich zwischen BB+ und BBB+ geschafft. Allerdings mussten immerhin 39 Firmen in weiterer Folge eine Abwertung hinnehmen 23 davon sogar um drei Würden die Mittelstandsanleihen wirklich den deutschen Mittelstand repräsentieren, müsste man sich Sorgen machen. oder mehr Stufen. Dem stehen lediglich sechs Rating- Verbesserungen gegenüber. Auch wenn man sich von Seiten der Rating-Agenturen ein restriktiveres Vorgehen verspricht, ist es also tatsächlich so, dass viele Firmen, die bereits kurze Zeit später in die Pleite schlittern, zunächst ein solides Investmentgrade- Rating erhalten. Wie ist das zu erklären? Natürlich kann man den Rating-Agenturen nicht jede Schuld absprechen (im Falle der Mittelstandsanleihen haben wir es hier nicht mit Moody s oder S&P zu tun, sondern mit Creditreform, Euler Hermes und Scope), aber eines ist klar: Jede Bilanzanalyse und jede Prognose zukünftigen Unternehmenserfolges ist abhängig von Trotz eines soliden Investmentgrade-Ratings schlitterten 2014 bereits zahlreiche Unternehmen in die Pleite. S&P Moody s Beschreibung AAA Aaa AA+ Aa1 AA Aa2 AA- Aa3 A+ A1 A A2 Höchste Bonität, Ausfallswahrscheinlichkeit sehr gering Hohe Bonität, geringe Ausfallswahrscheinlichkeit Gute Bonität, bei unveränderten Rahmenbedingungen sichere Anlage A- A3 BBB+ Baa1 Investmentgrade, durchschnittliche BBB Baa2 BBB- Baa3 Bonität, leicht spekulativ, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist mit Ausfällen zu rechnen BB+ Ba1 kein Investmentgrade, spekulative BB Ba2 Anlage, Ausfallrisiken sind gegeben BB- Ba3 B+ B1 hoch spekulativ, Ausfälle müssen bei B B2 verschlechterter Wirtschaftslage B- B3 einkalkuliert werden CCC+ Caa1 extrem spekulativ, Ausfälle CCC Caa2 sind zu erwarten CCC- Caa3 CC Ca hohe Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsverzuges C Ca Zahlungsverzug D C Zahlungsausfall Die Rating-Klassen von Moody s und S&P im Detail Investmentgrade Sub-Investmentgrade mehr Vermögen 02/

8 Tipps für Anleger BÖRSEN & MÄRKTE einem seriösen und transparenten Vorgehen der Unternehmen. So ist auch das Verhalten der Börsen, die schon seit einiger Zeit verschärfte Zutrittskriterien wie Ad-Hoc-Publizität und Bilanzstandards eingeführt haben, kein Garant dafür, dass die oft mit den Mechanismen der Kapitalmärkte unerfahrenen Unternehmen die geforderten Maßnahmen auch in die Tat umsetzen. Bei Durchsicht diverser Pleiten treten einige Aktionen zutage, die im Nachhinein betrachtet fahrlässig anmuten so wurden Anleihe- Emissionen lediglich zur verdeckten Tilgung von bereits bestehenden Schulden verwendet, in anderen Fällen floss das Geld in Tochter- oder Partnerfirmen in Russland oder anderen kritischen Märkten, wo geringe Kontrolle über die tatsächliche operative Geschäftstätigkeit bestand. Kritische Stimmen, wie die eines Beratungshauses, das von Ratings, die in der Tendenz zufällig sind spricht, sind daher zum Teil angebracht. Es ist auch nicht von der Hand zu den traurigen höhepunkt stellt die Pleite von solarwatt dar, die im Juni 2012, nur gut 1,5 Jahre nach der anleihe-emission, konkurs anmeldeten und den anlegern nur ganze 16 Prozent ihres eingesetzten nominales zurückbezahlten. weisen, dass Ratings grundsätzlich nicht von den Anlegern, sondern von den Emittenten beauftragt und bezahlt werden, was gewisse immanente Interessenskonflikte mit sich bringt. Das Vertrauen, das sich Moody s und S&P über Jahrzehnte erarbeitet haben, ist im Falle der kleineren Rating-Agenturen jedenfalls noch auf dem Prüfstand. Das neue Insolvenzrecht Ein weiterer für Anleger negativer Punkt, der ein gewisser Mitgrund für die vielen Insolvenzen mittelständischer Unternehmen ist, ist das seit 2012 in Deutschland existierende neue Insolvenzrecht. Dieses sieht mehr Spielraum für in Schieflage befindliche Firmen vor, die nun eine Insolvenz auch in Eigenregie durchführen können notfalls auch zu Lasten oder gegen den Willen der Anleihe-Gläubiger, was bisher bei klassischen Sanierungen mit Masseverwalter nicht so einfach möglich war. Zamek bedient sich derzeit dieser Methodik, was die Inhaber von deren Anleihen bereits um den Großteil ihres Das neue Insolvenzrecht bietet insolvenzgefährdeten Firmen mehr Spielraum. Es war auch bei der Pleite von Solarwatt entscheidend. Investments zittern lässt. Den bisherigen traurigen Höhepunkt stellt die Pleite von Solarwatt dar, die im Juni 2012, nur gut 1,5 Jahre nach der Anleihe- Emission, Konkurs anmeldeten und den Anlegern nur ganze 16 Prozent ihres eingesetzten Nominales zurückbezahlten. Fazit: klarer Verkauf Es ist anzunehmen, dass man seitens der Börsen und auch der Rating-Agenturen aus den Fehlern lernen wird und im Sinne des Vermeidens weiteren Reputationsschadens alles daran setzen wird, über strengere Qualitätskriterien schwarze Schafe unter den Anleihe- Gläubigern in Zukunft zuverlässiger aufzuspüren. Das wird aber dazu führen, dass diverse Anleihen schon von Anfang an im hoch spekulativen Bereich geratet werden müssen. Bei einem Ausfallsrisiko von zehn Prozent und mehr zahlt es sich nach Meinung der Experten der Schoellerbank nicht aus, sich im Markt der Mittelstandsanleihen zu engagieren, da die in den Kupons enthaltenen Risikoprämien zu gering sind. Ein Kupon von sechs Prozent mag verlockend erscheinen, man sollte aber nicht vergessen, dass die Dividendenrendite vieler Qualitätsaktien auch vier Prozent und mehr beträgt. Natürlich gibt es innerhalb des Mittelstandsmarktes auch Emittenten mit solidem Geschäftsmodell und guten Ertragsaussichten, deren Anleihen notieren aber bei Kursen von 100 Prozent und darüber. Die Gewinnchance aus Sicht des Anlegers ist also begrenzt, das Verlustrisiko jedoch nicht. Aus diesem Grund empfiehlt die Schoellerbank risikofreudigen Anlegern, ihr Risiko über den Aktienmarkt abzubilden und im Anleihebereich ausschließlich auf erstklassige Schuldner zu setzen. n 08 mehr Vermögen 02/2014

9 BÖRSEN & MÄRKTE Ethik und Nachhaltigkeit sind Werte, die in Wirtschaft und Gesellschaft immer wichtiger werden. Sie sind eng miteinander verflochten, unterscheiden sich aber auch in vielen Bereichen. Die Schoellerbank hat mit dem Schoellerbank Ethik Vorsorge einen Fonds bzw. mit der Nachhaltigkeits-Anleihe 07/14-07/20 eine Anleihe im Portfolio, die dem Trend zur ethischen und nachhaltigen Vermögensanlage Rechnung tragen. Ein Artikel von Thomas Hofer, Portfoliomanager/Asset Management und Dipl.-BW (FH) Alexander Adrian, Portfoliomanager/Asset Management Ethik und Nachhaltigkeit in der Vermögensanlage Jedes Unternehmen hat Einfluss auf das Leben von Menschen, auf die Umwelt und die Gesellschaft. Ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiges Handeln steht seit einigen Jahren immer stärker im Blickpunkt der Öffentlichkeit und führt dazu, dass sowohl von den Konsumenten als auch den Unternehmen viel bewusster mit diesen Fragen umgegangen wird. Um am Markt erfolgreich zu sein, müssen Produkte und Dienstleistungen sowie die Herstellungsprozesse bestimmten sozialen und öko- logischen Standards entsprechen. Eine neue Richtlinie des Europaparlaments sieht für kapitalmarktorientierte Unternehmen, die mehr als 500 Arbeitnehmer beschäftigen, eine Nachhaltigkeitserklärung als Teil des Lageberichts vor. Darin müssen die Unternehmen Auskunft über ihren Umgang mit Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerstandards, die Beachtung der Menschenrechte oder Korruptionsbekämpfung geben. Die Intention der EU ist klar: Die nichtfinanzielle Berichterstattung soll zu einer nachhaltigeren globalen Wirtschaft Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus der Forstwirtschaft und wurde im 19. Jahrhundert über die reine Rohstoffversorgung hinaus erweitert.

10 Tipps für Anleger BÖRSEN & MÄRKTE beitragen. Um die Vorgaben der Richtlinien erfüllen zu können, müssen sich die Unternehmen für ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung personell und organisatorisch einiges überlegen. Nicht alles in einen Topf werfen Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wäre zwischen Ethik und Nachhaltigkeit kein großer Unterschied. Wer jedoch tiefer in die Materie einsteigt, wird sehr schnell erkennen, dass sich dabei durchaus ein etwas anderes Anlageuniversum ergibt. Zugegeben, würde man die Schnittmenge bilden, deckten sich die Werte in den jeweiligen Disziplinen zu einem ziemlich hohen Prozentsatz. Steckt man die Begriffe genauer ab, wird schnell klar, weshalb es zu Abweichungen kommt. Ethik In der Wirtschaftsethik bestimmt die Anwendung ethischer Prinzipien das wirtschaftliche Handeln. Humanität, Solidarität und Verantwortung sind die zentralen Werte, wobei die Folgen wirtschaftlichen Handelns auf andere Menschen und die Umwelt einer Rechtfertigung unterzogen werden. Dabei ist es nicht Aufgabe der Wirtschaftsethik, Handlungsanweisungen auszuarbeiten. Sie dient als Orientierungshilfe und zur kritischen Analyse. Für den Schoellerbank Ethik Vorsorge Fonds wird mit dem Ethik-Partner ECPI zusammengearbeitet. Während sich die Ethikspezialisten um das Universum kümmern, wählen die Experten der Schoellerbank daraus die nach dem Schoellerbank AktienRating interessantesten Papiere aus. Was kategorisch ausgeschlossen wird, sind Unternehmen, Der Ethikpartner ECPI schließt Unternehmen, die mit genmanipulierten Lebensmitteln handeln, kategorisch aus. die in den Bereichen Kernenergie, Genmanipulation, Alkohol, Verhütung, Pornographie, Glücksspiel, Tabak und Militär tätig sind. Dabei ergibt sich fast zwangsläufig eine gewisse Abgrenzung zwischen ethischen und nachhaltigen Investments. Aus ethischen Gründen ist es durchaus nachvollziehbar, dass ein Waffenlieferant den moralischen Ansprüchen eines ethisch handelnden Investors nicht genügt. Ganz so einfach ist die Sache jedoch nicht: Ist ein Krieg als letztes Mittel, um eine Auseinandersetzung zu In der Wirtschaftsethik bestimmt die anwendung ethischer Prinzipien das wirtschaftliche handeln. beenden, verwerflich? Einem Diktator, der sein Volk militärisch unterdrückt und systematisch ausbeutet, dem kann unter Umständen nur mit einem Militärschlag Einhalt geboten werden. Darüber zu urteilen ist Aufgabe des Ethikspezialisten ECPI und in dessen Augen finden die Waffenschmiede dieser Welt keine Berücksichtigung. Ganz anders kann dies beim Universum nachhaltiger Produkte aussehen. Denn hier kann zum Beispiel der Schluss gezogen werden, dass es vermutlich auch in Zukunft immer wieder Kriege geben wird und somit ein kontinuierlicher Nachschub an Waffen produziert werden muss. Ein anderes Beispiel ist Verhütung. Während ein Hersteller von Antibabypillen auch in Zukunft mit einem relativ gleichbleibenden Absatz rechnen kann und damit im Grunde eine gewisse Nachhaltigkeit aufweist, wäre dieses Unternehmen für eine kirchliche Institution aus moralischen Gründen undenkbar. Aufgrund der Ausschlusskriterien sind ethische Investments relativ streng und gelten in der Regel als Spezialgebiet im Bereich der Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit Der Rat für nachhaltige Entwicklung hat Nachhaltigkeit folgendermaßen definiert: Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Das Prinzip ist keineswegs neu. Als Vater der Nachhaltigkeit wird Hans Carl von Carlowitz, Oberberghauptmann vom kursächsischen Hof in Freiberg, genannt. Dieser forderte 1713 in seinem Werk Sylvicultura oeconomica, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden solle, wie durch planmäßige Aufforstung wieder nachwachsen könne. 10 mehr Vermögen 02/2014

11 BÖRSEN & MÄRKTE Schoellerbank Ethik Vorsorge (indexiert) 150 % 140 % 130 % 120 % 110 % 100 % 90 % 80 % 70 % Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Entwicklung Für die Nachhaltigkeits-Anleihe 07/14-07/20 bedient sich die Schoellerbank in Zusammenarbeit mit dem Emittenten Société Générale des Finvex Sustainable Efficient Europe 30 Price Index. Dieser Index besteht aus 30 Aktien, die aus einem Spektrum an nachhaltigkeitsorientierten Aktien aus Europa Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. stammen. Dabei werden die besten 20 Prozent der 600 größten europäischen Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit ausgewählt (die Fähigkeit eines Unternehmens, in einem hyperkompetitiven und sich wandelnden globalen Geschäftsumfeld zu wachsen), wie sie im Dow Jones SustainabilityTM Europe Index abgebildet sind. Nachhaltige Investitionen basieren dabei auf einer Analyse der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Entwicklung des Unternehmens, welche u. a. die Unternehmensführung, das Risikomanagement, das Branding, die Maßnahmen zur Minderung des Klimawandels sowie die Standards in der Zulieferungskette und die Arbeitsbedingungen bewertet Price Index beteiligt. Die Rückzahlung von 100 Prozent des Nennwerts ist durch den Emittenten zum Laufzeitende* geboten. Die Zeichnung ist noch bis zum 4. Juli 2014 möglich. Die folgende Grafik beschreibt die Ausstattungsmerkmale der Nachhaltigkeits-Anleihe 07/14: n Ausstattungsmerkmale Nachhaltigkeits-Anleihe 07/14 07/20 Emittentin Garantiegeber ISIN Emissionspreis SG Issuer Société Générale (Moody s: A2 stabil, S&P: A neg.) DE000A1ZDA % + Ausgabeaufschlag von bis zu 5 % (vom Nennwert) Laufzeit Rückzahlung Beteiligung Börsennotiz ab % des Nennwerts durch den Emittenten % an der Wertentwicklung des Index Finvex Sustainable Efficient Europe 30 Price Index in EUR (Bloomberg: FSEURE) Quelle: Bloomberg: FSEURE Quelle: Bloomberg Bei der Nachhaltigkeits-Anleihe 07/14-07/20 sind Investoren mit 100 Prozent an der positiven Wertentwicklung des Finvex Sustainable Efficient Europe *Es besteht ein Kapitalschutz durch den Emittenten und Garantiegeber per Endfälligkeit in Höhe von 100 % vom Nennwert. Während der Laufzeit der Nachhaltigkeits- Anleihe 07/14 07/20 in EUR kann der Kurs der Schuldverschreibung unter dem Rückzahlungswert notieren. Bei Ausfall des Emittenten kann es zu einem Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. mehr Vermögen 02/

12 Tipps für Anleger BÖRSEN & MÄRKTE Unternehmen, die keine Dividenden zahlten, galten zur Zeit der Gründung der Börsen als unseriös. Regelmäßige Ausschüttungen waren in der Geschichte der Aktien die entscheidende Komponente des Gesamtertrags. Aus dieser Zeit stammt auch das Synonym Dividendenpapiere. Ein Artikel von Bernhard Saringer, Fondsmanager/Schoellerbank Invest AG dividendenstarke aktienfonds im Fokus Viele Anleger parken ihr Geld nach wie vor auf Sparbüchern oder Festgeldkonten, egal wie wenig Rendite dabei herauskommt. Die Sicherheit hat für sie oberste Priorität. Als kurzfristiger Parkplatz ist dagegen nichts einzuwenden, zum langfristigen Vermögensaufbau eignen sich solche Vehikel jedoch nicht. Auf lange Sicht würde die Inflation das eingesetzte Kapital nach und nach auffressen. Entscheidet man sich für den Kauf einer Aktie bzw. eines Aktienfonds, zählt oftmals nur der Kursgewinn. Doch das ist nur eine Seite der Medaille! Eine große Rolle können dabei auch Dividenden spielen also jener Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre ausschüttet. Das alleinige Fokussieren auf eine hohe Dividendenrendite bringt aber auch nichts und ist keine Garantie für die dauerhafte Wertentwicklung einer Aktie. Dividendenfonds: Pro & Contra Für den Investor sind Dividendenfonds in erster Linie wegen der Dividende, die der Fonds an die Anteilsinhaber ausschüttet, attraktiv. Am besten für eine Veranlagung geeignet sind vor allem aktiv gemanagte Fonds erstklassiger Investmentgesellschaften mit hoher Qualität und Expertise. So kann der interessierte Anleger z. B. in der Kategorie Aktien Welt aus rund 40 Fonds mit dem Fokus Dividendenstrategie wählen. Natürlich werden auch bei herkömmlichen Aktienfonds Dividendenpapiere ins Portfolio aufgenommen. Hier fehlt in der Fonds-Bezeichnung einzig das oft zu Marketingzwecken verwendete Wort Dividende. Bringen Dividendenfonds mehr Rendite? Dividendenfonds stellen in der Investmentbranche noch eine relativ junge sowie kleine Gruppe dar. Somit sind aussagekräftige Gegenüberstellungen zu her- Chartvergleich 2013 (indexiert auf 100) 135 Templeton Growth Euro 130 UniFavorit: Aktien M&G Global Dividend 125 Threadneedle Global Equity Income Dez. 12 Jan. 13 Feb. 13 Mrz. 13 Apr. 13 Mai 13 Jun. 13 Jul. 13 Aug. 13 Sep. 13 Okt. 13 Nov. 13 Dez. 13 Quelle: Morningstar Direct Die Risikobereitschaft vieler Anleger erhöhte sich 2013 sehr schnell. Dieser Trend hielt bislang auch in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres an. 12 mehr Vermögen 02/2014

13 BÖRSEN & MÄRKTE Chartvergleich 10 Jahre 04/ /2014 (indexiert auf 100) Apr. 04 DWS Top Dividende UniGlobal KBC Equity High Dividend Templeton Growth Euro Apr. 05 Apr. 06 Apr. 07 Apr. 08 Apr. 09 Apr. 10 Apr. 11 Apr. 12 Apr. 13 Apr. 14 Quelle: Morningstar Direct kömmlichen Aktienfonds für die folgenden Beispiele wurden Investmentfonds aus der Kategorie Aktien International verwendet nur innerhalb der letzten zehn Jahre möglich. In diesem Zeitraum gab es immer wieder Marktphasen, in denen sich dividendenstarke Aktienfonds besser entwickeln konnten als Aktienfonds ohne diesen Schwerpunkt. Das obenstehende Kursbild zeigt, dass sich über die vergangenen zehn Jahre hinsichtlich der Performance ein sehr gemischtes Bild ergibt. Ganz vorne findet sich der DWS Top Dividende, gefolgt von einem herkömmlichen Fonds (UniGlobal). Platz drei nimmt wieder ein dividendenlastiger Fonds (KBC Equity High Dividend) ein. Ganz hinten hat sich in diesem Zeitraum der Templeton Growth Euro platziert. Anfang 2008 beim Ausbruch der Finanzkrise kam es an den globalen Aktienmärkten zu erheblichen Kursverlusten. In so einer negativen Marktphase zeigten Dividendenfonds weder einen Vorteil noch einen gravierenden Nachteil. Im Erholungszyklus nach 2009 bzw. nach der Staatsschuldenkrise 2011 entwickelten sich Dividendenfonds um einiges stärker als herkömmliche Aktienfonds. Ein Blick auf die letzten fünf Jahre zeigt, dass die von der Schoellerbank empfohlenen beiden Fonds mit dem Schwerpunkt Dividenden (M&G Global Dividend, Threadneedle Global Eq. Income) im Durchschnitt um mehr als 33 Prozentpunkte höher tendierten als die beiden herkömmlichen Aktienfonds (UniFavorit: Aktien, Templeton Growth Euro). Wird jedoch die Grundstimmung unter den Marktteilnehmern immer positiver, dann wendet sich das Blatt sehr schnell. Im vergangenen Jahr erhöhte sich die Risikobereitschaft vieler Anleger. Das führte dazu, dass sich sowohl der Templeton Growth Euro als auch der UniFavorit: Aktien um rund 5,3 Prozentpunkte stärker präsentierten als die beiden Dividendenfonds (siehe Kursbild auf Seite 14). Dieser Trend hielt auch in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres an. Welche Bedeutung eine tiefgreifende Fondsselektion hat, zeigt folgendes Beispiel: In den vergangenen fünf Jahren erzielten die von der Schoellerbank empfohlenen beiden Dividendenfonds M&G Global Dividend und Threadneedle Global Eq. Income einen deutlich höheren Mehrwert als die beiden Vergleichsfonds (DWS Top Dividende und KBC Eq. High Dividend) absolut betrachtet um knapp 40 Prozentpunkte mehr an Rendite. Fazit Dividendenfonds haben über Jahre hinweg im Durchschnitt nicht besser abgeschnitten als herkömmliche Aktienfonds. Gerade aber in Erholungszyklen hatten dividendenstarke Fonds die Nase vorn. Zudem lässt sich feststellen: Bei dividendenlastigen Fonds spielt das Marketingthema oftmals eine führende Rolle. Dies spiegelt auch die Volumensentwicklung in diesem Segment wider seit dem Ausbruch der Finanzkrise hat ein hoher Bargeldzufluss in Dividendenfonds stattgefunden. Die Beispiele zeigen, dass bei der Auswahl von Investmentfonds eine sehr genaue Analyse notwendig ist, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn nur die Wahl erstklassiger Produkte eröffnet die Chance auf hervorragende Anlageergebnisse. n Werbemitteilung. Daten per Quelle: Morningstar Direct. Die Informationen beruhen auf Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Eine Garantie für deren Vollständigkeit oder Richtigkeit kann nicht übernommen werden. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu. Ausgabe- bzw. Rücknahmespesen sind in der Performanceberechnung nicht berücksichtigt. Der veröffentlichte Prospekt sowie die Wesentlichen Anlageinformationen (KID) in der jeweils aktuellen Fassung stehen dem Interessenten auf der Website der jeweiligen Anlagegesellschaft kostenlos zur Verfügung. Diese stellen die alleinige Verkaufsunterlage dar und enthalten wichtige Risikohinweise. Bitte beachten Sie auch den Hinweis auf Seite 2 dieser Broschüre. mehr Vermögen 02/

14 BÖRSEN & MÄRKTE Der Gesetzgeber hat die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer neu geregelt. Der dreifache Einheitswert gilt für die Weitergabe von Immobilien im Familienkreis, für andere Transaktionen wird der deutlich höhere Verkehrswert herangezogen. Ein Artikel von Dr. Elisabeth Günther, Steuerexpertin/Tax, Foundations & Estate Planning Weitergabe von Immobilien: Verkehrswert macht die Sache teurer Der Verfassungsgerichtshof hat im November 2012 den Einheitswert als Wertmaßstab für die Bemessung der Grunderwerbsteuer (GrESt) aufgehoben und dem Gesetzgeber eine Reparaturfrist bis 31. Mai 2014 eingeräumt. Der Nationalrat hat deshalb Ende Mai eine Neuregelung beschlossen, die den Einheitswert teilweise beibehält und sich dabei an den Regelungen zur Grundbucheintragungsgebühr orientiert. Allerdings gilt für einige Immobilienübertragungen das Ende des dreifachen Einheitswertes als Bemessungsgrundlage. Die bisherige Rechtslage sah vor, dass die Grunderwerbsteuer bei Schenkungen und Erbschaften vom dreifachen Einheitswert, bei entgeltlichen Erwerben (z. B. Kauf/Tausch) hingegen vom Wert der Gegenleistung (insbesondere Kaufpreis) bemessen wird. Der Grunderwerbsteuersatz beträgt grundsätzlich 3,5 Prozent, während für Übertragungen innerhalb der engsten Familie (z. B. Übertragung an Ehegatten, Eltern, Kinder, Enkel) ein ermäßigter Steuersatz von 2 Prozent zur Anwendung kommt. Bei der Immobilienweitergabe profitieren die engsten Familienangehörigen am meisten von der neuen Bemessungsgrundlage. Seit 2012 unterliegen auch Immobilienwidmungen an Stiftungen generell der Grunderwerbsteuer. Diese wird vom dreifachen Einheitswert bemessen, wobei der Steuersatz in Summe sechs Prozent (3,5 Prozent Grunderwerbsteuer zuzüglich 2,5 Prozent sog. Stiftungseingangssteueräquivalent) beträgt. Was ändert sich? Nach dem im Mai beschlossenen Gesetz soll grundsätzlich die Gegenleistung (mindestens aber der Verkehrswert) als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer gelten. Der dreifache Einheitswert (neu: mit Begrenzung in Höhe von 30 Prozent des Verkehrswertes) wird nur in einem eigens definierten Familienverband herangezogen, jedoch nicht nur bei Schenkungen und Erbschaften, sondern auch bei entgeltlichen Erwerben (z. B. Kauf) als Bemessungsgrundlage gelten. Der Steuersatz in diesem Familienkreis beträgt zwei Prozent (statt ansonsten 3,5 Prozent). Der in Zukunft begünstigte Familienkreis umfasst folgende Personen: n Ehegatten/eingetragene Partner n Lebensgefährten (unter der Voraussetzung eines gemeinsamen Hauptwohnsitzes) n Verwandte oder Verschwägerte in gerader Linie (z. B. Eltern, Kinder, Enkel, Großeltern) n Stief-/Wahl- oder Pflegekinder und deren Kinder, Ehegatten/eingetragene Partner n Geschwister, Nichten/Neffen (nicht aber Cousine/ Cousin) Durch die Neuregelung hat sich eine geringere Steuerbelastung bei entgeltlichen Übertragungen im Familienkreis ergeben. Erben zum Beispiel zwei Personen 14 mehr Vermögen 02/2014

15 BÖRSEN & MÄRKTE Der deutlich höhere Verkehrswert kommt auch bei der Immobilienweitergabe an Privatstiftungen zum Tragen. (Geschwister) jeweils die Hälfte eines Wohnhauses und kauft eine Person anschließend den Hälfteanteil der anderen Person, dann waren nach bisheriger Rechtslage 3,5 Prozent GrESt des Kaufpreises (Gegenleistung) fällig. Nach der Änderung sind hingegen nur mehr zwei Prozent GrESt bemessen vom dreifachen Einheitswert zu bezahlen. Der dreifache Einheitswert als Bemessungsgrundlage bleibt bei der Vereinigung aller Anteile an einer Gesellschaft bestehen, in deren Vermögen sich österreichische Immobilien befinden. Der dreifache Einheitswert gilt nur in einem eigens definierten Familienverband. Durch die einheitliche Regelung der Bemessungsgrundlage für alle Fälle des Erwerbs im begünstigten Familienverband sollte eine Angleichung an die Rechtslage für die Grundbucheintragungsgebühr erzielt werden. Durch die Anpassung wird jedoch nicht in allen Bereichen eine einheitliche Rechtslage hergestellt und somit auch nicht die gewünschte Verwaltungsvereinfachung erzielt: So klafft die Bemessungsgrundlage bei der GrESt und Eintragungsgebühr bei der Übertragung von Grundstücken insbesondere bei Erwerbsvorgängen zwischen Gesellschaft und Gesellschafter (z. B. Immobilieneinlagen und -entnahmen) auseinander. Die Eintragungsgebühr fällt in diesen Fällen vom dreifachen Einheitswert an, während die GrESt bei Erwerbsvorgängen zwischen Gesellschaft und Gesellschafter vom Verkehrswert berechnet wird (lediglich bei Umgründungen nach dem UmgrStG gilt weiterhin GrESt vom zweifachen Einheitswert). Somit sind insbesondere Einlagen von Immobilien in Personen- oder Kapitalgesellschaften ab 1. Juni 2014 (teilweise) empfindlich teurer. Auch für Privatstiftungen gilt der Verkehrswert. Fazit Die Reform der Grunderwerbsteuer war aufgrund der Vorgaben des Verfassungsgerichtshofes notwendig. In Hinkunft wird bei der Steuerbemessungsgrundlage nicht mehr zwischen entgeltlicher und unentgeltlicher Übertragung von Grundstücken und Immobilien unterschieden, sondern auf den Familienbegriff abgestellt. Im Familienkreis gilt der dreifache Einheitswert als Bemessungsgrundlage, außerhalb des Familienkreises der deutlich höhere Verkehrswert. n mehr Vermögen 02/

16 BÖRSEN & MÄRKTE Beim Zertifikate-Award Austria 2014 war die Schoellerbank nicht unter den Preisträgern, weil sie keine Zertifikate emittiert. Trotzdem war der Award ein schöner Erfolg für die Schoellerbank. Ein Artikel von Thomas Hofer, Portfoliomanager/Asset Management Erfolg hinter den Kulissen Kürzlich wurde in Wien zum achten Mal der Zertifikate-Award Austria 2014 vergeben. Veranstalter sind das Zertifikate Forum Austria und das ZertifikateJournal. Sie zeichnen die Emittenten der besten und innovativsten Zertifikate des Jahres aus. Eine 17-köpfige Jury aus Asset-Managern, Retail- Bankern, Online-Brokern und Finanzjournalisten bewertete elf Emittenten in sieben verschiedenen Kategorien. Die Schoellerbank war nicht unter den Anwärtern für den Award. Aus gutem Grund: Sie hat sich vor Jahren aus Risikostreuungsgründen entschieden, aus einem breiten Spektrum an Emittenten für strukturierte Produkte auszuwählen. Sie verzichtete darauf, selbst als Emittent von Zertifikaten aufzutreten. Ihre Ideen und Vorschläge lässt die Schoellerbank aber nicht ungenutzt. Sie arbeitet deshalb seit Jahren mit namhaften Emittenten zusammen, um ihre Anregungen in die gewünschten Produkte umzusetzen. So gibt es immer wieder beim Zertifikate Award Österreich (und auch beim Zertifikate Award Deutschland) Produkte, die von der Schoellerbank initiiert wurden und sich auch zum großen Teil in den Kundendepots wiederfinden. Die Kundennachfrage nach diesen Produkten ist immer noch sehr hoch. Ausgezeichnete Produkte Eine Kategorie beim diesjährigen Award stellten Produkte mit Kapitalschutz dar. Insgesamt standen in dieser Kategorie sechs Produkte zur Auswahl. Gewinner waren die Erste Group Bank vor der RCB und der Société Générale. Die Erste Group Bank gewann mit der Performance-Garant Produktlinie, wobei mit der Euro Stoxx Select Dividend 30 Anleihe eine Emission exklusiv für die Schoellerbank begeben wurde. Die Société Générale hatte im vergangenen Jahr zehn Der Award zeichnet die Emittenten der besten und innovativsten Zertifikate des Jahres aus. Kapitalschutzprodukte zum öffentlichen Vertrieb in Österreich zugelassen. Wobei auch hier einige Produkte von der Schoellerbank initiiert wurden. Die wichtigste Emission der UniCredit Bank in Österreich war übrigens die von der Schoellerbank gemeinsam mit der UniCredit Bank ausgearbeitete Blue Chip Basket Anleihe 6/2013-6/2019. Auch wenn in der Öffentlichkeit nur die Preisträger wahrgenommen werden und diese namhafte internationale Emittenten sind, ist die Schoellerbank trotzdem stolz darauf, hinter den Kulissen des Awards so stark mitzumischen. Viele von der Schoellerbank initiierte Produkte wurden heuer ausgezeichnet. Ein schöner Beweis für die gute Arbeit der Experten der Schoellerbank. n 16 mehr Vermögen 02/2014

17 TRENDS & PERSPEKTIVEN In den vergangenen Jahren mussten die Pensionskassen immer wieder ihre Leistungen kürzen. Auch manches private Vorsorgeprodukt entwickelte sich schlechter als erwartet Stichwort staatlich geförderte Zukunftsvorsorge. Ist das (staatliche) Umlageverfahren dem (privaten) kapitalgedeckten Verfahren gerade in Zeiten schwankender Kapitalmärkte und niedriger Zinsen überlegen? Ein Artikel von Mag. Doris Eichelburg, Wealth Advisor/Financial Planning & Specific Investments, und Mag. Felix Düregger, Fondsmanager/Asset Management Schreckgespenst Pensionslücke Das Kapitaldeckungsverfahren hat den Vorteil der Fairness: Jeder Versicherungsnehmer bekommt aufgrund von nachvollziehbaren Kriterien, gemäß den versicherungsmathematischen Grundsätzen und der Risikoverteilung auf die Gemeinschaft der versicherten Personen, eine Leistung aus dem Versicherungsvertrag. Das kann eine Pension, Krankengeld oder eine Unfallrente sein. Aus dem Versicherungsgedanken heraus kann dieser Vorteil jedoch auch als Nachteil bezeichnet werden: Beweist ein Anwartschaftsberechtigter oder eine Versicherungsgesellschaft ein unglückliches Händchen am Kapitalmarkt oder kann er nur wenig Beiträge veranlagen, so findet er später mit seiner Pension möglicherweise nicht das Auslangen. Es gilt also einerseits die Beiträge leistbar zu machen. Andererseits müssen vor allem kurzfristige Einflüsse durch die Aktienmärkte sowie die Entwicklungen des Zinsniveaus durch ein professionelles Management ausgeglichen werden. Prozyklische Anlageentscheidungen wie bei Privatanlegern üblich sollen so weit wie möglich vermieden werden. Leider begünstigt der aktuelle gesetzliche Rahmen beispielsweise mit dem Pensionskassengesetz diese Grundregel zu wenig. Das Umlagesystem hingegen ist unabhängig von den Kapitalmärkten. Es hängt langfristig an der Entwicklung der Demographie. Eine unvorteilhafte Altersverteilung mit zu wenigen Personen in Erwerbsarbeit und zu vielen Pensionisten sorgt für Probleme. Die Zahl der Erwerbstätigen, die aktuell die Pensionen erwirtschaften, sinkt kontinuierlich, so kommen derzeit 1,5 Erwerbstätige auf einen Pensionisten, 2021 werden es nur noch 0,6 sein. Das Um und Auf eines funktionierenden Umlagesystems ist eine stabile Alterspyramide, also eine, bei der sich die Basis nicht

18 TRENDS & PERSPEKTIVEN verschmälert. Betrachtet man die abgebildeten Alterspyramiden, so erkennt man die Nachteile kerneuropäischer Länder beispielsweise gegenüber der Türkei. Der Haken an einer unvorteilhaften Altersverteilung liegt darin, dass das Pensionsniveau nur durch breite Zuschüsse aus dem Budget (und damit von außerhalb des Pensionssystems) gehalten werden kann. Aus dem österreichischen Budget flossen in der jüngeren Vergangenheit jährlich hohe einstellige Milliardenbeträge in das Umlagesystem. Ähnlich große Zuschüsse pro Einwohner müssen auch vergleichbare Länder wie die Bundesrepublik Deutschland leisten. Da man eine ungünstige Altersverteilung nicht kurzfristig ändern kann, sollte zumindest das Altersvorsorgesystem nicht vorwiegend auf dem staatlichen Umlagesystem, sondern breiter aufgestellt sein. Zumindest formell besteht dafür in Österreich ein 3-Säulen-Modell, das als weitere Säulen neben der staatlichen Pension noch die betriebliche Pension (beispielsweise Pensionskassen aber auch direkte Pensionszusagen) als zweite Säule sowie die private Pension als dritte Säule vorsieht. Aktuelle Zahlen zeigen, dass sich nach wie vor zu viele auf das staatliche System verlassen. Natürlich liegt es im Gesamtinteresse einer Volkswirtschaft, die milliardenhohen Budgetabflüsse an das staatliche Pensionssystem zu verringern. Dafür müssen sowohl die zweite als auch die dritte Säule weiter ausgebaut werden. Das bedeutet aus Sicht der Veranlagung vor allem flexiblere Ausgestaltung Stichwort zyklusunabhängiger und steuerliche Entlastungen. Unterschiedliche Popularität der Systeme Vor der letzten Kapitalmarktkrise lagen die Beliebtheitswerte des Umlageverfahrens im Keller, verschuldet durch die ungünstigen demographischen Entwicklungen und die boomenden Kapitalmärkte. Heute ist alles anders: Die Risiken an den Kapitalmärkten wären für eine konservative Altersvorsorge nicht passend, man würde das an den wiederkehrenden Pensionskürzungen der privaten Kassen klar erkennen. Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Beide Systeme haben Vorteile, die man kombinieren sollte. Pensionskassen, die zweite Säule Die Pensionskürzungen der zweiten Säule beruhen sehr oft auf einem Anfangsfehler der Pensionskassen: Fast immer wurde der Rechnungszins aus heutiger Sicht zu hoch angenommen. Dadurch mussten die Arbeitgeber weniger Mittel an die Pensionskassen übertragen zu wenig, um im aktuellen Zinsumfeld ohne Kürzungen davonzukommen. Denn der Rechnungszins ist einerseits der Diskontierungsfaktor der zukünftigen Zahlungen. Er kann aber andererseits als die Höhe des Veranlagungsergebnisses interpretiert werden, bei dem keine Pensionskürzungen notwendig sind. Beträgt der Rechnungszins einer Veranlagungs- und Risikogemeinschaft beispielsweise 5 Prozent und das Veranlagungsergebnis in einem Jahr erbringt nur 4,5 Prozent, müssen die aktuellen Pensionen gekürzt werden. Da die höchsten zulässigen Rechnungszinsen im Laufe der Zeit seitens der Finanzmarktaufsicht kontinuierlich gesenkt Alterspyramiden im Vergleich Österreich 2013 Männer Frauen Bevölkerung Altersgruppe Bevölkerung in Tausend in Tausend Türkei 2013 Männer Frauen 4 3,2 2,4 1,6 0, ,8 1,6 2,4 3,2 4 Bevölkerung Altersgruppe Bevölkerung in Millionen in Millionen Quelle: CIA Chartbook 18 mehr Vermögen 02/2014

19 TRENDS & PERSPEKTIVEN wurden, wird dieses Problem aber durch immer mehr neue Anwartschafts- und Leistungsberechtigte mit niedrigem Rechnungszins runtergemischt. Private Pensionsvorsorge Steuerbegünstigte private Pensionsvorsorge ist in Österreich neben ein paar kleineren Ausnahmen vorwiegend mit Versicherungen möglich. Diese bieten viele Vorteile für Anleger, aber auch einige Nachteile. Die Produkte sind unflexibel (lange Laufzeiten sind üblich und steuerlich notwendig) und teuer. Sinnvoll wäre es, auch andere Vorsorgeprodukte mit Versicherungen steuerlich gleichzustellen. In anderen Ländern wie in den USA ist das üblich. Spezielle österreichtypische Pensionsveranlagungen wie die Zukunftsvorsorge wollen von Gesetzes wegen die eierlegende Wollmilchsau sein. Sie bieten eine Kapitalgarantie und schüren die Illusion einer breiten Aktienmarktbeteiligung. Dass die Aktienquote aufgrund der Garantie mit Derivaten abgesichert ist und viele Produkte ausgeknockt am Zerobond notieren, ist vielen Kunden nicht bewusst. Unserer Einschätzung nach bieten viele Produkte eine zu hohe Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Beide Systeme haben Vorteile, die man kombinieren sollte. Komplexität für ein zu schlechtes Ertragspotenzial. Bessere Ausgestaltungsmöglichkeiten bieten Versicherungslösungen, die individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Vorreiter auf dem Versicherungsmarkt sind derzeit gemanagte Versicherungsprodukte, die die Vorteile erstklassiger Vermögensverwaltungen mit denen einer Versicherung verbinden. Am Ende des Tages zählt für den Kunden das wirtschaftliche Ergebnis. Die Zeiten von hohen Kosten und unflexiblen Veranlagungsvarianten sind passé und werden durch die Generation dieser neuen Versicherungsprodukte verdrängt. Vermögensverwaltungen mit Vorsorgelösung Die Vermögensverwaltungen mit Vorsorgelösung punkten in erster Linie mit einem hohen Grad an Ausgestaltungsmöglichkeiten. Der Berater bleibt in seiner Kompetenz als Veranlagungsexperte weiterhin der zentrale Ansprechpartner des Kunden. Die Anlagestrategie des Deckungsstockes wählt der Kunde gemäß seinem eigenen Risikoprofil aus unterschiedlichen Vermögensverwaltungsvarianten von konservativ bis progressiv, oder aus einer Liste ausgewählter erstklassiger Fonds. Staatliche Pension Private Betriebliche Bei der Kostenstruktur ändert sich für den Kunden nur wenig. Er zahlt Vermögensverwaltungs- bzw. Depotkosten zuzüglich einer jährlichen Versicherungsverwaltungsgebühr und der Risikokosten. Im Vergleich zu gängigen Versicherungsprodukten können die Kostenunterschiede bei bis zu zwölf Prozent liegen. Ein weiteres Argument, sich die neuen innovativen Versicherungsprodukte genauer anzusehen. Denn das Kapital, das bereits durch Kosten verbraucht ist, steht zur Veranlagung nicht mehr zur Verfügung. Dementsprechend gering fällt der Ertrag nach Vertragsende aus. Steuerfreier Ertrag Der Gesetzgeber hat die Versicherungen steuerlich begünstigt, nicht zuletzt vor dem Hintergrund, die private Vorsorge fördern zu wollen. Nach vier Prozent Versicherungssteuer zu Beginn sind bei einem Einmalerlag die Erträge sowohl in der Versicherung als auch der realisierte Ertrag nach 15 oder 10 Jahren (ab dem 50. Lebensjahr des Versicherungsnehmers und der versicherten Person) steuerfrei. Der Zusatznutzen für den Kunden im Rahmen der Vorsorgelösung liegt darin, dass der Kunde nach der steuerlichen Behaltefrist im Rahmen der Rentenoption eine lebenslange Rente wählen und darüber hinaus im Rahmen des Versicherungsvertrages einen Teil seiner Nachfolge gestalten kann. Fazit Das staatliche Pensionssystem wird immer teurer und wird wohl künftig tendenziell niedrigere reale Leistungen bieten als in der Vergangenheit. Deshalb sollte jeder die Möglichkeiten der betrieblichen und privaten Vorsorge ausschöpfen. Der Gesetzgeber sollte die zweite und dritte Säule flexibler und steuerschonender gestalten im allgemeinen Interesse der Steuerzahler. Die Schoellerbank zeigt neben ihrer Eigenschaft als erstklassiger Vermögensverwalter Kompetenz im Bereich Vorsorgelösungen, die dem Kunden zusätzlich zur Vermögensverwaltung ein Rundumpaket in den Bereichen Pension und Vermögensweitergabe sichern. n mehr Vermögen 02/

20 TRENDS & PERSPEKTIVEN Erben und Schenken ist ein schwieriges und mit Emotionen besetztes Thema. In einer vierteiligen Serie beleuchten Experten der Schoellerbank im mehr Vermögen viele Aspekte einer verantwortungsvollen Vermögensweitergabe. Nach der Nachfolgeplanung, dem Testament und der Vorsorgevollmacht geht es im letzten Teil um die gesetzliche Erbfolge. Ein Artikel von Mag. Elke Willi, Wealth Advisor/Tax, Foundations & Estate Planning Wer erbt von Gesetzes wegen? Ohne Testament gilt nach dem Tod die gesetzliche Erbfolge. Es ist daher sinnvoll, sich diese gesetzlichen Bestimmungen genauer anzusehen und zu prüfen, ob sie dem Willen des Erblassers entsprechen. Mit einer strukturierten Vermögensweitergabe kann der Erblasser die Zukunft aktiv mitgestalten und Konflikte vermeiden. Das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch enthält detaillierte Vorschriften, für den Fall, dass jemand ohne letztwillige Verfügung verstirbt. Nach dieser gesetzlichen Erbfolge ergibt sich auch, wer pflichtteilsberechtigt ist und wie hoch der jeweilige Pflichtteilsanspruch ist. Teilung nach Köpfen Söhne und Töchter teilen den Nachlass nach Köpfen. Der Erbteil von Kindern variiert somit danach, wieviele Töchter und Söhne vorhanden sind. Tritt ein Kind die Erbschaft nicht an, so können seine Nachkommen den freigewordenen Kopfteil erben (Repräsentationsrecht). Mehrere Eintrittsberechtigte erben zusammen jenen Teil, der dem Vorfahren zugefallen wäre, den sie repräsentieren. Ehegattenerbrecht und eingetragene PartnerInnen im Erbrecht Ein gesetzliches Erbrecht hat die Ehegattin bzw. der Ehegatte, der mit der Erblasserin bzw. dem Erblasser im Zeitpunkt dessen Todes in gültiger Ehe lebt ( 757 ABGB). Geschiedene Ehegatten beerben einander daher nicht. Der Ehepartner des Erblassers fügt sich mit seinem gesetzlichen Erbrecht nicht in diese Parentelensystem: Wer zählt zu den gesetzlichen Erben? Die gesetzliche Erbfolge ist die Familienerbfolge. Der Nachlass der oder des Verstorbenen fällt seinen Verwandten und dem überlebenden Ehegatten zu. Die uneheliche Verwandtschaft ist der ehelichen gleichgestellt. Ausgeschlossen sind diejenigen Personen, die mit dem Erblasser nicht verwandt, sondern bloß verschwägert sind (zum Beispiel Schwiegermutter, Schwager, Schwiegersohn, Stiefvater). Auch Lebensgefährten haben kein gesetzliches Erbrecht und müssen daher durch letztwillige Verfügung bedacht werden. Die sogenannten Parentelen (= Linien) kommen nacheinander zum Zug. Angehörige der zweiten Parentel erben nur dann, wenn aus der ersten Parentel niemand vorhanden ist, die dritte Parentel wird durch die zweite Parentel ausgeschlossen usw. 20 mehr Vermögen 02/2014

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