Mut zum Wandel! Was heute zu lernen für morgen wichtig ist! Paradigmenwechsel als Antwort auf neue Herausforderungen

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1 Mut zum Wandel! Was heute zu lernen für morgen wichtig ist! Paradigmenwechsel als Antwort auf neue Herausforderungen

2 DAS BEISPIEL ESBZ Eine neue Lernkultur

3 Wir sind Gemeinschaftsschule Gesamtschule mit individueller Förderung Kl Jahrgangsmischung 7-9 Inklusion keine äußere Differenzierung in der Sek I alle Abschlüsse sind möglich Noten erst ab Klasse 9 SchülerInnen sind Subjekt selbstbestimmter Lernprozesse Lernen im Leben strukturell verankert

4 Lernen Grundüberlegungen für unseren Stundenplan

5 Lernen Lernen läuft über Beziehung!

6 Motivation Kern aller menschlichen Motivation ist es, Anerkennung, Wertschätzung und Zuwendung zu finden und zu geben. Joachim Bauer, Hirnforscher

7 Motivation - wählen können - Einfluss auf Zeit haben - auf unterschiedlichen Niveaus und Zugängen arbeiten können

8 Lernarrangements Grün kann gewählt werden Gelb: in der Heimat Klasse

9 Lernarrangements Lernbüro D, E, M, NG Projekt Projekt Wahlpflicht Studierzeit/ Tutor- Gespräche Projekt Verantwortung Projekt Versammlung 8/9/10:'Herausforderung''''''''''''''''''''''''''''11:'''Alle'ins'Ausland'

10 Fächer: D, E, M, NG, in Jahrgangsmischung 7-9 jede/r kann morgens wählen jede/r bestimmt selbst, wann er oder sie einen Test oder Vergleichbares absolviert

11 - r Weise! je nach Bedarf für Gruppenarbeit zusammenschieben Beispiel Lernbüro - ationen zentrierte Einzelarbeit nutzen.!

12 -!! icht- rauf - ben.

13 Lernbaustein ozess ei- Material rnschrit- PeerLeerden.!! verfügt. austeine nd stets n. Dafür t unter-

14 Filme!zu!Lernbüro!unter!!

15 Projekt: drei 6-8 wöchige Projekte im Jahr Die SchülerInnen gehen dabei zu einem Oberthema eigenen Forscherfragen nach.

16 Film!Projekt!Klasse!10!! h?ps://vimeo.com/ !!

17 Wertschätzung für Beziehung. Jede zählt! Jeder ist einzigartig! Das Tutorgepräch ist ein wichtiger Kern der Beziehungskultur. Jeder Tutor hat pro Woche 2 bezahlte Stunden für Tutorgespräche.

18 ! Lernen braucht Beziehung Lehrer ist Tutor & Lernbegleiter SchülerInnen sind Akteure ihres Lernens Reflexion des eigenen Lernens eigene Entscheidungen selbstverantwortetes Handeln Das ist wie unten abgefedert, oben nicht gedeckelt. Bennet, 12 Jahre

19 Intellektuelle, personale und prozessuale Leistungen Dialogische Verfahren Lernprozessreflexionen Selbsteinschätzungen Zertifikate Lernberichte Portfolio

20 Logbuch individuelle Planung, Kontrolle und Rechenschaftslegung der eigenen Arbeit Tages/Wochenziele Erfolgserlebnisse Dokumentation von Vereinbarungen Kommunikation mit den Eltern Grundlage für das Planungsgespräch Grundlage für die Bilanz- und Zielgespräche!Ev.!GemeinschaLsschule!Berlin!Zentrum!!

21 Filme!zum!Tutorgespräch!unter!!

22 Struktur prägt Kultur

23

24 Schul-Versammlung Loben Projekte präsentieren Lied der Woche Geburtstage diskutieren Menschen mit Botschaften Speak your mind Öffentlich sprechen lernen...!ev.!gemeinschalsschule!berlin!zentrum!!

25 Auszeichnungsversammlung! Auszeichnungsversammlung am Ende jeden Halbjahres Ev. Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum

26 Film!Auszeichnungsversammlung!! h?p://vimeo.com/ !

27 Lernarrangements Lernbüro (D, E, M, NG) Wahlpflicht Projekt Unterrichtsfächer Werkstatt Wahlpflicht AGs / Wahlkurse Traditionelle Fächer Traditionelle Fächer in neuen Formaten, die Individualisierung und Interdisziplinarität zulassen esbz Berlin

28 Lernarrangements Klassenstunden Lernbüro (D, E, M, NG) Tutorgespräch Wahlpflicht Schulversammlung Projekt Verantwortung Unterrichtsfächer Werkstatt Herausforderung Wahlpflicht Arbeitsgemeinschaft / Traditionelle Fächer Traditionelle Fächer in neuen Formaten, die Individualisierung und Interdisziplinarität zulassen esbz Berlin Neue Fächer, die Beziehungskultur und personale Kompetenzen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts fördern

29 Begeisterung und Sinn Lernen braucht Begeisterung. Begeisterung braucht Bedeutsamkeit. Bedeutsamkeit braucht SINN. Margret Rasfeld

30 Schulethos" Lernen Wissen zu erwerben Lernen zusammen zu leben AGENDA 21 Lernen zu sein Lernen zu handeln Verständigung und Veranwortung

31 BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT! Empathie! PerspekYvwechsel! Wertschätzung! Ev. Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum

32 TEAMFÄHIGKEIT! SelbstorganisaYon! Impulskontrolle! Folgenabschätzung! Ev. Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum

33 HANDLUNGSFÄHIGKEIT! Gestaltungswille! Verantwortung! Gemeinsinn! Mut!! Ev. Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum

34 Handeln'lernen'im' Projekt'VERANTWORTUNG' Jede'Schülerin'und'jeder'Schüler'übernimmt'für'2'Jahre' 'eine'verantwortungsvolle'aufgabe'im'gemeinwesen.'!! Pflicht!für!ALLE'' mit'hoher'freiheit'in'der'wahl'der'aufgaben.'' '!!

35 Eine problematische Entwicklung Förderung von Schlüsselkompetenzen - Präsentation und Rhetorik - Lernen lernen - Projektmanagement - Teamarbeit, etc Problem: isolierte Förderung im luftleeren Raum keine Integration und Anbindung an authentische Aufgaben fehlende ethische Dimension

36 Sozialkapital nach Robert Putnam Sozialkapital als kollektive Ressource einer Gemeinschaft: Kommunikation und Interaktion, durch die sich Vertrauen und Kooperationsbereitschaft entwickelt. Putnam, Robert (2002): Democracies in Flux: The Evolution of Social Capital in Contemporary Society. Oxford.

37 Bonding und Bridging Bonding Interaktion mit Seinesgleichen in homogenen Netzwerken spezifisches Vertrauen Bridging Interaktion mit Menschen anderer Identität, über soziale Unterschiede hinweg in heterogenen Netzwerken generalisiertes Vertrauen

38 Mehrgewinnerspiel'!Schüler/innen: Kompetenzentwicklung, Lernmotivation und positive Identifikation mit Schule und Gemeinde Lehrer/innen: projektorientierte, kooperative Kultur, professionelle Arbeit mit externen Partnern, Unterstützungsnetzwerk, Anerkennung Gemeinde/Stadtviertel: verantwortliche und aktive Bürger, Beteiligung und soziale Kohäsion'!

39 Umgang!mit! Unsicherheiten!!Unternehmensgeist! RisikobereitschaL! Scheitern!als! InnovaYonschance! Ev. Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum

40 Aus'Herausforderungen'lernen' Jede Schülerin und jeder Schüler meistert im Jg. 8, 9 und 10 jeweils 3 Wochen eine selbstgewählte Herausforderung außerhalb von Berlin.

41 Filme Herausforderung link mediathek

42 Schulprojekte!

43 16. Oktober 2008: Bäume-Versprechen für Berlin!Ev.!GemeinschaLsschule!Berlin!Zentrum!!

44 Plant for the planet" Während!andere!diskuYeren,! pflanzen!wir!bäume!!ev.!gemeinschalsschule!berlin!zentrum!!

45 Kinder-klima-akademie!! Ausbildung!von!KlimabotschaLern!! Peer'EducaOon'

46 !! NOVEMBER 2011! Bäume gepflanzt! 212 Klimabotschafter ausgebildet!!!!ev.!gemeinschalsschule!berlin!zentrum!!

47 Sprachbotschafter Lernen mit Schülern in sozialen Brennpunkten Ev. Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum

48 Schule vom Kopf auf die Füße stellen Lehrerfortbildung durch SchülerInnen SchulleiterInnen und LehrerInnen

49 hin zu Kreativität und Innovation. Meine Visitenkarte: Die MUT-Karte. Das Motto: Mut zum Träumen. Mut zur Verantwortung. 2013: Menschen erreicht

50 2 Tage PH Salzburg 12 SchülerInnen 52 Hochschullehrer Ergebnis: Modellversuch neue Lehrerausbildung Es ist einfach wunderbar, wenn Gedanken formuliert werden, die man selber schon lange in seinem Herzen trägt, und vor allem zu sehen, dass Veränderung Platz greifen kann, nachhaltige Veränderung auf allen Ebenen. Ein Stück Hoffnung für die Hochschule, für mich, für meine Enkelkinder. Professorin PH Salzburg

51 Kindern und Jugendlichen etwas zutrauen...

52 Demokratie und Verantwortung lernen und leben ist Kernauftrag von Schule. Haben wir den Mut, diesen unseren Kernauftrag einzulösen!

53

54 Weitere Informationen unter margretrasfeld.com

55 Weitere Informationen in

56 Leseverständnis Lernzuwachs! bis 2012/ Lernausgangslagen! im Vergleich 2009/ Die Vergleichsgruppe sind Schulen in Hamburg im selektiven System mit vergleichbarer Schülerklientel Quelle: Gemeinschaftsschule Berlin 2012/13; Untersuchung durch LI Hamburg Evangelische Schule Berlin Zentrum Vergleichsgruppe

57 Rechtschreibung Lernzuwachs! bis 2012/ Lernausgangslagen! im Vergleich 2009/ Quelle: Gemeinschaftsschule Berlin 2012/13; Untersuchung durch LI Hamburg Evangelische Schule Berlin Zentrum Vergleichsgruppe

58 Englisch Lernzuwachs! bis 2012/ Lernausgangslagen! im Vergleich 2009/ Quelle: Gemeinschaftsschule Berlin 2012/13; Untersuchung durch LI Hamburg Evangelische Schule Berlin Zentrum Vergleichsgruppe

59 Mathematik Lernzuwachs! bis 2012/ Lernausgangslagen! im Vergleich 2009/ Quelle: Gemeinschaftsschule Berlin 2012/13; Untersuchung durch LI Hamburg Evangelische Schule Berlin Zentrum Vergleichsgruppe

60 Naturwissenschaften Lernzuwachs! bis 2012/ Lernausgangslagen! im Vergleich 2009/ Evangelische Schule Berlin Zentrum Vergleichsgruppe

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