Erhebung des Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen

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1 Erhebung des Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs von erwachsenen Menschen mit geistigen, körperlichen oder mehrfachen Behinderungen in stationären Einrichtungen in Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales SCHULUNGEN ZUR UMSTELLUNGSBEGUTACHTUNG AM 10., 11., 17., UND 18. AUGUST 2010 Institut t für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik litik GmbH In Zusammenarbeit mit transfer Unternehmen für soziale Innovation, Wittlich und mit Universität Koblenz-Landau, Campus Landau JProf. Dr. Erik Weber Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 1

2 Ziele der Schulung 1. Sie kennen die inhaltlichen Grundannahmen der beauftragten Institute zu Teilhabe und Bedarf 2. Sie wissen, was das H.M.B.W. Verfahren abbildet 3. Sie kennen die Regeln der Plausibilitätsprüfung. 4. Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung abläuft und was die Gutachter/-innen machen. 5. Sie üben Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung der Begutachtung aus. Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 2

3 Ablauf 1. PowerPoint-Beitrag von Herrn Schmitt-Schäfer 2. Arbeitsgruppen zur Umstellungsbegutachtung Was Sie gut finden Was Sie schlecht finden Ihre Verbesserungsvorschläge Ihre offenen Fragen 3. Darstellung der Ergebnisse im Plenum; Zusammenfassung Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 3

4 Ziel: Sie kennen die inhaltlichen Grundannahmen der beauftragten Institute zu Teilhabe und Bedarf Ziel 1: Selbstbestimmung Behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen erhalten Leistungen, um ihre Selbstbestimmung in der Gesellschaft zu fördern. ( 1 Satz 1 SGB IX) Selbstbestimmung ist "die Möglichkeit und Fähigkeit des Individuums... frei dem eigenen Willen gemäß zu handeln" (BROCKHAUS, 1993, 87). Selbstbestimmung ti ist vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht it ht des Art. 2 Abs.1 in Vbg. mit Art 1 Abs. 1 GG geschützt (Neumann Handbuch SGB IX ). Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 4

5 Ziel: Sie kennen die inhaltlichen Grundannahmen der beauftragten Institute zu Teilhabe und Bedarf Ziel 2: gleichberechtigte Teilhabe Behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen erhalten Leistungen, um ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern. ( 1 Satz 1 SGB IX) Teilhabe ist eine Übersetzung von participation, die definiert ist als involvement in a life situation, also die Gesamtheit der sozialen Umweltbeziehungen (Welti in HK-SGB IX, 1 Rn 11) Teilhabe ist deskriptiv, beschreibt welche Umweltbeziehungen Menschen eingehen Gleichberechtigte Teilhabe ist normativ: Menschen sollen einen gleichberechtigten Zugang zu sozialen Umweltbeziehungen haben. (Welti in HK- SGB IX, 1 Rn 11) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 5

6 Ziel: Sie kennen die inhaltlichen Grundannahmen der beauftragten Institute zu Teilhabe und Bedarf Bedarf in der Eingliederungshilfe Der Bedarf an Leistungen der Eingliederungshilfe konstituiert sich aus Zielen. Ein Bedarf besteht, wenn erwünschte und angemessene Teilhabeziele behinderungsbedingt nicht ohne Hilfe erreicht werden können. (DV, 17. Juni 2009) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 6

7 Ziel: Sie kennen die inhaltlichen Grundannahmen der beauftragten Institute zu Teilhabe und Bedarf Bedarf in der Eingliederungshilfe Instrumente und Verfahren der Bedarfsermittlung und Hilfeplanung sollen sich weder an Leistungserbringern noch an Leistungsorten oder Leistungsformen, sondern ausschließlich am individuellen Bedarf der leistungsberechtigten Person orientieren. Dies bedeutet, dass keinerlei Einschränkungen oder Vorfestlegungen bezüglich des Ortes oder des Erbringers der Leistung [getroffen werden]. (DV, 17. Juni 2009) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 7

8 Ziel: Sie kennen die inhaltlichen Grundannahmen der beauftragten Institute zu Teilhabe und Bedarf Angestrebte Wohnund Lebensform Wie und wo ich wohnen will. Was ich den Tag über tun und arbeiten will. Was in einem überschaubaren b Zeitraum konkret erreicht werden soll S.M.A.R.T. - Kriterien Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 8

9 Ziel: Sie kennen die inhaltlichen Grundannahmen der beauftragten Institute zu Teilhabe und Bedarf Leitziele des Menschen mit Behinderung befriedigenden Zustand erhalten unbefriedigenden Zustand verändern Gestaltung von Umweltfaktoren Entwicklung bzw. Erhalt von Fähigkeiten = Förderziele Gestaltung von Umweltfaktoren Entwicklung bzw. Erhalt von Fähigkeiten = Förderziele Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 9

10 Ziel: Sie kennen die inhaltlichen Grundannahmen der beauftragten Institute zu Teilhabe und Bedarf Frage: Wie viele Förderziele können in einem überschaubaren Zeitrahmen tatsächlich realistischer Weise erreicht werden? 3, 6, 9, 12, 15, 18, 21,..????? Mein persönlicher Spitzenwert: 123 Umstellungsbegutachtung: t keine zahlenmäßige Begrenzung von Förderzielen, aber: was ist plausibel? Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 10

11 Ziel: Sie wissen, was das H.M.B.W. Verfahren abbildet Leistungen zur Teilhabe Leistungsgruppe Leistungen zur medizinischen Rehabilitation Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben Wo es steht SGB IX SGB IX Unterhaltssichernde h und ergänzende Leistungen SGB IX Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft SGB IX Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 11

12 Ziel: Sie wissen, was das H.M.B.W. Verfahren abbildet Das H.M.B.W.-Verfahren bildet den individuellen Bedarf einer leistungsberechtigten Person mit einer geistigen, körperlichen oder mehrfachen Behinderung im Bereich des Wohnens nach den von ihm verwendeten Merkmalen und geltenden Regeln ab. Wird der Bedarf von einer anderen Person oder Stelle gedeckt, besteht kein Hilfebedarf f im Sinne des Verfahrens. Das H.M.B.W.-Verfahren erfasst nicht den zeitlichen Umfang notwendiger Hilfen. Es bildet auch nicht die Leistungen der einzelnen Einrichtungen ab. Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 12

13 Ziel: Sie wissen, was das H.M.B.W. Verfahren abbildet Die Anwendung des Verfahrens führt zu einem bestimmten Wert, der zur Zuordnung einer leistungsberechtigten Person zu einer Leistungsgruppe führt.. Wie diese Leistungsgruppe finanziert ist, welche Leistungen erbracht werden müssen, wie hoch der tatsächliche Aufwand ist - all dies ist nicht Gegenstand des H.M.B.W.-Verfahrens. und nicht Gegenstand der Umstellungsbegutachtung Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 13

14 Ziel: Sie wissen, was das H.M.B.W. Verfahren abbildet Dem H.M.B.W. Verfahren ist es grundsätzlich gleichgültig, wie die einzelnen Stufen des Hilfebedarfs (A, B, C, D) bezeichnet werden. Im Original werden Ziffern eingesetzt (0,2,3,4,6,8), die eine unterschiedliche Wertigkeit ausdrücken. dü Man könnte auch hbeliebige bi andere Symbole verwenden. Gefordert ist lediglich, dass diese Symbole voneinander unterscheidbar sind und dass ihnen ein unterschiedlicher Wert zu geschrieben werden kann. Berliner Modifikation 11 Items B = C 5 Items B = C = D 13 Items C = D Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 14

15 Ziel: Sie wissen, was das H.M.B.W. Verfahren abbildet Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 15

16 Ziel: Sie wissen, was das H.M.B.W. Verfahren abbildet Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 16

17 Ziel: Sie wissen, was das H.M.B.W. Verfahren abbildet Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 17

18 Ziel: Sie kennen die Regeln der Plausibilitätsprüfung. Aktivitätsprofileität kann / kann nicht Konzept der Leistung und Leistungsfähigkeit nach ICF kann mit Schwierigkeiten Abgrenzung mit Beurteilungsmerkmale ICF Zeitlicher Umfang der Schwierigkeit (quantitativ) Störung der alltäglichen Lebensführung (qualitativ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 18

19 Ziel: Sie kennen die Regeln der Plausibilitätsprüfung. Handlungstheorie nach Nordenfelt (ICF) Leistungsfähigkeit Innere Möglichkeit der Person zur Handlung Gegebenheiten Äußere Möglichkeiten der Person zur Handlung Handlung Handlungsbereitschaft Wille der Person, die Leistungsfähigkeit bei den bestehenden Gegebenheiten in Handlung umzusetzen. Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 19

20 Ziel: Sie kennen die Regeln der Plausibilitätsprüfung. Hilfebedarfsstufen f f A. Keine (personelle) Hilfe erforderlich / erwünscht B. Information, Assistenz, Hilfestellung Sprachliche Intervention Handreichungen Kommunikation / Kooperation Rechtliche Betreuung Andere Dienste Angehörige Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 20

21 Inhalt Ziel: Sie kennen die Regeln der Plausibilitätsprüfung. Hilfebedarfsstufen f f C. Stellvertretende Ausführung / Begleitung Stellvertretende Ausführung Begleitung Aufsicht auch: rechtliche Betreuung vorhanden, aber untätig Fakten, Fakten, Fakten Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 21

22 Inhalt Ziel: Sie kennen die Regeln der Plausibilitätsprüfung. Hilfebedarfsstufen f f D. Intensive Förderung/Anleitung Intensive Förderung/Anleitung umfassende Hilfestellung Förderziele (s.m.a.r.t) erforderlich im Aktivitätsbereich soziale Beziehungen Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 22

23 Ziel: Sie kennen die Regeln der Plausibilitätsprüfung. kann A: es ist keine Hilfe erforderlich / gewünscht kann mit Schwierigkeiten kann nicht B: Information, Assistenz, Hilfestellung C: stellvertretende Ausführung / Begleitung D: Intensive Förderung / Anleitung; umfassende Hilfestellung Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 23

24 Ziel: Sie kennen die Regeln der Plausibilitätsprüfung. 100% 75% 50% 25% Aktivitätsprofil kann nicht kann mit Schwierigkeiten Kann 0% A B C D Hilfebedarf Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 24

25 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Terminvereinbarung in Abstimmung der Beteiligten Gutachterinnen und Gutachter Qualifikation Legitimation Aufgabe Gesprächsführung Datenschutz Welche Dokumente Umgang mit den Dokumenten Weitergabe der Dokumente Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 25

26 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Wie läuft die Begutachtung ab? Wir sprechen miteinander. Während des Begutachtungsgespräches werden die leistungsberechtigten Personen soweit irgend möglich einbezogen und beteiligt. Es wird jedoch niemand gezwungen, an der Besprechung teilzunehmen. Es wird dem Bogen zur Feststellung des Hilfebedarfs nach dem H.M.B.W.- Verfahren und ein Begutachtungsprotokoll gearbeitet. Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 26

27 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 27

28 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 28

29 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 29

30 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 30

31 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 31

32 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 32

33 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 33

34 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 34

35 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 35

36 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 36

37 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 37

38 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 38

39 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Begutachtungsprotokoll (Stand: ) Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 39

40 Ziel: Sie wissen, wie die Umstellungsbegutachtung t abläuft und was die Gutachter/-innen machen. Der Leitfaden 1. Vorläufiger Entwurf zum PRE-TEST PRE-TEST und Auswertung Vorläufiger Entwurf zu Schulungen Schulungen / Rückmeldungen in den Schulungen Leitfaden zu Begutachtungen Begutachtungen / Auswertung der Begutachtung 40 Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin

41 Ziel: Sie üben Einfluss auf die inhaltliche h Gestaltung der Begutachtung aus. Auftrag an die Arbeitsgruppen (10 15 Personen) Bitte diskutieren Sie die vorgetragenen Sachverhalte. 1. Was finden Sie gut? 2. Was finden Sie schlecht? 3. Was sind Ihre Verbesserungsvorschläge? 4. Was sind Ihre offenen Fragen Bitte wählen Sie zu jeder Fragestellung die 3 wichtigsten Punkte aus. Halten Sie diese auf Papier fest. Klären Sie, wer Ihre Ergebnisse nach der Mittagspause vorträgt. Erhebung des umfassenden Hilfebedarfs in stationären Einrichtungen in Berlin 41

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