Handbuch der Verwaltung Band II Teil VIII - Studienangelegenheiten

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1 Handbuch der Verwaltung Band II Teil VIII - Studienangelegenheiten Satzung zur Änderung der Immatrikulationsordnung der Westsächsischen Hochschule Zwickau vom

2 Satzung zur Änderung der Immatrikulationsordnung der Westsächsischen Hochschule vom 22. Februar 2010 Aufgrund von 12 Absatz 3 des Gesetzes über die Hochschulen im Freistaat Sachsen (Sächsisches Hochschulgesetz SächsHSG) vom 10. Dezember 2008 (SächsGVBl. S. 900), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 26. Juni 2009 (SächsGVBl. S. 375, 377) geändert wurde, hat der Senat der Westsächsischen Hochschule Zwickau im Folgenden WHZ genannt im Benehmen mit dem Rektorat die folgende Ordnung als Satzung erlassen: Artikel 1 1. Nach der Angabe 4 Zulassungsantrag wird in der Inhaltsübersicht die Angabe 4a Hochschulzugangsberechtigung ergänzt. 2. In der Inhaltsübersicht wird die Angabe 17 Zweitstudium durch die Angabe 17 (aufgehoben) ersetzt. Artikel 2 3 Absatz 1 wird wie folgt neu gefasst: (1) Die Zulassung kann erfolgen Artikel 3 1. für einen Studiengang, der zu einem Hochschulabschluss führt (Diplom, Bachelor, Master), 2. für ein zweckmäßiges Parallelstudium, 3. als Zweithörer, 4. als Gasthörer - 19 Absatz 1 SächsHSG, 5. als Frühstudierender - 19 Absatz 2 SächsHSG, 6. für weiterbildende Studien und Studiengänge - 38 SächsHSG, 7. als Externer - 37 Absatz 2 SächsHSG. 4 Absatz 3 Satz 1 wird wie folgt neu gefasst: (3) Dem vollständigen und wahrheitsgemäßen Antrag auf Zulassung sind folgende Unterlagen beizufügen: 1. amtlich beglaubigte Kopie der Hochschulzugangsberechtigung bzw. des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses, 2. tabellarischer Lebenslauf, 3. aktuelles Lichtbild, 4. ggf. Nachweis über Schwerbehinderung, 5. ggf. Bescheinigung über einen abgeleisteten Wehrdienst, Wehrersatzdienst, Entwicklungsdienst oder Jugendfreiwilligendienst, 6. ggf. Nachweis über die Betreuung eigener Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger,

3 7. amtlich beglaubigte aktuelle Leistungsübersicht über bereits abgelegte Studienleistungen aus vorangegangenen Studien, 8. Abgabe einer Erklärung an Eides statt, dass der Studienbewerber zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht als Student für den beantragten Studiengang an einer Hochschule der Bundesrepublik Deutschland eingeschrieben ist und dass alle Angaben über gegebenenfalls absolvierte Studienzeiten an deutschen Hochschulen ihre Richtigkeit haben, 9. ausreichend frankierter Fensterbriefumschlag im Format A4. Artikel 4 Nach 4 wird folgender 4a eingefügt: 4a Hochschulzugang (1) Zum Studium aller Bachelor- und Diplomstudiengänge außer Aufbaustudiengänge - an der Westsächsischen Hochschule Zwickau berechtigen 1. die allgemeine Hochschulreife, 2. die Fachhochschulreife, 3. eine bestandene Abschlussprüfung an einer deutschen Hochschule oder eine als vergleichbar anerkannte ausländische Prüfung. (2) Zum Studium in der entsprechenden Fachrichtung berechtigen 1. die fachgebundene Hochschulreife, 2. eine Meisterprüfung in einem Handwerk oder einem Industrieberuf, 3. eine der Meisterprüfung vergleichbare Aufstiegsfortbildung mit mindestens 400 Unterrichtsstunden nach 53,54 Berufsbildungsgesetz (BGBl. I S. 931), 42, 42a des Gesetzes zur Ordnung des Handwerks (BGBl. I S. 3074, ber I S. 2095) oder landesrechtlicher Fortbildungsregelungen für Berufe im Gesundheitswesen, im sozialpflegerischen oder sozialpädagogischen Bereich, 4. eine der Meisterprüfung vergleichbare Qualifikation durch ein staatliches Befähigungszeugnis für den nautischen oder technischen Schiffsdienst, 5. ein der Meisterprüfung vergleichbarer Abschluss einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA), 6. der Abschluss einer Fachschule entsprechend der Rahmenvereinbarung über Fachschulen der Kultusministerkonferenz in der jeweils geltenden Fassung, 7. eine bestandene Zugangsprüfung der WHZ, 8. der schulische Teil der Fachhochschulreife und mindestens ein Jahr berufspraktische Erfahrung in einem einschlägigen Beruf oder Absolvierung einer passenden Berufsausbildung, 9. das Bestehen der Zwischenprüfung in einem Studiengang der gleichen fachlichen Ausrichtung. Die Entscheidung, ob die Fachrichtung einer Qualifikation zum Studium in einen Studiengang qualifiziert, trifft das Zulassungsamt, in Zweifelsfällen im Benehmen mit der betroffenen Fakultät. (3) Für den Zugang zu den Studiengängen der Fakultäten Architektur und Angewandte Kunst Schneeberg kann bei besonderer künstlerischer Eignung auf eine

4 Hochschulzugangsberechtigung nach Absatz 1 oder 2 verzichtet werden. Näheres regeln diese Fakultäten durch Ordnung. Artikel 5 6 wird wie folgt neu gefasst: 6 Antragsfristen (1) Der Zulassungsantrag muss 1. für das Sommersemester bis zum 15. Januar, 2. für das Wintersemester, wenn die Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16. Januar erworben wurde, bis zum 31. Mai, anderenfalls bis zum 15. Juli, im Zulassungsamt eingegangen sein. Die in Satz 1 genannten Fristen sind Ausschlussfristen. Bei Bewerbungen für ein Studium, das bereits einen Hochschulabschluss voraussetzt, gilt der Zeitpunkt des Abschlusses des Erststudiums als Zeitpunkt des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung nach Satz 1. (2) Ist der Zulassungsantrag fristgemäß gestellt worden, können nachgereichte Unterlagen 1. für das Sommersemester bis zum 31. Januar, 2. für das Wintersemester, wenn die Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16. Januar erworben wurde, bis zum 15. Juni, anderenfalls bis zum 31. Juli, im regulären Zulassungsverfahren berücksichtigt werden. (3) Für die Vergabe noch freier Studienplätze nach Ablauf des regulären Zulassungsverfahrens setzt das Zulassungsamt eine Nachfrist, in der weitere Zulassungsanträge gestellt und fehlende Unterlagen nachgereicht werden können. Nähere Auskünfte erteilen das Zulassungsamt und die allgemeine Studienberatung. Außerdem sind Informationen im Internetportal der WHZ einseh- und abrufbar. Artikel 6 8 Absatz 2 wird wie folgt neu gefasst: (2) Studienbewerber mit einem ausländischen Bildungsabschluss müssen ihrem Zulassungsantrag neben den in 4 Absatz 3 genannten Nachweisen folgende weitere Dokumente beifügen: 1. amtlich beglaubigte Übersetzungen aller Zeugnisse in die deutsche Sprache; sofern beglaubigte Übersetzungen nicht beigebracht werden konnten, kann im Einzelfall eine Vorlage in englischer oder französischer Sprache zugelassen werden, 2. eine amtlich beglaubigte Kopie des Zeugnisses der Feststellungsprüfung,

5 3. eine amtlich beglaubigte Kopie des Zeugnisses über die für das Studium an der WHZ erforderlichen Deutschkenntnisse. Artikel 7 9 Absatz 1 wird wie folgt neu gefasst: (1) Wird der Erwerb eines deutschen Hochschulabschlusses an der WHZ angestrebt, erfolgt der Nachweis der erforderlichen Deutschkenntnisse in der Regel durch Artikel 8 1. die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH) auf dem Niveau der Prüfungsstufe DSH-2, 2. den Test Deutsch als Fremdsprache für ausländische Studienbewerber (TestDaF) mit einem Ergebnis, das in allen vier Teilprüfungen die Test- DaF-Niveaustufe 4 ausweist oder 3. ein sonstiges, durch Beschluss der Kultusministerkonferenz als gleichwertig anerkanntes Sprachzeugnis. 10 Absatz 3 wird wie folgt neu gefasst: (3) Bei Studierenden ausländischer Hochschulen, die im Rahmen einer Kooperation mit ihrer Hochschule, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst oder vergleichbaren Partnern an der WHZ einen deutschen Hochschulabschluss erwerben möchten, richtet sich das Niveau der in einer von der Kultusministerkonferenz anerkannten Sprachprüfung zu erbringenden Deutschkenntnisse nach den der Kooperation zugrunde liegenden Vereinbarungen und Rechtsgrundlagen. Artikel 9 11 Absatz 2 wird wie folgt neu gefasst: (2) Der Antrag auf Immatrikulation muss folgende Angaben enthalten: Artikel Angaben zur Person, 2. Angaben über bisheriges Studium, 3. Erklärung über Gründe für eine Versagung der Immatrikulation nach 18 Absatz 2 oder Absatz 3 SächsHSG. 12 Absatz 1 wird wie folgt neu gefasst: (1) Zur Einschreibung sind vorzulegen: 1. vollständig ausgefüllter Antrag auf Immatrikulation, 2. gültiger Personalausweis, Reisepass oder Passersatzdokument, 3. das Originalzeugnis der Hochschulzugangsberechtigung bzw. des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses, 4. Zulassungsbescheid,

6 Artikel Nachweis über gezahlte Gebühren und Beiträge wie Studiengebühren, Studentenwerksbeitrag, Studentenschaftsbeitrag, 6. Versicherungsbescheinigung und Meldebescheinigungen der zuständigen Krankenkasse; Privatversicherte legen zusätzlich eine Bescheinigung über die Befreiung von der Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenkasse vor, 7. bei ausländischen Staatsangehörigen ein Nachweis zum Aufenthalt zu Studienzwecken (EU-Freizügigkeitsbescheinigung, Niederlassungserlaubnis, Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG, Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken), 8. ggf. Exmatrikulationsbescheinigung aus einem früheren Studium an einer anderen Hochschule oder Universität, 9. ggf. weitere, mit dem Zulassungsbescheid geforderte Unterlagen. 15 Absatz 2 wird wie folgt neu gefasst: (2) Als Gründe für eine Beurlaubung werden insbesondere anerkannt: Artikel ärztlich bescheinigte Krankheit 2. Sprachstudium, falls der Inhalt des Studiums nicht einem Fachsemester entspricht 3. Studium an einer Hochschule im Ausland, es sei denn, das Studiensemester wird als Fachsemester anerkannt 4. Ableistung eines Dienstes (z. B. Wehr- oder Zivildienst) 5. soziale Notlage, die die ordnungsgemäße Durchführung des Studiums gefährdet 6. familiäre Verpflichtungen (z. B. Mutterschafts- und Erziehungsurlaub, Betreuung eigener Kinder oder pflegebedürftiger Angehöriger) 7. Erwerb zusätzlicher Qualifikationen. 17 wird aufgehoben. Artikel 13 Inkrafttreten Diese Ordnung, ausgefertigt auf Grund des Beschlusses des Senats der WHZ vom 12. Februar 2010, tritt am 1. März 2010 in Kraft. Sie ist an der Hochschule zu veröffentlichen. Zwickau, den 22. Februar 2010 Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. K.-F. Fischer Rektor der Westsächsischen Hochschule Zwickau

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