Initiative der Gemeinde Burbach. Initiative Lebens-WERTE Dörfer Gemeinde Burbach Dorfgespräch Haferkiste. Montag 21.

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1 Ortsmitte Burbach Dorfgespräch Haferkiste Initiative Lebens-WERTE Dörfer Gemeinde Burbach Montag 21. Mai 2012 Initiative der Gemeinde Burbach Maßnahmen und Initiativen zur Stärkung der Burbacher Ortskerne 1

2 Bausteine der Initiative Dorfentwicklungsplanungen Förderprogramm zur Stärkung der Ortskerne Dorfentwicklungsmaßnahmen Baulückenmanagement Rücknahme von Bauflächen im FNP Einzelhandelskonzentration im Ortskern Bauen im Bestand Musterentwürfe Uni Siegen Nachverdichtung durch Bauleitplanung Veranstaltungen Bauen im Bestand In Planung u.a.: Baufibel für die Gemeinde Burbach Leerstandsmanagement Gestaltungssatzung Burbacher Sommerfrische Dorfentwicklungsplanungen Erarbeitung von Dorfentwicklungskonzepten für alle neun Ortsteile Burbachs Intensive Bürgerbeteiligung unter Federführung der Universität Siegen in den Jahren 2000 bis 2007 Inhalt: detaillierte Analysen und konkrete Einzelmaßnahmen Schwerpunkt: Maßnahmen im Hinblick auf demographische Entwicklung 2

3 Dorfentwicklungsmaßnahmen Erstellung Prioritätenlisten aller Maßnahmen mit Ortsvorstehern, Heimatverein, Verwaltung Umsetzungsgrundlage "3 Säulen Modell": Eigeninitiative des Dorfes, Finanzierung Haushaltsmittel, staatliche Förderung Vergabe von jährlichen Haushaltsmitteln von ,- im Wettbewerb zwischen den Dörfern Realisierte Projekte: u.a. öffentliche Plätze, Sanierung Umbau von Dorfgemeinschaftshäusern, Kindergärten Eigeninitiative des Dorfes 3 Säulen Modell Kommunale Haushaltsmittel staatliche Förderung Rücknahe von Bauflächen im Flächennutzungsplan Neuaufstellung Flächennutzungsplan 2006: Beschluss keine Entwicklung neuer Wohnbaugebiete, stattdessen Baulückenaktivierung erhebliche Rücknahme von gewerblichen Bauflächen zugunsten hochwertiger Naturschutzflächen Nachnutzung von zwei militärischen genutzten Flächen Ausweisung von zwei interkommunalen Gewerbegebieten 3

4 Musterentwürfe für das Bauen im Bestand Musterentwürfe für Wohngebäude für modernes aber städtebauliches angepasstes Bauen im Ortskern für Burbach durch Universität Siegen flexible Grundrisse Veranstaltung und Ausstellung der Best Practice Beispiele mit Sanierungsbeispielen in Burbach Erstellung Broschüre als Handlungsempfehlung Öffentlichkeitsarbeit diverse öffentliche Veranstaltung zum Thema Dorfentwicklung und Bauen im Ortskern u.a. mit zusammen mit Universität Siegen, lokalen Architekten, Handwerkern, Kreditinstituten Herausgabe von verschiedenen Broschüren u.a. zum Thema Bauen im Bestand und ökologisch Bauen 4

5 Baufibel für die Gemeinde Burbach Entwicklung einer Baufibel für die Gemeinde Burbach mit dem LWL- Amt für Landschafts- und Baukultur als informelle Ergänzung zum rechtlichen Instrument der Gestaltungssatzung nicht nur historische sondern auch moderne, aber städtebaulich angepasste Beispiele geben Bauherren zahlreiche Anregungen zur ortstypischen Gestaltung Gestaltungssatzung Ortskern Holzhausen Entwicklung einer Gestaltungssatzung für den Ortsteil Holzhausen gemeinsam mit allen betroffenen Grundstückseigentümern und interessierten Bürgern Ziel: Schutz des historischen Ortskerns durch gestalterische Mindestvorgaben, gleichzeitig ausreichende Gestaltungsfreiheit für die Nachnutzung von leer stehenden Gebäude Ergänzung durch Baufibel der Gemeinde Burbach als informelles Instrument 5

6 Einzelhandelskonzentration im Ortskern gezielte und konsequente Ansiedlung von Einzelhandel insbesondere großflächigem (Lebens-) Einzelhandel in den Ortskernen Beispiel Umbau Ortsmitte Burbach: Konzentration von drei Verbrauchermärkten, neuem Kindergarten, neuer Turnhalle, ausreichend Parkplätzen, neuem Schulhof Beispiel Römerpassage: Nachnutzung historischer Gebäude für Einkaufspassage Nachverdichtung durch Bauleitplanung sukzessive Prüfung und Überarbeitung aller Bebauungspläne im Hinblick auf intensivere Ausnutzung von Grundstücken Ziel: Verdichtung und damit Stärkung der Ortskerne bei gleichzeitiger Schonung des Außenbereiches = Innen wohnen Außen schonen bei Überarbeitung gestalterische Auflagen auch ausdrückliche Zulassung von Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien z.b. Solar, Gründach 6

7 Baulückenmanagement Entwicklung Baulückenmanagement gemeinsam mit dem Büro Planlokal, Dortmund Ergebnis: Verkaufsbereitschaft für über 220 Baugrundstücke Datenbank mit Eigentümerangaben auf der Homepage der Gemeinde Burbach Vorteil gegenüber einem Neubaugebiet: Baugrundstückangebote in allen neun Ortsteilen (nicht nur in einem Ortsteil) Burbacher Förderprogramm - Idee zunächst geplant: = nur Förderung Kauf und Bau von Gebäuden im Bestand (Ortskerne) im Rahmen des Wettbewerbs Klimakommune NRW: = integratives Förderprogramm = Verknüpfung und Förderung von Maßnahmen bzgl. Klimawandel und demographischer Wandel = daher Kombination von Förderbausteinen ausdrücklich gewollt 7

8 Burbacher Förderprogramm - Förderbausteine Im Ortskern wird gefördert: Kauf von Gebäuden Neubau von Gebäuden Barrierefreier Umbau Energetische Sanierung Hochwasserschutz Dorfgerechte Bepflanzung = Verknüpfung von Maßnahmen bzgl. Klimawandel und demographischem Wandel Burbacher Förderprogramm - Strategie Projektträger Kooperationspartner: Gemeinde Burbach Örtliche Geldinstitute, Burbacher Architekten & Energieberater - Handwerker Ziele: Steigerung der Sanierungsquote im Bereich Energie auf 5 % von derzeit ca. 1-1,5% Stärkung der Ortskerne (Verminderung von Leerstand) Reaktion auf demographische Entwicklung Anpassung an Klimawandel Bewusstseinsbildung Wirtschaftsförderung 8

9 Burbacher Förderprogramm - Strategie Voraussetzungen: ganzheitliche neutrale Erstberatung für anschließende Förderung Lage des Grundstücks innerhalb der Satzung nach 34 BauGB ( Innenbereich ) Ein- o. Zweifamilienhaus Eigentümer: nur natürliche Personen Entstehungsdatum vor Maßnahmenschritte: 1. Bildung von Arbeitskreis (Klimaforum) 2. Formulierung der Förderkonditionen 3. Verabschiedung der Förderrichtlinie durch den Gemeinderat 4. Umsetzung/ Öffentlichkeitsarbeit Burbacher Förderprogramm - Finanzierung vom Gemeinderat bisher bewilligte Gelder für 2010: ,- 2011: ,- 2012: ,- geplant sofern Haushaltslage es zulässt = Stichwort Goldene Zügel insgesamt bisher bewilligte Anträge: 59 (davon Hauskauf/Neubau 20) = Nachahmungen gewünscht - Musterbeispiele werden dokumentiert - Tag der offenen Tür bei Zustimmung der Antragsteller 9

10 Burbacher Förderprogramm bisherige Bilanz (Stichtag: ) insgesamt 59 Anträge eingegangen, darunter viele für mehr als einem Förderbaustein davon bewilligt : 44 davon inzwischen abgeschlossen: vollständig 29 teilweise 15 Abgeschlossene Anträge: Ausgezahlte Fördermittel (insgesamt): ,46 Geförderte private Investitionen: ,25 => 1 Fördermittel entspricht 44 an privaten Investitionen Burbacher Sommerfrische Begriff wurde im 19. Jahrhundert geprägt Erholungsaufenthalt der Städter auf dem Lande zur Sommerzeit aus dem Italienischen Frische und Kühle auf dem Land suchen => Nutzung von Leerstand als Ferienwohnungen/-häuser 10

11 Burbacher Sommerfrische - Idee Ursachen/Handlungsbedarf demographischer Wandel Klimawandel Tourismus Verlust an Lebensqualität in den Dörfern durch Bevölkerungsrückgang u.a. durch Leerstand Anstieg des CO 2 Ausstoßes Anstieg von Extremwetterlagen stärkere Vulnerabilität (Zunahme von Hitzetagen) ungenutztes Potential Zu wenige Übernachtungsmöglichkeiten Dorfentwicklung Erhaltung und Stärkung der Lebensqualität in den Dörfern durch Vermeidung von Leerstand Ziele - Maßnahmen Klimaschutz Klimaanpassung Minderung des CO 2 Ausstoßes durch Urlaub vor Ort Tourismusentwicklung Stärkung der Tourismusentwicklung, u.a. durch qualitativ gute Übernachtungsmöglichkeiten Maßnahme Burbacher Sommerfrische verbindet Ziele aller Bereiche 21 erste Informationsveranstaltung am 15. März 2012 mit Experten zum Thema Servicequalität Ferienwohnunge 22 11

12 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 12

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