DieserArtikelistaus: PraxisPolitik Ausgabe02/2012

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "DieserArtikelistaus: PraxisPolitik Ausgabe02/2012"

Transkript

1 DieserArtikelistaus: PraxisPolitik Ausgabe02/2012 WennSiemehrInformationenüberdieZeitschrifthabenmöchten oderaneinem Abo-Angebotinteressiertsind,klickenSiebitehier:

2 G e l d B a s i s b e i t ra g Mittel zur Disziplinierung Money is only money if people think that it is money. (John Searle) Geld ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Man kann sich kaum einen Menschen vorstellen, der nicht in das Geldsystem eingebunden wäre, als Zahlerin oder Bezahlter, als Schuldner oder Gläubiger, als Verkäufer oder Käuferin. Wir benutzen dauernd Geld, ohne groß darüber nachzudenken, was wir da eigentlich tun. Wieso akzeptieren wir Geld, in Form von wertlosen Papierzetteln oder Münzen mit unbedeutendem Metallwert, als Gegenleistung für anstrengende Arbeit oder beim Verkauf von uns wichtigen oder wertvollen Dingen? Von Heiner Ganßmann Würden alle anfangen darüber nachzudenken wie wir Geld benutzen, käme wohl der gesamte Wirtschaftskreislauf ins Stocken. Daraus kann man schließen: Geld funktioniert umso besser, je weniger darüber nachgedacht und geredet wird. Umso überraschter sind wir dann, wenn das Geldsystem in Krisen nicht funktioniert. Fragt man bei den zuständigen Wissenschaftlern nach, warum das Geldsystem zwar meistens funktioniert, manchmal mit sehr negativen Folgen aber auch nicht, zeigt sich, dass Geld trotz seiner mehr als 2000 Jahre alten Geschichte nach wie vor zu den kontroversesten Gegenständen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gehört. Bei Ökonomen, Soziologen, Ethnologen, Wirtschaftshistorikern oder Philosophen findet sich erstaunlich wenig Übereinstimmung in den Erklärungen des Geldgebrauchs und seines Zustandekommens. Das mag auch daran liegen, dass die einzelnen Wissenschaftsdisziplinen sich mit unterschiedlichen Perspektiven und Fragen an die gleichen Gegenstände wenden. Geld in der Wirtschaftswissenschaft Doch selbst innerhalb der für das Thema Geld hauptsächlich zuständigen Wirtschaftswissenschaft gibt es Dauerkontroversen. Woher kommt das Geld? Entstand es spontan im Tausch oder wurde es von staatlichen Autoritäten eingesetzt? Ist das Geld ökonomisch neutral oder hat es einen eigenständigen Einfluss auf das realwirtschaftliche Geschehen? Lässt sich die Geldmenge steuern oder nicht? Warum wird Geld in der Form des modernen Staatspapiergelds überhaupt akzeptiert? Mit Sprüchen wie: Money is accepted because money is accepted, gestehen manche Ökonomen ihr eigenes Unverständnis lakonisch ein, schon allein, weil sie sich mit ihren Kollegen kaum darüber einigen können, wohin das Thema Geld systematisch gehört: In der Mikroökonomie, die vom Handeln der einzelnen Wirtschaftsakteure ausgeht und die Bedingungen für allgemeine Gleichgewichte von Marktsystemen herausarbeitet, wird vom Geld abstrahiert. Eine lange Theorietradition fordert bis heute den Geldschleier wegzudenken, weil alle Individuen Nutzenmaximierer und an Geld nur als Mittel interessiert seien. Nur mithilfe der Abstraktion vom Geldgebrauch gelingt die Ableitung eines allgemeinen Gleichgewichts aus dem rationalen Handeln aller Wirtschaftenden unter Knappheitsbedingungen und damit der Nachweis der Effizienz von Marktsystemen. In der Makroökonomie, die die Beziehungen zwischen großen Aggregaten (Haushalte und ihr Konsum, Unternehmen und ihre Investitionen, die Zentralbank und der Zins...) in Kreisläufen von Geld und Gütern untersucht, tauchen im Rahmen der Analyse von Reproduktion und Wachstum des Wirtschaftssystems zwar die Themen der Geldversorgung und Geldwertstabilität auf, aber die Frage, warum und wie die Wirtschaftsakteure Geld benutzen, wird dort ebenfalls nicht behandelt. Dazu gibt es die Sonderabteilung Geldtheorie. Sie befasst sich zunächst mit der Frage: Wie kann man die Entstehung des Geldes erklären? Dazu gibt es mindestens zwei gegensätzliche Auffassungen. Einerseits soll Geld in der Funktion des Tauschmittels spontan aus dem Markthandeln entstehen (Menger), andererseits gilt das Geld als Geschöpf der Rechtsordnung (Knapp), wird also durch den Staat eingesetzt. Wenn man dagegen der Einfachheit halber Geldgebrauch als gegeben unterstellt, kommt man mit der Frage weiter: Wozu dient uns das Geld? Nach dem Motto money is what money does haben die Ökonomen versucht, das Geld über seine Funktionen zu verstehen. Üblicherweise unterscheidet man mindestens vier solcher Funktionen, die eng miteinander zusammenhängen. Das Geld ist: K Tauschmittel K Zahlungsmittel K Rechenmittel oder Maß der Werte K Wertaufbewahrungsmittel Als allgemein akzeptiertes Tauschmittel überbrückt das Geld das Hindernis, das den unmittelbaren Tausch von Gut gegen Gut häufig unmöglich machen würde: Warenbesitzer A und B könnten nur dann direkt miteinander tauschen, wenn A Ware b 4 Praxis Politik

3 und B zugleich Ware a haben wollte. Das Geld hebt diese Schranke auf. Als Zahlungsmittel hilft Geld bei der Überbrückung von Zeitdifferenzen, z.b. wenn man eine Ware jetzt erhält, aber erst später zahlt, oder bei der Abwicklung von einseitigen Transaktionen wie das Zahlen von Steuern oder Strafen. In der Funktion des Zahlungsmittels liegt der Ursprung des Kredits. Diese Funktionen als Tausch- und Zahlungsmittel setzen voraus, dass Geld zugleich als Rechenmittel oder Maß der Werte dient: Wenn alle Güter nicht direkt gegeneinander, sondern immer erst gegen Geld getauscht, also verkauft und gekauft werden, können alle Tauschverhältnisse durch Bezug auf Geld als Preise einheitlich ausgedrückt und damit leicht verglichen werden. Als Wertaufbewahrungsmittel oder Mittel der Schatzbildung, erlaubt Geld das Sparen in abstrakter Form. Man muss nicht Nüsse für den Winter horten, sondern man kann mit Geld allgemein Ansprüche auf die Leistungen anderer über die Zeit konservieren. Dabei geht man Risiken ein: Erstens das Risiko der zwischenzeitlichen Geldentwertung (Inflation). Zweitens hält man mit Geld abstrakten Reichtum, den man nicht konsumieren kann, und weiß nicht sicher, ob man für die irgendwann gewünschten, konkreten Güter tatsächlich Verkäufer findet. Auf der anderen Seite ermöglicht die Verfügung über Bargeld für den Einzelnen große Entscheidungsfreiheit. Man kann wählen, was, wieviel, von wem und wann man kauft. Neben der Mikro- und der Makroökonomie hat die ökonomische Geldtheorie nur einen randständigen Platz im Gesamtgebäude der Wirtschaftstheorie. Ihre systematische Platzierung ist unklar, weil bei konsistenter Anknüpfung an die allgemeine Gleichgewichtstheorie, als Kern des Faches, nur eine wenig relevante Geldtheorie möglich ist. Der Mikroökonomie verschließt sich eine adäquate Geldanalyse letztlich wegen der Modellannahmen, mit denen Unsicherheit als Problem für die Wirtschaftsakteure ausgeklammert wird. Der Makroökonomie fehlt hingegen eine angemessene Mikrofundierung im Handeln von Individuen, ohne die man Geldgebrauch nicht verstehen kann. So bleibt die an den Erfahrungstatsachen des Geldgebrauchs orientierte spezielle Geldtheorie systematisch uneingebunden. Auf diesem Stand der Theoriebildung kann man vom wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream keine hinreichende Orientierung zum Verständnis einer modernen Geldwirtschaft erwarten. Gibt es Alternativen? Natürlich gibt es eine Vielfalt heterodoxer ökonomischer Theorien, die in Anknüpfung an Marx, an Keynes, an Schumpeter oder an alle drei zusammen, mehr zum Thema Geld zu sagen haben als der Mainstream. Die meisten dieser Theorien bleiben jedoch auf der Makroebene und teilen abgesehen von marxistischen Ansätzen die für die Analyse einer Geldwirtschaft romantisch anmutende Auffassung, dass der Konsum der Endzweck allen Wirtschaftens sei (Adam Smith). Praxis Politik Soziologische Geldtheorien Demgegenüber haben klassische Soziologen wie Georg Simmel die schon in der ersten monetarisierten Gesellschaft des antiken Griechenland (von Solon und Aristoteles) formulierte Beobachtung aufgenommen, dass das Geldgewinnstreben keine Obergrenze kennt. Eine theoretische Erklärung für dieses für Geldwirtschaften charakteristische Phänomen, das unter anderem dazu führt, dass bei Reichen das Geldvermögen nicht zur Ausweitung und Absicherung des Konsums, sondern der Konsum zur Demonstration des Geldvermögens dient (Veblens conspicuous consumption ), findet sich bei so unterschiedlichen Autoren wie Schopenhauer, Marx und Simmel. Im Geld liegt ein Widerspruch zwischen seiner qualitativen Unbeschränktheit und seiner quantitativen Beschränktheit, der zur rastlosen Geldvermehrung antreibt (Marx). Oder: Geld ist das absolute Mittel (Simmel), weil es in jedes käufliche Gut verwandelbar ist, wenn man nur genügend Geld bieten kann. Während jedes konkrete Bedürfnis irgendwann bis zur Sättigung befriedigt werden kann, gilt das nicht für den Geldbedarf. Deshalb verhalten sich tendenziell alle Akteure in einer Geldwirtschaft als Maximierer ihrer Verfügung über Geld. Systemtheoretisch orientierte Soziologen wie Talcott Parsons oder Niklas Luhmann haben im Geld hingegen weniger einen Handlungsmotor als vor allem ein Kommunikationsmittel gesehen: Geldgebrauch funktioniert wie eine Art Spezialsprache, sodass wir mit Geld anderen etwas mitteilen und sie eventuell zu Handlungen in unserem Interesse bewegen können. Kaufen oder nicht kaufen, dass ist hier die Frage. Die Geldobjekte (zählbare Geldeinheiten wie Münzen, Banknoten, Schecks oder elektronisch gesteuerte Kontobewegungen) funktionieren dabei als Symbole. Sie signalisieren einerseits, welches Spiel gespielt wird. Andererseits dienen sie als Anreize. Kurz, die Koordination wirtschaftlichen Handelns in weitläufigen, häufig globalen Vernetzungen gelingt über Preissignale und Geldbewegungen. So wurden die positiven Eigenschaften des Geldsystems hervorgehoben, aber dessen Rolle bei der Zusammenballung von wirtschaftlicher Macht und der periodischen Wiederkehr von Krisen blieb unterbelichtet. Im Rahmen der neueren Wirtschaftssoziologie werden diese klassischen Themen hingegen wieder systematisch aufgenommen durch die Anerkennung der fundamentalen Rolle von Unsicherheit. Demnach ist das Geld in unserer Gesellschaft vor allem zweierlei, ein Mittel zum Umgang mit Unsicherheit und eben deshalb ein soziales Disziplinierungsmittel. Unsicherheit, im Unterschied zu Risiko, gilt dabei als Grundproblem allen sozialen Handelns. In jeder einfachen Interaktion zwischen Individuen, die voneinander etwas wollen, entsteht doppelte Kontingenz. Jeder weiß von sich selbst, dass er sich so oder auch Georg Simmel, 1858 bis 1918, war ein deutscher Philosoph und Soziologe. Es werden also die Wechselwirkungen unter den primären Elementen selbst, die die soziale Einheit erzeugen, dadurch ersetzt, daß jedes dieser Elemente für sich zu dem darüber oder dazwischen geschobenen Organ in Beziehung tritt. In diese Kategorie substanzgewordener Sozialfunktionen gehört das Geld. Philosophie des Geldes, S. 159 Foto: pa/dpa 5

4 G e l d B a s i s b e i t ra g Der Geldgebrauch fördert eine allgemein verbreitete, rechenhafte Einstellung zu eigenem und fremdem Handeln. Zeichnung: POLO/toonpool anders entscheiden kann. Und jeder muss diese Entscheidungsfreiheit auch seinem Gegenüber zurechnen. Damit werden bei wechselseitiger Abhängigkeit die Handlungsergebnisse im Prinzip unvorhersehbar. Weil jeder eine optimale Entscheidung nur treffen kann, wenn er die der Anderen kennt, kann es sogar zu einer Lähmung kommen. Keiner will den ersten Schritt machen, weil er befürchtet, damit eine Information über sich und seine Absichten preiszugeben, die der Andere vorteilhaft nutzen kann. Um die in der Konstellation der doppelten Kontingenz bestehende Unsicherheit zu überbrücken, müssen sich die Handelnden irgendwie auf Unsicherheit reduzierende Mittel stützen können. Geld lässt sich als ein solches Mittel verstehen, vor allem, weil es die Absichten der Anderen vorhersehbar macht. Bei Geldgebrauch, am einfachsten in einer Verkäufer-Käufer-Konstellation, handelt mit hoher Wahrscheinlichkeit jede nach der Devise: Möglichst teuer verkaufen und möglichst billig kaufen. In diesem Sinne, aber nicht nur in diesem, wird die Kommunikation durch Geld drastisch vereinfacht: Man braucht über die andere Person, ihre Eigenschaften, Ressourcen und Absichten, nicht viel zu wissen und kann trotzdem aufeinander abgestimmt handeln. Hinzu kommt, dass Geld als eine Art Messinstrument dienen kann. Preisausdrücke erlauben Vergleiche (Sind die Äpfel anderswo billiger?), Kalkulation der möglichen Handlungen (Wie viel kann ich mir leisten? Kaufe ich mir lieber etwas anderes?) und Erfolgsmessungen (Rechtfertigt der Ertrag die Kosten? Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?). Vor allem wegen der Herstellung von Berechenbarkeit werden enorme spontane Koordinationsleistungen möglich. Dabei schützt Geld darüber hinaus mit Bezug auf all die Dinge, die käuflich sind, vor der Unsicherheit, die aus der Unvorhersehbarkeit von negativen Ereignissen entsteht. Wenn wir z.b. durch Krankheit oder Alter nicht in der Lage sind, uns durch eigene Arbeit zu versorgen, hilft Geld. Geldobjekte verkörpern mögliche Ansprüche an andere. Man kann sich eine Reserve bilden, die man im Bedarfsfall einsetzt. Mit der Durchsetzung der Geldwirtschaft verschiebt sich die Orientierung bei der Versorgungssicherung weg von persönlichen Beziehungen (Familie, Nachbarschaft, Gemeinschaften) hin zur Verfügung über Geld. Selbst wenn dadurch die sachlichen Abhängigkeiten der Einzelnen in weitläufigen arbeitsteiligen Zusammenhängen zunehmen, erlauben sie durch ihre Unpersönlichkeit höhere individuelle Freiheit, wie insbesondere Simmel gezeigt hat. Wer sich jedoch durch Verfügung über Geld gegen Unsicherheit schützen will, muss erst zu Geld kommen. Um es zu bekommen, gibt es verschiedene Wege. Man kann es, solange man sich jedenfalls an die üblichen Regeln hält, nicht selbst basteln. Im Normalfall muss man anderen etwas anbieten, damit sie sich von ihrem Geld trennen. Dann zirkuliert das Geld, bewegt sich von einem zum andern, weil jeder sich immer wieder von ihm trennen muss, um etwas zu kaufen (für Konsum oder Investition) oder zu bezahlen (z.b. Steuern). Für die Mehrheit der Bevölkerungen in Gesellschaften mit kapitalistischer Wirtschaft gilt im Zweifelsfall: Man muss eine eigene Arbeitsleistung für andere anbieten. Wer das nicht kann, bekommt kein Geld und wird arm. Wer jedoch für Geld arbeiten kann, lebt in einem sich immer wiederholenden Zyklus von Arbeit Geld Konsum Arbeit Geld Konsum Weil in modernen Gesellschaften jeder Geld braucht, wirkt so das Geld als Disziplinierungsmittel. Durch Belohnung mittels Geldzuwendung und Bestrafung mittels Geldentzug lassen sich diejenigen, die Geld brauchen, zu geregeltem Verhalten zwingen. Oder, wie ein Zyniker einmal gesagt hat: Geld ist das Erziehungsmittel für Erwachsene. Das klingt nach Tretmühle und Hamsterrad, tatsächlich ist aber damit nicht gesagt, wieviel über den Konsum des Überlebensnotwendigen hinaus in diesem Zyklus an Vergnügen abfällt. Das hängt einerseits von der Qualität der Arbeit, andererseits von der Menge Geld ab, die man dabei verdient. Es gibt ein ganzes Spektrum von Arbeiten, von ekligen, gefährlichen, mühseligen, stumpfsinnigen bis zu interessanten, identitätsbildenden, sinnerfüllenden Arbeiten. Dabei hängt die Menge Geld, die man durch Arbeit verdient, nur auf sehr undurchsichtige Weise mit der Qualität der Arbeit zusammen. Für Drecksarbeit, die man nur durch Überwindung von Ekelschranken tun kann, bekommt man häufig wenig, für hochqualifizierte, kreative, stimulierende Erwerbstätigkeiten, z.b. künstlerische Produktion, mitunter sehr, sehr viel Geld. Qualifikationsniveaus und Knappheiten spielen hier eine Rolle: Es gibt nicht viele gute Neurochirurgen, aber jeder halbwegs gesunde 6 Praxis Politik

5 Mensch kann putzen. Daran, dass abstoßende Arbeiten schlecht bezahlt und dennoch verrichtet werden, erweist sich jedenfalls die Bedeutung des Geldes als soziales Disziplinierungsmittel. Während in älteren Gesellschaften häufig direkter physischer Zwang, wie bei Sklaven- oder Fronarbeit, nötig war, um Leute dazu zu bringen, solche Arbeiten zu verrichten, genügt in modernen der Geldmechanismus: Da es ohne Geld kein Überleben gibt, tut man zur Not alles Denkoder Undenkbare, um an Geld zu kommen. Eine wichtige Eigenschaft von Geld ist, dass man es trotz seiner Eingebundenheit in den an unüberschaubar vielen Stellen gleichzeitig stattfindenden Arbeit-Geld-Konsum-Zyklus über längere Zeit aufbewahren kann. Damit verfügt man über ein Reservoir von möglichen Ansprüchen an Andere, das man im Bedarfsfall einsetzen kann. Allerdings funktioniert das nur unter der Voraussetzung, dass der Geldwert (oder die Kaufkraft des Geldes) einigermaßen stabil bleibt. Inflation gefährdet die Funktionsfähigkeit des Geldes als Wertaufbewahrungsmittel und damit auch seine Funktion der Unsicherheitsabsorption. Kurz: Der Geldgebrauch fördert eine allgemein verbreitete, rechenhafte Einstellung zu eigenem und fremdem Handeln. Er führt zur Entstehung und Dominanz von Organisationen, die nur auf Maximierung des Gelderwerbs ausgelegt sind: kapitalistische Unternehmen. Ihre Mitglieder machen sich dieses Ziel mehr und mehr selbst zu eigen, auch wenn dem Gelderwerb durch eigene Arbeit enge Grenzen gesetzt sind. Die wichtigste sozialstrukturelle Folge des Geldgebrauchs ist eine Spaltung der Gesellschaft in (mindestens) drei Gruppen: Diejenigen, die genügend Geld haben, um andere für sich arbeiten zu lassen. Diejenigen, die arbeiten müssen, um zu Geld zu kommen. Und diejenigen, für die der Geldzugang über Arbeit verstellt ist. Die Wirtschaft funktioniert entsprechend: positiv mit Geldanreizen, negativ mit Entlassungs- und Verarmungs - drohungen. Kredit, Krise und Spekulation Die negativen Seiten des Geldsystems bekommen Individuen in Form von Arbeitslosigkeit und Armut zu spüren, Organisationen durch Bankrott, die Gesellschaft einerseits durch einen Dauerkonflikt zwischen Demokratie und Plutokratie (wenn die Stimmen des Geldes mehr zählen als die der Wählerinnen und Wähler), andererseits durch Wirtschaftskrisen. Anders als in vormonetären Wirtschaften, wo Krisen durch Naturkatastrophen oder Epidemien ausgelöst werden, impliziert Geldgebrauch einen endogenen Krisenmechanismus. Die Trennung von Kauf und Verkauf beinhaltet die Möglichkeit der Krise, weil jemand, der verkauft hat, nicht wieder kaufen muss, sondern kurz- oder mittelfristig Geld halten kann. Das führt zu Nachfrageausfall, der natürlich durch Kreditaufnahme von anderen kompensiert werden kann, aber eben nicht kompensiert werden muss. Umgekehrt bedeutet die Möglichkeit der Kreditaufnahme, dass Schuldner am Wirtschaftsleben so teilnehmen können, als hätten sie bereits Gegenleistungen für ihre monetären Ansprüche erbracht. Sie haben Kredit bekommen, weil sie selbst und ihre Gläubiger, im Normalfall eine Bank, künftige Einnahmen erwarten. In der Krise wird Kreditvergabe zum Risikogeschäft Zichnung: Christiane Pfohlmann Praxis Politik

6 G e l d B a s i s b e i t ra g doch das Anwerfen der Druckmaschinen birgt ebenfalls Gefahren. Foto: Fotolia/Matthias Haas Foto: H. Ganßmann Zur Person Heiner Ganßmann, Dr. rer. pol. war bis 2009 Professor für Soziologie an der Freien Universität Berlin, mit den Arbeitsschwerpunkten Wirtschaftssoziologie, Politische Ökonomie und Sozialpolitik. Buchveröffentlichungen zum Thema Geld: Geld und Arbeit, Campus-Verlag 1996; New Approaches to Monetary Theory (ed.), Routledge, London 2011; Doing Money, Routledge, London Einerseits entsteht so durch Kredit ein Element der Instabilität im Geldsystem, weil die Abstimmung von Leistungen und Ansprüchen aufgeweicht wird, die in einem einfachen Geldsystem durch die Budgetrestriktion (d.h. dass man nicht mehr ausgeben kann als man vorher eingenommen hat) gewährleistet ist. Kreditnehmer/Schuldner können mit Beziehern von Leistungseinkommen um Ressourcen konkurrieren. Wenn die Nachfrage das Produktionspotenzial übersteigt, gibt es Inflation. Andererseits hat jede Kreditvergabe in Erwartung künftiger Gewinne eine spekulative Komponente, die sich zu dem bekannten Krisenmuster von Blasen und ihrem Platzen, von boom and bust, auswachsen kann. Wenn Spekulanten Preisbewegungen beobachten und extrapolieren und auf diese Weise künftige Erträge antizipieren, halten sie sich an die einfache Regel, dass Preise einem positiven Feedback-Muster folgen. Sie kaufen, weil die Preise gestiegen sind und sorgen so dafür, dass die Preise weiter steigen. Die folglich höhere Bewertung ihrer Kapitalbestände ermöglicht ihnen weitere Zukäufe, weil sie für ihre Kreditaufnahmen höhere Sicherheiten bieten können. Wenn nun Spekulanten Kredite aufnehmen in der Hoffnung, dass sie mit weiteren Kapitalzuwächsen anstelle von laufenden oder zukünftigen wirklichen Gewinnen ihren Schuldendienst für vergangene Kredite bewerkstelligen können, bringt sie schon ein Abebben der Preiszuwächse in Schwierigkeiten. Dieses von früheren Börsenkrisen bekannte Muster unterlag auch der Immobilienspekulation in vielen Ländern vor der Krise von So erwiesen sich als einträglich und risikoarm geltende Investitionen plötzlich als hoch spekulativ. Hypotheken wurden für fragwürdige Immobilien an kaum zahlungsfähige Kreditnehmer vergeben, weil es für die daraus gestrickten Derivate mit einem AAA-Rating reißende Nachfrage gab. Schluss In Bezug auf das Verhältnis von Geld und Unsicherheit kann man zusammenfassend sagen: Geldgebrauch ermöglicht einerseits die Absorption und bedingt andererseits in den Krisen zugleich die periodische Steigerung von Unsicherheit. Das rationalistische Ausblenden von Unsicherheit (die Versuche, mit Risikokalkülen Unsicherheit zu eliminieren) geht sowohl in der wirtschaftlichen Praxis als auch in der sie anleitenden Wirtschaftstheorie immer wieder zu weit. Märkte können nicht perfekt, Erwartungen können nicht rein rational sein, vielmehr pendelt das System zwischen Hoffnungen und Enttäuschungen, die von monetären Erwartungen und Kalkülen gestiftet werden. Durch Krisen und Zusammenbrüche des Geldsystems wird dessen Stabilität wieder hergestellt und damit auch die darauf beruhende soziale Disziplin. Denn gerade weil in der Krise Zahlungsversprechen nicht mehr zählen und der Bedarf nach Bargeld hochschnellt, führen die Krisen nicht zu einem Abschied vom Geldsystem, sondern zu seiner Wiederherstellung bis zur nächsten Spekulation und Krise. Man kann daher von einer Ultrastabilität des Geldsystems sprechen. Immer dann, wenn Geld zu Krisen führt, wird der Geldbedarf auf den Ebenen von Individuen und Organisationen am größten. Deshalb kennen wir zwar geldlose Gesellschaften, bis jetzt hat jedoch noch nie eine Gesellschaft, wenn sie einmal monetarisiert war, das Geld wieder abgeschafft. n L i t e r a t u r Deutschmann, C. (Hrsg.): Die gesellschaftliche Macht des Geldes, Leviathan, Sonderheft 21, Wiesbaden 2001 Knapp, G. F.: Staatliche Theorie des Geldes, 4. Aufl., München 1905 Menger, C.: Geld, in: ders., Gesammelte Werke Bd. IV, Tübingen: Mohr, 1970 (1892) Simmel, G.: Philosophie des Geldes, 2. Aufl., Leipzig Praxis Politik

Womit beschäftigt sich Soziologie? (1) Verschiedene Antworten:

Womit beschäftigt sich Soziologie? (1) Verschiedene Antworten: (1) Verschiedene Antworten: Soziale Tatsachen Emile Durkheim Interaktion (soziale Wechselwirkungen Georg Simmel) (soziales) Handeln Max Weber Gruppen Strukturen Soziale Systeme Fazit: Mikro- und Makro-Ebene

Mehr

Kursmaterial: Geld und Kredit

Kursmaterial: Geld und Kredit Handout : Die Entstehung von Geld in einer Tauschwirtschaft Prof. Dr. Thomas Lux Lehrstuhl für Geld, Währung und Internationale Finanzmärkte Institut für Volkswirtschaftslehre Universität Kiel Kursmaterial:

Mehr

Papa - was ist American Dream?

Papa - was ist American Dream? Papa - was ist American Dream? Das heißt Amerikanischer Traum. Ja, das weiß ich, aber was heißt das? Der [wpseo]amerikanische Traum[/wpseo] heißt, dass jeder Mensch allein durch harte Arbeit und Willenskraft

Mehr

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4

LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Jun.-Prof. Dr. Philipp Engler, Michael Paetz LÖSUNG ZUR VORLESUNG MAKROÖKONOMIK I (SoSe 14) Aufgabenblatt 4 Aufgabe 1: IS-Kurve Leiten Sie graphisch mit Hilfe

Mehr

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt?

Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Was wäre, wenn es Legasthenie oder LRS gar nicht gibt? Wenn Du heute ins Lexikon schaust, dann findest du etliche Definitionen zu Legasthenie. Und alle sind anders. Je nachdem, in welches Lexikon du schaust.

Mehr

Gutes Leben was ist das?

Gutes Leben was ist das? Lukas Bayer Jahrgangsstufe 12 Im Hirschgarten 1 67435 Neustadt Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Landwehrstraße22 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Gutes Leben was ist das? Gutes Leben für alle was genau ist das

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

Heiko und Britta über Jugend und Stress (aus: K.16, S.115, Jugendliche vor dem Mikro, Von Aachen bis Zwickau, Inter Nationes)

Heiko und Britta über Jugend und Stress (aus: K.16, S.115, Jugendliche vor dem Mikro, Von Aachen bis Zwickau, Inter Nationes) (aus: K.16, S.115, Jugendliche vor dem Mikro, Von Aachen bis Zwickau, Inter Nationes) A. Bevor ihr das Interview mit Heiko hört, überlegt bitte: Durch welche Umstände kann man in Stress geraten? B. Hört

Mehr

Geld und Konsum. Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen. www.demokratiewebstatt.at

Geld und Konsum. Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen. www.demokratiewebstatt.at Geld und Konsum Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen www.demokratiewebstatt.at Mehr Information auf: www.demokratiewebstatt.at Knete, Kies und Zaster Woher kommt das Geld? Vom

Mehr

Programmier dich um auf Selbstbewusst

Programmier dich um auf Selbstbewusst Programmier dich um auf Selbstbewusst Anwendungsbereiche Die Wunderfrage kann immer dann eingesetzt werden, wenn Menschen über Probleme sprechen und sich dadurch in einer Art Problemtrance bewegen, in

Mehr

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2

Die klassische Beschäftigungstheorie und -politik Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 Deutsche Sparkassenzeitung, Nr. 65, 09.09.1977, Seite 2 1 Die Beseitigung der nach allgemeiner Ansicht zu hohen Arbeitslosigkeit ist heute das wirtschaftspolitische Problem Nummer eins. Um dieses Problem

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Interview mit Frau Dr. Pia Heußner vom Mai 2012 Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Die Diagnose Krebs ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Wie hält das Paar die Belastung

Mehr

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren.

Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Vorwort des Autors: Die Investitionen am Forex-Markt können große Gewinne zur Folge haben aber genauso besteht auch das Risiko Geld zu verlieren. Ich bin weder Banker noch Finanzdienstleister und ich möchte

Mehr

Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben?

Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben? INITIATIVE FÜR NATÜRLICHE WIRTSCHAFTSORDNUNG Arbeitslos? Wieso wäre es eine gute Nachricht? Könnten wir nicht mit weniger Arbeit sehr gut leben? Wir könnten das, wenn das Einkommen reichen würde. Wir hören

Mehr

Vorwort von Bodo Schäfer

Vorwort von Bodo Schäfer Vorwort von Bodo Schäfer Vorwort von Bodo Schäfer Was muss ich tun, um erfolgreich zu werden? Diese Frage stellte ich meinem Coach, als ich mit 26 Jahren pleite war. Seine Antwort überraschte mich: Lernen

Mehr

VWL für Ingenieure. Kernpunkte. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Karl Betz

VWL für Ingenieure. Kernpunkte. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Programm Termin 9. Karl Betz Kernpunkte Karl Betz VWL für Ingenieure Termin 9: GELD Gelddefinition / -eigenschaften Geldmengenaggregate: H, Mo, M1. Abgrenzung willkürlich Kriterium: Je höher die Geldmenge, desto weniger liquide Titel

Mehr

Leibniz. (G.W.F. Hegel)

Leibniz. (G.W.F. Hegel) Leibniz 3. Der einzige Gedanke den die Philosophie mitbringt, ist aber der einfache Gedanke der Vernunft, dass die Vernunft die Welt beherrsche, dass es also auch in der Weltgeschichte vernünftig zugegangen

Mehr

Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder

Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder Telefonische Befragung bei 151 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren Präsentation der Ergebnisse Mai 2009 EYE research GmbH, Neuer Weg 14, 71111 Waldenbuch, Tel.

Mehr

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst. 40-Tage-Wunder- Kurs Umarme, was Du nicht ändern kannst. Das sagt Wikipedia: Als Wunder (griechisch thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass

Mehr

Nach einer Studie DEGS1 rauchen knapp 1/3 der Erwachsenen in Deutschland. Bei den jungen männlichen Erwachsenen sogar fast die Hälfte.

Nach einer Studie DEGS1 rauchen knapp 1/3 der Erwachsenen in Deutschland. Bei den jungen männlichen Erwachsenen sogar fast die Hälfte. Nicht Raucher Nach einer Studie DEGS1 rauchen knapp 1/3 der Erwachsenen in Deutschland. Bei den jungen männlichen Erwachsenen sogar fast die Hälfte. Mit den gesundheitlichen Risiken brauchen wir uns erst

Mehr

Material zur Studie. Leitfaden für die Telefoninterviews. 1) Einführung

Material zur Studie. Leitfaden für die Telefoninterviews. 1) Einführung Material zur Studie Persönliche Informationen in aller Öffentlichkeit? Jugendliche und ihre Perspektive auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte in Sozialen Netzwerkdiensten Leitfaden für die Telefoninterviews

Mehr

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht.

Die Entscheidung. Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. Stefan Leichsenring Die Entscheidung Fischer hatte sich zu Wort gemeldet und erstattete Bericht. "Unsere Lage hat sich in den letzten Monaten eigentlich nicht verschlechtert, sie ist genauso schlecht wie

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien DIE SPARSAMEN DEUTSCHEN Die Deutschen sind ein Volk der Sparer. Sie geben nicht ihr ganzes verdiente Geld auf einmal aus, sondern bringen es zur Bank so lautet zumindest das Klischee. Doch dass an diesem

Mehr

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich

* Ich bin müde. Meine Mutter hat mich vor anderthalb Stunden geweckt. Im Auto bin ich Dipl.-Psych. Ann Kathrin Scheerer, Hamburg, Psychoanalytikerin (DPV/IPV) Krippenbetreuung - aus der Sicht der Kinder Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 11.2.2008 Wenn wir die Sicht der Kinder in dieser

Mehr

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE

5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 5. GELD- UND FINANZMÄRKTE 1 LERNZIELE KAPITEL 5 1. Was ist Geld und woran erkennt man es? 2. Was versteht man unter einem makroökonomischen Geldmarkt? 3. Was versteht man unter Geldangebot und Geldnachfrage?

Mehr

5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst

5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst 5 Fakten zum Nachteilsausgleich die du wissen musst Von LRS - also Lese-Rechtschreib-Schwäche - betroffene Kinder können einen Nachteilsausgleich beanspruchen. Das ist erst einmal gut. Aber wir sollten

Mehr

Hab, aber Gut? Interview: Oliver Link Bildkonzept: hoch5 Büro für Konzeption und Gestaltung, Henrike Stefanie Gänß, www.hoch5.info

Hab, aber Gut? Interview: Oliver Link Bildkonzept: hoch5 Büro für Konzeption und Gestaltung, Henrike Stefanie Gänß, www.hoch5.info Hab, aber Gut? Die Architektin und Designerin Henrike Stefanie Gänß machte bei sich selbst Inventur und fotografierte ihren gesamten Besitz (erste Galerie). Dann sortierte sie alles Unwichtige heraus (zweite

Mehr

Die Invaliden-Versicherung ändert sich

Die Invaliden-Versicherung ändert sich Die Invaliden-Versicherung ändert sich 1 Erklärung Die Invaliden-Versicherung ist für invalide Personen. Invalid bedeutet: Eine Person kann einige Sachen nicht machen. Wegen einer Krankheit. Wegen einem

Mehr

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur von einer

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur von einer Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir vollziehen einen echten Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur

Mehr

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache?

Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. Für wen ist leichte Sprache? Dieser Text ist von der Partei DIE LINKE. Dies ist unser Kurz-Wahl-Programm für die Europa-Wahl 2014. geschrieben in leichter Sprache Für wen ist leichte Sprache? Jeder Mensch kann Texte in Leichter Sprache

Mehr

Tafeln im Spannungsfeld zwischen Pragmatismus und Sozialutopie

Tafeln im Spannungsfeld zwischen Pragmatismus und Sozialutopie StefanSelke TafelnimSpannungsfeldzwischenPragmatismusundSozialutopie WiderspruchzurKolumne AufeinWort vonhermangröheinchrismon4/2009 Prolog:AlteundneueTafeldiskurse Das Thema Tafeln wird in Deutschland

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Militzke Verlag. Muster / Nicht als Kopiervorlage freigegeben. 1. Ich entdecke mich. Was ich im Spiegel sehe

Militzke Verlag. Muster / Nicht als Kopiervorlage freigegeben. 1. Ich entdecke mich. Was ich im Spiegel sehe 1. Ich entdecke mich Was ich im Spiegel sehe Wieder einmal betrachtet sich Pauline im Spiegel. Ist mein Bauch nicht zu dick? Sind meine Arme zu lang? Sehe ich besser aus als Klara? Soll ich vielleicht

Mehr

Intraday Handels-Strategie für den BUND-Future Kontrakt (FGBL) Von Alex Maier

Intraday Handels-Strategie für den BUND-Future Kontrakt (FGBL) Von Alex Maier Intraday Handels-Strategie für den BUND-Future Kontrakt (FGBL) Von Alex Maier Der FGBL-Kontrakt ähnelt in seinem Verhalten sehr viel mehr dem Eurostoxx (FESX), als dem FDAX. Kurzfristiges Scalping (häufiges

Mehr

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache

Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Das Kurz-Wahl- Programm der CDU. Für die Europa-Wahl. In Leichter Sprache Hinweis: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm ist wirklich

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

Und was uns betrifft, da erfinden wir uns einfach gegenseitig.

Und was uns betrifft, da erfinden wir uns einfach gegenseitig. Freier Fall 1 Der einzige Mensch Der einzige Mensch bin ich Der einzige Mensch bin ich an deem ich versuchen kann zu beobachten wie es geht wenn man sich in ihn hineinversetzt. Ich bin der einzige Mensch

Mehr

Ron Louis David Copeland. Wer f... will, muss freundlich sein

Ron Louis David Copeland. Wer f... will, muss freundlich sein Ron Louis David Copeland Wer f... will, muss freundlich sein 16 1 Wie man gut bei Frauen ankommt... Peter kam mit einem Problem zu uns:»anscheinend kann ich Frauen nicht dazu bringen, dass sie mich gern

Mehr

Günter Emde. Fließendes Geld. Ein notwendiger Schritt zu einer menschenwürdigen Lebensordnung

Günter Emde. Fließendes Geld. Ein notwendiger Schritt zu einer menschenwürdigen Lebensordnung Günter Emde Fließendes Geld Ein notwendiger Schritt zu einer menschenwürdigen Lebensordnung 1. Die heutige Situation 2. Wie kann die Situation verbessert werden? 3. Was können wir tun? Vortrag im Inselkreis

Mehr

Rechtspfleger in der Zwangsversteigerungsabteilung

Rechtspfleger in der Zwangsversteigerungsabteilung Sicher habt Ihr schon mal von einem Gericht gehört. Der Ort, wo die Richter entscheiden, ob zum Beispiel ein Dieb ins Gefängnis muss. Gerichte haben aber sehr viel mehr Aufgaben. Die Mitarbeiter sind zum

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit?

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Grexit sind eigentlich 2 Wörter. 1. Griechenland 2. Exit Exit ist ein englisches Wort. Es bedeutet: Ausgang. Aber was haben diese 2 Sachen mit-einander zu tun?

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung

Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Forschungsprojekt: Qualitätsbedingungen schulischer Inklusion für Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung Leichte Sprache Autoren: Reinhard Lelgemann Jelena

Mehr

Professionalisierung interaktiver Arbeit: Das Forschungskonzept

Professionalisierung interaktiver Arbeit: Das Forschungskonzept Wolfgang Dunkel, G. Günter Voß, Wolfgang Menz, Margit Weihrich, Kerstin Rieder Professionalisierung interaktiver Arbeit: Das Forschungskonzept PiA Kick Off IBZ München München, 12.3.2009 Ablauf der Präsentation

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Bitcoin Perspektive oder Risiko?

Bitcoin Perspektive oder Risiko? Bitcoin Perspektive oder Risiko? Eine Einführung von Peter Conrad 2 Bitcoin Perspektive oder Risiko? Copyright: 2013 Peter Conrad Alicestr. 102 63263 Neu-Isenburg E-Mail: bitcoin@quisquis.de WWW: http://bitcoin.quisquis.de/

Mehr

Quick Guide. The Smart Coach. Was macht einen Smart Coach eigentlich aus? Christina Emmer

Quick Guide. The Smart Coach. Was macht einen Smart Coach eigentlich aus? Christina Emmer Quick Guide The Smart Coach Was macht einen Smart Coach eigentlich aus? Christina Emmer Was macht einen Smart Coach aus? Vor einer Weile habe ich das Buch Smart Business Concepts gelesen, das ich wirklich

Mehr

Der beste Beitrag der Welt zum Thema Immobilien! RTL: "Raus aus den Schulden - Immobilien-Spezial!"

Der beste Beitrag der Welt zum Thema Immobilien! RTL: Raus aus den Schulden - Immobilien-Spezial! http://www.das-bewegt-die-welt.de/index.php/must-read/2354-der-beste-beitrag-der-welt-zumthema-immobilien-rtl-qraus-aus-den-schulden-immobilien-spezialq Der beste Beitrag der Welt zum Thema Immobilien!

Mehr

Philosophie als Studienfach in Japan

Philosophie als Studienfach in Japan ENDO Yoshito Universität Mainz/Keio Universität Fragestellung Als ich anfing, in Deutschland Philosophie zu studieren, fiel mir auf, dass es hier im Vergleich zu Japan viele Philosophiestudenten gibt und

Mehr

VWL vs. BWL. Mikroökonomik 1. Programm. Fallacy of Composition. Bitte diskutieren Sie: Methodisches

VWL vs. BWL. Mikroökonomik 1. Programm. Fallacy of Composition. Bitte diskutieren Sie: Methodisches Mikroökonomik 1 Methodisches Lehrbuch: Kapitel 1 + 2 Mikro 1 1 / 35 VWL vs. BWL Die BWL fragt nach den Konsequenzen für einen Betrieb / evtl. eine Branche. In Bilanzform: Ein Betrieb erzielt Gewinn (Einnahmeüberschuß)

Mehr

Mann, ich würde echt gern ein Haus kaufen. Aber ich habe nichts für die Anzahlung gespart und könnte mir auch die Raten nicht leisten.

Mann, ich würde echt gern ein Haus kaufen. Aber ich habe nichts für die Anzahlung gespart und könnte mir auch die Raten nicht leisten. Mann, ich würde echt gern ein Haus kaufen. Aber ich habe nichts für die Anzahlung gespart und könnte mir auch die Raten nicht leisten. Können Sie mir helfen? Klar! Weil ja der Wert Ihres Hauses für immer

Mehr

O-Ton Günter Rauhut: Ich habe das Problem, dass ich hier mit Arbeiten befasst bin, die mich eben beruflich garantiert nicht voranbringen.

O-Ton Günter Rauhut: Ich habe das Problem, dass ich hier mit Arbeiten befasst bin, die mich eben beruflich garantiert nicht voranbringen. PANORAMA Nr. 696 vom 17.04.2008 Ausgenutzt und chancenlos Der Unsinn der 1-Euro-Jobs Anmoderation Anja Reschke: Unser nächster Beitrag fällt in den Tätigkeitsbereich des Bundesarbeitsministers Olaf Scholz.

Mehr

DAVID: und David vom Deutschlandlabor. Wir beantworten Fragen zu Deutschland und den Deutschen.

DAVID: und David vom Deutschlandlabor. Wir beantworten Fragen zu Deutschland und den Deutschen. Das Deutschlandlabor Folge 09: Auto Manuskript Die Deutschen sind bekannt dafür, dass sie ihre Autos lieben. Doch wie sehr lieben sie ihre Autos wirklich, und hat wirklich jeder in Deutschland ein eigenes

Mehr

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Das ist mein Onkel Wolfgang Sie kennen ihn ja alle schon lange! Seit ein paar Monaten hat er für unsere gesamte Familie die Haushaltskasse übernommen: Mit Onkel Wolfgang

Mehr

200,- Euro am Tag gewinnen Konsequenz Silber Methode Warum machen die Casinos nichts dagegen? Ist es überhaupt legal?

200,- Euro am Tag gewinnen Konsequenz Silber Methode Warum machen die Casinos nichts dagegen? Ist es überhaupt legal? Mit meiner Methode werden Sie vom ersten Tag an Geld gewinnen. Diese Methode ist erprobt und wird von vielen Menschen angewendet! Wenn Sie es genau so machen, wie es hier steht, werden Sie bis zu 200,-

Mehr

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011:

Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Eine makroökonomische Theorie der offenen Volkswirtschaft Betrachten wir die folgende Klausuraufgabe aus dem Wintersemester 2010/2011: Die Euro-Schuldenkrise hat dazu geführt, dass Anleihen in Euro für

Mehr

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung PROF. DR.MICHAEL FUNKE DIPL.VW. KRISTIN GÖBEL Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2010/11) Aufgabe 1: Das IS-LM-Modell in einer geschlossenen Volkswirtschaft a) Zeigen Sie unter Verwendung

Mehr

Ferrari SA, Gemüsegrosshandel, Riazzino //

Ferrari SA, Gemüsegrosshandel, Riazzino // Ferrari SA, Gemüsegrosshandel, Riazzino // Arbeitgeber Luca Censi Der Direktor von IPT Ticino, den ich an einem Abendkurs für Personalführung kennen gelernt hatte, hat mich 2006 angefragt, ob ich bereit

Mehr

Qualität und Verlässlichkeit Das verstehen die Deutschen unter Geschäftsmoral!

Qualität und Verlässlichkeit Das verstehen die Deutschen unter Geschäftsmoral! Beitrag: 1:43 Minuten Anmoderationsvorschlag: Unseriöse Internetanbieter, falsch deklarierte Lebensmittel oder die jüngsten ADAC-Skandale. Solche Fälle mit einer doch eher fragwürdigen Geschäftsmoral gibt

Mehr

Altersvorsorge Finanzen langfristig planen

Altersvorsorge Finanzen langfristig planen Altersvorsorge Schön, dass Sie sich um Ihre Finanzen selber kümmern und dies nicht Banken überlassen. Finanzwissen hilft Ihnen dabei. Sie können noch mehr gewinnen. Mit dem DAX-Börsenbrief von Finanzwissen

Mehr

Das Ende des Geldes wie wir es kennen (Univ.-Prof.) Dr. Franz Hörmann Nürnberg, 18.02.2012. http://www.franzhoermann.com Dr.

Das Ende des Geldes wie wir es kennen (Univ.-Prof.) Dr. Franz Hörmann Nürnberg, 18.02.2012. http://www.franzhoermann.com Dr. Das Ende des Geldes wie wir es kennen (Univ.-Prof.) Dr. Franz Hörmann Nürnberg, 18.02.2012 http://www.franzhoermann.com Dr. Das Ende des Geldes wie wir es kennen A.) Nullsummenspiel - Realwirtschaft Mein

Mehr

Arbeitslosenquote steigt weiter Dunkelziffer sehr hoch

Arbeitslosenquote steigt weiter Dunkelziffer sehr hoch Arbeitslosenquote steigt weiter Dunkelziffer sehr hoch 29.01.10 Die negativen Schlagzeilen überhäufen sich in den letzten Wochen, gerade in Bezug auf die Arbeitsmarktsituation. Täglich gibt es neue Schlagzeilen,

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF E-Lehrbuch BWL einfach und schnell DER WIRTSCHAFTSKREISLAUF In einer Volkswirtschaft bestehen die unterschiedlichsten Beziehungen zwischen den verschiedenen Wirtschaftssubjekten. Zur einfacheren Darstellung

Mehr

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 9 Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 1 Inhalt Die Beschäftigung mit der menschlichen Persönlichkeit spielt in unserem Alltag eine zentrale Rolle. Wir greifen auf das globale Konzept Persönlichkeit

Mehr

Multi Level Marketing Die 5 größten Network Marketing Fallen

Multi Level Marketing Die 5 größten Network Marketing Fallen 1 Multi Level Marketing Die 5 größten Network Marketing Fallen 2 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 4 Wichtige Informationen über das Network Marketing... 5 Auf der Suche nach einer seriösen Partnerfirma...

Mehr

Suchmaschinenoptimierung Professionelles Website-Marketing für besseres Ranking

Suchmaschinenoptimierung Professionelles Website-Marketing für besseres Ranking Tom Alby, Stefan Karzauninkat Suchmaschinenoptimierung Professionelles Website-Marketing für besseres Ranking ISBN-10: 3-446-41027-9 ISBN-13: 978-3-446-41027-5 Weitere Informationen oder Bestellungen unter

Mehr

Behindert ist, wer behindert wird

Behindert ist, wer behindert wird Behindert ist, wer behindert wird Alle Menschen müssen lernen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt sind Auf der ganzen Welt leben sehr viele Menschen mit Behinderungen: über 1 Milliarde Menschen

Mehr

Studieren- Erklärungen und Tipps

Studieren- Erklärungen und Tipps Studieren- Erklärungen und Tipps Es gibt Berufe, die man nicht lernen kann, sondern für die man ein Studium machen muss. Das ist zum Beispiel so wenn man Arzt oder Lehrer werden möchte. Hat ihr Kind das

Mehr

Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten

Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten Vera F. Birkenbihl KOMMUNIKATIONS- TRAINING Zwischenmenschliche Beziehungen erfolgreich gestalten Inhalt Vorwort.............................. 7 Teil I: Theorie 1. Das Selbstwertgefühl (SWG).................

Mehr

Welche Bedeutung hat die richtige Einstellung für meinen Verkaufserfolg? Seite 9. Wie kann ich meine verkäuferischen Fähigkeiten verbessern?

Welche Bedeutung hat die richtige Einstellung für meinen Verkaufserfolg? Seite 9. Wie kann ich meine verkäuferischen Fähigkeiten verbessern? Welche Bedeutung hat die richtige Einstellung für meinen Verkaufserfolg? Seite 9 Wie kann ich meine verkäuferischen Fähigkeiten verbessern? Seite 14 Mit welchen Strategien erreiche ich neue Kunden? Seite

Mehr

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste.

1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. Seite 1 von 5 1.140.000.000.000 Euro. Fürs Erste. rottmeyer.de /1-140-000-000-000-euro-fuers-erste/ von Thorsten Polleit Zusammenfassung Der EZB-Rat gibt den Startschuss zum QE also zur Monetisierung der

Mehr

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Im Zweifelsfalle immer auf der konservativen Seite entscheiden und etwas Geld im trockenen halten! Illustration von Catherine

Mehr

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Das wichtige erste Jahr mit dem Kind Sie erfahren, was Ihrem Kind gut tut, was es schon kann und wie Sie es in seiner

Mehr

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion, Goldbacher Straße 31, 63739 Aschaffenburg Telefon:0175/402 99 88 Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Giegerich Aschaffenburg, 31.3.2015 Oberbürgermeister

Mehr

Mein Taschengeldplaner

Mein Taschengeldplaner Finanzgruppe Beratungsdienst Geld und Haushalt Mein Taschengeldplaner Ratgeber Planungshilfen www.geld-und-haushalt.de Finanzielle Bildung und wirtschaftliche Kompetenzen sind die Grundlagen für eine nachhaltige

Mehr

Das typische Cross Border Leasing Geschäft lässt sich vereinfacht in folgenden Stufen denken:

Das typische Cross Border Leasing Geschäft lässt sich vereinfacht in folgenden Stufen denken: Das typische Cross Border Leasing Geschäft lässt sich vereinfacht in folgenden Stufen denken: 1) Die deutsche Kommune und ein so genannter Trust in den USA mit z.b. Briefkastenfirma auf den Cayman-Inseln

Mehr

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider Des Kaisers neue Kleider (Dänisches Märchen nach H. Chr. Andersen) Es war einmal. Vor vielen, vielen Jahren lebte einmal ein Kaiser. Er war sehr stolz und eitel. Er interessierte sich nicht für das Regieren,

Mehr

Jeden Cent sparen. Wie sie es schaffen jeden Monat bis zu 18% ihrer Ausgaben zu sparen. Justin Skeide

Jeden Cent sparen. Wie sie es schaffen jeden Monat bis zu 18% ihrer Ausgaben zu sparen. Justin Skeide Jeden Cent sparen Wie sie es schaffen jeden Monat bis zu 18% ihrer Ausgaben zu sparen. Justin Skeide Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort Seite 3 2. Essen und Trinken Seite 4-5 2.1 Außerhalb essen Seite 4 2.2

Mehr

Radio D Folge 29. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Erkennungsmelodie des RSK

Radio D Folge 29. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Erkennungsmelodie des RSK Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese Radio D Folge 29 Erkennungsmelodie des RSK Compu Ja, wir haben Kontakt zu Paula und Philipp. 0 45 Willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer, zu Folge 29 des

Mehr

Aufgabenblatt 5: Intertemporale Entscheidungsaspekte

Aufgabenblatt 5: Intertemporale Entscheidungsaspekte Aufgabenblatt 5: Intertemporale Entscheidungsaspekte Lösungsskizze Bitten beachten Sie, dass diese Lösungsskizze lediglich als Hilfestellung zur eigenständigen Lösung der Aufgaben gedacht ist. Sie erhebt

Mehr

Walliser Milchverband (WMV), Siders //

Walliser Milchverband (WMV), Siders // Walliser Milchverband (WMV), Siders // Arbeitgeber Olivier Jollien, Verantwortlicher HR und Finanzen Herr Z. hat schon während seiner Berufsmatura ein Praktikum beim Walliser Milchverband (WMV, Dachorganisation

Mehr

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Inhalt 1. Historischer Überblick 2. Traditionelle Argumente für Wachstum 3. Wie kommt es zu einem Wachstumszwang? 4.

Mehr

Die sechs häufigsten Fehler

Die sechs häufigsten Fehler Die sechs häufigsten Fehler Broschüre 06 ... hätte ich das gewusst, hätte ich es anders gemacht! Gerade zum Anfang des Verkaufsprozesses passieren die meisten Fehler. Das wollen Sie bestimmt nicht irgendwann

Mehr

~~ Swing Trading Strategie ~~

~~ Swing Trading Strategie ~~ ~~ Swing Trading Strategie ~~ Ebook Copyright by Thomas Kedziora www.forextrade.de Die Rechte des Buches Swing Trading Strategie liegen beim Autor und Herausgeber! -- Seite 1 -- Haftungsausschluss Der

Mehr

Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz

Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz Die Parteien CDU, die SPD und die CSU haben versprochen: Es wird ein Bundes-Teilhabe-Gesetz geben. Bis jetzt gibt es das Gesetz noch nicht. Das dauert

Mehr

Hallo weiãÿ jemand wo man aktuelle Tabellen der Schüler und Jugendmannschaften in Baden-Württenberg nachlesen kann?

Hallo weiãÿ jemand wo man aktuelle Tabellen der Schüler und Jugendmannschaften in Baden-Württenberg nachlesen kann? Homepage fã¼r Schüler und Jugend Geschrieben von AlanAlda - 28.04.2008 12:58 Hallo weiãÿ jemand wo man aktuelle Tabellen der Schüler und Jugendmannschaften in Baden-Württenberg nachlesen kann? auf www.rugby-jugend.de,

Mehr

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21

Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 Predigt, 01.01.2011 Hochfest der Gottesmutter Maria/Neujahr Texte: Num 6,22-27; Lk 2,16-21 (in St. Stephanus, 11.00 Uhr) Womit beginnt man das Neue Jahr? Manche mit Kopfschmerzen (warum auch immer), wir

Mehr

Schnellstart - Checkliste

Schnellstart - Checkliste Schnellstart - Checkliste http://www.ollis-tipps.de/schnellstart-in-7-schritten/ Copyright Olaf Ebers / http://www.ollis-tipps.de/ - Alle Rechte vorbehalten - weltweit Seite 1 von 6 Einleitung Mein Name

Mehr

Was tust du auf Suchmaschinen im Internet?

Was tust du auf Suchmaschinen im Internet? Was tust du auf Suchmaschinen im Internet? Ergebnisse aus der Befragung auf der Suchmaschine fragfinn Wir bedanken uns bei allen Kindern, die zwischen dem 25. Januar und dem 7. Februar 2011 bei der Befragung

Mehr

Finanzdienstleistungen

Finanzdienstleistungen Methodenblatt Finanzdienstleistungen Ein Quiz für junge Leute Zeit Material 30 bis 40 Minuten beiliegende Frage und Auswertungsbögen Vorbereitung Das Satzergänzungs oder Vier Ecken Spiel aus Projekt 01

Mehr

20. Algorithmus der Woche Online-Algorithmen: Was ist es wert, die Zukunft zu kennen? Das Ski-Problem

20. Algorithmus der Woche Online-Algorithmen: Was ist es wert, die Zukunft zu kennen? Das Ski-Problem 20. Algorithmus der Woche Online-Algorithmen: Was ist es wert, die Zukunft zu kennen? Das Ski-Problem Autor Susanne Albers, Universität Freiburg Swen Schmelzer, Universität Freiburg In diesem Jahr möchte

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt für die Klassen 7 bis 9: Linsen und optische Geräte

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Lernwerkstatt für die Klassen 7 bis 9: Linsen und optische Geräte Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Lernwerkstatt für die Klassen 7 bis 9: Linsen und optische Geräte Das komplette Material finden Sie hier: Download bei School-Scout.de

Mehr

Was ist Sozial-Raum-Orientierung?

Was ist Sozial-Raum-Orientierung? Was ist Sozial-Raum-Orientierung? Dr. Wolfgang Hinte Universität Duisburg-Essen Institut für Stadt-Entwicklung und Sozial-Raum-Orientierte Arbeit Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Sozialräume

Mehr

Leseprobe. Bruno Augustoni. Professionell präsentieren. ISBN (Buch): 978-3-446-44285-6. ISBN (E-Book): 978-3-446-44335-8

Leseprobe. Bruno Augustoni. Professionell präsentieren. ISBN (Buch): 978-3-446-44285-6. ISBN (E-Book): 978-3-446-44335-8 Leseprobe Bruno Augustoni Professionell präsentieren ISBN (Buch): 978-3-446-44285-6 ISBN (E-Book): 978-3-446-44335-8 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://wwwhanser-fachbuchde/978-3-446-44285-6

Mehr

Kommentartext Medien sinnvoll nutzen

Kommentartext Medien sinnvoll nutzen Kommentartext Medien sinnvoll nutzen 1. Kapitel: Wir alle nutzen Medien Das ist ein Computer. Und da ist einer. Auch das hier ist ein Computer. Wir alle kennen Computer und haben vielleicht auch schon

Mehr

Jeder. und jedem. Robert Pawelke-Klaer

Jeder. und jedem. Robert Pawelke-Klaer Robert Pawelke-Klaer Jeder und jedem Immer wieder taucht in den ökonomischen Debatten der Grundsatz auf: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen. Leider wird dieser Grundsatz oft

Mehr

Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb

Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb Aus- und Weiterbildungsseminar Wirtschaftsfaktor Marketing und Vertrieb Die Zeiten ändern sich sie ändern sich allerdings so schnell, dass wir kaum noch in der Lage sind, mit dem Tempo Schritt zu halten.

Mehr

Valentin Wittmann: "Neu ist der Modulgedanke"

Valentin Wittmann: Neu ist der Modulgedanke Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/valentin-wittmann-neu-istder-modulgedanke/ Valentin Wittmann: "Neu ist der Modulgedanke" Prof. Dr. Valentin Wittmann

Mehr