Sukuk Murabaha und Sukuk Musharaka

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1 1 MONATSBERICHT Sukuk Murabaha und Sukuk Musharaka Perspektiven islamischer Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen London solle zum größten westlichen Zentrum für islamische Finanzgeschäfte entwickelt werden, schrieb der britische Finanzminister Osborne kürzlich in einem Gastbeitrag für die Financial Times. Zur Begründung nannte er Anreize für Investitionen aus islamischen Ländern in die britische Infrastruktur. 1 Die deutschen Banken stehen dem inländischen Marktsegment islamischer Finanzprodukte abwartend gegenüber. Lediglich ihre Niederlassungen und Töchter in der Golfregion haben solche Produkte im dortigen Portfolio. In Sachsen-Anhalt wurde 2004 die erste und bisher einzige deutsche Scharia-konforme öffentliche Anleihe begeben. Das Volumen Scharia-konformer finanzieller Vermögenswerte beträgt weltweit etwa 352 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Marktanteil von 0,4 Prozent. 2 Der führende Finanzplatz ist Malaysia. Es folgen Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Indonesien. In der Türkei beträgt der Marktanteil islamischer Finanzprodukte 4,9 Prozent (31 Milliarden US-Dollar). 3 Wenige Grundsätze mit finanzwirtschaftlichen Folgen Islamische Finanzgeschäfte weisen einige Besonderheiten auf, unterscheiden sich aber nicht grundsätzlich von normalen Finanzgeschäften. Sie müssen zum einen dem islamischen Recht, der Scharia, entsprechen. Zum anderen 1 Sein Premierminister Cameron kündigte an, Großbritannien werde Scharia konforme Staatsanleihen begeben. Das werde auch Unternehmen dazu veranlassen, islamische Anleihen aufzulegen ( London can lead the world as an Islamic finance hub, Financial Times, 29. Oktober 2013, bzw. A mecca for sukuk, Economist, 01. November 2013). 2 GCC financial markets, DB Research, 14. November Ernst & Young's annual World Islamic Banking Competitiveness Report, 2013.

2 MONATSBERICHT müssen sie, wenn sie hier in Europa abgeschlossen werden sollen, hiesigem Recht entsprechen. Verträge zu schließen, die in mehreren Rechtssystemen gelten und pünktlich er füllt werden, ist im Wirtschaftsrecht nichts Ungewöhnliches. Islamische Finanzgeschäfte unterscheiden sich von anderen Finanzgeschäften vor allem dadurch, dass sie ostentativ einer religiös geprägten Wirtschaftsethik folgen. Deren zentrale Elemente sind das Zinsverbot, das Verbot, auf Ge schäftsrisiken zu spekulieren, und das Verbot, mit unethischen Gütern Handel zu treiben. Diese Grundsätze stehen durchaus nicht im Widerspruch zu unserer weniger expliziten, christlich tradierten Wirtschafts- und Sozialethik. Vor dem Hintergrund der ausdrücklichen Verbote nehmen islamische Finanzgeschäfte im europäischen Rechtsrahmen oftmals den Charakter pragmatischer Umgehungsgeschäfte an. Geld darf nicht auf Zinsen verliehen werden Die Scharia verbietet es, Geld auf Zinsen zu verleihen. Damit ist die gewöhnliche Anleihe mit begrenzter Laufzeit und fester Rendite kein Scharia-konformes Finanzprodukt. Geld zu verleihen ist lediglich als wohltätige Maßnahme erlaubt, was eine Verzinsung ausschließt. Damit sind Eigenkapitalinstrumente in der Unternehmensfinanzierung erlaubt. Die meisten für den europäischen Wirtschaftsraum typischen Fremdkapitalinstrumente sind verboten. Hinter dem Zinsverbot steht die Forderung der Scharia, dass der Eigentümer eines Vermögens verantwortlich dafür ist und bleibt, auf welche Weise sein Vermögen wirtschaftlich verwendet wird. Ein klassischer Kredit erfüllt diese Bedingung nicht, denn der Kreditgeber trägt zwar das Ausfallrisiko, ist aber im Übrigen an der Verwendung des Kredits nicht beteiligt. Das äußert sich darin, dass ihm die Zinsen unabhängig vom Geschäftserfolg des Unternehmens, das er finanziert, zustehen. Sein Ertrag hängt also nicht vom Geschäftsrisiko des Unternehmens ab. Das verbietet die Scharia. Das Zinsverbot ist äquivalent zu dem Gebot, das eigene Vermögen in eigener Verantwortung zu halten. Spekulation ist verboten Die Scharia verbietet es, finanzielle Risiken einzugehen, die über normale Geschäftsrisiken hinausgehen. Auch dieses Verbot hat weitreichende Folgen. Denn es richtet sich nicht nur gegen Spekulation, Wetten und Glücksspiel, sondern ganz allgemein gegen den Transfer finanzieller Risiken etwa durch Optionen. Alle konventionellen Derivate fallen unter das Verbot. Dahinter steht die Vorstellung, dass jeder die Risiken, die er eingeht, selbst tragen und für Verluste selbst haften muss. Auch Versicherungen werden dadurch beschränkt. Erlaubt ist, wenn etwa eine Gruppe von Unternehmern sich als Risikogemeinschaft versteht und gemeinsame Rücklagen für Schadensfälle bildet. Deutsche Dorfgemeinschaften vereinbarten noch bis in die Nachkriegsjahre so genannte Pferdeversicherungen: Jeder Bauer zahlte regelmäßig in eine Gemeinschaftskasse ein, bis die Mittel für zwei oder drei Ackerpferde zusammengebracht waren, und konnte darauf vertrauen, dass ihm der plötzliche Ausfall eines Pferdes in der wichtigen Erntezeit ersetzt wurde. Versicherungsbetrug war ausgeschlossen, denn jeder hatte ein Auge darauf, dass der andere pfleglich mit seinen Pferden umging. Eine solche Versicherung wäre Scharia-konform, solange nicht ein professionelles Versicherungsunternehmen ein Arrangement dieser Art als Produkt verkauft. Unethische Güter werden abgelehnt Die Scharia verbietet die Produktion von Gütern, die im eigenen Verständnis unethisch sind, sowie den Handel mit ihnen. Dazu gehören etwa alkoholische Getränke und Produkte auf Grundlage von Schweinefleisch. Verboten sind auch der Waffenhandel sowie Geschäfte mit Pornografie und Glücksspiel. Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen, die auf Gütern und Handelsgeschäften dieser Art beruhen, sind nicht Scharia-konform. In Unternehmen, die in diesen Branchen tätig sind, darf nicht investiert werden. Als unethisch wird weitgehend auch der Handel mit immateriellen Vermögenswerten angesehen. Dazu gehören etwa Arbitragegeschäfte mit Währungen und Handel mit Forderungen und Verbindlichkeiten. Reine Geldgeschäfte im weiteren Sinne sind zumeist verboten. Es gilt die Regel, dass jeder Handel ein Handel mit Gütern zu sein hat und Finanzprodukte ohne materielle Grundlage nicht mit Gewinn gehandelt werden dürfen. Die Grundsätze werden in der Praxis kreativ umgesetzt Die große Flexibilität der Finanzprodukte und Finanz dienstleistungen, die auf den Finanzmärkten nachgefragt, gehandelt und erbracht werden, ermöglicht es, auch islamische Finanzgeschäfte zu konzipieren und abzuwickeln. Allerdings müssen dazu Umwege gegangen werden, denn zentrale Elemente moderner Finanzgeschäfte stehen hier nicht

3 3 MONATSBERICHT zur Verfügung. An ihre Stelle treten Formen der Kapitalbeteiligung und des Güterhandels, die so kombiniert werden, dass sie praktisch alle Funktionen moderner Unternehmensfinanzierung übernehmen können. Die von Banken angebotenen islamischen Finanzprodukte, auch Sukuk genannt, zerfallen deshalb in zwei Gruppen: XXVereinbarungen zwischen der Bank und ihrem Kunden, bei denen Gewinn und Verlust geteilt werden im Sinne einer stillen oder aktiven Kapitalbeteiligung, XXVereinbarungen über Kauf oder Miete von Investitionsgütern mit zeitlich verschobener Bezahlung im Sinne einer kreditähnlichen Finanzierung. Hinzu kommen islamische Retailgeschäfte mit Girokonten, Festgeld- und Sparkonten, die auch dem Zinsverbot unterliegen. Beteiligungsgeschäfte werden bevorzugt Musharaka Diese Finanzierungsform ist für mittelständische Unternehmen geeignet, die investieren wollen und dafür eine Scharia-konforme Bankfinanzierung benötigen. In solchen Fällen erwirbt die Bank Anteile am Unternehmen, meist aus einer Kapitalerhöhung. Damit finanziert das Unternehmen die beabsichtigte Investition. Die Bank nimmt üblicherweise nicht an der Führung des Unternehmens teil, sondern beschränkt sich auf eine strategische Beteiligungsführung. Sie erhält dafür eine zinsähnliche, vom Unternehmenserfolg unabhängige Vergütung, die umso höher ausfällt, je größer die Kapitalbeteiligung ist. Die Bank hält die Kapitalbeteiligung in ihrer Bilanz. Am Ende der Laufzeit kauft das Unternehmen den Kapitalanteil, den die Bank hält, mit Preisaufschlag zurück. Mudarabah Typische Investmentfonds verwalten das Vermögen ihrer Anleger in eigener Verantwortung. Die Anleger sind am Fondsmanagement nicht beteiligt. Der Fondsmanager erhält eine vom Geschäftserfolg des Fonds unabhängige Mindestvergütung. Diese Trennung von Eigentum und Verantwortung ist nicht Scharia-konform. Bei der Mudarabah handelt es sich um ein Finanzierungsmodell, das einem Investmentfonds sehr ähnlich ist, aber von einem Partnerschaftsverständnis ausgeht. Von mehreren Partnern tragen im Gegensatz zur Musharaka alle bis auf einen zur Finanzierung eines Unternehmens bei, während ein Partner lediglich seine Arbeitskraft und Erfahrung und vielleicht eine innovative Idee einbringt. Er führt das Unternehmen allein wie ein angestellter Geschäftsführer. Er erhält aber kein festes Gehalt, sondern lediglich einen vorher festgelegten Anteil am Gewinn des Unternehmens. Sämtliche Verluste am Eigenkapital des Unternehmens tragen die stillen Investoren. Die Unternehmensgewinne stehen ihnen ebenso zu. Die unmittelbare Teilnahme aller Partner an Gewinn und Verlust ist im Sinne der Scharia Ausdruck dessen, dass sie die Verantwortung gemeinsam tragen. Auch kreditähnliche Geschäfte sind möglich Murabaha Hierbei handelt es sich um ein Arrangement, das weitgehend dem kreditfinanzierten Kauf entspricht. Es wird vor

4 MONATSBERICHT allem zum Erwerb von Konsumgütern wie Fahrzeugen und Wohnimmobilien genutzt, also dort, wo eine Unternehmensbeteiligung der Bank als Finanzierungsmodell nicht infrage kommt. Der Bankkunde tritt mit einem Finanzierungswunsch an die Bank heran. Diese kauft das gewünschte Gut zu einem bestimmten Preis und erwirbt zumindest für einige Minuten Eigentum daran. Mit einem separaten zweiten Kaufvertrag überträgt die Bank das Eigentum an dem Gut sofort auf den Bankkunden. Dieser verpflichtet sich zu einer zeitlich verzögerten Bezahlung. Der Erfüllungsbetrag ist gleich dem Preis, den die Bank bezahlt hat, zuzüglich einer Vergütung für die Vermittlerleistung der Bank. Dass ein Kaufvertrag abgeschlossen, aber nicht sofort von den Vertragspartnern erfüllt wird, widerspricht der Scharia nicht. Die verzögerte Bezahlung ist in dieser Hinsicht unproblematisch, Termingeschäfte sind erlaubt. Das eigentliche Problem des Arrangements besteht darin, dass die Bank das Gut zunächst auf eigene Rechnung erwerben muss ohne eine vertragliche Sicherheit, dass sie das Gut wie vereinbart an den Bankkunden sofort weiterverkaufen kann. Eine bindende Kopplung der beiden Kaufverträge aber verbietet die Scharia. Denn eine solche Kopplung würde darin bestehen, dass die Bank mit ihrem Kunden den Kaufvertrag schließt, bevor sie das Gut selbst erwirbt. Sie würde also etwas verkaufen, woran sie noch kein Eigentum hat. Genau das ist nach der Scharia verboten. Das deutsche Recht bietet hier jedoch eine Lösung: In den Kaufvertrag zwischen der Bank und ihrem Kunden wird eine Klausel aufgenommen, die den Vertrag automatisch in Kraft setzt, sobald die Bank das Gut erworben hat. Ijarah Jemandem ein Gut zur Nutzung zu überlassen und dafür eine Nutzungsgebühr zu verlangen verbietet die Scharia nicht. Verboten ist allerdings, ihm mit der Nutzung auch alle Instandhaltungs- und Haftpflichten für das Gut zu überlassen, die mit der Nutzung verbunden sind. Denn das widerspricht dem Verbot, jemandem die Verantwortung für die Nutzung seines Eigentums zu überlassen. Klassische Mietverträge erfüllen diese Bedingung, Leasinggeschäfte nur dann, wenn sie als Beteiligungsmodell ausgestaltet sind. Will ein Taxifahrer ein Unternehmen eröffnen und benötigt dafür eine Scharia-konforme Finanzierung, so kann er keinen Kredit aufnehmen. Stattdessen erwirbt die Bank das Fahrzeug, der Taxifahrer trägt einen geringen Eigenanteil bei, so dass beide Partner anteilig Eigentümer sind. Der Taxifahrer zahlt der Bank aus seinen Einkünften eine variable Nutzungsgebühr und kauft ihr gleichzeitig in Raten ihren Eigentumsanteil ab. In abnehmendem Maße bleibt die Bank also Miteigentümer und trägt formal einen abnehmenden Teil der Geschäftsverantwortung. Am Ende der Laufzeit wird ein Kaufvertrag abgeschlossen, mit dem das Eigentum an dem Fahrzeug an den Bankkunden übergeht. Die letzte Leasingrate entspricht dann dem symbolischen Kaufpreis. Istisna Hierbei handelt es sich um eine Übereinkunft zwischen dem Käufer und dem Produzenten eines Gutes. Der Käufer erwirbt und bezahlt ein Produkt, das danach für ihn angefertigt wird. Streng genommen widerspricht das der Scharia, denn der Käufer erwirbt etwas, das nicht Eigentum des Verkäufers ist. Eine solche Vorfinanzierung ist aber als Ausnahme zulässig, denn die Ernte auf dem Halm zu kaufen ist eines der ältesten Finanzprodukte.

5 5 MONATSBERICHT Als Bankdienstleistung ausgestaltet, finanziert hier die Bank die Produktion eines Gutes, indem sie es erwirbt, bevor es fertiggestellt ist. Ist es dann fertiggestellt, verkauft sie es an den eigentlichen Nutzer. Arrangements dieser Art sind für die Finanzierung von Neubauten geeignet. Klassische Baukredite verbietet die Scharia. Wie bei jeder Vorfinanzierung besteht ein Problem des Arrangements ähnlich wie bei der Murabaha darin, dass die Bank das Gut zunächst auf eigene Rechnung erwerben muss ohne eine vertragliche Sicherheit, dass das Gut tatsächlich fertiggestellt und wie vereinbart an den Bankkunden weiterverkauft werden kann. Die Bank muss dieses Risiko tragen, kann sich aber mit Risikoaufschlägen beim Weiterverkauf absichern. Spar- und Girokonten dürfen keine Zinsen tragen Dass jemand eine Bank mit der sicheren Aufbewahrung seiner Ersparnisse betraut, führt nicht zu Konflikten mit der Scharia. Er kann der Bank auch erlauben, die Einlage für Finanzgeschäfte zu verwenden, darf aber dafür keine Einlagenzinsen verlangen. Die Bank jedoch wird sich in der Regel für die Erlaubnis mit einem Geldgeschenk erkenntlich zeigen, das umso großzügiger ausfällt, je höher die Einlage ist. Auf dieser Grundlage lassen sich gering verzinste Giro- und Sparkonten führen. Überziehungszinsen nehmen dann die Form von festen oder gestaffelten Strafzahlungen an. Regulierungsfragen sind kein Hindernis Scharia-Kommissionen zertifizieren nach islamischen Normen Banken, die islamische Finanzprodukte anbieten, lassen diese zuvor von Scharia-Kommissionen zertifizieren. Deren Mitglieder sind islamische Rechtsgelehrte der fünf einflussreichs ten islamischen Rechtsschulen. Sie treffen ihre Entscheidungen im Konsens und beziehen sich dabei auf Beschlüsse und Empfehlungen der drei wichtigsten Institutionen auf diesem Gebiet: des Islamic Financial Services Board (IFSB) in Malaysia, der Accounting and Auditing Or ga nization for Islamic Financial Institutions (AAOIFI) in Bahrein und der Islamic Development Bank (IDB) in Saudi Arabien. Ebenfalls in Malaysia besteht seit 2005 das International Centre for Education in Islamic Finance mit Studierenden, zu dem auch die International Sharia Research Academy gehört. Die zahlreichen internationalen Berufsverbände islamischer Finanzinstitute sind seit langem darum bemüht, die Zertifizierung von Finanzprodukten und Finanzdienstleistungen international oder zumindest für einzelne Marktregionen zu vereinheitlichen. Aus diesem Prozess sind einige Standardprodukte und Standarddienstleistungen hervorgegangen, die auf den großen islamischen Finanzmärkten Malaysia und Saudi-Arabien gleichermaßen als Scharia-konform angesehen und von den muslimischen Kunden akzeptiert werden. Spezialprodukte und individuelle Dienstleistungen erhalten mitunter auf einem Finanzplatz ein Zertifikat, während es ihnen woanders verweigert wird. Wie die Zertifizierung in verschiedenen muslimischen Regionen gehandhabt wird, hängt oftmals davon ab, wie streng und buchstabengetreu die Vorschriften der Scharia ausgelegt werden. Die Scharia-Kommissionen entscheiden auch darüber, ob die Güter, die hinter den Finanzgeschäften stehen, nicht als unethische Güter anzusehen sind. Auch hier sind pragmatische Lösungen üblich, etwa wenn in ein Handelsunternehmen investiert werden soll, das seine Verkaufsflächen im Nebengeschäft auch an Restaurants mit Alkoholausschank vermietet. Die Scharia-Kommissionen legen für solche Fälle mitunter einen maximal zulässigen Anteil der Wertschöpfung fest, den ein Scharia-konformes Unternehmen mit unethischen Gütern erwirtschaften darf. Die Regulierungsbehörden beaufsichtigen nach deutschen Normen Islamische Banken, die sich in Deutschland ansiedeln wollen, finden hier ein rechtssicheres Regulierungsumfeld vor, das solide und marktorientiert ist. Islamische Finanzprodukte unterliegen der üblichen Banken- und Finanzmarktregulierung. Sie können so ausgestaltet werden, dass sie dem deutschen Rechtssystem entsprechen. Ausgesprochene Regulierungshindernisse beim Marktzutritt bestehen somit nicht, doch ist die Regulierung nicht auf die Besonderheiten islamischer Finanzprodukte zugeschnitten. Es bestehen Wettbewerbsnachteile beispielsweise dadurch, dass viele Finanzgeschäfte mit Immobilien unterlegt werden müssen und aus mehreren Kaufverträgen bestehen, die einzeln der Grunderwerbssteuer unterfallen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veranstaltete im Juni 2012 ihre zweite Konferenz zu islamischen Finanzdienstleistungen. Wenn Banken islamische Finanzprodukte anbieten, müssen sie mehr als bei konventionellen Produkten materielle Vermögenswerte erwerben

6 MONATSBERICHT und wieder verkaufen. Die damit verbundenen Risiken müssen korrekt bewertet und kompensiert werden. Nur am Rande ging es bei der Konferenz um Regulierungsfragen. Besteht Marktpotenzial auch in Deutschland? Bisher offenbar kaum Beurteilt nach demografischen Parametern, sind die Entwicklungschancen für islamische Finanzprodukte in Europa gering. In der EU leben etwa 14 Millionen Muslime, das sind weniger als drei Prozent der Gesamtbevölkerung. Die deutsche Auslandshandelskammer (AHK) in den Vereinigten Arabischen Emiraten geht jedoch davon aus, dass die etwa vier Millionen in Deutschland lebenden Muslime, darunter 2,8 Millionen Muslime türkischer Herkunft, über ein Vermögen von 25 Milliarden Euro verfügen. Die AHK sieht darin ein erhebliches Marktpotenzial. Die AHK schätzt ein, dass im Gegensatz zu den britischen Banken keine der deutschen Banken über ein Produktport folio verfügt, das auf muslimische Retail-Kunden zugeschnitten ist. Für institutionelle Investoren hingegen namentlich aus der Golfregion werden in Deutschland euro päische islamische Investmentfonds angeboten. Die Deutsche Bank Group unterhält die DWS Noor Islamic Funds auf Basis von Edelmetallen. Bis zum Dezember 2012 bestand ein Alliance Global Investors Islamic Fund. Auch die Anteile des luxemburgischen Meridio Islamic Fund wurden in Europa gehandelt, allerdings nur bis Dezember Scharia-konforme Bundesanleihen sind nicht ernsthaft denkbar Die Regierung von Malaysia legt seit Juni 2002 Staatsanleihen auf, die in allen wirtschaftlich bedeutenden muslimischen Staaten als Scharia-konform gehandelt werden. Der Internationale Währungsfonds (IWF) untersuchte 2008 die Vor- und Nachteile islamischer gegenüber herkömmlichen Staatsanleihen 4. Für deutsche öffentliche Anleihen würde kaum einer der möglichen Vorteile zum Tragen kommen. Diese bestehen vor allem in einem flexibleren Schuldenmanagement mit einer breiteren Investorenbasis. Nachteile entstehen vor allem aus der beschränkenden Anforderung, dass Scharia-konforme Anleihen mit Gütern zu unterlegen und damit eigentlich nur zur Finanzierung konkreter öffen t licher Investitionsprojekte geeignet sind. Prominentes Beispiel für eine Scharia-konforme öffentliche Anleihe ist das Ijara-Wertpapier des Bundeslandes Sachsen-Anhalt aus dem Jahre Das Emissionsvolumen betrug etwa 100 Millionen Euro bei einer flexiblen Rendite von einem Basispunkt über dem EURIBOR (anstelle von damals 17 Basispunkten für herkömmliche Landesanleihen). Im Zusammenhang mit der Emission wurden die Nutzungsrechte an Gebäuden im Landeseigentum an ein niederländisches Sondervermögen (special purpose vehicle) verkauft und von diesem als Ijara-Anleihe refinanziert. Während der Laufzeit von fünf Jahren mietete das Bundesland die Gebäude zurück. Danach übernahm das Bundesland die Nutzungsrechte wieder und löste die Anleihe ab. Das Wertpapier wurde an der Luxemburger Börse gehandelt. Ob sich islamische Investoren am Handel beteiligt haben, ist nicht bekannt. Ausblick Anfang 2010 wurde in Großbritannien ein Gesetz erlassen, das die Emission islamischer Anleihen ohne steuerliche Nachteile ermöglicht. Bereits seit 2003 sind islamische Immobilienfinanzierungen teilweise von der Grunderwerbsteuer befreit, von der sie wegen der verkoppelten Kaufverträge besonders betroffen waren. Ähnliche Maßnahmen wären in Deutschland erst in Be tracht zu ziehen, wenn abzusehen ist, dass sich Frankfurt zu einem bedeutenden Zentrum für islamische Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen entwickelt. Kontakt: Dr. Robert Säverin Referat: Außenwirtschaftspolitik 4 MF Policy Discussion Paper PDP/08/3.

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