Foto: Klaus-Henry Flemming. READER 3. UTOPISCHER DISKURS Zum THEMA: DIE WELT UND DAS GELD IN GERMERODE

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1 Foto: Klaus-Henry Flemming READER 3. UTOPISCHER DISKURS Zum THEMA: DIE WELT UND DAS GELD IN GERMERODE

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einladung..S Vorstellung der Teilnehmenden anhand eines mitgebrachten Gegenstandes zum Thema Die Welt und das Geld. S Impuls zum Thema Nachhaltiges Wirtschaften Dr. Niko Paech...S Impuls zum Thema Weltfinanzsystem Dr. Dirk Solte..S Zwiegespräche.S Impuls zum Thema Oikocredite Jan-Gerd Dierks...S Monopoly S Impuls zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen Adrienne Goehler..S Utopiepfad.S Feedback der TeilnehmerInnen zum 3. Utopischen Diskurs..S. 20 1

3 Einladung zum 3. Utopischen Diskurs Globales Lernen und Umweltbildung Thema Die Welt und das Geld in Germerode Was ist eigentlich Geld, welchen Regeln folgt unser Finanzsystem und was sind unsere Perspektiven auf die Wachstumsideologie? Welche eigenen Leitbilder kommen ans Tageslicht, wenn wir systemändernde Vorschläge wie ein Bedingungsloses Grundeinkommen durchdenken? Welche Kreativität wird durch Geld ermöglicht aber auch verhindert? Welche wirtschaftlichen Leitbilder bringen uns dem Ziel nachhaltiger Entwicklung näher? Wir haben vier Expertinnen und Experten eingeladen, die gezielt Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung zusammen denken, um den fachlichen Diskurs für die Bildungsarbeit zu stärken. Beim Utopischen Diskurs geht es um Transfer in die Praxis und den Austausch methodischdidaktischer Erfahrungen und Ideen - dieses Mal zum Thema Die Welt und das Geld. Moderation: Annette Dieckmann, ANU Freitag, Uhr Ankunft Uhr Abendessen Uhr Begrüßung, Vorstellung der Teilnehmenden (Alle TeilnehmerInnen mögen einen Gegenstand mitbringen, den sie mit dem Thema verbinden.) Uhr Impuls zum Thema Nachhaltiges Wirtschaften : Dr. Niko Paech Offenes Gespräch Bei Interesse: Informationen zum 2. Utopischen Diskurs vom Samstag, Uhr Impuls zum Thema Weltfinanzsystem : Dr. Dirk Solte Uhr Offenes Gespräch / Reflexionsphase Uhr Diskussion mit Bezug zur eigenen Bildungsarbeit (Alle TeilnehmerInnen haben Gelegenheit, mitgebrachte Bildungsmaterialien zum Thema vorzustellen.) Uhr Mittagessen Uhr Impuls zum Thema Mikrokredite: Jan-Gerd Dierks Uhr Offenes Gespräch / Reflexionsphase / Diskussion mit Bezug zur eigenen Bildungsarbeit Uhr Gelegenheit zum Waldspaziergang Uhr Abendessen Uhr Angebot, den Film Let s make money zu sehen und unter didaktischen Aspekten zu Besprechen Sonntag, Uhr Impuls zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen : Adrienne Goehler Uhr Offenes Gespräch über Die Welt und das Geld Uhr Auswertung Uhr Mittagessen 2

4 14.00 Uhr Abreise Impulsgebende: Dr. Niko Paech, Wirtschaftswissenschaftler Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik, Lehrstuhl Unternehmensführung und Betriebliche Umweltpolitk, an der Universität Oldenburg. Forschungsschwerpunkte: Nachhaltige Entwicklung, Umweltökonomik, Industrieökonomik, Innovationsmanagement Dr. Dirk Solte, Wirtschaftsingenieur - Stellvertreter des Vorstands des Forschungsinstitutes für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n) Ulm. Privatdozent für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen (HSG). Chefökonom des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) und Leiter der Kommission Steuern und Finanzmarkt. Jan-Gerd Dierks arbeitete über 30 Jahre als Ingenieur für Eisenbahnsicherungstechnik. Insbesondere zahlreiche Arbeiten für die Egyptian National Railways brachten ihn in Kontakt mit armen Menschen. Seit 2006 ehrenamtlicher Schatzmeister des Oikocredit Förderkreises Niedersachsen-Bremen. Adrienne Goehler, Diplom-Psychologin, ehemalige Präsidentin der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und ehemalige Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin. Lebt und arbeitet als Publizistin und Kuratorin in Berlin, u.a. seit 2007 im Kuratorium der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr Für die bundesweite AG Globales Lernen und Umweltbildung laden ein: Annette Dieckmann, ANU; Elisabeth Marie Mars, Melanie Heisterberg, Kathrin Vollmer, Arbeitsstelle Weltbilder e.v.; Gabriele Janecki, VEN/VNB; Markus Hirschmann, Bildung trifft Entwicklung Regionale Bildungsstelle Nord/ANU Landesverband; Reinhold Bömer VEN/VNB/VENRO Veranstaltende: Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e. V. (ANU) Robert-Mayer-Straße Frankfurt/M. Tel 069/ Mail: Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Niedersachsen/Bremen e. V c/o Deutsche Umwelthilfe e. V., Goebenstr. 3a, Hannover Tel.: 0511/ Mail: Arbeitsstelle Weltbilder e.v., Fachstelle für Interkulturelle Pädagogik und Globales Lernen Althausweg 156, Münster, Tel.: 0251/72009 Mail: Bildung trifft Entwicklung Regionale Bildungsstelle Nord, Wilhelmsplatz 3, Göttingen Tel.: 0551/ Mail: Stiftung Leben & Umwelt Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen Warmbüchenstraße 17, Hannover Tel.: 0511/ Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e. V. (VENRO) Kaiserstr. 201, Bonn Tel.: 0228/94677 Mail: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) Hausmannstr. 9-10, Hannover Tel.: 0511/ Mail: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V. (VNB) Geschäftsstelle NordWest Bahnhofstr. 16, Barnstorf Tel.: 05442/80450 Mail: Wir danken dem BMZ und dem BMU für die finanzielle Förderung. Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen und in pädagogischer Verantwortung des VNB (Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V.) sowie der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e. V. (ANU) 3

5 2. Vorstellung der Teilnehmenden anhand eines mitgebrachten Gegenstandes zum Thema Die Welt und das Geld Hier eine Auswahl der Statements: Dr. Niko Peach: Preisliste CO 2 -Zähler Geld könnte zum Beispiel durch ein CO 2 -Konto ersetzt werden. Romy Plonus: Netzwerkkabel Viele Leute zu diesem Thema vernetzen. Caroline Fischer: Kartenspiel Joker ist derjenige, der die Spielregeln durchbrechen kann. Er steht für die Sorglosigkeit. Gabriele Janecki: Monopoly Dieses Spiel legt Emotionen offen, die jeder zum Thema Geld hat und symbolisiert den derzeitigen Umgang mit Geld. Elisabeth Marie Mars: Cashewnuss aus Nicaragua Der Preis dieser Nüsse steht in keinem Verhältnis zu der Arbeit. Markus Hirschmann: Geldschein / Kuna (kroatische Währung) Diese Währung ist im Vergleich zum Euro nichts wert, dadurch werden die Menschen ausgegrenzt. Melanie Heisterberg: Schokoriegel (fair gehandelt) Ich habe diesen Schokoriegel mit dem eigenen Geld gekauft und die Arbeiter bekommen einen fairen Lohn. 4

6 Evgeniya Patrusheva: Foto ihrer Mutter Zwischen meiner Mutter und mir liegen nicht nur tausende von Kilometern, sondern auch hunderte von Euros. 3. Impuls zum Thema Nachhaltiges Wirtschaften ohne Wachstum von Dr. Niko Peach Ausgangssituation: Das Krisendreigestirn als Gesamtkunstwerk Ressourcen Produktion und Konsum Output = Wertschöpfungsprozess. Werte schaffen und diese in Geld transferieren. Budgetansatz Orientierung am 2 C-Ziel. CO 2 -Äquivalente = Treibhausgase wie Methan und Lachgas werden in Wirkungseinheiten von CO 2 dargestellt. Wenn wir kein Bevölkerungswachstum hätten, wäre das CO 2 -Budget bei dem derzeitigen Stand der Emissionen in Deutschland nach 10 Jahren erschöpft. In Burkina Faso dagegen in 2892 Jahren (siehe Tabelle). Zielkorridor für individuelle CO 2 -Mengen: Aufteilung in drei Ländergruppen: Hochemissionsländer, die mittleren Emissionsländer und die Geringemissionsländer. Mit und ohne Handel von CO 2 - Rechten. Zwei Nachhaltigkeitsphilosophien 5

7 Entkopplungsstrategie = ökonomisches Wachstum ist der Schlüssel, ist notwendig, um Glück zu stiften. Durch Technik- und Systeminnovationen kann das ökonomische Wachstum von allen ökologischen Schädlichkeiten (Stoff- und Energieströmen) entkoppelt werden. (Literatur: Faktor Fünf: Die Formel für nachhaltiges Wachstum von Ernst Ulrich von Weizsäcker); Gerechtigkeitsvorstellung I steckt dahinter: Man braucht das Wachstum um, diejenigen, die ins Hintertreffen geraten sind, damit auszugleichen. Wachstum als sozialer Kitt und nachholender Wohlstand. Technischer Wandel / technischer Fortschritt notwendig: Produkt- und Dienstleistungsinnovationen. Antithese dazu: Postwachstumsökonomie: Permanentes ökonomisches Wachstum ist nicht wünschenswert, denn es kann weder entschärft noch durchgehalten werden. Beispiel: Stress, Reizüberflutung. Lösung: Suffizienz: Entschleunigung / Entrümpelung. Gerechtigkeitsvorstellung II: nicht einfach Zuwächse schaffen, um den Armen geben zu können, sondern Vorhandenes umverteilen. Umverteilung als Alternative zum Wachstumsdrang. Ökonomie ist ein Mittel, das den Menschen, die im Einzugsbereich der Ökonomie leben, helfen soll. Kultureller Wandel notwendig. Postwachstumsökonomik: Ökonomik = Darstellung von Sachverhalten, untersucht Fragestellungen, Analyse der Wachstumsursachen. Ökonomie allein kann nicht erklären helfen, wo der Drang nach Wachstum herkommt. Dazu brauchen wir die Psychologie, Geisteswissenschaften. Ursachen für Wachstumsdrang-, sog oder zwang: - Interpretation des modernen Freiheitsbegriffs als permanente Steigerung materieller Selbstverwirklichungsoptionen. Die Materialisierung von Freiheit ist ein kulturelles Problem. - Der Wachstumsdrang hat mit einem Lebensstil zu tun, der vollständig von geldvermittelter und global arbeitsteiliger Fremdversorgung abhängig ist. Distanz zwischen Produktion und Verbrauch. Bei der spezialisierten Wirtschaft / Arbeitsteilung ist jeder Arbeitsschritt mit Geld verbunden. Geld ist dazu da, dass Personen Dinge, die sie nicht schöpfen können, erwerben können. Man erbringt Leistungen, die man nicht essen kann, dafür bekommt man einen Lohn. Lösung: Entsagung der Abhängigkeit vom Geld. Warum gibt es mehr ökonomisches Wachstum durch mehr Produktionsstufen / Arbeitsteilung? Wenn man sich selbst ein Hemd näht, ist es keine Arbeitsteilung: niemand investiert. Wenn jede einzelne Wertschöpfungsstufe geteilt wird und das Produkt in einer Fabrik hergestellt wird, sind Investitionen notwendig. Diese kommen von der Bank, zu einem Zinssatz. Selbst wenn der Betrieb auf Gewinne verzichten würde, Kapitalbedarf besteht und daraus erfolgt Wachstum. Jede Banknote ist ein Anspruch auf Materie. Arbeitsteilung und der damit verbundene Lebensstil = Fremdversorgung, führt zu Wachstumsdrang. Selbstversorgung versus Fremdversorgung - Möglichkeiten das Wachstum zu reduzieren. - Input halbieren (3Liter Auto) - Dinge im technischen Kreislauf behalten, nicht wegwerfen. - Regenerative Energien und die Digitalisierung sind die beiden Flaggschiffe/Kronzeugen des Wachstums. Digitalisierung: You tube und My Space verbrauchen so viel Energie, wie 6

8 das gesamte Web Ende der 90er Jahre. Second Life Person hat denselben Energieverbrauch wie ein Inder. Gebirge aus Elektroschrott. Regenerative Energien: Tausch des einen Problems gegen das andere. Kraftwerke müssen im selben Maß zurückgesetzt werden. Dann Klimaschutz aber kein Wachstum. Kultureller Wandel ist im Gange, Elektrifizierung von Alltagsgegenständen Überangebot von Strom. Dimensionen einer Postwachstumsökonomie: Suffizienz = nicht Verzicht, sondern Entrümpelung. Frei machen von dem, was uns abhängig macht. Konsumtheorie geht davon aus, dass der Mensch Präferenzen hat und dafür braucht er Geld. Das ist der glücklich sein - Faktor. Peach behauptet es ist bei uns Zeit, die glücklich macht. Ich muss für meinen Konsum Zeit aufwenden (Frisör, Einkauf). Konsumzeit zwischen 3-5 Stunden täglich. Man muss ständig entscheiden/ suchen/ abwägen. Immer weniger Zeit sich an den Dingen zu erfreuen. Nutzenfunktion: Man erreicht einen Punkt, an dem man so viele Produkte hat, dass so gut wie keine Zeit für die Produkte bleibt. Suffizienz ist ein Auspendeln zwischen Maßlosigkeit und Askese (wichtig: er redet hier über uns, nicht Harzt IV und Menschen aus Entwicklungsländern ). Balance zwischen Eigen- und Fremdversorgung. Kapitalismuskritik: wenn der Kapitalismus abgeschafft ist, ist nichts gewonnen in Bezug auf die ökonomische Frage. Systemkritik: System der geldbasierten Fremdversorgung. Eigenverantwortung wichtig. Kombination aus Selbstversorgung durch Eigenarbeit und Fremdversorgung durch Erwerbsarbeit (Modell) - Jeder Mensch arbeitet maximal 20 Stunden die Woche und die anderen Dinge macht man selbst. Beispiele: Kindererziehung, Ernährung durch Community Gardens. Handwerkliche Fähigkeiten ausbauen. Ergänzung unterschiedlicher Versorgungssysteme. Dann Regionalwährung. - Thema Geld: Es gibt offiziell 28 Regionalwährungen, weltweit 2700 ungefähr. - Rückbau des Industriesystems: Überwindung der Geldabhängigkeit. Käfig der globalisierten Fremdversorgung. Neues System: Hälfte der Arbeitszeit bleibt bestehen (kombinierte Versorgungssysteme, die Sicherheit und Autonomie schaffen). Fazit Nachhaltigkeit: Entkopplungsstrategie funktioniert nicht. Keinen Zuwachs von Glück. Ressourcenbasis: wir werden bald kein Öl mehr haben. Überwindung der Wachstumslogik, echte Nachhaltigkeit schaffen. Lösung: Postwachstumsökonomie 7

9 Fragen / Diskussion Foto: Klaus-Henry Flemming - Austarieren der drei Bereiche der Wertschöpfungskette / zwischen Selbst- und Fremdversorgung ist wichtig. Produkte mit zwei Preisen versehen: Geldbetrag und Kosten der verursachten CO 2 -Emissionen des Produktes. Die wirklichen Kosten sind nicht im Preis der Produkte enthalten (Wert eines Baumes, Arbeitsplatzes). - Die Postwachstumsökonomie wird die Ökonomie nach Überwindung der Wachstumsspirale oder die Ökonomie nach dem Zusammenbruch sein. Peak Oil (globales Ölfördermaximum): die möglichen Zuwachsraten bleiben dem gigantischen Nachfrageanstieg zurück. - Gerechter Lohn weltweit als Lösungsansatz. - Wachstum und Effizienz sind Konzepte/Ideen, an die wir uns gewöhnt haben, wir kennen nichts anderes. Nicht Informationen sondern Emotionen führen zu Veränderungen. - Leitfrage: was dürfte ich noch alles? Hier Gegenteil: Von was kann ich mich frei machen was habe ich nicht nötig? Antithese zur Modernen. - Das einzige Wachstum neben den Gedanken ist Energie, die wir generieren sollten. - Entweder Klimaschutz oder Wachstum ist keine Absage an regenerative Energien. - Damit Wirtschaftszweige funktionieren, muss es Wachstum geben. Gegenargumente: Geldreform, James Richardson: Verknappung von Geld. Non Profit Organisationen. - Man muss nicht ein neues Bildungssystem erfinden. Man benötigt eine neue Rhetorik. Kultur, das was Menschen teilen, nachahmen, das geht nur in der Praxis. Bottom up erst Inselweise und dann über deren Vernetzung die Transformation erreichen. - Der Begriff Wachstum ist (zeitlich) nach dem 2. Weltkrieg benannt worden. Grundidee von Simmel: Menschheit von der Tragödie der Konkurrenz zu befreien. - Kopplung von Aneignung und Wohlstand kommt aus der Aufklärung. - Literaturempfehlung: Marianne Gronemeyer: Die Macht der Bedürfnisse: Überfluss und Knappheit 8

10 4. Impuls zum Thema Weltfinanzsystem von Dr. Dirk Solte Alle zweieinhalb Sekunden verhungert auf der Welt ein Kind. Jedes Jahr wächst die Weltbevölkerung um 80 Millionen Menschen so viel, wie Deutschland Einwohner hat. Schon jetzt verbraucht die Weltbevölkerung mehr Ressourcen, als die Erde auf Dauer bieten kann 1,35 Planeten. Welche Zukunft haben wir vor uns? Es gibt drei Möglichkeiten: 1. Wir kümmern uns nicht um die Würde der Natur. Folge: ökologischer Kollaps 2. Ökodiktatorische Variante: nur die Elite (ca. 10 % der Bewohner) darf weiterhin so viel konsumieren. Folge: sozialer Kollaps / immer größere Gegensätze zwischen Arm und Reich Brasilianisierung (U. Beck) 3. Umwelt schützen und Würde des Menschen aufrechterhalten / Welt in Balance, faire Verteilung von Ressourcen, ohne z.b. den Tieren die Existenz zu nehmen Wo bringt uns die Weltfinanzsystemkrise hin? Wo liegt das wirkliche Problem? In seiner Analyse des Finanzsystems hat Dirk Solte mit Cent, Euro und Zetteln demonstriert, wie bei minimalem Einsatz von Eigenkapital enorme Gewinne entstehen, die die institutionellen Anleger kassieren können. Problematisch wird das ganze, wenn diese Anleger ihre Zettel wieder in reale Euros umtauschen wollen. Das ist wie bei der Reise nach Jerusalem, nur sind für gut hundert Kinder und sieben Gorillas nur zwei Stühle da! Die Politik müsse in einer solchen Situation erreichen, dass die Musik weiterspielt. Stattdessen stelle sie mit ihren Rettungspaketen für Banken unentwegt neue Stühle hin. Als Ausweg sieht Dirk Solte eine grundlegende Änderung des Weltfinanzsystems mit klaren Regeln, an die sich alle Akteure halten müssen. Ziel müsse eine ökosoziale Marktwirtschaft sein. Eine Produktsteuer auf Finanzprodukte könnte erhoben werden und dazu beitragen, die weltweiten Ungleichheiten auszugleichen. Außerdem müsse Bildung für alle zugänglich gemacht werden denn nur mit Bildung und Kreativität ließen sich die zukünftigen Herausforderungen bewältigen. 9

11 Bücher: Dirk Solte: Weltfinanzsystem am Limit Einblicke in den Heiligen Gral der Globalisierung, Terra-Media, Berlin, 2007, 19,80; ISBN: Dirk Solte: Weltfinanzsystem in Balance Die Krise als Chance für eine nachhaltige Zukunft, Terra-Media, Berlin, 2009, 12,00; ISBN: Englische Ausgabe: Global financial system in balance crisis as opportunity for a sustainable future, Terra-Media, Berlin, 2009, 12,00; ISBN: Wolfgang Eichhorn, Dirk Solte: Das Kartenhaus Weltfinanzsystem. Rückblick Analyse Ausblick, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2009, 9,95; ISBN: Weiterführender Link: Fragen / Diskussion - Einführung der Pigou-Steuer: bestimmter Fall von Lenkungsabgabe. Den Mythus Geld entschleiern mit einem didaktischen Konzept. UN-Dekade-Thema 2010: Geld und Nachhaltigkeit. Die Erklärung: was ist Geld in die Curricula aufnehmen. - Wünsche an Herrn Ackermann, dass er als Bürger sagt, woran wir arbeiten müssen. Banken sind nicht die Gorillas. Der Gorilla ist der institutionalisierte Investor. Es gibt Tausende von Investmentmanager. - Mit dem Finanzsystem haben wir ein undurchsichtiges Kartenhaus geschaffen. Das System hat eine Art Magie an sich, man muss daran glauben, damit es funktioniert. Lösung der Probleme ist durch Kreativität/Innovation nicht möglich. Politischer Ansatz notwendig: weltweit das Finanzsystem durch Steuern regeln. Paechs Lösung: Diesem System den Rücken kehren. - Soltes Lösung: weltweite Umwelt- und Sozialstandards einführen. Z.B. G20-Gipfel in Toronto Ende Juni, IWF müsste 3-4 Politikoptionen für starke und nahhaltige Finanzierungsinstrumente vorschlagen. Sonst kommt es zur Brasilianisierung der Gesellschaft und dann kommt es zum sozialen Kollaps und nicht nur zu dem ökologischen Kollaps. - Utopischer Diskurs: Richtung des Denkens ändern: nicht ein Konzept gegen das andere stellen. Teil der Lösung ist aufzuhören zu urteilen. - Wachstumsorientierung von Franz Josef Radermacher: Warum gibt es eine wirtschaftliche Notwendigkeit für Wachstum? Bei Verdopplung der Menschheit kommt es zu einer Vervierfachung des Innovationstempos. Bildung für alle bspw. bedeutet, dass Bildungseinrichtungen ausgeweitet werden müssen. Man braucht Ressourcen, Dienstleistungen. Suffizienz in dem Sinne einer anderen Wertschöpfung. Damit verbunden ist ein ganz anderes Konsumverhalten. Wichtig: Standards verbindlich machen und durchsetzten. 10

12 - Mögliche Aktionen: Bei der Problemebene anfangen zu vermitteln, im persönlichen Umfeld, Chatforen, Blogs. Wenn man sich mit anderen Kulturkreisen auskennt auch dort. Mit dem Sieben Punkte Programm von Dirk Solte zum Politiker und ihn fragen, warum er sich nicht dafür einsetzt? Am Bewusstsein arbeiten für Problem und Lösung. - In Bezug auf den ökologischen Fußabdruck und Ressourcenschutz sollte das Konsumverhalten geändert werden. Sonst Brasilianisierung. - Lösung von Paech: Einführung von CO 2 -Konten für Menschen. Damit wird Gesamtmenge an Emissionen konstant gehalten. Verantwortung lässt sich nicht ohne weiteres auf Institutionen schieben. Eigene Verantwortung ist wichtig auch wenn die Politik es nicht vorgibt. - Umweltstandards wichtig. Für Wachstum brauchen wir Innovationen. Verantwortung des Einzelnen versus Verantwortung des Systems. - Unentscheidbarkeitsprobleme des Individuums in der heutigen Zeit, Gefangenendilemma, also muss es global geregelt werden. - Widerspruch: Wachstum - Postwachstumsökonomik Abschlussrunde mit Dr. Dirk Sollte - Grundfragen der Entwicklung werden angesprochen: Wir haben nicht das perfekte System. Wissen von Indigenen nutzen, damit deren Lösungswege mit in den Diskurs kommen. - Durchsetzung von einheitlichen und bindenden Umweltund Sozialstandards ist ein richtiger Weg. Wir müssen für die Umsetzung der Standards bezahlen, damit es in dem heterogenen Wirtschaftssystem zu einer Einigung kommen kann. Da ein komparativer Vorteil im Welthandel entsteht, für den, der sie nicht einhält. Ein Ansatz: wir müssen alle Vorbilder sein und Sozialstandards trotzdem leben, dafür verlieren wir Wertschöpfung, dann haben die anderen die Möglichkeit diese Wertschöpfung zu übernehmen. - Kontrollmechanismen in dem Geldsystem. Transaktionssteuer treibt aber auch die Mittelschicht in die Brasilianisierung. Gegen Bedingungsloses Grundeinkommen, denn Reiche bekommen auch ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Multikulturalität: Wissen aus anderen Kulturen gut. Lösung: Subsidiaritätsprinzip. Cups and Trades. Standards. 11

13 5. Zwiegespräche Jeweils zwei Personen finden sich zusammen und tauschen sich nacheinander über die Eindrücke der ersten zwei Impulse aus und erzählen, wie sie solche Inhalte in die eigene Bildungsarbeit einbeziehen würden. Elisabeth: Materieller Wohlstand wurde früher in ihrer Familie gerne geteilt heute gibt sie gerne ihre geistigen Ideen weiter / teilt diese mit anderen. Mary: Sie arbeitet in einer Institution, in der es um Werteorientierung geht. Die Vorträge haben sie verunsichert, aber auch fasziniert. Glücksforschung ist ihr wichtig: Was braucht ein Mensch um glücklich zu sein? Caroline: Das Thema Wachstum beschäftigt sie in vielerlei Hinsicht. Arbeit an Lebensstilen / Glücksindex etc. wurde durch die Impulse noch einmal für sie in einen anderen Kontext gestellt. Klaus: Ihn erfüllen die Elemente der Hoffnung durch die Menschen, die beim Utopischen Diskurs waren und sich mit dem Thema beschäftigen. Er selbst möchte sich mit dem Thema insgesamt intensiver auseinandersetzen und über Verzicht und Suffizienz nachdenken. Alfred: Ihm ist die Verantwortung ggü. seinen Kindern wichtig was bleibt eigentlich? Durch den Austausch zur Lösung kommen / durch Netzwerke ergeben sich neue Denkanstöße. Vortrag von Solte hat ihn schwindelig gemacht dies ist aber die Realität. Magdalene: Die Vorträge waren hoch akademisiert, sie hat davon einiges nicht verstanden. Die Vorträge haben ihr aber den Impuls gegeben, sich in den Sommerferien mit dem Thema zu beschäftigen. Ronny: Er will sich noch mehr mit Wirtschaftswissenschaften beschäftigen und fand es schade, dass die Marktwirtschaft immer als Voraussetzung galt und nicht von einem sozialistischen - kommunistischen Konzept her gedacht wurde. Die Vorträge und Diskussionen waren sehr akademisch er fragt sich, wie er die Thematik in der Schule umsetzen kann Johannes: Er kann nun feststellen, wo er steht und was er vertreten kann. Alle haben wohl das gleiche Ziel, es gibt nur unterschiedliche Wege dorthin zu gelangen. 12

14 6. Impuls zum Thema Oikocredite von Jan-Gerd Dierks Jan-Gerd Dierks, der seit 1995 Mitglied bei der Genossenschaft Oikocredit und seit 2006 Schatzmeister vom Oikocreditförderverein in Niedersachsen / Bremen ist, hielt einen Impulsvortrag zum Thema Oikocredite. Credit heißt glauben, aber auch einen Kredit geben. Die Idee zum Oikocredit wurde 1968 geboren Geld sollte so angelegt werden, das auch arme Menschen etwas davon haben. Als Erfinder der Mikrokredite gilt Mohammed Yunus. Er war der Erste, der den armen Menschen vertraute und ihnen solche Kredite gab. Insgesamt sind Menschen auf der ganzen Welt in Förderkreisen vertreten. Zumeist sind dies relativ reiche Menschen, die dem Förderkreis Geld zur Verfügung stellen, so dass dieses Kapital an arme Menschen weitergegeben werden kann. Gegenwärtig sind 410 Mio. Euro an Genossenschaftsanteilen in der Kasse vorhanden. Die Genossenschaft besteht aus den Kirchen, Förderkreisen, Projekten (z.b. Kaffeekooperative) und der ISF (International Share Foundation). Es ist auch möglich, der Genossenschaft Gelder zu stiften. Allgemein ist zu dem Geldfluss zu sagen, dass mehr Menschen Geld einzahlen, als sie tatsächlich zurückfordern. Das Geld, das nicht zurückgefordert wird, wird zum Oikocredit weitergeleitet und an Regional- / Countrymanager übermittelt. Beispielsweise wird eine bestimmte Summe nach Indien bzw. an indische Partner von Oikocredit überwiesen und diese verteilen es dann an die bedürftigen Menschen vor Ort. Vorteil eines Oikocredites im Gegensatz zu Spenden ist, dass viele der bedürftigen Menschen mithilfe dessen auf eigenen Beinen stehen können. Denn oftmals haben diese Menschen gute Geschäftsideen, aber nicht das Startkapitel für die Umsetzung. Dies wird durch den Kredit gewährleistet, den sie später, wenn das Geschäft läuft, wieder zurückzahlen. Häufig beantragen Gemeinschaften meist mehrere Frauen diese Kredite, die später dann auch gemeinsam wieder zurückgezahlt werden müssen. In manchen Ländern (wie z.b. in Mexiko) funktioniert ein solches System jedoch nicht, so dass dort nur Einzelkredite vergeben werden können. Beispielsweise werden im Schnitt in der Ukraine ca. 500 Kredit gewährt, während sich die Kredite in Mexiko auf ca. 120 belaufen. Mitte der 90er Jahre wurde diese Erfindung institutionalisiert wurde der erste Mikrocreditgipfel veranstaltet war das UN Jahr der Mikrocredite bekam Mohammed Yunus für seine Erfindung der Mikrokredite den Nobelpreis verliehen. 13

15 Was ist Mikrofinanz? Ein Mikrofinanzinstitut vergibt Kleinkredite an arme Menschen. Bei dem zweiten Kredit werden die Menschen dann darum gebeten, bereits kleine Mengen von diesem Geld zu sparen. Per Handy können die Menschen das Geld schließlich wieder zurück überweisen. Die Mikrofinanzinstitutionen (MFI) müssen kostendeckend arbeiten, wenn sie auf Dauer existieren wollen. Das Geld, welches sie verteilen, haben sie sich vorher irgendwoher geliehen. Sie müssen dieses Geld wieder zurückzahlen und dabei Zinsen entrichten. Daher nehmen diese Institutionen relativ hohe Zinsen und müssen eine hohe Rückzahlungsquote erreichen. Sie müssen effizient arbeiten und Rücklagen bilden, um auch mal Durststrecken überbrücken zu können. Insgesamt brauchen Mikrofinanzinstitutionen 3-7 Jahre, bis sie stabil arbeiten können. Die hohen Zinsen der MFI entstehen u.a. durch relativ hohe Transaktionskosten, da ein Banker z.b. jede Woche mit dem Fahrrad in ein abgelegenes Dorf fahren muss, um den Kredit vergeben zu können. So kommen aus kleinen Krediten, große Zinssätze zustande. Refinanzierung Das Mikrofinanzinstitut muss von irgendwoher Geld bekommen so nehmen sie z.b. Spenden entgegen. Es gibt Institutionen, die nur Spenden sammeln, wie z.b. Opportunity International. Dagegen bieten soziale Banken, wie z.b. die GLS-Bank an, das Geld, das man bei ihnen Geld angelegt hat, weiterzuleiten und später wieder zurückzuzahlen. Es gibt auch sogenannte Direktkontakte, wie z.b. die Internetfirma kiva mit Sitz in London, die einen reichen mit einem armen Menschen zusammenbringt. Diese Firma arbeitet mit einer Datenbank, in der mögliche Adressaten, die eine finanzielle Unterstützung bzw. einen Kredit gebrauchen können, gespeichert sind. Aktuelle Diskussion über Mikrofinanz Yunus kritisiert übermäßiges Profitstreben. Außerdem besteht ein Risiko der Überschuldung, da manche arme Menschen ihren Kredit bei dem einen Institut nicht zurückzahlen können und sich dann bei dem nächsten Institut einen weiteren Kredit aufnehmen. Mikrofinanz und Weltwirtschaftskrise Die Weltwirtschaftskrise hat dazu geführt, dass in vielen Ländern die Lebensmittelpreise ansteigen und viele Menschen sich verschulden, indem sie das geliehene Geld in ihre Nahrung, anstatt in ihre Geschäftsideen investieren müssen. 14

16 7. Monopoly Aufgabe: Die Ereignis- und Gemeinschaftskarten des Monopoly-Spiels wurden von den TeilnehmerInnen umgeschrieben. Es konnten auch neue Geschäftsidee erfunden werden. Hier einige Ergebnisse: Ereigniskarten - Dein E-Werk wird stillgelegt zu Gunsten von dezentralen Miniheizkraftwerken. Du erhältst den 5000 DM aus dem Umweltpreis. - Auf Deiner Straße wird ein Kindergarten eingerichtet. Der Wert Deines Hauses steigt, Deine Mieteinnahmen 20%. Gebe 10% davon an die verstaatlichte Bank. - Entrümple Dich von Deinem Wohlstand auf 70%. Gemeinschaftskarten - Verschenke das, was Du nicht mehr brauchst! - Parks statt Parkplätze: Ihr dürft eure öffentlichen Plätze gemeinwohlorientiert für mehr Lebensqualität umgestalten. - Kaufe regionale Produkte Geschäftsideen - Kreativ- und Fantasie-Schule für Kinder und Jugendliche (in jeder Stadt) alternatives Bildungsprojekt. - Generationenübergreifendes Wohnen - In Diener Straße haben die Hausbewohner einen Community-Garden eingerichtet. Dafür bekommst Du 100 DM. 15

17 8. Impuls zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen von Adrienne Goehler Einführung Idee zum Bedingungslosen Grundeinkommen Adrienne Goehler ist Psychologin: Existenzangst hemmt Produktion/Phantasie. Mitbegründerin der Grünen, Frauenfraktion gegründet, Performance in die Politik getragen, zuständig für Kunst und Kultur. Leiterin der Kunstakademie in Hamburg für 12 Jahre. Künstler befinden sich in einer prekären Lage. Kann unsere Gesellschaft ohne Bodenschätze auf die Kreativität verzichten? Andere Formen des Verteilens und Geldgebens sind notwendig. Politik denkt und handelt in Zuständigkeiten, nicht in Verantwortung. Literatur: Verflüssigungen. Wege und Umwege vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft. Der Sozialstaat funktioniert nicht mehr, weil der Sozialstaat an den männlichen Ernährer, der für 40 Jahre Beiträge bezahlt, gebunden ist, den es so heutzutage nicht mehr gibt. Es ist noch nicht möglich Hybride zwischen Selbst- und Fremdversorgung zu bilden. Nicht mehr und noch nicht. Wir haben noch nicht Möglichkeiten uns anders zu versorgen. Ammenstaat: "alle werden irgendwie versorgt, müssen dafür aber hinnehmen, verwaltet zu werden". Der Sozialstaat denkt in Familieneinkommen, wobei die Frau vom Mann abhängig ist. Schlussfolgerungen: - Kreativität ist die einzige Ressource, die nachwächst. - Wir sind in der Postindustrialisierung. - Wir brauchen flexible Menschen, dafür brauchen wir Bildung, die das Orientierungswissen fördert. - Ich werde bezahlt, also bin ich bittere Realität. - Sennett und Rifkin: Arbeitsplätze im NGO Bereich haben um 24% zugenommen. - Beziehung zwischen Künsten und NGOs ist ziemlich schlecht: Kunst muss Wahrnehmung schulen und es nicht schön machen. - Leitfigur des Arbeitens wird im 21. Jahrhundert Projektarbeit sein. Problem an Projektarbeit: immer nur zwei Jahre. Das ist nicht nachhaltig. Lösungsansatz: Grundeinkommen! Wir brauchen eine Grundlage, die uns die Existenzangst nimmt. Existenzangst macht unproduktiv und kostet viel Geld: Krankheitssektor, Depressionen. - Künstler definieren Arbeit anders als zum Broterwerb. Es gibt mal Überfluss und mal Mangel. Glückserwartung der Künstler ist hoch. 16

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