Bildschirmkonsum. im Fokus der Hirnforschung und der Sozialwissenschaften

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1 Bildschirmkonsum im Fokus der Hirnforschung und der Sozialwissenschaften

2 Fernsehen und Videospiele machen dumm, dick und gewalttätig

3

4 ... dick und krank CH: Kinder und Übergewicht Nicolas Stettler, Theo M. Signer and Paolo M. Suter: Electronic Games and Environmental Factors Associated with Childhood Obesity in Switzerland. 2004

5

6 Entwicklung des Leseverständnisses Fernsehdauer Kindergarten Lesekompetenz 1. Klasse

7 Wortschatz: Kinder mit tiefem IQ leiden am meisten Ennemoser 2003

8 Abweichungen von Schulnoten Kriminologisches Forschungsinstitut Hannover. Mediennutzung, Schulerfolg, Jugendgewalt und die Krise der Jungen, in: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe, Heft 3/2006.

9 Wer erzieht? Die 15-Jährigen Vielseher verbringen: Gesamte wache Zeit (365 x 16) 5840 Std. - In der Schule 1000 Std. - Mit der Familie 1170 Std - Vor dem Fernseher 1200 Std. Nimmt man die Schule, das Elternhaus und das Fernsehen zusammen, so werden fast 42% der Erziehung vom Fernseher geleistet (Myrtek und Scharff 2000)

10 Wir suchen Spannung und Gefühle... Wir lernen mit Emotionen! Lehrkräfte konkurrieren mit Hollywood Schule ist langweilig... Wissenschaft ist langweilig... Politik ist langweilig Alles ist langweilig...

11 Vor dem Bildschirm wird gelernt:

12 Vor dem Bildschirm wird gelernt:

13 Vor dem Bildschirm wird gelernt:

14 Fördert Fernsehen Gewaltbereitschaft? Zusammenhang Fernsehkonsum mit Gewalttaten gegen Menschen im Alter von 16 bis 22 Jahren. Johnson et al. 2002

15 Computerspiele und Jugendgewalt Der Bund,

16 Der Bund,

17 NZZ am Sonntag,

18 Sexuelle Schlüsselreize und Gewalt Final Fantasy (ab 12 Jahren) World of Warcraft (ab 12 Jahren)

19 Was macht Videospiele so attraktiv? Dopaminfreisetzung Opium-ähnlich Belohnung Hoher Lerneffekt Wie effizienter ich töte, desto schöner! (Koepp et al. 1998)

20

21 Videospiele lehren Gewalt! Spiele werden besser, Wirkung nimmt zu! (Gentile & Anderson 2003)

22 Die Krise der Jungen Abiturienten in D Allgemeinbildende Schulen CH (Sek. II) 1980 / % 46.5 % 2005 / % 41.3 %

23 Die Krise der Jungen und die Medien Spiele mit Gewalt und Sex Mössle et al.: (2006) Mediennutzung, Schulerfolg, Jugendgewalt und die Krise der Jungen

24 Erklärungen der Wirkung Vor dem Bildschirm = wenig Zeit fürs Lernen. Viel Bildschirm = wenig Bewegung Einfluss auf Intelligenz Emotional Geladenes am Bildschirm Wir vergessen Horror vor dem Einschlafen macht vergesslich (Payne & Nadel 2004)

25 Was können wir Eltern tun?

26 Wie erleben Sie bei Ihren Kindern den Umgang mit Fernsehen und Computer? Beobachtungen bei den eigenen Kindern nach einem Spiel oder einem Film Tätigkeiten am Computer? Was schauen die Kinder am Fernsehen? Erfahrungen mit Versuchen Medienkonsum einzuschränken? Kinder drängen auf Computerspiele oder Fernsehkonsum, was machen?

27 damit der Fernseh- und Computerentzug gelingt Spiele Ausflüge An Fest teilnehmen Sich mit Freunden treffen Bibliotheksbesuch Hör-CD

28 Scheuen wir nicht die Auseinandersetzung: Verbot von Spielen mit Gewalt Fernseher, Computer und Spielkonsolen gehören nicht ins Kinderzimmer Erschweren des Zugangs zu den Geräten: Im Schrank Beamer mit zu installierender Leinwand Kein Standby-Modus Nur ein Fernseher Diskussion über Programm nötig Switchen erschwert (Proteste)

29 Eigene Mediengewohnheiten sind entscheidend... Fernsehen während dem Essen Lesen schafft Intimität Wir legen fest, was wir während der Fernsehwoche schauen werden > gemeinsame Vorfreude, z.b. auf einen Film

30 Kinder allein zu Hause... Fernseher mit Kindersicherung (Fernbedienung mitnehmen, sicherer Code) Sicherheitscode beim Start des Computers Internet mit installiertem Filter (z.b. Parents Friend gratis im Internet) Videokonsolen und Gameboys verschwinden...

31 Wenn wir in Zukunft noch die Hälfte der Zeit vor Bildschirmen verbringen, dann Wird die Schweiz in 10 Jahren bei einem PISA-Test Weltspitze sein. Wird das Bildungsniveau steigen. Wird die Gewalt zurückgehen. Werden wir weniger einsam sein.

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