Ausgangslage. Mobile Kommunikation im SBB Rangierbetrieb Fallstudie einer dezentralen Applikation. Peter K. Brandt / Adrian Berger 10.

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1 Mobile Kommunikation im SBB Rangierbetrieb Fallstudie einer dezentralen Applikation Peter K. Brandt / Adrian Berger 10. Mai Ausgangslage Funkgleismelder für SBB Rangierarbeiter Migration: Analogfunk GSM-R Mehr Bedienkomfort Höhere Zuverlässigkeit Fehlbedienungen verringern Neue Features 2

2 Projekt Anforderungen 3 Vorgehen Feldbesuch im Bahnhof Solothurn Spezifikation und Architektur definieren Mehrere GUI-Prototypen Benutzer-Workshops: Feedback einholen! Implementierung und Anbindung der Umsysteme Integrationstest im LAN Feldtests 1 & 2 mit GSM-R 4

3 Realisierte Systemarchitektur 5 Details Client Standardgerät: PocketPC Applikation in Java portabel und geräteunabhängig Mobile Kommunikation via GPRS/GSM-R Konsequente Umsetzung des MVC- Paradigmas GSM-R Modem (via Bluetooth) 6

4 SCORE Client GUI 7 Details Application-Server IBM WebSphere J2EE Application Server Datenbank Anbindung via JDBC + Pool Funktion: Zeitlich entkoppelnder, redundant ausgelegter Proxy-Server Synchrone Client Requests Asynchrone ILTIS Rückmeldungen mit Resend Benutzerauthentisierung via SBB-LDAP Device-, Gruppen- und Software- Management 8

5 Kommunikation: Client AS Problem: Nachbildung eines Funk-Kanals: Mischung von synchroner und asynchroner Kommunikation Protokoll: Binärdaten über GPRS/GSM-R Server-Port auf Client für asynchrone Rückmeldungen AS Client Resend Mechanismus: Wird verwendet bei temporärer Nichterreichbarkeit eines mobilen Clients 9 Kommunikation: AS Umsystem XML-RPC zu GLMI-PC leichtgewichtig Plattformübergreifend textuelle Darstellung Fehlersuche erleichtert Nachrichten-Routing zum korrekten Backendsystem 10

6 Der zeitliche Ablauf im Detail R:961/921 Client AS GLMI-PC ILTIS Rangieranforderung gespeichert Fahrdienstleiter Interaktion Freigabe Fahrtstrasse 11 Management mobiler Clients Erfassen, Freigeben und Sperren von Devices Gruppieren von Geräten zu funktionalen Gruppen Bereitstellen freiwilliger oder obligatorischer Updates für bestimmte Gerätegruppen Ziel: Ermöglichen eines autonomen, dezentralen Betriebs (nur noch Akku laden) 12

7 Herausforderungen (1) Benutzerakzeptanz: Einbezug in die Entwurfsphase; GUI-Prototypen; Workshops Client asynchron erreichbar machen: Serversocket auf Client; GPRS via GSM-R 2 Funkstrecken mit pot. Unterbrüchen: robustes Kommunikationsprotokoll; toleranter Client; Recovery-Mechanismen im Server 13 Herausforderungen (2) Wechselnde Client-IPs während des Betriebs: Überwachung durch den AS Verfügbarkeit der diversen Technologien beim Entwickeln (kein ILTIS, GSM-R, SBB-Infrastruktur): Stubs und Simulatoren (Umsysteme, Netz) Starrer Deployment-Zyklus: Konfigurations-Parameter während Laufzeit manipulierbar machen (Admin-Interface) Aufwand zur Stammdaten-Verwaltung verringern: Einsatz von selbstlernenden Mechanismen 14

8 Erreichte Ziele Neue Applikation mit erweitertem Funktionsumfang auf GSM-R Netz (Vorteil des intelligenten Clients) Elimination der Nachteile des bisherigen Geräts (mühsam, langsam, Störungen im Sprechfunk durch Daten und Kontrollton,...) Keine Eingriffe in die sicherheitsrelevante Infrastruktur waren nötig 15 Vorteile für den Kunden / SBB GSM-R: Einheitliches Netz für verschiedene Anwendungen Einsatz von Standard-Hardware mit klarem Migrationspfad (Ersatzteilproblematik) Software basiert auf bekannter Java-Technologie: J2EE Standardplattform bei SBB einheitlich auf Client und Server gemeinsames Nutzen von Code 16

9 Ausblick: mobile Anwendungen Möglichkeiten mobiler Anwendungen heute: Asynchrone Online Kommunikation mit vielen geografisch verteilten Clients Hohe Autonomie: Rückkehr ins Depot ist unnötig Volle Kontrolle über Geräte (Datenübertragung, Softwareupdates, Online-Zugriffe, Datensynchronisation, Sicherheit, Gerätemanagement) 17 Ergon Informatik AG smart people smart software Seit 1984 in Zürich 65+ Mitarbeiter IT Software Entwicklung IT Technology Consulting XML, Java, J2ME, Webservices, Corba 18

10 19 tel

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