Import der QuickInventar-Daten in ein Kontoblatt vom Typ Sonstiges Vermögen und Weiterverarbeitung in Quicken

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1 Import der QuickInventar-Daten in ein Kontoblatt vom Typ Sonstiges Vermögen und Weiterverarbeitung in Quicken Vorüberlegungen und Gründe: Die Codebasis der Anwendung QuickInventar wurde nicht für Windows Vista bzw. Windows 7 entwickelt, daher kann es auf einigen Rechnern zu Schwierigkeiten mit der Stabilität und der Darstellung kommen. Diese Schwierigkeiten treten in unseren Programmtests nicht auf und hängen in der Regel mit der Rechnerkonfiguration (interne Grafikkarte/Grafikchip/Grafiktreiber) zusammen. Da wir die genannten Phänomene nicht nachstellen können, bieten wir Ihnen im Folgenden einen Workaround an. Unsere Empfehlung: Übernehmen Sie Ihre QuickInventar-Daten in ein Quicken-Kontoblatt und verarbeiten Sie diese dort weiter. Das Kontoblatt von Quicken ist inzwischen in der Lage, auch weiterführende Informationen zu speichern und zu verwalten. Diese Datenhaltung hat gegenüber der Pflege in QuickInventar durchaus einige Vorteile. Möglicherweise fehlende Datenbankfelder sind hier leicht zu ergänzen. Vorbereitungen: 1. Wechseln Sie in die Systemsteuerung Ordneroptionen (Symbolansicht bei Windows 7, klassische Ansicht bei XP und Vista). 2. Damit Sie die Import-Datei später finden, aktivieren Sie die Anzeige von versteckten Ordnern. 3. Nach Abschluss des Imports können Sie diese Schaltereinstellung zurücksetzen. 4. Um den aktuellen Stand in die Quicken-Importdatei zu schreiben, starten Sie Quickinventar und klicken Sie auf Aktualisieren. 1

2 5. Danach schließen Sie QuickInventar. Diese Anwendung wird nicht mehr benötigt. Datenimport in Quicken: 1. Starten Sie Quicken und wechseln Sie in die Kontenübersicht (STRG-K). 2. Löschen Sie das QuickInventar-Konto durch Klick mit der rechten Maustaste Löschen. 3. Erstellen Sie ein neues Offline-Vermögenskonto vom Typ Sonstiges Vermögen: 4. Wählen Sie Offline-Konto einrichten, klicken Sie Weiter und vergeben Sie einen beliebigen Namen und eine Beschreibung für dieses Konto. Hinweis: Der Name QuickInventar ist bereits reserviert und kann nicht verwendet werden. 2

3 5. Wechseln Sie anschließend in das neu angelegte Kontoblatt: Datenimport-Anleitung Um die QuickInventar-Daten weiterpflegen zu können, importieren Sie diese in Quicken: 1. Klicken Sie dazu auf Datei Import/Export Quicken Daten Importieren 2. Anschließend klicken Sie auf QIF-Import, danach auf Weiter: 3

4 3. Wählen Sie danach die Import-Datei QHI.QIF durch Klick auf die durch einen Pfeil markierte Schaltfläche [ ] aus. 4. Sie finden die Import-Datei in folgendem Verzeichnis: C:\ProgramData\Lexware\Quicken\201x\tmp (Windows Vista/7) C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Lexware\Quicken\201x\tmp (Windows XP) 5. Als Zielkonto wählen Sie das vorhin erstellte Sonstige Vermögenskonto. 6. Achten Sie darauf, dass die Häkchen bei Buchungen und Kategorien gesetzt sind. 7. Klicken Sie anschließend auf Weiter. 8. Schließen Sie den Vorgang ab mit Klick auf Fertig. Die QuickInventar-Daten werden nun importiert. 9. Das entsprechende Kontoblatt sieht jetzt so aus: Sie haben jetzt die Buchungen aus Quickinventar mit Datum und Wiederverkaufswert in Quicken integriert. Diese Buchungen können Sie beliebig modifizieren und/oder ergänzen: 4

5 Im vorliegenden Beispiel wurden im Feld Verwendungszweck der Standort ergänzt, im Klassenfeld die Versicherung sowie Anhänge, Notizen und Markierungen. Der Vorgang ORIG für den Kauf kann modifiziert werden. Ergänzungen können durch einen eigenen Vorgang abgebildet werden. Als Kategorie ist beim Import immer QuickInventar als Umbuchungskategorie vergeben. Diese kann selbstverständlich geändert werden. Außerdem können Sie den Kauf gleich per Umbuchung in dieses Konto umbuchen. Kategorien und Klassen, die Sie für Ihre Finanzen nicht brauchen, können Sie in der entsprechenden Liste ausblenden. Sie können sich hier nach Belieben organisieren und die Daten in der gewohnten Quicken-Datei mitpflegen. Dies erfordert zwar ein wenig Nacharbeit, lohnt sich aber durch mehr Übersicht und verbesserte Berichte. 5

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