Computersimulation. Studiengang im Überblick

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1 Computersimulation Studiengang im Überblick

2 Computersimulation Die Simulationstechnik stellt heute eine unverzichtbare Methode dar, beliebige reale Vorgänge unter Zuhilfenahme von Computern zu reproduzieren. Vor allem bei komplexen, gleichzeitig ablaufenden Prozessen können durch Nachbildung mit dem Computer Ergebnisse erzielt werden, die durch eine Messung oder Beobachtung nicht oder nur mit unzureichender Genauigkeit zu erhalten sind. "Die Kombination aus Simulationstechnik und Kommunikationstechnik sowie Regelungstechnik bildet das ideale Fundament einer modernen, zukunftssicheren und praxisorientierten Ausbildung" Dipl.-Ing. Wolfgang Franta, Studiengangsleiter Computersimulationen werden unter anderem bei technischen, ökologischen, ökonomischen oder sozialen Vorgängen durchgeführt. Wegen der enormen Breite des Spektrums fokussiert der Studiengang Computersimulation besonders auf die Kommunikations-, Steuerungs-, Regelungs- und Automatisierungstechnik, sowie auf die Optimierung von Prozessabläufen. Das Ausbildungsprofil des Studiengangs Computersimulation stellt eine weitgehend einmalige Kombination von Wissensgebieten dar, die im Wesentlichen ihre Berechtigung aus der täglichen Industriepraxis bezieht. Insbesondere im Bereich der Informations- und Regelungstechnik stellen die extrem kurzen Produktzyklen die Marketing- und Entwicklungsabteilungen vor völlig neue Herausforderungen, die in zunehmenden Maße nur mehr mit simulationstechnischen Verfahren wirtschaftlich gelöst werden können. In den Bereichen der Automatisierungs- und Prozessablauftechnik führt die Möglichkeit, mittels Simulation die Vielzahl der Parameter (welche die Abläufe beeinflussen) zu optimieren, rasch und kostensparend zu aussagekräftigen Resultaten. AbsolventInnen des Studiengangs Computersimulation sind Spezialist- Innen auf dem Gebiet der Simulationstechnik und sind auf ein breites Berufsangebot in Industrie, Forschung und Lehre vorbereitet.

3 Ausbildungsinhalte Der Studiengang wird durch die Ausbildungsschwerpunkte > moderne Kommunikationstechnik > Steuerungs-, Regelungs- und Automatisierungstechnik > Informatik getragen. Ergänzt wird diese klassische technische Kombination durch eine fundierte wirtschaftlich - juristische sowie fremdsprachliche Grundausbildung. Fächergruppen SWS % 1 Grundlagenfächer Informationstechnologische Fächer Technische Fächer Simulationstechnische Fächer Übergreifende Fächer Wirtschaftliche und juristische Fächer Sprachen 12 7 Die Ausbildung erstrekkt sich von naturwissenschaftlichen Fächern, über fachspezifische Lehrveranstaltungen in den Bereichen Informatik, Simulationstechnik, Kommunikationstechnik und Regelungstechnik bis hin zu wirtschaftlichen und juristischen Fächern. Summe Das Studium gliedert sich in zwei Abschnitte: 1. Abschnitt (1. und 2. Semester): Der erste Abschnitt beinhaltet Fächer, die zunächst keine spezielle Vorbildung voraussetzen und als Grundlage für die Spezialausbildung im 2. Abschnitt dienen. Dadurch ist ein rascher und problemloser Einstieg in die Kernfächer des Studiums aus allen Bereichen der Allgemeinbildenden und Berufsbildenden höheren Schulen (AHS, HAK, HTL, usw.) möglich.

4 Vermittelt werden technische Grundlagen wie Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Programmiersprachen, Betriebssysteme, Netzwerktechnik. 2. Abschnitt (3. bis 8. Semester): Im 2. Abschnitt wird das notwendige Spezialwissen in den Fachgebieten Simulationstechnik, Nachrichtentechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik und Informatik vermittelt. Die Simulationstechnik beschäftigt sich mit Modellierung, Simulationssprachen und Visualisierung. Die technischen Schwerpunkte liegen bei den modernen Disziplinen, wie beispielsweise mobile Kommunikation, optische Nachrichtentechnik und Optimierung von Prozessabläufen. Rechnerplattformen, Programmiersprachen sowie Netzwerke sind die Inhalte des Bereiches Informatik. Studiengang im Überblick Organisationsform: Vollzeitstudium, Berufspraktikum im 7. Semester Studiendauer: 8 Semester Zahl der Studienplätze/Jahr: 25 Ausland: Auslandssemester an einer internationalen Partnerhochschule möglich Abschluss: Dipl.-Ing. (FH) Der Fachhochschul- Studiengang Computersimulation ist sehr praxisorientiert. Im Rahmen des Unterrichts werden unter Anleitung von Lehrbeauftragten aus der Praxis, zukunftsorientierte Projekte umgesetzt.

5 Chancen & Berufsfelder > Ingenieurstätigkeiten im Bereich der Planung, des Entwurfs und der Realisierung moderner Kommunikationssysteme sowie von Steuerungs- und Regelungssystemen > ManagerIn und BeraterIn im Telekommunikationsbereich mit Schwerpunkt auf dem Gebiet der modernen Telekommunikationstechniken (Internet, Mobilfunk, Satellitentechnik, optische Nachrichtentechnik, Verkehrsleitsysteme) > EntwicklungsingenieurIn für Hard- und Software in den Bereichen Telekommunikation, Informationsverarbeitung, Luft- und Raumfahrt, Vermittlungstechnik, Navigationstechnik und optische Kommunikationstechnik > SimulationstechnikerIn zur Unterstützung der Entwicklung und Produktion signal- und informationsverarbeitender Systeme sowie Hochfrequenzsysteme > SimulationstechnikerIn in den Bereichen der Bauelementeentwicklung, Sensorik und der modernen Schaltungstechnik > SimulationstechnikerIn für die Optimierung von Produktions- und Logistikabläufen > EntscheidungsträgerIn im Bereich von Behörden und Verbänden (Patentamt, Zulassungsbehörden für Kommunikationssysteme) > SoftwareentwicklerIn > TechnikerIn im Bereich des Aufbaues, der Sicherheit und Wartung von Computernetzwerken > BeraterIn und EntwicklungsingenieurIn im Bereich von Funk- und Kabelnetzen Die AbsolventInnen sind SpezialistInnen auf dem Gebiet der Simulationstechnik. Ihre Stärke liegt neben fachlichem Know-How, im Finden von Problemlösungsstrategien für neue Verfahren und Methoden. Sie können in der Industrie, Forschung und Lehre vielfältig eingesetzt werden. Technologie > Computersimulation

6 Zugangsvoraussetzungen Zugangsvoraussetzungen zum Studium am Fachhochschul-Studiengang Computersimulation sind: - Allgemeine Hochschulreife (AHS/BHS) - Besitz eines ausländischen Zeugnisses, das einem österreichischen Zeugnis, wie oben angeführt, gleichwertig ist - Ablegung einer Studienberechtigungsprüfung bzw. facheinschlägige berufliche Qualifikationen und die jeweils erforderlichen Zusatzqualifikationen und -prüfungen Eine Anerkennung nachgewiesener Kenntnisse ist im Sinne einer berufsorientierten Ausbildung vorgesehen. Bewerbung / Aufnahmeverfahren Alle BewerberInnen, die zum Fachhochschul-Studiengang Computersimulation zugelassen werden möchten, müssen sich, sofern die Zahl der BewerberInnen die Anzahl der vorhandenen Studienplätze überschreitet, einem Auswahlverfahren unterziehen. Dieses umfasst einen automationsunterstützten bildungsneutralen Test zur Beurteilung der sprachlichen und rechnerischen Fähigkeiten, sowie ein Aufnahmegespräch zur Feststellung der eventuellen Erfahrungen und Vorkenntnisse bzw. der beruflichen Absichten und Pläne des Bewerbers/der Bewerberin. Die Aufnahmetermine finden im Sommersemester statt. Nähere Informationen finden Sie unter bzw. steht Ihnen unser Sekretariat für weitere Fragen unter Tel.: +43/2742/ zur Verfügung. Fachhochschule St. Pölten GmbH Herzogenburger Str. 68, A-3100 St. Pölten, T: +43/2742/ , F: +43/2742/ E: I:www.fh-stpoelten.ac.at

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