3. Solarteurforum der Sparkasse Heidelberg Neuerungen / Hinweise 2013 für Einspeiseanlagen 4. Juli 2013

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1 3. Solarteurforum der Sparkasse Heidelberg Neuerungen / Hinweise 2013 für Einspeiseanlagen 4. Juli 2013 Neuerungen 2013 für Einspeiseanlagen BDEE Klaus Radßuweit Version /

2 Übersicht Meldung an die Bundesnetzagentur (BNetzA) Einspeisemanagement Anlagenzusammenfassung Marktintegrationsmodell / Direktvermarktung Verbot der gemeinsamen Messung EEG 2012 n. F. Anschluss von Speichersystemen WEB-Portal 2I

3 Meldung an die Bundesnetzagentur Meldung an die Bundesnetzagentur (BNetzA) erfolgt eigenverantwortlich durch den Anlagenbetreiber -> Vorgabe des Meldeverfahrens durch die BNetzA Bei verspäteter Meldung erfolgt die Vergütung bis zum Eingang der Meldung bei der BNetzA gem. EEG 17 mit dem tatsächlichen Monatsmittelwert des energieträgerspezifischen Marktwerts. Dieser ist veröffentlicht unter: 3I

4 Einspeisemanagement Ohne Einspeisemanagement vermindert sich die Vergütung auf null! keine nachträgliche Vergütung bei fehlendem Einspeisemanagement (EEG 17 Abs. 1) Anlagenzusammenfassung nach 6 beachten -> im Wesentlichen wie zur Vergütungsermittlung 19 KWK-G Anlagen (z. B. BHKW mit Erdgas od. Heizöl) > 100 kw mit Inbetriebnahmedatum ab sind ebenfalls mit Einspeisemanagement aus bzw. nachzurüsten. 4I

5 Einspeisemanagement (Bestandsanlagen / Nachrüstpflicht) Anlagen von kw mit Inbetriebnahmedatumab bis sind bis zum mit Einspeisemanagement (EM) nachzurüsten (EEG 66(1) 2) Tip: Funkrundsteuerempfänger frühzeitig bestellen 5I

6 Hinweis zur Anlagenzusammenfassung gem. 19 EEG Ein Grundstück kann aus mehreren Flurstücken bestehen. Aus den Lageplänen ist dies nicht ersichtlich. Werden Anlagen auf mehreren zusammenhängenden Flurstücken errichtet (siehe Beispiel) bitte prüfen ob dies eigenständige Grundstücke sind. In diesem Fall aktuelle Grundbuchauszüge, möglichst bereits bei der Anfrage, zusenden. 6I

7 Hinweis zur Anlagenzusammenfassung gem. 19 EEG Beispiel: PV-Anlage 9,8 kwp auf Wohnhaus (Whg), 1,2 kwp auf Garage (Gar) Ein Grundstück: Eine Anlage -> Vergütungszonung 0-10 kwp u. ab kwp, ab Marktintegrationsmodell 7I

8 Marktintegration / Direktvermarktung Marktintegrationsmodell (MIM) Die Vergütung nach 32 Abs. 2 u. 3 ist für Strom aus Anlagen ab einer installierten Leistung von mehr als 10 kw bis einschließlich einer installierten Leistung von 1 Megawatt in jedem Kalenderjahr begrenzt auf 90 Prozent der insgesamt in diesem Kalenderjahr in der Anlage erzeugten Strommenge. Sofern der Strom nicht i. S. des EEG direkt vermarktet wird, verringert sich für den Strom der über die vergütungsfähige Strommenge eingespeist wird die Vergütung auf den tatsächlichen Monatsmittelwert des Marktwerts für solare Strahlungsenergie 8I

9 Marktintegration / Direktvermarktung Direktvermarktung bei Marktintegrationsmodell folgende Punkte beachten: - Stromhändler erforderlich (mit Bilanzkreis) - ¼ Leistungsmessung (kwh und kw) - monatliche Mengenmeldung (Fernablesung) - keine Kombination Eigenverbrauch / kaufm.-bilanzielle Durchleitung - vorher anmelden - keine gemeinsame Übergabe- oder Erzeugungsmessung zu verschiedenen Gesetzesnovellen Stand I

10 Verbot gemeinsamer Messung 33 (4) Es dürfen nur Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie gemeinsam gemessen werden, die derselben Begrenzung der vergütungsfähigen Strommenge nach 33 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 oder 2 unterliegen. Beispiel: keine gemeinsame Messung für PV-Anlagen kleiner 10 kw mit Anlagen größer 10 kw * bei Verstoß: Vergütungsreduzierung auf den tatsächlichen Monatsmittelwert des Marktwerts für solare Strahlungsenergie *Auflistung nicht vollständig. Im Einzelfall prüfen 10I

11 Anschluss von Speichersystemen Regelwerk für den Anschluss wird z. Zt. erarbeitet Speichersysteme im Netzgebiet der EnBW Regional AG bis auf weiteres mit dem Anmelde-& Inbetriebsetzungsformular anmelden und in Betrieb nehmen. Bei der Inbetriebnahme des Speichers ist zum Inbetriebsetzungsformular zusätzlichnoch das Datenblatt für Speicher auszufüllen. Vergütung nach EEG nur wenn Speicher ausschließlichmit Erneuerbaren Energien geladen wird. Datenblatt und weitere Informationen unter: www. enbw-regional.de partner elektroinstallateureformulare-und-datenblaetter speicher Siehe auch Ergänzungsfolie im Anhang des Vortrags 11I

12 WEB-Portal WEB-Portal - Leistungsanfrage über Internet - Anmeldung über : 12I

13 WEB-Portal 13I

14 WEB-Portal 14I

15 WEB-Portal aktuelle Meldungen / Statusänderungen (Bearbeitungsstand) Gesamtübersicht der eigenen Anfragen 15I

16 WEB-Portal Anfrageformular, Lageplan, Messkonzept über WEB-Portal. Zählerwechsel, Inbetriebnahmeunterlagen, Erklärung zum Einspeisemanagement, BNetzA-Meldung z. Zt. noch per Post oder 16I

17 WEB-Portal 17I

18 WEB-Portal Noch Fragen? 18I

19 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 19I

20 Ergänzungen Speichersysteme 20I

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