Finanzierung Erneuerbarer Energien durch Bürgerfonds Grenoble, 28. Juni 2007

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1 Finanzierung Erneuerbarer Energien durch Bürgerfonds Grenoble, 28. Juni 2007 Xaver Diermayr Green City Energy GmbH Goethestraße München Tel.: 089/

2 Ökologische Geldanlagen durch Bürgerbeteiligungsprojekte Struktur 1. Vorstellung Green City Energy GmbH 2. Was sind Bürgerfonds? 3. Finanzierungsphasen eines Bürgerfonds 4. Werbung der Anleger in der Region 5. Anleger sind Mitunternehmer: ihre Rechte und Pflichten 6. Die wichtigsten Aspekte der Kooperation

3 Green City Energy GmbH Erfahrung und Kompetenz in Umweltprojekten Tochter eines lokalen Umweltvereins Seit 15 Jahren aktiv im Klimaschutz Seit 10 Jahren Erfahrung mit Bürgerbeteiligungen & Anlagenbau 2 Mio. Euro Eigenkapital 25 Mio. Euro umgelegtes Investitionsvolumen

4 Green City Energy deckt alle relevanten Zukunftstechnologien ab Solarenergie Biogas Contracting Biomasse Wasserkraft Photovoltaik- Anlagen Solarthermie Biogaserzeugung Nutzung Strom Nutzung Wärme Energieliefer- Contracting Nutzung Strom & Wärme Brennstoffe aus Holz Ressourcensicherung Optimierung Bestandsanlagen Reaktivierung Altstandorte Solarparks Wasserkraftanlagen Biogas- Kraftwerke Wärme aus erneuerbaren Energien Biomassehöfe Quelle: Green City Energy GmbH

5 Jahrelange Erfahrung mit Bürgerfonds Inbetrieb kwh/a Erfüllung der progn. Projektname nahme Projektart kw(p) (prognostiziert) Prognose in % Rendite Solarpark Solar % 6,50% Solarpark Solar % 6,50% Solarpark Isar Solar % 6,20% Solarpark Solar % 6,50% Solarpark Solar a) 6,10% Biogasanlage Seckach 2006 Biogas % b) 8,40% BHKW Räterpark 2006 Contracting a) 8,00% Bio-&Solarfonds Solar 2006 Solar a) 7,00% Bio-&Solarfonds BHKW 2006 Contracting a) 7,00% Solarpark Solar a) Praterkraftwerk 2008 Wasserkraft a) a) noch kein volles Betriebsjahr zum Vergleich b) für das 1. Halbjahr 2007

6 Bürgerfonds: die wesentlichen Vorteile Dezentrale Energieversorgung Einbinden der lokalen Bevölkerung durch Beteiligung Von der Erfahrung der Initiatoren profitieren Zusammenfassen mehrerer gemieteter Dächern in einem Solarpark Vorteile durch Skaleneffekte: günstiger Einkauf durch Großaufträge; gemeinsamer Bau, Betrieb und Wartung der Anlagen Bessere Finanzierungskonditionen durch Eigenkapitalanteil (Projektfinanzierung) Risikostreuung und Haftungsbeschränkung durch GmbH & Co. KG

7 Bürgerfonds: Beteiligung an erneuerbaren Energieprojekten Initiator (GCE) konzipiert Bürgerbeteiligung, regelt Finanzierung Dacheigentümer vermieten Dächer an Solarpark Solarpark (z.b. GmbH & Co. KG) Generalunternehmer (GCE) erstellt schlüsselfertige PV-Anlage Anleger (Bürger) * beteiligen sich am Solarpark als Mitunternehmer Verwalter (GCE) ** verwaltet PV-Anlage & Bürgerbeteiligung * haftet nur mit Einlage ** Verwalter ist i.d.r. auch persönlich haftender Komplementär

8 Finanzierungsphasen eines Bürgerfonds Zeitraum < 1 Jahr Entwicklung und Bau Betriebsphase (Bürgerbeteiligung) Zeitraum ~ 20 Jahre ca. 25% Fremdkapital bis zu 75% Eigenkapital Green City Energy GmbH Übergabe an Betreibergesellschaft ca. 70% ca. 30% Fremdkapital Eigenkapital durch Anleger Kurzfristige Finanzierung Langfristige Finanzierung Green City Energy Betreibergesellschaft z.b. Solarpark Quelle: Green City Energy GmbH

9 Werbung der Anleger in der Region Veröffentlichung eines Werbe- und Emissionsprospekts Postaussendungen und Informationsveranstaltungen: Kontakte durch den Umweltverein Green City e.v. Großer Kreis an Stamm-Anlegern Platzierungsgarantie durch Green City Energy (d.h. falls nicht genügend Eigenkapital eingeworben werden kann, springt die Green City Energy GmbH ein) Beteiligung ab Euro Bürger können der Bürgerbeteiligung beitreten als: Direktkommanditist Treugeber über einen Treuhänder

10 Anleger sind Mitunternehmer: Rechte und Pflichten Ein Gesellschaftsvertrag regelt die Aufgaben und Pflichten der Kommanditisten Informations- und Kontrollrechte Einsicht in den Jahresabschluss Prüfung dessen Richtigkeit Mitbestimmung bei jährlicher Gesellschafterversammlung Kein unmittelbarer Einfluss auf gewöhnliche Geschäftsführungsmaßnahmen Abstimmung u.a. über folgende Punkte: Feststellung und Genehmigung des Jahresabschlusses Verwendung des Jahresergebnisses, Entlastung der Geschäftsführung, Bestellung (oder Abberufung von Geschäftsführern), Ausschluss von Gesellschaftern

11 Die wichtigsten Aspekte der Kooperation 20-Jahresverträge für Dächer Grunddienstbarkeit Geprüfte Dachstatik Ausgereifte Technik Verlässliche Ertragsprognosen Mitsprache der beteiligten Bürger

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