Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013

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1 Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013 Herzlichen Dank an alle Paten und Spender*, die an unserer Befragung teilgenommen haben! Wir haben insgesamt Antworten erhalten. 17% der Paten und 5% der Spender haben den Fragebogen ausgefüllt. Sie gehören mit Sicherheit zum Kreis derjenigen, die sich in einem großen, weltweiten Anliegen besonders stark engagieren. Aussendung Rücklauf Prozent PATEN % SPENDER % GESAMT ,5% * Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text auf eine geschlechtsneutrale Formulierung (z.b. PatInnen) verzichtet. Selbstverständlich richten sich alle Formulierungen gleichermaßen an beide Geschlechter.

2 Vertrauen in die Arbeit von World Vision Das Vertrauen in World Vision ist in den letzten Jahren erfreulicherweise stark gestiegen. Mittlerweile vertrauen mehr als 90 % der Paten und Spender darauf, dass wir die uns anvertrauten Mittel ehrlich und sinnvoll einsetzen. Dafür bedanken wir uns besonders herzlich! Ich vertraue darauf, dass die Bemühungen von World Vision in den armen Ländern auch ehrlich und sinnvoll für die Menschen vor Ort und die damit verbundenen Projekte verwendet werden % 30% 6% 1% % 48% 15% 2% % 49% 16% 2% 0% 20% 40% 60% 80% 100% voll und ganz eher teils/teils eher nicht gar nicht 2/9

3 Persönliche Empfehlung ist wichtig Es hat sich gezeigt, dass bei der Gewinnung von neuen Paten und Spendern die persönliche Empfehlung eine ganz besonders Bedeutung hat. Unsere Paten und Spender tragen demnach sehr viel zur Verbreitung unserer Vision einer besseren Zukunft für Kinder bei. Danke! Für die Gewinnung neuer Spender sind vorrangig Aussendungen von World Vision wichtig. Wie wurden Sie urspru nglich auf World Vision aufmerksam? Empfehlung von Freunden 21% 30% Aussendung von World Vision 18% 48% Werbespot im TV Werbeinserat in Zeitung/Zeitschrift 15% 15% Artikelin einer Zeitung/Zeitschrift 12% 11% Persönlicher Kontakt auf der Straße 8% 16% TV Berichterstattung 8% Online Werbebanner 5% 9% Radio Berichterstattung 2% 5% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Paten Spender 3/9

4 Das Kinderwohl steht im Vordergrund Was unsere Paten und Spender eint: Die humanitären Motive zur Übernahme einer Patenschaft oder zu spenden überwiegen gegenüber persönlichen und religiösen Motiven. Ich bin Pate/Patin weil ich einem Kind eine bessere Zukunft ermöglichen will.... um mit Menschen zu teilen, die nicht so viel haben. 91% 97% 3% 0% 7% 2%... aus Solidarität mit den Armen und Schwachen. 80% 15% 5%... um daran mitzuwirken, die Welt zu verbessern. 73% 18% 9%... aus Dankbarkeit, weil es mir gut geht. 72% 18% 10%... weil die Patenschaft ein Anstoß fu r Hilfe zur Selbsthilfe sein kann. 70% 17% 13%... um mitzuerleben, wie meine Hilfe wirkt. 58% 28%... weil ich es mir leisten kann. 56% 28% 16%... weil mich der Aufruf zur Patenschaft u berzeugt hat. 48% 27% 25%... weil der Staat/die Staaten zu wenig tun. 44% 31% 25%... um meine eigenen sozialen Beziehungen zu bereichern. 31% 29% 40%... aus religiöser Überzeugung. 18% 17% 65%... um das Gewissen zu beruhigen. 12% 23% 65% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Zustimmung neutral/k.a. Ablehnung 4/9

5 Mit dem Patenkind seelisch und gedanklich verbunden Nur 3% der Paten erleben ihr Patenkind wie ein eigenes Kind. Der größte Teil (62%) sieht das Patenkind wie ein fremdes Kind, dem ich mich seelisch und gedanklich verbunden fühle. Dass die World Vision-Patenschaften das Wohlergehen der Patenkinder durch den Fortschritt und das Wohl der gesamten Gemeinschaft im Umfeld des Kindes zum Ziel haben, findet breite Unterstützung. Wie nahe steht Ihnen Ihr Patenkind? Mein Patenkind ist wie ein... 12% 3%... eigenes Kind.... verwandtes Kind. 9%... Kind von Bekannten oder Nachbarn. 62%... fremdes Kind, dem ich mich seelisch und gedanklich verbunden fühle.... fremdes Kind, fühle keine besondere Verbundenheit. 5/9

6 Mehr über die Entwicklung der Patenkinder erfahren Der mehrfach geäußerte Wunsch, die Informationen über die Patenkinder und die Gemeinschaft noch anschaulicher zu gestalten, ist uns eine Verpflichtung. Der Briefkontakt mit dem Patenkind ist unseren Paten sehr wichtig, um mehr über das persönliche Wohlergehen des Patenkindes zu erfahren. Obwohl es in vielen Ländern aufgrund der strukturellen Bedingungen lange dauert, bis ein Antwortbrief kommt und die Kinder erst viel später als in Europa eigenständig Briefe schreiben können, werden wir versuchen einen guten Briefkontakt zu ermöglichen. Auch in schwieriger zugänglichen Regionen und unter erschwerten Umständen ist uns das ein Anliegen. Die Kinder sollen Spaß am Briefkontakt mit ihren Paten haben und sich dabei auch persönlich ausdrücken lernen. Auch auf das wird beim Training der Freiwilligen und Mitarbeiter großer Wert gelegt. Auch unser Hilfe direkt wollen wir informativer gestalten und noch mehr aus unseren Projektländern berichten. Aktiv für World Vision Sowohl Paten als auch Spender haben Bereitschaft zur Übernahme ehrenamtlichen Engagements für World Vision bekundet. Das ist ein großartiges Angebot, das wir hoch schätzen. Wir werden versuchen, dafür in Zukunft verstärkt geeignete Tätigkeitsfelder wenn möglich in allen Bundesländern bereitzustellen. Mehr als die Hälfte der Paten bekundet Interesse an Patenreisen. Wir freuen uns, wenn unsere Paten individuell reisen. Wir bemühen uns aber auch, mittelfristig vermehrt Möglichkeiten zu Gruppenpatenreisen anzubieten. 6/9

7 Macht Patenschaft glücklich? Patenschaft macht offensichtlich glücklich. Oder aber Paten sind von sich aus glücklichere Menschen. Wie die Ergebnisse auch im Zeitvergleich und im Vergleich zu anderen Studien zeigen, ist die World Vision-Patengemeinschaft glücklicher als der Durchschnittsösterreicher und auch glücklicher als Spender. Sehr glücklich mit dem Familienleben. 46% 60%... mit dem Freundeskreis. 39% 51%... in der Freizeit. 41% 49%... mit dem Leben derzeit. 36% 48% Paten Spender... mit der Gesundheit. 28% 43%... mit der World Vision Patenschaft. 37%... in der Arbeit, Tätigkeit. 28% 36% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 7/9

8 Paten und Spender ökologisch und umweltbewusst In Bezug auf die Weltanschauung sind einander Paten und Spender recht ähnlich: Beide sind zu über 90% ökologisch und umweltbewusst und weit über die Hälfte sind zivilgesellschaftlich engagiert. Weltanschauung (Ausprägungen: sehr und ziemlich) Ökologisch und umweltbewusst 91% 93% Zivilgesellschaftlich engagiert Christlich religiös 54% 47% 51% 62% Weltanschaulich links Spirituell 44% 43% 42% 41% Paten Spender Weltanschaulich konservativ Politisch engagiert 26% 32% 23% 20% 0% 20% 40% 60% 80% 100% 8/9

9 Bedeutung gesellschaftlicher Anliegen Auch hinsichtlich der Bedeutsamkeit gesellschaftlicher Anliegen zeigt sich bei der World Vision-Gemeinschaft der Vorrang einer ethischen Grundhaltung. Wie wichtig sind für Sie folgende gesellschaftliche Anliegen? (sehr wichtig) Ethische Grundhaltung und Werte 75% 71% Stärkung des sozialen Zusammenhalts in unserer Gesellschaft 55% 66% Paten Bewahrung der demokratischen Grundsätze 50% 64% Spender Bewusstsein für Klimawandel 59% 56% 0% 20% 40% 60% 80% Wie geht es weiter mit der Patenschaft Paten haben eine Vision: Mehr als die Hälfte können sich vorstellen, dass sich die Übernahme von Patenschaften in Zukunft noch viel stärker als bisher verbreiten könnte. Sie halten es für realistisch, dass bis zu einem Viertel der Menschen in reichen Ländern eine Patenschaft übernehmen kann. Arbeiten wir gemeinsam daran. Zusammen können wir es schaffen! 9/9

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