Schulmusik Sekundarstufe II

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1 Hochschule für Musik/FHNW der Musik Akademie Basel Pädagogische Hochschule/FHNW Institut Sekundarstufe II UNI INFO 2015 Schulmusik Sekundarstufe II Bachelor- und Masterstudiengang Master of Arts in Musikpädagogik Vertiefung Schulmusik II Studiengang Sekundarstufe II - Lehrdiplom für Maturitätsschulen Fachstudium in Musik: Hochschule für Musik/FHNW der Musik Akademie Basel Musikwissenschaftliches Institut der Phil.-Hist. Fakultät Berufswissenschaftliche Ausbildung für das Lehramt: Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Studienvorbereitung Studieninhalt Die Klasse für Studienvorbereitung an der Hochschule für Musik ermöglicht die intensive Vorbereitung auf das zukünftige Studium. Jeweils im Frühling wird eine Eignungsprüfung durchgeführt. Voraussetzungen sind der ausgeprägte Wunsch, ein Musikstudium zu ergreifen sowie eine hohe Begabung, fortgeschrittene instrumentale oder vokale Entwicklung und grosses Interesse an der Musik. Neben dem instrumentalen oder vokalen Hauptfach ist bei entsprechender Eignung auch ein Hauptfach im Bereich Theorie/Komposition wählbar. Als Fächer werden angeboten: Hauptfach (Instrumental, vokal oder Theorie/Komposition; Einzelunterricht) Zweitfach (Klavier für Nicht-Pianist/innen, Einzelunterricht; dem Zweitinstrument oder Blattspiel für Pianist/innen) Unterricht in Gehörbildung, Theorie und ergänzendes Praxisangebot (Kammermusik, Ensemble/Orchester, Chorsingen, Improvisation, themenorientierte Workshops). Die Ausbildung in Schulmusik vermittelt breite Kompetenzen zur Musikvermittlung mit den Profilen Klassik, Jazz und Alte Musik. Spezialisierungen (Majors) sind in der Lehrberechtigung für Instrument/Stimme oder Chorleitung möglich. Die Lehrbefähigung für Musik auf der Sekundarstufe II A-D kann in vier Varianten erworben werden. Die Unterrichtszeit pro Semester umfasst insgesamt ca Wochenstunden.

2 2 Zentral für die Variante II A mit einem Lehrdiplom Klassik/Jazz ist die Ausbildung auf dem gewählten Instrument (Klavier ist obligatorisch, falls es nicht als Hauptinstrument gewählt wird) oder in Sologesang (mit Klavier, Solistischem Ensemble, Darstellung, Sprechen und Italienisch) oder in Musiktheorie (mit Gehörbildung, Klavier, Partiturspiel und Generalbass). Hinzu kommen in jedem Fall die Fachdidaktik (instrumental/vokal), einige Ergänzungsfächer, spezielle Kurse sowie musikwissenschaftliche Vorlesungen. Die Variante II B mit Hauptfach Chorleitung ist mit der Variante II A weitgehend identisch. Allerdings entfallen hierfür die speziellen Fächer der instrumental/vokalen Fachdidaktik, Fachmethodik; Hinzu kommen: Partiturspiel, Generalbass sowie Dirigieren und Chorleitung als Hauptfach. Bei der Variante II C mit Schwerpunkt Musikwissenschaft wird die praktische Musikausbildung mit einem musikwissenschaftlichen Fachstudium kombiniert. Eine allfällige Vorbereitungszeit für die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik kann bereits mit dem Studienbeginn am Musikwissenschaftlichen Institut verbunden werden. An der HSM sind weitgehend dieselben Kurse wie für die Varianten II A und II B zu belegen. Die gemeinsam von der Universität Basel und der Hochschule für Musik (HSM) angebotenen Studiengänge bieten folgende Möglichkeit: Aufgrund eines Studienabschlusses an der HSM kann das zweite Studienfach für ein Bachelorstudium an der Phil.-Hist. Fakultät erlassen werden, sodass an der Universität nur noch Musikwissenschaft und der Komplementärbereich belegt werden müssen. Schulmusik II C-Studierende sind an der HSM immatrikuliert, wo sie auch die Aufnahmeprüfung bestehen müssen, und belegen ihr Pensum an der Uni als gebührenfreie Hörer/innen. Die Variante II D mit Schwerpunktfach ist eine Vertiefung im Hauptfach. Im Gegensatz zur Variante II A wird aber keine Lehrbefähigung auf dem Instrument verliehen. Studienaufbau Die Ausbildung in Schulmusik besteht aus zwei Phasen: Bachelor- und (Musikpädagogik Vertiefung SM II) an der Hochschule für Musik oder allenfalls teilweise an der Universität (beim musikwissenschaftlichen Schwerpunkt). Berufswissenschaftliche Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule der FHNW: Nach dem Masterabschluss an der Hochschule für Musik folgt die obligatorische berufswissenschaftliche Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule der FHNW. Vermittelt werden Fachmethodik, Psychologie, Pädagogik, Medienpädagogik u. a. Die Ausbildung erfordert insgesamt 180 Kreditpunkte () im Bachelorstudium, 120 im sowie 60 in der berufswissenschaftlichen Ausbildung.

3 Variante A mit einem Lehrdiplom Klassik/Jazz Bachelorstudium Kernbereich (Instrument/Gesang) 90 Praxis 50 Theorie 30 Mastervorbereitung 10 Total 180 Kernbereich (Instrument/Gesang) 57 Instrumental- / Vokalpädagogik 18 Schulmusik II spezifische Fächer 33 Wahlbereich 6 Variante B mit Hauptfach Chorleitung Bachelorstudium Kernbereich (Chorleitung) 115 Praxis 33 Theorie 33 Mastervorbereitung 12 Total 193 Kernbereich (Chorleitung) 65 Chorpädagogik 17 Schulmusik II spezifische Fächer 22 Wahlbereich 10 Variante C mit Schwerpunkt Musikwissenschaft Bachelorstudium Kernbereich (Musikwissenschaft Universität Basel) 75 Praxis 57 Theorie 20 Mastervorbereitung 12 Wahlbereich 16 Total 180 Kernbereich (Musikwissenschaft Universität Basel) 65 Schulmusik II spezifische Fächer 26 Wahlbereich 23 Variante D mit Schwerpunktfach Kernbereich (Schwerpunktfach Instrument/Stimme) 65 Schulmusik II spezifische Fächer 26 Wahlbereich 23 3

4 4 Nach dem Masterabschluss erfolgt die berufswissenschaftliche Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule der FHNW. Berufswissenschaftliche Ausbildung an der PH der FHNW Berufseignungsmodul 1 Erziehungswissenschaften 15 Fachdidaktik 18 Wahlbereich 11 Berufspraktische Studien 15 Total 60 Ein Kreditpunkt () ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden. Unterrichtssprache Prüfungen Fächerkombination Studienbeginn Studiendauer Berufsmöglichkeiten Zulassung Unterrichtssprache ist Deutsch. Die HLA-Fachprüfungen Musik bestehen aus verschiedenen Teilexamen an der Hochschule für Musik. Bei der Variante II C wird mit der musikalisch-praktischen auch die musikwissenschaftliche Ausbildung abgeschlossen. Die Zusatzausbildung an der Pädagogischen Hochschule der FHNW umfasst Leistungsnachweise in Pädagogik/Psychologie und Methodik/Didaktik. Die Lehrbefähigung auf der Sekundarstufe II berechtigt dazu, Musik auf der Sekundarstufe II bis zur Maturität zu unterrichten. Im an der Hochschule für Musik sind folgende Kombinationen möglich: Schulmusik II A mit Instrumental-/Vokalpädagogik Schulmusik II B mit Hauptfach Chorleitung Schulmusik II C mit Hauptfach Musikwissenschaft Schulmusik II D (mit im BA Studium absolviertem Kernbereich A,B oder C) Alle Ausbildungen an der Hochschule für Musik, darunter auch der Studiengang SM II, sowie die Lehrveranstaltungen an der PH der FHNW und der Universität Basel beginnen Mitte September. Ein Lehrdiplom für Maturitätsschulen für Musik auf der Sekundarstufe II kann nach mind. 10 Semestern Fachstudium (Masterabschluss) an der Hochschule für Musik und der zweisemestrigen berufswissenschaftlichen Ausbildung an der PH FHNW erworben werden (60 ). Einzelne Module der PH können bereits während des s absolviert werden. Das Lehrdiplom für Maturitätsschulen befähigt zum Erteilen von Musikunterricht auf der Sekundarstufe II und ist schweizerisch anerkannt (EDK). Hochschule für Musik/FHNW der Musik Akademie Basel: Gymnasiale Maturität bzw. Zulassungsausweis, der zur Immatrikulation an einer der Fakultäten der Universität Basel berechtigt (s. Aufnahmeprüfung Deutschzertifikat C1 Anmeldung Die Hochschule für Musik setzt eine Frist bis zum 26. Februar 2016.

5 5 Aufnahmeprüfung Verbindliche Informationen zu den Aufnahmeprüfungen für das Bachelor- und an der Hochschule für Musik finden sich unter: Studienkosten Die Studiengebühren* betragen pro Semester an der Hochschule für Musik: für Studierende aus der Schweiz: CHF für Studierende aus dem Ausland: CHF 1'000.- *Nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik der FHNW ist der Besuch von musikwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen an der Universität kostenlos. Hinzu kommen eine Administrationsgebühr von CHF pro Semester sowie die Auslagen für Instrumente und Studienmaterial wie Noten. Stipendien und Studiendarlehen Gesuche sind an die Stipendienabteilung des Kantons zu richten, in dem die Eltern den zivilrechtlichen Wohnsitz haben. Weitere Informationen Wegleitungen Merkblatt zur Aufnahmeprüfung SM II Musik Studienplan für Schulmusik Studienverzeichnis der Hochschule für Musik (erscheint jedes Schuljahr) Bezugsquelle: Studienfachberatung Leiter der Studiengänge Schulmusik ist Prof. Beat Hofstetter (Hochschule für Musik). Fragen zum Kernbereich der Schulmusik II C Ausbildung werden am Musikwissenschaftlichen Institut beantwortet:

6 6 Adressen Hochschule für Musik/FHNW der Musik Akademie Basel Abteilung Schulmusik Leonhardsstrasse 6, Postfach 257, 4009 Basel, Tel.: Studienleitung für Schulmusik II Prof. Beat Hofstetter, Musikwissenschaftliches Institut Pädagogische Hochschule der FHNW Riehenstrasse 154, 4058 Basel, Tel.: Studienberatung Basel Steinengraben 5, 4051 Basel, Tel.: /30 Impressum Redaktion: Studienberatung Basel. Bearbeitet von Dr. Nathalie Bucher in Zusammenarbeit mit dem Leiter der Studiengänge Schulmusik an der Hochschule für Musik Basel, Prof. Beat Hofstetter, Juni by Studienberatung Basel / Änderungen vorbehalten.

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